alhambra schrieb:Nur weil der Lindner was in eine Kamera brabbelt, bedeutet das nicht das die Bundesregierung das ernsthaft diskutiert.
Man kann das natürlich auch vorerst einfach ignorieren und einfach warten bis man nicht drumherum kommt.
Das scheint auch meist ein Grünes Grundproblem zu sein.
alhambra schrieb:Der erste Preisschub beim Strom kam 2021, als reihenweise französische AKW vom Netz mussten und die Franzosen den Spotmarkt leer kaufen mussten.
Der zweite große Preisschub kam mit den Gaspreisen, nachdem Putin die Pipelines zugedreht hat.
Putin hat 2021 den Gashahn schon gedrosselt, da ist noch niemand auf die Idee gekommen, dass das ein Problem für die derzeit angedachte Energiewende ist?
In den letzten zehn Jahren hat Frankreich pro Jahr bis zu 70 Terrawattstunden netto exportiert. In der ersten Hälfte des Jahres 2021 war das Land gar der größte Stromexporteur Europas, vor allem nach Großbritannien und nach Italien.
Quelle:
https://www.grs.de/de/kernenergie-frankreich-stand-10072023#:~:text=Die%20installierte%20Kraftwerksleistung%20in%20Frankreich%20betrug%20Ende%202021%20rund%20139%20Gigawatt.
Halten wir fest, Frankreich ist der "Versorger" in Europa und wenn dieser etwas weniger liefert, dann ist er der Schuldige, warum andere ohne gesicherte eigene Energieversorgung Probleme haben?
Damit erklärst Du ja, dass Frankreichs Weg der richtige zu sein scheint, Kernenergie mit EE.
alhambra schrieb:Es nützt aber auch nichts, nicht vorhandene Energieformen zu nutzen.
Richtig, nicht vorhandener PV Strom nach Sonnenuntergang ist wertlos.
Und Stromnetze der Zukunft, PV, WKA der Zukunft liefern auch heute nichts oder können den Bedarf verteilen.
Und hier kann man sich eben entscheiden, will ich den benötigten Strom durch Kohle und Gas erzeugen oder eben durch Kernenergie.
Hier muss man dann sehen warum will man was nutzen.
Kernnergie, wenn es um CO2 freundliche Energie geht
Kohle, wenn es um die Nichtnutzung von Kernenergie geht.
Da wir im Thread zum Klimawandel sind, ist die Frage eben einfach zu beantworten.