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Die Märchen vom Geld

80 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geld, Märchen, Zinsen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Die Märchen vom Geld

02.07.2008 um 22:11
@Fedaykin
und was willst du machen, den Menschen vorschreiben wie sie ihre Preise kalkulieren soll.
@Fedaykin

Nein. Natürlich nicht.

Im Unserer Zins-Kapital-Wirtschaft ist das so, ist mir schon klar.

Hier stellt sich die Frage wie sich dieses Dilemma vermeiden lässt.

Und ich habs ein paar posts weiter oben schon gepostet ..

Freigeld ist meiner meinung nach eine gute alternative zum Jetzigen system.

Es würde viele Probleme lösen.

eben unter anderem die hohen Kapitalkosten in den Produkten und vieles mehr.


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Die Märchen vom Geld

03.07.2008 um 07:48
"Das gegenwärtige Wirtschaftssystem ist nicht konsensfähig und zutiefst undemokratisch, es muss ersetzt werden durch eine neue Wirtschaftsordnung.“
um es mal mit den Worten von Heiner Geissler, nach seinem Beitritt bei Attac, zu sagen.


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Die Märchen vom Geld

03.07.2008 um 10:40
Es gibt ein wesentliches Problem bei der Umsetzung der gesellschen Geldpolitik. Im wesentlichen wird inder Betrachtung nur die inflationäre Seite des Geldes betrachtet, weitere wesenliche Faktoren des Geldes werden meist mit ausgeblendet. So wird zum Beispiel nicht oder nur unzureichend erläutert, wie mit dieser Form der Geldentwertung die sinkende Sparrate kompensiert werden soll. Sinkende Sparrate bedeutet meist einernehmend, sinkende Inestitionsrate im Wirtschaftskreislauf, denn nur das Geld, was andere nich ausgeben, ob nun Unternehmen oder Einzelperson, kann in zuküftige Investitionen, die sich erst später amortisieren, gesteckt werden. Sprich es könnte durch das fehlende Kapital, egal wie es beschafft wird, denn auch Aktien mit ihren Dividenden sind nichts weiter als ein Kredit mit Zinsen, nicht in die Weiterentwicklung, Forschung oder andere zukünftige Projekte gesteckt werden. Das wiederrum bedeutet, das es keine Weiterentwicklung der technischen Anlagen etc gibt, dies würde dazu führen, daß die Wrtschaft, die kein Geld zum Investieren hat, nicht mehr eine gewissen Form des technischen Fortschritts teilhat, was wiederum dazu führt, das die Produktionanlagen veralten und dnicht mehr wettbewerbsfähig wären. All unser Geld würde wir im Hier und Jetzt investieren, aber eben icht mehr für die Zukunft. Das bedeutet weiter, daß es sowas wie eine zukünftige Ansicherung nicht mehr gibt, denn auch wäre es total unsinnig, sein Geld für die Rente, die mögliche Arbeitslosigkeit oder sonst ein zukünftiges Ereignis anzulegen. Die Folge könnte sein, daß die Wirtschaftsteilnehmer also insgesamt verarmen.


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Die Märchen vom Geld

03.07.2008 um 11:38
@ snoogans

Die Investitionsbereitschaft bei Freigeld ergibt sich daraus das Kredite zu nahezu 0% Zinsen vergeben werden , weil Sparer dies so anbieten um der Umlaufgebühr zu entgehen.

Es dreht sich also quasi nur herrum.

Wieso in einem Zinsfreien Raum das Sparen auf die Rente sinnlos werden soll erschließt sich mir nicht. Sparer zahlen keine Umlaufgebühr, das ist der Anreiz.

Und wie sieht denn die Sparrate heutzutage aus, bei den Menschen die Harz4 bekommen oder mit 8€ die Stunde über die Runden kommen.

Machen wir uns nix vor, im Moment spahren eh nur die jenigen die sowieso genug haben, und die werden immer weniger.
Die Mittelschicht verschwindet.
Und alle anderen haben damit zu kämpfen ihre Miete und das Auto zu finanzieren.

Mit Freigeld würden 35 bis 40 % Kapitalkosten in den Produckten wegfallen, das darf man nie vergessen.


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Die Märchen vom Geld

03.07.2008 um 11:49
Nee, so einfach ist es nicht. Es ergibt sich eben keine Investitionsbereitschaft, sondern nur eine Konsumbereitschaft, wenn die Zinsen bei 0% liegen. Die Sparrate wäre damit am Boden und damit auch die Investitionsrate. Wenn ich aber mein Geld im hier und jetzt verbrauche, gibt es keine in die Zukunft gerichtete Investition. Das ist und bleibt ein Problem. Jede Form der Geldanlage wäre damit ad absurdum geführt, denn es lohnt sich nicht, Geld für die Zukunft zu sparen. Damit würde es auch sinnlos werden, sich was für schlechte Zeiten zurückzulegen, denn die Inaflation wird durch die gesellsche Währungstheorie nicht aufgehoben, sondern nur umgebaut. Da geld, was dann heute ausgezahlt wurde, wäre in 20-30 Jahren eben nichts mehr wert. damit brauche ich dieses Geld eben nicht sparen, sondern müsste es zwangsweise heute ausgeben.

Da heute Menschen wenig bis garnichts mehr verdienen, ist übreigens auch nicht unbedingt die Schuld des Geldes, sondern die Schuld des Marktes und seiner eben auch häßlichen Eigenschaften. Das Geld spielt da nur als Wertesystem eine mittelbare Rolle.


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Die Märchen vom Geld

03.07.2008 um 13:14
Sehr witzig, Fedaykin, ist hier eine Diskussion oder der Wettbewerb, wer am meisten weiß oder vorgibt zu wissen.... die Frage ist rein rhetorisch zu verstehen
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Wenn du Diskutieren willst , dann informier dich auch mal selbst, sonst hat man nämlich nichts außer seiner Meinung.


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Die Märchen vom Geld

03.07.2008 um 13:17
Freigeld ist meiner meinung nach eine gute alternative zum Jetzigen system.

Es würde viele Probleme lösen.
..............................

Freigeld funktioniert nur in einem kleine geschlsossenen Wirtschaftskreis, der zudem noch Statisch ist.

für alles anders Snoogens hat sich die Mühe gemacht hier wieder alles Aufzutischen.


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Nein. Natürlich nicht.

Im Unserer Zins-Kapital-Wirtschaft ist das so, ist mir schon klar.
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Haha, aber wenn ich dir vorschreibe wofür du dein Geld ausgeben darfst oder ähnliches, dann ist das Gejanke wieder groß.


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Die Märchen vom Geld

03.07.2008 um 13:52
@ Fedaykin

"für alles anders Snoogens hat sich die Mühe gemacht hier wieder alles Aufzutischen."

Verstehe deinen Satz nicht?


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Die Märchen vom Geld

03.07.2008 um 13:59
naja hast doch 2 schöne Beiträge geshrieben die die Schwierigkeiten des Freigeldes darstellen.


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Die Märchen vom Geld

03.07.2008 um 14:12
Achso... naja.. da fehlen auch noch ein paar mehr Gedanken, z.B. die Frage nach der Handelbarkeit dieser Form der Währung. Sie wäre dann wohl im freine Handel als Währung eine, die mit der größten Unsicherheit gehaftet ist, was Zukunftsinvestitionen angeht. Daraus folgt dann, daß sie wohl im interaltionalen Handel an Wert verliert, da es durch die permanente Geldentwertung zu einer hohen Risikobewertung kommen würde. Risiko findet seinen monetären Ausdruck in der Höhe der Zinsen, die für Kredite ergebn werden. Würden also Kredite benötigt, dann müssten sie auf dem freien Markt teuer erkauft werden, d.h. mit entsprechend hohen Zinsen. Wahrscheinlich würden die meisten Kreditgeber, aber auch Anleihenkäufer, etc ihre Geschäft nicht in dieder Freiwährung abwickeln, da ihnen das Risiko zu hoch ist, Dementsprechend würde die Währung selbst in ihrer Wertigkeit fallen, da sämtliche Anlagewerte in den "normalen" Währungen eingfordert würde. Was widerrum zu einer Entwertung der Freiwährung führen würde. Wir hätten dann aber ein System dauerender Inflation, bei der alle fünf Minuten eine neue Freiwährung ausgegeben werden müßte. Also noch mehr Unsicherheitfaktoren, die der Volkswirtschaft als solches Schaden könnten.


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Die Märchen vom Geld

03.07.2008 um 14:25
Aber ich glaube das größte Problem bei diesen ganzen Diskssionen ist, daß eine zwingende Beziehung zwischen Zinsen und Geld gesehen wird, die so nicht gilt, denn Zinsen sind eine Form des Einkommens und können sowohl in Geld als Tauschmittel aber auch unmittelbar als Produkt wie in der Tauschwirtschaft abgegeben werden. Derjenige, der einem anderen eine bestimmte Sache zur Nutzung überläßt (Dabei ist es egal, was es ist.) wird für sein Entgegenkommen belohnt, indem er Zinsen bekommt. Daß dies häufig in Geld passiert, hat etwas mit der allgemeinen Akzeptanz dieses Mediums als Verhältnismittel zu tun.

So entrichten in der BRD viele Menschen monatlich ihren MietZINS für ihre Wohnung, das sie dafür keine anteilige Wohnung zurückgeben, liegt einfach in der Unpraktikabilität der Sache als solches. Da ist es eben einfacher Geld zu geben, statt Wohnraum zu bauen.


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Die Märchen vom Geld

03.07.2008 um 15:04
Sehe ich anders, wenn du Zins so definierst, wäre es ein Synonym für Preis.
Es wird ja im Endeffekt Geld gegen Geld derselben Währung getauscht, was natürlich an sich nicht sonderlich sinnvoll ist, wenn es dieselbe Summe ist. Zins ist an die Zeit gekoppelt. Man bezahlt praktisch eine Strafe dafür, dass man den Gegenwert nicht sofort tauschen kann.
Bei Miete ist es sogar umgekehrt, man bezahlt die Miete im Voraus. Nicht umsonst verwendet man in Deutschland das Wort Mietzins eigentlich nicht mehr.


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Die Märchen vom Geld

03.07.2008 um 15:14
Zins ist unter anderem eine Preis, der in einer zeitlichen Abfolge steht. Es ist keine Strafe, sondern du belohnst das Vertrauen des anderen indem du Zinsen zahlst. Dementsprechend könnte man auch sagen, daß der Zins etwas über das Vertrauensverhältnis aussagt. Hoher Zins = wenig Vertrauen, niedriger Zins = hohes Vertrauen. Das sind aber, wei ich immer wieder erwähne, nur Teilaspekte des Ganzen.

Der Zins als solcher ist auf der einen Seite ein Preis, er ist aber auch eine Form von Einkommen und auch eine Art Wertdarstellung, eine Form der Regulierung etc. All diese Teilaspekte müssen dabei eben auch berücksichtigt werden.


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Die Märchen vom Geld

03.07.2008 um 15:19
Sehe ich eher umgekehrt, man bezahlt das mangelnde Vertrauen desjenigen, der einem etwas vorstreckt.


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Die Märchen vom Geld

03.07.2008 um 15:21
"Sehe ich eher umgekehrt, man bezahlt das mangelnde Vertrauen desjenigen, der einem etwas vorstreckt."

Naja... Das ist dann wieder ein reine Ansichtssache und eben nur Teilaspekte.


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Die Märchen vom Geld

03.07.2008 um 15:23
Mna darf auch nicht vergessen, daß es sich dabei immer um anonyme Marktteilehmer handelt, die ihren Gegenpart nicht kennen. Dementsprechend kann man nicht unbedingt von Vertrauen ausgehen, da dies alles Märkte mit großer Unsicherheit sind.


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03.07.2008 um 15:26
Also ist es Gier, denn es zwingt ja niemand die Banken etc., Fremden Geld zu leihen.


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03.07.2008 um 15:30
Was für Gier?


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Die Märchen vom Geld

03.07.2008 um 15:31
Gier, Banken sind im Grunde auch nur Kredithaie, nur eben die zivilisierte Form.


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Die Märchen vom Geld

03.07.2008 um 15:40
Mhhhhh.... Banken sind erstmal nichts weiter als einer von vielen Marktteilnehmern im Bereich der Finanzwirtschaft. Da haben sie mehrere Funktionen. Unter anderem koordinieren sie die Leute, die Geld haben mit denen, die welches wollen. Die, die welches haben, wollen von denen, die welches wollen, ein Entgelt. Das sind meistens Zinsen in Form von Geld, kann aber auch alles andere sein, z.B. Optionsscheine, Aktien, Wechsel etc. Für diese Zusammenführung der Marktteilnehmer bekommen die Banke dann auch eben Geld, sonst würden sie das eben nicht machen. Dieses ist unter anderem auch die Differenz, die entsteht, zwischen den Zinsen für Geldeinlagen und den Zinsen für die Geldausgabe (Kredit). Nebenbei können die Banken aber auch als direkter Kreditgeber auftreten, indem sie selbst Geld von ihrem Eigenkapital verleihen. Oder aber eben ir Geld auch in andere Unternehmen stecken oder oder oder oder.... Das hat nichts mit Gier zu tun, sondern eben mit wirtschaftlichen Überlegungen. Wenn eine Bank die nicht anstellt, dann geht sie einfach Pleite.


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