
Quelle:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101190102/kohleausstieg-merz-will-kraftwerke-laenger-am-netz-lassen.htmlBundeskanzler Friedrich Merz stellt den geplanten Kohleausstieg in Deutschland infrage und schließt längere Laufzeiten für Kraftwerke nicht aus.
Oh, das ist ja jetzt überraschend - nicht.
Der Kanzler bekannte sich auch zum weiteren Ausbau erneuerbarer Energien, sie müssten aber durch neue grundlastfähige Gaskraftwerke ergänzt werden. Diese sollten kurzfristig an bestehenden Kraftwerksstandorten errichtet werden und "wir werden sie nicht sofort wasserstofffähig machen
Sehr gut. Also Kohlekraftwerke bleiben am Netz plus neue Gaskraftwerke werden gebaut. Energiewende, wir kommen!
Die Grünen sind schon ganz heiß auf die Energiewende, auf die Zukunft ohne fossile Energien, denn ein Land, in dem für immer Reformen sind, wird das Ganze auf jeden Fall erreichen. Da bin ich mir sicher.
:trollking:Langfristig setzt Merz große Hoffnungen in den Bau von Kernfusions-Reaktoren in Deutschland
Also er meint die Technologie, die seit 50 Jahren immer noch 20 Jahre braucht, bis sie marktreif ist.
Also seit ungefähr 50 Jahren wird an Kernfusion geforscht und jedes Mal heißt es: „Ja in 20 Jahren sind wir soweit."
Das Ding ist, selbst wenn die Kernfusionstechnologie jetzt aus irgendeinem Zaubergrund morgen marktreif wäre, würde es ja immer noch ca. 20 Jahre dauern, so ein Kraftwerk zu bauen.
Das heißt, realistisch gesehen, hätten wir in 40 Jahren das erste Kernfusionskraftwerk. Das wäre dann 2066.
Und Fritze Merz so: „Ja, also äh... das wäre..."
Dieser Fritze Merz weiß genau Bescheid. Er nimmt die Klimakatastrophe und die wissenschaftlichen Daten auf jeden Fall ernst. Der ist auf jeden Fall kein Klimaleugner, so wie diese AfD.
Außerdem könne er sich vorstellen, dass sich Deutschland an der Forschung für kleine modulare Kernreaktoren beteilige
Ja, man. Lasst uns doch einfach direkt Fallout machen. Lasst uns doch einfach sagen: „Ey, komm, Fallout ist geil. Wir leben alle in so 'nem Vault, oben sind alle mutiert. Ist mega geil. Lass mal machen. Warum denn auch nicht?“
Wir haben zwar irgendwie so Windräder, PV-Anlagen und Wasserkraft, und das könnte das ganze Problem bei der Stromerzeugung eigentlich easy lösen, aber nein, wir haben mehr Bock auf so ’n Fallout.
Man muss sich das mal vorstellen:
In einem kapitalistischen Wirtschaftssystem gibt es ja beim Stromsektor tatsächlich die Möglichkeit zum Umstieg auf erneuerbare Energien.
Zwar würde der Umstieg auf erneuerbare Energien einen Wirtschaftsschaden bedeuten, weil Investitionen in Fossile gestrandet sind und diese dann durch staatliche Steuergelder ausgeglichen werden müssten, was für den Standort tatsächlich ein Nachteil wäre, aber das geht, denn es handelt sich ja nur um Kraftwerke, die irgendwo rumstehen. Der Staat könnte dem Konzern einfach ein paar Milliarden geben, dann könnte er die Kraftwerke verstaatlichen und abreißen lassen und dafür ein paar Windkraftanlagen und sowas hinstellen. Das geht theoretisch.
Aber nicht mal das wollen die Kapitalisten auch nur im Ernst angehen. Also Fritze Merz, GasKathi und auch viele der Lobbyisten stellen sich ganz offen hin und sagen: „Nee, nee, alles Blödsinn. Gas und Kohle, let's go!“
Und das in einer Situation, in der wir gerade merken, dass wir mit Öl und Gas schon irgendwie in massiver Abhängigkeit stecken. Aber naja, Hauptsache das Kapital und Vermögen sind geschützt.