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Der Kampfbegriff "Neo-Liberal"

111 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Freiheit, Markt-wirtschaft, Neo-liberalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Kampfbegriff "Neo-Liberal"

25.08.2011 um 18:33
@collectivist
"Marx hatte vollkommen Recht mit seinem renommierten Werk ''Das Kapital''. Das bestätigen sogar echte Wirtschaftswissenschaftler. Das Manifest ist eher undurchdacht und widerspricht dem menschlichen Individuum. Das Kapital hingegen impliziert die volle Packung fundierter Kapitalismuskritik und wie Kapitalismus de facto funktioniert."

Das einzige was ich daran nicht bejahe ist, dass auch Marx ein "echter Wirtschaftswissenschaftler" ist!
Ansonsten: stelle ich nicht in Frage.


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Der Kampfbegriff "Neo-Liberal"

25.08.2011 um 18:43
Marx war in gewisser Hinsicht Ökonom, aber im Grunde war er Philosoph im Ressort ''Gesellschaftstheorie''.


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25.08.2011 um 22:26
Unter dem Zeichen des Neoliberalismus und seiner vielen Schule - vorallem in Chile und den USA die Chicagoer Schule, auch Großbritannien, ging es der Mehrheit letztlich schlechter, genauso wie es keine positiven Entwicklungen fuer den Staat gab.

Das zeigt sich durch Dinge wie die:

Die Kopfsteuer
Zerschlagung der Gewerkschaften und dadurch deutliche Verringerung der Arbeitnehmerrechte.
Gesellschaftliche Verwerfungen
Deutliches ansteigen der Armut bis hin zu den Mittelschichten, sogar unter Vollzeitarbeitern!
Verringerung der Mindestloehne
Verringerung der Staatseinnahmen
Verringerung des Einkommens fuer die deutliche Mehrheit der Arbeitnehmer.
Auftun der Schere zwischen Arm und Reich..
Steigerung der Arbeitslosigkeit.
Verschlechterung in Bereichen wie des Bildungs- und Gesundheitssystem.
Vermehrung von Sklaven... aeh... Pardon "Zeit"arbeit.


tLjGDfT 2mhegjr
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http://www.iwkoeln.de/Portals/0/pdf/trends02_01_6.pdf

3-3-03tax-f2
3-3-03tax-f1

http://www.cbpp.org/cms/?fa=view&id=119


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13499668.html
http://www.miprox.de/USA_speziell/USA-Arbeitslosenstatistik.html


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25.08.2011 um 23:07
libertär und stolz darauf :P


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25.08.2011 um 23:27
Es ist eben der Egoismus und die Gier, die das kapitalistische System so unheimlich dynamisch und erfinderisch machen.
Wie sagte der große Aussitzer Kohl?
Wichtig ist was hinten raus kommt!


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25.08.2011 um 23:43
@Hansi
Unterdessen leidet die Unterschicht, die Mittelschicht prekarisiert allmählich, die dritte Welt wird mit billigen, subventionierten EU Waren überschwemmt und die dortige Wirtschaft leidet darunter, die importieren nur noch und haben kaum Arbeit für die heimische Industrie. China auch, die nisteten sich auch schon in Afrika ein und erbeuten die Rohstoffe mit ihren selbst angefertigten Produktionsmitteln im Schlepptau, statt sie von den Einheimischen bauen zu lassen. Außerdem laden wir unseren Müll und Schrott dort ab, die Afrikaner nehmen davon Gebrauch, weil sie leider anders nicht können.

Aber du sagst es, die maßloses Gier spaltet die sozialen Verhältnisse zugunsten einiger weniger Megareichen.


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26.08.2011 um 02:00
Da redeten wir gerade noch über Chavez:
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-08/Venezuela-Gewalt


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26.08.2011 um 02:30
@libertarian
Und du denkst, in neoliberalen Ländern sind die soziologischen Verhältnisse besser?
Keineswegs sind das!
Wirf mal nen Blick in die Ghettos von South Central, Compton, in die Viertel in Rio de Janeiro, in Gegenden von Chiapas, schau dir London an und vergiss die segregierten Problemzonen in deutschen Metropolen nicht! Alles kapitalistische Nationen die nach dem exponenziellen Wachstum trachten ohne Rücksicht auf Verluste.
Du musst es einsehen, eine neoliberale Wirtschaftspolitik funktioniert nicht, ohne dass die Mehrheit davon profitiert. Es profitieren nur ganz wenige enorm viel im Vergleich zur Weltbevölkerung.


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26.08.2011 um 02:34
@collectivist
Ich weiss, dass gerade Reiche profitieren. Aber auch die Armen. Die relative Armut steig nur - ein Mehr hat jeder.


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26.08.2011 um 02:34
@collectivist
Nenn doch mal eine Alternative... Weltweiter Kommunismus?


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26.08.2011 um 02:39
Ich bin ein Verfechter des Klassenkampf, für mich zählt nur eins, eine gerechte Verteilung der Vermögen, sodass der Klassenunterschied endlich ein Ende nimmt. Ich will, dass jeder zufrieden in seinem Dasein sein kann, ohne an morgen denken zu müssen. Ein Last von den arbeitenden Menschen nehmen, die ihnen auferlegt wurde, seien es staatliche Repressionen wie massive Steuererhöhungen, Sozialmissbrauch, siehe Hartz 4, Deregulierung der Wirtschaft, vornehmlich der Finanzwirtschaft, Bankenrettungspakete aus kollektiven Steuergeldern,...
Ihr nennt Leiharbeit und Privatisierung Innovation, ich nenne es Verbrechen!


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26.08.2011 um 02:41
@collectivist
Lieber ungleich, als gleich arm.


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26.08.2011 um 02:43
@libertarian
Genau, das sagen egoistische Individualisten, nach mir die Sintflut... jeder ist sich selbst der nächste... das Leid anderer interessiert mich nicht....*uarg* kommt mir bekannt vor.


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26.08.2011 um 02:45
@collectivist
Ist es nicht viel egoistischer, dass alle gleich arm sein sollten - nur damit man dem Streben nach Gleichheit nachkommen kann?


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26.08.2011 um 02:49
@libertarian
Es könnte auch jeder in Wohlhabend sein, würden die vielen, vielen Milliardenvermögen der Oberschicht gerecht verteilt werden. Wozu braucht ein einzelner Mensch mehrere Milliarden an Privatvermögen, dass kann man doch ohnehin nicht alles in einem Leben ausgeben. Die Vermögen werden gehortet und nur ein Teil dessen wird weiterhin in betriebswirtschaftliche Dinge, wie Innovation der Produkte, Betriebskosten usw investiert oder eben auf dem Sekundärmarkt, den Börsencasinos


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26.08.2011 um 02:52
Es könnte auch jeder Wohlhabend sein, würden die vielen, vielen Milliardenvermögen der Oberschicht gerecht verteilt werden. Wozu braucht ein einzelner Mensch mehrere Milliarden an Privatvermögen, dass kann man doch ohnehin nicht alles in einem Leben ausgeben.
Und wo ist dann der Reiz Leistung zu bringen und reich zu werden? Du gehst von einem utopischen Menschen aus.
Zitat von collectivistcollectivist schrieb:Die Vermögen werden gehortet und nur ein Teil dessen wird weiterhin in betriebswirtschaftliche Dinge, wie Innovation der Produkte, Betriebskosten usw investiert oder eben auf dem Sekundärmarkt, den Börsencasinos
Wo gehortet? Selbst eine Bank arbeitet mit dem Geld weiter - es ist immer in Bewegung. Gerade Reiche können Finanzkrisen hart treffen - die sind ihr Eigentum dann schneller weg, als sie schauen können.


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26.08.2011 um 03:00
Zitat von libertarianlibertarian schrieb:Und wo ist dann der Reiz Leistung zu bringen und reich zu werden? Du gehst von einem utopischen Menschen aus.
Ich bin mir sicher, eines Tages wird der Mensch sich ändern, die Evolution wird dafür sorgen. Entweder wir halten zusammen oder unsere Art stirbt irgendwann aus.
Zitat von libertarianlibertarian schrieb:Wo gehortet? Selbst eine Bank arbeitet mit dem Geld weiter - es ist immer in Bewegung. Gerade Reiche können Finanzkrisen hart treffen - die sind ihr Eigentum dann schneller weg, als sie schauen können.
Vergiss nicht, dass viele Ihr Kapital nicht nur in Papiergeld lagern, sondern an physischen Sachwerten wie Edelmetalle, Patente, Grundstücke, Immobilien, sogar einzelne Mondareale,.... Im Falle eines globalen Wirtschaftscrahs würden sie immer noch an entsprechenden Ressourcen verfügen. Vergiss außerdem die ganzen Schuldenrückforderungen der Gläubiger nicht, die mit Staatsanleihen fungieren. Die wollen irgendwann ihr Vermögen wieder und das wäre alles andere als erfreulich.


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26.08.2011 um 03:04
Zitat von collectivistcollectivist schrieb:Vergiss nicht, dass viele Ihr Kapital nicht nur in Papiergeld lagern, sondern an physischen Sachwerten wie Edelmetalle, Patente, Grundstücke, Immobilien, sogar einzelne Mondareale
Gold kann nicht jeder in Mengen lagern. Und Immobilien sind ein heikles Geschäft - auch die Instandhaltung kostet, sofern sich keine Abnehmer finden. Durch Papiergeld kann man immer noch am meisten Rendite einstreichen, sofern richtig angelegt und keine übermäßige Inflation vorhanden.


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26.08.2011 um 03:07
@libertarian
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass diese Art Papiergeldsystem auf Ewig funktionieren wird. Papiergeld bzw. digitales Geld wird es womöglich immer geben, allerdings wird die Geldschöpfung eine andere. Das Mindestreservesystem basiert auf Vertrauen, geht das verloren, dann funktioniert es nicht mehr. Außerdem werden aufgebrachte Menschen in Panik ihr Geld von den Konten abheben wollen, die Folge wäre ein Kollaps.


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26.08.2011 um 03:11
@collectivist
Natürlich basiert es auf Vertrauen und Regeln. Wer an die falschen Leute Kredite ausgibt, ist selbst schuld, wenn er diese nicht mehr zurückbekommt. Aber was wir nun sehen, ist, dass der Staat mit seiner nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik unser Geld weginflationiert und gleichzeitig immer mehr Schulden aufnimmt.


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