http://de.rian.ru/security_and_military/20130528/266201556.htmlDrei libanesische Soldaten an syrischer Grenze getötet
Drei libanesische Armeeangehörige sind im Bekaa-Tal an der Grenze zu Syrien erschossen worden, meldet AFP unter Verweis auf Vertreter der Sicherheitskräfte des Landes.
„Drei Armeeangehörige, die sich in einem Geländewagen befanden, wurden von bewaffneten Leuten getötet“, so die Agentur.
Reuters zufolge ereignete sich der Überfall in einer Region, deren Einwohner die in Syrien agierenden Anti-Regierungs-Formationen unterstützen. Nach der Attacke flüchteten die Unbekannten auf das syrische Territorium.
Vor dem Hintergrund der Ereignisse in Syrien hat sich die Situation im benachbarten Libanon, dessen Bevölkerung in Anhänger und Gegner des heutigen syrischen Regimes gespaltet ist, drastisch zugespitzt. Die Spaltung vertiefte sich weiter durch eine Erklärung des Chefs der schiitischen Hisbollah-Bewegung in Syrien, Scheich Hassan Nasrallah. Nasrallah hatte vorige Woche öffentlich erklärt, dass seine Anhänger auf der Seite der Truppen von Präsident Baschar al-Assad kämpfen.
Am Vortag hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Hisbollah-Anhänger aufgerufen, sich aus dem Syrien-Konflikt herauszuhalten.
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http://de.rian.ru/security_and_military/20130528/266201882.htmlLondon plant vorerst keine Waffenlieferungen an syrische Regimegegner
Großbritannien hat laut Außenminister William Hague nicht vor, in absehbarer Zeit Waffen an syrische Oppositionskämpfer zu liefern.
Die EU-Sanktionen gegen Syrien, die auch das Waffenembargo vorsehen, laufen am 31. Mai ab.
Zuvor hatte Hague erklärt, dass die fehlende Einigung unter den EU-Ländern hinsichtlich einer Verlängerung des Waffenembargos faktisch eine Aufhebung dieses Embargos bedeute. EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton stellte ihrerseits fest, dass sich die EU-Länder über eine Aufhebung des Waffenembargos nicht zu einigen vermochten. Dies bedeute, dass jedes EU-Mitgliedsland frei darüber entscheiden dürfe.
Im Zuge der Diskussion zu dieser Frage hatten sich Frankreich und Großbritannien für die völlige Aufhebung des Embargos ausgesprochen. Eine weitere Gruppe von EU-Ländern plädierte für die Beibehaltung des Verbots für die Waffenlieferungen, während eine dritte Gruppe vorschlug, die Sanktionen um zwei bis drei Monate zu verlängern, um die von Russland und den USA initiierte neue internationale Syrien-Konferenz nicht zu gefährden.
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http://de.rian.ru/politics/20130528/266201852.html (Archiv-Version vom 22.06.2013)Lawrow: Klarheit über Teilnehmer der „Genf 2“-Konferenz zu Syrien muss her
Die wichtigste Frage zur geplanten Syrien-Friedenskonferenz in Genf ist laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow die nach den Teilnehmern vonseiten der syrischen Konfliktparteien.
Die syrische Regierung habe bereits ihre Teilnahme an der Konferenz zugesagt, betonte Lawrow nach seinem Treffen mit dem US-Außenminister John Kerry am Montag in Paris.
Nach den Worten von Kerry befasse sich die syrische Opposition „weiterhin mit der Abstimmung der Zusammensetzung ihrer Delegation“, so Lawrow.
Russland und die USA vertreten den Standpunkt, dass die Konferenz ohne jegliche Vorbedingungen zusammentreten soll, fügte der russische Minister hinzu.Zur anstehenden Konferenz seien auch diesmal die Länder einzuladen, die am Genfer Treffen im Juni 2012 teilgenommen hätten, führte Lawrow weiter aus.
Außerdem setze sich Moskau für eine Erweiterung der Anzahl der Konferenzteilnehmer ein. „Alle äußeren Akteure, die die Situation beeinflussen“, müssen ebenfalls eingeladen werden, betonte Lawrow.~~~~
http://de.rian.ru/business/20130527/266198601.html (Archiv-Version vom 07.06.2013)Iran gewährt Syrien Kredite über vier Milliarden US-Dollar
Der Iran wird Syrien Kredite über insgesamt vier Milliarden US-Dollar gewähren.
Wie die syrische Regierungszeitung "Tishreen" am Montag berichtete, hatte der Iran bereits zwei Kreditlinien eröffnet. "Eine Kreditlinie über eine Milliarde Dollar ist für die Finanzierung des Imports von Konsumgütern und die zweite über drei Milliarden Dollar für den Kauf von Öl und Ölprodukten bestimmt", wurde Syriens Notenbankchef Adib Majale vom Blatt zitiert.
Im vergangenen April hatte Majale der Nachrichtenagentur Reuters mitgeteilt, dass Syrien neben dem Iran auch mit Russland und einigen anderen Ländern über die Aufnahme von Krediten verhandelt. Den durch den zweijährigen blutigen Konflikt dem Land zugefügten Schaden schätzte der Bankier auf rund 25 Milliarden Euro.
Seit Beginn des Konflikts im März 2011 verbilligte sich der Syrische Pfund um knapp 70 Prozent - von 50 auf 150 Pfund je Dollar.