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Nichts im Leben hat einen Sinn

262 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Sinn, Sinnlos, Das Absurde
Pascoli
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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 16:44
@Arikado


das ist möglicherweise die sinnloseste Suche nach dem Sinn.

Gibt es das ICH?
Wär ich dein ICH, wenn ich DU wäre und du ich wärst?

Klar, die Überzeugung ein individuelles ICH zu sein ist eigentlich sinnlos und von diesem Standpunkt aus, ist auch die sich daraus ergebende Perspektive ohne jedweden Sinn.

Das ICH einer Ameise ist ohne den Schwarm sinnlos.

Wir sind ebenso wie Ameisen Schwarmtiere auf einer anderen, aber nicht höheren Kommunikationsebene. Wären wir nicht so ICH-o-zentrisch und wären uns sicher, dass wenn wir sterben unsere Gene noch hunderte Millionen Jahre weiterleben, bis dass uns die Sonne verbrennt,

dann hätten wir es längst rausgefunden, dass Dein ICH aus den Informationen vieler anderer ICHs und unter anderem auch meiner Wenigkeit besteht.

Ja, dieses ICH ist eine Illusion, und vielleicht sogar eine hilfreiche (sinnvolle), aber auch eine austauschbare und nicht besonderes wichtige, wenn es sich nur um die eigene Mitte dreht.


Anhand unserer Spiegelneuronen können wir aber leicht nachempfinden, wie es andern ICHs ergehen wird, wenn sie in einer verdreckten, vom blanken Gotteswahn (Egozentrik) verwüsteten Zukunft ein Bisschen von unserem ICH als Teil ihres Selbst verfluchen werden. .^^


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 16:45
Ich muss schon zugeben, dass mich genau diese Fragen seit geraumer Zeit förmlich zermürben. Gemäß dem Fall, ihr solltet Recht behalten, ist unser Dasein an Sinnlosigkeit kaum zu überbieten. Es käme einem bitterbösen Witz gleich, der jegliche Hoffnung auf ein Leben nach dem Tode im Keim erstickt. (!) Aber: Nur ein Narr wird von sich behaupten, indem er versucht andere Menschen zu bekehren, er sei unfehlbar und habe die allumfassende Wahrheit inne.

Wir könnten uns allesamt täuschen und das wäre wohl ungleich schlimmer. Vielleicht gibt es doch ein gottgleiches Wesen, das durch seine schöpferische Kraft das Leben und dessen Existenz erst ermöglichte. Wer weiß das schon? Vermutlich würde ich aus Scham im Boden versinken, sollte es doch einen Gott geben und ich (als Atheist) dies nie erkannt hätte.


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Pascoli
ehemaliges Mitglied

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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 17:13
@Lylat

Gäbe es diese Schöpferkraft,
so hätte sie eine Welt erschaffen, in der alle Lebensformen zueinander im Wettbewerb um Territorium, Fortpflanzung und Futter, für sich und die eigenen Nachkommens-Gene stehen.

Diese Schöpferkraft hätte eine Welt geschaffen in der die meisten Lebensformen sich gegenseitig
mit Terror jagen, töten und fressen, oder wenigstens vom Territorium verjagen müssen, um daraus die Energie für das eigene Weiterleben und dem der Nachkommen zu gewinnen.

Dein oder mein Scham, ginge dieser Schöpferkraft am ***sch vorbei.


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 17:15
ja und ? hat das irgendjemand behauptet, dass es anders wäre? nein ^^
die meisten wissen das alles sinnlos ist. aber die zeit die wir hier haben, sollte man mit freude füllen


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Pascoli
ehemaliges Mitglied

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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 17:36
@niggie

möglicher Weise hat diese Freude durch Ignoranz sehr viel höhere Zinseszinsen, als es die Rechnung die wir uns selber glauben, scheinen lassen soll.


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 17:41
@Pascoli
kann sein, aber letzten endes hat jeder es selber in der hand, was er und für was sich dieser entschedet. der eine pumpt sich mit drogen voll, der andere schottet sich ab, jemand kompensiert es mit arbeiten oder mit süchten oder fernsehn.. ablenkung gibts genug.


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Pascoli
ehemaliges Mitglied

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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 17:47
@niggie
ja
hauptsache, keiner macht sich je sinnlose Gedanken darüber, was wirklich dahinter stecken könnte. :D


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 17:59
@Pascoli
eben :D weil wir diese frage eh nicht beantworten können. vielleicht nach dem tod, aber wer weiß schon was danach passiert ^^


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 18:05
@Pascoli

Ich will jetzt nicht mit dir darüber diskutieren, was es mit dem "Ich" auf sich hat. Ob es in einer unsterblichen Seele zu Hause ist, oder doch eher ein biochemischer Prozess in unserem Gehirn darstellt, oder bloss eine Illusion ist. Fakt ist, ich empfinde mich als ein bewusstes Wesen und kann über die Welt nachdenken. Könnte ich das nicht, hätte ich keine Probleme mit dem Absurden.
Ich sehe allerdings auch in der Weitergabe unserer Gene oder dergleichen, keinen Sinn.

Insgesamt sehe ich das ähnlich wie Mephistopheles:

„Ich bin der Geist der stets verneint! / Und das mit Recht; denn alles was entsteht / Ist werth daß es zu Grunde geht; / Drum besser wär’s daß nichts entstünde. / So ist denn alles was ihr Sünde, / Zerstörung, kurz das Böse nennt, / Mein eigentliches Element.“


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 18:11
@Lylat

Du fragst, was aus uns Atheisten werden sollte, wenn es Gott doch gäbe? Gute Frage! Wenn Gott wirklich der Zyniker und Saddist ist, wie ihn uns die Religionen predigen, dann ginge ich wohl freiwillig in die Hölle. Aber wie dem auch sei, D'Holbach hat das treffend zusammengefasst.

Ich möchte dir sein atheistisches Gebet darum nicht vorenthalten:

Paul Thiry D'Holbach
Gebet eines Atheisten, wenn er sich Gott gegenübergestellt sähe

Vater, der du dich deinem Kinde nicht gezeigt hast, unbegreiflicher und verborgener Weltbeweger, den ich nicht entdecken konnte, verzeih, wenn mein beschränkter Verstand dich nicht erkennen konnte in einer Natur, in welcher mir alles notwendig schien.
Verzeih, wenn mein empfindendes Herz deine erhabenen Züge nicht herausfinden konnte unter denen des wilden Tyrannen, den der Aberglaube zitternd anbetet. Wie konnte mein schwaches Gehirn deinen Plan, deine Weisheit durchschauen, da die Welt mir doch nur ein Gemisch von Ordnung und Unordnung darbot, von Gutem und Bösem, von Bildungen und Zerstörungen?

Konnte ich deiner Gerechtigkeit huldigen, da ich das Verbrechen so oft siegen sah und die Tugend in Tränen? Meine Unwissenheit ist verzeihlich, weil sie unwiderleglich war. Wenn du deine Geschöpfe liebst, ich liebe sie wie du, ich habe mich bemüht, sie in meiner Umwelt glücklich zu machen.

Hast du die Vernunft geschaffen, ich habe ihr immer gehorcht; gefällt dir die Tugend, mein Herz hat sie immer geehrt, ich habe sie nach Kräften geübt. Habe ich schlecht von dir gedacht, so geschah es, weil mein Verstand dich nicht begreifen konnte; habe ich schlecht von dir gesprochen, so geschah es, weil mein allzu menschliches Herz sich gegen das abscheuliche Bild empörte, das man von dir machte.

Meine Irrtümer waren die Wirkungen der Natur, die du mir gegeben hast, der Umstände, in die du mich ohne meine Einwilligung hineingestellt äst, der Gedanken, die mein Geist unbewusst gefasst hat.

Bist du gut und gerecht, wie man sagt, so kannst du mich für die Abwege meiner Phantasie nicht strafen, nicht für die Folgen meiner Leidenschaften, nicht für die notwendigen Ergebnisse der Organisation, die du mir gegeben hast. Wolltest du mich hart und ewig strafen, weil ich auf die Vernunft hörte, die dein Geschenk ist, wolltest du mich für meine Täuschungen züchtigen, wolltest du mir zürnen, weil ich in die Schlingen fiel, die du mir überall stelltest, dann wärest du der grausamste und ungerechteste Tyrann, du wärest kein Gott, sondern ein boshafter Dämon, dem ich mich unterwerfen und dessen Wut ich sättigen müßte; aber dann wäre ich stolz darauf, dein unerträgliches Joch abgeworfen zu haben.


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 18:38
@Arikado

Hi, ich dachte genauso wie du damals und diese Leere hat mich zerfressen, weil es nichts auf der materiellen Welt gab, das mir wirklich Befriedigung schafft. Naja, mein Freund, DerAlte ( User auf Allmy ) , hat mir dann Lohan Qi Gong empfohlen. Und dann hatte ich als ich das Qi fühlte einen Sinn im Leben. Mehr über die Natur und des Kosmos so wie über das Menschsein zu erfahren durch Qi Gong.


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 18:41
Brilliant! Danke @Arikado ich werde mir darüber Gedanken machen.


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 18:47
Der Sinn im Leben heißt für mich, die Zeit die ich habe, möglichst so zu gestalten, dass ich glücklich bin. Dass es mir gut geht, ich gut leben kann, Freunde habe, Familie gesund ist, und viele coole Dinge besitze. Dass ich Spass am leben habe.

Das was Du @Arikado schreibst, hört sich für mich so an, als würdest Du einfach nur nach einem "Sinn" bzw. einer Erklärung oder Rechtfertigung suchen, dass Du keinen Bock auf das Leben hast.


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 18:49
Ich finde gerade weil das Leben manchmal so schrecklich absurd, sinnfrei und leer sein kann, ist das einzige was ich dagegen tun kann, es mit Sinn zu füllen.

Vielleicht erscheint es aber auch nur sinnlos weil wir glauben, das es unbedingt einen bestimmten Sinn haben muß. Warum sollte es? Das Leben an sich ist doch Sinn genug, wie ich finde.


@Arikado

Würde sich für dich irgend etwas ändern, wenn du morgen sterben müsstest?


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DerEgoist
ehemaliges Mitglied

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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 20:42
@Arikado

ich musste bzw. muss mich ehrlich gesagt überwinden, diesen beitrag hier zu schreiben, weil es 100% keinen sinn hat :D

ja, du hast recht, dass leben hat absolut keinen sinn, denn:

es ist von hinten bis vorne absolut determiniert, kausal, bedingt durch ursache und wirkung.. und das schlimmste daran ist, dass sogar die einsicht darüber den menschen nicht dazu bringt, sich aus scham (brot der schande) zu töten. denn es gibt nichts schlimmeres, als einzusehen, dass wir von irgendetwas/irgendjemandem abhängig sind - also keine kontrolle über uns und die welt bzw. unser leben haben. du kannst es nennen wie du willst, urkraft (ursache aller ursachen), schöpfer, aussenwelt etc.

es gibt keinen freien willen

im endeffekt spielt es keine rolle was der mensch tut, ob er selbstmord begeht, mord oder dem nächsten gutes tut, denn im kern teilen wir uns eine gemeinsame sache - den egoismus, die natur jedes einzelnen menschen.

obwohl wir uns durch die handlungen die wir an den tag legen scheinbar sehr voneinander unterscheiden, gibt es da eigentlich gar keine. denn wir sind alle dazu programmiert, in jedem einzelnen moment nach genuss für uns selbst zu streben, uns zu erfüllen. das ist die definition von egoismus: der wille/wunsch für sich selbst genuss zu empfangen. und daher gibt es keinen unterschied ob ich 1 million spende oder 1 millarde stehle, welche dafür gedacht war, die armen kinder in afrika zu unterstützen. denn jede handlung ist egoistisch motiviert, wenn ich spende, dann tue ich dass z.b. wegen der genugtuhung, dem respekt, damit man gut über mich redet - typisches schulterklopfsyndrom.

(es gibt wissenschaftliche studien, die zeigen, dass bei ''altruistischen'' handlungen hirnareale aktiviert werden, die für belohnung zuständig sind.)

wenn ich jmd. liebe, dann liebe ich nicht die person an sich sondern die wirkung die sie auf mich hat und sobald sich die wirkung ändert und meinen zuvor durch konditionierung (erziehung, jeglicher einfluss von aussen) eingeprägten egoistischen wünschen nicht mehr entspricht, liebe ich sie nicht mehr. die liebe zu menschen verhält sich wie zur liebe zu esswaren ''ich mag fisch aber gemüse nicht so dolle''..^^ der religiöse mensch z.b. schert sich auch einen dreck um gott, gott interessiert ihn gar nicht, auch wenn er es nicht wahr haben will. ihn interessiert es letztendlich nur, wie er gott für sich ausnutzen kann, im täglichen leben und im leben danach. aus angst vor der bestrafung und aus sehnsucht nach dem paradies preisen sie gott und führen diverse religiöse handlungen aus, nicht weil sie gott lieben.. ich möchte hier keineswegs religiöse menschen angreifen, denn ich weiss genau warum sie diesen weg gehen, da ich selber mal radikal-religiös war. aber es ist halt ein gutes bespielt für dieses thema.. und dazu sei noch folgendes gesagt: ''was interessiert es den schöpfer, ob das tier am hals oder am nacken geschächtet wird?'' zitat irgendeines gelehrten ausm 20. jahrhundert.

man ist zu anderen menschen nur nett, weil man genau weiss, dass nur durch nettigkeiten die wirkung welche sie auf uns haben aufrechterhalten bleibt. einfach gesagt, wenn ich nicht nett bin, dann wenden sich die menschen von mir ab. deswegen diese(s) ganze hilfsbereitschaft, zuvorkommen, geschenke machen, dem kollegen was spendieren, zuhören, aufmerksam sein, komplimente machen etc. etc. etc.

natürlich kann sich das je nach konditionierung ändern, d.h. wenn jemand z.b. in der kindheit und im allgemeinen, negativen einflüssen wie verbalen und physischen attacken etc. ausgesetzt war, dann ist es natürlich gut möglich, dass aus ihm jemand geworden ist, der eine tiefe abneigung gegenüber menschen hegt, sie schlecht behandelt oder sogar tötet.

worauf ich hinaus will ist, dass es keinen unterschied gibt zwischen den zuvor erwähnten ''netten'', guten menschen und jenen, die mit (massen-)mord, betrug und diversen anderen bösartigen handlungen schlagzeilen machen. es gibt keinen unterschied zwischen dem scheinbar altruistischen xy und dem menschen killenden psychopathen. entsprechend ihrer konditionierung, welche so wie alles andere der kausalität untergeordnet ist, wurde deren egoismus in jeweils verschiedene verpackungen gesteckt, die wir mit gut und böse betiteln. der einzige grund, warum nicht jeder zweite seinen nachbarn killt, die bank ausraubt oder den ehepartner vom balkon schubst, sind unteranderem gewisse ängste im bezug zur gesellschaft. bestrafung durch den rechtsstaat, ''was werden die anderen über micht denken?'' etc. etc. etc. es sind ganz einfache egoistische berechnungen, durch die man zum entschluss kommt, dass eben solche handlungen für den eigenen egoismus eher von nachteil sind. ''wenn ich jetzt ne bank ausraube könnte ich erwischt werden, dann hab ich gar nix mehr aber im moment hab ich doch nen relativ guten job und kann meine egoistischen wünsche einigermassen erfüllen''

doch diese berechnung kann sich auch schlagartig ändern.

im endeffekt berechnet das ego, ob sich der aufgebrachte aufwand lohnt, im verhältnis zum genuss den man dadurch erwartet. es ist egal was wir tun, hinter jeder handlung, sogar hinter jedem gedanken verbirgt sich eine egoistische aufwand-nutzen-berechnung FÜR SICH SELBST. hätte man keinen nutzen von etwasem, dann würde man nicht mal seinen finger bewegen.

man wird in jeder sekunde seines dasein vom eben diesem ego kontrolliert wird. dauernd kommen irgendwelche wünsche in uns hinauf, welche wir unweigerlich versuchen zu füllen. und das schlimme daran ist, dass jede füllung, also jeder genuss vergänglich ist. es verhält sich wie mit essen oder trinken.

ich bekomme durst - habe also ein verlangen, einen mangel
was mache ich? ich versuche ihn zu füllen - hole mir eine kalte cola
während dem trinken empfinde ich puren genuss, doch was passiert unmittelbar danach?
sowohl das verlangen als auch der genuss ist weg - minus zwei

und so läuft es bis zum tod, was einfach nur erbärmlich ist.
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@Arikado
du sagtest, dass du atheist bist und wenn ich mich nicht irre, siehst du den freien willen auch als illusion. nun frage ich mich, ob dus nicht doch für möglich hälst, dass es eine art urkraft gibt, eine ursache aller ursachen? und ich spreche hier nicht von irgendeinem gott, so wie wir es aus der torah oder dem koran etc. kennen.

denn für mich persönlich stellt sich eben diese eine frage, wer oder was hat das in gang gesetzt, wobei es natürlich gut möglich ist, dass es nichts dahinter gibt, ich weiss es eben nicht.

wir spielen nicht ein spiel, sondern es wird mit uns gespielt, die frage ist nun, wer der dealer und wer die frau neben uns am tisch ist, welche das spiel indirekt kontrolliert. was die schöne frau angeht, so weiss ich es, es ist unser ego :)
Arikado schrieb:Bei mir ist das ja eher so: In dem Masse, in dem das Wissen (um die Welt und die Menschheit) zunimmt, nimmt die Motivation ab.^^
und dem kann ich nur zustimmen


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 20:53
@DerEgoist
DerEgoist schrieb:du sagtest, dass du atheist bist und wenn ich mich nicht irre, siehst du den freien willen auch als illusion. nun frage ich mich, ob dus nicht doch für möglich hälst, dass es eine art urkraft gibt, eine ursache aller ursachen? und ich spreche hier nicht von irgendeinem gott, so wie wir es aus der torah oder dem koran etc. kennen.
Eine Urkraft? Mir gefallen die Ansichten von Stephen Hawking. Womöglich leben wir in einem Multiversum, das laufend neue Universen ausspuckt. Aber im Prinzip spielt das ja keine Rolle, das ändert nichts am Absurden, oder was meinst du?

Was du über den Egoismus geschrieben hast, entspricht übrigens genau meiner Ansicht. Altruisten sind auch nur Egoisten (vielleicht sogar die klügeren).


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 21:05
Arikado schrieb:Wir können zwar unserem Leben selbst einen Sinn geben, allerdings ist auch das nicht zufriedenstellend. Denn alles was wir erreichen, wird früher oder später keine Bedeutung mehr spielen. Wir werden alt und sterben. Unsere Kinder werden alt und sterben. Alles was wir errichten, wird eines Tages zusammenfallen. Ausserdem nehmen unsere Wünsche nie ein Ende. Sollten wir doch einmal alles haben, folgt der Überdruss (wie z. B. Machiavelli sagte).
Aber genau das IST der Sinn. Auch wenn es mir in meinem momentanen Umfeld niemand glaubt: Wir Menschen machen nichts anderes als Tiere, wenn man es genauer betrachtet. Wir bauen uns einen Unterschlupf und sorgen für Nahrung für unsere Familien. Allein unsere erhöhte Intelligenz erlaubt es uns, uns über die anderen Tiere hinwegzusetzen, denn nichts desto trotz sind wir nichts anderes als mehr oder weniger primitive Kreaturen. Wenn wir uns jetzt deinen Post anschauen Arikado: Unsere Wünsche nehmen aufgrund unserer "hohen" Intelligenz nie ein Ende. Das sehe ich als Produkt derselben, alles, was wir bauten, schafften seit jeher zu verbessern um unser Überleben und unsere Überlebensbedingungen zu verbessern.

Das wir und unsere Kinder alt werden und sterben hat einen SINN, auch wenn du ihn nicht gleich erkennen wolltest. Stelle dir vor, die Menschheit würde sich immer mehr vermehren, aber niemand würde sterben? Wär doch nicht so knorke, oder?

Alles was wir erreichen hat immer einen Sinn. Stell dir vor du baust ein Haus, du stirbst und deine Kinder ziehen darin ein. Du hast ihnen eine Lebensgrundlage geboten. Dein Leben hat nicht nur Sinn ergeben, du hast sogar etwas geschaffen, was eine Bedeutung hat, und sogar später, stell dir nureinmal vor, du wärst ohne dass du ein Haus hattest gestorben! Deine Kinder würden wahrscheinlich auf der Straße sitzen.
Also: Jede Handlung hat Entweder einen Sinn, auch wenn wir sie ohne ein bestimmtes Ziel oder einen gewünschten Effekt angefangen haben, ich denke jedoch, du suchst nach einem höheren Sinn, bzw. willst beweisen, dass es diesen nicht gibt.

Ich für meinen Teil bin evangelisch und so wenig von meiner Kirche wegzubringen, wie ich in 2 Sekunden sterben werde. (Puh, geschafft, ich lebe noch.)
Dies jedoch nicht, weil ich unbedingt an einen Gott glaube, dazu habe ich mich damit für meine Zwecke noch zu wenig beschäftigt, sondern, weil Kirche für mich den einzigen Sinn als Gemeinschaft hat, an die man sich wenden kann, bzw. für die man da sein kann um seinem Leben etwas mehr Sinn zu geben um aufs Thema zurückzukommen.

Und wie ich einst mal hörte (Ich glaube es war sogar mal bei Futurama und Bruce allmächtig): Wenn du etwas richtig machst, wissen die Leute nicht, ob du überhaupt etwas getan hast.

lg

Sebi (aka McPizzaHut)


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 21:07
@McPizzaHut
McPizzaHut schrieb: ich denke jedoch, du suchst nach einem höheren Sinn, bzw. willst beweisen, dass es diesen nicht gibt.
Ich wünschte, es gäbe einen solchen, dann könnte ich mich danach richten.


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 21:12
@Arikado
Wär doch toll, ne...


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DerEgoist
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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 21:19
@Arikado
ich meine, ob es vieleicht sein könnte, dass es eine art schöpfungsgedanken gibt - einen sinn hinter dem ganzen. ich weiss nicht wie es bei dir ist aber die tatsache, dass alles vorherbestimmt ist, lässt in mir unweigerlich die frage aufkommen, ob da irgendeine kraft ist, die lenkt. und ich meine nicht den strafenden, rachsüchtigen gott.. ich finde man sollte den begriff ''schöpfer'' nicht immer mit religionen und sonstigen lehren in verbindung bringen, wobei das fast unmöglich ist, deshalb verwende ich oft den begriff urkraft.

mir persönlich bringt das wissen um multiversen überhaupt nix, ich möchte wissen was die ursache vom ganzen ist, warum es in gang gesetzt wurde etc. wenn es überhaupt einen grund gibt. wenn es keinen gibt, dann ist der tod nämlich besser als ein leben zu leben, welches man nicht kontrollieren kann.

das problem ist nur, dass es überlebensinstinkte gibt..^^
ein übler witz wenn ihr mich fragt
Arikado schrieb:Was du über den Egoismus geschrieben hast, entspricht übrigens genau meiner Ansicht. Altruisten sind auch nur Egoisten (vielleicht sogar die klügeren).
das würde ich so nicht sagen. ich behaupte mal, dass sich 99,9% der menschen gar nicht bewusst sind, wer oder was sie sind - sprich, egoisten. viele streiten es ab oder halten es für möglich, dass der normale mensch altruistisch sein kann.

sie sind nicht die klügeren, sondern die glücklicheren.
unglücklich ist der, der selbstkritisch ist. diese selbstkritik hat dich wohlmöglich auch an diesen punkt gebracht.


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