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Alles rund ums Beten

582 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Glaube, Gebet, Brunnen, Julen

Alles rund ums Beten

29.01.2019 um 13:44
@Angelus144
Vorab, sorry ich hatte keine Zeit mehr alles zu lesen und muss nun los.
Ich weiss das wir vom gleichen Sprechen, aber es ist mir wichtig für alle Beteiligten kurz zu Unterscheiden. Mitleiden ist für mich schlecht. Das was wir brauchen ist Mitgefühl damit wir die "negativen" Situationen fühlen aber nicht mitleiden! :)


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29.01.2019 um 16:46
kirt.investor schrieb:Das was wir brauchen ist Mitgefühl damit wir die "negativen" Situationen fühlen aber nicht mitleiden!
ist "fühlen" und "mitleiden" nicht irgendwie das Gleiche?

Geht es nicht vielleicht eher um ein "nachvollziehen können" (im Sinne von - eine Situation verstehen/begreifen - ), ohne aber gefühlsmäßig involviert zu sein?


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29.01.2019 um 17:34
Optimist schrieb:(kann nicht glauben, dass es Gott gefällt, wenn man sowas bittet und dementsprechend wird er es auch nicht erfüllen...)
Dann ist es eben der Teufel. Wo wäre der Unterschied, nur mal wissenschaftlich gefragt?

Es geht doch eigentlich darum, persönliche Vorfälle mit "der Norm" zu vergleichen und zu einem mehr oder weniger richtigen Schluss zu kommen, dass eine -statischtische- Abnormität vorliegen muss, die durch nichts erklärbar ist, außer dass ein "höheres Wesen" eingegriffen hat. Die Entscheidung, was objektiv abnormal (paranormal) ist, wird dabei von einem Körperorgan getroffen, das rein subjektiv funktioniert: dem Gehirn ;)

Die Objektivität ist daher bei jedem anders, und daher nicht skalierbar. Eine völlig andere Situation entstünde, wenn man annehmen würde, dass jeder Mensch seinen eigenen Gott hätte. Owei, jetzt gelte ich als Ketzer...schnell weg


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29.01.2019 um 17:38
Leichenbitter schrieb:Es geht doch eigentlich darum, persönliche Vorfälle mit "der Norm" zu vergleichen und zu einem mehr oder weniger richtigen Schluss zu kommen, dass eine -statischtische- Abnormität vorliegen muss, die durch nichts erklärbar ist, außer dass ein "höheres Wesen" eingegriffen hat
ja, ist sicherlich so.
Leichenbitter schrieb:Entscheidung, was objektiv abnormal (paranormal) ist, wird dabei von einem Körperorgan getroffen, das rein subjektiv funktioniert: dem Gehirn ;)
auch das ist richtig.
Leichenbitter schrieb:Dann ist es eben der Teufel. Wo wäre der Unterschied, nur mal wissenschaftlich gefragt?
Bin mir sicher, da gäbe es sogar wissenschaftlich gesehen einen Unterschied, wenn man die geistliche Welt nachweisen könnte ;)


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29.01.2019 um 17:57
Ich bete täglich, es ist eine profitable spirituelle Paxis.
Das Ganze macht am meisten Sinn in Verbindung mit Ritualen oder meditativen Praktiken.
Meistens sind es Gebete als alten Grimoires oder Abwandlungen christlicher Wortlaute.
Ich glaube nicht, dass die meisten Leute verstehen, was ein Gebet überhaupt ist. Es ist an sich näher am Mantra als an einer klassischen Fürbitte. Für Letzteres muss man wohl an einen Schöpfergott glauben.


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29.01.2019 um 17:59
Optimist schrieb:Bin mir sicher, da gäbe es sogar wissenschaftlich gesehen einen Unterschied, wenn man die geistliche Welt nachweisen könnte ;)
Was für dich "gut" ist, kann für mich das Gegenteil sein. Stell dir vor, es ist Krieg, und wir wären Feinde. Dein Gott ist mein Teufel, und vermutlich umgekehrt auch. Who’s Who?


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29.01.2019 um 19:12
Leichenbitter schrieb:Who’s Who?
ist eine klassische Glaubensfrage ;)


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29.01.2019 um 19:19
Optimist schrieb:ist eine klassische Glaubensfrage ;)
Nein, gerade eben nicht. Eine Zweckdienlichkeit, logisch nachvollziehbar.


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01.02.2019 um 21:21
@Optimist

Ja, ich bin noch nie enttäuscht worden. Und wenn keine Gedanken kommen, dann doch immer ein so intensives Gefühl von Liebe und Trost, als ob Dich jemand innerlich umarmt.
Aber es ist wichtig, auf eine Antwort zu warten. Mal spassig gesehen: An Gott werden hunderttausendmilliardenmalprominute Fragen und Bitten gestellt. Meistens legen die "Anrufer" gleich danach wieder auf. Gott kann dann nicht antworten, bzw., Er antwortet, aber sein "Rückruf" kommt nicht mehr an.
Logisch, oder?


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01.02.2019 um 23:20
Diehna schrieb: An Gott werden hunderttausendmilliardenmalprominute Fragen und Bitten gestellt. Meistens legen die "Anrufer" gleich danach wieder auf. Gott kann dann nicht antworten, bzw., Er antwortet, aber sein "Rückruf" kommt nicht mehr an.Logisch, oder?
Ja. :)

Aber wie geht das, dass man nicht gleich danach "auflegt"?


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02.02.2019 um 01:01
Optimist schrieb am 26.01.2019:Jetzt kann ich nur noch im Nachhinein hoffen, dass es bei dem Kleinen schnell ging bis der Tod eintrat, dass er nicht zu lange leiden musste.
da kann ich mich nur anschliessen.
Optimist schrieb am 26.01.2019:Jesus hatte Menschen in materieller Hinsicht nur partiell geholfen, nicht flächendeckend oder breit gefächert.
ich denke der grund dafür ist unter anderem,dass er für die geistige rettung geschickt wurde.gerade was den welthunger angeht hat der mensch viel selbst in der hand,aber ein paar wenige wollen mit vielen nicht gerecht teilen.
Optimist schrieb am 26.01.2019:die Menschheit könnte es. Aber dafür bräuchte es andere Menschen ;)
ich gebe die hoffnung nicht auf, dass sich menschen ändern können und ändern wollen.
Optimist schrieb am 29.01.2019:Nur eins glaube ich nicht: dass dir GOTT diese Bitten "erfüllt" hatte.
Das kann ich mir auch nicht vorstellen.
kirt.investor schrieb am 29.01.2019: Das was wir brauchen ist Mitgefühl damit wir die "negativen" Situationen fühlen aber nicht mitleiden! :)
Dem kann ich mich anschliessen 😉
Diehna schrieb am 28.01.2019:Davor, vielleicht, war Gott für unser Leben verantwortlich. Danach waren und sind wir selbst für unsere Entscheidungen, unseren Willen verantwortlich.
Das sehe ich sehr ähnlich.
Diehna schrieb am 28.01.2019:Aber er gab uns die freie Entscheidung die sich der Mensch nahm, und somit auch die eigene Verantwortung, und nahm sich aus dem Verlauf jedes einzelnen Lebens heraus. Hm, weiß nicht, ob das jemand versteht...nur eine Theorie...
Für mein verständnis ist das ein guter erklärungsversuch.zumidnest nimmt er sich insofern„raus“, dass wir selbst entscheiden können.
Diehna schrieb am 28.01.2019:Geschieht etwas Schlimmes, dann frage ich Ihn auch, aber ich weiß, alles ist ein Teil eines Plans, für den ich zu klein im Geiste bin, um ihn zu verstehen.
Sicher ist jeder mensch zu klein,wer könnte gott „verstehen“.
Diehna schrieb am 28.01.2019:Wenn man zuhören kann. Nicht so, wie eine hörbare Stimme, aber wie ein wundervolles, geliebtes Gefühl, und wie plötzliche Gedanken die einem bei seinem Problem eine Lôsung bieten. Was man daraus macht, bleibt einem selbst überlassen. So bete ich.
Eine art zu beten, die ich sehr begrüße.demut und ruhe,beides dinge die in unserer heutigen welt scheinbar immer unbeliebter werden.
Diehna schrieb:Gott kann dann nicht antworten, bzw., Er antwortet, aber sein "Rückruf" kommt nicht mehr an.
Logisch, oder?
Viele menschen wenden sich halt nur an gott wenns ihnen schlecht geht..quasi als letzte zuflucht.gehts einem dann besser, dann wars ja irgendwie klar dass es einem wieder besser geht, vermutlich hat ja das gebet und gott gar nichts bewirkt.ich glaube so denken einige und das ist in meinen augen der falsche weg.

Oftmlas, so denke ich, antwortet gott halt auch nicht direkt oder in der art und weise wie wir es uns wünschen würden,aber ich denke jedes gebet wird gehört und in gewisser weise auch erhört, auch wenn sich kein millionengewinn im lotto einstellt.
Leichenbitter schrieb am 29.01.2019:Ich kann noch zig Vorfälle aufzählen. Aber was soll das. Ihr glaubt es doch nicht, oder doch?
Ich glaube dir das schon.die frage die sich mir stellt ist eher,warum wünscht du menschen den tod?
Wenn ich jedem mensch,der mir etwas schlechtes getan hat den tod wünschen würde oder dafür beten würde, dann käms wahrscheinlich zum massensterben,übertrieben gesagt.
Leichenbitter schrieb am 29.01.2019:Dann ist es eben der Teufel. Wo wäre der Unterschied, nur mal wissenschaftlich gefragt?
Leichenbitter schrieb am 29.01.2019:Abnormität vorliegen muss, die durch nichts erklärbar ist, außer dass ein "höheres Wesen" eingegriffen hat.
Leichenbitter schrieb am 29.01.2019:Eine völlig andere Situation entstünde, wenn man annehmen würde, dass jeder Mensch seinen eigenen Gott hätte. Owei, jetzt gelte ich als Ketzer...schnell weg
Naja..der unterschied ist wohl dass der teufel macht oder andere dinge gewährt die auf den ersten blick scheinbar gut sind,aber in wirklichkeit der „köder“ an der angelrute sind und ist der fisch erst an land und wird mit dem totschläger bearbeitet ist der leckere regenwurm längst vergessen.

beim mensch wäre das dann wohl vergleichbar mit dem lebensende.

Ich denke in gewisser weise hat jeder mensch seinen gott,denn es gibt nur einen und der hat jeden menschen erschaffen und wenn wir es zulassen führt dieser eine art verbindung mit uns.

nur glaube ich nicht,dass dieser gott mordwünsche ausführt, sonst wäre die erde bald leer.das trägt die handschrift der „gegenseite“.
Leichenbitter schrieb am 29.01.2019:Was für dich "gut" ist, kann für mich das Gegenteil sein. Stell dir vor, es ist Krieg, und wir wären Feinde. Dein Gott ist mein Teufel, und vermutlich umgekehrt auch. Who’s Who?
krieg ist eine menschliche erfindung.meinem verständnis nach haben wir genug freiheit von gott erhalten selber zu entscheiden, wer wir sein wollen und wie wir sein wollen und nicht immer greift gott direkt in irdische belange sichtbar ein.

ich denke gott liebt alle seine kinder,egal auf welcher seite sie in einem menschgemachten konflikt stehen..wie sagt jesus..mein königreich ist nicht von dieser welt.dann spielen auch zugehörigkeiten zu politischen systemen auf dieser welt scheinbar keine rolle.

der teufel zeichnet sich dadurch aus,dass er niemanden liebt, nur sich selber und das schlechteste für alle menschen will, auch wenn er als "engel des lichts" erscheinen kann und dinge anbietet die einem erstrebenswert und angenehm erscheinen können,aber falsch sind.


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02.02.2019 um 07:54
@Angelus144
inhaltlich sehr gute Gedanken und auch sehr gut mit einfachen Worten und verständlich formuliert. Danke :)
Sehe ich alles genau so.


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06.02.2019 um 23:50
@Optimist
Das ist so einfach...
Du mußt nur auf seine Antwort warten. Ein paar Minuten nach Deinem Gebet in Dich gekehrt bleiben, quasi den Kanal offen halten, auf der Wellenlänge bleiben. In Ruhe sein und Deine Seele zu Ihm wenden. Dann wirst Du etwas fühlen, oder meinen, dass jemand bei Dir ist. Versuch das Mal!


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07.02.2019 um 03:50
Diehna schrieb:In Ruhe sein und Deine Seele zu Ihm wenden. Dann wirst Du etwas fühlen, oder meinen, dass jemand bei Dir ist.
gut, werde ich mal ausprobieren.

Allerdings denke ich, dass man für soetwas ein bestimmter "Typ Mensch" sein muss, nämlich jemand, der auch auf Hyptnose z.B. anspricht.

Ich hatte mal ein Autosuggestionstraining mitgemacht.
Das funktionierte bei mir sehr schlecht bis gar nicht.


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08.02.2019 um 22:47
@Optimist
Lach, für das mußt Du eher ein Mensch sein, der absolut NICHT beeinflussbar ist. Du mußte einfach nur still sein und zuhören. DAS kann jeder.


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08.02.2019 um 22:51
@Optimist
Gestatte mir eine Frage. Ich rede lieber direkt mit Mitmenschen, bevor ich jetzt Deine Algorythmen abforsche. Wieviele Jahre zählst Du?


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15.02.2019 um 21:31
Falls noch jemand mitliest, ich hätte zum Beten noch eine allgemeine Frage. Faltet Ihr Eure Hände dabei, und wenn ja, wie?


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16.02.2019 um 00:07
Optimist schrieb am 07.02.2019:Ich hatte mal ein Autosuggestionstraining mitgemacht.
Das funktionierte bei mir sehr schlecht bis gar nicht.
Ich hatte dies in meiner Jugend ( lang ist´s her ) durchaus mal gemacht. Hat geklappt. Man muß völlig entspannen.
Diehna schrieb:Faltet Ihr Eure Hände dabei, und wenn ja, wie?
Hände falten ist nur ein Ritual meiner Meinung nach, ob man es tut, wie man es tut, ob es Sinn macht .. bleibt wohl jedem selbst
überlassen.


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16.02.2019 um 01:53
Diehna schrieb:Faltet Ihr Eure Hände dabei, und wenn ja, wie?
ich tue das nicht. Für mich kommt es nur auf den Inhalt an.
Deshalb sehe ich das genauso:
Gwyddion schrieb:Hände falten ist nur ein Ritual meiner Meinung nach


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16.02.2019 um 20:06
Ich übrigens auch nicht, Optimist sagte das ganz richtig, auf den Inhalt kommt es an. Hat mich nur interessiert, denn wenn Kindern das Beten gelernt wird, dann ist als erstes das Hàndefalten dabei. Als ich klein war, fiel mir auf, daß fifty\fifty der Menschen im Gottesdienst die Hànde gerade oder gekrûmmt hielten. Dann dachte ich an die Handhaltungen in anderen Religionen. Daher meine Frage.


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