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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

8.269 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Gesellschaft, Natur ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

11.04.2024 um 10:20
Zitat von eckharteckhart schrieb:Die Messe ist für mich gelesen
Mein Garten unterliegt nicht dem Spartengesetz. Ist Pachtland von der Stadt. 400 m². Hab nichts angebaut, außer nen Kirschbaum und ne Rabatte. Meine drei 200-Liter-Fässer sind seit 4 Jahren voll :)

Wenn der Rasen verbrennt, mir egal. Brauch ich nicht mähen. Der erholt sich eh wieder.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

11.04.2024 um 12:25
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Wenn der Rasen verbrennt, mir egal. Brauch ich nicht mähen. Der erholt sich eh wieder.
Damit gehörst du zur Ausnahme. Mir ist das auch egal, wenn der braun ist und nicht wächst, dann muss ich wenigstens nicht mähen. Und Unkraut in der Wiese ist mir auch Wurscht, solange es grün ist.

Aber wenn ich dann sehe, dass die Nachtbarn jeden Tag m2-weise Wasser auf die Wiese kippen, Düngen, jedes Unkräutchen Wegspritzen und alles ganz sorgfältig mähen, dann fällt mir nix mehr ein. Rundherum nur perfekt gepflegte englische Gärten.... Und ich werde angemotzt, weil ja der Wind n Samenkörnchen meines Unkrautes überwehen könnte.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

11.04.2024 um 13:04
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Aber wenn ich dann sehe, dass die Nachtbarn jeden Tag m2-weise Wasser auf die Wiese kippen, Düngen, jedes Unkräutchen Wegspritzen und alles ganz sorgfältig mähen, dann fällt mir nix mehr ein. Rundherum nur perfekt gepflegte englische Gärten.... Und ich werde angemotzt, weil ja der Wind n Samenkörnchen meines Unkrautes überwehen könnte.
Das sind dann wahrscheinlich jene Gartenfanatiker, die gegen diese schrecklichen Windräder in ihrer Umgebung kämpfen, weil das Landschaftsbild ihrer Heimat durch diese schlimmen Windkraftanlagen zerstört wird.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

11.04.2024 um 13:27
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Das sind dann wahrscheinlich jene Gartenfanatiker, die gegen diese schrecklichen Windräder in ihrer Umgebung kämpfen, weil das Landschaftsbild ihrer Heimat durch diese schlimmen Windkraftanlagen zerstört wird.
Das ist möglich, dass es da ne große Schnittmenge gibt. Von den direkten Nachbarn hat auch keiner n E-Auto weil $VorurteilHierEinfügen.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

11.04.2024 um 13:31
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Das sind dann wahrscheinlich jene Gartenfanatiker, die gegen diese schrecklichen Windräder in ihrer Umgebung kämpfen, weil das Landschaftsbild ihrer Heimat durch diese schlimmen Windkraftanlagen zerstört wird.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Das ist möglich, dass es da ne große Schnittmenge gibt. Von den direkten Nachbarn hat auch keiner n E-Auto weil $VorurteilHierEinfügen.
Wir haben mehr ein naturgarten. Ich bin fauler geworden im Garten. Bewege mich nicht mehr soviel.

Unser Nachbarn haben ein wunderbaren gepflegten Garten, mit viel Kunst drin.

Ich mag beides.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

11.04.2024 um 13:35
@alhambra @kuno7 @Forester @rhapsody3004
@Fichtenmoped @eckhart
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:diese schlimmen Windkraftanlag
Apropos Windkraft.
In Schipkau, in der Oberspreewald-Lausitz, soll jetzt die größte Windkraftanlage der Welt entstehen und noch dieses Jahr in Betrieb gehen. Das Windrad soll bis zur Rotorblattspitze 365 Meter hoch sein. Quasi genauso hoch wie der Fernsehturm in Berlin. Das Windrad in dieser Größe soll wohl 8.000 Haushalte mit Strom versorgen. Es soll wohl auch keine zusätzlichen Fläche benötigen, da es zwischen bestehenden Windrädern gebaut wird.

Gegen den Bau der Anlage gibt es seitens der Bevölkerung auch keinen Widerstand, denn der Betreiber hat die Bewohner von Anfang an informiert und mit einbezogen. Vor allem wird die Bevölkerung auch an den finanziellen Einnahmen beteiligt. Dabei sollen wohl in den vergangenen Jahren 3 Millionen € ausgezahlt worden sein, womit dann Schulen und Straßen saniert wurden und sogar ein neues Feuerwehrfahrzeug finanziert wurde.
300-Meter-Windrad soll noch in diesem Jahr in Schipkau aufgestellt werden

Die Windanlagen-Zukunft soll in 300 Metern Höhe liegen. So groß soll ein Windrad in der Lausitz werden. Rund ein Jahr lang hat an der Stelle ein Messmast Daten gesammelt.
Quelle: https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2024/04/brandenburg-schikpau-300-meter-windrad-soll-kommen-windmessmast-test-energie.html
Zitat von klompje1klompje1 schrieb:Unser Nachbarn haben ein wunderbaren gepflegten Garten, mit viel Kunst drin.
Also ein totes Stück Land quasi.
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Bei mir die, die sind AfD-Wähler.
Das würde mich nicht wundern, dass das AfD Wähler sind.


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11.04.2024 um 13:36
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Und ich werde angemotzt, weil ja der Wind n Samenkörnchen meines Unkrautes überwehen könnte.
Geht mir genauso. Wenn ich mal 2 Wochen nicht gemäht habe, dann ruft mich der Idiot von Nachbar an. Die sind jeden Tag von 6:30 bis 21:00 da. Hab mal bei offener Laubentür geschlafen wegen der Wärme. Sonntagfrüh gegen 7:00 fingen die an, großblättrige Pflanzen mitm Schlauch zu spritzen. Das war sowas von laut, ich dachte mein Schwein pfeift. Totale Macke!
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Das sind dann wahrscheinlich jene Gartenfanatiker, die gegen diese schrecklichen Windräder in ihrer Umgebung kämpfen, weil das Landschaftsbild ihrer Heimat durch diese schlimmen Windkraftanlagen zerstört wird.
Bei mir die, die sind AfD-Wähler.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

11.04.2024 um 13:52
Zitat von klompje1klompje1 schrieb:Unser Nachbarn haben ein wunderbaren gepflegten Garten, mit viel Kunst drin.
Nein, sogar sehr lebhaft, mit was die so alles drin stehen haben.
Was fürs Auge. Was schlimmer ist das alle ihren Gärten abriegeln.

Wir haben bewusst nicht alles abgeriegelt, aber bei uns würde dafür auch geklaut aus dem Garten.


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16.04.2024 um 09:58
Hier ist mal wieder ein Bericht inklusive Warnung zum Thema Golfstrom Abschwächung/Kipppunkt.

Der Forscher ist wohl schon 30 Jahre an dem Thema dran.

Falls die Wissenschaftler alle richtig liegen, wird's noch in diesem Jahrhundert richtig kalt hier in Europa und fast unbewohnbar.

Wie beschrieben nichts neues und schon lange bekannt. Seltsamerweise nimmt man das Thema aus meiner Sicht aber irgendwie nicht so ernst, also hinsichtlich CO2 reduzieren. Oder liege ich da falsch.
Die Belege für eine bereits laufende Abschwächung der atlantischen Umwälzströmung (AMOC) sind erdrückend, auch ohne direkte Messungen der Strömungsstärke über das letzte Jahrhundert, argumentiert Rahmstorf, der sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Forschungsthema beschäftigt. Das zeigt nicht nur ein charakteristischer "Fingerabdruck" dieser Abschwächung in der Temperaturentwicklung des Nordatlantik, sondern auch Salzgehaltsdaten aus Nord- und Südatlantik. Außerdem weisen unterschiedliche Studien mit paläoklimatischen Daten darauf hin, dass die Strömung bereits schwächer ist als je zuvor seit mindestens eintausend Jahren.

Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist bekannt, dass diese Strömung einen Kipppunkt hat; dies ist im Laufe der letzten Jahrzehnte in zahlreichen Studien mit verschiedenen Modellen immer wieder bestätigt worden. Bei vergangenen Klimaänderungen der Erdgeschichte über die letzten 100.000 Jahre ist die AMOC bereits wiederholt "umgekippt" und hat dramatische weltweite Klimafolgen ausgelöst.
Quelle:

https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/ueberblicksartikel-die-atlantische-umwaelzstroemung-als-kipppunkt


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16.04.2024 um 11:22
Zitat von ForesterForester schrieb:Wie beschrieben nichts neues und schon lange bekannt. Seltsamerweise nimmt man das Thema aus meiner Sicht aber irgendwie nicht so ernst, also hinsichtlich CO2 reduzieren. Oder liege ich da falsch.
Naja, du weißt ja, die Wissenschaft könnte sich ja auch irren. Und es kristallisiert sich ja gerade raus, das sie sich tatsächlich geirrt hat. Aber anders als die Kritiker es gerne hätten. Es scheint so zu sein, das alles noch viel schlimmer ist als gedacht. In der Luft und in den Meeren schiessen die Temperaturen von Rekord zu Rekord.

Aber in den Medien findet das kaum statt, hier und da mal ne Notiz und das wars. Und was nicht in den Medien ist, wird ignoriert. Da können die Klimaforscher noch so viele alarmierende Studien raushauen.


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16.04.2024 um 11:49
@alhambra
Na da passt ja dann ins Gesamtbild, die gestern verabschiedete "Korrektur " des Klimagesetzes.

Ich kann mich irgendwie dem Verdacht nicht erwehren, dass eine Partei immer auf der Bremse steht....also beim Klimaschutz, beim Verkehr eben gerade nicht.

Der Verkehrssektor reißt nämlich seine Ziele sehr deutlich und das kritisiere ich scharf und auch der unabhängige Expertenrat.

Das ist genau das Gegenteil von "Klimaschutz".

Unter den seit mindestens 50 Jahren bekannten Umständen lassen wir es also auch noch in 2024 richtig krachen.
Wissenschaft

: Verkehrssektor hat Klimaziel 2023 deutlich gerissen
Expertenrat zum Treibhausgasausstoß
Verkehrssektor hat Klimaziel 2023 deutlich gerissen
Im vergangenen Jahr hat es den stärksten Rückgang von Treibhausgasemissionen seit 1990 gegeben. Der Expertenrat für Klimafragen stellt nun seinen Prüfbericht vor – und sieht Handlungsbedarf.
Verkehrssektor hat die eigentlich zulässigen Emissionen überschritten

Bild vergrößern
A3 bei Erkrath (Symbolbild): Verkehrssektor hat die eigentlich zulässigen Emissionen überschritten Foto: Jochen Tack / IMAGO
Im Verkehr wurden 2023 Emissionsziele erneut verfehlt: Zu dem Ergebnis kommt der Expertenrat für Klimafragen.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler prüfen und bewerten die vom Umweltbundesamt ermittelten Berechnungen der Vorjahresemissionen und schauen sich Entwicklungen in ausgewählten Sektoren an. Dazu stellten sie nun ihren Bericht für das vergangene Jahr vor.


Das unabhängige Gremium weist darauf hin, dass es bei den Emissionsdaten der Sektoren aufgrund des frühen Berechnungszeitpunktes teilweise erhebliche Unsicherheiten gebe, insbesondere im Gebäudesektor. Trotzdem bestätigt der Expertenrat nun den Rückgang der Emissionen im vergangenen Jahr – um rund 10 Prozent von 750 auf 674 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Dabei handle es sich um den höchsten prozentualen Rückgang innerhalb eines Jahres seit 1990. Fazit: »Das implizite Ziel für die Gesamtemissionen wurde erreicht«.




Der Verkehrssektor schneidet dabei schlecht ab, so der Expertenrat. Er verfehle die im Bundes-Klimaschutzgesetz zulässige Jahresemissionsmenge um 12,8 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. »Die erneute Verfehlung des Jahresziels ist im Ergebnis unserer Prüfung beim Verkehr eindeutig«, stellt der Vorsitzende des Expertenrats, Hans-Martin Henning, fest. Laut Umweltbundesamt ist der Verkehr der einzige Sektor, »der sein Ziel deutlich verfehlt und sich weiter vom gesetzlichen Zielpfad entfernt«.
Quelle:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/verkehr-verkehrssektor-hat-klimaziel-2023-deutlich-gerissen-a-905f3696-647e-477f-adb1-06417af1cff0


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

16.04.2024 um 12:01
Zitat von ForesterForester schrieb:Der Verkehrssektor reißt nämlich seine Ziele sehr deutlich und das kritisiere ich scharf und auch der unabhängige Expertenrat.
Also im Gebäudebereich wurden die Ziele auch gerissen, aber nur geringfügig und dort wurden ja schon die Weichen Richtung Wärmepumpe oder Fernwärme gestellt. Sprich, es passiert was und man muss sehen ob das reicht oder verschärft werden muss.

Aber beim Verkehrssektor ist ja komplette Arbeitsverweigerung. Ich verstehe auch nicht warum der Kanzler das so laufen läßt. Es gäbe ja Möglichkeiten:

* Doch wieder BEV fördern(diesmal zuverläßig bitte)
* Strompreise absenken (würde auch den Wärmepumpen helfen) Benzinpreise hoch
* Mehrwertsteuer auf BEV auf null setzen
* Tempolimit
* ÖPNV mal auf die Kette bekommen
usw...

Der Wissing müsste ja auch nicht alles machen, speziell kein Tempolimit wenn er das nicht will. Aber könnte ja wenigstens mal irgendwas machen. Aber nein, wir warten auf die Wundertechnik, die alles in Ordnung bringt. Dabei haben wir die schon, nennt sich BEV.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

16.04.2024 um 12:37
Zitat von ForesterForester schrieb:Seltsamerweise nimmt man das Thema aus meiner Sicht aber irgendwie nicht so ernst, also hinsichtlich CO2 reduzieren.
Dass das Thema CO2-Reduzierung kaum noch ernst genommen wird, liegt meines Erachtens daran, dass Erdölkonzerne und diverse Interessenverbände damals vor 36 Jahren einfach gute Arbeit geleistet haben, in dem sie Zweifel durch vermeintliche Experten säen lassen haben.

In der Arte Doku "Klimawandel - die Macht der Lobbyisten" wird gezeigt, wie Zweifel durch vermeintliche Experten über den von Menschen beschleunigten Klimawandel in die Welt getragen wurden, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Wie gut diese äußerst effektive Strategie funktioniert hat, kann man 36 Jahre später sehr gut in den Kommentarspalten der Medien und an der weltweit betriebenen Politik zur Bekämpfung der Klimakrise beobachten.

https://www.arte.tv/de/videos/102286-000-A/klimawandel-die-macht-der-lobbyisten/ (Archiv-Version vom 27.04.2024)

Inhalt:
Klimawandel - Die Macht der Lobbyisten
Ende der 1980er-Jahre gelangten die Erkenntnisse über die Gefahren des Klimawandels mehr und mehr in die Öffentlichkeit. Während die alarmierenden Daten der Klimaforschung immer wieder untermauert wurden, betrieben einige große Erdölkonzerne und Interessenverbände offenbar gezielt Lobbyarbeit, um die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Bereits 1988 ließ sich der Klimawandel mit 99-prozentiger Sicherheit voraussagen. Der Treibhauseffekt stand außer Frage und es war klar, dass keine Zeit mehr verloren werden durfte. In einer gemeinsamen Erklärung verpflichteten sich damals Wissenschaft und Politik, die Emissionen bis 2005 um 20 Prozent zu senken. Der Weltklimarat wurde aus der Taufe gehoben, um einen globalen Klimavertrag auszuarbeiten. Doch bis heute ist fraglich, ob und wann definierte Klimaziele weltweit überhaupt noch erreichbar sein werden. Denn die Menge an Kohlendioxid in der Atmosphäre hat sich seit Ende der 80er Jahre noch einmal verdoppelt.

Große Ölkonzerne bemerkten die Klimaerwärmung anscheinend schon sehr früh – doch anstatt dagegen anzugehen, leiteten sie eine gigantische Kampagne in die Wege, um den Kampf gegen den Klimawandel zu torpedieren: Sie entließen ihre eigenen Forscher, die Alarm geschlagen hatten, stellten die gleichen Personen ein, die der Tabakindustrie schon erfolgreich dabei geholfen hatten, die wissenschaftlich nachgewiesenen Gefahren des Rauchens herunterzuspielen, und finanzierten insgeheim vermeintliche Experten, die sich dazu hergaben, die Existenz des Klimawandels medial anzufechten.

Heute stellen sich Konzerne gerne als Öko-Pioniere dar, obwohl sie genau das Gegenteil tun: Bis zu 95 Prozent der Investitionen in neue Energien fließen in die Förderung fossiler Brennstoffe, die die Erderwärmung weiter vorantreiben. Die Dokumentation zeigt, mit welchen Strategien die öffentliche Meinung in Sachen Klimawandel beeinflusst wurde – und mit welchem Erfolg.



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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

16.04.2024 um 13:06
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Aber beim Verkehrssektor ist ja komplette Arbeitsverweigerung. Ich verstehe auch nicht warum der Kanzler das so laufen läßt. Es gäbe ja Möglichkeiten:
Das könnte auch an den bevorstehenden Wahlen liegen. Viele WählerInnen wollen vielleicht lieber hören, dass alles so bleibt und von Einschränkungen nichts wissen.

Klimaschutz ist oft das was die anderen doch bitte machen sollen. Meine Urlaubsfahrten, mein 400 qm Haus, die eine Kreuzfahrt und die zwei Flugreisen machen den Braten ja nun auch nicht fett 🤨

Und die Wähler will man halt auch nicht vergraulen.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Aber beim Verkehrssektor ist ja komplette Arbeitsverweigerung. Ich verstehe auch nicht warum der Kanzler das so laufen läßt. Es gäbe ja Möglichkeiten:
Arbeitsverweigerung würde ich das mindestens auch nennen. Einfach gar nichts machen und alle Versuche auch nur etwas zu machen blockieren.

Muss ja ne seltsame Wählerklientel sein, die man da bedienen will.

Andererseits weiß ich jetzt auch nicht, ob das so clever ist alles noch weiter zu verzögern. Irgendwann kommt ja dann die Rechnung umso dicker.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:In der Arte Doku "Klimawandel - die Macht der Lobbyisten" wird gezeigt, wie Zweifel durch vermeintliche Experten über den von Menschen beschleunigten Klimawandel in die Welt getragen wurden, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Wie gut diese äußerst effektive Strategie funktioniert hat, kann man 36 Jahre später sehr gut in den Kommentarspalten der Medien und an der weltweit betriebenen Politik zur Bekämpfung der Klimakrise beobachten.
Sehr guter Beitrag. Ja, die Lobbyisten haben viel Meinungsbildung betrieben.

Andererseits kann doch jeder der bis drei zählen kann, sich die Infos selbst auch zusammen reimen oder noch viel besser,. selbst aus dem Fenster schauen.

Da müsste man doch merken, wenn es keine Insekten mehr gibt, von Januar bis Dezember Sturm und das Thermometer immer höher steigt.🤔 Schnee? Fast garnie....

Vielleicht könnte das ja ein Klimawandel sein der durch 100 Jahre Verbrennung fossiler Kraftstoffe entstanden sein könnte. Oder?


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

16.04.2024 um 13:16
Zitat von ForesterForester schrieb:Meine Urlaubsfahrten, mein 400 qm Haus, die eine Kreuzfahrt und die zwei Flugreisen machen den Braten ja nun auch nicht fett 🤨
Das trifft aber auf die wenigsten zu. Die meisten Menschen sind dann doch eher arm, würde ich vermuten. Es gibt da eine bekannte Sängerin mit einem Jet und tonnenweise Emissionen im Jahr. Es gibt da einen Kanzler und eine Ministerin, die gerne mal die Flugbereitschaft nutzen ... und dem kleinen Bürger vorschreiben wollen, doch bitte umweltbewusster zu sein. Solange die Reichen uns verarschen, sollen sie doch mit uns auch zugrunde gehen. Sie sind die ersten, die bei schlimmeren Ereignissen rumheulen.


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16.04.2024 um 15:27
Zitat von ForesterForester schrieb:Klimaschutz ist oft das was die anderen doch bitte machen sollen
Als die Dreckschleudern gebaut wurden, haben die Konzerne gern ihr Portmonaie aufgemacht. Jetzt muss der Endverbraucher für CO²-Abgaben oder Steuern dafür grade stehen und muss blechen.
Zitat von ForesterForester schrieb:Da müsste man doch merken, wenn es keine Insekten mehr gibt,
Glyphosat
Zitat von ForesterForester schrieb:von Januar bis Dezember Sturm
Kann mich nicht dran erinnern, dass wir von letztes Jahr Herbst bis heute nen Orkan hatten.
Zitat von ForesterForester schrieb:Meine Urlaubsfahrten, mein 400 qm Haus, die eine Kreuzfahrt und die zwei Flugreisen machen den Braten ja nun auch nicht fett 🤨
Das hat was von Schwarzfahren. Ob ich mir ne Fahrkarte hole oder nicht, der Zug fährt doch sowieso. Egal ob ich drinsitze oder nicht.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

17.04.2024 um 08:40
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Das hat was von Schwarzfahren. Ob ich mir ne Fahrkarte hole oder nicht, der Zug fährt doch sowieso. Egal ob ich drinsitze oder nicht.
Wie viele Flugzeuge fliegen denn so gut wie leer hin und her? Gibt's da belastendes Material?
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Kann mich nicht dran erinnern, dass wir von letztes Jahr Herbst bis heute nen Orkan hatten.
Als Fahrradfahrer kann ich dir aber versichern, dass die Tage an denen starker Wind zu verzeichnen war bzw. ist, zugenommen haben. Da braucht's keinen durchgängigen Orkan oder wöchentlich Berichte über entwurzelte Bäume, dass man da ne Veränderung attestieren kann.


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17.04.2024 um 14:57
Zitat von McPaneMcPane schrieb:Als Fahrradfahrer kann ich dir aber versichern, dass die Tage an denen starker Wind zu verzeichnen war bzw. ist, zugenommen haben. Da braucht's keinen durchgängigen Orkan oder wöchentlich Berichte über entwurzelte Bäume, dass man da ne Veränderung attestieren kann.
Das kann ich bestätigen. Starker Wind wird immer häufiger. Gut für die Windkraft, aber unangenehm für die Fahrrad Fahrer.

Vermutlich ist in der Atmosphäre mehr Energie durch mehr Wärme=mehr Wind


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17.04.2024 um 16:11
Zitat von ForesterForester schrieb:Vermutlich ist in der Atmosphäre mehr Energie durch mehr Wärme=mehr Wind
Wind entsteht durch Luftmassenaustausch. Und wenn ein Tief das nächste Tief jagt, ja dann gibt's Wind.


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17.04.2024 um 16:14
Zitat von McPaneMcPane schrieb:Als Fahrradfahrer kann ich dir aber versichern, dass die Tage an denen starker Wind zu verzeichnen war bzw. ist, zugenommen haben
Fakt ist, dass wir lange keinen Orkan hatten. Und dass es im Herbst und Winter mal bisschen stürmisch werden kann, sollte Konsens sein. Schließlich ist da nicht Sommer.


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