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Kann man sich selbst finden? (Selbstfindung)

711 Beiträge, Schlüsselwörter: Selbstfindung, Lebendigkeit
Bublik79
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Kann man sich selbst finden? (Selbstfindung)

30.04.2014 um 22:52
@oneisenough
oneisenough schrieb:Etwas, das dir vollkommen unheimlich, mysteriös und gar widersprüchlich erscheint, nicht wahr?
Ha, ha, ha.... kalt, ganz kalt :D
Nach unserer so langen Diskussion in meinem Thread hast du nicht wirklich was verstanden, weil du ja zu faul bist.


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oneisenough
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Kann man sich selbst finden? (Selbstfindung)

30.04.2014 um 22:53
@Bublik79

Ja, nenne mich einen faulen Hund, wenn es dich zufriedenstellt. Das ist okay. :)


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Bublik79
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Kann man sich selbst finden? (Selbstfindung)

30.04.2014 um 22:54
@oneisenough

Ich nenne dich so wie du es sagst :D


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Kann man sich selbst finden? (Selbstfindung)

30.04.2014 um 23:09
@oneisenough
oneisenough schrieb:Das ”BIN“ und das ”ICH“ können wie folgt charakterisiert werden:

Das ”BIN“ meint das Vorhandensein.
Das ”ICH“ meint die Erfahrbarkeit.

Das ”BIN“ ist primär und das ”ICH“ ist sekundär (gemeint ist eine Folge).
Ich gehe mal von einem Primärsystem aus, an dem ein Sekundärsystem gekoppelt ist. Unter bestimmten Umständen, kann sich das Sekundärsystem vom Primärsystem abkoppeln, und eine Eigenständigkeit erlangen.

Geht das hier auch?


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Kann man sich selbst finden? (Selbstfindung)

30.04.2014 um 23:54
Ich hab mich schon oft, nicht gesucht aber dennoch gesehen. Das kommt so etwa eins bis zwei mal am Tag vor, es ist der Moment wo ich kurz in den Spiegel schaue. Wobei es seltsam anmutet sich zu sehen ohne gesucht zu haben. Wer suchet der findet, ob das stimmt bleibt dahingestellt.

Ich z.B. vermisse Sachen die ich bis heute nicht gefunden habe. Ab und zu kommt etwas längst verschollenes zum Vorschein. Nennt sich finden ohne zu suchen, dennoch bleibt der Umstand das etwas vermisst wird was da war oder sein sollte. Sein sollte besteht aus der Gefühlswelt die einen grossen teil am Ich sein beiträgt.

Ich steh im Wald und Spiel „ich such mich“.
Nach kurzer Zeit überfällt mich nicht die Langeweile sondern die Erkenntnis, dass ich nicht der sich verbergende wie der suchende zugleich sein kann. Ich kann es mir denken, mir vorstellen aber nicht zwei teilen damit ich mich suchen und gleichzeitig verbergen kann. Wobei, mit Gollum wäre das eine feine sache, da kann man zu zweit einen vierer Tisch belegen uns sich selbst von der Seite anquatschen :D .


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oneisenough
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01.05.2014 um 00:52
@Zonara
Zonara schrieb:Ich gehe mal von einem Primärsystem aus, an dem ein Sekundärsystem gekoppelt ist. Unter bestimmten Umständen, kann sich das Sekundärsystem vom Primärsystem abkoppeln, und eine Eigenständigkeit erlangen.

Geht das hier auch?
Ein System wird üblicherweise als etwas Begrenztes verstanden.

Aufmerksamkeit ist aber nicht begrenzt, weil sie kein Etwas ist, um das man eine Grenze ziehen und auf diese Grenze ein Etikett mit der Aufschrift "Primärsystem" kleben kann.

Auch ist es korrekter, wenn man von Folgewirkungen (anstatt einem Sekundärsystem) spricht.


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oneisenough
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01.05.2014 um 01:03
@DonFungi
DonFungi schrieb:Der Beobachterstatus bringt hier nichts, wir stehen nicht abgehoben nebenan und schauen zu.
Zwischen dem Beobachter und dem, was er beobachtet, befindet sich immer eine Distanz, weil sonst keine Beobachtung zustande käme.

Der Begriff ”abgehoben“ passt hier aber nicht ganz, wie ich finde. Es ist trotz Distanz immer eine Verbundenheit vorhanden, auf die du ja auch schon hingewiesen hast.


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dedux
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01.05.2014 um 08:21
DonFungi schrieb:Ich steh im Wald und Spiel „ich such mich“.
Nach kurzer Zeit überfällt mich nicht die Langeweile sondern die Erkenntnis, dass ich nicht der sich verbergende wie der suchende zugleich sein kann. Ich kann es mir denken, mir vorstellen aber nicht zwei teilen damit ich mich suchen und gleichzeitig verbergen kann. Wobei, mit Gollum wäre das eine feine sache, da kann man zu zweit einen vierer Tisch belegen uns sich selbst von der Seite anquatschen :D .
Lustig gemeint aber dennoch punktgenau ruebergebracht. Man muss diese Erkenntnis nur mal verinnerlichen und schon gehen Tueren auf :)


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Kann man sich selbst finden? (Selbstfindung)

01.05.2014 um 13:31
@oneisenough

Mal anders rum.

Ich " bin " Aufmerksamkeit, als Folge von diesem Seinszustand entsteht das " ich ".

Um ein " ich " zum Ausdruck zubringen bedarf es ein Bewusstsein. Dieses Bewusstsein hat eine Ich-Identität.

Identität wird so viel ich weiß vom Latainischen abgeleitet, von " idem ", was Übersetzt "derselbe" oder " der gleiche " bedeutet.

Jetzt sind wir bei " BIN, ICH, DERSELBE " , hört sich an wie eine Frage.

Ersetze ich " BIN " durch Aufmerksamkeit, heißt es " AUFMERKSAMKEIT ICH DERSELBE "

Weiter ersetze ich " ICH " durch " Bewusstsein " AUFMERKSAMKEIT BEWUSSTSEIN DERSELBE "

Ich-Identifikation: Identifikation heißt, ich identifiziere mich mit etwas, bin aber nicht unbedingt das, mit dem ich mich identifiziere, also nicht authentisch.

Wie kann Ursache, das Selbe sein wie die Folge? Ich weiß nicht ob das möglich ist wenn wir " Zeitlos" wären.


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oneisenough
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01.05.2014 um 15:51
@Zonara

Wenn wir sagen, dass wir uns mit etwas identifizieren, dann meinen wir damit, das wir genau das sind, womit wir uns identifizieren. Wir halten uns dann nicht nur für das Gleiche, sondern für Dasselbe. Der Unterschied zwischen beiden liegt in der Zählbarkeit. Gleiches bedeutet immer mindestens 2, wohingegen Dasselbe stets nur 1 meint.

Du bist aber niemals Dasselbe wie beispielsweise das Gefühl der Fröhlichkeit, denn sonst wärst du es immer und könntest zudem niemals abgrundtief traurig sein, weil du ja ständig und unterbrochen mit dem Aufrechterhalten von Fröhlichkeit beschäftigt bist, welches du als ”dich“ verstehst. Würdest du nicht mehr fröhlich sein, müsstest du konsequenterweise auch argumentieren, dass du verschwunden bist. Aber das bist du nicht.

Deswegen ist man niemals das, womit auch immer man sich identifizieren kann. Das, womit man sich identifizieren kann, ist stets nur ein zusätzlicher kommunikativer Ausdruck, den man für eine gewisse Dauer benutzt. Aber man selbst ist unmöglich ein bestimmter Ausdruck, weil man sie ständig wechseln kann.
Zonara schrieb:Wie kann Ursache, das Selbe sein wie die Folge? Ich weiß nicht ob das möglich ist wenn wir " Zeitlos" wären.
Du wirst alle Ereignisse als eine Ursache bezeichnen, die sich zeitlich vor einer Folge befinden.

Und du wirst alles als eine Folge bezeichnen, was sich zeitlich nach einer Ursache befindet.

Welches Ereignis dir dir auch immer aus der unendlichen Folge aller Ereignisse herauspicken wirst, ist eine Entscheidung der Willkür, die nur deswegen gemacht wird, weil sie einen zufriedenstellt. Das Auto ist deswegen gegen Baum geknallt (Wirkung), weil die Bremsen versagt haben (Ursache). Dass es jedoch der Herstellung des Autos bedarf, interessiert uns für die Erklärung von Ursache nicht mehr.


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indigodave
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01.05.2014 um 16:06
@Bublik79
Bublik79 schrieb:Nicht nur das. Es gibt Menschen die nur das Negative sehen, egal Gesundheit oder Politik. Die drehen sich im Negativen Bereich und haben nichts Positives. Es gibt welche denen was passiert und sie sagen "Ach, schon vergessen, kann jedem passieren, ist nicht schlimm" und Es gibt welche die bei Kleinigkeit noch Tage lang nur am rum heulen sind und Alles nur Schlecht sehen und empfinden, ist kein Wunder das diese nicht glücklich leben können.
Verstehst du wie ich das meine?
Man kann an sein Leben denken und vor den Augen die Glücklichsten Momente sehen die das Leben wert machen, oder man sieht nur die Negativen Momente und sagt dass das Leben schlecht ist.
Ja schon, aber alle diese Menschen haben Gründe, warum Sie das positive nicht sehen.

oder wie siehst du das?
habe ich jetzt was verwchselt, was du sagen wolltest?


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Bublik79
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01.05.2014 um 16:18
@indigodave

Natürlich hat man seine Gründe! Es geht ja darum trotz dieser Gründe Liebe und Glück zu empfinden.
Was mir alles im Leben zugestoßen ist würden sich viele dabei das Leben nehmen, Andere aber fokussieren sich auf das Schöne im Leben, so dass sie diese Gründe ausblenden und trotz dieser Gründe Liebe und Glück empfinden.
Beim gleichem Grund kann einer in die Depressionen versinken oder trotz diesem Grund das Beste und Schönste machen.


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Bublik79
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01.05.2014 um 16:31
@indigodave

Ist nicht wichtig, brauchst keinen Kopf drum zumachen! Habe selber irgendwie den Faden verloren :)


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indigodave
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01.05.2014 um 16:38
@Bublik79

schuldigung, war am essen :)

Bublik79 schrieb:Natürlich hat man seine Gründe! Es geht ja darum trotz dieser Gründe Liebe und Glück zu empfinden.
Was mir alles im Leben zugestoßen ist würden sich viele dabei das Leben nehmen,
:D

Bublik79 schrieb:Andere aber fokussieren sich auf das Schöne im Leben, so dass sie diese Gründe ausblenden und trotz dieser Gründe Liebe und Glück empfinden.
Und andere verarbeiten SIE :) .
Bublik79 schrieb:Beim gleichem Grund kann einer in die Depressionen versinken oder trotz diesem Grund das Beste und Schönste machen.
Ja es ist bei jedem unterschiedlich, schon was er erlebt hat In (Vor) seiner kindheit.
Bublik79 schrieb:Ist nicht wichtig, brauchst keinen Kopf drum zumachen! Habe selber irgendwie den Faden verloren
Also lassen wirs :D


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01.05.2014 um 16:43
@sweetdk
Ist es nicht so, dass wenn jemand sich selbst findet, Gott findet?
ja man kann sich finden, wiederfinden kann man sich wenn man die Bibel liesst, vorausetzung ist das Vertrauen auf das was man liesst.


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01.05.2014 um 17:04
@oneisenough

Das was du schreibst ergibt nur einen Sinn wenn es nur ein Bewusstsein gibt.

wie passt da mein, dein Bewusstsein rein?

Ich bin du und du bist ich und doch erfahren wir uns als getrennt ...

Nach dem körperlichen Tod, werden alle Erinnerungen in einem Bewusstsein gespeichert, vermengt...?


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oneisenough
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01.05.2014 um 17:33
@Zonara
Zonara schrieb:wie passt da mein, dein Bewusstsein rein?
Wenn Aufmerksamkeit als fundamentales Kommunikationsverlangen verstanden wird, dann erklärt sich von selbst, warum es dich und mich und alle anderen, als Ergebnisse der Umsetzung dieses Verlangens gibt.


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02.05.2014 um 00:21
oneisenough schrieb:Zwischen dem Beobachter und dem, was er beobachtet, befindet sich immer eine Distanz, weil sonst keine Beobachtung zustande käme.
Meines Erachtens besteht ein Unterschied zwischen den Prämissen die zur Wahrnehmung zwingend sind und zu dem was der Mensch aus seiner Wahrnehmung her leitet. Da muss man schon beide Augen zukneifen um sagen zu können der Mensch sieht sich im Gefüge stehend.

Das zeigt sich bereits da wo der Mensch als Primat auch Tier in sich trägt. Für die eben gemachte Aussage wurde mir einst eine Aufmerksamkeit über x Seiten zu teil. Fazit der Unterhaltung damals; das war wohl nichts mit der Selbstfindung, hätte echt was gebracht aber die beflügelte Ebene des Geistes hängt da irgendwo zwischen Himmel und Erde fest. Wobei, da soll es noch ein über über geben, ein alles aus einem, 2 für 3 und ein Wald bestehend aus Bäume. Dazu gesellt sich ein wundersames Labyrinth in dessen Mitte der güldene Pokal, als Braingate, zur nächst höheren Bewusstseinsebene steht. Im Labyrinth sollte man sich immer links halten, da kommt man vielleicht nicht durch die Mitte aber an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder raus.
oneisenough schrieb:Der Begriff ”abgehoben“ passt hier aber nicht ganz, wie ich finde. Es ist trotz Distanz immer eine Verbundenheit vorhanden, auf die du ja auch schon hingewiesen hast.
Sich die Erde aneignen, Machtstrukturen bilden, die Natur ausbeutet, seinen Stempel der geistigen Manifestation aufdrücken, Gottgleich entscheiden das der Mensch Edel sei und die Erde nach Schriften legitim an die Wand fahren darf. Ich finde schon das der Mensch etwas abgehoben daneben steht. :)


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mal_schauen
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02.05.2014 um 15:47
gute frage ...
man kann sich selbst finden ...
dazu fällt mir das hier ein ...
das leben im hier und jetzt ...

was im grunde genommen zählt ...
ist dieser moment

es ist niemals ... gar nichts los ...

SpoilerYoutube: Peaceful Warrior - Bridge Scene (german)


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mal_schauen
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02.05.2014 um 15:54
der ganze film ... :)
Spoilerhttps://www.youtube.com/watch?v=W2IT6S5tB6Q


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