@Tahiri
Tahiri schrieb:Hm, je nachdem...die Argumentation Prabhupadas hat schon was für sich - wenn man das Gesetz der Reinkarnation nicht als Strafe ansieht sondern als mechanische Konsequenz der eigenen Tat.
So gesehen haben auch die Begriffe Reue oder Rache damit nichts zu tun.
Es ging mir vor allem um den Einbezug der Todesstrafe dabei, weil Prabhupada erklärt die Todesstrafe (aus hinduistischer Sicht) als religiösen Segen für die Delinquenten, so wie Du vorher schriebst.
Ich kann mir vorstellen, dass wir in neuen Leben auch neue Chancen erhalten werden.
Aber ich glaube nicht, dass es wie in diesem Fall mit einer Todesstrafe eingeleitet wird, ist für mich aus religiöser Sicht total unnachvollziehbar......
:)@jafrael und
@Mythor
jafrael schrieb:Wie immer bei solchen Bibelzitaten wäre erst mal festzustellen, on die Bibelforschung diesen Text als Aussage Jesu akzeptiert - oder sie, wie bei den meisten anderen Jesus-Zitaten, als spätere Hinzufügung -juden-christlicher oder heiden-christlicher Diktion.
Das ist auch meine Meinung, denn nicht alle Zitat stammen so aus Jesus Mund, wie sie ihm von den Aposteln hineingelegt wurden .
Auch könnte ich mir vorstellen, dass einige der Aussagen, die Mythor aus der Bergpredigt zitiert, wie z.B. dieser Satz :
"Wer Vater und Mutter flucht, soll des Todes sterben." im übertragenen Sinne gemeint waren. Dass wir dann innerlich einen Tod sterben nach einer solchen Tat, weil wir uns vom göttlichen abgewendet haben .....
Und bei diese Stelle : "Matthäus 15.13
Wenn aber jemand einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anlass zur Sünde gibt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde. — Matthäus 18.6 ......
.....kann die Aussage dahinter bedeuten, dass uns unser Gewissen nach einer solchen Tat unser ganzes Leben lang begleiten wird, weil wir keine innere Ruhe mehr finden werden in diesem Leben. Also auch hier kann es im übertragenen Sinne gemeint sein, denn Jesus sprach ja eigentlich immer in Bildsprachen........
:)