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Glauben ohne Buch und Religion?

69 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Glaube, Bibel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Glauben ohne Buch und Religion?

17.11.2018 um 22:43
Zitat von Noldor1Noldor1 schrieb:Und ich bin nicht Atheist geworden weil ich einen Kampf gegen Religionen, besonders am Zitieren aus heiligen Büchern, führe.

Ich bin Atheist weil ich nicht an die Geschichte mit dem Gott als Erschaffer des Universums, egal welcher Religion, glaube.
Natürlich wollte ich nicht alle Atheisten in den gleichen Topf werfen.
Wenn ich den Eindruck erweckte tut es mit leid.
Leider habe ich hier im Forum viele Atheisten angetroffen die mindestens so begrenzt waren wie viele Gläubige.
Auch ich habe mit dem Atheismus geliebäugelt bis mir die Erkenntniss kam, dass eigentlich alles Glaube ist auch der Nichtglaube.


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Glauben ohne Buch und Religion?

17.11.2018 um 22:51
Zitat von CriticalRushCriticalRush schrieb:ch ahbe den namen aus einem film, genau geschrieben wird er so Sarayu
Den Film habe ich nicht gesehen aber es tönt interessant.
Ich würde dir die Bücher Gespräche mit Gott von Neil Walsh empfehlen, sie sind wirklich erfrischend unorthodox.


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17.11.2018 um 22:55
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb:Natürlich wollte ich nicht alle Atheisten in den gleichen Topf werfen.
ich finde du hat die gläubigen genau so inden topf geworfen :D bestimmt nicht jeder christ akzeptiert alles aus diesem zu altem buch, bei den 10 geboten angefangen


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Glauben ohne Buch und Religion?

17.11.2018 um 22:55
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb:benihispeed
Ist schon okay. Fühlte mich auch nicht angegriffen.

Es gibt überall Leute die allen ihre Meinung aufdrängen wollen. Das können Atheisten sein, Vegetarier, Veganer oder was auch immer.

Meiner Meinung nach soll jeder nach seiner Façon selig werden. Ich will niemanden zu meiner Meinung bekehren und wünsche auch nicht bekehrt zu werden.

Ich bin eigentlich auch noch am Schwanken zwischen Atheist und Agnostiker. Als Atheist sage ich: es gibt keinen allmächtigen Gott. Beweisen kann ich das nicht.
Als Agnostiker kann ich sagen; es könnte einen allmächtigen Gott geben.

Aber wie gesagt, diese Gedanken berühren mein momentanes Leben auf dieser Erde sehr wenig.

Schauen wir was nachher kommt. :)


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Glauben ohne Buch und Religion?

17.11.2018 um 22:59
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Jesus und die frühen Christen hatten ihre Heiligen Schriften.
das habe ich nicht gewusst, ich finde das toll, wie ernst kann man den so alte überbringugnen wissenschaftlich als wahr werten?
es gibt doch zu viele offene möglichkeiten der teuschung


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17.11.2018 um 23:18
Momentan glaube ich an Gott, egal welcher Religion. Meine Theorie ist, dass Gott der erste Mensch war und jetzt schon tot ist. Da er der Schöpfer war, galt er solange als heilig und die Geschichten wurden um ihn "gesponnen" bzw. könnte ich mir vorstellen, dass vieles aus den heiligen Schriften so stattgefunden hat und nicht metaphorisch gemeint ist. Unter der Prämisse, dass die Wahrnehmung, das Weltbild und auch das Zeitgefühl der Schreiber mit den heutigen nicht vergleichbar ist.
War das die Antwort auf die Frage? Ja, jedenfalls wenn Gott dann würde ich mich niemals auf eine Schrift oder eine Religion festlegen wollen, denn alles ist nur Überlieferung aus Interpretationn und Wahrnehmungen von Menschen.
Gläubuge und Atheisten, die meinen die Wahrheit für sich gepachtet zu haben, kann ich gleichermaßen nicht ernst nehmen.


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17.11.2018 um 23:30
Zitat von woertermordwoertermord schrieb:Meine Theorie ist, dass Gott der erste Mensch war
Dann war das wohl der Erste der es vom Schimpansen zum Hominini brachte.

Und es gab nicht einfach so einen "ersten Menschen".

Wikipedia: Hominisation#Die Hypothese von der Entwicklung des aufrechten Gangs auf Bäumen


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18.11.2018 um 00:30
Zitat von CriticalRushCriticalRush schrieb:das habe ich nicht gewusst, ich finde das toll, wie ernst kann man den so alte überbringugnen wissenschaftlich als wahr werten?
es gibt doch zu viele offene möglichkeiten der teuschung
Weiß jetzt nicht wirklich, was Du meinst.

Nur weil es Möglichkeiten zum Täuschen gibt, muß es keine tatsächlichen Täuschungen gegeben haben. Daß die Texte des NT nicht nachträglich umgeschrieben wurden - genau das wird aber immer wieder gerne erzählt, daß auf nem Konzil im 4.Jh. genau dies beschlossen und umgesetzt worden sei - das kann man ganz leicht erkennen. Antike Handschriften des gesamten NT gibt es erst aus der Zeit ab dem 4,Jh. Aber aus früherer Zeit gibt es durchaus Handschriftenfragmente, manche mehrere NT-Schriften umfassend, manche nur kleine Schnipselchen mit nur wenigen Worten aus einer Schrift. Dennoch decken sämtliche Handschriftenfunde von den ältesten (frühes 2.Jh.) bis zu 300 n.Chr. stolze 52% des gesamten NT ab. In dieser "Hälfte des NT" finden sich nun aber keine anderen Texte als in den gleichen Passagen aus späteren Zeiten. Hier wurde also nichts umgeändert. Und somit ist diese Behauptung falsch.Handschriftenfunde zum hebräisch-aramäischen Alten Testament sind leider seltener. Aber aus Qumran gibts da schon einiges aus dem 2.Jh. v.Chr. Sogar das (nahezu) komplette Jesajabuch. Und auch da ist das der selbe Text, wie man ihn auch in heutigen Bibeln lesen kann. Keine andere Botschaft oder sowas.

Selbstverständlich hatte das Judentum - und damit auch Jesus - seine heiligen Schriften. Und Jesus kannte sie auch und lehrte sie. Bezeichnenderweise wird er in den Evangelien "Rabbi" genannt. Das war damals die Bezeichnung für die Pharisäer, welche die Schriften auslegten. Jesus trat also als Pharisäer auf. Die Evangelien teilen mit, daß er in den Synagogen aus der Schrift rezitierte, und die Bergpredigt ist geradezu eine typische Form pharisäischer Schriftauslegung. Angesichts dessen, daß die Pharisäer in den Evangelien zuallermeist negativ gezeichnet werden (es muß schon recht früh zum Bruch mit den Pharisäern gekommen sein), hätte man Jesus doch kein Auftreten angedichtet, das ihn als Pharisäer erscheinen läßt. Tatsächlich ersetzt das Matthäusevangelium den Rabbi-Titel konsequent durch andere Titulaturen. Nur Fremde - und natürlich "der Verräter Judas" nennen Jesus hier noch "Rabbi". Wenn Jesus nun aber in den älteren Texten vor Matthäus Rabbi genannt wird und selbst bei Matthäus noch die Bergpredigt in typisch pharisäischer Gesetzesverschärfungs-Manier hält, dann ist das gute alte Überlieferung und nicht sekundäre Andichtung. Womit klar ist, Jesus kannte und lehrte seine Heiligen Schriften. Auch das also keine Täuschung.

Meintest Du das mit "Täuschung"?


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18.11.2018 um 09:01
einige religiöse die ich im Chat antreffe, sagen diese motivierenden Worte "...Weil das wahr ist " :D sie reden nicht nur über die Heilige Schrift, sie sprechen über alle möglichen Themen, so kommt es das manche Ihrer Wahrheiten sind nur Gerüchte, aber es ist ok sage ich mir, @perttivalkonen ich kenne Dich aus dem Pyramiden Thread und deine Posts zeigten das du nicht nur die Bibel liest und ich habe mich gewundert, das du auch schreibst, das etwas was so lange her ist auch war ist :D ich habe nicht gewusst das die ca 2000 Jahre alten schriften noch erhalten sind.

Ich Weiß es Gibt Schrift Prüfer die auch vor Gericht gelten und diese Wissenschaft geht über meine Verständnis, ich habe mich noch nicht genug mit beschäftigt. Ich habe angenommen man kann alle schriften und ihr alter fälschen.

Zum Thema, ich denke es ist menschlich, das manche sich zu sehr hineinsteigern, manche versuchen jede weisheit in der bibel wieder zufinden , andere haben dann vielleicht die erinnerung an Ihre Oma, in der viel mehr stecken könnte. Oder einen Schauspieler.

Ich finde das buch immerwieder erstaunlich und man kann es als ratgeber annehmen, aber ob ich dannach leben würde ich wahrscheinlich nicht, man muss sich nach der rellen welt richten und versuchen einen überblick vom großen ganzen zu bekommen, ob die bibel das geben kann weiß ich nicht.
aber ich verschliesse mich nicht nur weil da religion steht , die wahrheiten findet man nicht nur in den großen dr. arbeiten oder Literaturen


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Glauben ohne Buch und Religion?

18.11.2018 um 09:24
Manche verklagen Ihre Eltern an und bei der Anzeige Wird auch schlecht über Eltern gesprochen und wenn es Stimmt dann haben diese Kinder auch das Recht Als Mensch dazu. Dieses Thema zeigt ganz klar wie sich die Auffassung von recht unterscheidet.
die religion ist alt vielleicht von gott, die andere seite hat gesetze aus einer demokratie(evtl. relligiöse dabei ;) )


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18.11.2018 um 09:28
Zitat von Noldor1Noldor1 schrieb:Und es gab nicht einfach so einen "ersten Menschen".
Aha. Schön, dass du dich wähnst zu wissen.
Ich war selbst in der Schule und weiß, was man üblicherweise zu denken hat.


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18.11.2018 um 09:39
Zitat von CriticalRushCriticalRush schrieb:Zum Thema, ich denke es ist menschlich, das manche sich zu sehr hineinsteigern, manche versuchen jede weisheit in der bibel wieder zufinden ,
Das ist ja nicht auf Religion beschränkt. Auch hier wurden schon Weisheiten unhinterfragt für Tatsachen gehalten. Was dem eigenen Weltbild entspricht, wird nur zu gern einfach so geglaubt und als Tatsache gewertet, weil "es ist ja stimmig, plausibel" zu dem, was man schon vorab für wahr hält. Sei es nun die Buchlosigkeit der frühen Christen, die Abänderung der neutestamentlichen Texte oder der Rauswurf verschiedener "Apokryphen". Auch das Abwerten von Sichtweisen anderer ist so ein allgemein menschlicher Zug, nicht auf Religion beschränkt. Hier wurde ja ebenfalls schon buddhistisches und christliches Schrifttum abgewertet, es stammt ja nicht mal von Buddha oder Jesus selbst, und die seien eben ohne Schriften ausgekommen. Nicht Religionen entzweien die Menschheit und hindern den Weg zu Erkenntnis, Weisheit, Reife udgl., sondern eben solche Denkmuster, egal mit welchem Weltbild im eigenen Kopf, egal bezogen auf welche anderen Sicht- und Verhaltensweisen anderer Menschen und Gruppen.


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Glauben ohne Buch und Religion?

18.11.2018 um 09:42
Zitat von CriticalRushCriticalRush schrieb:aber ich verschliesse mich nicht nur weil da religion steht , die wahrheiten findet man nicht nur in den großen dr. arbeiten oder Literaturen
Wer mit offenem Geist durch die Welt geht sieht überall und in Allem tiefe Wahrheit.
Nach meinem Glauben ist alles was existiert ein Ausdruck Gottes und alles was entsteht das Wirken des Geist Gottes.
Die Wissenschaft ist die Suche nach den Prinzipien nach denen der Geist Gottes wirkt.
Wir sind alle Kinder, Variationen Gottes, nach selbstähnlichen, selbstorganisierenden Mustern entstanden und das Muster ist Gott.


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18.11.2018 um 10:00
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Nicht Religionen entzweien die Menschheit und hindern den Weg zu Erkenntnis, Weisheit, Reife udgl., sondern eben solche Denkmuster, egal mit welchem Weltbild im eigenen Kopf, egal bezogen auf welche anderen Sicht- und Verhaltensweisen anderer Menschen und Gruppen.
Das ist eine sehr tiefe Wahrheit.
Jede Sichtweise hat seine Berechtigung in ihrem eigenen Rahmen, auch jede Religion, wichtig ist die Offenheit für das Andere und die Erkenntnis das wir alle schlussendlich nach der gleichen Wahrheit suchen gleich in welchem Mantel sie daherkommt.
Darum sind Menschen wie du wichtig, die immer wieder festgefahrene Denkmuster entlarven und Aufbrechen.
Auch bei mir, Danke 🙏

Bücher und Religionsgesetze verleiten leider viele Menschen dazu zu Glauben Sie hätten die 100% Wahrheit schon gefunden.
Meine Religion ist das Suchen.


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Glauben ohne Buch und Religion?

18.11.2018 um 10:26
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb:Meine Religion ist das Suchen.
da kommt es auf die skills an :D ja lernen und trenieren :D für die suche nach der Wahrheit, manche wollen aber das alles so bleibt wie es ist


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Glauben ohne Buch und Religion?

18.11.2018 um 10:36
Zitat von CriticalRushCriticalRush schrieb: manche wollen aber das alles so bleibt wie es ist
An der Grösse der Herausforderung wachsen die Fähigkeiten sie zu meistern. 😅


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18.11.2018 um 10:38
Das sowieso :D


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Glauben ohne Buch und Religion?

18.11.2018 um 10:42
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb: Auch das Abwerten von Sichtweisen anderer
diese wahrheit die dahinter stekt, würde ich mal gerne erlangen, es ist manchmal auch schwer zu unterscheiden wer sich nicht durchsowas beienflussen lässt und immer noch sachlich bleibt, was ist prinzip und was ist einfach falschgelernt?
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb:Darum sind Menschen wie du wichtig, die immer wieder festgefahrene Denkmuster entlarven und Aufbrechen.
Auch bei mir, Danke 🙏
wie hat sie das geschafft? :D das du dich geöffnet hast es einzusehen


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Glauben ohne Buch und Religion?

18.11.2018 um 10:51
Zitat von CriticalRushCriticalRush schrieb:sie das geschafft? :D das du dich geöffnet hast es einzusehen
Durch ihr grosses Wissen dem ich nicht das Wasser reichen kann und ihre kompromisslose Art nach allen Seiten auszuteilen.
Mein Talent ist alles zu hinterfragen, auch mich selber.


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18.11.2018 um 11:10
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb:Bücher und Religionsgesetze verleiten leider viele Menschen dazu zu Glauben Sie hätten die 100% Wahrheit schon gefunden.
Meine Religion ist das Suchen.
Auch ohne Buch sitzt Du dem selben Denkfehler auf. Hast es gerade erst in Deinem Vorbeitrag geschrieben.
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb:Wer mit offenem Geist durch die Welt geht sieht überall und in Allem tiefe Wahrheit.
Nach meinem Glauben ist alles was existiert ein Ausdruck Gottes und alles was entsteht das Wirken des Geist Gottes.
Weil Dein Weltbild beinhaltet "alles was existiert (, ist) ein Ausdruck Gottes und alles was entsteht das Wirken des Geist Gottes", fällt bei Deiner "Suche" die "tiefe Wahrheit", die Du "findest", eben auch entsprechend aus. Also passend zu Deinem Weltbild.

Was dazu (halbwegs) paßt, gilt als bestätigende Erkenntnis. Was nicht paßt, wird als "ich habs nur noch nicht richtig verstanden" gewertet und damit nicht als Infragestellung betrachtet, im späteren Verlauf zumeist ausgeblendet. Eine weitere Beschäftigung mit so etwas kann allerdings auch zu einer (eher geringfügigen) Modifizierung des bisherigen Weltbildes führen, sodaß es nun "paßt". Dinge, die dazu geführt haben, gelten gemeinhin als besonders große bzw. besonders wichtige Erkenntnisse. Letztlich gings aber nur um eine geringfügige Anpassung des Weltbildes, um es nicht wirklich hinterfragen zu müssen und weiterhin alles Wahrgenommene nur als passend implementieren zu können.

Selten kommt es mal zu nem richtigen "Weltbildbruch" und zum "Konvertieren". So bin ich mal vom Atheisten zum Christen konvertiert. Aber selbst da kann man nicht sicher sein, ob die "erkannte tiefe Wahrheit", die zur Konversion führte, auch wirklich richtig bewertet worden ist.

Weltbilder und "erkannte Wahrheiten" hängen viel mehr an der "Bereitschaft" zum Halten oder Wechseln eines Weltbildes als an "offenem Geist" und "Sucher-Sein".

Wir halten uns alle für Wahrheitssucher, die mit offenem Geist die Welt ansehen und dadurch immer wieder tiefe Wahrheiten erkennen. Wir bemerken durchaus mal, daß das bei anderen eher eine selektive Wahrnehmung ist, weil jene die Welt nur mit der "Brille" ihres Glaubens / ihrer Weltanschauung betrachten. Doch sind wir für andere ebenfalls "die anderen". Und ihnen fällt selbiges an uns auf.

Dein
"Wer mit offenem Geist durch die Welt geht sieht überall und in Allem tiefe Wahrheit"
ist nicht zu unterscheiden von
"Wer mit seiner Weltsicht durch die Welt geht sieht überall und in Allem reichlich Bestätigung".
Zitat von CriticalRushCriticalRush schrieb:diese wahrheit die dahinter stekt, würde ich mal gerne erlangen, es ist manchmal auch schwer zu unterscheiden wer sich nicht durchsowas beienflussen lässt und immer noch sachlich bleibt, was ist prinzip und was ist einfach falschgelernt?
Es ist halt immer leichter, den Splitter in anderer Leute Auge zu entdecken als den Balken im eigenen. Wirklich sicher kann man sich wohl nie sein bei sich selbst (und womöglich nicht mal bei den anderen). Aber wenn man darum weiß und sich deshalb mit Bewertungen anderer oder mit dem Benennen von "Wahrheiten" zurückhält, wäre ja schon einiges gewonnen.

Ich hinke diesem Anspruch selbst mörderisch hinterher...


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