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Der Kampfbegriff "Neo-Liberal"

111 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Freiheit, Markt-wirtschaft, Neo-liberalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Der Kampfbegriff "Neo-Liberal"

25.08.2011 um 14:16
Ist euch schon aufgefallen, dass man Land auf Land ab, ständig mit diesem Begriff bombardiert wird? Aber auch nur jedes erdenkliche Übel wird mit diesem in Zusammenhang gebracht.

Nun, ich nehme mich hier nicht aus - ich tat das bis vor kurzem auch noch.

Inzwischen aber glaube ich, dass dieser Begriff eine Worthülse ist, die a priori eine negative Konnotation beinhaltet. Dabei entsteht dieses negative Image des Worts gerade dadurch, dass man garnicht weiss, um was es sich dabei eigentlich handelt.

Ich glaube auch, dass dies von der Politik so gewollt wird. Für die Euro-Krise sind natürlich die bösen Spekulanten(die dunkelsten Neoliberalen überhaupt) verantwortlich. Natürlich. Nur man selbst ist dafür nicht verantwortlich.

Nun, wer ist denn überhaupt ein Neo-Liberaler und was heißt das, einer zu sein?
Hier findet ihr die Antwort:
http://www.ortneronline.at/?page_id=163


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Der Kampfbegriff "Neo-Liberal"

25.08.2011 um 14:33
Heißt soviel wie:
- Abbau aller sozialen Leistungen
- Privatisierung staatlichen Eigentums, wie z.B. Wasserversorgung, Infrastruktur,...
- Nachtwächterstaat
Die Neoliberalsierung ist praktisch ein schleichender Übergang ökonomischer und damit auch politischer Macht vom Staat direkt auf das Kapital, vor allem auf die großen transnationalen Konzerne.
Im Klartext; Jeder ist sich selbst der nächste und wer nicht fähig ist, gerät unter die Räder und verhungert, wird obdachlos usw


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25.08.2011 um 14:37
@collectivist
Ich darf aus meinem Link zitieren:
Als das wohl bedeutendste Beispiel neoliberaler Politik gilt die Politik in der Bundesrepublik Deutschland unter Ludwig Erhard (1949–1963 Bundeswirtschaftsminister, 1963–1966 Bundeskanzler). Erhard und sein Staatssekretär Alfred Müller-Armack, der den Ausdruck „Soziale Marktwirtschaft“ prägte, waren beide Wirtschaftswissenschaftler und hatten regelmäßigen Kontakt zu den führenden Vertretern des Neoliberalismus wie Rüstow, Röpke, Eucken, Böhm und Hayek. ” (Quelle:Wikipedia; inhaltlich vom Autor überprüft).
Ein richtig verstandener Wohlfahrtsstaat wird keineswegs abgelehnt.

Dazu noch ein Zitat eines führenden Neo-Liberalen bezüglich Worthülsen, weil es so gut passt:
„Wir verdanken den Amerikanern eine große Bereicherung der Sprache durch den bezeichnenden Ausdruck weasel-word. So wie das kleine Raubtier, das auch wir Wiesel nennen, angeblich aus einem Ei allen Inhalt heraussaugen kann, ohne daß man dies nachher der leeren Schale anmerkt, so sind die Wiesel-Wörter jene, die, wenn man sie einem Wort hinzufügt, dieses Wort jedes Inhalts und jeder Bedeutung berauben. Ich glaube, das Wiesel-Wort par excellence ist das Wort sozial. Was es eigentlich heißt, weiß niemand. Wahr ist nur, daß eine soziale Marktwirtschaft keine Marktwirtschaft, ein sozialer Rechtsstaat kein Rechtsstaat, ein soziales Gewissen kein Gewissen, soziale Gerechtigkeit keine Gerechtigkeit – und ich fürchte auch, soziale Demokratie keine Demokratie ist.“
von: Friedrich August von Hayek.


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25.08.2011 um 14:44
Hier eine recht interessante Dokumentation bezüglich der Globalisierung und des Neoliberalismus (3sat):
https://www.youtube.com/watch?v=ey5zdUWBvdY
https://www.youtube.com/watch?v=AQ7UNeB0tSY
https://www.youtube.com/watch?v=qDZ4PeOpyvs


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Der Kampfbegriff "Neo-Liberal"

25.08.2011 um 14:56
@libertarian
Aber es gibt mehrere Auslegungen dessen, beispielsweise die Freiburger und Chicagoer Schule, Pinochet richtete sich eher nach den Chicagoboys.


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25.08.2011 um 14:59
Die Liberalisierung des Landes wäre ja nicht einmal so schlimm.

Wenn nur unsere führende Liberale Partei nicht so wäre wie sie ist.


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25.08.2011 um 15:24
Es gibt da ziemlche unterschiede in der Definition des Wortes Neoliberalismus die an wenigstens drei Merkmalen auszumachen sind: Zeitrahmen, Ort (Kontinental oder Angelsächsisch) und Schule.

Dir dürfte sicherlich auch aufgefallen sein das Amerikaner unter Sozialismus was anderes versteht als wir in Europa .. etwas ganz anderes.

Den Neoliberalismus aus der BRD Gründerzeit gibt es nicht mehr.. oder anders gesagt es sind Alle (mehr oder weniger) Neoliberale im Sinne der Befürworter einer Sozialenmarktwirtschaft.
Die US Amerikanische Neo-Lib These .. und auch in der Tendez wie sich die FDP positioniert ist auch gegen den Soziale Marktwirtschaft.
Die Ursprüngliche Frage des Neoliberalismusses ist in einer Zeit geboren wo die Planwirtschaft der Sozailistischen Staaten am kommen waren.

Die Definition von collectivist ist meiner Meinung die derzeit treffenste.


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25.08.2011 um 15:54
Ich kann bei den meisten Staaten, einschließlich Deutschlands, nichts dergleichen erkennen:
Zitat von collectivistcollectivist schrieb:- Abbau aller sozialen Leistungen
- Privatisierung staatlichen Eigentums, wie z.B. Wasserversorgung, Infrastruktur,...
- Nachtwächterstaat
Die Neoliberalsierung ist praktisch ein schleichender Übergang ökonomischer und damit auch politischer Macht vom Staat direkt auf das Kapital, vor allem auf die großen transnationalen Konzerne.
Im Klartext; Jeder ist sich selbst der nächste und wer nicht fähig ist, gerät unter die Räder und verhungert, wird obdachlos usw
Also "Neo-Liberalismus" doch nicht vorherrschend?
@collectivist
Chicagoer Schule? Hört sich doch schon mal gut an:
Lehren (Überblick) [Bearbeiten]

Trotz ihrer Heterogenität sind folgende Merkmale charakteristisch für die Theoriegebäude ihrer Vertreter:[2]
Neoklassische Preistheorie: Jedes wirtschaftliche Verhalten lässt sich mithilfe der neoklassischen Preistheorie erklären.
Marktwirtschaft: Freie Märkte sind das effizienteste Mittel zur Ressourcenallokation und Einkommensverteilung. Damit einher geht die Neigung, die wirtschaftliche Aktivität des Staates im Zweifel zurückzudrängen.
So beschrieb Milton Friedman 1974 als wesentliche Merkmale:
“In discussion of economic science, “Chicago” stands for an approach that takes seriously the use of economic theory as a tool for analyzing a startlingly wide range of concrete problems, rather than as an abstract mathematical structure of great beauty but little power; for an approach that insists the empirical testing of theoretical generalizations and that rejects alike facts without theory and theory without facts. In discussions of economic policy, “Chicago” stands for belief in the efficiency of the free market as a means of organiziing resources, for skepticism about government intervention into economic affairs, and for emphasis on the quantity theory of money as a key factor in producing inflation.[1] ”
„In der wirtschaftstheoretischen Diskussion meint ‚Chicago‘ einen Ansatz, der wirtschaftswissenschaftliche Theorie für ein wichtiges Werkzeug hält, um eine erschreckend große Zahl an konkreten Problemen zu analysieren, statt mathematische Theoriegebäude von großer Schönheit aber geringer Erklärungskraft zu errichten; es meint einen Ansatz, der auf der Überprüfung allgemeiner theoretischer Überlegungen besteht und gleichermaßen Tatsachen ohne Theorie und Theorie ohne Tatsachen ablehnt. In der wirtschaftspolitischen Diskussion meint ‚Chicago‘ die Überzeugung von der Effizienz freier Märkte im Hinblick auf Ressourcenallokation, Skepsis gegenüber Staatseingriffen in die Wirtschaft und die Betonung der Quantitätstheorie des Geldes für die Inflation.“
In deinem Film macht ja Chavez groß von sich reden und es wird auch nicht weiter kritisch auf ihn eingegangen. Ich bitte dich, dieser Mann hat sein Land an die Wand gefahren, trotz Rohstoff-Reichtum. Hätte er sich lieber an die USA und den Neo-Liberalismus gelehnt. Desweiteren sehe ich darin eher eine Bestätigung des freien Markts, im Gegenteil dessen, was der Film wohl aussagen wollte. Und keiner sagt, dass Grundwasser-Privatisierung unbedingt zum Neo-Liberalismus gehört. Sollen die Staaten sich nächstes mal vom IWF fernhalten und keine Schulden machen, dann können sie gerne machen, was sie wollen und auf Art von Nord-Korea ihr Volk aushungern.


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25.08.2011 um 15:58
Zitat von libertarianlibertarian schrieb:In deinem Film macht ja Chavez groß von sich reden und es wird auch nicht weiter kritisch auf ihn eingegangen. Ich bitte dich, dieser Mann hat sein Land an die Wand gefahren, trotz Rohstoff-Reichtum.
Bullshit.
Dank Chavez hat 80% des Volkes überhaupt eine Stimme und Anteil an den Gewinnen des Landes.
Es ist ja nicht seine Schuld das er der Einzige ist dem in Venezuela die Leute vertrauen ... selbst wenn die Neoliberalen des Landes es besser könnten sie tuehn es nicht und wollen auch nicht das Volk am Reichtum des Landes beteildigen.


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25.08.2011 um 16:00
Zitat von subgeniussubgenius schrieb:Dank Chavez hat 80% des Volkes überhaupt eine Stimme und Anteil an den Gewinnen des Landes.
Quelle bitte. Im damaligen Ostblock hat man die Wähler auch an den "Gewinnen" beteiligt. Alle waren am Ende gleich arm.


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25.08.2011 um 16:03
@libertarian
Ich empfehle Dir: "Die Schock-Therapie" von Naomi Klein, da wird sehr gut aufgezeigt, was die Chicago-Boys nicht nur in Chile angerichtet haben.
Ich kann bei den meisten Staaten, einschließlich Deutschlands, nichts dergleichen erkennen:

collectivist schrieb:
- Abbau aller sozialen Leistungen
- Privatisierung staatlichen Eigentums, wie z.B. Wasserversorgung, Infrastruktur,...
- Nachtwächterstaat
Die Neoliberalsierung ist praktisch ein schleichender Übergang ökonomischer und damit auch politischer Macht vom Staat direkt auf das Kapital, vor allem auf die großen transnationalen Konzerne.
Im Klartext; Jeder ist sich selbst der nächste und wer nicht fähig ist, gerät unter die Räder und verhungert, wird obdachlos usw

Also "Neo-Liberalismus" doch nicht vorherrschend?
Punkt 1 Abbau sozialer Leistungen: Findet definitiv statt. Schau Dir Hartz 4 an.
Punkt 2 Privatisierung staatlichen Eigentums: Läuft! z.B. Die deutsche Bahn.
Punkt 3 Nachtwächterstaat: Läuft. Schon mal was von Vorratsdatenspeicherung gehört?

Ergo: "Neo-Liberalismus" doch in Deutschland vorherrschend.


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25.08.2011 um 16:10
Relevante Daten: Wikipedia: Venezuela#Wirtschaftskennzahlen
TNach Angaben des staatlichen Statistikinstituts (INE) hat sich der Anteil der unterhalb der Armutsgrenze lebenden Venezolaner von 55,4 % im ersten Halbjahr 1998 auf 28,5 % im zweiten Halbjahr 2009 verringert, der Anteil der unter extremer Armut lebenden Menschen im selben Zeitraum von 24,7 % auf 7,2 %



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25.08.2011 um 16:14
Zitat von SubcomandanteSubcomandante schrieb:Punkt 1 Abbau sozialer Leistungen: Findet definitiv statt. Schau Dir Hartz 4 an.
Das war notwendig und wurde auch noch von der SPD durchgepeitscht. Und wirklichen Abbau an sozialen Leistungen kann ich darin nicht erkennen. Im Bundeshaushalt sind 2/3, ich wiederhole 2/3 allein für Sozialleistungen und Zinsen eingeplant. Zinsen durch Kredite, zumeinst aufgenommen, um soziale Wohltätigkeiten zu finanzieren.
Zitat von SubcomandanteSubcomandante schrieb:Punkt 2 Privatisierung staatlichen Eigentums: Läuft! z.B. Die deutsche Bahn.
Als ob eine Bahn in staatliche Hand müsste. Gut so.
Zitat von SubcomandanteSubcomandante schrieb:Punkt 3 Nachtwächterstaat: Läuft. Schon mal was von Vorratsdatenspeicherung gehört?
Hört sich eher nach Stasi als nach Nachwächterstaat an..


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25.08.2011 um 16:22
Zitat von subgeniussubgenius schrieb:Nach Angaben des staatlichen Statistikinstituts (INE)
Wenn ich das schon höre. Nach Angaben der DDR gab es dort auch nur Blumen und nie Armut, die ging nämlich zurück, als man die bösen Kapitalisten vertrieben hat.

Zitieren wir mal was Objektiveres:
Menschenrechte [Bearbeiten]
In einem Bericht über Chávez´ Regierungsarbeit warf die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) ihm im September 2008 vor, die Demokratie geschwächt zu haben. Seine Regierung sei politisch intolerant und diskriminierend und verachte das Prinzip der Gewaltenteilung. Die Situation sei vor allem nach dem gescheiterten Putschversuch einer bürgerlich-militärischen Allianz gegen den seit Februar 1999 regierenden Chávez im April 2002 schlimmer geworden. „Bei ihren Bemühungen, die politische Opposition in die Schranken zu weisen und die Macht zu konsolidieren, hat die Regierung von Präsident Chávez die demokratischen Institutionen und die Menschenrechtsgarantien in Venezuela geschwächt“, erklärte HRW-Sprecher José Miguel Vivanco. In dem HRW-Bericht wird unter anderem beklagt, dass die Zahl der Richter am Obersten Gericht in Caracas von 20 auf 32 erhöht wurde. HRW wirft der Regierung vor, dies getan zu haben um eine regierungsfreundliche Mehrheit zu schaffen. Seitdem entscheide das Oberste Gericht laut HRW nur noch im Sinne der Regierung, wie 2007, als Chávez die terrestrische Sendelizenz nicht an den oppositionellen Fernsehsender RCTV verlängerte, sondern an TVes vergeben hatte und der Oberste Gerichtshof dies als legal beurteilte.
Die Regierung in Caracas wies den HRW-Bericht als einseitig zurück, da nach Ansicht der Regierung bessere wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte ausgeblendet werden. Die Regierung warf HRW vor (da HRW bereits in der Vergangenheit kurz vor Wahlen die angebliche Verletzung der Menschenrechte anprangerte), die kurz bevorstehenden Kommunalwahlen beeinflussen zu wollen. Die Vorsitzende des Meinungsforschungsinstituts Latinobarómetro betonte hingegen, dass in Venezuela in den letzten Jahren die Zufriedenheit mit der Demokratie gestiegen sei.[32][33][34]
Laut Amnesty International sind in Venezuela „Angriffe, Drangsalierungen und Einschüchterungen von Regierungskritikern, darunter Journalisten und Menschenrechtsverteidiger […] weit verbreitet.“ Gegen Oppositionelle würden „Anklagen mit fadenscheinigen Begründungen erhoben.“ Menschenrechtsverteidiger und die Opfer von Menschenrechtsverletzungen sowie deren Familienangehörige werden regelmäßig „von den Sicherheitskräften […] angegriffen, eingeschüchtert und bedroht.“ Ähnliches gelte für Journalisten, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen wollen. Allein im Jahre 2009 wurden mindestens 34 Radiosendern die Sendelizenz entzogen, angeblich wegen Nichteinhaltung gesetzlicher Vorschriften. Äußerungen von Regierungsmitgliedern deuteten jedoch darauf hin, dass die Schließung auf Grund der redaktionellen Grundhaltung der jeweiligen Sender erfolgte. Außerdem erfolgten gewalttätige Angriffe auf Büros des regierungskritischen Senders Globovisión. Bis Ende 2009 waren noch keine Ermittlungen seitens der venezolanischen Behörden zur Aufklärung der Vorfälle aufgenommen worden.[35]
Während der Amtszeit von Hugo Chávez hat sich die allgemeine Kriminalität und Gewalt, welche schon vor dessen Amtszeit auf vergleichsweise hohem Niveau lag, weiter stark verstärkt. Gemäß einer Studie des Nationalen Instituts für Statistik gab es im Jahr 2009 rund 75 Morde auf 100.000 Einwohner. Das sind mehr als doppelt soviel wie im Bewaffneten Konflikt in Kolumbien.[36][37]



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25.08.2011 um 16:27
@libertarian
Ja .. ist nicht alles Gold was glänzt .. und nicht alles Scheisse was stinkt.

Hier hast du einen Typischen Vertreter der in Venezuela unterdrückten :
http://amerika21.de/nachrichten/2011/02/23097/opposition-statistik

Und hier eine objektivere Statistik mit gleicher Aussage wie zuvor:
http://www.cepr.net/documents/publications/venezuela-2009-02.pdf
Zitat von libertarianlibertarian schrieb:Angriffe, Drangsalierungen und Einschüchterungen von Regierungskritikern, darunter Journalisten und Menschenrechtsverteidiger
Ja hat leider Tradition in Venezuela (und fast überall in der Region)... eine Tradition die nicht Chaves eingeführt hat.


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25.08.2011 um 16:29
Neo-Liberal: Staatsausgaben nur für Militär und Polizei, Staat nur für Aussenpolitik zuständig.


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25.08.2011 um 16:33
@libertarian
Also, auch wenn ich nicht richtig Lust habe Politik Grundkurs zu geben. Für Dich:

Punkt 1. Eine Reform der Sozial-Gesetzgebung war vielleicht nötig, dass die SPD daran beteiligt war, widerspricht nicht dem "Neo-Liberalismus", denn zu Schröders Zeiten war die SPD mehr Neo-Liberal als sozial. Hartz 4 hat unverschuldete Armut geschaffen und erschwert es denen, die wirklich auf Sozialleistungen angewiesen sind (z.B. Schwerkranke, Behinderte etc), diese zu beziehen. Zudem wird der soziale Aufstieg nicht gefördert, sondern eher verhindert (z.B. Besuch weiterführender Schulen von Kindern mit Hartz 4 Bezug).

Punkt 2.
Zitat von libertarianlibertarian schrieb:Als ob eine Bahn in staatliche Hand müsste. Gut so.
Das ist Deine Meinung, nicht mehr. Die Vorteile eines staatlichen ÖPNVs überwiegen. Die Fahrpreisgestaltung muss nicht gewinnorientiert sein (bei börsennotierten Unternehmen schon), so dass die Bahn tatsächlich eine umweltfreundliche Alternative zu Auto und Flugzeug darstellen würde. Und die Bahn aggiert ja auch nicht auf auf einem freien Markt. Die anderen Bahngesellschaften bedienen entweder aufgegebene Strecken oder Strecken, auf die die DB keinen großen Wert legt.

Punkt 3. Und wozu ist die Vorratsdatenspeicherung da? Um Terroristen zu fangen? Nein, um Urheberrechtsverletzungen aufklären zu können. Die Terrorbekämpfung ist nur Mittel zum Zweck, so wie die Kinderpornographie.


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25.08.2011 um 17:03
@libertarian
Wieso sagt dir der neoliberale Raubtierkapitalismus so zu?
Bist du ein Investor, Geschäftsinhaber oder dergleichen?
Als Otto-Normal-Arbeitnehmer profitiert man kaum vom Neoliberalismus, lediglich der Service verschlechtert sich, man muss mehr arbeiten für immer weniger Lohn!
Ich schätz mal, du gehörst zur bürgerlichen Kaste, denn sonst kann ich mir deinen Wunsch nach mehr Deregulierung der Märkte nicht erklären.
Ich kenne niemanden, der als normaler Arbeitnehmer mehr Neoliberalisierung wünscht!
Zitat von libertarianlibertarian schrieb:Als ob eine Bahn in staatliche Hand müsste. Gut so.
Ja ist klar! Seit öffentliche Verkehrsmittel radikal privatisiert wurden, quietschen die Bremsen und die Weichen klemmen, das Schienennetz ist mittlerweile marode und überlastet,da viel Wartungspersonal entlassen wurde. Die Preise aber steigen kontinuierlich, aber das scheint dich ja nicht sonderlich zu stören, scheinbar benötigst du eh keine öffentlichen Verkehrsmittel, warum denn auch, wenn man nen Porsche in der Garage stehen hat?!
Wie gesagt, du musst relativ vermögend sein, ansonsten wäre dir der Neoliberalismus absolut uninteressant.
PS: Lieber Chavez als Bachmann, Ron Paul und die anderen neoliberalen Anarchokapitalisten.
Wenns nach der TeaParty geht, würden alle Arbeitslosen radikal verhungern. Sozialleistungen (Lebensmittelmarken) gäbe es auch nicht mehr!


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25.08.2011 um 17:09
Neoliberalismus kennt kein MITGEFÜHL! Neoliberalismus impliziert Sozialdarwinismus pur!!


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25.08.2011 um 17:13
Natürlich sind Bahntickets von einer Staatsbahn billiger ... einen erheblichen Anteil der Ticketpreise bezahlt man ja bereits über Steuern und Abgaben.

Eine echte Alternative wird die Bahn nur durch Serviceorientiertheit und Zuverlässigkeit. Beides war weder als Deutsche Bundesbahn noch als Die Bahn der Fall. Der Grund warum sie trotzdem genutzt wird ist, wie du schon gesagt hast die fehlende Konkurrenz.

Beispiel:
Ich bin beruflich gezwungen Bahn zu fahren. Meine Firma zahlt mir eine BahnCard 100 (derzeit 2. Klasse, bald vielleicht 1. Klasse). Da ich aber leider immer recht spontan fahre (zumindest wenn ich vom Kunden weg fahre), stehe ich am Ende was den Sitzplatz angeht schlechter da als jeder Student mit 19€-Ticket (zumindest solange ich noch 2. Klasse fahre). Da stimmt doch was mit dem System nicht ?!


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