Röhrich schrieb:Südamerika ist im Wandel, die Menschen dort haben die Sozialisten mehr und mehr satt, wo sie können, wählen sie diese ab.
@Röhrich Ich wünschte, es wäre so simpel schreibe ich gerade jetzt aus Südamerika. Tendenziell sieht es im Moment eher so aus, aber es gibt auch immer Bewegung in die andere Richtung, die darf man nicht kleinreden.
Erstens sind dort rechte oder wirtschaftsfreundliche Politiker auch keine Engel, siehe Bolsonaro.
Zweitens ist die Bevölkerung wenig homogen.
Wer fleissig und gebildet und ein Stadtmensch ist, will natürlich nicht Hammer und Sichel.
Bei der Landbevölkerung, auch der indigenen sieht das schon ganz anders aus. Die lassen sich leider oft immer noch die alte Marx und Mao Kacke einreden. So wurde Castillo in Peru gewählt und damit der wirtschaftliche Erfolg unterbrochen.
Es gibt in den meisten Ländern Bevölkerungsanteile, die von linksradikalem Getue profitieren. Narcos zB.
Argentinuen profitiert natürlich von Milei, nicht aber jeder einzelne Argentinier. Leistungsgesellschaften produzieren nicht nur Gewinner.
Die Venezolaner, die nach Peru kamen, waren zB vom üblichen Arbeitspensum vielfach überfordert, weil sie gar nicht gewohnt waren, wettbewerbsgerecht zu arbeiten.
Ganz Südamerika ist im Umbruch, aber Weg und Ziel sind wenig klar.