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Die Märchen vom Geld

80 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geld, Märchen, Zinsen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 10:21
Link: www.geldreform-jetzt.de (extern)

Mir ist aufgefallen, das viele hier nicht ausreichend genug über das grundlegende Wesen des Geldes Bescheid Wissen.
Desswegen möchte ich über ein paar allgemeine Märchen über das Geld aufklähren, die so allgemein fälschlicherweiße verbreitet sind und immer noch werden.


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 10:21
Das 1. Märchen: »Geld arbeitet und vermehrt sich.«

Ja, ja, ich weiß. Alle haben uns das erzählt.

„Lass doch dein Geld für dich arbeiten", heißt es. „Wenn Sie Ihr Geld bei uns anlegen, vermehrt es sich", und so weiter. Und nun mal ehrlich: wir haben das doch auch geglaubt! Es macht ja auch eine Menge Spaß sich vorzustellen, wie das Geld schuftet, oder noch viiel besser, wie es sich vermehrt! Ja, wenn Geld-Papi und Geld-Mami eine flotte Kontonummer schieben, dann...

Jetzt aber mal im Ernst: Geld arbeitet nicht, und vermehren kann es sich auch nicht! Tut mir leid, aber so sieht es aus. „Aber die Banken zahlen doch Zinsen", werden Sie jetzt sagen. – Wirklich? Die Bank schreibt Zinsen gut, das stimmt. Aber woher hat die Bank das Geld? Von den Schuldnern hat sie es! Die Bank behält davon nur eine Provision, mehr nicht.

Zinsen zahlen also immer nur die Schuldner. Das heißt: Ohne Schuldner keine Zinsen!

Im Klartext: jedem Bankguthaben stehen die gleich großen Schulden gegenüber! Denn nur mit einem Schuldner, der das Geld als Kredit aufnimmt, kommt das Geld zurück in den Wirtschaftskreislauf. Und nur mit einem Schuldner fließen auch Zinsen! Aber mit dem Anwachsen der Geldvermögen durch Zins und Zinseszins wächst auch der Zwang zur Verschuldung immer weiter an – und mit wachsender Verschuldung wiederum die Zinszahlungen, die zu erbringen sind, usw..

Bleibt die Frage, woher schlussendlich der Schuldner das Geld für die aufzubringenden Zinsen hat? Erarbeitet hat er es! Und wenn wir schon dabei sind: Womit bezahlt der Staat eigentlich seine Milliarden an Zinsen? Mit unseren Steuergeldern natürlich. Die wir erarbeitet haben! Und die Unternehmen? Die rechnen ihre Kapitalkosten (so werden die Zins-Zahlungen dann genannt) in die Preise ein, versteht sich. Das bedeutet: auch wer keine Schulden hat, zahlt Zinsen, und zwar fleißig!

So läuft das nämlich: Geld arbeitet nicht, und vermehren kann es sich auch nicht. Zinsen werden – wie alles andere auch – mit Geld bezahlt, das erarbeitet wurde!

Auf diese Weise fließt das Geld von der Arbeit zum Kapital, von der Mehrheit zu einer Minderheit, von Arm zu Reich! Nicht nur bei uns, sondern überall auf der Welt, und über alle Grenzen hinweg. Und weil mit den Geldvermögen gleichzeitig die Schulden, und damit wiederum die Zinstransfers wachsen, beschleunigt sich dieses System aus sich selbst heraus, und schaukelt sich immer weiter auf.

Eine wirklich lustige Sache, die wir da erfunden haben..


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 10:22
Das 2. Märchen: »Es ist kein Geld mehr da ...«

Aha! Und wo ist es hin? Mittlerweile vergeht ja kaum ein Tag, ohne dass uns irgendwer erzhält, es sei kein Geld mehr da, und dass deshalb gekürzt werden muss. Nur, wo das Geld hin gekommen ist, verrät uns keiner. Schon seltsam.

„Der Staat hat kein Geld mehr", sagen die Politiker. „Die Leute haben kein Geld mehr (zum ausgeben)", sagen die Händler. „Nehmen Sie doch einen Kredit auf", sagen die Banken...

„Der Staat hat zuviel ausgegeben", heißt es, „und deshalb ist kein Geld mehr da". Na klar, versteht doch jeder... Eine Frage: Seit wann kann man Geld durch Ausgeben zum Verschwinden bringen? Wenn Sie Ihrem Bäcker fünf Euro geben, dann sind die fünf Euro ja damit nicht verschwunden, sondern haben nur (im Tausch gegen Waren) den Besitzer gewechselt. Und das ist schließlich Sinn und Zweck des Geldes.

Geld verschwindet nicht! Jedenfalls nicht wirklich. Es sei denn, Sie verbrennen Bargeld!

Alleine die Tatsache, dass sich der Staat (und nicht nur bei uns) Jahr für Jahr neues Geld leiht beendet das Märchen ( oder doch besser: die Lüge) vom Geld, das nicht mehr da ist. Man kann sich schließlich nur leihen, was da ist. Also ist eine ganze Menge da. Zudem hat sich die Geldmenge in den letzten Jahrzehnten immer weiter erhöht, nicht vermindert!

Was ist nun mit dem Geld? Geld ist reichlich da, bei uns, und auch global gesehen. Und wenn die Mehrheit, einschließlich Staat und Komunen, nichts oder immer weniger hat, ist klar, dass es woanders hinfließt: zu einer Minderheit!

Etwa 90% des Kapitals befindet sich in den Händen von 10% der Menschen! Die große Mehrheit darf sich mit dem Rest vergnügen! Und diese Diskrepanz vergrößert sich auch noch von Tag zu Tag.

Es ist also weder ein Wunder, noch ein Zufall, dass der Geldkreislauf, und damit die ganze Wirtschaft ins Stocken gerät, und früher oder später zu schweren Krisen führt - es ist schlichtweg die logische Konsequenz.

Aber wie ist es zu dieser Verteilung gekommen? Wie ist es möglich, dass innerhalb von Jahrzehnten eine Geldmäßige Kollapssituation entstehen kann? (Oder wie würden Sie Ihren Zustand beschreiben, wenn sich 90% des Blutes in Ihren Füßen sammelt?)

Auf ganz legale Weise! Und wie, dass habe ich schon im ersten Märchen angedeutet: durch Zins und Zinseszins sind die Geldvermögen explosionsartig gewachsen, und die gleich großen Schuldenberge auf der anderen Seite. (Zur Erinnerung: ohne Schuldner, keine Zinsen!) Weil Kredit-Schulden immer auch Zins-Schulden bedeuten, wachsen diese auch.

Die Folgen? Stellen Sie sich die volkswirtschaftliche Leistung, also das Sozialprodukt, doch einmal als Kuchen vor. Dieser Kuchen sind 100%, und jeder Kuchen kann bekanntlich nur einmal verteilt werden. Weil aber das Kuchenstück „Kapitalerträge" (also Einkommen ohne Leistung) immer größer wird, muss das Stück „Arbeit" (Einkommen durch Leistung) zwangsläufig immer kleiner werden. So fließt bereits 1/3 des Volkseinkommens an das Kapital; der große Teil in Form von Zinsen

Jetzt wissen Sie, wo das Geld steckt, und warum bei den Menschen gespart werden muss: Damit das Kapital bedient werden kann! Und das Kapital wird immer bedient. Das gilt für den Staat genauso, wie für die Unternehmen Aber darüber wird nicht gesprochen! Statt dessen wird über zu hohe Löhne und Sozialausgaben gejammert. Und natürlich darüber, das kein Geld mehr da wäre.

Würden sich die Kapitalerträge gleichmäßig verteilen, wäre es natürlich kein Problem. Dann wäre es ein reines Tauschgeschäft, und letztlich ein Nullsummenspiel. Tatsächlich zahlt aber die Mehrheit (und dazu gehören auch kleine und mittlere Unternehmen) über Preise, Mieten, Steuern und Schulden mehr Zinsen, als sie je bekommt, und nur eine Minderheit macht tatsächlich Gewinn. Kurz: Das Geld konzentriert sich immer stärker bei immer weniger Menschen, – die Mehrheit arbeitet für eine Minderheit, und wird dabei immer ärmer.

Weil aber eine immer weiter fortschreitende Verarmung nicht sein darf, da ja sonst die Wirtschaft zusammenbricht, muss eben der ganze Kuchen immer größer und größer werden!

Und wie nennen wir das klugscheißerisch? Richtig: Wirtschaftswachstum!


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 10:22
Das 3. Märchen: »Wirtschaftswachstum löst unsere Probleme!«

Genau deshalb jagen ja Politiker und Wirtschafts-Waise wie wild die Wachstums-Sau durchs Land. Denn wenn der Kuchen nicht mehr wächst, frisst das Kapital uns buchstäblich auf. Darum müssen wir immer mehr leisten, immer mehr verkaufen und verbrauchen!

Aber dieser Zusammenhang wird gewissenhaft verschwiegen. Wenn es überhaupt eine „Begründung" zu hören gibt, dann so etwas wie: „damit es wieder aufwärts geht", „wegen der Arbeitsplätze", „damit es etwas zu verteilen gibt"...

So gut wurden wir geimpft, dass kaum einer nach dem Irr-Sinn von ständigem Wachstum fragt. Es ist so selbstverständlich, dass niemand die Frage wagt, warum es denn weniger zu verteilen gibt, wenn die Wirtschaftsleistung gleich bleibt. Warum wir immer mehr schaffen müssen. Und obwohl es für unsere Gesundheit und unseren Planeten nötige wäre, auf die Bremse zu treten – wir können nicht! Unsere Zinswirtschaft (gerne auch Kapitalismus genannt) zwingt uns zu einem permanenten Wirtschaftswachstum – ob wir wollen oder nicht.

Und jetzt die schlechten Nachrichten: Erstens: Auch bei beständigem Wirtschaftswachstum kommt es letztlich zum Zusammenbruch! Warum? Weil die Geldvermögen (und damit auch die Zinsansprüche) durch Zins und Zinseszins exponentiell wachsen, was nichts anderes heißt, als eine fortwährende Verdoppelung alle paar Jahre. Kein Wirtschaftswachstum der Welt kann das ausgleichen!

Stellen Sie sich vor, Sie müssten sich in sieben Jahren nicht ein neues Auto zulegen, sondern zwei. Und weitere sieben Jahre später vier. Nach 28 Jahren sind es dann bereits 16 Autos, die sie als braver Konsument anschaffen müssten... Schaffen Sie locker? Ihr Nachbar aber nicht! Also müssen Sie für ihn mitkaufen...

Die Geldvermögen einer Minderheit wachsen also exponentiell, und damit auch die Zinsgutschriften, die von der Mehrheit erarbeitet und bezahlt werden müssen. Darum muss die ganze Wirtschaft wachsen, um die Kaufkraftverluste der Mehrheit durch höhere Löhne ausgleichen zu können. Unsere Wirtschaft kann aber auf Dauer maximal linear wachsen! Wir haben also schon rein mathematisch keine Chance den Kuchen so schnell wachsen zu lassen, wie es nötig wäre.

Die zweite schlechte Nachricht: Ständiges Wachstum ist unmöglich!

Was bedeutet eigentlich „Wirtschaftswachstum"? Es bedeutet ganz einfach gesagt, in einem bestimmten Zeitraum mehr zu produzieren (und zu verkaufen), zu Bauen, Dienstleistung zu erbringen als im Jahr davor.

Und jetzt die Frage: Wie soll das auf Dauer gehen? Wir leben auf einem begrenzten Raum (unserer Erde), mit begrenzten Rohstoffen. In der Natur gibt es deshalb nichts, was ständig wächst. Jeder Mensch und jedes Tier hört bei Zeiten auf zu wachsen – und das ist auch gut so, sonst wären wir längst ausgestorben. Wenn ein Organismus ungehemmt wächst, spricht man zurecht von einer Entartung oder sogar von einem bösartigen, weil zerstörerischen Prozess. Ständiges Wachstum, auf begrenztem Raum, ist widernatürlich, und führt zur Selbstzerstörung!

Weil aber unsere Wirtschaft nur bei beständigem Wachstum funktioniert, sind wir dazu verdammt immer mehr und mehr zu schaffen, auch dann, wenn der Bedarf längst gedeckt ist. Deshalb müssen wir auch Dinge produzieren, die wir gar nicht brauchen. Und wenn das Zeug schnell kaputt geht, um so besser, dann kann man es durch neues ersetzen. Und weil wir nicht doof sind, haben wir die Wegwerf-Produkte erfunden, die Verpackungsindustrie, und – die Globalisierung.

Wenn Zuhause keiner mehr was kaufen kann, oder will, dann eben die anderen Länder. Dumm nur, das alle Industrienationen unter Wachstumszwang stehen. Also gibt es einen Kampf – pardon – Wettbewerb, wer sein Zeug verkauft bekommt, und wer in die Röhre schaut. Darum fordern tatsächlich manche Politiker (und andere Fachleute), dass die Welt-Wirtschaft wachsen müsse! Bitte, wohin denn? Was denn? Und was kommt nach der Globalisierung? (Bild meldet: »Riesen-Auftrag vom Mars – endlich wieder Wirtschaftswachstum!«)

Klar, der letzte Satz war nur Spass ...


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 10:24
Quellenangabe? Bezweifle, dass du das alles selbst geschrieben hast...


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 10:24
Ah. Im Eingangspost ;) Habe das vor lauter Text total übersehen!

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil, was? :)


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 10:35
@Hesher
nee, würde ich mir nicht anmahsen...

das ist so geil und lustig geschrieben. Der Autohr hat da bestimmt Tage drann gesessen.


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 11:03
Ja, die Geldwirtschaft abschaffen wollen - und gleichzeitig über die niedrige Verzinsung von Sparbüchern klagen.

Und zu Fragen des Kapitalismus einfach noch mal die MEW-Prachtbände durchackern.


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 11:08
Ich will die Geldwirtschaft nicht abschaffen.
Ich wollte nur auf die aktuellen Misstände hinweisen und eventuell über verbesserungen diskutieren.

Sprich , es ist wie es ist... nur wie könnte es besser werden?

Eure Vorschläge die oben beschriebenen Misstände zu beseitigen sind gefragt.


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 11:16
So gut wurden wir geimpft, dass kaum einer nach dem Irr-Sinn von ständigem Wachstum fragt. Es ist so selbstverständlich, dass niemand die Frage wagt, warum es denn weniger zu verteilen gibt, wenn die Wirtschaftsleistung gleich bleibt. Warum wir immer mehr schaffen müssen.


und da ist der haken im denkansatz. es gibt nicht "weniger zu verteilen" sondern mehr verteilungsempfänger, weil die anzahl der nicht arbeitenden teile der wirtschaft nicht konstant ist, sondern wächst. gleiche wirtschaftsleistung, aber höhere belastung durch wachsende bevölkerung.


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 11:34
@ DJS4000

Das stimmt nur bedingt.
Die produktivität ist do hoch wie nie. Durch Maschienen Computer etz
Die dadurch entstehende Arbeitslosigkeit währe aufgrund dere Produktivitätssteigerung eigentlich kein Problem... ist blos die Frage, was steht dehm zu der aufgrund der Produktivitätssteigerung nicht mehr gebraucht wird..... Harz4? ....

Die Wirtschaftsleistung wächst ja sogar noch immer (die Chinesen wachsen ja gerade).
Es kommt unten nur nix mehr an !! (weder bei uns noch bei den Chinesen )


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 11:48
habt ihr gewusst, dass wir über 40 Mrd Euro jährlich nur für die Tilgung der Zinsen für die Staatsverschuldung aufbringen müssen?
Es kommt einem vor, als würden wir innerhalb einer riesigen Umschichtungsmaschine leben, die das Geld mit gigantischen Schaufeln von unten nach oben befördert.
Denn die Gläubiger sind sind schliesslich die, die eh schon unmengen von Kapital hatten und tagtäglich noch mehr dazu bekommen.

Aber, dass man zB. die zum Teil überflüssigen Subventionen, die mehr als 150 Mrd Jählich vom Staatshaushalt auffressen, herunterschraubt, und versucht damit die Schulden zum Wohle der Bevölkerung abzustottern, das kommt natürlich nicht in Frage.

Wieso nur?


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 11:59
allscanners,

das ist richtig. das ganz große problem ist eben der übergang von der industriellen in die post-industrielle gesellschaft. auf lange sicht werden alle "niederen" tätigkeiten von maschinen ausgeführt werden. da ich dann keinen bzw. nur sehr weniger arbeiter zur überwachung bezahlen muss, sinken die produktionskosten, das produkt wird billig. sehr billig. jeder kann es sich leisten, auch wenn er nur vom staat lebt. im endeffekt müsste niemand mehr körperlich arbeiten, alle könnten ihre gedankenleistung dem fortschritt widmen. der staat würde durch wegfallende sozialleistungen gegenüber handwerkern auch sparen, d.h. jeder könnte vom staatlichen subventionen leben. utopia. ist aber noch lange hin. und der übergang ist eben schwierig...so wie bei uns zur zeit.


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 12:17
@ Navigato

Subventionspolitik ist immer auch Lobbyarbeit.

Viele Interessen der einzelnen wollen berücksichtigt werden.

Nicht das ich Subventionspolitik gut heiße. Nein in der Regel nicht !!
Du wolltest aber eine Antwort oder?

Wer mal was bekommt, gibt das ungern wieder her.


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 12:19
Wer keine Lust auf nur Daten hat, sollte sich vielleicht mal bei Interesse das Buch -Eine Billion Dollar- von Andreas Eschbach durchlesen. Gut geschrieben und eine gute Verdeutlichung des Themas.


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 12:20
@DJS4000

das problem ist eben das diese entwicklung von den politikern weder gewollt noch gesehen wird

also wird auch nix in die richtung getan
eher dagegen

es entwickelt sich zwar trotzdem dorthin aber mit opfern


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 12:37
allscanners,

die Frage war eher rhetorisch gemeint.
Aber Lobbyarbeit ist genau das richtige Stichwort.


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 13:50
"das problem ist eben das diese entwicklung von den politikern weder gewollt noch gesehen wird"

Wenn das der Fuehrer wuesste....

Haeltst du unsere Politiker fuer total beknackt?
Natuerlich wissen sie das.
Sie koennen nur nichts dagegen tun wegen der Globalisierung.

Wenn die Wirtschaft global die Politik aber National ist ist die Politik eben kein gegengewicht mehr zur Wirtschaft.

Mein Vorschlag waere
1) Europa weit einheitliche Steuerpolitik damit die Konzenre nicht mehr einzelne Laender gegeneinander ausspielen koennen. Eventulell mit vollstaendig geschlossenen Grenzen fuer jenden Kleinstaat wie Lichtenstein Schweiz oder Monacco die versuch von den Ungleichgewichten zu profitieren
2) Abschaffung eines Erbrechts von ueber 10 Millionen Euro
Kein reichtum ist ungerechter als der geerbte.


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 14:02
Haeltst du unsere Politiker fuer total beknackt?

JA, tu ich , hat aber hiermit wenig zu tun :-)

Natuerlich wissen sie das.
Sie koennen nur nichts dagegen tun wegen der Globalisierung.

Doch sie könnten schon, Gemeinsam nämlich.
Wenn in allen Staaten gleiche Bedingungen herrschen würden, könnten Kapital-Zins-Elite und Große global Player nicht mehr ausweichen.

Fragt sich nur....
Wenn schon ein März mit einem einfachen Steuerkonzept innerhalb einer Partei scheitert....
... Wie wird es wohl dem Politiker ergehen der solche Vorschläge macht .. ??

Die Kapital-Zins-Elite wir ihn ersz bestechen dann Erpressen und wenn alles nix hilft wahrscheinlich beseitigen..? ... oder?


Dein Vorschlag mit dem Erbrecht finde ich Gut .


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 14:13
Ist doch nicht eine europäische Frage. Und "vollständig geschlossene Grenzen" für Kleinstaaten?!

Das Problem ist, dass wir nach Lösungen für die wirtschaftlichen Probleme und nach einem gerechten, funktionierenden, nachhaltigen Wirtschaftssystem suchen, was aber nicht möglich ist. Was auch immer wir tun, es ist bestenfalls Schadensbegrenzung.


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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 14:14
word :D


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