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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

145 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Global Justice Report, Milliardäre besteuern, Thomas Piketty ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

29.10.2026 um 10:25
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Die feinen Details, die Verkettung von Buzzwords: Ungerechtigkeitkeit, Vermögensungleichheit, Klimawandel, Erbe+Erbschaft+Grunderbe, Steuern und Vergesellschaftung ist zwar "geschickt", bleibt aber ein Scheiß.
Wie gewohnt eloquent und argumentativ felsenfest. :D


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

29.10.2026 um 11:46
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Daher geht es mehr darum, die von dir angesprochene Kaufkraft im Globalen Süden zu erhöhen.
Entscheidend wäre darum Güter im eigenen Land weiterzuverarbeiten, und nicht nur der Export von Rohstoffen. Wenn ein Land fertige Produkte statt nur Rohstoffe exportiert, bleibt mehr Geld im Land.
und woher kommt das Geld im Land um das zu kaufen?

in armen Ländern haben große Teile der Bevölkerung nur Geld für das nötigste die könnten nicht wenn es neue verarbeitete Produkte gibt kaufen.

es würde ja auch kaum ein großes Automobil-Unternehmen eine Fabrik in einem armen Land bauen um dort Arbeitsplätze zu schaffen, wenn die Autos dort nicht gekauft werden können?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Kaufkraft entsteht ja nicht nur durch den Export zu uns, sondern vor allem durch den Handel untereinander und den Aufbau eigener Dienstleistungs- und Industriebereiche.
Eigentlich kann die Kaufkraft ja nur gesteigert werden wenn durch Kredite der Zentralbank die Geldmenge erhöht wird und durch die Kredite neue Jobs geschaffen werden?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Weshalb sollte das dem globalen Süden nicht gelingen? Nach meinem Verständnis würden sie in der Anfangszeit ja auch aus diesem Weltfond subventioniert.
Wie schon mal gesagt - die Milliardäre sind zwar reich aber so reich dann doch nicht dass es für alles reicht was da in dem Projekt angesprochen wird.

mal als Info was ich gerade mal rausgesucht habe, was allein 1 Staat allein an Klimainvestitionen gemacht hat in 2 Jahren:


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Also allein in 2024/2025 wurden von Großbritannien fast 12 Milliarden investiert in 1 einziges Land. Die Welt hat aber fast 200 Länder. und das ganze soll über viele Jahre laufen. Laut Google haben aber alle Milliardäre zusammen 'nur' 18 Billionen. selbst wenn man allen maximal 1 Milliarde Vermögen zugesteht bleiben von den 3000 Milliardären nur 15 Billionen zum verteilen über über 70 Jahre bis 2100. das sind pro Jahr bloß 261 Mrd. bei 200 Ländern sind das für Klimaschutz schon mal beinahe nur 1 Mrd. pro Land. und dann sind ja auch noch die anderen Dinge des Projektes außer Klimaschutzprojekte..

also ich persönlich denke das Geld reicht nicht, die sind zwar unfassbar reich, aber nicht so reich dass es genügen würde..

was ich aber auch mal noch ansprechen wollte, z.b. die Google-Gründer, die halten zur Zeit 52,7% der Stimmrechte durch Besitz der Aktien. Wenn man jetzt kommt und denen die Aktien wegnimmt und sozusagen vergesellschaftet, dann verlieren zum einen die Gründer eines Unternehmens die Kontrolle über ihr Projekt, zum anderen würden dann nach und nach (wie funktioniert das eigentlich, sollen dann jedes Jahr 20% versteuert werden mit der Vermögenssteuer bis die Grenze erreicht wird) die Stimmrechte an die Politiker abgegeben werden. Sollten wir wirklich die Politiker entscheiden lassen über die Großkonzerne dieser Welt und welche Politiker welches Landes eig?


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

29.10.2026 um 12:31
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:ich habe gemerkt was sich wie Kommunismus liest, was wie Kommunismus argumentiert und kommunistische Pläne hat, ist Kommunismus.
Gib doch mal bei dem ganzen Geschwatze wenigstens einen Hinweis darauf, was Du denn überhaupt als Kommunismus definierst. Mir stellt es sich so dar, als wäre das alles für Dich, was sich außerhalb Deiner libertären Ultrakapitalistischen Bubble befindet.

Ich kann bei Piketty nicht wirklich was zum Kommunismus finden, der ja nach der marxistischen Theorie als eine geldlose, warenlose und lohnarbeitsfreie Gesellschaft gedacht ist. Piketty & Co. denken ein Grundgehalt von 5.000 Euro an. Damit geht es doch schon los. Wie passt das zum Deinen Lieblingsfeinden?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Die feinen Details, die Verkettung von Buzzwords: Ungerechtigkeitkeit, Vermögensungleichheit, Klimawandel, Erbe+Erbschaft+Grunderbe, Steuern und Vergesellschaftung ist zwar "geschickt", bleibt aber ein Scheiß.
Den einzigen Köddel, den ich hier wahrnehme ist der in Deiner Büx. Du hast doch nur Schizz, dass Deine Taler flöten gehen. Lies doch mal richtig! Das ist nicht der Fall!! Oder gehörst Du inzwischen zu den Centimillionären, mit über 500 Millionen Vermögen haben, und die dann zunächst mit um bei rum 20% besteuert werden würden ? Spoiler
So wie wir die Steuer vorschlagen, würden sich die konkreten Beträge jedes Jahr ändern. – Okay. Dann noch einmal zum oberen Ende: 20 % als Maximum, ab dem 5.000-Fachen, das sind laut Bericht 553 Millionen. Warum gerade 20 %? Soll das knapp über den Renditen der Superreichen liegen? Das geht auch in die Richtung dessen, was Christoph gesagt hat: Wenn man am Ende enteignen will, warum dann nicht deutlich mehr? Wie kommt man auf die 20 %, und wie auf das 5.000-Fache bzw. 550 Millionen? In Deutschland wird viel über eine Milliardärssteuer geredet – warum nicht eher in diese Richtung? Welche objektiven Grundlagen gibt es für diese Zahlen? – Da sind wir relativ pragmatisch und nicht auf 20 % fixiert; 20 ist rund und liest sich gut. Einig waren wir uns, dass wir ein progressives Steuersystem wollen, also höhere Steuersätze für Menschen mit mehr Vermögen. Und dann muss man überlegen, wie man ein bestimmtes Aufkommen erreicht.


Also. Nix beim lügen erwischt. Reine Propaganda aus der Steuervermeidungsecke!!
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Darüber hinaus möchte ich wissen warum die junge Generation noch studieren oder unternehmerisch aktiv werden soll wenn es ein weltweites Basisgehalt geben wird.
Genauso wie bisher, wie sonst? Was hat das Basisgehlat denn damit zu tun? Man ist unternehmerisch tätig, eben mit einer anderen Haltung als heute. Man bietet Halbtagsstellen an, arbeitet produzierend mit nachhaltigen klimafreundlichen Materialien, hat wenig CO-2-Emissionen. Etc.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nochmal klarer und es der Steuer wird Enteignung, uppsy, Vergesellschaftung:
Zum 1000 Mal: das betrifft Milliardäre, Multikonzerninhaber. Die müssen doch auch entmachtet werden, weil sie sonst die Demokratie gefährden! Immerhin bekommt dieser Musk mit seinem Starlink inzwischen Konkurrenz aus Finnland (Iceye) i.S. Ukraine. Es kann doch wohl nicht angehen, dass so ein einzelner Billionär bestimmt, wie sich Kriege weiter entwickeln. Kann doch alles nicht mehr wahr sein!


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29.10.2026 um 14:15
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:und woher kommt das Geld im Land um das zu kaufen?

in armen Ländern haben große Teile der Bevölkerung nur Geld für das nötigste die könnten nicht wenn es neue verarbeitete Produkte gibt kaufen.
Ich glaube, bei der Kaufkraft hat man sowas wie das Henne-Ei-Problem. Die Menschen haben wenig Geld, weil es zu wenig gut bezahlte Arbeit gibt. Und es gibt zu wenig wirtschaftliche Entwicklung, weil die Kaufkraft fehlt. Eben an dieser Stelle könnten Investitionen von außen helfen (Global Justice Fund), um Infrastruktur, Arbeitsplätze und eigene Produktionsmöglichkeiten aufzubauen. Das muss natürlich sinnvoll und kontrolliert gemacht werden, damit nicht wieder hauptsächlich andere daran verdienen.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:also ich persönlich denke das Geld reicht nicht, die sind zwar unfassbar reich, aber nicht so reich dass es genügen würde..

Dass der Global Justice Fund viel Geld kosten würde, bestreitet niemand. Es geht ja nicht nur darum, das heutige Vermögen der Milliardäre einmalig aufzuteilen, sondern auch darum, wie ein solcher Fonds langfristig finanziert wird (Milliardärssteuer/Vermögenssteuer) und was er bewirken kann. Das Konzept ist ja bereits ausführlich durchgerechnet und enthält auch Simulationen bis 2100. Ob sich alle Annahmen in der Praxis genauso umsetzen lassen, kann man sicherlich diskutieren. Das ganze Konzept dient ja der Förderung eines Diskurses zu den wichtigen Themen: Klima, Ungleichheit und Wirtschaftlichkeit.

Deine Bedenken wegen der Kontrolle über große Unternehmen kann ich nachvollziehen. Ich möchte auch nicht, dass Milliardäre einfach durch Politiker ersetzt werden, die dann alles bestimmen. Aber heute haben eben auch sehr wenige Privatpersonen enorme Macht. Die Frage ist doch, wie man diese Macht demokratischer kontrollieren kann, ohne sie einfach nur an anderer Stelle zu konzentrieren.

Wie genau man das mit den Unternehmensanteilen und Stimmrechten regeln müsste, weiß ich jetzt auch nicht im Detail. Aber das wäre für mich ein Grund, über vernünftige Regeln nachzudenken, und nicht unbedingt ein Grund, die ganze Idee gleich zu verwerfen.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:was ich aber auch mal noch ansprechen wollte, z.b. die Google-Gründer, die halten zur Zeit 52,7% der Stimmrechte durch Besitz der Aktien. Wenn man jetzt kommt und denen die Aktien wegnimmt und sozusagen vergesellschaftet, dann verlieren zum einen die Gründer eines Unternehmens die Kontrolle über ihr Projekt, zum anderen würden dann nach und nach (wie funktioniert das eigentlich, sollen dann jedes Jahr 20% versteuert werden mit der Vermögenssteuer bis die Grenze erreicht wird) die Stimmrechte an die Politiker abgegeben werden. Sollten wir wirklich die Politiker entscheiden lassen über die Großkonzerne dieser Welt und welche Politiker welches Landes eig?
Es geht schon darum, diese ÜBER-Reichen Menschen zu entmachten. Die 20% Steuern werden iwann in Anteilen bezahlt werden müßen, und damit würde das Unternehmen absehbar vergesellschaftet werden. Die 20% Steuern würden nach meinem Verständnis jährlich angeglichen.

Zur Frage, wer die Kontrolle übernehmen sollte: Google KI:
Im Global Justice Report wird das konkreter ausgeführt:

Beschäftigte: Gewählte Arbeitnehmervertreter:innen sollen bis zu 50 % der Stimmrechte in den Unternehmensgremien erhalten – unabhängig davon, wie viele Aktien sie besitzen.
Anteilseigner: Die Stimmrechte einzelner Aktionäre sollen bei großen Unternehmen auf beispielsweise 10 % begrenzt werden. Wer 52,7 % der Stimmrechte besitzt, könnte also nicht mehr allein aufgrund dieser Beteiligung die Entscheidungen dominieren.
Öffentliche Eigentümer: Staaten oder regionale öffentliche Einrichtungen können ebenfalls Unternehmensanteile halten und dadurch Einfluss nehmen.
Unternehmensführung: Die Unternehmen sollen weiterhin eigene Entscheidungen treffen. Es geht darum, wer dabei mitbestimmt, nicht darum, dass Politiker:innen jedes Geschäft führen.
Das knüpft an die Mitbestimmung an, wie sie in Deutschland und einigen nordischen Ländern bereits existiert. Piketty möchte sie ausweiten und mit einer breiteren Verteilung des Eigentums verbinden.



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29.10.2026 um 14:27
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ob sich alle Annahmen in der Praxis genauso umsetzen lassen, kann man sicherlich diskutieren. Das ganze Konzept dient ja der Förderung eines Diskurses zu den wichtigen Themen: Klima, Ungleichheit und Wirtschaftlichkeit.
ich hab ja auch gar nix gegen die Grundidee stärker zu besteuern. Aber wenn es bis zur Vergesellschaftung geht dann sträuben sich bei mir die Haare.

ich hatte auch mal die Idee gehabt in allen G20-Staaten eine extra Steuer einzuführen von 1% extra auf dem Umsatz, was dann in einen weltweit genutzten Fonds fließen würde. Aber ich denke ein großes Problem wenn die Gelder nicht besonders hoch sind ist, dass man schlecht bestimmen kann wer jetzt das nächste mal im nächsten Jahr für welche Projekte was abbekommt. Aber andenken könnte man es ja.

oh ich sehe grad ich hab es nicht an den Umsatz bei Verkauf geknüpft sondern an Werktätige Arbeit und dem Lohn und es waren 0.25% in meiner Rechnung.. is lang her..

-> UN - Solidaritäts- /Rettungsfond

die Mehrheit der User in der Abstimmung sind dagegen, obwohl ein Mindestlohnempfänger gerade mal 4 Euro bezahlen würde pro Monat..


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

29.10.2026 um 15:00
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:ich hatte auch mal die Idee gehabt in allen G20-Staaten eine extra Steuer einzuführen von 1% extra auf dem Umsatz, was dann in einen weltweit genutzten Fonds fließen würde.
Ach schau, interessant! Ein internationaler Solidaritätsfonds ist ja auch durchaus ein Ansatz. Und die Frage, nach welchen Kriterien die Gelder verteilt werden, stellt sich bei jedem solchen Fonds.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Aber wenn es bis zur Vergesellschaftung geht dann sträuben sich bei mir die Haar
Bin ich auch nicht wirklich dafür, hatte ich auch iwann mal geschrieben, dass ich bspw, die Vergesellschaftungspläne der Linken in Berlin total ablehne.

Aber bei den weltweit agierenden Multimilliardären, die sich ihrer Steuerpflicht entziehen, indem sie sich durch hochprofessionelle Steuerberater ihre Steuern so gestalten lassen (mit iwelchen verschachtelten Stiftungen, Holdings bla bla), dass sie so gut wie nix mehr zahlen, oder ihre Gelder in iwelchen Steueroasen parken, aber auf jeden Fall den größten CO2-Fußabdruck ever hinlegen, hört bei mir das Verständnis komplett auf. Die haben dem Staat (uns, der Gesellschaft) Gelder entzogen, die wir dringend brauchen (ebenso wie die Gelder der braven Steuerzahler), und nun muß man schauen, dass man sich dieses Geld zurückholt. Eben bspw. durch Reform der Erbschaftssteuer und Wiedereinführung der Vermögenssteuer und auch einen weltweiten Fonds. Passt alles gut und richtig zusammen, damit alle auf die Beine kommen (insb. der globale Süden, der am allermeisten zu leiden hatte), und damit ein lebenswertes Leben für alle auf diesem Planeten erreicht wird. Es geht ja gleichzeitig auch um die Klimaaspekte.

Btw. bei der Vergesellschaftung glaube ich, dass wir unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was das konkret bedeutet. Es muss ja nicht heißen, dass dann Politiker auf einmal Unternehmen führen und über jedes Detail entscheiden. Bei Piketty geht es auch um mehr Mitbestimmung der Beschäftigten und darum, die Macht einzelner Großaktionäre zu begrenzen.

Ich finde jedenfalls, dass man darüber diskutieren sollte, wie man wirtschaftliche Macht besser verteilt und demokratisch kontrolliert. Denn auch die derzeitige Konzentration von Eigentum und Entscheidungsmacht ist alles andere als unproblematisch.

TAX THE RICH 💰


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29.10.2026 um 15:03
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Mir stellt es sich so dar, als wäre das alles für Dich, was sich außerhalb Deiner libertären Ultrakapitalistischen Bubble befindet.
So sieht das leider aus.

Und dann wird das böse Wort Kommunismus auch gerne benutzt, um jeden Ansatz, der nicht nur Superreichen zu Gute kommt, zu diskreditieren.
Um sowas wirklich zu glauben, muss man dann schon ganz schön gehirngewaschen sein.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:TAX THE RICH 💰
Unbedingt!


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29.10.2026 um 17:59
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Wie gewohnt eloquent und argumentativ felsenfest. :D
Viel von mir lernen du kannst, hmmm.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Gib doch mal bei dem ganzen Geschwatze wenigstens einen Hinweis darauf, was Du denn überhaupt als Kommunismus definierst. Mir stellt es sich so dar, als wäre das alles für Dich, was sich außerhalb Deiner libertären Ultrakapitalistischen Bubble befindet.
Kommunismus ist ein Mangelsystem dass alle gleich arm macht..bis auf die Elite die das Beste für die Mehrheit will und deswegen sich dazu auserwählt fühlt Entscheidungen zu treffen, so ganz altruistisch, nicht eigennützig (Louis XIV würde blaß vor Neid werden).
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Du hast doch nur Schizz, dass Deine Taler flöten gehen.
Meine Taler, auch wenn sie mir bleiben, sind im Pinketty System nichts mehr wert...daher sind die mir egal. Ein Garten mit Gemüse, das wird Luxus sein.
Gehen zwei Pinketty Neureiche einkaufen: Und, was kaufen wir heute nicht?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Zum 1000 Mal: das betrifft Milliardäre, Multikonzerninhaber. Die müssen doch auch entmachtet werden, weil sie sonst die Demokratie gefährden! Immerhin bekommt dieser Musk mit seinem Starlink inzwischen Konkurrenz aus Finnland (Iceye) i.S. Ukraine.
Ich habe Dir das mit Zeitangabe zitiert! Wäre doch nett wenn Du dein eigenes Video anschaust.
Und übrigens man könnte die entmachten auch ohne dass man ihnen das geld weg nimmt.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es kann doch wohl nicht angehen, dass so ein einzelner Billionär bestimmt, wie sich Kriege weiter entwickeln. Kann doch alles nicht mehr wahr sein!
Und wo helfen die 630 Idioten aus dem Bundestag? Für Arbeiter und Unternehmer wird es immer schlimmer, aber das ist ja wurst, denn "Starke Schulter müssen mehr tragen", "Wer viel hat, von dem wird viel verlangt.","Eigentum verpflichtet.", "Einer trage des anderen Last."

Aber gut, jetzt mach ich den großen Mülleimer auf:
Anzahl der Personen ü18 weltweit: 6 Milliarden.
Jahreslohn nach Pinketty: 60.000 (5000/Monat * 12)
Gesamtlohnsumme pro Jahr: 360 Billionen
Weltweites Bruttoinlandsprodukt: 120 Billionen ($)
Weltweites Vermögen: 550 Bilionen ($)

Mit sehr viel Wohwollen reicht es für 2 Jahre bei kompletter Enteigung und Vergesellschaftung. 120+120+550 Bio. = 790 Bio. / (360+360 Bio) = 2 Jahre und zwei Monate.

Mülleimer zu.

Einfacher kann man die Idee von Pinketty nicht widerlegen. Eine Schande für alle beteiligten Experten, Studierten und Forschende.
(kannst den Thread zumachen lassen)


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29.10.2026 um 18:22
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Viel von mir lernen du kannst, hmmm.
Wie ein Taschen-Trump zu sein?

Danke, aber lass mal... :D


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29.10.2026 um 19:48
@ApexOne

da steht aber das hier:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb am 19.10.2026:Ziel u.a. ist ein Durchschnittseinkommen von rund 5.000
Durchschnitt!! das heißt, dass es auch Menschen geben kann die 10.000 verdienen und manche weniger als 5000. aber nach oben ist es dann ebend begrenzt dann ebend keine 10 Millionen pro Monat wie manche derzeit. und das finde ich auch richtig so. niemand sollte 10Mio pro Monat verdienen und dann auch noch kaum Stauern zahlen durch irgendwelche Schlupflöcher!

von gleich Arm kann also gar nicht die Rede sein, es wird immer noch Personen geben die um einiges mehr verdienen als andere.. wenn das manchen Nimmersatten dann nicht genug ist dann kann man ja mal drüber reden ob deren Lebensstandard den sie anstreben wirklich notwendig ist..


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29.10.2026 um 19:50
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Durchschnitt!! das heißt, dass es auch Menschen geben kann die 10.000 verdienen und manche weniger als 5000. aber nach oben ist es dann ebend begrenzt dann ebend keine 10 Millionen pro Monat wie manche derzeit. und das finde ich auch richtig so. niemand sollte 10Mio pro Monat verdienen und dann auch noch kaum Stauern zahlen durch irgendwelche Schlupflöcher!
Wenn 10 Leute im DURCHSCHNITT 5000€ im Monat verdienen, wie hoch ist ihre Lohnsumme im Monat?


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29.10.2026 um 19:55
@ApexOne

anders:

wenn z.b. von 10 Millionen Menschen davon 2 Millionen nur 2.500 verdienen, dann können die andern 8 Millionen 5625 verdienen..

so meine ich das.. und es wird vermutlich viel mehr geben die viel weniger als 5000 verdienen weltweit also kann auch ein größerer Prozentsatz mehr als 5000 verdienen..

wenn du das dann noch weiter staffelst, eine bestimmte Menge verdient nur 3000 oder 4000. dann können manche auch mehr als 7000 verdienen wenn es nicht allzu viele sind?


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29.10.2026 um 20:08
@RayWonders
Ich habe deinen Punkt schon verstanden, nur wie die Verteilung ist, ist egal.
Es geht darum: die gesamte Lohnsumme ist nicht finanzierbar.

Ich kann nicht glauben dass solche "Experten" jährliche Lohnsummen einsetzen die 3mal! höher sind als das weltweite Bruttoinlandsprodukt.
Jeder mit zwei verbundene Neuronen müsste sofort verstehen dass das nicht funktioniert.


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29.10.2026 um 20:10
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich kann nicht glauben dass solche "Experten" jährliche Lohnsummen einsetzen die 3mal! höher sind als das weltweite Bruttoinlandsprodukt.
Jeder mit zwei verbundene Neuronen müsste sofort verstehen dass das nicht funktioniert.
ich vermute das ja auch. aber es wird ja auch nicht komplett subventioniert. du hast das ja ausgerechnet als würde das gesamte Gehalt benötigt als Subvention. das Durchschnittsgehalt in Deutschland ist aber schon bei ~4800 Euro pro Monat, also müsste da so gut wie gar nix subventioniert werden?


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29.10.2026 um 20:13
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:das Durchschnittsgehalt in Deutschland ist aber schon bei ~4800 Euro pro Monat, also müsste da so gut wie gar nix subventioniert werden?
Und weltweit? Wie soll das subventioniert werden wenn die Löhne höher sind als die Wirtschaftsleistungen?



Nach längerem Überlegen frage ich doch:
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:wenn das manchen Nimmersatten dann nicht genug ist dann kann man ja mal drüber reden ob deren Lebensstandard den sie anstreben wirklich notwendig ist..
Was bringen Dir solche Sprüche? Bist Du bereit deinen Lebensstandard, Finanzierung und eventuelle niedrige Beweggründe die Dich antreiben so zu leben wie Du lebst einer gesellschaftlichen Prüfung zu stellen?
Geht diese Diskussion nicht ohne diese Arroganz....


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29.10.2026 um 20:19
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Bist Du bereit deinen Lebensstandard, Finanzierung und eventuelle niedrige Beweggründe die Dich antreiben so zu leben wie Du lebst einer gesellschaftlichen Prüfung zu stellen?
eine individuelle Prüfung ist überhaupt nicht notwendig. es gibt halt bestimmte Zustände die man als Normalbürger als nicht notwendig erachtet. wenn z.b. eine Familie 3 Wohnsitze/Immobilien hat und jeder dieser Wohnsitze steht 2 Drittel des Jahres leer weil ungenutzt dann muss man fragen dürfen ob so ein Besitz wirklich notwendig ist?

ich finde es ja gerade noch Ok wenn man 2 Häuser hat z.b. 1 am Meer 1 in den Bergen und diese vermietet während man nicht dort ist. Aber was manche so an Immobilien ihr eigen nennen da fragt man sich doch wozu das ganze? so Luxuswohnungen bekommt man ja auch wohl kaum partiel für das Jahr vermietet so dass man auch immer Zugriff hat wenn man es selbst braucht? also steht es dann leer für einen Großteil des Jahres? Verschwendung!!


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29.10.2026 um 20:32
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Aber was manche so an Immobilien ihr eigen nennen da fragt man sich doch wozu das ganze?
Wenn Du keine Antwort gefunden hast, wirst Du sie auch nicht verstehen wenn man sie Dir sagt.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:wenn z.b. eine Familie 3 Wohnsitze/Immobilien hat und jeder dieser Wohnsitze steht 2 Drittel des Jahres leer weil ungenutzt dann muss man fragen dürfen ob so ein Besitz wirklich notwendig ist?
Bei der Nutzung kommt es nicht auf die Nutzzeit sondern auf die Verfügbarkeit. Du trägst auch keine zwei Paar Schuhe gleichzeitig (hoffe ich stark), möchtest aber auch weitere Paare im Schrank haben.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:also steht es dann leer für einen Großteil des Jahres? Verschwendung!!
Verschwendung ist es wenn er es mit deinem (Steuer)geld gemacht hat, sollte das nicht der Fall sein, ist es keine.


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29.10.2026 um 20:36
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Verschwendung ist es wenn er es mit deinem (Steuer)geld gemacht hat, sollte das nicht der Fall sein, ist es keine.
Kompletter Unsinn.
Wenn ich im Hochsommer bei Wasserknappheit meinen Rasen wässere ist das Verschwendung
Und die hat nichts mit Steuergeldern zu tun.

Ich denke, du kannst das Beispiel auf leer stehende Häuser übertragen.
Wenn es dabei Probleme (bei der Transerleistung) gibt, frag ruhig.


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29.10.2026 um 20:39
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Verschwendung ist es wenn er es mit deinem (Steuer)geld gemacht hat, sollte das nicht der Fall sein, ist es keine.
wenn es mit Geld gekauft wurde, dass Mitarbeiter erwirtschaftet haben, dann kann man es schon als Verschwendung sehen. Das Geld stattdessen an die Mitarbeiter ausgezahlt hätte vielleicht mehr nutzbringenden Zwecken zugeführt werden können?


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29.10.2026 um 20:52
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:wenn es mit Geld gekauft wurde, dass Mitarbeiter erwirtschaftet haben, dann kann man es schon als Verschwendung sehen. Das Geld stattdessen an die Mitarbeiter ausgezahlt hätte vielleicht mehr nutzbringenden Zwecken zugeführt werden können?
Der Mitarbeiter hat seinen vereinbarten Lohn bekommen.
Frage: wenn Du einkaufen gehst und an einem direkten Hersteller geraten würdest, sagen wir selbständigen Bäcker, zahlst Du auch mehr als verlangt?
Wenn ja, warum? Wenn nein, warum?
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Wenn ich im Hochsommer bei Wasserknappheit meinen Rasen wässere ist das Verschwendung
Und die hat nichts mit Steuergeldern zu tun.
Ich denke, du kannst das Beispiel auf leer stehende Häuser übertragen.
Ja, kann ich. Es geht um die Verwendung nach dem Kauf und es lässt sich trotzdem nicht vergleichen. Wenn Du die Leitung leer machst, haben wir beide kein Wasser. Wenn ich als dein Nachbar in einer anderen Stadt noch eine Wohnung habe, kannst Du immer noch ungestört in deiner wohnen.


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