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Volkszählung 2011

178 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Staat, Bürger ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Volkszählung 2011

10.05.2011 um 08:11
@darkExistence
Zitat von darkExistencedarkExistence schrieb:Hm, ich frage mich wozu die Fragen bei Immobilien Eigentümern nutzen sollen. Wieviel qm, wieviele Räume, welches Baujahr etc. Mit irgendwelchen Sätzen wie Hartz IV, Kindergarten, Schulen etc kann das ja nichts zu tun haben.
aber es hat damit zu tun, wo dringend wohnungen gebraucht werden, damit zu tun ob eine hartz 4 familie wirklich besser lebt als eine die arbeitet (wie es ja von einigen teilweise propagiert wird)
Zitat von darkExistencedarkExistence schrieb:Transparenz ist doch so wichtig, jedenfalls beim Bürger. Den Zensus bezüglich unserer Volksvertreter die "wir" einsehen dürfen, wird es natürlich nie geben. Ziemlich einseitig das Ganze.
Mir fallen grad nicht die daten der veröffentlichung ein, aber ich glaube 2012 wird es vorläufige ergebnisse geben und 2013 detaillierte.
und ja in zeitungen wird das wohl eher nicht abgedruckt werden, da muss man schonmal nach suchen, aber es wird veröffentlicht (genauso wie die haushaltspläne)

@passat

Nein, aber klick dich doch einfach auf den seiten durch.
(ich hab ja nun genug angegeben, ok eigentlich nur eine große, die sich unterteilt)
iss mir auch wurscht, denn ich kann dass teil auch in 5 min ausfüllen solane kann er schon zum nähsten haus tingeln und dann drück ich ihm die bögen in die hand

@25h.nox

das zeugt natürlich von sehr viel menschlichkeit

@bit

leute die keinen internet anschluss haben können entweder zu freunden oder bekannten gehen, in ein internet cafe, den typen einfach nicht reinlassen oder das ganz kurtz und schmertzlos ausfüllen und entweder ihm dass schnell noch in die hand drücken oder es mit der post zurückschicken.
und was meinst du wer der technik nicht vertraut?
Mit der Gebäude- und Wohnungszählung scheint auch etwas nicht so richtig zu klappen. Da kenne ich einige Eigentümer, die noch keinen Fragebogen erhalten haben. Aber vielleicht sind sie nach dem Katasteramt gar keine Eigentümer ihrer Immolilien mehr. Das würde erklären warum man anderen die Fragebögen zuschickt. :(
da siehst du doch nur noch mehr wie notwendig das ganze ist.
und ka was passiert, wennn der interviewer die straße und hausnummer nicht findet, ich würde sagen dann stellt er sich an wie der hahn zum eier legen

... ach und auf you tube filme hab ich irgendwie keine lust zu antworten, man kann sich ja 10 min zeit nehmen und seine meinung niederschreiben, die dann eine diskussionsgrundlage bildet.


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Volkszählung 2011

10.05.2011 um 09:22
"Das dürfen die"

Wahlverhalten, Drogenkonsum - was verraten Bürger, wenn sie glauben, die Volkszähler stehen vor der Tür? Ein Test zeigt, wie die Leute reagieren.
Seit Montag klopfen 80.000 Menschen an Türen in Deutschland. Sie dürfen sich für die erste gesamtdeutsche Volkszählung von zehn Prozent der Bürger Angaben einholen, etwa zu Religion, Weltanschauung oder zum Migrationshintergrund. Und es regt sich kaum Protest dagegen. Ganz anders als bei der letzten Volkszählung 1987. Offenbar gilt es heute in Deutschland nicht mehr als problematisch, beim Staat solche Daten anzugeben.

Wirklich? Wie bereitwillig würden uns die Leute Fragen beantworten, die der Staat nicht stellen sollte? Um das herauszufinden, haben wir einen Fragebogen gebastelt. Der beginnt mit Fragen, die tatsächlich von Zensus-Erhebungsbeauftragten gestellt werden, und geht über zu Fragen nach politischer Einstellung, Drogenkonsum und Geschlechtsverkehr. Wann werden die Leute misstrauisch? Verraten sie uns Dinge, die sie nicht einmal auf Facebook posten?

Unsere Namen haben wir mitsamt "Zensus"-Logo auf einem Fantasieausweis verewigt. T-Shirts mit dem Aufdruck "Erhebungsbeauftragte(r)" übergezogen und uns auf den Weg gemacht. In den Westteil Berlins, wo Studenten auf Fahrrädern neben Anzugträgern in Cabrios die Straßen entlangfahren. Als wir dann vor dem ersten Hauseingang stehen, wird uns mulmig. Zweifel kommen auf: Ist das, was wir hier vorhaben, ethisch korrekt? Darf man für eine Recherche lügen? Aber wie sollen wir anders herausfinden, wie die Leute reagieren?

Beruf? Regisseur

Altbau, gepflegt, Kinderlachen. Ein Mädchen öffnet, lugt durch den Türspalt. "Ich hol Papa." Thorsten Müller* mustert uns, als er dazukommt, die Klinke in der Hand. Puls und Gedanken rasen. Er zeigt auf seine Uhr. "Zehn Minuten!"

Wir sitzen am Tisch. Blicken auf die Terrasse. Bestaunen die Dachschrägen. Die 170 Quadratmeter. Vorname, Name, Postleitzahl? Müller antwortet schnell. Telefonnummer? "Warum wollen Sie die wissen?" Für Nachfragen. Falls es noch Unklarheiten gibt. Er mustert uns wieder. Nennt seine Festnetznummer.

Glaubensrichtung? Christ. Beruf? Regisseur. Alles Fragen, die wir dem echten Fragebogen entnommen haben.

Einkommen? "Einkommen?" Einkommen. "Das gebe ich nicht an." Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, behaupten wir. "Ja? Null Euro." Weiter. In seinem Tempo. Ja. Er stützt die Hand auf. Nein. Lehnt sich zurück. Ja. Lacht auf. Ein Auto, ja. Der Golf. Zigaretten, ja. Acht am Tag. Alkohol, ja. Fast täglich. Sollte der Staat Sterbehilfe erlauben? "Ja." Haben Sie eine Partnerin? "Nein." Weiter. Nicht nachdenken. Dann sagen wir es: Wie oft haben Sie Geschlechtsverkehr? Wir erklären nichts. Müller erklärt. "Ach, so werden diese Statistiken also erhoben!" Wir murmeln. Kichern. Murmeln. Dann sagt er es. Wir dachten, niemand würde darauf antworten. "Einmal im Monat."

Dreizehn Minuten.

Im Treppenflur löst sich die Anspannung nicht. Sie mischt sich mit Verwirrung. Darüber, dass sich die Anfangsskepsis des Interviewten verflüchtigt hat. Darüber, dass Einkommen und Telefonnummer nur zögerlich rausgerückt wurden. Informationen zum Sexualverhalten dagegen gleich.

Sabine Schmidt sagt, sie habe keine Zeit für ein Gespräch. Es würde gleich Besuch bekommen. Wir wollen schon gehen, da ruft ihr Mann im Hintergrund: "Zensus? Das ist in Ordnung. Das dürfen die." Kein Blick auf unsere Ausweise.

Schon mal illegale Drogen konsumiert? Ja.

"Ich bin hier der Chef, das ist schon mal klar", sagt der Mann mit Glatze. Er lehnt an der Wand, raucht eine Selbstgedrehte. Aber wir wollen sie. Die jetzt vor gerahmten Kinderfotos sitzt. Staatsangehörigkeit, Schulabschluss, Gehalt.

Sabine Schmidt antwortet so pflichtbewusst, als befände sie sich in einem Verhör: "Ich verdiene 2.200 Euro im Monat", "Wir haben vier Computer". "Ich rauche zwanzig Zigaretten pro Tag." Er mischt sich ein, inhaliert Tabak: "Was ihr alles wissen wollt." Versteht nicht, warum wir nach Medikamenten fragen. Streichelt dann den Kater.

Sind Sie für die Legalisierung von illegalen Drogen wie Marihuana?

"Ja."

Haben Sie schon einmal illegale Drogen konsumiert?

"Ja."

Welche?

"Cannabis."

Sind Sie für ein grundsätzliches Verbot von Abtreibungen?

"Nein."

Haben Sie schon einmal abgetrieben?

Der Kater streicht ihr um die Beine. "Ja."

Hans Lehmann ist anfangs recht skeptisch. Noch im Flur wundert er sich, dass wir uns nicht schriftlich angemeldet haben. "Da hat die Post wohl geschlampt." Reicht ihm dann als Erklärung. In der Wohnung liegen Klamotten herum, Kinderspielzeug ist verstreut, der Balkon mit Pflanzen zugestellt. Das ist ihm sichtlich peinlich. 47 ist er, Historiker und derzeit Doktorand.

Antworten im Stakkato

Auch er antwortet im Stakkato. Zentralheizung? Ja. Urlaub? Dreimal im Jahr. Regelmäßig Alkohol? Nein. Kinder? Zwei. "Und das ist jetzt kein Fake? Sie haben eine Ausweis?", fragt er, als wir wissen wollen, welche Partei er wählt. Ja, haben wir. Er nimmt das Stück Papier, schief laminiert und ohne Stempel, in die Hand. Mustert es, fährt sich durch die Haare, kneift die Augen zusammen, legt es zurück. "Warum wollen die Behörden wissen, wen ich wähle?" Die Wahlumfragen seien zu ungenau. Reicht ihm als Erklärung. Er wählt die Grünen.

Und wie ist es mit Geschlechtsverkehr? "Das ist nicht Ihr Ernst, oder? Sie verarschen mich nicht?" Doch, tun wir. Wir lösen unsere Tarnung auf, uns fällt kein Grund ein, weshalb der Staat sich für das Sexleben seiner Bürger interessieren sollte. Wir entschuldigen uns, er verzeiht schnell.

"Warum haben Sie trotz ihres Misstrauens so lange mitgemacht?"

"Ich bin ein höflicher Mensch, Sie waren freundlich und ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil ich mich hätte besser informieren müssen."

"Warum, glauben Sie, regt sich kein Widerstand gegen die Volkszählung"

"Die Zeiten haben sich geändert, heute ist nicht mehr der Staat böse, sondern eher die Wirtschaft."

Sechsmal wurde uns die Tür geöffnet, zweimal wurden wir abgewiesen - nicht aus grundsätzlichen Zweifeln oder einer Antihaltung zur Volkszählung, sondern weil die beiden Frauen einfach keine Zeit hatten.

Jürgen Fischer lässt uns sofort in seine Singlewohnung. Auf dem Balkon ist der Tisch gedeckt, Kuchen steht bereit, es riecht nach Kaffee. "Ich erwarte Gäste, die können jederzeit kommen." Eigentlich passe es gerade nicht.

Mehr reden, als der Fragebogen erwartet

Er redet viel. Mehr als unser Fragebogen erwartet. Wir erfahren, dass er sich gerade als Ausbilder für Radiosprecher selbstständig gemacht hat, dass er Arbeitslosengeld beantragt hat, "weil es noch nicht läuft." Er sagt, die NPD müsse verboten werden, Westerwelle sei "scheiße", er wähle die Grünen. "Selbst wenn die Spitze dort auch übel ist." Seine Gäste sind da, warten auf der Terrasse. Wir lassen ihn ausreden. Rauben ihm seine Zeit.

Ob er für die Legalisierung von Drogen ist?

Seine Freunde nehmen alles Mögliche, erzählt er. Einfach so. Crystal, Koks. "Ich habe 1993 einmal eine halbe Ecstasy-Pille eingeworfen, außer ein Gefühl der Leichtigkeit hab ich aber nichts gemerkt." Er hatte eine Chemotherapie, will aber nicht, dass wir Details zur Nachbehandlung aufschreiben. "Das verweigere ich, da soll die Behörde ruhig anrufen, wenn Sie ein Problem damit hat." Im Schnitt hat er 50-mal jährlich Geschlechtsverkehr. Und ja, er hatte schon Sex mit Männern.

Er hat uns alle Fragen beantwortet. Warum, fragen wir, als wir uns als Journalisten zu erkennen geben. "Diese Staatshörigkeit, das Duckmäusertum, ist in den Deutschen wohl so drin. Ich bin vielleicht auch zu gutgläubig." Damals, 1987, sei das noch anders gewesen. Tausende seien gegen die Volkszählung auf die Straße gegangen. Und jetzt? "Heute zucken sie mit den Schultern."
http://taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/das-duerfen-die/


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Volkszählung 2011

10.05.2011 um 09:38
Zitat von PhantombildPhantombild schrieb:und was meinst du wer der technik nicht vertraut?
https://janschejbal.wordpress.com/2011/05/07/volkszahlung-online-ubermittlung-unsicher/
Aber aus dem Artikel von @Can erfährt man ja, das man viel leichter an hochsenible Daten kommen kann.


"Berlin/dpa. Auch in Sachsen-Anhalt ist die erste gesamtdeutsche Volksbefragung gestartet. Es sind die ersten von 700 000 Briefen zur Gebäude- und Wohnungszählung an die Eigentümer verschickt worden, teilte das Statistische Landesamt mit."

Na gut, das erklärt warum noch nicht alle Eigentümer Post bekommen haben.

"Sie haben einen Fragebogen zur Gebäude- und Wohnungszählung bekommen, sind aber nicht der Eigentümer. Was tun?

Im Zensusgesetz 2011 ist festgeschrieben, dass Eigentümerinnen und Eigentümer, Verwalterinnen und Verwalter auskunftspflichtig sind. Auch wenn man nicht zur genannten Gruppe gehört, aber dennoch angeschrieben worden ist, ist man verpflichtet, auf dem Fragebogen den neuen Eigentümer oder Verwalter zu benennen."
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1304937622010

Warum soll man den neuen Eigentümer oder Verwalter ermitteln? Das kostet nur Zeit. Sinnvoller wäre es doch Miete für das Objekt einzutreiben. Und wenn die Bewohner sich sträuben werden die fristlos rausgeklagt und die Hütte anschließend verkauft. Dann hat man den Namen des neuen Eigentümers und noch einen schönen Gewinn durch die Schusseligkeit des Katasteramt. ;)


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Volkszählung 2011

10.05.2011 um 15:03
Als Hauseigentümer habe ich ja gerade auch einen separaten Bögen für Eigentümer erhalten und finde es schon ein wenig blöd dass der Rückumschlag nicht freigemacht war. Das Porto stellt nun zwar keine wirklich Belastung dar aber ich finde halt vom Prinzip her hat derjenige zu zahlen der an den Daten interessiert ist


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Volkszählung 2011

10.05.2011 um 18:32
Das war ja zu erwarten. Die ersten Fälschungen sind im Umlauf.

falscher-fragebogen-seite-1-415x590

falscher-fragebogen-seite-2-418x590

Der Ausweis läßt sich auch mit einfachsten Kenntnissen fälschen.
http://zensus11.de/2011/05/volkszahler-dienstausweise-sicher/ (Archiv-Version vom 12.05.2011)


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Volkszählung 2011

10.05.2011 um 18:49
Möchte nicht wissen was passiert, wenn die Daten in falsche Hände geraten :/


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Volkszählung 2011

10.05.2011 um 19:20
@Phantombild
@Warhead
@Suvii

Hmm, Frääänk mein Erhebungsbeauftragter war da und hat eigentlich nur so Standardsachen gefragt, nichts weltbewegendes.Wie ist ihr Name, wann geboren, deutscher Staatsangehöriger, ledig, Wohnsitz und sowas.

Dat war ja weniger Schnüffelei als befürchtet.Die Sachen kann man doch einfach auch im Einwohnermeldeamt oder beim Bürgerdienst erfragen oder so..


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Volkszählung 2011

10.05.2011 um 20:24
@bit

du bist hier auchj auf einer http seite O.o

aber wenn man dem nicht vertraut (google ist auch http ) dann füllt man es zu hause aus und drückt dem typen den fragebogen dann in die hand.

alle gründe die du aufführst sind rein organisatorisch und treffen nicht den kern.
und wnen leute, wie @Can
in einem! beispiel gezeigt hat ihre daten so freiwillig preisgeben, weil sie sich vorher nicht informiert, nein bild ist nicht gemeint (auf der zensus seite zuum bleistift, radio etc.), dann ist man selbst schuld.

@derfremde

die daten werden sogar veröffentlicht (bzw. die auswertung)

@kofi

ja was dachtest du denn was die dich fragen werden?
welche partei du wählst?
was abgefragt wird steht auch auf der homepage vom zensus.


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Volkszählung 2011

10.05.2011 um 20:25
Zitat von PhantombildPhantombild schrieb:das zeugt natürlich von sehr viel menschlichkeit
ja, finde ich auch! Kollaborateure werden nomalerweise erschoßen


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Volkszählung 2011

10.05.2011 um 20:47
@25h.nox

hmm weiß zwar nicht wo du lebst aber in De gibt es keine todesstrafe
ich weiß auch nicht, wie du jemanden der aus gutem willen sich freiwillig meldet, weil er denkt, dass er damit (was auch nachvollziehbar ist) etwas positives erreicht und bei etwas positiven mithilft, kann ich dine gedanken nicht ganz nachvollziehen.


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Volkszählung 2011

10.05.2011 um 21:23
@kofi
Zitat von kofikofi schrieb:deutscher Staatsangehöriger
Wobei man da wohl nur sagen kann (falls "deutsch" im Perso steht): wahrscheinlich deutsch. Denn die Angabe im Perso gibt nur eine Wahrscheinlichkeit der Staatsangehörigkeit wieder und ist keinesfalls eine bestätigte Annahme; lediglich eine Vermutung

Nur mal so als bespaßende Randbemerkung zu den Merkwürigkeiten im Ländle....


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Volkszählung 2011

11.05.2011 um 09:28
Zitat von PhantombildPhantombild schrieb:du bist hier auchj auf einer http seite O.o.
Hier bin ich aber freiwillig und bekomme kein Bußgeld wenn ich nichts schreibe.
Zitat von PhantombildPhantombild schrieb:aber wenn man dem nicht vertraut (google ist auch http ) dann füllt man es zu hause aus und drückt dem typen den fragebogen dann in die hand.
Gilt das auch für den Gebäudebogen, der übrigens immer noch nicht angekommen ist?
Ich frage ja nur mal weil es da unterschiedliche Meldungen gibt.


Panne: Zensus-Post darf kostenlos verschickt werden
zuletzt aktualisiert: 07.05.2011 - 02:30 Düsseldorf (zel). Jetzt ist es offiziell: Die Zensus-Fragebögen können, anders als zunächst vom Landesbetriebs Information und Statistik kommuniziert, unfrankiert zurückgeschickt werden. Hintergrund ist offenbar eine Panne beim Auftrag des Landesbetriebs an die Post. Die Behörde buchte eine "Response-plus-Sendung", bei der der Absender kein Porto zahlen muss. Ein Sprecher der Post bestätigte gestern, dass man den Auftrag bekommen habe, die Briefe unfrankiert zu transportieren. Der Empfänger, also der Landesbetrieb, müsse die Kosten tragen. "Wir haben daher unsere Filialen entsprechend unterrichtet", so der Postsprecher. Dadurch sparen die Bürger 1,45 Euro Porto pro Fragebogen. Die Regelung wird voraussichtlich auch für die Antwort-Briefe gelten, die die Interviewer ab nächster Woche verteilen.
http://nachrichten.rp-online.de/regional/panne-zensus-post-darf-kostenlos-verschickt-werden-1.1161945

Müssen Sie den Antwortbrief frankieren?
Die Fragebogen zur Gebäude- und Wohnungszählung werden von den Statistischen Ämtern der Länder per Post versendet. Dieses Schreiben enthält auch einen unfrankierten Rückumschlag. Wenn Sie ein solches Schreiben erhalten, bitten wir Sie, den Fragebogen auszufüllen und an die jeweilige Rücksendeadresse zurückzusenden. Der Rückumschlag muss von Ihnen frankiert werden.
Dies ist im Bundesstatistikgesetz §15 Absatz 3 geregelt. Hier steht, dass die Antwort, „soweit in einer Rechtsvorschrift nichts anderes bestimmt ist, für den Empfänger kosten- und portofrei zu erteilen“ ist.
http://www.zensus2011.de/faq-detail/muessen-sie-den-antwortbrief-frankieren.html (Archiv-Version vom 30.04.2011)


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Volkszählung 2011

11.05.2011 um 14:08
Zensus 2011: BSI empfiehlt Maßnahmen zur sicheren Eingabe persönlicher Daten
Bonn, 10.05.2011.
Anlässlich des Zensus 2011 weist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) darauf hin, dass die Rechner der Bürgerinnen und Bürger nach wie vor ein beliebtes Angriffsziel sind.
Mit Schadprogrammen und Phishing-Attacken versuchen Online-Kriminelle, vertrauliche Daten von solchen nicht ausreichend gesicherten PCs zu entwenden.
Aktuell können zum Beispiel auch Daten betroffen sein, die im Rahmen des Online-Verfahrens des Zensus 2011 von den Bürgerinnen und Bürgern eingegeben werden.
Das BSI hat hierzu Hinweise erhalten.

Das BSI macht deshalb darauf aufmerksam, dass wie bei allen Online-Transaktionen im Bereich eCommerce und eGovernment auch im Falle der Online-Eingabe der Zensusdaten nur ein sauberer und virenfreier Computer eine sichere Datenübermittlung gewährleistet. Das BSI empfiehlt daher allen Bürgerinnen und Bürgern zum Selbstschutz, vor der Nutzung von eCommerce- oder eGovernment-Angeboten den heimischen Rechner entsprechend abzusichern. Geeignete Sicherheitsmaßnahmen für den privaten PC finden sie auf der Webseite des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik unter https://www.bsi-fuer-buerger.de.

Unter http://www.botfrei.de (Archiv-Version vom 30.04.2011) besteht zudem die Möglichkeit, den heimischen Rechner mithilfe der dort verfügbaren kostenlosen und vom BSI geprüften DE-Cleaner Software auf Schadprogramme zu überprüfen. Zum Schutz ihrer persönlichen Daten empfiehlt das BSI allen Bürgerinnen und Bürgern, vor Nutzung des Online-Verfahrens im Rahmen des Zensus 2011 die auf den beiden Webseiten vorgeschlagenen Maßnahmen durchzuführen.

https://www.bsi.bund.de/ContentBSI/Presse/Pressemitteilungen/Presse2011/Zensus2011-sichere-Dateneingabe_10052011.html


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Volkszählung 2011

12.05.2011 um 18:54
Von der Volkszählung zum Bundesmelderegister

Neben einer kurzen Einführung in die Problematik des Zensus 2011, soll es in dem Vortrag auch über die CCC Stellungnahmen für mehrere Landtage gehen. Weiterhin geht es auch um die mittlerweile abgewiesene Verfassungsbeschwerde des AK Zensus sowie weitere Möglichkeiten "was zu machen".

Zur Verhinderung einer zivilgesellschaftlichen Bewegung gegen eine neuerliche Volkszählung, erarbeitete die amtliche Statistik seit mehr als 10 Jahren das jetzt geplante alternative Erfassungsverfahren, genannt „registergestützter Zensus", bei dem nur noch rund 25% der Bevölkerung mit persönlichen Fragebögen beschickt werden müssen. In der ersten Stufe der Volkszählung werden Daten von verschiedensten Stellen erfasst und bei den Landesstatistikämtern und dem Bundesstatistikamt in einer noch nie dagewesenen Datenbank zusammengeführt. Erst wenn dieser bisher unvorstellbare Datenberg angehäuft wurde, kommen die Bundesländer bzw. deren Ausführungsgesetze ins Spiel. Das führt dazu, dass die zu erwartende gesellschaftliche Diskussion erst stattfinden wird, wenn das Kind schon im Brunnen ertrunken ist.

Der Vortrag versucht den interessierten Zuhörern einen möglichst umfassenden, aber bestimmt nicht langweiligen Überblick über die Thematik Zensus 2011 zu geben.

Selbstverständlich muss im Rahmen solch eines Vortrags auch darüber gesprochen werden, warum die Verfassungsbeschwerde gegen das ZensG 2011 mit immerhin 13000 Unterstützern abgewiesen wurde und wie es jetzt weitergeht.

Youtube: Eins, zwei, drei - alle sind dabei - Von der Volkszählung zum Bundesmelderegister
Eins, zwei, drei - alle sind dabei - Von der Volkszählung zum Bundesmelderegister


Hier findet ihr den im Video angesprochenen Antwortgenerator.
http://generator.zensus11.de/zensus.yaws (Archiv-Version vom 19.07.2011)


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Volkszählung 2011

13.05.2011 um 12:00
Wie sicher sind eigentlich solche Umfragen, wenn die Leute ihre Fragebogennummer & Aktivierungscode im Internet veröffentlichen und dann jeder die Fragen beantworten kann?

http://www.scienceblogs.de/mathlog/2011/05/volkszahlung-und-datenschutz.php


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Volkszählung 2011

13.05.2011 um 13:02
ach Gott, bei Facebook alles offenlegen, Paybackkarten wie die wilde Sau benutezen usw usw.

und sich dann wegen dem bischen Volksbefragung aufregen?

Insgesamt wäre es ja zu begrüßen wenn der Staat effizienter plant.

Wir erleben ja immer wieder Schwachsinnsplanungen.

Die Paranoia vieler scheint eher daher zu rühren das sie sich selber für zu wichtig halten, und ihnen andererseits nicht bewußt ist wo sie leichtfertig mit Daten rumwerfen.


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Volkszählung 2011

13.05.2011 um 15:00
hatte echt gehofft der kelch ginge an mir vorüber...nuja, eben war der umschlag im briefkasten. :(
wenigstens kam keiner klinkenputzen.


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Volkszählung 2011

13.05.2011 um 16:15
Hab den Fragebogen auch erhalten. Steht doch eh nur der Kram drin, welchen die ohnehin wissen sollten.

Da wären:
Adresse,
Geschlecht,
Glaubensrichtung (Angabe freiwillig)
Familienstand
Mehrere Wohnsitze
Eltern Migranten?
Schulbildung
Job

Also wenn der Staat diese Dinge nicht ohnehin von mir weiss, macht er was falsch...


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Volkszählung 2011

18.05.2011 um 22:17
bei mir war heute ein typ da, der mich befragen wollte, war aber nicht zuhause... :/ bin eine auserwählte uuii toll.. -.-


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Volkszählung 2011

18.05.2011 um 23:34
@Klartexter

eine unmöglichkeit! bin der selben meinung.


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