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Die perfekte Gesellschaft

218 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gesellschaft, Utopie, Perfekt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
shionoro Diskussionsleiter
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Die perfekte Gesellschaft

11.06.2010 um 19:57
@Obrien

>>Wie @pprubens es bereits sagte, ist eine perfekte Gesellschaft gar nicht möglich, denn aus den unterschiedlichen Veranlagungen und Bedürfnissen der Menschen resultiert zwangsläufig Dissenz. Ebenso daraus, das sich Menschen und ihre Ansichten zu ändern pflegen.
<<

Darum muss die perfekte gesellschaft nicht dogmatisch sein, sondern in der lage, sich zu ändern wie es notwendig ist.

Zu diesen änderungen müssen aber experten befragt werden, undzwar echte experten.

Heute wird eine politische änderung von volksvertretern bestimmt, die keine ahnung haben, die sich die meinungen von sogenannten experten einholen, welche aus interessen ihres jeweiligen unternehmens sprechen und nicht unabhängig sind.
Das volk, welches die Volksvertreter wählt, ist großteils nicht fähig entscheidungen und ihre hintergründe richtig zu erkennen und zu verstehen, weil es einfach nicht willens ist das zu tun und seine eigenen sorgen hat, wohingegen die politiker zwar vom volk gewählt und abgewählt werden, aber im endeffekt gezwungen sind, eher parteitaktisch zu handeln und eine populistische entscheidung über eine vernünftige treffen werden, aus angst vor abwahl.

Was also notwendig ist, ist das politiker, oder besser, politikwissenschaftler diese entscheidungen klar beleuchten und wenigstens öffentlich rechtliche medien zur verbreitung dieser analysen (welche in verständliche form gebracht werden) gezwungen sind, sodass für die Wähler ohne allzu großen aufwand ersichtlich ist, was welche partei getan hat.

Die Experten müssen alle unabhängig sein, außerdem sollten mehrere unterschiedliche zur rate gezogen werden deren kompetenz vorher geprüft wird.
Dazu sollte sich mehr zeit und mühe genommen werden, denn besonders beim schulsystem (das kann ich als schüler beurteilen) wird, obwohl sich die meisten lehrer sehr einige darüber sind, was man ändern sollte und was auch realisierbar wäre ohne allzu großen aufwand, sehr viel geschlampt.

>>Demokratie und auch Marktwirtschaft führt zwangsläufig zu Krisen, aber das ist kein Grund diese beiden abzuschaffen, denn beide berücksichtigen im Gegensatz zu anderen die Veränderlichkeit und Individualität des menschlichen Bedürfnisses und berücksichtigt die Tatsache am ehesten, das ein Staat eigentlich ständig reformbedürftig ist, das es stets neue Entwicklungen gibt, die zu berücksichtigen sind.
<<

Da gebe ich dir hundert prozentig recht.
Aber ich würde sogar noch weiter gehen.
Es muss das getan werden, was aus rationalen überlegungen gerade das sinnvollste wäre, ohne ein dogma (so wie heute kapitalismus oder kommunismus dogmen sind, je nachdem, wen du fragst).

und änderungen müssen langsam erfolgen, wie ich schonmal schrieb, und sich bewähren, dann werden sie übernommen.
Man sollte dennoch in seinen langzeitzielen flexibel sein bzw. in seinen mittelfristigen zielen, ohne 'was nicht sein darf', wie z.B. in amerika mit der krankenversicherung.











Die Automatisierung wäre natürlich ein schönes werkzeug dafür, dass auch ungebildete bzw unselbstständige (ist nichts negatives, bin ich auch oft) Leute in der Lage sind ohne große Ämtergänge sich um ihr leben zu kümmern.

Das ist auch ein punkt den man bearbeiten sollte, da gebe ich dir recht.


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11.06.2010 um 19:58
vielleicht wäre:

rationales system, emotionale Menschen ein gutes credo.

Denn beides hakt im Moment meiner meinung nach, menschen werden absolut rational ohne rücksicht auf gefühle behandelt, während in unserm system beziehungsweise in de rpolitik viel aufgrund von populismus geschieht bar jeder vernunft.


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Die perfekte Gesellschaft

11.06.2010 um 20:01
Zitat von shionoroshionoro schrieb:änderungen müssen langsam erfolgen, wie ich schonmal schrieb, und sich bewähren, dann werden sie übernommen.
Das Dogma kannst du knicken @shionoro denn es ist nicht in jedem Falle ratsam abzuwarten und Veränderungen sanft vorzunehmen. Wenn Gefahr im Verzug ist, heißt es schnell zu handeln und Notwendigkeiten autoritär durchzusetzen. Falsche Rücksichtnahme könnte deinen Tod bedeuten.


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11.06.2010 um 20:04
@derbote

Weniger Menschen wären wünschenswert, aber das ist leider nicht drin.
Im Moment brauchen wir mehr geburten.


@Glünggi

>>Naja wenn Du es so siehts. Dann frag ich mich ob wir überhaupt ertwas ändern müssen.
Ich bin in einem Elternhaus aufgewachsen, in dem es beinahe täglich Streit gab. Zwar nur verbal, aber es hat mir gereicht.
Ich hab nen andern Weg gewählt. Klar bin ich auch nicht von Zorn gefeit, aber er ist stehts nur von kurzer Dauer und drückt sich alles andere als cholerisch aus. Meist zieh ich mich zurück, schlag mit der Hand gegen die Wand, schletz die Türe zu. Aber ich fliehe dem Zorn. Nicht aus irgendeinem Dogma, sondern weil nach 18 Jahren täglichem Streit einfach genug hab von diesem Scheissgefühl. Auch 20 Jahre danach noch.
Dann komm ich in meinem stillen Kämmerlein mal als erstes runter und danach, mit klarem Kopf die Situation neu zu beurteilen.
Ich kenne aber auch Menschen, die es lieben zu streiten. Die fordern dann Leute extra raus um streiten zu können.. ich kanns nicht verstehn.
Ich kann streit und Zorn nunmal nichts abgewinnen. Diese Gefühle geben mir keine Befriedigung im Gegenteil, sie machen mich fertig.
<<

Gegenfrage, glaubst du, deinen Eltern wäre es besser gegangen, hätten sie ihre wut aufeinande rimmer runtergeschluckt?
Die Wut wäre immer da. Ohne dir zu Nahe treten zu wollen.
Das beste wäre, hätten sie entweder eine paarttherapie gemacht oder sich getrennt.


Du kennst selbst Menschen, die streitsüchtig sind.
Die würden sich in einer harmonie in der jeder vernünftig reagiert schrecklich fühlen.

Leute wie du und ich, wir können ziemlich gut auch ohne große wutausbrüche klarkommen.

Aber ein globales 'halte die andere Wange hin' ist nicht etablierbar.
Ab dem Zeitpunkt, wo sich jemand wirklich beleidigt fühlt (und auch ohne böse intention tun leute das) wir angefangen zu ahssen, und der hass muss sich äußern, erzeugt folgehass, und da stehen wir wieder.
Darum muss er von vornherein umgeleitet oder zerstört werden durch wegnahme des hassobjekts, weil unterdrücken eben nicht bei jedem menschen wirkt.


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11.06.2010 um 20:05
Zitat von shionoroshionoro schrieb:menschen werden absolut rational ohne rücksicht auf gefühle behandelt
Ansichtssache @shionoro
Ich finde, in schlechten Zeiten gibt es auch viele gute Beispiele für ein menschliches und verständnisvolles Miteinander. Es ist nur nicht so populär, über glückliche Menschen zu berichten, wenn Merkel gerade im Zickenkrieg mit ihren "Angestellten" liegt. Gestern habe ich zum Beispiel 3 Menschen glücklich erlebt, weil ich ihnen zuvor auf die Füße getreten habe. Prinzip Ursache und Wirkung :)


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11.06.2010 um 20:05
@Obrien
Zitat von ObrienObrien schrieb:So ist das eine Tatsache? Habe noch niemals einen Soziologen soetwas sagen gehört, aber vielleicht erklärst du mir das mal, evtl. wurden in deinen Battletech-Romanen oder dem entsprechenden Spiel ja seriöse Quellen genannt.Das klingt eher nach der üblichen deutschtümmelnden Vergangenheitsverklärung.
War das so verwirrend für dich geschrieben? Der Spagat zur KW Ära ist keine "deutschtümmelnde Vergangenheitsverklärung" (Bist du den auch ein deutschtümmelnder Vergangenheitsverklärungsexperte? ). Ausgerechnet "Die Welt" brachte 2008 eine große Beitragsserie über die KWII Ära, wo er plötzlich sehr viel besser wegkam, als zu früheren Zeiten. Eine sehr große Rolle spielte eebn auch die Millionen Freiwilligen, die sich zum Krieg meldeten. Kein anderes Land der Welt stellte so viele Freiwillige.


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11.06.2010 um 20:05
@pprubens

Wir werden aber gar keine unausgereiften Notentscheidungen treffen müssen, wenn wir rational alles analysieren und schnell gegenmaßnahmen ergreifen, die ausgereifter sind.

Notentscheidungen kommen nur zustande, weil man in der politik alles laufen lässt, solange eine änderung mit schwierigkeiten verbunden ist, weil man keine negative schlagzeile will.


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11.06.2010 um 20:07
@pprubens
>>Ich finde, in schlechten Zeiten gibt es auch viele gute Beispiele für ein menschliches und verständnisvolles Miteinander. Es ist nur nicht so populär, über glückliche Menschen zu berichten, wenn Merkel gerade im Zickenkrieg mit ihren "Angestellten" liegt. Gestern habe ich zum Beispiel 3 Menschen glücklich erlebt, weil ich ihnen zuvor auf die Füße getreten habe. Prinzip Ursache und Wirkung<<

das will ich auch nicht bestreiten.
Ich spreche davon, wie das system die Menschen heute behandelt.
Das es immernoch funktionierende zwischenmenschliche beziehungen gibt ist klar.

Das system erkennt die Gefühle von Menschen aber nur sehr unzureichend an.


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11.06.2010 um 20:07
@shionoro
Bezüglich "Notentscheidungen" denk mal an die Oderflut.

Es gibt genügend Gründe und unvorhergesehene Gelegenheiten. Denk mal dran, du wirst ernsthaft krank. Geplant?? ;) Sicher nicht. Denk einfach mal dran, du bist ein Mensch und du bist sterblich. :)


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11.06.2010 um 20:10
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Ich spreche davon, wie das system die Menschen heute behandelt.
Das es immernoch funktionierende zwischenmenschliche beziehungen gibt ist klar.

Das system erkennt die Gefühle von Menschen aber nur sehr unzureichend an.
Das System behandelt keine Menschen @shionoro
Ärzte behandeln Menschen. Menschen behandeln Menschen. Das System ist nur ein Werkzeug.


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11.06.2010 um 20:14
@pprubens

Bei Hochwasser gibt es doch vorher festgelegte Notfallpläne, soweit ich weiß.
Wenisgtens sollte es das 0.o

Auch gegen das unvorhersehbare kann man gefeit sein, es gibt ja auch evakuierungspläne für gebäude.

Wenn ich krank werde, dann sollte ein arzt da sein der sich mit der Krankheit auskennt.

Das perfektion nicht komplett umsetzbar ist, damit müssen wir leben.
Aber die bestmöglichkeit ist umsetzbar, oder wenigstens annährbar.


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11.06.2010 um 20:14
@pprubens

Das System bestimmt aber die Menschen, die darin leben.
Die Schule bestimmt uns, die Ämter bestimmen uns, das Gesetz bestimmt uns, und die Politik bestimmt uns.


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11.06.2010 um 20:17
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Bei Hochwasser gibt es doch vorher festgelegte Notfallpläne, soweit ich weiß.
Wenisgtens sollte es das 0.o
Oder nimm den Ausbruch vom Vulkan Eyjafjallajökull @shionoro :)

Das war doch unvorhergesehen lustig! :)

Nein, es gibt nicht für alles einen Plan. Manchmal entsteht ein Plan erst, wenn es schon mitten drin notwendig ist zu handeln.

Wie gesagt, beschäftige dich mal mit dem Humanismus :)


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11.06.2010 um 20:18
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Das System bestimmt aber die Menschen, die darin leben.
Die Schule bestimmt uns, die Ämter bestimmen uns, das Gesetz bestimmt uns, und die Politik bestimmt uns.
Nein, das sehe ich nicht so @shionoro
Wir bestimmen das System, denn wir haben es erfunden. :) Und die Schweizer ;)


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11.06.2010 um 20:22
@pprubens

Ich kenne den humanismus.
Aber wie wir heute sehen, funktioniert er nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben.
Oder wie siehst du das?

Du bestimmst das system?
Darf ich mich dann bei dir beschweren für alle justizirrtümer und pannen, für das versaute schulsystem, für generell skandale in der Politik und für jegliche nutzlosen Gesetze und rausgeworfenen Steuergelder?

Sicher nicht.

im endeffekt hat das volk die Macht in einer demokratie, ja.
Aber Das Volk ist keine Einheit, noch kennt auch nur ein Bruchteil des volks sich wirklich aus mit parteiprogrammen und deren wirkung und nutzen, und wir wissen auch, das politiker lügen, fast schon lügen müssen, und im endeffekt doch nicht abgestraft werden zumeist.

Das ist nicht fehler des Volkes, auch nicht der Politiker, sondern eine Macke im system, was wir aufgebaut haben, die man, sobald sie erkannt ist, bearbeiten muss.


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11.06.2010 um 20:23
Natrürlich könnte unsere Gesellschaft ein bisschen perfekter sein @shionoro
Ich hätte zum Beispiel nichts gegen ein einfacheres Steuersystem einzuwenden. Und auch die Anzahl der Steuern dürften gern ein wenig nach unten korrigiert werden. Und natürlich hätte ich gern jeden Tag zum Feierabend ein Eisbecher meiner Wahl, umsonst und steuerfrei. Heute hätte es eine Eisbombe al la Südafrika (WM 2010) sein dürfen :)

eisbombe a46473


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11.06.2010 um 20:26
@pprubens

gute Leistung mit Eis bezahlen wär doch mal eine Maßnahme <:


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11.06.2010 um 20:29
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Ich kenne den humanismus.
Aber wie wir heute sehen, funktioniert er nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben.
Oder wie siehst du das?
Humanismus "funktioniert", je mehr Menschen sich bei diesem "System" anmelden @shionoro

:)


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11.06.2010 um 20:29
@shionoro
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Die würden sich in einer harmonie in der jeder vernünftig reagiert schrecklich fühlen.
Naja gibt auch Menschen die gerne Morden, gibt nen besonderen Kick. Trotzdem kann ich es nicht gutheissen.
Hass wächst, Hass braucht Nahrung um sich zu entwickeln. Es ist nicht immer von Vorteil dass man den Zorn nach Aussen trägt. Damit steckt man nur andere Menschen an.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Gegenfrage, glaubst du, deinen Eltern wäre es besser gegangen, hätten sie ihre wut aufeinande rimmer runtergeschluckt?
Sie hat meistens geschluckt. Er war der Choleriker. Er hatte immer Recht. Wobei sie auch oft provoziert hat. Nur war seine Reaktion halt einfach extrem übertrieben. Ein falsches Wort und er ging zur Decke.
Naja scheiss druff..
Ich kann einfach nichts positives im Zorn entdecken. Sorry, da haben wir einfach andere Auffassungen. Müssen wir wohl so hinnehmen ;)


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11.06.2010 um 20:35
@pprubens

Und wie viele Menschen tun das ohne Zwang?
Und mit zwang macht humanismus keinen Sinn und führt sich selbst ad absurdum.

@Glünggi

>>Naja gibt auch Menschen die gerne Morden, gibt nen besonderen Kick. Trotzdem kann ich es nicht gutheissen.
Hass wächst, Hass braucht Nahrung um sich zu entwickeln. Es ist nicht immer von Vorteil dass man den Zorn nach Aussen trägt. Damit steckt man nur andere Menschen an.
<<

Die sind aber in der unterzahl.
Und ja, selbst Mordlust kann umgeleitet werden. Aggression ist ein guter ansport um sachen zu tun, wenn man es schafft, die Menschen dazu zu erziehen oder zu bewegen, sie sinnvoll zu benutzen und ihren präferenzen entsprechend.
Zorn ist doch das Ventil, um den hass zu verringer.
unterdrücken des Zorns führt zu Hass, oder unfähgikeit, den Zorn auszuleben.

Damit meine ich nicht, man soll einem auf die fresse hauen der dich dumm anschaut,
Wie ich das meine, meine ich schon erklärt zu haben <:

>>Sie hat meistens geschluckt. Er war der Choleriker. Er hatte immer Recht. Wobei sie auch oft provoziert hat. Nur war seine Reaktion halt einfach extrem übertrieben. Ein falsches Wort und er ging zur Decke.
Naja scheiss druff..
Ich kann einfach nichts positives im Zorn entdecken. Sorry, da haben wir einfach andere Auffassungen. Müssen wir wohl so hinnehmen
<<

Ich meine nicht, dass man seinen zorn an andern auslassen soll.
Auf gar keinen Fall.
Gewalt und auch seelische gewalt sind etwas schlechtes für eine gesellschaft.

So wie du um deine Wut umzuleiten eine Tür schlägst, so bin ich dafür, dass man das im großen stil tut.
Man versucht wut so umzuleiten, dass sie im idealfall sogar produktiv ist.
Aber man gibt sich nicht damit zufrieden, sie zu verbieten und nur die symptome zu unterdrücken, man versucht die ursache zu schwächen oder zu zerstören, und die symptome in bahnen zu lenken, sodass Menschen ihre wut ausleben können, ihre aggresion, ohne andern zu schaden, statt sie runterzuschlucken und irgendwann zu explodieren.

Kommen wir so auf einen nenner?


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