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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

258 Beiträge, Schlüsselwörter: Mindestlohn

Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 16:50
@yoyo

Ich beobachte diese Diskussion schon eine ganze Weile. Ich wollte Dir nur mitteilen, wer 5000 Euro im Monat verdient, muss auch richtig was im Kopf haben. Dazu zählen vor allen Dingen auch jahre und jahrzehntelange Berufserfahrung. Ausserdem sind diese Leute in der Regel weit über das normale Stundensoll für ihre Arbeit engagiert. Mit Familienleben ist das nicht so. Weiterbildung kommt auch noch dazu. Also als Berufsanfänger auch mit Studium, fängt man in der Regel immer klein an.


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 16:56
In meiner ersten Stelle überhaupt bekam ich schon knapp 3000 Euro im Monat und fand mich hoffnungslos überbezahlt, weshalb ich später dann auch auf eine Teilzeitstelle wechselte. Mir war es richtig peinlich, wenn ich sah, wie hart die Leute in den Supermärkten schuften müssen, obwohl sie dennoch auch nach Jahrzehnten weniger verdienen als ich damals.


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elten
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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 16:56
Auszug aus FAZ-net:

Für die Bevölkerung ist reich, wer mehr als 9100 Euro im Monat verdient
Wo genau die Mittelschicht anfängt und wo sie endet, berechnen die meisten Verteilungsforscher nicht nur nach Einkommenszahlen. Die Mittelschicht definiert sich auch durch ihre Bildung und ein ausgeprägtes soziales Selbstbewusstsein. Früher, erinnert der Soziologe Groh-Samberg, sei die Rede gewesen von der „Kragenlinie“: Der Angestellte mit weißem Hemd grenzte sich von der Unterschicht ab, die sich bei der Arbeit dreckig machte. Diese Unterscheidung ist in der Bundesrepublik zunehmend verschwunden. Handwerker, Fach- und auch Vorarbeiter zählen heute soziologisch zur Mittelschicht. An- und ungelernte Arbeiter, einfache Angestellte sowie Beamte im unteren Dienst fallen in die Unterschicht. In den mittleren Einkommensschichten fänden sich viele Berufe, „vom Facharbeiter bis zum Gymnasiallehrer“, umreißt es IW-Ökonomin Judith Niehues.

Die Oberschicht beginne beim leitenden Angestellten oder höheren Beamten, beim Chefarzt, beim Professor oder bei Selbständigen und Unternehmern mit mindestens zehn Mitarbeitern. Auch wohlhabende Privatiers und Unternehmenserben zählen dazu. In den Augen der Bevölkerung wird die Einkommensschwelle für „Reiche“ meist höher angesetzt als jene Schwelle von 2400 Euro Nettoverdienst, die 150 Prozent des Median-Einkommens darstellen. Der umstrittene Armuts- und Reichtumsbericht gibt eine repräsentative Umfrage wieder, nach der für die Bevölkerung reich erst derjenige ist, der mehr als 9100 Euro im Monat - so die mittlere Antwort - verdient. Für Verteilungsforscher beginnt die obere Einkommensgruppe üblicherweise bei 3000 bis 5000 Euro Monatseinkommen.


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 16:57
@yoyo
Wenn du ernsthaft glaubst, dass der Arzt der dich gerade aufschneidet und versucht am Leben zu erhalten das Gleiche verdienen soll wie deine Putzfrau, dann hast du wahrscheinlich einen anderen Zugang zum realen Leben als ich.
Der eine macht Abi, studiert dann 5 Jahre, quält sich durch diverse Staatsexamina und hängt dann noch 3 Jahr Facharztausbildung dran und die andere kauft sich einen Eimer und einen Feudel und legt los.


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 16:58
@yoyo

Du bist der Erste in meinem ganzen bisherigen Leben, der mir gesagt hat, dass er sich überbezahlt fand. Respekt. Ich kenne zwar Deinen damaligen Aufgabenbereich nicht, aber für Dich war das Arbeitspensum offenbar ein Klacks.


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 17:00
@Tröti

Ich habe nicht gesagt, sie sollen das Gleiche verdienen. Ich habe gesagt, dass der Einfluss von Bildung etc. auf das Einkommen erheblich geringer sein sollte als er es derzeit ist, aber nicht, dass er ganz verschwinden sollte.


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 17:02
@Bauli

Nein, das Pensum war angemessen, aber es war halt eine angenehme Tätigkeit rein geistiger Natur, white collar, Freitag ab 3 frei - bis Montagmorgen. Davon können viele Leute nur träumen ...


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 17:03
@Bauli
Ich bin auch überbezahlt, aber das hindert mich nicht daran regelmäßig auf eine Gehaltserhöhung zu pochen :) Ich nimm was ich kriegen kann und gib nix wieder her.....

Mindestlohn wäre eine faire Sache, aber ne Grenze nach oben wäre quatsch.
Wo biebe da der ansporn?


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20.02.2013 um 17:47
yoyo schrieb:Ich vertrete inzwischen die Ansicht, dass das Einkommen hauptsächlich von der Anzahl der Stunden abhängig sein sollte und nur mehr zu einem sehr geringen Teil von der Art der Beschäftigung oder Bildung.
Verantwortung. Das Schlagwort ist Verantwortung.
Wenn jemand die Verantwortung für das Wohlergehen von zB 400 Mitarbeitern hat, soll er wirklich viel verdienen.
Setzt Du jemanden an die Spitze eines Unternehmens, der wenig verdient, wird es ihm egal sein, daß das Unternehmen pleite geht, er bekommt ja das gleiche als Putzfrau.
Dein Sozialismus funktioniert nicht, weil das Geld und die damit verbundenen Statussymbole der Anreiz für Leistung ist.
Wie es funktioniert, wie Du Dir das vorstellst, sieht man an der DDR... ;)


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 17:53
weil das Geld und die damit verbundenen Statussymbole der Anreiz für Leistung ist.

das ist das Armutszeugnis der Menschen....


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 18:04
@Agent_Elrond
Geld ist ein Tauschobjekt und nicht per se ein Armutszeugnis.
Sich für das verdiente Geld etwas zu kaufen ist auch per se kein Armutszeugnis.
In wieweit du beurteilen kannst warum welche Menschen sich bestimmte Dinge kaufen entzieht sich meiner Kenntnis.
Ich hoffe aber, dass du nur über Dinge urteilst die du kennst, ansonsten wäre dein Post ein Armutszeugnis.


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 18:13
@Tröti
im Gegensatz zu vielen hier sind meine Worte durchaus überlegt.

Geld ist ein Tauschobjekt und nicht per se ein Armutszeugnis.
Sich für das verdiente Geld etwas zu kaufen ist auch per se kein Armutszeugnis.

das ist auch richtig, aber was Menschen dafür tun um es zu bekommen und was das mit sich bringt ist ein Armutszeugnis und auch noch eins seit Menschengedenken...


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20.02.2013 um 18:37
@yoyo
yoyo schrieb:Es ist ja nicht so, dass man ein Anrecht darauf hätte, einen einmal erreichten Zustand für immer und ewig zu behalten.
Man kann aber einiges dafür tun.
yoyo schrieb:Deine Frage ist unsinnig, weil ich ja nicht will, dass irgendwer mit einem menschenunwürdigen Einkommen über die Runden kommen muss. Es kommt definitiv auf die Ausgangslage an, von der man 70 % abzieht.
Deine Antwort ist unsinnig, weil es völlig egal ist von wieviel du die 70 % abziehst. Denn dein Lebensstandard orientiert sich ja in der Regel an deinem Einkommen.
yoyo schrieb:Mein konkretes Einkommen geht dich nichts an, aber es ist sicherlich niedriger als das der meisten Deutschen.
Danach hatte ich dich auch glücklicherweise nicht gefragt.
yoyo schrieb:In der Tat, ich lebe in einer anderen Welt, in der viele Leute mit 600 oder 700 Euro brutto auskommen müssen und es auch irgendwie schaffen.
Was für ein stressiges Leben.
yoyo schrieb:Aus dieser Perspektive sind Leute, die mehr als 5000 Euro im Monat benötigen, um über die Runden zu kommen, lächerlich.
Lächerlich ist es, von anderen zu erwarten oder verlangen zu wollen, in der gleichen Armut zu leben wie man selber.
yoyo schrieb:Ich vertrete inzwischen die Ansicht, dass das Einkommen hauptsächlich von der Anzahl der Stunden abhängig sein sollte und nur mehr zu einem sehr geringen Teil von der Art der Beschäftigung oder Bildung.
Ich bin der Meinung das es jedem Unternehmen selbst überlassen sein sollte wieviel Geld es seinen Angestellten für ihre Arbeit gibt.
yoyo schrieb:n meiner ersten Stelle überhaupt bekam ich schon knapp 3000 Euro im Monat und fand mich hoffnungslos überbezahlt, weshalb ich später dann auch auf eine Teilzeitstelle wechselte.
Das hat weder etwas moralisches noch etwas vernünftiges an sich, das ist dumm.


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 18:42
McMurdo schrieb:Ich bin der Meinung das es jedem Unternehmen selbst überlassen sein sollte wieviel Geld es seinen Angestellten für ihre Arbeit gibt.
am besten 1 Euro Stundenlohn, damit die Gewinne und Boni nicht so niedrig ausfallen ;)


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 18:47
McMurdo schrieb:Ich bin der Meinung das es jedem Unternehmen selbst überlassen sein sollte wieviel Geld es seinen Angestellten für ihre Arbeit gibt.
Von mir aus noch mit ner Gewerkschaft im Rücken der Arbeitnehmer.


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 19:29
McMurdo schrieb:Ich bin der Meinung das es jedem Unternehmen selbst überlassen sein sollte wieviel Geld es seinen Angestellten für ihre Arbeit gibt.
Ich nicht. Ich habe zwar eine Firma, bin aber trotzdem für einen Mindestlohn von 10€. Zumindest in Bayern ;)

Betrifft mich zwar, da bei uns der Tariflohn 9€ beträgt, aber ich denke, das würde bei vielen ein Umdenken bewirken.


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 19:39
@Kurzschluss
Da finde ich Tariflöhne geeigneter als einen pauschalen Mindestlohn. Zahlst du deinen Angestellten denn die 10 Euro? :-)


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elten
ehemaliges Mitglied

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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 20:07
Für 10 Euronen steh ich nicht auf...keinen Meter


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20.02.2013 um 20:12
McMurdo schrieb:Da finde ich Tariflöhne geeigneter als einen pauschalen Mindestlohn. Zahlst du deinen Angestellten denn die 10 Euro? :-)
Nein, ich zahle die 9€, die der Tarifvertrag vorsieht. Die 10% mehr gibt der Markt nicht her.
Ich würde aber gerne mehr bezahlen...
elten schrieb:Für 10 Euronen steh ich nicht auf...keinen Meter
Ich putze!


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20.02.2013 um 20:32
du gehst putzen für 9 öre die Stunde. Respekt, das is gutbezahlt für den Job ;)


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