GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)
21.10.2026 um 12:37Falsch, die Zentralbanken machen das.mitH2CO3 schrieb:Solange Geld als Schuld- und Spekulationsinstrument von Großbanken kontrolliert wird, erzeugt es schon Ungleichheit.
Falsch, Geld entsteht durch Mehrwert, davon werde ua die Zinsen bezahlt.mitH2CO3 schrieb:Geld entsteht ja auch dadurch, dass Banken Kredite (Schulden) vergeben.
Solange er keinen Mehrwert schafft, stimmt das.mitH2CO3 schrieb:Wer arm ist, zahlt Zinsen und wird ärmer.
Nein, der Hauptgrund ist nach wie vor: wer nichts tut, der fällt zurück. In Deutschland fällt er sogar sehr weich.mitH2CO3 schrieb:Das System erzeugt quasi automatisch Ungleichheit :(
Da habe ich eine andere Meinung: Geld wird danach nichts mehr Wert sein, weil es weder Motivation ist, noch ein geeignetes Gegenwert zu Leistung/Mehrwert. Die Leute werden sch umorientieren und anders tauschen...um das zu unterbinden, braucht man Zwang.mitH2CO3 schrieb:Wenn man die Finanzmärkten und Banken aber die Macht entzieht, indem globale Vermögen und die Gewinne von KI-Giganten demokratisch besteuert werden, wird Geld von einem Machtinstrument der Wenigen zu einem Gestaltungsmittel für alle.
Falsch, steht im Bericht, Leistungsträger und Unternehmer somit ihre Inhaber.mitH2CO3 schrieb:Dafür muss kein Mensch mehr individuell bezahlen, weil es solidarisch getragen wird.
Wenn das Pinke Pinketty System kommen sollte, kann man sich davon einen Kaffee kaufen.mitH2CO3 schrieb:ie 5.000 Euro Kaufkraft sind dann für Wohnen, Vermögensaufbau (z.B. Eigentumswohnung) und Konsum da, so verstehe ich es zumindest.
Die Farbauswahl ist super, auch die sorgfältig gewählte Schrift.mitH2CO3 schrieb:Was mir an diesem Report jedoch am allerallermeisten :) gefällt,
Pinketty verbindet ALLES miteinander: Macht, Gerechtigkeit, Klimaschutz, BGE, Care Arbeit, Feminismus, Tierschutz, Finanzsystem, Wirtschaftssysteme...einfach alles. Die Rationierung vom Klopapier fehlt, ist aber bestimmt irgendwo.mitH2CO3 schrieb:Piketty verbindet die soziale Frage direkt mit dem Klimaschutz.
Ja, in Deutschland werden Arbeitnehmer massiv benachteiligt, idiotische Zwangsversicherungen ohne Gegenwert, Hinderung am Vermögensaufbau, Gleichmacherei mit beitragsfreien Erwerbslosen.mitH2CO3 schrieb:Überall auf der Welt scheint Unzufriedenheit bis tiefe Unzufriedenheit zu herrschen. Die gesellschaftlichen Spannungen nehmen spürbar zu, und der Frust entlädt sich immer häufiger in heftigen Konflikten, wie man den Nachrichten auch entnehmen kann. Sehr viele schütteln darüber nur den Kopf oder schimpfen über die Wut der Menschen, verurteilen sie. Nur ... tiefe Enttäuschung und Verbitterung entstehen nicht aus Nichts. Sie sind unübersehbare Symptome einer Krankheit: der extremen Ungleichheit.
Aus meiner Sicht unzulässige Verbindung. Arbeit lohnt sich in Deutschland einfach nicht, egal ob es 200 oder 400 Milliardäre gibt.mitH2CO3 schrieb:Wenn Menschen das Gefühl verlieren, dass sich ehrliche Arbeit überhaupt noch lohnt, während die Vermögen an der Spitze leistungslos explodieren, bricht der soziale Vertrag.
Der Staat bereichert sich durch Abzocke mehr an einem Arbeiter (40-50% vom Verdienst) als ein Milliardär (5-8%).
Der soziale Vertrag wird vom Staat gebrochen nicht von den Reichen sondern vom Staat mit mehr Steuern, mit höheren Steuern, mit steigenden Versicherungsbeiträge und sinkenden Leistungen aus diesen.
Weil sie nicht das Problem sind? Nicht alle sind blöd oder lassen sich von kommunistische Lobbyisten aufhetzen.mitH2CO3 schrieb:Dennoch haben viele Menschen eine seltsame Hemmung, das Problem an der Ursache anzugehen, und Multikonzerne und Milliardäre fair zu besteuern. Warum blockieren wir uns selbst?
..nur ersetzen.mitH2CO3 schrieb:Piketty will den Kapitalismus nicht abschaffen,
Und auf die anderen 10% wird geschiessen...aber keine Sorge, einführen und die wird es nicht mehr geben. Da bin ich gespannt woher die anderen 90% den Zirkus finanzieren.mitH2CO3 schrieb:Es sorgt dafür, dass die Steuern auf ehrliche Arbeit für 90% der Menschen massiv sinken






