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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

5.859 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Gesellschaft, Natur ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 07:35
Zitat von cyberbeepcyberbeep schrieb:Ich erinnere mich noch lebhaft daran wie die DDR kurz nach der Wende aussah.
Ein absolut ökologisches Wrack und selbst für die niedrigen Standards der späten 80er u. 90er Jahre
In der Gegend um Leipzig/Halle konnteste draußen keine Wäsche zum Trocknen aufhängen. Die hat man dreckiger abgenommen, als man sie in die Waschmaschine getan hat.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 07:37
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Rate mal, wie hoch der CO2-Ausstoß in der DDR war, im „Real existierenden Sozialismus“… Pro Kopf 21 Tonnen/Jahr, damit lag die DDR sogar vor den USA!
Er wird kein sozialistisches Land nennen können, wo Umweltschutz auf der Agenda steht.
Und vermutlich gab es ja noch nirgends richtigen Sozialismus...


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 08:27
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Rate mal, wie hoch der CO2-Ausstoß in der DDR war, im „Real existierenden Sozialismus“… Pro Kopf 21 Tonnen/Jahr, damit lag die DDR sogar vor den USA!
Die DDR war kein Realsozialismus, sondern ein bürokratischer Staatskapitalismus (wie schon das dritte Reich und später auch die UDSSR und China) mit einer sozialistischen Elite in der Kommandowirtschaft, die von oben regiert hat, statt von einer emanzipierten Arbeiterschaft, die dazu befugt war, selbiges von unten zu tun. Deshalb auch kein freies Wahlrecht. Konterrevolutionär.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 09:15
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Glaub mir, der Sozialismus hat mehr Umweltprobleme geschaffen als der Kapitalismus.
Das dürfte unbestritten sein. Der argumentative Fehler liegt doch woanders, nämlich da, wo die in Deutschland politisch links der Mitte Stehenden mit Sozialismus, Kommunismus und Marxismus gleichgesetzt werden.
Die große Mehrheit dieser Linken dürften Wähler von SPD und Grünen sein und die soziale Marktwirtschaft als Wirtschaftssystem befürworten.
Zitat von Inv3rtInv3rt schrieb:Die DDR war kein Realsozialismus, sondern ein bürokratischer Staatskapitalismus
Dem würde ich auch widersprechen. Man hat in der DDR schon versucht einen Sozialismus nach marxistischem Vorbild zu etablieren, was aber gescheitert is (und imho auch scheitern musste), weil Sozialismus und Kommunismus schlicht keine funktionierenden Systeme darstellen.

mfg
kuno


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 09:36
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Dem würde ich auch widersprechen. Man hat in der DDR schon versucht einen Sozialismus nach marxistischem Vorbild zu etablieren, was aber gescheitert is (und imho auch scheitern musste), weil Sozialismus und Kommunismus schlicht keine funktionierenden Systeme darstellen.
Mhm, sehe ich anders aber darum solls hier nicht gehen.

Ist ziemlich ausufernd das Thema, um jetzt Marx, Lenin, Mao & Co zitateweise zu bemühen (um nicht meine Meinung dazu reinspielen zu lassen) und das dem politischen Tagesgeschäft der DDR volkswirtschaftlich in seiner Heuchelei über den Sozialismus/Kommunismus gegenüberzustellen & da ich hier im Politikbereich bin & nicht in der Ufologie - sprich OT mit Nebenfäden rigider geahndet wird - spar ich mir den Senf dazu lieber, bevor ich Urlaub machen darf.

Ist ok, dass du das nicht so siehst aber vielleicht kommen wir mal in einem anderen, passenderen Thread darauf nochmal zu sprechen.
Ansonsten - im folgenden ists nochmal zusammengefasst wie ich das sehe:

https://www.marx21.de/war-die-ddr-sozialistisch/

lg


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18.01.2023 um 09:36
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Man hat in der DDR schon versucht einen Sozialismus nach marxistischem Vorbild zu etablieren, was aber gescheitert is
Das einzige, was man da etablieren wollte, ist ein sowjetischer Satellitenstaat. Als ob irgendjemand dort je ernsthaft geglaubt hätte, dass aus der SED-Diktatur auf magische Weise die klassenlose Gesellschaft hervorgeht.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 09:51
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Als ob irgendjemand dort je ernsthaft geglaubt hätte, dass aus der SED-Diktatur auf magische Weise die klassenlose Gesellschaft hervorgeht.
So wurde es jedenfalls in der DDR in auf mich abstoßende Weise propagiert, das kann ich bestätigen!
Deshalb hängt ja noch heute noch ein großer Teil der Ex-DDT-Bevölkerung auf nicht nachvollziehbare Weise an Putin.

In die DSF, die "deutschsowjetische Freundschaft" wurde ich in besonders hinterhältiger Weise gequetscht.
("Du bist der letzte")


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 10:28
Zitat von eckharteckhart schrieb:Ex-DDT-Bevölkerung
Manchmal passieren mir Fehler, die ich hinterher googele und siehe:
Auch in der DDR wurde die Anwendung von 1971 bis 1988 sukzessiv verboten. Allerdings hatte DDT in der Land- und Forstwirtschaft der DDR eine viel größere Bedeutung als in der BRD und wurde noch 1983 und 1984 in großen Mengen zur Bekämpfung des Borkenkäfers ausgebracht.
Quelle: https://www.umweltprobenbank.de/de/documents/profiles/analytes/10059


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18.01.2023 um 12:13
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Das einzige, was man da etablieren wollte, ist ein sowjetischer Satellitenstaat.
Das Eine schließt das Andere ja nich aus.
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Als ob irgendjemand dort je ernsthaft geglaubt hätte, dass aus der SED-Diktatur auf magische Weise die klassenlose Gesellschaft hervorgeht.
Zumindest gab’s in der DDR geringere Klassenunterschiede als in der BRD, würde ich meinen.

Das Thema muss hier allerdings nich wirklich weiter ausgerollt werden.

mfg
kuno


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 14:19
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Das Thema muss hier allerdings nich wirklich weiter ausgerollt werden.
Sollte man tatsächlich denken, aber es wird sich nicht verhindern lassen, solange die Problematik "Klimawandel/Umweltschutz" als Tarnmäntelchen dafür mißbraucht wird, einmal mehr vorgestrige "Systemfragen" (besser gesagt Umsturzfantasien) aus der linken Mottenkiste einzubringen.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 15:03
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Das Eine schließt das Andere ja nich aus.
Die DDR war, wie jeder Staat, der nach dem Konzept des sog. "demokratischen Zentralismus" strukturiert war, zur Diktatur verdammt. Da spielen die Konzepte vom besseren Leben, die man ehrlicher- oder unehrlicherweise als Begründung angeführt hat, eine untergeordnete Rolle.
Zitat von TripaneTripane schrieb:einmal mehr vorgestrige "Systemfragen" (besser gesagt Umsturzfantasien) aus der linken Mottenkiste einzubringen.
Viel mehr ist es doch so, dass die Gesellschaft sich selbst ein Bein stellt, wenn sie mit dem ständigen Verweis auf den Staatssozialismus des 20. Jahrhunderts jedes Nachdenken über post-kapitalistische Organisationsformen tabuisiert. Ironischerweise funktioniert dieses Denkverbot ja auch nur, weil selbst der Westen die Sowjetpropaganda so verinnerlicht hat, dass er alles, was nicht Kapitalismus sein will, automatisch mit dem sowjetischen Staatssozialismus assoziiert.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 15:30
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Viel mehr ist es doch so, dass die Gesellschaft sich selbst ein Bein stellt, wenn sie mit dem ständigen Verweis auf den Staatssozialismus des 20. Jahrhunderts jedes Nachdenken über post-kapitalistische Organisationsformen tabuisiert. Ironischerweise funktioniert dieses Denkverbot ja auch nur, weil selbst der Westen die Sowjetpropaganda so verinnerlicht hat, dass er alles, was nicht Kapitalismus sein will, automatisch mit dem sowjetischen Staatssozialismus assoziiert.
Ich sehe es so, dass sich Deutschland von lauter linken Beinen die es sich unentwegt stellt bzw. stellen läßt, noch nie richtig hochrappeln konnte.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 20:30
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Bei genauer Betrachtung schon.
Einfach so die Erneuerbaren aufbauen, das reicht nicht für eine Energieversorgung.
Das geht schon, man muss nur Lobbyinteressen konsequent aussen vor lassen.
Zitat von MarinaG.MarinaG. schrieb:Sehe ich auch so. Verlangsamen (eventuell, wenn alle Welt an einem Strang zöge) ja. Aufhalten (generell) nein. Bis alle Welt an einem Strang zieht, dürfte indes noch einige Zeit vergehen, bis dahin werden wir vermutlich noch viele Katastrophenmeldungen erleben.
Zitat von MarinaG.MarinaG. schrieb:Ich jedenfalls habe den Eindruck, dass viel salbadert und gestritten wird, während dem gegenüber recht wenig tatsächlich in Angriff genommen wird. Aber ich kann mich natürlich auch täuschen. Wie auch immer, seit LG und Lützerath hat sich Klimaaktivismus für mich endgültig disqualifiziert und wird von mir weder berücksichtigt, noch ernst genommen; im Gegenteil wähle ich zukünftig entsprechend dagegen an. Mir ist das Klima jetzt, bis auf das , was ich ohnehin privat dafür tue, herzlich egal. Das haben diese Kriminellen bei mir nun nachhaltig "erreicht". (Mein) Passiver Widerstand gegen deren Kriminalität, euphemistisch verbrämt als ziviler Ungehorsam.
Alles in allem, erinnert mich diese Art der Argumentation an eine Gruppe Alkoholiker die nicht einsehen will, das sie mit dem Saufen aufhören soll. Man hat für sich die Ausrede zurecht gelegt, das der Hausarzt, der einem die Abstinenz nahelegt, beim Glühweinstand gesichtet wurde und auch noch die Glühweintasse geklaut hat. Bei derart Heuchelei trinkt man nun erst recht. Ausserdem trinkt man ja eh schon nur noch Wein und in der Zukunft gibt es eh ne neue Leber aus dem 3D-Drucker, also braucht man auch nicht wirklich aufhören.

Besonders die Idee, das man sich besser auf die Auswirkungen vorbereiten soll, anstatt hier in der Gegenwart was zu verändern, ist eine unverantwortliche Wette auf die Zukunft. Wir überlassen es den nachfolgenden Generationen mit den Folgen unserer schädlichen Lebensweise fertig zu werden, denn nichts anderes bedeutet es, wenn sich die FDP hinstellt und sagt, das man eher auf Innovationen setzt, statt auf Verbote zu setzen. Was dabei übersehen wird sind die Kosten eines solchen Ansinnens, denn es wird enorme Summen verschlingen, solche "Anpassungsmaßnahmen" umzusetzen, sei es in steigenden Verbraucherpreise z.B. für Lebensmittel, als auch etwaige Kompensationsmaßnahmen.

Aber wenn man das so machen will, wäre es nur fair, wenn die heutige Generation sich an den Kosten beteiligt. Man könnte einen Zukunftsfond einrichten, finanziert über eine Luxussteuer für Autos ab einer bestimmten Größenklasse. Das wäre doch eine Idee oder?


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 20:32
Zitat von TripaneTripane schrieb:Ich will nicht zu weit abschweifen, aber denk mal darüber nach, woher du weißt, dass deine "Belege" wirklich Beweise für deine vermeintlich objektiven Fakten sind.
Weil sie wissenschaftlich fundiert sind.
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:In dem Moment wo etwas kostet wird der Kapitalismus erfinderisch. Steigt der Preis für die ausgestoßene Tonne CO2 auf ein realistisches Maß, dann wird es auf einmal ganz viele Lösungen geben. Wusstest Du, dass Tesla 2020 nur wegen den verkauften CO2-Zertifikaten und nicht wegen den verkauften Autos Gewinn gemacht hat?
Ein realistischer CO2-Preis liegt bei rund 200€/Tonne.
Das ist nicht das, was wir beobachten. Momentan steigen die Emissionen noch, obwohl wir schon jetzt damit rechnen müssen, dass enorme kosten auf uns zukommen. Wenn die wirtschaftskrisen durch den klimawandel kommen, wir des schon lange zu spät sein.

Wie gesagt: Kapitalismus stellt wirtschaftsinteressen über menschenleben, und damit natürlich auch wirtschaftsinteressen über klimaschutz und natur. Erfinderisch ist man dabei eigentlich nur beim Geldverdienen. Und da kann man genug tricksen, um geld zu verdienen ohne das Klima groß zu beachten.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Warum nicht Bolivien die staatlich erlassen haben, das im Amazonas Flächen nutzbar gemacht werden sollen?
Passte das nicht ins Narrativ wegen der Regierung?
Im Amazonas wird viel für unsere Ökobilanz getan, Erschließung von Bauxitminen für leichtere Fahrzeuge und Balsaholz für die Windräder.
Aber warum immer der Rundumschlag?

Größtenteils verwechselst Du Industrialisierung mit Kapitalismus.
Weil Bolivien ein autoritärer Staat ist und kein Vorbild. Ich frag dich, warum diskursive nach Bolivien und nicht zu einer Vermögenssteuer und der Einpreisung von Natur, um z.B. ein Stück Wald deutlich wichtiger als wirtschaftsinteressen einzelner firmen zu bewerten?

Man muss den Kopf nicht in den Sand stecken. Dass wir nicht genug reuglieren, ist fakt.
Wir vermüllen die umwelt, obwohl das nicht nötig ist. Aus gewinninteressen.
Wir nutzen Klimaunfreundliche technologien, aus gewinninteressen.
Wir konsumieren auf Arten, die nicht nachhaltig sind, aus gewinninteressne.

Viele dieser Dinge kann man anders reglen, doch nicht, wenn man gewinninteressen über menschenleben stellt.

Darum ist es ganz natürlich, dass menschen, denen klimaschutz wichtig ist, eher links sind.

Die anderen fantasieren lieber von tollen co2-sauger technologien und verteufeln windräder.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 21:26
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Besonders die Idee, das man sich besser auf die Auswirkungen vorbereiten soll, anstatt hier in der Gegenwart was zu verändern, ist eine unverantwortliche Wette auf die Zukunft.
Vorallem müssen wir auch in Zukunft ja uns auf klimaneutral umstellen, diese Aufgabe fällt ja keinesfalls weg und mit jedem Jahr werden die Kosten für die Auswirkungen auch gleichzeitig höher. Einzig wenn wir Glück haben wird unser verschleppen durch technischen Fortschritt teilweise kompensiert.

Solange wir global nicht klimaneutral sind, wird die Temperatur ansteigen.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 21:38
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Alles in allem, erinnert mich diese Art der Argumentation an eine Gruppe Alkoholiker die nicht einsehen will, das sie mit dem Saufen aufhören soll. Man hat für sich die Ausrede zurecht gelegt, das der Hausarzt, der einem die Abstinenz nahelegt, beim Glühweinstand gesichtet wurde und auch noch die Glühweintasse geklaut hat. Bei derart Heuchelei trinkt man nun erst recht. Ausserdem trinkt man ja eh schon nur noch Wein und in der Zukunft gibt es eh ne neue Leber aus dem 3D-Drucker, also braucht man auch nicht wirklich aufhören.
Wirklich gute Analogie.

mfg
kuno


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 21:54
Es ist ja auch psychologisch schwierig, einzusehen, was der klimawandel wirklich bedeutet. Gerade in Deutschland ist man aus meiner Sicht darauf trainiert, davon auszugehen, dass schon alles nicht so schlimm wird.
Sich wirklich klar zu machen, dass wir auf eine ausnahmesituation zuschlingern und wir eigentlich jetzt sehr, sehr viel dagegen tun müssten (aber nicht tun), ist sehr furchterregend. Das wollen viele Menschen nicht glauben.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 22:09
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Es ist ja auch psychologisch schwierig, einzusehen, was der klimawandel wirklich bedeutet. Gerade in Deutschland ist man aus meiner Sicht darauf trainiert, davon auszugehen, dass schon alles nicht so schlimm wird.
Sich wirklich klar zu machen, dass wir auf eine ausnahmesituation zuschlingern und wir eigentlich jetzt sehr, sehr viel dagegen tun müssten (aber nicht tun), ist sehr furchterregend. Das wollen viele Menschen nicht glauben.
Ich habe hier auch den Eindruck das viele glauben wir in Deutschland werden schon gut wegkommen und wenn ein paar Afrika oder Asien draufgehen ist es auch gut, da Überbevölkerung... Es ist aber absolut nicht absehbar wie gut wir wegkommen, z.B. Golfstrom, Verschiebung von Vegetationszonen, Verlust von Baumbestand, Flüchtlinge etc. und absolut zynisch andere Länder die es härter treffen wird nicht zu beachten. Insgesamt sind die Risiken derart hoch das hier ein guter Teil der Menschheit massiv gefährdet ist beim aktuellen Kurs.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 22:15
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Weil sie wissenschaftlich fundiert sind.
Wenn du wirklich weißt, dass ein Beleg wissenschaftlich fundiert ist, dann brauchst du ihn doch gar nicht.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

18.01.2023 um 22:18
Zitat von TripaneTripane schrieb:Wenn du wirklich weißt, dass ein Beleg wissenschaftlich fundiert ist, dann brauchst du ihn doch gar nicht.
Was soll der Unsinn jetzt schon wieder? Ich habe dir belegt, dass ungleichheit klimawandel treibt und umgekehrt. Und ja, um das zu wissen, braucht man einen beleg.
Der Klimawandel und seine folgen sind schon gut belegt.
Zitat von tarentaren schrieb:Ich habe hier auch den Eindruck das viele glauben wir in Deutschland werden schon gut wegkommen und wenn ein paar Afrika oder Asien draufgehen ist es auch gut, da Überbevölkerung... Es ist aber absolut nicht absehbar wie gut wir wegkommen, z.B. Golfstrom, Verschiebung von Vegetationszonen, Verlust von Baumbestand, Flüchtlinge etc. und absolut zynisch andere Länder die es härter treffen wird nicht zu beachten. Insgesamt sind die Risiken derart hoch das hier ein guter Teil der Menschheit massiv gefährdet ist beim aktuellen Kurs.
Das ist auch mein Problem. Einerseits die idee, dass es schon ok ist, wenn nur die Südhalbkugel leidet. Andererseits die Ignoranz, dass man wirklich denkt, dass es so kommt. Natürlich wird D in Mitleidenschaft gezogen, es ist nur noch nicht klar, wie stark. Aber die chance, dass es sehr stark ist, die ist real existent und gar nicht mal so klein.


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