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Erste „unerklärbare“ Erinnerung

9 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Spiritualität, Erinnerung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Erste „unerklärbare“ Erinnerung

10.04.2025 um 16:30
Hallo Leute,
Und zwar wollte ich was teilen mit euch, ob es relativ ist oder nicht, könnt ihr entscheiden, aber ich wollte einfach eine Meinung dazu wissen.
Und zwar die aller erste Erinnerung bei mir begann damit, dass ich vor meinen Augen ein sehr, sehr sehr Gerätes Licht hatte und auch alles drumherum sagen wir mal am Rand des Auges erschien mir viel zu hell. Nur das, was ich gesehen hab war im Fokus und was ich sah, ist ein Bus und wie jemand Kinder an der Hand darein führt und ich hatte das Gefühl, dass ich mich selber von oben sehe, obwohl ich noch ein Kind bin. Und als Nächstes kamen die Erinnerung an dem Wohnort, wo ich ne Zeit lang gewohnt hab.. aber meine Frage wäre halt immer noch, ob jemand schon sowas erlebt hat als Kind oder mir ist erklären kann, wie es dazu kommt mit der sehr hellen weißen Erscheinungsbild. Vielen dank


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Erste „unerklärbare“ Erinnerung

16.06.2025 um 00:47
Hallo, DavidsLegacy

Wie alt dürftest du da gewesen sein an deine erste Erinnerung?
Normalerweise haben Kinder bis zum etwa 3 Lebensjahr Infantile Amnesie, das bedeutet dass wir uns an die ersten Lebensjahre kaum oder gar nicht erinnern können, da das Gehirn vor allem im Erinnerungszentrum noch in der Entwicklung ist.
Bei deinem Beitrag musste ich auch an eine seltsame Frühkindliche Erinnerung denken, wo ich mich auch von oben sah wie mich mein Vater als Baby auf den Arm trägt, während ich schreie .
Ne lange Zeit als älteres Kind habe ich gedacht, dass ich mich (oder meine Seele ) von oben in einen Raum gesehen hätte.
Heutzutage vermute ich, da es diese Geschehen tatsächlich gab und ich als Baby eine Lungenentzündung hatte ,dass ich durch Erzählungen und von Familienmitgliedern , mir ab dem Alter durch bewusste Erinnerung,selbst zusammenstellen konnte und mir diese Szene als" Von Oben " betrachtet errichtet habe.

Gab es in deiner Frühen Kindheit Erzählungen von deinen Verwandten die mit dir oder einen Bus/Kindern vorkommen?


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Erste „unerklärbare“ Erinnerung

18.08.2025 um 17:02
Ich weiss ,dass man sagt,dass Kinder sich vor dem 3.Lebensjahr nicht erinnern können,aber aich ich habe (sehr viele)Erinnerungen an meine Babyzeit. Meine erste Erinnerung ist,wie meine Mutter mich im Wohnzimmer meiner Oma herum getragen hat. Ich war noch recht neu(ein paar Wochen)😄Ich sahen abwechselnd die Wand mit dem alten Gemälde ,den Luster an der Decke und meinen Papa und meine Oma neben dem Schrankbett. Der Luster wurde gegen eine moderne Lampe ausgewechselt,als ich etwa 1 Jahr alt war. ich kann mich auch noch an Gespräche aus dieser Zeit erinnern. Vieles konnte ich verifizieren,aber natürlich nicht alles 🙂Ich weiss nicht woran es liegt,dass manche Menschen sich so weit zurück erinnern können und Andere nicht,aber ich weiss,dass es möglich ist.Also erklären kann ich es leider nicht .


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Erste „unerklärbare“ Erinnerung

03.07.2026 um 15:03
Zitat von fogoflondonfogoflondon schrieb am 18.08.2025:Ich weiss ,dass man sagt,dass Kinder sich vor dem 3.Lebensjahr nicht erinnern können
Ja, das sagt man mir auch immer wieder. Dennoch habe ich zwei, drei Erinnerungen an meine Kleinkindzeit. Vielleicht, weil ich die Vorkommnisse als dramatisch empfunden habe.

1. Ich werde wach in meinem Gitterbettchen und bin allein. Ich ziehe mich hoch und stehe " eingesperrt im Bett. Durch das Zimmer fliegt ein Insekt, keine Ahnung welches. Ich habe Angst vor ihm, weil es immer wieder auf mich zufliegt.
Ich fange an zu weinen, dann kommt meine Mutter und hebt mich raus und tröstet mich, lacht, weil sie nicht versteht, warum ich weine.

2. Urlaub an der Ostsee.
Ich laufe mit Schnuller um den Hals durch viele, riesengroß (wirkende) Menschen, fühle mich klein und verloren. Es ist ein weiter Raum. Dann kommt eine Tür. Eine hohe Glastür mit zwei Schwingtüren. Die Griffe sind mit gelben Schnüren umwickelt, so wie eine Plastikwäscheleine, die um die langen Griffe gewickelt ist.Jemand macht die Tür auf und ich gehe raus. Ich habe Angst.

Das habe ich meinen Eltern erzählt, da war ich schon viel älter. Ich erfuhr, dass sie, als ich 2 Jahre alt war, ein neu eröffnetes Hotel besichtigt hatten, wo ich verloren ging.
Die Polizei fand mich auf der Wiese vor unserer Pension, was bedeutet, dass ich alleine dorthin zurückgefunden habe Der Weg führte entlang einer Straßen mit Verkehr. Alle waren fassungslos, dass irgendein Depp einem Kleinkind die schwere Tür aufhält und es allein draußen rumlaufen lässt. Wie ich (heil) zur Pension gekommen bin, bleibt ein Rätsel.

3. Urlaub an der Ostsee 2 0.
Eine bösartige Frau mit strengem, grauhaarigen Dutt nimmt mir meinen Schnuller weg. Meine Eltern haben mich mit ihr allein gelassen. Ich fühle mich hilflos ausgeliefert. Sie zerrt und reißt an dem Band, an dem er befestigt ist. Es ist ein Tauziehen, ihr Gesicht ist wutverzerrt. Sie gewinnt. Zurück bei meinen Eltern, ist sie nett und lächelt

Auch diese Erinnerung wurde mir später bestätigt. Das war eine Kinderärztin mit ihrer Methode Kindern den Schnuller abzugewöhnen. Sie hätte meinen Eltern gesagt, sie kläre das schon, ich solle mal mit nach nebenan.

Klar hat man frühkindliche Erinnerungen. Mir egal, was andere erforscht haben wollen. Vielleicht müssen sie nur eindrucksvoll genug sein. Im positiven wie im negativen.


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Erste „unerklärbare“ Erinnerung

03.07.2026 um 18:04
Bisher galt, dass Kleinkinder frühestens ab dem zweiten bis dritten Lebensjahr Erinnerungen langfristig speichern können. Eine US-Studie korrigiert diese Vorstellung. Schon ab einem Jahr werden Erlebnisse gespeichert.
Quelle: https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/fruehkindliche-erinnerung-100.html
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Klar hat man frühkindliche Erinnerungen. Mir egal, was andere erforscht haben wollen. Vielleicht müssen sie nur eindrucksvoll genug sein. Im positiven wie im negativen.
Der Punkt wird zwar nicht genannt, würde ich aber auch nicht unterschätzen.


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Erste „unerklärbare“ Erinnerung

05.07.2026 um 22:47
Zitat von JimmybondyJimmybondy schrieb:Quelle:
Endlich... Diese 3 Jahres Regel fand ich irgendwie schon immer suspekt. Danke für das Upgrade!


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Erste „unerklärbare“ Erinnerung

06.07.2026 um 11:33
Ich meine auch, mich erinnern zu können, dass ich ca. in meinem zweiten Lebensjahr in der Kinderkrippe in einem Gitterbett stand und mich mit dem Kind im Nachbarbett über Blicke, Gesten und Laute ausgetauscht habe. Ich kann deshalb auf mein zweites Lebensjahr abstellen, da meine Familie in diesem Jahr vom Dorf, wo ich, da es dort keine Kinderkrippe (Kleinkinder bis 3 Jahre) gab, zu Hause betreut wurde, in eine Kleinstadt zog. Dort kam ich in die Kinderkrippe, da meine Eltern Vollzeit beschäftigt waren. Und aus dieser Zeit stammt meine Erinnerung an das Gitterbett verbunden mit einem ganz typischen Geruch nach Babypflege und Desinfektionsmitteln, den ich Zeit meines Lebens immer als sehr angenehm empfunden habe. Sobald mir diese Geruchsmischung begegnet ist, hatte ich sofort das Bild mit dem Krippenbett vor Augen.


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Erste „unerklärbare“ Erinnerung

06.07.2026 um 23:56
Zitat von fogoflondonfogoflondon schrieb am 18.08.2025:Ich war noch recht neu(ein paar Wochen)😄Ich sahen abwechselnd die Wand mit dem alten Gemälde ,den Luster an der Decke und meinen Papa und meine Oma neben dem Schrankbett. Der Luster wurde gegen eine moderne Lampe ausgewechselt,als ich etwa 1 Jahr alt war. ich kann mich auch noch an Gespräche aus dieser Zeit
Also an (entsprechend wirre) Erinnerungen ab ca. 1 kann ich ja noch glauben, aber mit "ein paar Wochen" sind die Augen noch gar nicht so weit entwickelt, detailliert so etwas weites wie Wände mit Bildern wahrzunehmen. Und erst recht hat man da noch nicht die kognitiven Fähigkeiten, Objekte auf anderen Objekten als solche wahrzunehmen. Man kann vielleicht gerade mal das mütterliche Gesicht aus 50 cm Entfernung in dessen Grundzügen als etwas Positives abspeichern und deshalb "erkennen".
Das Gleiche mit Gesprächen. Mit ein paar Wochen kann man Gespräche noch überhaupt nicht als solche identifizieren. Geschweige denn sich konkrete Worte und Thematiken merken. Allerhöchstens eine situationsunabhängige Stimmlage oder -Farbe.


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Erste „unerklärbare“ Erinnerung

07.07.2026 um 23:39
Zitat von CottonCandyCottonCandy schrieb:aber mit "ein paar Wochen" sind die Augen noch gar nicht so weit entwickelt, detailliert so etwas weites wie Wände mit Bildern wahrzunehmen. Und erst recht hat man da noch nicht die kognitiven Fähigkeiten, Objekte auf anderen Objekten als solche wahrzunehmen. Man kann vielleicht gerade mal das mütterliche Gesicht aus 50 cm Entfernung in dessen Grundzügen als etwas Positives abspeichern und deshalb "erkennen".
Das Gleiche mit Gesprächen. Mit ein paar Wochen kann man Gespräche noch überhaupt nicht als solche identifizieren. Geschweige denn sich konkrete Worte und Thematiken merken.
Sobald jemand zu detailreiches über solch frühe Erinnerungen spricht, ist es auch für mich schwer zu glauben. Aber die Sinne welche schon ab der Geburt und auch davor, entwickelt und neuronal vernetzt sind, sind rein theoretisch fähig zu Erinnerung. Ungeachtet dessen wissen wir heute auch, dass Erinnerungen mit der Zeit korrumpieren, insbesondere wenn wir sie aufrufen. Deshalb, umso überzeugter und kristallklarer jemand solch frühe Erinnerungen beschreibt, umso schwerer ist es für mich solche Aussagen für voll zu nehmen... Das jemand zb. manches von seinem Kindbett noch im Kopf hat, scheint aber gut möglich.


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