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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

73 Beiträge, Schlüsselwörter: Meditation
shinobi321
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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 12:02
Ich mache Meditation in Form von Zhan Zhuang. Das ist so eine Übung ähnlich aus dem Tai Chi.
Und erleichter mir mein Leben sehr. Wenn ich eine Prüfung habe ob in der Arbeit oder im Sport, nutze ich die um wieder vom Alltagsstress runter zu kommen oder mich damit vorzubereiten. Dann bin ich viel entspannter, gehe die Dinge viel gelassener und Kraftvoller an.

Für mich das beste was es so gibt was man für sich selbst tun kann. Im NICHTS-Tun.


Was habt ihr so für Erfahrungen?

Bitte nur ernst gemeinte Beiträge.

PS: Hier im Westen ist das für die meisten sowieso ein Fremdwort deswegen kann man von manchen keine normale Aussage erwarten.

THX


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Fabiano
ehemaliges Mitglied

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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 12:28
Meditation ist ein weit gefächerter Begriff. Ich denke, dass meine Art "abzuschalten" auch in gewissem Sinne Meditation ist. Aber ich würde jetzt nicht sagen, dass ich meditiere. Ich gebe mir nur immer wieder mal eine "Auszeit", wo ich dann entweder bete oder einfach nur über mich selbst reflektiere, oder eben versuche gar nichts zu denken (was natürlich nicht möglich ist) und mir einfach nur Ruhe gönne. :D

Aber diese Zeiten brauche ich.


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shinobi321
Diskussionsleiter
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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 12:51
ja da gebe ich dir recht. das wir mir auch klar wo ich den beitrag aufgemacht habe wollte trotzdem frage.

klar sich hinzusetzen und ruhig zu werden oder abzuschalten ist auch eine art meditation.

oder in die natur schauen.

gibt viele "möglichkeiten"

beten bestimmt auch


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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 12:52
Ich meditiere einfach indem ich mich hinsetze und möglichts nichts denke und mein Sein beobachte.


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shinobi321
Diskussionsleiter
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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 12:54
das ist auch gut.

ich wollte das jetzt nicht mit richtig und falsch unterscheide. einfach erzählen lassen


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shinobi321
Diskussionsleiter
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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 12:55
@Psylosoph
So ähnliche mache ich das auch manchmal aber zusätzlich will ich auch so eine art spüren "wie es mir innerlich so geht".

seltsamerweise fühle ich mich dann auch nah ein paar minuten einbisschen besser :-)


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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 13:06
Ja Meditation ist schon was feines, aber hab seid letzten ein Stares Problem, und zwar tuen mir die Augen weh wenn ich die Zumache ( der Ringmuskel schätz ich) weil ich die leere immer Fixiere, wiel ich die Lichter beobachten will die nach einer Zeit kommen.

Jetzt gehts zum Glück langsam wieder weg, echt schrecklich, auch beim Einschlafen gabs Probleme damit.


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shinobi321
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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 13:12
ne so kenne ich mich jetzt nicht aus :-) solange es weg geht


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shinobi321
Diskussionsleiter
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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 13:13
Wo fixierst du eine Leere? Mit den Augen?


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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 13:17
Ja nicht ganz, ich zwinkere manchmal oder eigentlich relativ oft, trotz geschlossener Augen.
Ich versuche nicht zu sehr fixieren aber meine Augen bewegen sich manchmal, oder eig. ziemlich oft.


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Fabiano
ehemaliges Mitglied

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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 13:19
Das Ruhe- oder Hingabegebet (Nach Johannes Cassian 410 n. Chr.)


Peter Dyckhoff hat ein interessantes Buch über das Ruhegebet geschrieben. Eine kleine Einführung:

Der Geist ist unruhig in uns und nimmt gerne jede Ablenkung und Zerstreuung an. Im tiefsten Innern jedoch sucht er einen bleibenden Glückszustand, in dem er von all seiner Unrast ausruhen kann.

In der Zeit unmittelbar vor dem Gebet sollten möglichst keine neuen Eindrücke aufgenommen werden. Cassian sagt, dass das Gebet von dem inneren Zustand, in dem wir uns vor dem Beten befanden, mit geprägt wird. Ein stiller Raum unterstützt die innere Ruhe.

Das Gebet sollte im Sitzen und bei geschlossenen Augen ausgeführt werden. Der Betende zwingt sich zu nichts; weder kontrolliert er seine Sitzhaltung, noch seinen Atem.

Was sollte man wissen, bevor man beginnt?

1. Das Ruhegebet ist leicht zu erlernen, einfach und unkompliziert durchzuführen.

2. Es hat nichts mit Leistung zu tun. Es muss auch nichts erreicht oder erledigt werden.

3. Wenngleich diese Gebetsweise auch in der Gruppe ausgeführt werden kann, so bleibt sie doch Angelegenheit des Einzelnen.

4. Das Ruhegebet verlangt keine bestimmten Verhaltensweisen, sondern nur die Hingabe an Gott.

5. Eine tiefere Dimension des Lebens und des Glaubens wird erschlossen, eine Dimension, die trägt, Hoffnung gibt und Bereicherung schenkt.

6. Durch einfach nachvollziehbare Schritte in eine größere Innerlichkeit wird mitten im Alltag ein Weg bereitet, der das Leben nicht nur besser gelingen lässt, sondern auch zu einer umfassenderen Liebe führt, zu Gott, dem Ursprung allen Seins.

7. Auf dem Übungsweg geht es nicht um ein zu bewältigendes Pensum oder darum etwas Neuartiges zu suchen, sondern um die Tiefe der Erfahrung.


Viele Menschen leben zu wenig aus ihrer eigenen Mitte und spüren ihre eigenen Gefühle und Intentionen zu wenig oder gar nicht. Die Folge ist, dass sie sich nicht an wichtigen und wesentlichen Bedürfnissen orientieren, sondern mehr und mehr dem folgen, was andere tun oder gar den Wünschen und Erwartungen anderer.

Das Ruhegebet vermittelt die drei klassischen Wege des mystischen Gebetes:

1. Den Weg der Reinigung
2. Den Weg der Erleuchtung
3. Den Weg der Einigung

Durch Reinigung und Befreiung wird das Herz weit, um sich auf Gott auszurichten, und der Glaube wird vertieft. Der Betende lernt durch das Beispiel Christi das Gebet der Hingabe, das ihn mehr und mehr zum eigentlichen Wesen führt und den Willen Gottes erkennen lässt. Es geht um ein Loslassen des Ich, um ein Geschehenlassen und um ein neues Wahrnehmen dessen, was wirklich ist und bleibt.

Bereitung zum Ruhegebet:

Damit das Ruhegebet zu einem rechten Beten wird und wir es entsprechend einüben können, sollten wir Folgendes beachten:

1.Als erstes müssen wir äusserlich zur Ruhe kommen und dürfen körperlichen Wünschen und Begierden keine Beachtung schenken.

2.Wir müssen frei werden von allem, was unsere Aufmerksamkeit ungut fesselt, und dürfen nicht einmal im Inneren einen Gedanken daran verschwenden.

3.Alles dumme und unnötige Geschwätz sollten wir meiden – vornehmlich das Gerede über andere.

4.Verwirrung, die durch Zorn oder übergroße Traurigkeit entsteht, dürfen wir nicht zulassen.

5.Sowohl alle Sucht und Befriedigung rein egoistischer Bedürfnisse vermeiden.


Um das Ruhegebet durchzuführen, denkt sich der Betende einen Namen Gottes oder Jesu Christi aus, auf den man dann ständig seinen inneren Blick lenkt. Diese Worte soll man keinem anderen Menschen mitteilen, um diesem nicht die Kraft zu nehmen.

Als erstes beginnt man mit dem Kreuzzeichen und spricht: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Man beginnt, indem man die Tore äusserer Wahrnehmung, vornehmlich Mund und Augen, schließt, das bewusste Denken einstellt und dann seine Innerlichkeit durch ein liebendes Aufmerken oder Anrufen des Namens Jesu Christi auf Gott richtet. Das geschieht ohne willentliche Anstrengung und ohne irgendeine Erwartung (dies finde ich das Schwerste, erst mal nichts von Gott zu erwarten).

Das Ruhegebet vermittelt allen, die diese Gebetsweise übten und üben und ständig in Gottes Gegenwart leben möchten, gleich wesentliche Erfahrungen:

- Durch das innerliche Sprechen, das nicht nur in Gedanken geschieht, sondern mehr und mehr mit dem Herzen, nimmt die vielfältige Gedankenaktivität ab.
- Beim Verinnerlichen der Gebetsformel erlebt der Betende, das er allmählich frei wird von übergroßen persönlichen Belastungen und Sorgen.

Um in eine ständige Verbindung mit Gott hinein zu wachsen, vertraut uns Cassian die folgende Gebetsformel an: Gott, komm mir zu Hilfe. Herr, eile mir zu helfen.

Sowohl diese Gebetsanrufung als auch die anderen enthalten:

- Eine Anrufung Gottes in Situationen seelischer Bedrängnis und Gefahr.
- Die Demut eines gläubigen Bekenntnisses.
- Wachheit in Verantwortung und Ehrfurcht.
- Die Hilfs- und Erlösungsbedürftigkeit des Menschen.
- Das Vertrauen auf Erlösung,
- Die Zuversicht, zu jeder Zeit beschützt zu werden, denn wer immer wieder seinen Beschützer anruft, darf sicher sein, dass dieser stets gegenwärtig ist.
- Zuneigung und Liebe.
- Das Eingestehen möglicher Gefährdungen und zugleich ein helles Wachsein allem Feindlichen gegenüber.


Falls es sich nicht von selbst einstellt, nimmt der Betende nach ein bis zwei Minuten Stille sein Gebetswort auf, um es ganz sanft und leise innerlich zu wiederholen. Kommen Gedanken, geht der Betende ihnen nicht bewusst nach, sondern kehrt zu seinem Wort zurück und gibt ihm in allem den Vorrang.

Die empfohlene Gebetszeit beträgt ein bis zweimal am Tag 15 – 20 Minuten. Diese Zeit sollte wegen der einsetzenden tiefen Ruhe für Körper, Geist und Seele nicht überzogen werden. Ohne erneut das Gebetswort aufzunehmen sollte das Ruhegebet bei geöffneten Augen mit zwei Minuten Stille beendet werden.

Woran kann man erkennen, dass der geistliche Weg der Hingabe zu einer Wirklichkeit führt, die jenseits des Relativen angesiedelt ist und in der Gottesbegegnung sein Ziel findet?

Der Betende bleibt im Wachbewusstsein, ohne zu Schlafen oder zu Träumen. Folgt er den gegebenen Anweisungen, nimmt seine Gedankenaktivität immer mehr ab, bis es zu Momenten tiefen Schweigens kommt. Hier schwinden, wie die Erfahrungsberichte zeigen, die Relationen von Raum und Zeit. So wird zum Beispiel eine halbe Stunde wie einige Minuten erlebt.

Verlässt der Betende sich – im wahrsten Sinne des Wortes – vertrauend auf den Herrn, indem er sich seiner anziehenden Liebe überlässt, wird er vom heiligen Geist in tiefere Schichten seiner Persönlichkeit, bis hinein in seine Seele geführt. Ist dieser verborgene Raum der Gottesbegegnung von allem befreit, was vor Gott keinen Bestand hat, erfährt der so Betende als erstes eine tiefe wohltunende Ruhe für Körper, Geist und Seele. Gleichzeitig breitet sich himmlischer Friede aus. Ist die Seele ganz mit Gott vereint, lebt der Mensch auch ausserhalb der Kontemplation im Gottesbewusstsein. So sind seine positiven Kräfte, die Tugenden, so gestärkt, dass der Böse es nicht mehr wagt, an ihn heran zu treten.

Empfängt der Mensch das große Geschenk, in der Gegenwart Gottes zu leben, bleibt der Widersacher auf Abstand, da er besiegt wurde!


Aus einem weiteren Buch „365 Tage im Licht der Liebe“, von Peter Dyckhoff:

„Mein Herr und mein Gott, ohne dass ich es verdient habe, schenkst du mir bei meinen Gebetsübungen eine große Gnade. Mein Denken, mein Wollen und all meine Vorstellungen sind zur Ruhe gekommen. Deine Gnade ist so kostbar, so wohltuend, je tiefgreifender sie ist und je weiter sie meine Begrenzungen überschreitet. Niemals habe ich früher glauben und mir vorstellen können, dass diese Ruhe im Bereich der Sinne und des Geistes zum tiefsten Gebet werden kann, das du für mich bereitet hast. Wie dankbar bin ich, wenn keine Gedanken und Erwägungen aufsteigen, die mich in diesem Gebet der tiefen Ruhe daran hindern, in deine Nähe zu kommen. Hingabe von allem, was ich bin und habe, wird mir zum wahren und lebendigen Glauben. Ich sehe den Unterschied ein zwischen einem Glauben, der durch die abwägenden Gründe der menschlichen Vernunft an der Oberfläche bleibt und austauschbar ist, und einem erfahrenen, bleibenden Glauben, den du mir durch Schweigen, Hingabe und Anbetung in das tiefste Innere meiner Seele senkst.“


Der Mensch kann lernen, mit beruhigtem Denkvermögen und in liebender Achtsamkeit bei Gott zu verweilen. Selbst wenn es ihm vorkommt, als tue er nichts und als geschehe nichts Wesentliches, so sollte er in der ruhevollen Wachheit und im liebenden Aufmerken auf Gott bleiben. Sowohl der Körper als auch der denkende Geist müssen sich erst langsam an diese Stille gewöhnen, die ihnen vielleicht bisher in dieser Intensität noch nicht vertraut war. Erst langsam, dann aber wunderbar und erhaben senkt Gott die in ihm beheimatete Ruhe und den Frieden, von seiner Liebe umschlossen, in die Seele des Menschen.

Nähmen wir voreilig die Gedankenaktivität wieder auf, würden wir nicht nur die Zufriedenheit, den Frieden und die Ruhe der Seele stören, sondern sie zudem beunruhigen. Selbst wenn wir nichts tun, so tun wir doch viel, wenn wir der Seele erlauben, diesen Zustand zu genießen und Kraft für den Alltag aus ihm zu gewinnen.


Das Ruhegebet ist allen, die unter Anfechtungen zu leiden haben, ein sicherer Schutz, ein undurchdringlicher Panzer und eine unüberwindliche Mauer. Denjenigen, deren Leben sinnentleert ist, die an den Mitteln des Heils zweifeln oder die Angst vor der Wirklichkeit haben, so wie allen, die unter bedrückender Traurigkeit oder Depressionen leiden, wird ein sicheres Gefühl von Angenommensein geschenkt, wenn sie in der Anrufung Gottes eine der wesentlichsten Grunderfahrungen machen dürfen: Letztlich in ihrer Not nicht allein gelassen zu sein. Jedem wird die Gewissheit vermittelt, das Gott um unsere Schwierigkeiten weiß, stets gegenwärtig ist und uns begleitet.

Durch regelmäßiges Praktizieren des Ruhegebetes wird ein ungutes Zuviel abgebaut:

- Überheblichkeit schwindet
- Erfolgserlebnisse werden richtig eingeordnet
- Ausgelassenheit kennt ihre Grenzen
- Einbildung löst sich auf.

Das Ruhegebet bezeugt, dass der Betende einen glücklichen Zustand ohne Gottes Hilfe nicht bewahren kann. Mit kleinen Gebetsversen fleht er Gott an, nicht nur immer, sondern auch eilig zu helfen. Jedes Mal, wenn schlechte Gedanken sich in uns regen, müssen wir mitten unter sie die Anrufung unseres Herrn Jesus schleudern, und wir werden sehen, wie sie sich augenblicklich wie Rauch in der Luft verflüchtigen. Wenn der Geist wieder allein ist, nehmen wir erneut die Wachsamkeit und die dauernde Anrufung auf, und jedes Mal, wenn sich der gleiche Vorgang in uns wiederholt, handeln wir auf gleiche Weise.

Zum Schluss noch drei Ratschläge zum Durchführen des Ruhegebetes:

1. Unter Zeitdruck sollten sie mit der Einübung in das Ruhegebet nicht beginnen. Auch sollten sie nicht versuchen, schnell und „nebenbei“ etwas für sich zu gewinnen. Bei einer solchen Haltung geht der Wert dieser Gebetslehre und die eigentliche Tiefe verloren. Sie erreichen eher das Gegenteil.

2. Die besten Zeiten zum Üben: Morgens oder abends vor dem Essen.

3. Es wird empfohlen, nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen das Ruhegebet zu üben, da sich sonst durch den aktivierenden Charakter Einschlafstörungen einstellen können.


Wir sprechen vom Ruhegebet, wenn der Betende sich selbst und damit alles Wollen, jegliche Vorstellungen, alle Erwartungen, ja, selbst die eigenen Gedanken verlässt und sich vertrauensvoll dem Herrn überlässt!

Im Ruhegebet erfahren wir die Armut des Geistes, wenn wir weder an materiellen Gütern, noch an Anerkennung festhalten. Wir geben alle Stimmungen ab, wie Gereiztheit, Zorn, Trübsinn und Traurigkeit.


Entnommen aus:

Peter Dyckhoff, Ruhegebet, Verlag Don Bosco Medien-GmbH München,
2. Auflage 2009
Peter Dyckhoff, 365 Tage im Licht der Liebe, Herder Verlag,
Freiburg im Breisgau, 2007


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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 13:19
@shinobi321
hinsetzen, auf atmung/körper fixieren und die leere im kopf walten lassen.
ein tipp falls gedanken aufkommen sollten, sich sagen:"ich denke das gleiche, was ich gestern um diese zeit gedacht habe"

und bis zum mittelalter war selbst meditieren in der westlichen welt gang und gebe. bis es dann von der kirche verboten worden ist. wegen erleuchtung und auf gott mit eine stufe stellen wollen und das wär ja teufelszeug und so....

in china öffentliche (ähnlich,wie hier spielplätze) meditationsplätze, wo sich die menschen einfach dazu setzen können und mitmeditieren können.


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shinobi321
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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 13:19
Hat das mit nervosität zu tun oder wie fixierst du überhaupt was?


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shinobi321
Diskussionsleiter
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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 13:21
@niggie
Ja die aus China kenne ich deswegen. Finde das auch ok und blödsinn das zu verurteilen

Ich brauche jetzt keine Tipps wollt nur fragen was ihr so macht


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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 13:42
shinobi321 schrieb:Hat das mit nervosität zu tun oder wie fixierst du überhaupt was?
Wenn du mich damit meinst; ja ich fixiere die Energie oder das auch immer ist, am Anfang ist es einfach nur ein überlapptes Rauschen aber mit der Zeit kommen helle Lichflecken die wie in einem Tunnel nach vorne "gleiten" und das wiederholt sich die ganze Zeit , nervös bin ich nicht.

Meine Ringemuskeln tun dadruch schonn sehr weh aber vielleicht ist das auch nur eine Art Muskelkater^^


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BlingBlue
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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 19:25
Ich setzte mich hin und mache die augen zu dabei denke ich an nichts also will mich von allem loslassen.Also ich achte besonderes auf die atmung und anlehnung der hände beim meditieren^^


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DaSonny
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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 22:05
Ich finde die von @Fabiano beschriebene Meditationmethode ein schönes Beispiel dafür, wie sich die Religionen im Kern doch ähneln und somit ein "wahr" oder "falsch" nicht gefunden werden kann.
Desweiteren auch ein Paradebeispiel für ein durch diverse Machtapparatte wie Kirche etz. unverfälschtes un LEBENDIGES Christentum. Gefällt mir wirklich und hat bei mir grade echt was bewegt.
Danke @Fabiano :)


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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 22:13
Ich knie mich abends 10-30 Minuten hin und halte einen Ziegelstein mit ausgestreckten Armen vor mich.

das ist weniger Meditation als eine tägliche Selbstüberwindung, aber man wird dabei auch sehr ruhig-


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shinobi321
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 22:17
@BlingBlue
Das ist gut


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shinobi321
Diskussionsleiter
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Meditation: Macht ihr das und wenn ja welche?

09.07.2011 um 22:18
@DaSonny
Gut ist doch schon mal was :-)

Ich denke auh man kann da nicht zwischen richtig und falsch oder wahr und unwahr unterscheidet.

Die eigene erfahrung machts.


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