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Gedruckte Lügen?

88 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bibel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gedruckte Lügen?

25.10.2007 um 17:29
ups alles kurisiv!
Zitat von goiligoili schrieb:Im Bibellexikon ist zu lesen, dass "das Überwuchern der apokryphen Literatur und das Überhandnehmen der gnostischen Irrlehren die Festlegung des biblischen Kanons notwendig machten".

"Festlegung des biblischen Kanons" hieß: Aussortieren, interpretieren, einsortieren, etc. - DREIßIG JAHRE NACH JESU TOD (!).
was du das sagst Goili ist auch vollkommen richtig!
Du kritisierst das die Texte verfälscht wurden, aber um die Texte zu schützen MUSSTE ein kanon erschaffen werden!

Was genau kritisierst du denn? du musst dir da schon einig werden!

Entweder wurde die Bibel verändert oder die ausgewählten texte sind falsch!
aber beides geht nicht wie ich dir oben ausgeführt habe, ist der Text NICHT verfälscht!!!
und 30 Jahre nach dem Tod von jesus war die Bibel noch gar nicht zu ende geschrieben! d.H. man hat schon einmal eine vorauswahl getroffen von den schriften die authentisch waren und anerkannt wurden.Da es falsche Bücher gab die aufkammen nach ca. 30 jahren. Welche das sind ist BEKANNT und sie sind auch dementsprechend als unkanonisch gekennzeichnet bzw. haben sie selbst getan.
du hast EIN lexikon? ich habe hier von mindestens 5 zitiert! also, entscheide dich was du nun wirklich kritisieren willst bzw. kannst


member, ich verstehe deine Aussage nur zum Teil? oder war das nicht an mich adressiert?

gruss


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Gedruckte Lügen?

25.10.2007 um 17:38
StillHere,

glaub weiter.


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Gedruckte Lügen?

25.10.2007 um 17:54
@goili

"glaub weiter."

Welche Alternative bietet sich denn an? Meinst du die Wissenschaft glaubt nicht?
Hier sind alle zum Glauben verdammt.


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Gedruckte Lügen?

25.10.2007 um 17:55
@StillHere

Vergessen, aber war nicht an dich.


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Gedruckte Lügen?

25.10.2007 um 18:34
Ich glaube auch.
Aber ich darf frei denken, da ich keine "heilige Schrift" und deren Inhalte zu meinem eigenen Gedanken-Knast mache - wie StillHere.
NICHT MEHR MIT MIR.


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Gedruckte Lügen?

25.10.2007 um 18:43
@goili

"eigenen Gedanken-Knast mache"

Du hast es aber gerade getan, beide Standpunkte sind gleich, es erscheint so, als ob du auf der anderen Seite stehst.

Ich finde aber auch diese religiösen DUALEN Ansichten als unangenehm, man hätte lieber bunte Bilder in die Bibel malen sollen, dann hätten die Kinder in den Totenmessen, wenigstens was zum Gucken.


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Gedruckte Lügen?

25.10.2007 um 18:50
member,

---es erscheint so, als ob du auf der anderen Seite stehst.---

Kannst du klarer werden?


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Gedruckte Lügen?

25.10.2007 um 18:56
@goili

Du bist damit immer noch verstrickt, ob du die eine Seite verachtest oder die andere Seite, entscheidend für dich ist die Verachtung, nicht das Argument.


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Gedruckte Lügen?

25.10.2007 um 19:20
@goili

dann kläre und doch bitte ALLE auf! Öffne uns die Augen!
und nenne uns doch bitte das Lexikon das du benutzt, würde gerne wissen ob ich es auch in meinen Regalen stehen habe und die Erleuchtung verpasst habe beim Blättern! ;)


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Gedruckte Lügen?

25.10.2007 um 20:23
member,

in der Anfangszeit meiner Entdeckungen, die schließlich zur völligen Vernichtung meines religiösen Glaubens führten gab es Verachtung. Verachtung vor allem mir selbst gegenüber.

Heute habe ich ein "ABER", wenn ich bemerke, dass das - was mich in meiner Entwicklung bremste - anderen als DIE WAHRHEIT verkündet wird und da widerspeche ich, weil ich religiösen Glauben für kontraproduktiv halte, was die Entwicklung der Seelen angeht.

Wie StillHere seine Religion verteidigt, so steht es mir offen "NEIN" dazu zu sagen und mein "NEIN" zu begründen.


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Gedruckte Lügen?

25.10.2007 um 20:30
Jo, m-ember´s Aussage hat was. :D
Aber dennoch, die Autorenschaft der Evangelien ist umstritten, nicht eindeutig.

Hier mal kurz was von wiki:
Wikipedia: Evangelium nach Johannes#Verfasser

Johannes

In der historisch-kritischen Exegese wird der Apostel Johannes als Autor ausgeschlossen, zumindest aber festgestellt, dass eindeutige Aussagen zur Identifizierung einer bestimmten historischen Gestalt weder aus dem Evangelium noch aus der frühchristlichen Geschichte getroffen werden können. Da die Gestalt des Lieblingsjüngers nur im Evangelium selbst auftaucht, ist ihre Historizität streitig. Angesichts der fortgeschrittenen theologischen Reflexion, den ausgearbeiteten umfangreichen Monologen Jesu und den vielen Abweichungen von der synoptischen Tradition wird häufig bestritten, es könne sich um Darstellungen eines Augenzeugen handeln.[13] Zudem rechnet man weithin nicht mit einem einzelnen Autor, sondern mindestens mit einem weiteren Verfasser, der das Kapitel 21 angefügt und damit erst die Tradition des Lieblingsjüngers als Autor begründet habe.

Markus

Das Markusevangelium ist eine anonyme Schrift, der Autor ist unbekannt. Zwar hat die altkirchliche Tradition [1] versucht, das Evangelium auf den aus Jerusalem stammenden und in der Apostelgeschichte erwähnten Johannes Markus zurückzuführen, einen Begleiter des Apostels Paulus, belegen lässt sich diese Zuweisung aber nicht. Vielmehr deutet alles darauf hin, dass das MkEv nicht von einem palästinischen Juden geschrieben worden ist, da sich der Verfasser weder mit der Geographie Palästinas noch mit den jüdischen Sitten auszukennen scheint. Da er außerdem Datierungsfehler begeht und keine Beeinflussung durch paulinische Theologie erkennen lässt, kann man nur sagen, dass das Evangelium von einem uns nicht näher bekannten Heidenchristen verfasst worden sein muss. Das Markusevangelium ist wie viele Zeugnisse jüdischer Literatur anonym überliefert. Der Name Markus war in der damaligen Zeit weit verbreitet. Der Verfasser gilt zumeist als Heidenchrist, d.h. als jemand, der vor seiner Bekehrung zum christlichen Glauben nicht dem Judentum angehörte.


Matthäus

Von vielen Bibelwissenschaftlern der Neuzeit wird allerdings dessen Verfasserschaft unter Berufung auf die Zweiquellentheorie der synoptischen Evangelien bezweifelt. Ein Apostel als Augenzeuge würde nicht das Material eines Nicht-Apostels (Markus) verwendet haben, wie es dann beim Matthäusevangelium der Fall wäre.

Außerdem vertritt diese Theorie, Papias von Hierapolis, der von den Logia des Matthäus redet, meine damit nicht das Evangelium, sondern die Logienquelle Q. Die Existenz einer Logienquelle Q ist allerdings nicht durch Manuskriptfunde nachgewiesen. Durch Vergleiche vom Matthäusevangelium mit dem Lukasevangelium und dem Markusevangelium versucht man sie zu rekonstruieren.

Lukas

Setzt man eine enge Beziehung zwischen Paulus und dem Autor des Evangeliums voraus, so muss man erkennen, dass die inhaltlichen Aussagen der Apostelgeschichte (und des Evangeliums) dem eher entgegenstehen. Die Darstellung der Pauluswirkens und das Persönlichkeitsbild der Paulusbriefe und der Apostelgeschichte weisen derart starke Unterschiede auf, dass sich die Annahme aufdrängt, es handle sich um nicht persönlich bekannte Autoren. Somit kann man ziemlich sicher davon ausgehen, dass der Apostelschüler Lukas nicht der Autor des 3. Evangeliums ist. Es handelt sich bei dem Namen Lukas wohl eher um das älteste religiös bedingte Kognomen (=Beiname / ähnlich Ordensname).

Diese Annahme wird jedoch in der neueren wissenschaftlichen Literatur, vor allem im englischen Sprachraum, immer wieder in Frage gestellt. Einige der neueren Exegeten gehen durchaus davon aus, dass Lukas der Freund des Apostels und der Verfasser des 3.Evg. ist. Dafür spricht unter anderem, dass es ziemlich wahrscheinlich ist, dass der Titel "Evangelium nach Lukas" von Anfang an vorhanden war (so zumindest Martin Hengel in seiner Studie "Die Evangelienüberschriften").

In der Wissenschaft werden von verschiedenen Forschern beide Thesen (Lukas als Apostelschüler und Lukas als Kognomen) als mögliche vertreten. Mit absoluter Sicherheit kann man keiner beipflichten.







Ich finde das zeigt, das so klar und deutlich da nicht die Rede von sein kann, das die Verfasser sehr bekannt wären. Wer hat da die Evangelien geschrieben, wer den Kanon warum so geschaffen? Das ist nicht eindeutig, wie die Kirche es bestimmt gerne hätte.

Wobei sich dennoch natürlich da auch ne Menge schönes verbirgt, das will ich gar nicht leugnen. Aber wortwörtlich nehme ich nicht viel davon.


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Gedruckte Lügen?

25.10.2007 um 20:36
StillHere,

----dann kläre und doch bitte ALLE auf! Öffne uns die Augen! -----

Das hättest du wohl gerne, dass ich einen auf wissend mache und am besten los gehe und eine neue Religion verkünde.
Ich denke, wenn du erlebt hättest, was ich erlebt habe, dann hättest DU das getan. - Wie Martin Luther, George Fox und all die anderen Religionsgründer, die auf der Mitte des Weges Stop machten - aus Angst.
Die Tendenz war auch bei mir vorhanden. Aber ich bin froh, dass ich den Weg bis zum "bitteren" Ende gegangen bin.


---und nenne uns doch bitte das Lexikon das du benutzt, würde gerne wissen ob ich es auch in meinen Regalen stehen habe und die Erleuchtung verpasst habe beim Blättern!-

"Lexikon zur Bibel" von Fritz Rienecker.
Du denkst, dass du die Erleuchtung bereits hast. Mit dieser Überzeugung wirst du in dem Lexikon eh nur lesen, was zu deiner Überzeugung passt. - Hab ich genauso gemacht.


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Gedruckte Lügen?

25.10.2007 um 20:40
Link: www.israelheute.com (extern) (Archiv-Version vom 29.10.2007)

Saudischen Koranfälscher

Kein Platz im Koran
Moslemische Übersetzer im Saudischen König Fahed Zentrum in Riad haben in ihren letzten Druckausgaben des islamischen Korans den Namen „Israeliten“ und „Kinder Israels“ ausgemerzt, der im Urtext des Korans oft erscheint.


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Gedruckte Lügen?

25.10.2007 um 20:42
So einfach geht das^^


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Gedruckte Lügen?

25.10.2007 um 21:00
Ja, so einfach - und in ein paar Jahren redet keiner mehr drüber und in ein paar Jahrzehnten ist es kaum noch bekannt und in ein paar Jahrhunderten existieren die Koranschriften, die das heute noch beinhalten nicht mehr .....


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Gedruckte Lügen?

26.10.2007 um 08:15
@goili
Das hättest du wohl gerne, dass ich einen auf wissend mache und am besten los gehe und eine neue Religion verkünde.t
na da machst du dir das mal wieder einfach. Alles in den dreck ziehen und selbst keine Ahnung haben. Schäm dich Mädchen, wirklich!!!

Das Lexikon scheint ein gutes zu sein!


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Gedruckte Lügen?

26.10.2007 um 08:26
Welche Alternative bietet sich denn an? Meinst du die Wissenschaft glaubt nicht?

Wozu brauchst du denn den Glauben? Ich lebe hervorragend ohne.

Und die Wissenschaft glaubt eben nicht so wie du es tust. Die Wissenschaft ist sich vielleicht nicht immer sicher, aber die Wissenschaft ist jederzeit bereit, neue Erkenntnisse zuzulassen, etwas, was man zumindest bei manchen Gläubigen sehr vermisst.


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Gedruckte Lügen?

26.10.2007 um 08:31
---na da machst du dir das mal wieder einfach. Alles in den dreck ziehen und selbst keine Ahnung haben. Schäm dich Mädchen, wirklich!!!---

"Schäm" du dich. Ich bin frei mich nicht zu schämen und mir von niemand mehr ein "Schäm dich" aufdrücken zu lassen. Sag's zu deinen Schafen. Da wirst du mehr Erfolg haben als bei mir.

Du - mit deinem angelesenen Wissen, das gut sortiert eh nur deinen vorhandenen Glauben bestätigen darf, imponierst mir nicht - und erst recht nicht, wenn du versuchst mich zu beleidigen und in die Ecke zu stellen.


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Gedruckte Lügen?

26.10.2007 um 08:54
@jimmybondy

nicht böse sein, aber wikipedia ist alles andere als ein historisches Lexikon, da wird jeder Artikel abgefasst wie es dem Autor passt, deshalb nehme ich auch wiki nicht als einzige Quelle sondern im,mer nur als bestätigung.
Wenn ich mir die Quellen anschaue die hier zu Rate gezogen werden, finde ich gerade mal 3 Bücher die pro Bibel sind und die anderen ca. 20 gegen die Bibel, da wundert doch die Auslegung nicht oder? ;)


Markus
Alte Überlieferungen zeigen, dass Petrus die grundlegende Information für das Markusevangelium lieferte, und das stimmt mit der Tatsache überein, daß Markus in Babylon mit Petrus zusammen war (1Pe 5:13). Gemäß Origenes wurde das Markusevangelium von Markus geschrieben, „den Petrus hierfür unterwiesen hatte“ (Eusebius von Cäsarea, Kirchengeschichte, herausgegeben von H. Kraft, VI, XXV, 3-7, S. 299). Tertullian erklärt in seinem Werk „Gegen Marcion“ (IV, V), das Markusevangelium „könnte Petrus zugeschrieben werden, dessen Dolmetscher Markus war“. Eusebius (Kirchengeschichte, III, XXXIX, 12-16, S. 190, 191) gibt die Aussage von Johannes dem „Presbyter“ wieder, den Papias (um 140 u. Z.) zitierte: „Auch dies lehrte der Presbyter: Markus hat die Worte und Taten des Herrn, an die er sich als Dolmetscher des Petrus erinnerte, genau, allerdings nicht der Reihe nach, aufgeschrieben . . . Es ist daher keineswegs ein Fehler des Markus, wenn er einiges so aufzeichnete, wie es ihm das Gedächtnis eingab. Denn für eines trug er Sorge: nichts von dem, was er gehört hatte, auszulassen oder sich im Berichte keiner Lüge schuldig zu machen.“
du siehst also das geschichtlich in der unmittelbaren Zeit die Menschen keine Bedenken hatten das Markus dies geschrieben hat.


Lukas
wo steht das eine enge Freundschaft zwischen Lukas und Paulus bestand? das doch quatsch!!!
Lukas wird zwar in dem Bericht nirgends namentlich erwähnt, aber antike Schriftsteller stimmen darin überein, daß er der Schreiber war. Im Muratorischen Fragment (um 170 u. Z.) wird dieses Evangelium auf Lukas zurückgeführt, und Schriftsteller des 2. Jahrhunderts wie Irenäus und Klemens von Alexandria erkannten es an. Auch der Inhalt selbst weist eindeutig auf Lukas hin. Von Paulus wird er „Lukas, der geliebte Arzt“, genannt (Kol. 4:14), und sein Werk ist so geschickt aufgebaut, wie man es von einem gebildeten Mann wie einem Arzt erwarten würde. Seine Ausdrucksweise und der reichhaltige Wortschatz — der größer ist als der der drei anderen Evangelisten zusammengenommen — ermöglichten eine äußerst sorgfältige und umfassende Behandlung seines höchst wichtigen Themas. Seinen Bericht vom verlorenen Sohn halten einige für die beste Kurzgeschichte, die je geschrieben wurde.

Lukas gebraucht als einziger ca. 300 medizinische Ausdrücke oder Wörter, die er vom medizinischen Standpunkt aus verwendet, die die anderen Schreiber der Christlichen Griechischen Schriften (wenn überhaupt) nicht in diesem Sinne gebrauchen. Zum Beispiel verwendet Lukas in Verbindung mit Aussatz nicht immer den gleichen Ausdruck wie die anderen Schreiber. Für sie ist Aussatz einfach Aussatz, aber für den Arzt gab und gibt es verschiedene Stadien des Aussatzes. So schreibt Lukas zum Beispiel von einem „Mann, voll von Aussatz“. Lazarus bezeichnet er als einen Mann, „der voller Geschwüre war“. Keiner der anderen Evangelisten berichtet, daß die Schwiegermutter des Petrus ‘hohes Fieber’ hatte (5:12; 16:20; 4:38). Die anderen drei berichten zwar auch, daß Petrus dem Sklaven des Hohenpriesters das Ohr abhieb, aber nur Lukas erwähnt, daß Jesus ihn heilte (22:51). Ein Arzt stellt auch folgende Diagnose, von einer Frau: „[Sie hatte] achtzehn Jahre lang einen Geist der Schwachheit . . ., und sie war zusammengekrümmt und unfähig, sich selbst überhaupt aufzurichten.“ Und wer außer „Lukas, der Arzt“, hätte so eingehend geschildert, wie der Samariter einem Mann Erste Hilfe leistete, indem er „ihm seine Wunden [verband], wobei er Öl und Wein auf sie goß“? (13:11; 10:34).
Zumal jemand der die später aufschrieb wohl kaum so genau über die Krankheiten Auskunft geben könnte.

W. K. Hobart, The Medical Language of Luke
A. Rendle Short, Modern Discovery and the Bible


Johannes
Die Echtheit des Johannesevangeliums wird durch wichtige Handschriftenfunde, die im 20. Jahrhundert gemacht wurden, bestätigt. So hat man in Ägypten ein Bruchstück des Johannesevangeliums gefunden — jetzt als Papyrus Rylands 457 (P52) bekannt —, das Johannes 18:31-33, 37, 38 enthält und in der John Rylands Library in Manchester (England) aufbewahrt wird. Über die Richtigkeit der Tradition, wonach Johannes gegen Ende des 1. Jahrhunderts das Evangelium geschrieben habe, schrieb Sir Frederic Kenyon in seinem Buch The Bible and Modern Scholarship, Seite 21: „So klein es [P2] auch ist, genügt es doch, zu beweisen, daß eine Handschrift dieses Evangeliums in den Jahren 130 bis 150 n. Chr. wahrscheinlich bereits in der Provinz Ägypten, wo man sie nun gefunden hat, in Umlauf war. Selbst wenn man nur die Mindestzeit berücksichtigt, in der das Werk von seinem Entstehungsort nach Ägypten gelangte, käme dadurch das Datum der Abfassung immer noch so nahe an das überlieferte Datum heran — das letzte Jahrzehnt des 1. Jahrhunderts —, daß kein Grund mehr bestünde, die Überlieferung anzuzweifeln.“

Aus den Worten des Irenäus, die der Historiker Eusebius (um 260—342 u. Z.) zitiert, geht hervor, daß Ephesus oder die nahe Umgebung als Ort der Niederschrift in Frage kommt: „Endlich hat Johannes, der Schüler des Herrn, der auch an dessen Brust geruht, während seines Aufenthaltes in Ephesus in Asien sein Evangelium herausgegeben"
Die Christen des frühen 2. Jahrhunderts betrachteten Johannes als den Schreiber dieses Evangeliums und behandelten es auch als unbestrittenen Teil des Kanons der inspirierten Schriften. Klemens von Alexandria, Irenäus, Tertullian und Origenes, die alle im späten 2. und frühen 3. Jahrhundert gelebt haben, bezeugen, daß Johannes das Evangelium geschrieben hat. Überdies finden sich im Evangelium selbst viele Beweise dafür, daß es von Johannes ist. Der Schreiber war offensichtlich ein Jude und kannte die Bräuche der Juden und ihr Land bestens (2:6; 4:5; 5:2; 10:22, 23). Schon die Vertrautheit mit den Umständen, über die er berichtet, zeigt an, daß er nicht nur ein Apostel war, sondern zu dem engeren Kreis der drei Männer gehörte Petrus, Jakobus und Johannes , die Jesus bei besonderen Gelegenheiten begleiteten (Mat. 17:1; Mar. 5:37; 14:33).
Áusserdem sollte man aucf kleinigkeiten achten den im Gegensatz zu den Schreibern der anderen Evangelien nennt er Johannes den Täufer nur „Johannes“. Das war für jemand mit dem gleichen Namen natürlicher, da niemand mißverstehen konnte, wen er meinte. Andere hätten einen Zunamen, einen Titel oder eine andere nähere Bezeichnung gebrauchen müssen, um zu zeigen, wen sie meinten, wie Johannes dies tut, wenn er von einer der beiden Marias spricht (Joh 11:1, 2; 19:25; 20:1).

Matthäus
die beantwortung erübrigt sich wenn man markus als von Petrus unterwiesen weiss...




gruss


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