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Bargeld wird abgeschafft

1.205 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Euro, NWO, Paybal

Bargeld wird abgeschafft

04.11.2017 um 19:06
@kuno7
kuno7 schrieb: "erkaml"? :)
Du warst schneller als ich korrigieren konnte. Es sollte heissen Merkmal. Meine Finger waren zu schnell.
kuno7 schrieb:Bitcoins oder andere Kryptowährungen sind ein Beispiel, gibt aber auch noch andere Möglichkeiten.
Bitcoin ist für mich ein illegales Tauschmittel. Ein ausgewählter Kreis verkauft dir gegen harte Euros irgendeine Scheinwelt, die nach aussen sichtbar nur vereinzelt akzeptiert wird, überwiegend, wie ich schon einmal sagte - im Schmuddelgeschäft-

Das ist so als wenn du eine Leistung für eine Gegenleistung bringst, was auch nicht unbedingt legal ist. Aber sei es drum, das wollte ich hier nicht diskutieren.

Sondern  - deine Leistung wird auch nur mit einer Gegenleistung honoriert, wenn der andere z. Bsp. deine Arbeitskraft braucht. Ist also auch nur in ausgewählten Kreisen anerkannt. Der Staat sagt dazu Schwarzarbeit.

Das der Staat bei Bitcoins die Füße stillhält wundert mich, dahingehend, das mit einer nicht öffentlich anerkannten Währung eine Gewinnerzielungsabsicht in Form von Tausch erlaubt ist, die alle gesetzl. Institutionen außer Kraft setzt und geduldete Spekulationen und evtl. Ruin voranbringt.
kuno7 schrieb:Ich sehe jetzt aber immer noch nich, wo die Demokratie behindert würde ohne Bares.
   

Das habe ich dir schon einmal erklärt. Du wirst eingeschränkt, sobald du keine Wahl mehr hast und alles offenlegen musst, was du kaufst.
Du hast keine private Sphäre mehr. Das wurde dir vor ein paar Wochen auch schon einmal erklärt von @Momjul als er dir das Video von Göhrhahn einspielte.


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04.11.2017 um 19:18
Bargeld wir abgeschafft.ich hab schon nix mehr :D Spaß bei Seite. Soweit ich weis werden eher die großen Scheine abgeschafft weil gibt ja eh kaum Läden die 100er aufwärts annehmen. 500€Scheine wurden glaub sogar schon abgeschafft falls ich mich nicht irre, da Deutschland sowieso der einzige Staat war der die hatte.zumindest falls ich mich nicht irre..


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04.11.2017 um 20:05
Bauli schrieb:Bitcoin ist für mich ein illegales Tauschmittel.
Entweder es is legal oder illegal und da man damit öffentlich bezahlen kann und auch gegen anderes Geld tauschen, würde ich sagen es is legal. Was bringt dich zu der Annahmen, es wäre illegal?
Bauli schrieb:überwiegend, wie ich schon einmal sagte - im Schmuddelgeschäft-
Ja, eben weil man damit anonym bezahlen kann, so wie mit Barem. Beim Drogenhandel, Erpressen oder bestechen fließt auch immer Bargeld, Bei Bitcoins stört es dich und beim Bargeld isses dann Demokratie und Freiheit. Etwas Bigott vielleicht?
Bauli schrieb:Sondern  - deine Leistung wird auch nur mit einer Gegenleistung honoriert, wenn der andere z. Bsp. deine Arbeitskraft braucht. Ist also auch nur in ausgewählten Kreisen anerkannt. Der Staat sagt dazu Schwarzarbeit.
Der Staat sagt nur dann Schwarzarbeit, wenn man Steuern und Sozialversicherungsbeiträge hinterzieht. Wenn du diese Abführst isses keine Schwarzarbeit, egal ob Bar oder mit Kreditkarte, ob in Euro oder Bitcoin.
Bauli schrieb:Das der Staat bei Bitcoins die Füße stillhält wundert mich, dahingehend, das mit einer nicht öffentlich anerkannten Währung eine Gewinnerzielungsabsicht in Form von Tausch erlaubt ist, die alle gesetzl. Institutionen außer Kraft setzt und geduldete Spekulationen und evtl. Ruin voranbringt.
Dieser Satz deutet stark darauf hin, dass du nich wirklich weißt, was Bitcoins sind und was damit gemacht wird.
Bauli schrieb:Das habe ich dir schon einmal erklärt. Du wirst eingeschränkt, sobald du keine Wahl mehr hast und alles offenlegen musst, was du kaufst.
Du hast keine private Sphäre mehr.
Und ich habe dir auch schon vor Wochen (und heute noch mal) erklärt, dass man, nur weil man nicht bar bezahlt, nicht alles offen legen musst was du kaufst, wenn man digital bezahlt. Nur weil du dies ignorierst, verschwinden meine Argumente ja nich, also entweder widerlege meine Argumente oder schweig einfach.
Bauli schrieb:Das wurde dir vor ein paar Wochen auch schon einmal erklärt von @Momjul als er dir das Video von Göhrhahn einspielte.
Was der Göhrhahn sagt finde ich ja auch alles richtig, jedoch hebt seine Kritik auch nur auf die Anonymität des bezahlens ab und diese verschwindet ergo auch, sobald man digital eben auch anonym zahlen kann. Is eigentlich nich wirklich schwer zu verstehen.

mfg
kuno


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04.11.2017 um 20:35
kuno7 schrieb:Was bringt dich zu der Annahmen, es wäre illegal?
Da es nur in bestimmten Kreisen akzeptiert wird.
kuno7 schrieb:Bei Bitcoins stört es dich und beim Bargeld isses dann Demokratie und Freiheit. Etwas Bigott vielleicht?
Nein. Habe ich auch schon hinreichend erklärt. Es unterliegt keiner Währungsinstutition
kuno7 schrieb:Der Staat sagt nur dann Schwarzarbeit, wenn man Steuern und Sozialversicherungsbeiträge hinterzieht. Wenn du diese Abführst isses keine Schwarzarbeit, egal ob Bar oder mit Kreditkarte, ob in Euro oder Bitcoin.
Wenn mir jemand Bitcoin bezahlen würe, würde ich klagen und Recht bekommen. Bitcoin ist eine Unterwanderung des gesetzl. Zahlungsmittels und es macht es auch nicht legaler, als Goldman Sachs sich damit anfing zu befassen.

Ein Arbeitgeber möchte mich ja damit zwingen, mich in Kreisen zu bewegen, um diesen Unternehmen zu mehr Umsatz zu verhelfen. Auch kann ein Arbeitgeber nicht verlangen, das ich mir einen Computer zulegen muss, um diese Bitcoin umzutauschen. Die Banken tun das nämlich nicht. Auch könnte diese "Währung" mein finanzieller Ruin bedeuten, wenn irgendwo jemand eine Schraube verstellen möchte, weil nur schwankend konvertierbar ist, es sei denn er stellt einen Wechselautomaten auf seinem Gelände auf. Ist das so schwer zu verstehen?

Beantworte mir doch mal ein paar Fragen:

Wo wurde der Bitcoin gesetzlich legimitiert?
Warum ist die Auflage nur 26 Mio. Stück?
Warum sollte das Betrugsrisiko gleich null sein, nur weil es eine virtuelle Währung ist?
Bitcoin soll danach ausgerichtet sein, das ein Rechner mit verschiedenen Bezahlsystemen operieren kann, ohne Einflussnahme von Menschen. Warum? Wann verselbständigt sich das bei einem lernenden System?
An welcher Wirtschaft orientiert sich dieser Computerdollar?


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05.11.2017 um 00:03
Bauli schrieb:Nein. Habe ich auch schon hinreichend erklärt. Es unterliegt keiner Währungsinstutition
Ja und? Die Menschen haben Jahrhunderte Gold und Silber als Geld benutzt, ohne das eine Währungsinstutition nötig war. Beim Bitcoin haste das gleiche Prinzip. Beim Gold hats der behalten, der es geschürft hat und dann gegen irgendwas eingetauscht, der Tauschkurs ergab sich aus Angebot und Nachfrage.
Beim Bitcoin läuft es fast exakt genauso ab, nur eben digital.
Bauli schrieb:Da es nur in bestimmten Kreisen akzeptiert wird.
Auch andere Währungen werden nich überall akzeptiert, deswegen sind sie noch lange nich illegal. Kein gutes Argument.
Bauli schrieb:Wenn mir jemand Bitcoin bezahlen würe, würde ich klagen und Recht bekommen.
Klagen wegen was denn? Wenn du keine Bitcoin als Bezahlung akzeptieren willst, dann lehnst du die eben ab. Gilt aber genauso für EC/Kredit Karten, Paypal usw. Wären Bitcoin gesetzliche Zahlungsmittel, dann müsstest du sie nehmen, bis dahin sind sie halt optional.
Also, wenn du Bitcoin akzeptierst, dann kann du nich klagen und wenn du keine nimmst, dann brauchst du nich klagen.
Bauli schrieb:Ein Arbeitgeber möchte mich ja damit zwingen, mich in Kreisen zu bewegen, um diesen Unternehmen zu mehr Umsatz zu verhelfen.
In welche Kreise wird man denn gezwungen, wenn man Bitcoin verwendet?
Bauli schrieb:Die Banken tun das nämlich nicht.
Noch nich, könnte sich aber ändern. Früher akzeptierten Banken auch kein Papiergeld.
Bauli schrieb:Ist das so schwer zu verstehen?
Irgendwie schon. Bitcoin gibts erst ein paar Jahre, daher sind die bisher auch noch kaum verbreitet. Kann sich noch ändern, muss es aber auch nich.
Ich sag ja auch garnich, dass Bitcoins in einigen Jahren das Bargeld komplett ersetzen, auch halte ich diese auch garnich für so gut geeignet. Ich nutze die hier nur als Beispiel dafür, dass digitales Geld eben nich zwingend dazu führt, dass die Banken oder der Staat alles über jeden wissen. Dazu taugen die Bitcoins eben schon sehr gut.
Bauli schrieb:Wo wurde der Bitcoin gesetzlich legimitiert?
Garnich, is aber auch nich nötig, siehe Gold/Silber Beispiel.
Bauli schrieb:Warum ist die Auflage nur 26 Mio. Stück?
Das hat technische Gründedie ich dir nich näher erklären kann. Fakt ist aber, dass es so is, allerdings hab ich mich bei der Zahl geirrt, tatsächlich liegt das Limit bei 21 Mio. Stück.
Bauli schrieb:Warum sollte das Betrugsrisiko gleich null sein, nur weil es eine virtuelle Währung ist?
Weiß ich nich, hab sowas aber auch nich behauptet.
Bauli schrieb:Bitcoin soll danach ausgerichtet sein, das ein Rechner mit verschiedenen Bezahlsystemen operieren kann, ohne Einflussnahme von Menschen. Warum? Wann verselbständigt sich das bei einem lernenden System?
Diese Frage macht keinen Sinn, weil du nach dem Warum von etwas fragst, was so aber nich der Realität entspricht. Ich denke du hast eine komplett falsche Vorstellung von dem, was Bitcoins sind. Lies dir einfach mal den Wiki Artikel darüber durch, damit du überhaupt weißt worüber wir hier sprechen.
Wikipedia: Bitcoin
Bauli schrieb:An welcher Wirtschaft orientiert sich dieser Computerdollar?
An keiner, afaik. Bitcoin is einfach nur eine Währung mit der man digital und anonym bezahlen kann.

mfg
kuno


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05.11.2017 um 12:10
Ich aber eher das Gefühl, das du Bitcoin zwar verstehst, aber die Tragweite nicht begriffen hast.

Der Wikiartikel ist absolut nichtssagend, wenn man sich mehr mit dem Bitcoin befasst. Aber wir kommen hier ja noch nicht mal über die Anfangsdiskussion hinaus, weil du blockst und ausweichst.

Das Einzige was sich bei dir in der ganzen Diskussion herauskristallisiert hat ist ein: Bargeld kann gefälscht werden. Du konntest aber keine poistiven Verlauf für eine virtuelle Währung auch nur ansatzweise aufzeigen, die keine weiteren Fragen nach sich zieht.

Daher mache ich hier erst mal eine Pause.


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05.11.2017 um 13:27
Bauli schrieb:Ich aber eher das Gefühl, das du Bitcoin zwar verstehst, aber die Tragweite nicht begriffen hast.
Du andererseits weißt nich wirklich, was Bitcoin is, hast aber das Gefühl, dessen Tragweite erkannt zu haben. Ob das nun besser is?
Bauli schrieb:er Wikiartikel ist absolut nichtssagend, wenn man sich mehr mit dem Bitcoin befasst.
Der Artikel is nich "nichtssagend" sondern informiert darüber, was Bitcoin sind. Ich habe ihn dir deshalb verlinkt, weil deine Nachfragen deutlich machen, das du eben nich weißt, was sie sind. Man kann aber schlecht über ein Thema diskutieren, dass man garnich kennt.
Bauli schrieb: Aber wir kommen hier ja noch nicht mal über die Anfangsdiskussion hinaus, weil du blockst und ausweichst.
Ich blocke und weiche aus? Ich hab versucht auf alle deine Argumente einzugehen und deine Fragen zu beantworten. Wofür fehlen dir denn jetzt Antworten meinerseits.
Bauli schrieb:Das Einzige was sich bei dir in der ganzen Diskussion herauskristallisiert hat ist ein: Bargeld kann gefälscht werden.
Es is eben auch unpraktisch, man kann es verlieren, es kann verbrennen, es kann Krankheitserreger übertragen, man kann nich Online bezahlen, will man es versenden, dauert dies vergleichsweise lange und das Risiko trägt bei Verlust der Versender, Herstellung, Lagerung und Transport sind recht teuer, Kleingeld beult die Taschen aus und es gibt viel Falschgeld.
Die Aufzählung is sicher nich vollständig, nur was mir in 2 Minuten so eingefallen is.
Bauli schrieb:Du konntest aber keine poistiven Verlauf für eine virtuelle Währung auch nur ansatzweise aufzeigen, die keine weiteren Fragen nach sich zieht.
Man kann damit Online Geld abheben oder einzahlen, Online bezahlen, man muss nich ständig zum Geldautomaten, es ist billiger für den Handel. Hinterfragen kann und sollte man natürlich alles, sowas sehe ich grundsätzlich nich als Makel an.


mfg
kuno


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05.11.2017 um 13:44
@kuno7
Und dem Finanzministerium bereiten Bitcoins offensichtlich auch keine Kopfschmerzen!
Steuerliche Handhabung
In Deutschland ist Bitcoin weder gesetzliches Zahlungsmittel, noch E-Geld, Devisen oder Sorten,[15][179] allerdings ist es nach der Feststellung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine Rechnungseinheit (englisch unit of account), welche in „multilateralen Verrechnungskreisen“ eingesetzt werden kann, und somit Finanzinstrument im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG).[180] Das wurde auch im August 2013 durch eine Anfrage des Abgeordneten Frank Schäffler an das Bundesfinanzministerium bestätigt, Bitcoin sei eine Art „privates Geld“.[4][5][181] Damit ordnet die BaFin Bitcoin als mit Devisen vergleichbare Werteinheiten ein. Weiterhin wären Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoins ein privates Veräußerungsgeschäft und unterlägen damit der Einkommensteuer.[4] Geschäfte und Transaktionen, die in Bitcoin abgewickelt werden, unterliegen den üblichen Steuerpflichten; sie sind nicht geeignet, legal bspw. einer Umsatzbesteuerung zu entgehen.[182]
Wikipedia: Bitcoin#Steuerliche_Handhabung
kuno7 schrieb:Das allerdings bezweifle ich dann doch stark. Andere Bezahlformen sind sehr viel verbreiteter, die werden nich so schnell verschwinden, nur wegen der Anonymität des Bezahlvorgangs. Desweitern sind Bitcoins afaik auf insgesammt 26 Millionen Stück beschränkt. Wenn die Welt nur noch damit bezahlen wöllte hätten wir eine Deflation vom feinsten! Keine gute Idee.
Hier sind wir verschiedener Meinung, aber wir können uns ja in zwei Jahren noch mal sprechen!
+ Banken werden zweifellos dagegen kämpfen, dass sie überflüssig werden.
kuno7 schrieb:Als Ergänzung zu den übrigen Verfahren sind Bitcoins oder ähnliches aber gut geeignet.
Genauso sehe ich es!
Durchsetzen oder nicht muss es sich selbst!

+ Zu den Eurokritikern:
Wenn der Bitcoin käme, könnte der Euro verschwinden ;) :D .


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05.11.2017 um 13:59
kuno7 schrieb:Der Artikel is nich "nichtssagend" sondern informiert darüber, was Bitcoin sind. Ich habe ihn dir deshalb verlinkt, weil deine Nachfragen deutlich machen, das du eben nich weißt, was sie sind. Man kann aber schlecht über ein Thema diskutieren, dass man garnich kennt.
Dafür das wuec und ich vor geraumer Zeit dir und Optimist das Geldschöpfungsprinzip erklären mussten, stellst du dich hier auf einen ziemlich hohen Sockel.


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05.11.2017 um 14:06
eckhart schrieb: Banken werden zweifellos dagegen kämpfen, dass sie überflüssig werden.
Banken werden auch mit dezentralen Kryptowährungen nich überflüssig werden, denn sie stellen Finanzdienstleistungen zur Verfügung, die auch mit Einsatz von Kryptowährungen noch nachgefragt werden.
eckhart schrieb:Wenn der Bitcoin käme, könnte der Euro verschwinden
Das bezweifle ich, wie schon gesagt. Bitcoins sind gedeckelt und wenn es die einzigen Zahlungsmittel sind, würde die folgende Deflation die Wirtschaft auf Dauer vernichten.

mfg
kuno


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05.11.2017 um 14:14
Bauli schrieb:Dafür das wuec und ich vor geraumer Zeit dir und Optimist das Geldschöpfungsprinzip erklären mussten, stellst du dich hier auf einen ziemlich hohen Sockel.
Vermutlich verwechselst du mich mit wem anders, aber im Zweifelsfall kannst du mir ja mal den Faden verlinken, in dem das stattgefunden haben soll, da wäre ich gespannt. ;)
Aber selbst wenn dies so stattgefunden hätte, sagte dies ja nichts über dein Verständnis von Bitcoins aus oder sollte das sowas wie ein Autoritätsargument werden. Fakt is, dass du bisher keines meiner Argumente hast widerlegen können, du ignorierst sie nur einfach.
Sachliche Diskussion geht irgendwie anders.

mfg
kuno


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06.12.2017 um 18:24
Ein bisschen zur allgemeinen Auflockerung über die Glaubensgrundsätze der Initiatoren (?)des Bitcoins und der Blockchain-Technologie

Zitate hieraus:
Bitcoin wird zwar als Währung bezeichnet - aber wer diese Währung heute für ihren ureigensten Zweck der Bezahlung verwendet, dürfte bekloppt sein. Warum sollte man irgendeine Ware mit Bitcoin bezahlen, wenn das Geld übermorgen doppelt so viel Wert sein könnte? Krypto-Darwinismus bedeutet deshalb, dass man es sich leisten können muss, sein Geld genau jetzt nicht auszugeben.
Das Wichtigste und zugleich Definierende an Bitcoin ist nämlich, dass ausreichend viele, ausreichend wohlhabende Leute an den Wert der Krypto-Währung glauben.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bitcoin-blockchain-hashgraph-die-blase-die-bleibt-kolumne-a-1182013.html

....und hier was Erheiterndes:

https://www.pcwelt.de/news/Mann_schmeisst_5-Millionen-Euro-Festplatte_in_den_Muell-Bitcoins-8333399.html


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03.04.2018 um 10:17
Dafür das wuec und ich vor geraumer Zeit dir und Optimist das Geldschöpfungsprinzip erklären mussten, stellst du dich hier auf einen ziemlich hohen Sockel.
Kann mich nur an eine Disk mit opt erinnern. Von kuno weiß ich nichts.
Versteh aber ehrlich gesagt nicht ganz, was denn nu die Bargeldabschaffung mit dem Kryptozeugs zu tun haben soll. Wenn Bargeld verschwindet/verschwände, braucht man noch lange nicht in Krypto flüchten. Rein technisch betrachtet braucht man hierzulande bereits heute kein Bargeld mehr und braucht dennoch kein Krypto um im Supermarkt zu bezahlen.


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03.04.2018 um 11:01
wuec schrieb:Kann mich nur an eine Disk mit opt erinnern. Von kuno weiß ich nichts.
Stimmt, Du hast recht. Es war Optimist. Aber Kuno hat sich auch daran beteiligt.
wuec schrieb:Wenn Bargeld verschwindet/verschwände, braucht man noch lange nicht in Krypto flüchten.
Was hieltest Du denn für eine brauchbare Alternative? Denn bargeldlos zahlen lässt einen u. U. auch stundenlang an der Kasse stehen oder den Überweisungautomaten in den Banken lahmlegen, wenn jener defekt ist. Alles über den Homecomputer abzuwickeln ist doch auch suboptimal.
Gerade kam wieder eine Meldung, das HBC Kreditkartendaten gestohlen wurden.

https://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/unternehmen-kaufhof-mutter-hbc-bestaetigt-datenklau-in-nordamerika_...


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03.04.2018 um 11:11
Bauli schrieb:Stimmt, Du hast recht. Es war Optimist. Aber Kuno hat sich auch daran beteiligt.
Schon, aber ich habe ihm nichts beigebracht/beibringen müssen. Völlig egal.
Bauli schrieb:Was hieltest Du denn für eine brauchbare Alternative? Denn bargeldlos zahlen lässt einen u. U. auch stundenlang an der Kasse stehen oder den Überweisungautomaten in den Banken lahmlegen, wenn jener defekt ist. Alles über den Homecomputer abzuwickeln ist doch auch suboptimal.
Ich bin kein Befürworter der Bargeldabschaffung. Dass physische Zahlungsmittel teuer sind, ist für mich kein schlagendes Argument. Schulen und Autobahnbrücken sind auch teuer. Viel teurer. Abschaffen wäre trotzdem nicht gerade zielführend.

Die (vermeintlichen) Vorteile müssten andere aufzählen. Ich kenne keine. Ich zahle allerdings schon ne ganze Weile (fast alles) elektronisch. Kann nicht behaupten, dass das wirklich länger dauern würde oder gar umständlicher sei. Ich finde es einfacher und bequemer. Ist aber kein Abschaffungsplädoyer.


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03.04.2018 um 17:43
wuec schrieb:Ich bin kein Befürworter der Bargeldabschaffung.
Das sieht die Mehrheit so. Ich auch, darum rede ich mir ja hier den Mund fusselig. Für mich ist ein nicht zu schlagendes Argument, das man die Demokratie aufgeben würde, wenn man den Banken und Unternehmen mehr Macht zukommen lässt.

Spinnt man den Faden weiter, kommt man irgendwann dahin, das auch mit Kundenverhalten Schindluder getrieben wird. Diese Vorgehensweise weckt bei machen Unternehmen ja auch Wünsche, Einblick in den Kontostand zu erhalten (Link unten). Dann kommt noch ein unbekannter Dritter dazu. Ne ne, irgendwo sind Grenzen. Die Schufa ist auch so ein Paradebeispiel für Machtmissbrauch.

https://www.focus.de/finanzen/banken/ratenkredit/falsche-daten-teure-gebuehren-test-enthuellt-fehler-in-jeder-zweiten-sc...

https://www.power-datenschutz.de/eu-richtlinie-bankkonten/


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03.04.2018 um 18:33
@Bauli
Bauli schrieb: Für mich ist ein nicht zu schlagendes Argument, das man die Demokratie aufgeben würde, wenn man den Banken und Unternehmen mehr Macht zukommen lässt.
Das Argument verstehe ich nicht. Wenn die Banken mehr Macht bekämen, dann wäre das eine Gefahr, ja. Nur steht ja nirgendwo in Stein gemeißelt, dass das so sein müsste oder kommen muss. Ist eine Frage der politischen Reglementierung.
Wer denen etwas zutraut, der hat keinen Grund, das Ende der Demokratie zu fürchten. Wer denen nichts zutraut, da ist sowieso alles Wurscht. Die Welt auf dem Silbertablett können die auch ohne Bargeldabschaffung präsentieren.

Gleichzeitig warnen nicht wenige vor dem drohenden Ende der uns bekannten Bankenwelt. Der Wandel vom tradierten Kreditinstitut zum Investor hat sich ja schon längst vollzogen. Mit dem Geschäft wie vor 30 Jahren sind die heute nicht mehr überlebens-/konkurrenzfähig. Deshalb sind "Geldkosten" (Mitarbeiter, Filialen, Aufbewahrung, Sicherung, Transport etc) durchaus ein Argument für Banken und für uns Kunden, da die ihre Kosten schließlich auf uns abwälzen.

Nur kann die Bargeldabschaffung auch kein Argument für den Bankenerhalt sein. Als nächstes fordern die das Erstgeborene, was dann?

Wer weiß? In 20J schaut die Welt anders aus. Vielleicht ist Bargeld dann von selbst bedeutungslos geworden und die Diskussion erübrigt sich. Wer heute den Rentner (und nicht nur denen) ihr Bares wegnehmen will, der jongliert mit Benzin und Feuer.

Ein anderes Argument, fernab der Bankenwelt, sind unsere geliebten (weil gewählten) Bundeskassierer. Einst hat Roosevelt den Privatbesitz von Gold unter Strafandrohung verboten, um über diese Enteignung die vergammelte Wirtschaft wiederzubeleben. Heute ist ist zwar nicht 1929, angesichts immer höherere Schuldentürme (=Vermögenstürme) und dem "neuen" Trick der Staaten, sich durch Nierdigzinsen (Nullzinsen) zu sanieren ist der gedankliche Schritt zu Minuszinsen nicht mehr weit. Mit Bargeld geht das nicht so ohne weiteres. Dann hebt man halt sein Zeug ab und es hat sich. Wenn es nichts mehr abzuheben gibt, dann könnte denen -rein hypothetisch- ganz dolle Konjunkturmaßnahmen einfallen, bei denen sie (die Regierenden) sich nicht sonderlich krumm legen müssten.
Bauli schrieb:Spinnt man den Faden weiter, kommt man irgendwann dahin, das auch mit Kundenverhalten Schindluder getrieben wird.
Richtig. Datenschutz. Verbraucherschutz etc
Bauli schrieb:Diese Vorgehensweise weckt bei machen Unternehmen ja auch Wünsche, Einblick in den Kontostand zu erhalten
Richtig. Datenschutz. Verbraucherschutz etc
Bauli schrieb:Dann kommt noch ein unbekannter Dritter dazu.
Wer?

Zunehmend gläsern sind wir doch eh schon mit dem heutigen Zahlungsverkehr. Deshalb sind diese Argumente nicht falsch, aber auch nicht wirklich schlagend, weil sie vor einem Problem warnen, das wir längst haben. Datenschutz muss sich weiterentwickeln und zwar möglichst zz. Ziemlich zügig.
Völlig unabhängig vom Bargeld.


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03.04.2018 um 19:04
wuec schrieb:Wenn die Banken mehr Macht bekämen, dann wäre das eine Gefahr, ja.
wuec schrieb:Ist eine Frage der politischen Reglementierung.
Die Frage der politischen Reglementierung erübrigt sich doch insofern, das das Finanzministerium Leute beschäftigt, die nicht anderes tun, als dem Finanzminister Geld zu beschaffen, auch von deutschen Banken. (Ich habe in einer früheren Printausgabe des Spiegels gelesen, das es um die 160 Leute sind). Das sich da eine politische Gewichtung zugunsten der hier ansässigen Banken ergibt, ist doch nicht von der Hand zu weisen.

Die Bankenlobby ist viel zu groß, als das die Politiker dem etwas entgegenzusetzen hätten, geschweige denn, das Rückgrat dazu haben, Contra zu geben, weil die Banken der BRD Kredite geben.

Das die Politik es mit dem Verbraucherschutz nicht so genau nimmt, sieht man an den lächerlichen Strafen bis gar-keine, wenn man daran denkt, das die CDU und die FDP von der Post (!!!) Daten gekauft haben. (An die Anonymisierung glaube ich sowieso nicht, wenn die Straßenzüge schon "gemarkert" sind.)
wuec schrieb:Wer?
Ein späterer Großaktionär zum Beispiel, eine GmbH, der Eigeninteressen verfolgt? Sag jetzt nicht: Die haben sich auch an Gesetze gehalten.
Stichwort Facebook, 50 Millionen Datensätze. So ein paar halbseidene Entschuldigungenn werden den Vertrauensverlust nicht wettmachen.
wuec schrieb:Datenschutz muss sich weiterentwickeln und zwar möglichst zz. Ziemlich zügig.
Uneingeschränke Zustimmung. Nur das hat bis jetzt ( siehe oben) ja auch wohl nicht so recht funktioniert.
wuec schrieb:und dem "neuen" Trick der Staaten, sich durch Nierdigzinsen (Nullzinsen) zu sanieren
Naja, gebracht hat es nichts, weil der Druck flöten gegangen ist, es auf die Reihe zu bekommen, einen ordentlichen Haushalt hinzubekommen.
(Wenn man fies ist, könnte man auch sagen, die Schuldenländer pfeifen auf die EU, dafür müssten Sie eigentlich konsquent austreten)


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03.04.2018 um 19:15
Bauli schrieb:Die Frage der politischen Reglementierung erübrigt sich doch insofern, das das Finanzministerium Leute beschäftigt, die nicht anderes tun, als dem Finanzminister Geld zu beschaffen, auch von deutschen Banken.
Ja, okay. Natürlich muss der Kassenwart flüssig sein. Wie jedes Unternehmen doch auch. Kennst du doch.
Und nochmal: wenn die nichts zustande bringen, dann ist es eh wurscht. Die können uns auch ohne Bargeldabschaffung verheizen. Frag mal die Griechen was die vom damaligen Wirtschaftswunder (bis 07) heute halten. Ein teurer Spass für den Normalgriechen.
Bauli schrieb:Die Bankenlobby ist viel zu groß, als das die Politiker dem etwas entgegenzusetzen hätten, geschweige denn, das Rückgrat dazu haben, Contra zu geben, weil die Banken der BRD Kredite geben.
Wir haben ein bankenbasiertes Finanzsystem. Spielen die Banken im Schnee, bekommen wir die Erkältung. Alles nicht so wild, wenn die Welt nicht zunehmend mehr durchdrehen würde.
Bauli schrieb:Das die Politik es mit dem Verbraucherschutz nicht so genau nimmt, sieht man an den lächerlichen Strafen bis gar-keine, wenn man daran denkt, das die CDU und die FDP von der Post (!!!) Daten gekauft haben. (An die Anonymisierung glaube ich sowieso nicht, wenn die Straßenzüge schon "gemarkert" sind.)
Richtig. Aber erneut: das ist ein Problem das wir heute schon haben, das nicht erst durch Bargeldabschaffung zum Problem wird.
Bauli schrieb: wuec schrieb:
Wer?

Ein späterer Großaktionär zum Beispiel, eine GmbH, der Eigeninteressen verfolgt? Sag jetzt nicht: Die haben sich auch an Gesetze gehalten.
Stichwort Facebook, 50 Millionen Datensätze. So ein paar halbseidene Entschuldigungenn werden den Vertrauensverlust nicht wettmachen.
Okay. Wie schon gesagt: es käme auf die Durchführung an. Was wenn zB die Bundesbank alle bargeldlosen Transfers tätigen würde und keine Privatbank? Wäre doch zumindest eine überlegenswerte Alternative, nicht?


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03.04.2018 um 19:43
wuec schrieb:Frag mal die Griechen was die vom damaligen Wirtschaftswunder (bis 07) heute halten. Ein teurer Spass für den Normalgriechen.
Für uns wird es teuer, wenn die Bürgschaften zum Tragen kommen.
Naja, wenn man mit Blankoschecks (3% Zinsen) einkaufen geht.
wuec schrieb:Was wenn zB die Bundesbank alle bargeldlosen Transfers tätigen würde und keine Privatbank? Wäre doch zumindest eine überlegenswerte Alternative, nicht?
Ich weiss zuwenig von dem Volumen und was die Privaten auf eigene Kosten der Bundesbank abnehmen. Aber dann kommt mir unweigerlich in den Kopf, ob die eine Zuteilungsrallye bei den anderen Banken in der Zukunft beabsichtigen, damit die Bundesbank die "Prozesshoheit" bekommt? Das fände ich darum mal schon nicht so prickelnd, obwohl die Privaten mit ihrer Kreditvergabe unter Umständen auch die Inflation hochtreiben könnten. Ich denke, alle Beteiligten haben sich hier auf einen Konsens geeinigt.


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