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Was sagt ihr zum Thema Globalisierung??

225 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Wirtschaft, Globalisierung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Was sagt ihr zum Thema Globalisierung??

26.09.2006 um 23:05
Fairer Handel wäre von Vorteil ohne Ausbeutung, dann ist Globalisierung einguter
Schritt...Davon gibt es auch schon ein paar Unternehmen...


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27.09.2006 um 13:17
Meines wissens nach Kongo! Der Präsident, wurde ja erst von den ammis eingesetzt, und hatsich dafür kräftig bedankt...!


Ne der Kongo war es nicht, im übrigen warendort gerade Wahlen bzw steht noch eine Stichwahl an.


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27.09.2006 um 18:22
Ja ich weiß, aber ich meinte den alten und evenbtuell wieder neuen präsidenten kabila...
Vielleicht elfenbeiküste... Jedenfalls in dem Gebiet!


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28.09.2006 um 16:14
also ich finde die globalisierung wie sie abläuft totale scheiße entschuldigung für daswort,klar kann die globalisierung eine gute sache sein wenn man sie richtiganwendet,richtig angewendet kann aber auch der kommunismus oder diktatur eine gute sachesein,die wto(welthandeslorganisation)wurde nur auf druck der 13 größten multinationalenkonzernen gegründet,also ist doch für mich klar welche interessen dort vertreten werden


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03.10.2006 um 16:08
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5967176_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html


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03.10.2006 um 16:33
@Mystera

Und was hat das ganze mit dem Thema Globalisierung zu tun?


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03.10.2006 um 16:40
Hansi

Weil wir Menschen Tomaten und Nahrungsmittel bevorzugen die Billig und aufdem globalen Markt zu kaufen sind, unterstützen wir auch unmenschliche Bedingungen unddas ist das unfaire an der globalisierung und macht menschen zu Sklaven des Systems. Mansollte sich informieren wohin wir unser geld reininvestieren und nicht nur blindkonsumieren!!!


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03.10.2006 um 17:17
Die beschriebenen Arbeitsbedingungen sowie das illegale Einwandern sind verboten! Dumusst also Kriminalität anprangern und keine Globalisierung.


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03.10.2006 um 17:42
Globaliesierung bringt sowas mit sich, das darf man nicht vergessen!!!


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11.11.2006 um 12:32
Die Globalisierung fördert auch die transnationalen kriminellen Machenschaften.Hab soeinen Bericht gelesen, indem es hieße, die transnationale Kriminalität erreicht in denletzten Jahren die höchsten Wachstumsraten.


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11.11.2006 um 14:50
Ja Immortel, die illegalen Netze weiten sich aus –organisiertesVerbrechen, Wirtschaftskriminalität und Korruption. Solche Aktivitäten lassen sichauch deshalb so schwer bekämpfen, weil sie auf den gleichen Mechanismen beruhenwie die Globalisierung selbst...

Die Schätzung des Jahresumsatzes, denkriminelle Organisationen machen, beläuft sich auf insgesamt [b]1'500 MilliardenUS- Dollar. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus dem gesamten illegalen Handel[b]–einschliesslich Steuerbetrugs- sowie aus dem Ertrag ihrer Vermögen, die häufig indie legale Wirtschaft gelenkt werden.

Jährlich werden zwischen 600 und 1'000Milliarden Dollar gewaschen, zwischen 2 und 5 Prozent des globalen Bruttoinlandproduktes.

Der [b]weltweite Drogenhandel wirft 400 Milliarden Dollar pro Jahr ab. Dasist die Hälfte des Gesamtertrages der organisierten Kriminalität und entspricht demBruttoinlandprodukt Spaniens. Etwa 3 Prozent der Weltbevölkerung, nämlich 185 MillionenMenschen, sind an ihm beteiligt; jedes Jahr werden 200'000 Fälle von tödlicher Überdosisgezählt. Europa ist zum grössten und wichtigsten Produzenten und [b]Exporteursynthetischer Drogen geworden. Die Niederlande und Belgien liefern 80 Prozent des imUmlauf befindlichen [b]Ecstasy, das von der holländischen und der israelischen Mafiaüber die Niederländischen Antillen weiter in die USA geschleust werden.

Der[b]Waffenhandel bezieht seine Ware vor allem aus den Lagern der ehemaligenkommunistischen Länder. Nur 3 Prozent der weltweit insgesamt 550 Millionen leichtenWaffen befinden sich in den Händen staatlicher Streitkräfte. Etwa 20 Prozent des Handelsmit diesen Waffen laufen [b]angeblich über alle möglichen dunklen Kanäle und bringenmehr als eine Milliarde Dollar pro Jahr ein.

Der [b]Handel mit Menschen inseinen unterschiedlichsten Formen (Organhandel, Frauen- und Kinderhandel, Sextourismus,Entführungen, Schleuserei usw.) ist die kriminelle Aktivität, die derzeit am schnellstenzunimmt. Das globalisierte und industrialisierte [b]Geschäft mit dem Sex ist mehroder weniger offen Teil der Entwicklungsstrategie einiger Länder geworden. Das betrifftvor allem Asien: In Thailand kommen auf jährlich über 800'000 Besucher 2 MillionenProstituierte, davon etwa 300'000 Minderjährige. Auf den Philippinen, in Malaysia undIndonesien entspricht das Geschäft mit dem Sex zwischen 2 und 14 Prozent des BIP.

Die IOM (International Organization for Migration) schätzt die Anzahl [b]illegalerMigranten auf zwischen 20 und 40 Millionen. Mafios organisierte Schleuserbandenverdienen an ihnen zwischen 3 und 10 Milliarden US- Dollar.

Auch im Bereich der[b]politischen Korruption gibt es eine Menge Beispiele für organisiertesKriminalität. Chiles Exdiktator Augusto Pinochet muss sich zu den 16 Millionen Dollaräussern, die auf seinen Bankkonten in den USA entdeckt wurden…

IWF Gelder inHöhe von knapp 200 Millionen Dollar wurden über Russland umgeleitet und von [b]US-amerikanischen Banken gewaschen. Seit 1993 flossen 140 Milliarden Dollar überTarnfirmen aus Russland ab. Involviert waren angeblich auch Leute aus der Umgebung vonExpräsident Boris Jelzin sowie – als Inhaberinnen von Schweizer Bankkonten – dessenTöchter.

Der für Wirtschaftsdelikte zuständige französische Untersuchungsrichter[b]Philippe Courroye vermutet Schwarzgeldkonten in der Schweiz, über die die Firmen[b]Vivendi, Alcatel und [b]Total in Russland, Irak und Tansania Bestechungenfinanziert haben. Was es mit den hohen Bestechungssummen auf sich hat, die 1991 beimVerkauf von sechs französischen Fregatten an Taiwan über die Luxemburg ansässigeClearstream (man beachte den Namen…) geflossen sein sollen, müssen die Ermittler nochherausfinden.

Die Fälle von [b]auf Betrug zurückgehenden Bankrott in den USA(von Enron über Tyco und Sunbeam Global Crossing bis hin zum Konkurs von WorldCom, deraufsehenerregendsten Pleite in der amerikanischen Geschichte) finden ihre europäischePendant im Konkurs des italienischen Lebensmittelkonzernes Parmalat im Dezenber 2003.

Worin besteht die Gemeinsamkeit dieser Aktivitäten?

Die[b]Globalisierung der illegalen Wirtschaft folgt der gleichen Logik wie die offizielleWirtschaft:

[b]Optimierung der Wirtschaftstätigkeit durch[b]Dezentralisierung und [b]Aufteilung in kleine Einheiten, wobei die Tatsachegenutzt wird, dass jedes land andere Regeln und Bestimmungen hat; [b]extrem gut bezahlteSpitzenkräfte; Geldwäsche in den grossen Finanzinstituten oder Steuerparadiesen.(Quelle aus „Atlas der Globalisierung“ LeMonde diplomatique)


Natürlich sind dabei aber die nicht an solchen Geschäften Beteiligten Konzerne undPolitiker der Globalisierung, nun [b]nicht einfach automatisch reingewaschen undkönnen "locker vom Hocker" mit dem Finger auf diese „schwarzen Schafe“ zeigen, dieseprofan als skandalöse Einzelfälle abtun wollen, um sich besser darstellen zu können. Die[b]Profite auf Kosten der Demokratie, ist dabei ein nicht minderes „Verbrechen“!

Nicht nur im Süden werden die Herrschenden von Multis korrumpiert, auch demokratischeRegierungen machen heute mehr Politik für Konzerne als für die, von denen sie gewähltwurden. Schuld daran sind [b]einflussreiche Industrielobbys, internationaleFreihandelsabkommen und [b]legale Formen der Korruption.

[b]Die legaleKorruption ist nach wie vor das Fundament des neoliberalen Kapitalismus.

Jemehr diese Tatsachen ins Bewusstsein der Bevölkerung dringen, desto eher wird demMenschen bewusst werden, dass all diese Mächtigen (welche Selbstherrlich bestimmen, wiedie Welt funktionieren solle), ihre Macht lediglich von den Menschen ausgeliehen haben,sie für ihren persönlichen Nutzen missbrauchen und es an den Menschen selbst liegt, anwen sie sich anvertrauen wollen und zukünftig dafür sorgen werden, dass diese, ihre Machtin die richtigen Hände kommen. :)

Wenn es denn uns tatsächlich um einegerechtere Weltwirtschaft geht, sollten wir daher auch politisch aktiv werden (alsSouverän mind. darauf achten, wenn man wählt usw.) In Betracht des sozialen Elends in der„Dritten Welt“ und auch zunehmend bei uns, wird es Zeit, den Profiteuren und Mächtigen zusagen: [b]Es reicht!

Wir können auch diejenigen unterstützen, welche bereitsheute schon hunderte von Konzernen unter Druck setzten, welche an Umweltzerstörungen,Kriege, Mordkommandos, Ausbeutung jeglicher Art sich beteiligen und mit ihrergigantischen Werbekampagne und äusserst dreisten Imagepflege versuchen von den Faktenabzulenken, die Kosten dafür natürlich auch der Konsument, welcher betrogen wird, nochgerade mal selber zahlt…

All diese Handlungen eines jeden Einzelnen führt zueinem [b]Gemeinsamen Handeln und es liegt an uns, gerade auch von Europa aus, einenneuen weltweiten Einfluss auszuüben, welcher als [b]zentrales Bewusstsein, das[b]Mitgefühl für seine Umwelt (Mensch, Tier, Natur usf.) als gemeinsame Basisaufweist. :)[/b5][/b4][/b3][/b2][/b1][/b0][/b9][/b8][/b7][/b6][/b5][/b4][/b3][/b2][/b1][/b0][/b9][/b8][/b7][/b6][/b5][/b4][/b3][/b2][/b1][/b0][/b][/b][/b][/b]



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11.11.2006 um 15:53
Nicht zu vergessen die Globalisierung der NGO´s.
Der globalisierte Widerstand gegenden Ausbau der Energieversorgung, die Biotechnologie und generell gegen technischenFortschritt, zwingt die Ängste von westlichen Wohlstandsbürgern den Bewohnernunterentwickelter Länder auf, verzögert den wirtschaftlichen Fortschritt und trägtmaßgeblich zu Epidemien und Unterernährung bei.
Diese modernen Imperialisten beutenKolonien nicht mehr direkt aus. Statt dessen stellen sie sicher, dass sichEntwicklungsländer nicht mehr entwickeln. Sie tun alles dafür, um den Wohlstand in armenLändern zu drosseln, unter dem Vorwand, dass eine dauerhafte Aufwärtsentwicklung nicht"nachhaltig" sei.


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11.11.2006 um 17:25
Also Hansi, in Bezug auf die NGO’s (nicht staatliche Organisationen) verwechselt Duwieder einmal mehr Äpfel mit Birnen, sie sind ja per se Teil der jeweiligenZivilgesellschaft und setzen sich grundsätzlich in den Bereichen für Sozialarbeit,Umweltschutz, Tierschutz, freie Bildungsarbeit, Menschenrechte u.ä. ein.

Solange wie diese Bereiche krank sind, kann auch keine gesunde Gesellschaft darausresultieren und ist chronologisch gesehen, die erste Priorität, wenn die Menschen auflängere Sicht eine gemeinsame Überlebenschance haben wollen.

Die neoliberaleGlobalisierung der Konzerne bedeutet grenzenlose Freiheit für Kapitalflüsse – grobgesagt von der südlichen auf die nördliche Erdhalbkugel – und für dieAusbeutung von Rohstoffen und Menschen.

Wenn nun aufgrund diesesvorherrschenden Tatbestandes, die Energieversorgung, die Biotechnologie etc. ausgebautwerden solle, so sind die NGO’s nach wie vor [b]für eine Nicht- Ausbeutung vonRohstoffen und Menschen und wenn es zur Folge hat, dass man deswegen irgendwo einenAusbau von Energieversorgung nicht akzeptiert (wie in China, wo 10Mio. Zwangsevakuiertwerden mussten, ohne entsprechende Entschädigung), da dieses Unterfangen gegen dieGrundlegendsten Menschenrechte und Umweltschutzbestimmungen verstösst, so ist diesabsolut korrekt, wenn sie hier dagegen sind und hat mit Deiner Unterstellung von „Ängstenwestlicher Wohlstandsbürger“ und Blockierung von weiss ich nicht was, nicht das geringsteam Hut. ;)

Das was Du als technischen Fortschritt bezeichnen möchtest Hansi, istin Tat und Wahrheit eine völlige rückständige, veraltete Technologie, welche einen sehrmiesen Wirkungsgrad aufzuweisen hat, immense Ressourcen verschleudert etc. usf. „HighTech“ wäre hier bloss eine Floskel, welche keine adäquate Substanz aufzuweisen hat.

Hätten wir wirklich eine fortschrittliche Technik (was schon lange absolut möglichwäre!!!), welche dieses Prädikat verdienen [b]würde, dann könnten nicht mehrMilliardenfache Profite eingefahren werden, das ist der tatsächliche Grund Hansi, warumsämtliche Innovationen, welche von durchaus sehr schlauen Köpfen, seit jeher unterbundenworden sind, nicht unterbunden von NGO’s oder Globalisierungskritischen Zeitgenossen,sondern gerade von denen, welche schon ohnehin das Zepter in den Händen halten und eineveraltete Technologie aufrecht erhalten wollen, welcher sie noch den Namen „High Tech“einverleiben möchte. Das glauben auch nur diejenigen, die nichts anderes als können, alseben Glauben…

So sind also die effektiven „Entwicklungsverhinderer“ gerade maldiejenigen, welche es liebend gerne den noch klar denkenden Menschen in NGO’s oder sonstwo, zum Vorwurfe machen möchten. :D

Das klägliche Geheuchel von: wer nicht dieGlobalisierung unterstützt, behindere den technischen Fortschritt, ist mehr als nurlächerlich und versucht vom Umstand der eigenen Unzulänglichkeit, der Ausbeutung undProfitgier wieder einmal mehr abzulenken.

Also Hansi, Schuss ging schon wiedervoll daneben, es wird allerdings Zeit, dass Du langsam aus Deiner Traumwelt aufzuwachenbeginnst und nicht Deine kostbare Zeit damit verplemperst, diejenigen noch zuprotegieren, welche Dir Deinen Ast abschneiden, auf welchem Du gerade noch sitzest. ;)[/b][/b]



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11.11.2006 um 19:15
@coelus
Die neoliberale Globalisierung der Konzerne bedeutet grenzenlose Freiheitfür Kapitalflüsse – grob gesagt von der südlichen auf die nördliche Erdhalbkugel – undfür die Ausbeutung von Rohstoffen und Menschen.

Das Thema haben wir zwarschon mehrfach durchgekaut , aber was soll´s:
Das wäre ja gleichbedeutend mitgewaltigen Handelsumsätzen von Süd nach Nord. Es ist eben genau umgekehrt. Und nur dieGlobalisierung kann einen Ausgleich herstellen; zu Gunsten der Armen!

(wie inChina, wo 10Mio. Zwangsevakuiert werden mussten, ohne entsprechende Entschädigung)

Endlich interessiert sich auch mal die Linke für Menschenrechte inkommunistischen Staaten -Hut ab! Aber doch nur weil sich da plötzlich kapitalistischeIdeen breit machen. Pfui!!!
Wenn du den Dreischluchtendamm ansprichst, so finde ichimmer eine Zahl zwischen 1,3 und 2 Millionen Zwangsumsiedlungen. Und auch eine staatlicheEntschädigung, die den Menschen eine neue gleichwertige Behausung plus 3000€ (Wikipedia)verspricht. Hier ist Skepsis angebracht, die ich allerdings schon hatte als in Kreisender NGO´s noch die Maofibel kreiste.
Deine chronischen Schlagwörter "Ausbeutung undProfitgier" zeigen mir, dass du eifriger Anhäger derselben bist.
Wie kommst dueigentlich darauf, dass sich mit der Produktion alternativer Energien keineMilliardenprofite einfahren lassen? Bist du wirklich so naiv?

Was die NGO´sbetrifft so stelle ich mir immer die Frage wer diese eigentlich kontrolliert. Sieprofitieren vom Fehlen jeder Aufsicht. Es werden keine Details über Vorstandsgehälteroder Geschäfte mit Mitgliedern ihres Aufsichtsrates veröffentlicht.
GewinnorientierteAktiengesellschaften sind verpflichtet diese Infos den Aufsichtsbehörden vorzulegen.Warum gelten diese Regeln (und die für Werbung und Transparenz) die für den Rest derGesellschaft gelten, für NGO,s nicht?
Wegen des wachsenden Einflusses und derzunehmenden Fokussierung auf abseitige, inflexible Vorsorge und Nachhaltigkeitskonzeptekönnen sie den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt enorm ausbremsen und tundies auch.


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11.11.2006 um 20:03
"Die neoliberale Globalisierung der Konzerne bedeutet grenzenlose Freiheit fürKapitalflüsse – grob gesagt von der südlichen auf die nördliche Erdhalbkugel – und fürdie Ausbeutung von Rohstoffen und Menschen."

Kapitalflüsse im Sinne von Geldwohl weniger, aber in der Form von Rohstoffen extrem...

Um es mal so zuFormulieren, Hansi, die leute, die in den Afrikanischen Staaten die Macht haben bzw.bekommen wollen bezahlen mit Rohstoffen und Rohsoffrechten um an Macht, wie z.B. dergegenwärtige Kongolesische präsident,
odder um an Waffen zu kommen...
So bleibtes immer so unruhig, das keiner wirklich die macht übernimmt, der sich gegen diese praxisWehren kann, und die Firmen sich die Rohstoffe wegschnorren können.


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11.11.2006 um 20:10
Ach Hansi, der Einzige wer hier was zu kauen hat bist Du, ich kaue bloss, wenn icham essen bin. ;)

Zum anderen könntest Du Dir mal hinter die Ohren schreiben,dass Deine „Schubladiererei“ bei meiner Wenigkeit keinen Treffer landen wird. Hier nochmal zur Deiner Erinnerung:

Globalisierung oder Kolonialisierung? (Seite 4)

Und nur die Globalisierung kann einen Ausgleich herstellen; zu Gunsten derArmen!

Ja sicher Hansi, der unumstössliche Beweis für Dein absurdesGlaubenskonstrukt, welches Du ständig gebetsmühleartig rauf und runter betest, können wirjeden Tag ersehen, wie die Globalisierung das Wunder zu Gunsten der Armen uns vorAugen führt… :(

Und ja Hansi, Du hast Recht, ich habe mich in der Zahl geirrt,es sind wirklich einige mehr.

Seit 1950 sind mehr als 35.000 Großstaudämmeerrichtet worden. Allein in der Volksrepublik China entstanden seit 1949 mehr als 19.000Staudämme. Indien hat seit seiner Unabhängigkeit mehr als 3000 Staudämme gebaut. Weltweitwurden mehr als 400.000 Quadratkilometer Land durch Stauseen unter Wasser gesetzt.

Die Gegner führen die Umweltzerstörung und die negativen sozioökonomischenFolgewirkungen an, insbesondere die Umsiedlung großer Bevölkerungsgruppen, die meistIndigenen Völkern oder verarmten Randgruppen angehören. Geschätzt 40 bis 80 MillionenMenschen sind in den vergangenen vier Jahrzehnten wegen des Baus von Staudämmenumgesiedelt worden. In der Planungsphase wurde dabei die Anzahl der direkt und indirektbetroffenen Menschen viel zu gering eingeschätzt. Entsprechend gering oder gar nichtwerden die Betroffenen in Planung und Durchführung der Staudammprojekte einbezogen.

Allein in Indien wurden in den vergangenen 40 Jahren mehr als 20 Millionen Menschenvertrieben, von denen nach Schätzungen bis zu 75 Prozent nicht entschädigt worden sind.Nach Angaben der Regierung Indiens gehören 40 Prozent aller durch Staudämme Vertriebenender Adivasi - Urbevölkerung an. Großstaudämmen wirken sich gravierend auf Kultur, Leben,Lebensgrundlage und Spiritualität der Ureinwohner aus. Die Indigenen Völker haben dabeiüberdurchschnittlich stark unter den negativen Folgen der Großstaudämme zu leiden.

Viele Großstaudamm-Projekte werden sehr viel teurer als geplant und haben einesehr viel längere Bauzeit. Sie haben sich als unwirtschaftlich erwiesen, auchohne die Kosten im [b]sozialen und Umweltbereich einzubeziehen. Großstaudämmehaben [b]enorme Umweltschäden zur Folge, wozu auch der Verlust von Anbauflächen,Feuchtgebieten und Wäldern sowie die [b]Vernichtung von Fischen und [b]anderen imWasser lebenden Arten gehören.

Die Weltkommission für Dämme (WorldCommission on Dams / WCD), die im Februar 1998 von der Weltbank und derWelt-Naturschutz-Union (IUCN) mit dem Mandat gegründet wurde, "die Effektivität vonDämmen und Alternativen im Zugang zu Wasser und Stromerzeugung zu prüfen" und "aufinternationaler Ebene akzeptierte Standards, Richtlinien und Kriterien zu entwickeln fürdie Entscheidungsfindung in Planung, Entwurf, Bau, Überwachung, Betrieb und Stilllegungvon Staudämmen" kam in ihrem im November 2000 veröffentlichten Bericht "Dämme undEntwicklung: Neue Rahmenbedingungen zur Entscheidungsfindung" zu dem Ergebnis, dassGroßstaudämme zwar einigen Nutzen bringen, [b]vor allem aber enorme Kosten in denBereichen Umwelt, Wirtschaft und [b]Soziales verursachen.

Die WCDappellierte an die internationalen Geldinstitute, die Staudammindustrie und dieRegierungen, die Empfehlungen des Reports zu befolgen und damit zumindest die[b]"menschlichen Kosten" von Großstaudämmen zu mindern. Regierungen undinternationale Geldinstitute waren denn auch voll des Lobes für den Report; dessenwesentliche Empfehlungen jedoch haben sie bis heute bedauerlicherweise nicht angenommen…

Also Hansi, komm wieder runter von Deinem Trip, Deinen Schubladen von bösenLinken mit Maofibeln in der Hand und sonstigen unrealen Monster, welche Du lediglich inDeinem Hirn zusammen reimst. ;)[/b2][/b1][/b0][/b][/b][/b][/b]



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11.11.2006 um 20:14
Tut mir leid, kann heute da nicht mehr ruterkommen, weil ich umgehend in der nächstenKneipe mir einige Biere in den Hals schütten werde.
Bis demnächst :(


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11.11.2006 um 20:27
Ach Hansi, warum denn immer gerade so extrem? Die Welt besteht nicht nur aus Schwarzund Weiss. Sei einfach ehrlich gegenüber Dir selbst und löse Dich von DeinenIdealvorstellungen und denen Deiner vermeintlichen Monster.

Widme Dichstattdessen der Dir vorliegenden Realität und versuche nur nicht unliebsame Faktenständig schönfärben zu wollen. Lerne Konsequenzen zu ziehen, versuche eine Übersicht zuwahren, damit Du die korrekten Schlüsse ziehen kannst, Du wirst sehen, dass es Dir dannviel besser geht und vor allem kannst Du Dir selber in die Augen schauen, ohneirgendwelche Dünkel zu haben, welche Dich einholen, wenn Du mit dieser Thematikkonfrontiert wirst.

Also Hansi, seien wir zuversichtlich, das wird schon, wennwir aufhören, uns selbst etwas vormachen zu wollen. Ich wünsche Dir einen schönenAufenthalt und trink nur soviel, dass Du noch lachen kannst und heil wieder nach Hausekommst. Bis demnächst. :)


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05.04.2014 um 07:20
Ob Globalisierung gut oder schlecht ist möchte ich nicht bewerten. Was ich zur Antwort beitragen kann ist ein Situationsbericht aus der Sicht eines Expats, welcher sich mit der Ansicht aller anderen Expats mit denen darüber diskutiert wurde deckt.

Es ist z.B. in Asien üblich das es in den größeren Städten internationale Gaststätten gibt, - und das sich regelmäßig dort angesiedelte oder zurzeit arbeitende Experten, Consultants, Unternehmer, Projektleiter, Bauleiter, Supervisoren, Techniker, Ingenieure, etc., zum monatlichen internationalen Stammtisch treffen. Dort sitzen nicht nur Deutsche, sondern auch Engländer, Italiener, Franzosen, Amis, etc.

Zirka 90% dieser Leute sind im Maschinenbau (Fertigung, Installation und Inbetriebnahme) und dem dazu gehörigen Bereich Automatisierung (in der Regel fast ausschließlich Inbetriebnehmer, Softwarespezialisten und Zulieferer) tätig. Dazu noch ein paar Technologen (hauptsächlich im Bereich Prozess & Material) und Produktionsleiter.

Man trifft also und arbeitet mit Leuten von Siemens, SVAI, ABB, Ferrostahl, Thyssen Krupp, SMS-Siemag, Danieli – um nur die größten europäischen Firmen zu nennen, - denn dazu kommen hunderte europäische und US Traditionsunternehmen, welche an den Großprojekten teilhaben, oder eigene kleinere Projekte selber durchführen. Die Projekte bewegen sich in einem Umfang von 10 Millionen bis 1 Milliarde Euro.

Natürlich gibt es in Fragen der Technik viele unterschiedliche Meinungen, doch ist man sich in den grundsätzlichen Dingen, bezüglich der Probleme der Firmen - insbesondere in China (!) - weitgehend einig, bzw. haben und berichten unterschiedliche Leute aus unterschiedlichen Firmen gleiche oder ähnliche Erfahrungen.

Ich fasse meine Erfahrungen, die sich mit anderen decken, mal kurz zusammen (für Deutschland – aber das Gleiche gilt weitestgehend auch für ausländische Firmen):

Deutsche Firmen haben früher fast ausschließlich in Deutschland selber gefertigt und/oder die Fertigung an andere deutsche Firmen unter- vergeben. Mit der Zeit musste man - um billiger zu werden - Fertigung immer mehr ins Ausland verlagern. Da gibt es viele Länder – aber ich möchte mich mal auf China konzentrieren – am Beispiel von Warmwalzanlagen, CSP Anlagen, Kaltwalzwerken, Folienwalzwerken, Prozesslinien – für den Bereich Stahl und Aluminium.

Als ich Mitte der 90er das erste Mal da war, wurden die zum Anlagenbau benötigten Teile, inklusive Elektroausrüstung und Automatisierung, noch alle aus Deutschland oder Europa geliefert.

Im Laufe der Jahre hat man mehr als 95% der Fertigung nach China verlagert, bzw. die Teile von chinesischen Fertigungsfirmen fertigen lassen.

Die deutschen Firmen haben dort Niederlassungen (s. Z.B. Siemens China, ABB China, Ferrostahl, SMS-Siemag, Thyssen Krpp, etc.) gegründet.

Die Niederlassungen sind zwar noch von Deutschen geführt, aber die meisten Mitarbeiter sind Chinesen, bzw. ist in den Fällen die ich kenne das Verhältnis ca. 1 zu 20, bzw. kommen auf einen Deutschen oder Europäer 20 Chinesen.

Die deutschen Mitarbeiter dort und auch auf den Baustellen bilden die Chinesen aus. Zwar ist das nicht offiziell, bzw. sind alle nur Mitarbeiter in einem Team – aber der Wissensfluss von D nach C findet unaufhörlich durch die „gemusste“ enge Zusammenarbeit statt.

2010 war es bereits soweit das ABB China angekündigt hat keine „Ausländer“ (in diesem Falle Europäer) mehr einsetzen zu wollen, bzw. die Inbetriebnahme von deutschen Anlagen nur noch mit Chinesen durchführen zu wollen.

Natürlich sendet der deutsche Lieferant dann noch 1-2 Leute zur Überwachung der Inbetriebnahme – aber der Irrwitz dieser Maßnahme ist, das diese Leute auf Fehler hinweisen müssen und auch erklären müssen wie es besser/richtig gemacht wird, und man somit den chinesischen Inbetriebnehmer wiederum nicht nur schlauer macht – sondern das man auch für deren Arbeit rein rechtlich gesehen die Verantwortung übernimmt, da alle Anweisungen in Meetings schriftlich dokumentiert werden.

Doch damit nicht genug, - denn mittlerweile ist man soweit das man auch chinesische Qualitätsabnehmer für die Abnahme des in China gefertigten deutschen Designs einsetzt. Natürlich gibt es deshalb viele Qualitätsprobleme, da chinesische Fertiger es leichter haben chinesische Qualitätsabnehmer unter Druck zu setzen oder zu bestechen als Europäische, um ggf. niedrigere Qualität durchzuwinken, bzw. mit dem Abnahmeprotokoll zu akzeptieren.
Besser gesagt: Qualitätsprobleme sowie Lieferverzug durch nicht kontrollierbare chinesische Fertiger sind an der Tagesordnung und fallen auf den Lieferanten zurück, da der Endkunde die durch chinesische Fertigungsfirmen verursachten Probleme an den Lieferanten zurück gibt.
Das verursacht wiederum Mehrkosten – und ich könnte wetten (ich weiß es also nicht wirklich – bin mir aber sehr sicher) das am Ende es fast genauso teuer wird als wenn man in Europa hätte fertigen lassen – wo man noch Kontrolle auf den Fertiger ausüben kann, sowie man rechtlich viel besser abgesichert ist.

Die großen Fertiger – China First and Second Heavy (Fertigungsfirmen mit den Ausmaßen einer Kleinstadt, die viele Deutsche erschauern lassen würden wenn sie da mal reinkämen, bzw. überhaupt davon wüssten)– haben eine Macht die weit über der ihrer weltweiten Auftragsgeber steht, bzw. machen die mit denen im Prinzip was sie wollen – und nicht umgekehrt.

Aber das ist nicht genug. Nun ist man bereits soweit das man selbst die hydraulische Ausrüstung (früher und natürlich teilweise immer noch Rexroth und Moog) nicht mehr liefert – sondern den Chinesen hydraulische Diagramme und Stücklisten zukommen lässt. Die Chinesen fertigen dann Pumpstationen und Ventilstände selber und kaufen die Ventile in den USA (Vickers).

Ich selbst habe bereits 1 zu 1 Kopien deutscher Walzwerke gesehen, die gut getarnt in Firmen gefertigt werden, wo man es nicht erwartet, und z.B. nach Arabien und Indien, Südkorea, die USA, Thailand, Kenia, Indonesien und Japan verkauft werden.

Ist doch klar das wenn man dort fertigt man denen auch Fertigungszeichnungen, Materialeigenschaften, etc., - eben Know How – zukommen lässt – und wenn man sie dann auch noch lehrt wie man die Anlagen in Betrieb zu setzen hat – sowie Zweigstellen im Land hat wo z.B. Software entwickelt wird, - ist es kein Wunder das die nun anfangen mit Kopien unserer Technik auf den Markt zu kommen.

Und eins scheint unserem Top-Management überhaupt nicht klar zu sein, nämlich das der chinesische Mitarbeiter nicht solch eine Loyalität zur Firma hat wie z.B. viele Deutsche – besser gesagt, er sein bei der deutschen Niederlassung erworbenes Know How, ggf. ohne jeglichen Skrupel zu einer chinesischen Konkurrenzfirma bringen wird – wenn er es kann.

Übrigens spielt sich das Gleiche auch in Indien ab – nur ist der Inder nicht so schlau und organisiert wie der Chinese.

Was ich beobachte ist der Ausverkauf von deutschem Know How – und insbesondere auf diesem Sektor wird man das in den nächsten Jahren in Deutschland schmerzlich bemerken müssen.


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06.06.2014 um 01:09
Gibt's sowas wie einen Leitfaden oder bestimmte Ziele?


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