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Venezuela

404 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Sozialismus, Chavez, Venezuela ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Venezuela

06.01.2026 um 12:56
Zitat von seliseli schrieb:wie sehen denn typische Fischerboote aus?
Ja, wie sehen Fischerboote in Venezuela wohl aus? Moderne Schnellboote?
Die Frauen setzen möglicherweise eine Familientradition des Fischens fort oder starten in einigen Fällen eine neue Karriere, nachdem sie während der Wirtschaftskrise in Venezuela ihre Arbeitsplätze verloren haben, und nehmen die körperlich anstrengende Arbeit an, die nach fünf aufeinanderfolgenden 12-Stunden-Schichten vielleicht 8 Dollar einbringt.
P2WUBOUXZBCTHKYUP4H2AXL7NQ
Quelle: https://www.ksat.com/news/world/2023/06/29/venezuelan-women-are-increasingly-taking-up-the-grueling-work-of-fishing-in-the-caribbean/

Aber trotzdem ist das Abschießen von den Drogentransporteuren illegal, man muss ihnen die Möglichkeit geben anzuhalten und sich zu stellen.


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Venezuela

06.01.2026 um 13:04
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Gute Analyse zu den Empörten, die die Befreiung des Venezolanischen Volkes verachten:
So sehr ich Sarah Maria Sander ansonsten auch schätze, hier bin ich nicht einer Meinung mit ihr. Und für mich hat das Ganze auch nichts mit "Empörung über die Befreiung des Volkes" zu tun, wie du so schön schreibst. Auch hab ich hier von niemandem gelesen, dass er Maduro verteidigt, im Gegenteil.

Ob es eine "Befreiung" des Volkes geben wird, ob die Zustände sich für die Menschen dauerhaft bessern werden, steht doch noch gar nicht fest. Maduro ist weg, das ist definitiv gut, wie gesagt, solche Typen braucht kein Mensch. Aber mehr ist auch noch nicht passiert und wird es wahrscheinlich auch länger nicht. Demokratische Wahlen stehen ja erstmal nicht auf Trumps Agenda. Warum also so ein Eiertanz und so eine Heuchelei? Warum nicht benennen, um was es eigentlich geht?
Zitat von seliseli schrieb:Gibt es dazu denn Beweise?
Natürlich nicht. Trumps Wort muss reichen, egal was er labert.


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Venezuela

06.01.2026 um 13:14
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Ob es eine "Befreiung" des Volkes geben wird, ob die Zustände sich für die Menschen dauerhaft bessern werden, steht doch noch gar nicht fest.
Das wird kein leichter Weg sein, das ist sicher.
25 Jahre repressive politische Macht hinterlassen meist einen korrupten Staatsapparat, der nicht von heute auf morgen verschwindet.
Einige forderten hier ja bereits die Oppositionellen sollten doch sofort übernehmen.
Was stellen die sich vor?
Der kubanische Geheimdienst ist verschwunden, das kriminelle Militär ist weg? Oder alle einfach rauschmeißen und mit Waffen im Urwald verschwinden lassen?
Milizen und Guerilla Gruppen sind in Südamerika überall, da muss man nicht noch neue schaffen.
Ganz ohne Gewalt werden die sozialistischen "Freiheitskämpfer" das venezolanische Volk sich sicherlich nicht in eine friedliche Demokratie entwickeln lassen.
Und die mächtigen Drogen Kartelle darf man auch nicht ausblenden, die wollen sicherlich ihre Handelsrouten nicht einfach aufgeben.

Dort ist noch viel Arbeit vorhanden, bis es wieder ein friedliches und freiheitliches Land ist.


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06.01.2026 um 13:17
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Ja, wie sehen Fischerboote in Venezuela wohl aus? Moderne Schnellboote?
Wo ist jetzt der Unterschied von dem von Dir gezeigten Boot und diesem?:
https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/trump-laesst-erneut-drogenboot-in-die-luft-jagen-68c89229bc538c447095dd5f
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Dort ist noch viel Arbeit vorhanden, bis es wieder ein friedliches und freiheitliches Land ist.
Und die wird weder Trump, noch jemand sonst machen.


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Venezuela

06.01.2026 um 13:28
Zitat von seliseli schrieb:Wo ist jetzt der Unterschied von dem von Dir gezeigten Boot und diesem?:
2 große Außenborder und kein einziges Fischernetz?
Ein Stahl oder Kunststoff Boot und kein Bretterboot. Die arme Bevölkerung in Venezuela kann sich sicherlich kein modernes Boot leisten, niemand auch keine Fischer. Da braucht es ein anderes Einkommen als das vom Fischfang.

Die Unterschied ist gravierend, man sollte halt nicht auf die Form eines Bootes achten, ansonsten kannst Du da noch eine deutsche Fregatte gegenüber stellen, die Außenstrukturen sind auch nicht unähnlich, wenn man den Aufbau ausblendet.
Zitat von seliseli schrieb:Und die wird weder Trump, noch jemand sonst machen.
Es ist vermutlich besser, wenn das von innen heraus kommt?
Hier wurde doch Afghanistan und der Irak genannt.
Im Irak hat man von heute auf morgen das komplette Militär entlassen, die waren ab dann ohne Arbeit, Einkommen und Perspektive, saßen aber in den Kasernen auf Unmengen von Waffen.

Und ich würde dem venezolanischem Volk schon zutrauen das hinzubekommen, diese sind "jemand sonst".
Das Volk hat sich immer wieder mutig gegen die Diktatur und diesen Drogenstaat gestellt, Tausende wurden erschossen, trotzdem sind sie wieder auf die Straßen. Nun sind 2 der Köpfe des Terrorregimes weg, vielleicht bekommt man auch die Schattenregierung des kubanischen Geheimdienstes weg.
Kuba vom venezolanischen Öl abschneiden, dann wird es auf Kuba für die sozi Diktatur dort auch ungemütlich.


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06.01.2026 um 13:35
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Natürlich nicht. Trumps Wort muss reichen, egal was er labert.
Es gibt keinen Grund warum Trump etwas erfinden müsste.

Klar, das Hochjagen von Booten aus Venezuela ist etwas grenzwertig, aber was bleibt den Amis auch anderes übrig.
Normalerweise wären für die Boote in extraterritorialen Gebiet die Venezolaner zuständig, da die Regierung Maduro aber selbst mit Drogen handelt, ist von denen nichts zu erwarten. Den Amis ist völkerrechtlich auch erlaubt diese Boote zu stoppen, da sie aber so schnell fahren können sie nur durch brachiale Gewalt gestoppt werden.
Ist etwa Untätigkeit besser wie bei der mexikanischen Regierung? Durch mexikanische Kartelle werden jedes Jahr 30000 (!) Menschen getötet.


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Venezuela

06.01.2026 um 14:02
@Sherlock_H
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Einfach mal so was behaupten, ohne Quelle. Glaubst du wirklich den Unsinn, den du da behauptest?
Bitte dafür eine seriöse Quelle angeben oder zumindest versuchen, eine seriöse Quelle zu finden.

Um es mal klarzustellen: Solange du das nicht belegen kannst, ist das eine persönliche Meinung von dir, basierend auf deinem verschrobenen Weltbild. Und wenn du keine seriösen Quellen für deine Behauptung finden solltest, fang nicht an, Argumente durch Beleidigungen zu ersetzen
Ich beleidige niemanden, aber gerade die Leute auf der rechten Seite sind überaus empfindlich. Vor allem ist das etwas witzig wenn das von dir kommt, der hier ständig rumkläfft und persönlich wird :D

Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind für dich also ein verschrobenes Weltbild. OK. Darauf basiert nämlich meine Kritik an dem Militäreinsatz. Natürlich ist Maduro ein Diktator, aber wenn Trump sagt, er möchte sich gerne die Öl- und Rohstoffvorkommen des Landes aneignen und das alte Regime im Amt lässt, solange sie spuren und er jetzt in Venezuela das sagen hat und dann Figuren wie Röhrich von Befreiung und Drogenkrieg faseln, dann wird eines schnell klar: Ein Verbrecher hat einen anderen Verbrecher beseitigt und sich dessen Imperiums bemächtigt. Das erklärt John Bolton ganz gut. Aber der ist bestimmt ein fieser Sozialist :D

Youtube: John Bolton zerstört die Venezuela-Erzählung, während Marco Rubio im nationalen Fernsehen blamier...
John Bolton zerstört die Venezuela-Erzählung, während Marco Rubio im nationalen Fernsehen blamier...
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Die demokratische Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Maria Machado wird jedenfalls von Donnie von der Macht exkludiert, weil sie den Nobelpreis bekommen hat und nicht er.

https://www.fr.de/politik/machado-ehrt-trump-fuer-rolle-beim-machtwechsel-in-venezuela-zr-94110266.html

Dabei hat sie ihm jetzt sogar angeboten, ihm den Preis zu schenken. Ich meine, das ist ziemlich pragmatisch, mittlerweile ist jedem klar, wie leicht man Donnie Manipulieren kann mit Schmeicheleien und Geschenken. Der armseligste US-Präsident aller Zeiten.

Aber ja, zu dem Drogen:

Fentanyl ist für den Großteil aller Drogentoten in den USA verantwortlich, nicht Kokain. Das Fentanyl kommt vor allem aus Mexico und die Rohstoffe für die Herstellung aus China.

https://www.bbc.co.uk/news/articles/cvg93nn1e6go#:~:text=According%20to%20the%20US%20Drug,main%20source%20of%20fentanyl%20chemicals

Venezuela ist ein Transitland für Kokain, aber nichtmal das Bedeutendste. Auch wird in dem Interview erläutert wie das maßlos übertrieben wird um den Angriff auf Venezuela zu begründen.

https://www.ndr.de/nachrichten/info/venezuela-welche-rolle-spielte-praesident-maduro-im-kokainhandel,venezuelakokain-100.html

Hiermal etwas zu Venezuela insgesamt:

https://www.bpb.de/themen/kriege-konflikte/dossier-kriege-konflikte/266687/venezuela/

Wie gesagt, niemand hier verteidigt Maduro, auch wenn sich das @Röhrich gerne zusammenlügt. Nur hat Trump mittlerweile gesagt, das es ihm um Regime Change und der Bemächtigung der Rohstoffvorkommen geht, daher ist das Drogenthema an dieser Stelle nur das totreiten, des Propagandagauls, über das wir längst hinaus sein sollten.

Zumal Grönland, das Trump ja als eines der nächsten Ziele avisiert, weder ein chinesischer Vorposten ist, noch Drogenland.

https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/donroe-doktrin-100.html

Zumal die Grönländer das nicht wollen:

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/daenemark-warnung-100.html

@Röhrich

Wie gesagt, niemand hier findet Maduro gut, deswegen kannst du dir auch deine lächerlichen dummen Strohmänner sparen. Wird ja immer alberner mit dir. Befreiung des Volkes. LOL. Mittlerweile ist seit Donnies Pressekonferenz klar, das Venezuela nur seinen Herren gewechselt hat., sogar das Regime bleibt im Amt. Deswegen feiern die Venezolaner auch nicht mehr.

Youtube: VENEZUELA: Nach dem Jubel folgt die Ernüchterung in Venezuela! "Die Stimmung hat sich gewandelt"
VENEZUELA: Nach dem Jubel folgt die Ernüchterung in Venezuela! "Die Stimmung hat sich gewandelt"
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Deswegen unterstützt er auch ein unbeliebtes Regime...schliesslich ist er in seinem Land auch beliebt wie Fußpilz, da befindet er sich in guter Gesellschaft.

https://www.chathamhouse.org/2026/01/donald-trumps-poll-numbers-suggest-his-popularity-waning
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Ich würde mal vermuten in der US Politik ist Maduro in den letzten 12 Monaten mehr Thema gewesen als Epstein, in der deutschen Blase bekommt man das vielleicht erst spät mit.
Nee, ich verfolge der US-Politik jeden Tag, das beherrschende Thema sind ie Epstein-Files gewesen, auch wenn dein großer Held Trump das natürlich vertuschen will. Ausserdem ist die MAGA-Base ziemlich enttäuscht, weil Donnie ihnen versprochen hat, keine neuen Kriege mehr anzufangen und so Spitzfindigkeiten, das es ja mehr oder weniger nur "Law Enforcement" war, sind denen ziemlich egal. Vor allem wenn Trump selbst zugegeben hat, das es um Öl geht.

Und Grönland ist sicher auch ein chinesischer Vorposten und Drogenland.

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/daenemark-warnung-100.html



@parabol
Zitat von parabolparabol schrieb:Klar, das Hochjagen von Booten aus Venezuela ist etwas grenzwertig, aber was bleibt den Amis auch anderes übrig.
Mehr als grenzwertig, da auch angebliche Drogenschmuggler ein Recht auf einen fairen Prozess haben, der Unschuldsvermutung auch für jene gilt. Zudem gilt nicht die Todesstrafe auf Drogenhandel, selbst wenn man Beweise hätte. (Zumal wie gesagt: Recht auf einen Prozess). Man kann Boote auch abfangen und die Leute verhaften und wenn man das Boot versenkt und die Schiffbrüchigen tötet, ist das schlicht Mord.


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Venezuela

06.01.2026 um 14:04
In den USA sterben pro Jahr 100.000 Menschen an Drogen, die Hälfte davon an Fentanyl das vorwiegend aus Mexico stammt von wo auch fast alle anderen Drogen in den USA herkommen. Kokain spielt da eher mit 20% bei Drogenmixes eine Rolle. Gleichzeitig starben letztes Jahr etwa 15.000 Menschen durch Schusswaffen (ohne Selbstmorde).

Venezuela spielt da doch jetzt eher eine Nebenrolle:
Venezuela laut UNODC: Ein Randland auf der Karte des Drogenhandels

Der Bericht der UNODC vom Jahr 2025 ist völlig eindeutig und sollte all jene beschämen, die die Rhetorik aufgebaut haben, mit der Venezuela dämonisiert wird. Der Bericht erwähnt Venezuela kaum und stellt fest, dass nur ein marginaler Bruchteil der kolumbianischen Drogenproduktion durch das Land in Richtung USA und Europa geht. Laut UNO hat sich Venezuela als Territorium etabliert, das frei ist vom Anbau von Kokablättern, Marihuana und ähnlichen Produkten sowie von der Präsenz internationaler krimineller Kartelle.

Das Dokument bestätigt schlicht die 30 vorhergehenden Jahresberichte, die den venezolanischen Drogenhandel auslassen, weil es ihn nicht gibt. Nur fünf Prozent der kolumbianischen Drogen passieren Venezuela. Um diese Zahl in Perspektive zu setzen: 2018 liefen 210 Tonnen Kokain über Venezuela, während Kolumbien 2.370 Tonnen produzierte oder vermarktete (zehnmal so viel) und Guatemala 1.400 Tonnen. Nebenbei bemerkt: In Kolumbien verfügen die USA über sieben Militärbasen, umgeben von Kokaproduzenten.

Ja, Sie haben richtig gelesen: Guatemala ist ein Drogenkorridor, der siebenmal wichtiger ist als der angeblich furchteinflößende bolivarische Narco-Staat. Aber niemand spricht darüber, weil Guatemala historisch einen "Mangel" hat – es produziert nur 0,01 Prozent der weltweiten Gesamtmenge – an der einzigen nicht natürlichen Droge, die Trump interessiert: Erdöl.

Ecuador: Das wahre Zentrum, das niemand sehen will

Während Washington das venezolanische Schreckgespenst aufbaut, florieren die eigentlichen Zentren des Drogenhandels fast ungehindert. 57 Prozent der Bananencontainer, die aus Guayaquil nach Antwerpen verschifft werden, sind mit Kokain beladen. Die europäischen Behörden beschlagnahmten allein von einem einzigen spanischen Schiff 13 Tonnen Kokain, das aus ecuadorianischen Häfen stammte, die von Unternehmen kontrolliert werden, die unter dem Schutz von Regierungsbeamten Ecuadors stehen.
...
Die Europäische Union erstellte einen detaillierten Bericht über die Häfen von Guayaquil, in dem dokumentiert wird, wie "kolumbianische, mexikanische und albanische Mafias in Ecuador weitreichend operieren". Die Mordrate in Ecuador schnellte von 7,8 pro 100.000 Einwohner im Jahr 2020 auf 45,7 im Jahr 2023 hoch. Dennoch wird Ecuador [von den USA] nur selten erwähnt. Vielleicht, weil Ecuador nur 0,5 Prozent der weltweiten Ölproduktion ausmacht und weil seine Regierung es nicht gewohnt ist, die US-Vorherrschaft in Lateinamerika infrage zu stellen?
...
Kolumbien produziert mehr als 70 Prozent des weltweiten Kokains. Auf Peru und Bolivien entfällt der größte Teil der restlichen 30 Prozent. Die naheliegenden Routen in die Märkte der Vereinigten Staaten und Europas führen über den Pazifik nach Asien, über die östliche Karibik nach Europa und über Land durch Mittelamerika in die Vereinigten Staaten.

Venezuela, das an den Südatlantik grenzt, ist für die drei Hauptrouten geografisch im Nachteil. Die Logik der kriminellen Logistik macht Venezuela zu einem Randakteur im weiten Szenario des internationalen Drogenhandels.
...
Quelle: https://amerika21.de/analyse/276810/venezuela-usa-geopolitik-oel-und-drogen


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Venezuela

06.01.2026 um 14:05
Der Drogenhandel ist der Türöffner an die Macht gewesen für Chavez, Maduro hat das alles weiter ausgebaut.
Wovon Escobar träumt hat Maduro umgesetzt.
Wie Venezuela zu einem Gangsterstaat wurde
Maduro ist der Mafia-Boss in dieser Geschichte. Es ist ihm gelungen, politische und kriminelle Macht zu einem einzigen Apparat zu verschmelzen. Er hat den venezolanischen Staat unterwandert und ihn in den Dienst des internationalen organisierten Verbrechens gestellt, wobei er die Demokratie seines Landes zerstört hat.
Die Verbindung zwischen Chavismus-Madurismo und Drogenhandel begann vor mehr als zwei Jahrzehnten. Sie wurde von Hugo Chávez begründet, der die institutionellen Bedingungen schuf, die den Verfall des venezolanischen Staates ermöglichten und ihn in den Dienst der nationalen und internationalen organisierten Kriminalität stellten.
Im Juni 2025 bekannte sich Hugo „El Pollo“ Carvajal, ehemaliger Chef des venezolanischen Militärgeheimdienstes, vor einem Bundesgericht in New York der Verschwörung zum Kokainimport und anderer damit zusammenhängender Straftaten schuldig. Er räumte seine Rolle im Netzwerk des Sonnenkartells ein und bestätigte die Beteiligung hochrangiger Militärangehöriger an Drogenhandelsoperationen in kontinentalem Ausmaß.
Quelle: https://www.journalofdemocracy.org/online-exclusive/how-venezuela-became-a-gangster-state/


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Venezuela

06.01.2026 um 14:23
Wer in 2026 nach Beweisen für den Drogenhandel fragt, der braucht könnte mal in die Vergangenheit schauen.
Drogen waren nicht das einzige Geschäft Maduros, auch Terroristen wurden so mit Pässen und falschen Identitäten ausgestattet.
Die kriminellen Geschäfte des Regimes sind riesig.
Die Terror-Connection des venezolanischen Diktators
2. Mai 2020
Von Anfang an gab es einen Zwischenstopp in der syrischen Hauptstadt Damaskus. Angeblich sollen Chávez und Ahmadinedschad die Flugverbindung „Aeroterror“ genannt haben.

2015 enthüllte das investigative brasilianische Wochenmagazin VEJA den Zweck der „Aeroterror“-Flüge. Laut venezolanischen Überläufern, die in die USA geflohen sind, so das Blatt, „wurden die Flüge genutzt, um Dutzende islamische Extremisten zu transportieren“, die über den Iran und Syrien in den Westen reisten, ohne erkannt zu werden.

In Damaskus wurden sie nach Erkenntnissen amerikanischer Sicherheitsdienste mit echten venezolanischen Pässen ausgestattet. CNN-Recherchen von 2017 nennen die venezolanische Botschaft in Bagdad als den Ort, wo die Pässe ausgestellt wurden – wahrscheinlich ist beides richtig.
CNN berichtete, dass vor allem Hisbollah-Leute mit Pässen versorgt worden seien. Mit einem venezolanischen Reisepass kann man nicht nur nach Venezuela, sondern in 130 Staaten der Welt, darunter 26 EU-Staaten, ohne Visum einreisen.
Terror- und Drogennetzwerk
Dieses Netzwerk sei in das „größere Geldwäschernetzwerk“ des gebürtigen Libanesen Ayman Joumaa integriert, das die (mittlerweile aufgelöste) Lebanese Canadian Bank in Beirut genutzt habe, „um Hunderte Millionen Dollar zu waschen und mehrere Tonnen Kokain im Auftrag kolumbianischer und mexikanischer Drogenkartelle sowie der Hisbollah zu transportieren“.

Wie riesig dieser Kokainschmuggel über Venezuela ist, mag man anhand einer Meldung aus dem Jahr 2013 ermessen: Damals wurden am Flughafen Charles de Gaulle in Paris an Bord einer aus Venezuela kommenden Air-France-Maschine 1,3 Tonnen reines Kokain sichergestellt. Es war der größte Drogenfund, der im Großraum Paris je gemacht wurde. Der Verkaufswert belief sich nach Aussagen der französischen Behörden auf über 200 Millionen Euro.
Quelle: https://www.mena-watch.com/maduros-letzte-hoffnung/

Es gibt unzählige Berichte über das Regime und seine Verstrickung in den Terror und Drogenhandel.

Der Spiegel aus 2019:
Maduros Regierung im Drogensumpf
Laut dem Bericht haben El Aissami und sein Vater Carlos Zaidan El Aissami die Hisbollah nach Venezuela geholt, damit die Miliz beim Ausbau der Spionage- und Drogenhandelsnetze hilft. Zudem haben Teile der Familie auch Geschäfte mit dem größten Drogenboss Venezuelas, Walid Makled, genannt "Der Türke", gemacht. Unter anderem sollen die El Aissamis dabei 140 Tonnen Chemikalien gelagert haben, die für die Produktion von Kokain notwendig sind.

Die Miliz, die 2013 von Brüssel auf die EU-Terrorliste gesetzt wurde, ist schon lange in Lateinamerika präsent. "Die Hisbollah ist vor allem im Dreiländereck Paraguay, Brasilien und Argentinien aktiv", sagt der Experte für Organisiertes Verbrechen, Edgardo Buscaglia, dem SPIEGEL.
Quelle:
https://www.spiegel.de/politik/ausland/venezuela-nicolas-maduros-regierung-im-drogensumpf-a-1265910.html

Einfach mal Maduro und Hisbollah in die Suche eingeben, da gibt es ausreichend Informationen zum Drogenhandel, durch den sich die Hisbollah auch finanziert und wie das über Caracas abgewickelt wurde.


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06.01.2026 um 14:27
@Röhrich

Fentanyl ist für den Großteil aller Drogentoten in den USA verantwortlich, nicht Kokain. Das Fentanyl kommt vor allem aus Mexico und die Rohstoffe für die Herstellung aus China.

https://www.bbc.co.uk/news/articles/cvg93nn1e6go#:~:text=According%20to%20the%20US%20Drug,main%20source%20of%20fentanyl%20chemicals

Venezuela ist ein Transitland für Kokain, aber nichtmal das Bedeutendste. Auch wird in dem Interview erläutert wie das maßlos übertrieben wird um den Angriff auf Venezuela zu begründen. Wie gesagt, niemand bestreitet, das es Drogenhandel gibt.

https://www.ndr.de/nachrichten/info/venezuela-welche-rolle-spielte-praesident-maduro-im-kokainhandel,venezuelakokain-100.html

Hiermal etwas zu Venezuela insgesamt:

https://www.bpb.de/themen/kriege-konflikte/dossier-kriege-konflikte/266687/venezuela/

Wie gesagt, niemand hier verteidigt Maduro. Nur hat Trump mittlerweile gesagt, das es ihm um Regime Change und der Bemächtigung der Rohstoffvorkommen geht, daher ist das Drogenthema an dieser Stelle nur das totreiten, des Propagandagauls, über das wir längst hinaus sein sollten.

Zumal Grönland, das Trump ja als eines der nächsten Ziele avisiert, weder ein chinesischer Vorposten ist, noch Drogenland.

https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/donroe-doktrin-100.html

Zumal die Grönländer das nicht wollen:

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/daenemark-warnung-100.html


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Venezuela

06.01.2026 um 14:35
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Venezuela ist ein Transitland für Kokain, aber nichtmal das Bedeutendste.
Ich habe 2 Posts dazu verfasst, direkt über Dir.
Venezuela mag nicht die bedeutendste Drogenroute sein, aber sie ist die einzige wo der Staat das alles kontrolliert und organisiert.
Die Regierung ist das Cartell.
130 Tonnen Kokainfund in Paris in einer venezolanischen Maschine sind kein Pipifax.

Und es speilt keine Rolle welche Droge für mehr Tote verantwortlich ist, Kokain ist die lukrativste Droge, für alle Beteiligten ist damit das meiste Geld zu verdienen, was man bei Fentanyl nur über riesige Massen erreicht.

Es bringt alles nicht mit den Versuchen von Maduro abzulenken, er hat ein aktives Drogennetz aufgebaut und geführt, nebenbei mit Terroristen weitere Geschäfte gemacht.

Das läuft nicht erst seit Trump, nein der Anfang liegt schon bei Chavez und Maduro hat am Ende einen "Drogenstaat" geschaffen, wie Escobar es sich immer erträumte.
Ich meine dazu gibt es auch eine Netflix Doku, wo ein ehemaliger DEA Agent darüber berichtet und die Ausmaße auch in Richtung Hisbollah und Hamas offenlegt. Mir fällt der Titel nur nicht mehr ein.

Bitte kein OT.
Grönland hat auch nichts mit Südamerika zu tun...
Sonst wird mir bei einer Antwort wieder Trolling und Derailing vorgeworfen.
Ich kann nur raten sich mal abseits des ÖRR mit den Themen zu befassen, die faseln viel was die Glauben und ihrer Meinung entspricht.


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Venezuela

06.01.2026 um 14:50
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Ich beleidige niemanden (...) wenn das von dir kommt, der hier ständig rumkläfft und persönlich wird :D
Du merkst es noch nicht mal, wenn du jemand beleidigst. Das ist sehr bedenklich.

Anderes Beispiel:
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb: ... und dann Figuren wie Röhrich von Befreiung und Drogenkrieg faseln ...
Ich musste übrigens nicht lange suchen, dass sind Beispiele aus deinem letzten "Beitrag".

Mit "verschrobenem Weltbild" sind nicht Rechtsstaatlichkeit und Demokratie gemeint, sondern das, was du so den lieben langen Tag behauptest, ohne Quellen dafür zu haben. Z.B. dass der Drogenhandel in Venezuela zu vernachlässigen ist.


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Venezuela

06.01.2026 um 14:53
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Es bringt alles nicht mit den Versuchen von Maduro abzulenken, er hat ein aktives Drogennetz aufgebaut und geführt, nebenbei mit Terroristen weitere Geschäfte gemacht.
Mir geht es hauptsächlich um die Morde, ob Drogenhändler als Fischer getarnt, oder eben nur Fischer. Also müssen jetzt die armen Fischer zusätzlich noch Angst haben für Drogenhändler gehalten und getötet zu werden?
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Die Regierung ist das Cartell.
und anstatt nun eine wirkliche Veränderung herbei zu führen sorgt Trump dafür dieselben Strukturen fortzuführen, weil die Deals in seinem Sinne bereit sind zu machen. Mit tut die Bevölkerung leid, Trump wird ihnen nicht die erhoffte Zukunft bringen, weil ihm nur das Öl wichtig ist.


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Venezuela

06.01.2026 um 14:54
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Ich kann nur raten sich mal abseits des ÖRR mit den Themen zu befassen, die faseln viel was die Glauben und ihrer Meinung entspricht.
😅😅 Ja, lügenpresse halt.
Na komm , hau mal raus wo du dich informierst. Diese accusation in a mirror & echokammer hät ich gern mal gesehen.


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Venezuela

06.01.2026 um 15:10
Zitat von seliseli schrieb:oder eben nur Fischer. Also müssen jetzt die armen Fischer zusätzlich noch Angst haben für Drogenhändler gehalten und getötet zu werden?
Auf dem von Dir verlinktem Video kann man sehr gut sehen ob es sich um arme Fischer handelt oder eher um finanziell eher hochwertige Boote mit 2 großen Außenborder.
Und mich würde nicht einmal wundern, wenn die veröffentlichen Bilder eher unscharf gemacht wurden, damit man sich nicht so einfach ein Bild machen kann, wie hochauflösend das Militär beobachten kann.
Die Qualität sieht nicht viel besser aus als von den billig EPV Drohnen in der Ukraine.
Zitat von seliseli schrieb:und anstatt nun eine wirkliche Veränderung herbei zu führen sorgt Trump dafür dieselben Strukturen fortzuführen
Deine wiederholte Meinung ist belanglos, das mag man so sehen, wenn man einfach nur Trump hasst und ansonsten sich nicht differenzierter mit der dortigen Lage befasst.
Eines ist zu vermuten, Trump will dort keinen Krieg.
Und dann haben wir dort Zehntausende Soldateros des Cartells, sowie rund 30.000 Agenten des kubanischen Geheimdienstes.
Hier müssen Lösungen gefunden werden, wie diese zu ehrlichen Staatsbürgern zurückkehren und die Kubaner das Land verlassen.
Das kann man herbeibomben und eine Puppe in Caracas hinsetzen, die Präsidentin spielt, um dann eine ähnliche Truppe zu schaffen wie in Kolumbien die Farc.
Ich glaube nicht, dass Trump ein Interesse daran hat dort Zehntausende Menschen sterben zu lassen, dass wäre aber die von Dir wiederholte geforderte Abfolge.
Was spricht gegen einen Versuch eines friedlicheren Umbaus und hoffentlich Zehntausende weniger Tote?

Glaubst Du die Drogenmillionäre in der Arme werden kampflos alles verlieren wollen bei ein sofortigen Regimechance?
Die wollen ihr Vermögen behalten, da muss man Wege finden, wie man die entmachtet und ob die Immunität bekommen und irgendwo ins Exil gehen.


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Venezuela

06.01.2026 um 15:16
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Na komm , hau mal raus wo du dich informierst.
Du könntest die Links lesen?
Viele Informationen finden sich eher bei Medien, die aus der Region stammen, die haben mehr Kenntnisse über die dortigen Verhältnisse.
Wenn der ÖRR Marduro einen "Busfahrer" betitelt, dann meinen die das hoffentlich rhetorisch und Busfahrer für die Hamas, Hisbollah und dem Iran?

Ansonsten frage ich mich mal wieder, ob Du nur chatten und anfeinden möchtest? In allen möglichen Threads chattest Du irgendwie nur Angriffe gegen mich, inhaltlich kommt nicht oder nichts verständliches.
Hat Almy keinen Chat, kannst Dich doch dort über mich auskotzen, das dürfte weniger störend in den Threads sein?
Damit beende ich auch weiter "Diskussionen" mit Dir.


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Venezuela

06.01.2026 um 15:17
Interessant, was alles behauptet wird (UNODC ist die UN-Organisation "UN Office on Drugs and Crime"):
Venezuela laut UNODC: Ein Randland auf der Karte des Drogenhandels
(...)
Das Dokument bestätigt schlicht die 30 vorhergehenden Jahresberichte, die den venezolanischen Drogenhandel auslassen, weil es ihn nicht gibt.
Quelle: https://amerika21.de/analyse/276810/venezuela-usa-geopolitik-oel-und-drogen
(Hervorhebung durch mich.)

@JosephConrad:
Ich habe genau diesen Bericht, der hier "Das Dokument" genannt wird und auf den du dich berufst, mir angeschaut und darin diese Karte gefunden:

Kokainhandel

Wie du siehst, wird Venezuela hier als eines der "Main countries mentioned as transit of the shipment" geführt, und zwar in Dunkelgrün, also der höchsten von 3 Kategorien. Wie man dann behaupten kann (was dieses Portal America21, das du als Quelle angegeben hast, tut), dass sich aus dem Bericht ergibt, dass es in Venezuela keinen Drogenhandel gibt, ist mir unverständlich.


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Venezuela

06.01.2026 um 15:25
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:was dieses Portal America21, das du als Quelle angegeben hast, tut)
Das ist ein Portal das eng mit RT und anderen russischen Propaganda Schleudern zusammenarbeitet.
Ich meine dort arbeiten auch ehemalige RT "Journalisten".

Das ist ein Ableger von RT...
https://amerika21.de/nachrichten/262/all
Offenbar wird nun auch hier im Thread versucht russische Propaganda zu verbreiten.

Google KI:
Amerika21 ist eine deutschsprachige Nachrichtenplattform, die kritisch über Lateinamerika berichtet und häufig die Rolle des russischen Staatssenders RT (früher Russia Today) in der Region thematisiert, wobei sie sowohl die Verbreitung von RT-Inhalten (wie in Argentinien) als auch die Abschaltung von RT (wie in Ecuador) beleuchtet, während RT selbst wegen Desinformation und Propaganda, auch mit Verbindungen zum russischen Militär und verdeckten Einflussoperationen, in den USA und der EU unter Druck steht und teilweise sanktioniert wurde.
Quelle: Google KI.


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Venezuela

06.01.2026 um 15:33
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:130 Tonnen Kokainfund in Paris in einer venezolanischen Maschine sind kein Pipifax.
Fehlt da bei dir nicht ein ","?
Wie riesig dieser Kokainschmuggel über Venezuela ist, mag man anhand einer Meldung aus dem Jahr 2013 ermessen: Damals wurden am Flughafen Charles de Gaulle in Paris an Bord einer aus Venezuela kommenden Air-France-Maschine 1,3 Tonnen reines Kokain sichergestellt. Es war der größte Drogenfund, der im Großraum Paris je gemacht wurde. Der Verkaufswert belief sich nach Aussagen der französischen Behörden auf über 200 Millionen Euro.
Quelle: https://www.mena-watch.com/maduros-letzte-hoffnung/


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