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Ursprung des Glaubens

53 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Glaube, Ursprung, Ursache ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ursprung des Glaubens

13.08.2006 um 01:50
Ich glaube diese Sicht ist ein wenig zu einfach und basiert eher auf Annahmen, alsauf
Tatsachen. Vielmehr ist "Glaube" ein Teil unserer Natur, auch wenn es manche nichtso
gerne hören :).
Spiritualität scheint in uns verankert zu sein, aus welchemGrund
auch immer - unser Gehirn reagiert nämlich auf Meditation oder Gebete auf eineganz
bestimmte Art und Weise. Ich könnte mir also durchaus vorstellen, dassgewisse
"spirituelle Erfahrung" den Glauben geprägt haben.
Als Beweis dafür kannman gerade
auch anführen, dass man eben Gott gern als Lückenfüller heranzieht. Sprichunsere
Vorfahren haben nicht unbedingt versucht ein Phänomen empirisch zu erklären,sondern eher
einen höheren Sinn dahinter angenommen. Letztendlich schließt sich dannder Kreis und man
kommt zu dem Ergebnis, dass ein Mensch immer versucht eineSinnhaftigkeit zu erkennen.
Dies dürfte auch der Grund sein, wieso der Gedanke aneinen Gott/etwas Höheres so wichtig
ist respektive sich derart entwickelt hat.


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Ursprung des Glaubens

13.08.2006 um 01:55
Also ich kann Lucia eigentlich nur zustimmen.

Die Menschen früher müßen mehrgewusst haben als wir, denn sie wussten noch wie man glücklich und zufrieden Lebenkonnte. Das Märchen daß unsere Vorfahren alle dumme Steinkeilfritzen waren die sichgegenseitig nur die Köpfe einschlugen und täglich um Ihr Leben fürchten mussten istlangsam nicht mehr wahr.
Man bedenke daß die Wissenschaftler vor gut 60 Jahren nochgeglaubt hätten daß der Mensch maximal 5000 Jahre alt ist als Spezie. Mit immer neuenFunden stellt sich mittlerweile herraus daß der Mensch schon ein paar Millionen Jahrehinter sich gebracht hat ohne aufgefressen oder erfroren zu sein.

Wir wissenzwar heute wie man Atome spaltet und Raketen baut oder riesengroße Regenwaldflächeneinäschert um Ackerland daraus zu machen. Aber wie man richtig Lebt, das haben wirvergessen!

Bei Naturvölkern hört man äusserst selten von Problemen die bei unsmassiv ausgebildet sind wie z.B. Drogen, Kriminalität, Selbstmord, Langeweile, Hungersnotoder Areitslosigkeit. Im Gegenteil, zur Nahrungsbeschaffung brauchen die meisten sichvieleicht grade mal 4 Std am Tag auf die Jagd zu begeben und haben den Rest des TagesFreizeit. Klingt für mich fast nach dem Paradies aus dem wir vertrieben wurden.

Unsere sogenannte Hochkultur leidet doch, was das Wissen unserer Vorfahren angeht,unter absolutem Gedächtnisschwund. Wenn plötzlich das Wissen von mehreren MillionenJahren Menschheitsgeschichte durch eine Hochkultur verschwindet ist das ein harterVerlust. Und viel zu retten gibts auch bald nicht mehr. Ein paar Indianerreservate undeinige wenige Regenwaldstämme die zu Ihrem Glück so weit ab Leben daß noch keine Strassenzu Ihnen führen.


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Ursprung des Glaubens

13.08.2006 um 04:32
Ich denke, dass Gott deswegen von einigen Menschen erschaffen wurde, da sie in der Notwaren (wahrscheinlich Unterdrückung) und einen Messias bräuchten der übermächtig ist, diegute Seite repräsentiert und ihnen irgendwann aus der schlechten Lage hilft. Erst danachhat man diesen Messias als Erschaffer angesehen, da diese Fähigkeit die höhst möglicheMacht darstellt. Und dann hat man versucht mit Gott die übrigen Phänomene der Welt zuerklären.

Dass der Glaube noch heute so weit verbreitet ist, hängt mit derErziehung der Menschen zusammen. Der Glaube wird von den "Älteren" als ziemlich wichtigsuggeriert, da es ihnen auf die selbe Weise näher gebracht wurde. Auf jeden Fall wird derGlaube noch lange nicht totzukriegen sein, auch nicht durch das immer größer werdeneWissen über unser Dasein, da es einfach zu weit verbreitet ist.

Der Mensch kannauch ohne einem Glauben leben, es ist nur eine Frage seiner Einstellung gegenüber seinerSituation.


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13.08.2006 um 04:37
@Tyranos
<"Ich denke, dass Gott deswegen von einigen Menschen erschaffen wurde, dasie in der Not waren (wahrscheinlich Unterdrückung) und einen Messias bräuchten derübermächtig ist, die gute Seite repräsentiert und ihnen irgendwann aus der schlechtenLage hilft">

Also der HERR-Gott der monopoltheistischen Religionen ist eher vonHERR-schenden entworfen und durchgesetzt worden. VORDEM gabs auf der Welt nämlich Muttergottheiten und die HERR-schaften hatten nicht so viel zu melden.err


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13.08.2006 um 04:39
@Tyranos
<"Der Mensch kann auch ohne einem Glauben leben">

Hmm ja - klarkann er das. Laufen genügend Beweise dafür herum.


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13.08.2006 um 05:19
@jafrael

Ja, aber warum haben sie letztendlich so etwas wie Gott ins Lebengerufen?

1.) Damit die Mächtigen damals ihre Taten rechtfertigen konnten...

2.) Gott stellte die Hoffnung der Unterdrückten dar...

3.) Es wurde damiteine Erklärung für die Existenz der Welt und des Menschen gefunden...


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13.08.2006 um 06:34
Link: www.emmet.de (extern) (Archiv-Version vom 04.09.2006)

Die Menschen Tibets spürten in der Landschaft schon immer die Gegenwart höherer,mächtiger Kräfte. Sie wussten, dass ihr Land von unsichtbaren Göttern, Lokalgottheiten,Geistern und Dämonen bewohnt war, die Berge, Pässe und Seen bewachten und sogar in ihrenHäusern wohnten.

Insbesondere die Berggottheiten waren für das religiöse undsoziale Leben dieses Kulturraums von grösster Wichtigkeit. Die Ursprünge dieses Glaubensreichen weit in vorbuddhistische Zeiten zurück.

mehr Informationen dazu: siehe- www.emmet.de/hb_goett.htm


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13.08.2006 um 06:44
moin

selbst im vermeintlich stockkonservativ-katholischen mittelamerika
istder schamanismus noch vielfach hausreligion

hab ich selbst erlebt

buddel


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Ursprung des Glaubens

13.08.2006 um 06:46
Die Ursprünge liegen wohl im Schamanismus Nordasiens und der animistischen Magie, derenWurzeln bis ins Palöolithikum oder sogar bis zu den Ursprüngen der Menschheitzurückreichen. In ihr sind die Naturphänomene (Berge, Wolken, Blitz, Wasser u.a.) durcheine innewohnende Macht oder mit einer treibenden Kraft beseelt. Der Schamanismus istkeine eigenständige Religionsform und wurde in ganz Innerasien praktiziert. Schamanensind Menschen, die mittels ihrer aussergewöhnlichen Begabung Kontakt mit anderenDaseinsformen aufnehmen können. Als "Priester" fingiert dabei der Schamane. Er stelltsein Können in den Dienst der Gemeinschaft, er heilt Krankheiten, trifft Weissagungenoder sieht Nahrungsquellen.


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13.08.2006 um 06:51
@Tyranus

Nun unterscheide doch mal Spiritualität von der hier üblichenGottes-Vorstellung! Letztere ist - auch in meinem Verständnis - auf Rechtfertigung vonUnterdrückungsmassnahmen der HERR-scher jener grausamen "bronze-Krieger-Völker"zurückzuführen, die den Monotheismus - aber auch die damaligen HERR-Götter andererKulturen einführten und sie anstelle der Muttergottheiten setzten, die bis dahin von denMenschen angebetet worden sind.

Muttergottheiten - das war das Symbol fürFruchtbarkeit und Wachstum, Natur und Verbindung des Menschen zur Natur.


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13.08.2006 um 07:00
Mutter -> Mater -> Materie

Was liegt näher, als seit Urzeiten den Glauben anunsere Mutter Erde zu pflegen. Sie versorgt und mit Nahrungsmittel, Flüssigkeit,Baustoffen, Heilmitteln etc. etc.

Die Mutter Erde ist in dieser Vorstellung dieGroße Göttin, die sich mit dem Himmelskönig vermählt. Die Große Göttin findet sich invielen, wenn nicht allen Religionen. In ältester Zeit wurde sie als Frau mit starkenHüften dargestellt, etwa die bekannte vorzeitliche „Venus”-figur, im Altertum mitzahlreichen Brüsten, beispielsweise die Artemis. Diese Darstellung weist auf dieBedeutung der Große Göttin als Trägerin des Lebens.
Die Große Göttin wurde unterzahllosen Namen verehrt, viele sind auch als urzeitliche Heldinnen und Mütter früherStämme bekannt. Beispiele sind die sumerische Nammu, die babylonisch-assyrische Ischtar,die ägyptische Aset, die westsemitische Astarte, die Marimba der Bantu, die germanischenNerthus und Frigg, die griechischen Hera, die Isis, die römische Große Göttin Terramagna, Ceres, Juno und Diana. Die Hebräer kannten Lilith und im Christentum beten vieleinoffiziell die Maria als Große Göttin an.


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13.08.2006 um 08:00
Ich sehe den Ursprung des glaubens in Angst, Verzweiflung gepaart mit einer gigantischenLadung DUMMHEIT.


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13.08.2006 um 08:06
moin

quatsch.
glaube beinhaltet rituale.
rituale helfen die angst zunehmen.
unkenntnis ist keine dummheit.
es ist clever,
einen bestimmtensonnenstand mit dem beginn einer hurrikan-saison zu ritualisieren.

problematischist die personalisierung der phänomene

buddel


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noire Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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19.08.2006 um 13:01
ich finde man sollte nicht alles vor dem man angst hat und nicht weiß woher es kommt aufirgendeine gottheit oder so schieben.

ich denk mal aus den leute die genau dasnicht machen sind sowas wie "Wissenschaftler" geworden.

denn für die gibt einenrealen grund, >es war nicht irgendeine gottheit, das war eine chemische reaktion etc.<

so denk ich das mal.


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16.04.2009 um 23:26
ach quatsch -.-

glaube is nich durch angst entstanden


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16.04.2009 um 23:34
Was ist Glaube?

Wieso wird Glaube auf eine Religion beschränkt? Ist nicht jedes Weltbild, ja letztlich sogar jede Wertung, genauso Glaube? Basiert nicht jeder einzelne Gedanke auf einem bestimmten Glauben? Somit läge der Ursprung von "Glaube" in der menschlichen Existenz selber, als ein grundlegender Baustein dieser Realität.


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16.04.2009 um 23:38
@noire
Zitat von noirenoire schrieb am 19.08.2006:ich denk mal aus den leute die genau dasnicht machen sind sowas wie "Wissenschaftler" geworden.
...die nicht minder glauben! Ein grundlegendes Glaubenssystem ist z. B. Ursache und Wirkung. Ein weiteres, dass jede materielle Erscheinung eine materielle Grundlage hat. Wissenschaftler glauben nicht weniger... nur die Inhalte sind andere, als die des Mystikers.


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23.04.2009 um 00:33
Ursprung des Glaubens?

VERGESSEN!

Denn wer nie vergisst, weiss, und braucht daher nicht zu glauben :o)


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23.04.2009 um 01:06
wie meinst du mit Vergessen? Ich stehe grad auf der Leitung.


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Ursprung des Glaubens

23.04.2009 um 02:36
vergessen wer wir sind, vergessen woher wir kommen,...


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