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Quake Watch 2011

3.804 Beiträge, Schlüsselwörter: Weltuntergang, Japan, Ende, Erdbeben, 2011, 2010, Tsunami, 7, Chile, Kalifornien, Stärke + 18 weitere

Quake Watch 2011

21.12.2011 um 01:14
wenn man aber nun alle erdbeben seit beginn der erdbebenaufzeichnunge betrachtetn, und feststellt das die anzahl und magnituden der erdbeben deutlich ansteigen, ist es dann nicht doch bedrohlich? ob das nun schon vor jahrtausenden oder jahrmillionen so war, ist ja uninteressant. interessant ist es, ob es schon so war als es uns menschen gab, was passierte und wie wir damit zurechtkamen. sollte es das erste mal sein, dass es "schlimm" wird, kann das schon sehr unangenehm werden, da wir nicht wissen worauf wir uns evtl (ich sage nicht DAS sowas eintritt!) gefasst machen müssen.

just my 2 cents


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Quake Watch 2011

21.12.2011 um 08:19
@caviaporcellus
caviaporcellus schrieb:wenn man aber nun alle erdbeben seit beginn der erdbebenaufzeichnunge betrachtetn, und feststellt das die anzahl und magnituden der erdbeben deutlich ansteigen,
… liegt es auch daran, dass die Messdichte zugenommen hat. ;)


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Quake Watch 2011

21.12.2011 um 09:58
Wie konnte man denn damals die Magnitude eines Erdbebens feststellen?
Oder anders gestellt;wie kann man heute feststellen,wie stark ein Erdbeben vor 110 Jahren oder noch früher war?
Man hatte damals doch lediglich Apparaturen zum Aufzeichnen von Bodenwellen,die so genau garnicht waren.Erst 1975 gab es doch die ersten genaueren Geräte zum Messen der jeweiligen Stärke des einzelnen Bebens.

Wenn man z.B nur von den Zerstörungen eines Bebens ausgeht,wie das von 1775 in Lissabon,sind das alles nur Schätzangaben einer Magnitude von 8,5-9 nach heutigem Ermessen.

Und das die Gefahr schwerer Erdbeben nicht zugenommen hat,ist nur eine statistische Analyse.Also im Endeffekt auch nix anderes als ein Schätzangabe,da man doch eigentlich nicht genau weiß,wie stark die Beben damals wirklich waren.


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Quake Watch 2011

21.12.2011 um 12:46
omega13 schrieb:Erst 1975 gab es doch die ersten genaueren Geräte zum Messen der jeweiligen Stärke des einzelnen Bebens.
im ernst? das wusste ich nicht. ok also wenn man zum vergleich nur die letzten 40 jahre hat, macht das keinen sinn, was ich da oben geschrieben habe.

@A380

ok, stimmt.


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Quake Watch 2011

21.12.2011 um 19:01
@caviaporcellus
Das ist leider ein Problem, wenn man erst "seit kurzem" also seit ein paar Jahrzehnten etwas genauer erforschen kann. Hätte man vor hunderten von Jahren schon Messgeräte gehabt wie wir sie heute hätten, wären wir viel aufgeklärter^^


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Quake Watch 2011

21.12.2011 um 21:55
@Niederbayern88

auch hundert Jahre würden die Situation wohl nicht wirklich verbessern, was den Quervergleich mit dem Rest der Erdgeschichte angeht. Ich bin sogar der Überzeugung, das sich in Bezug auf Häufigkeitsverteilungen nicht mal ein Muster zeichnen ließe, wenn wir die Daten der letzten 4 Milliarden Jahre hätten. Es gibt einfach zuviele Faktoren die den Ausbruch eines Vulkans oder das stattfinden eines Erdbebens beeinflussen. Das hat nur bedingt etwas mit Zeitabständen zu tun.

Und naja Statistiken über die Häufigkeiten von Erdeben ist eine Sache, die uns kaum weiterhilft. Das einzige was interessant wäre sind die genauen vergleichenden Daten in den Stunden vor einem Erdeben. Um wenigstens ein wenig Vorwarnzeit zu haben. Und da sind die Damen und Herren Geologen doch auf nem guten Weg.


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Quake Watch 2011

22.12.2011 um 00:39
@Fusselkater
hmm naja. aber gehts uns denn um den zeitraum "seit anbeginn der erdgeschichte" oder eigentlich nur um "seit anbeginn der menschheit"?

was vorher war, ist mir reichlich egal. mich interessiert was wir schon überlebt haben und wie das was gerade passiert (und ggf passieren mag) im vergleich dazu steht. nur leider werden wir das nicht rausfinden :/

beispiel:

vor 100 jahren gäbe es ein fiktives aufgezeichnetes 8er beben in new york. ohne große vorwarnung. massive verluste, unglaubliche katastrophe. gerade so haben di newyorker es geschafft, die stadt nicht aussterben zu lassen.

wenn heute plötzlich um new york gehäuft stärkere beben auftreten würden, und dies ein anzeichen für evtl noch stärkere ist, könnte man das doch "statistisch" (ja ich weiß, ein statistisches objekte ;) ) als bedrohlich einschätzen und vorkehrungen treffen. denn unsere "erfahrung" zeigt, starkes beben + new york = doof.

versteht man was ich sagen will?!


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Quake Watch 2011

22.12.2011 um 10:52
@caviaporcellus

Die Vorstellung das die Zeit die seit "Anbeginn der Menschheit" verstrichen ist ausreicht um auch nur halbwegs statistisch relevante Daten zu liefern ist einfach nicht richtig.

Gehen wir mal davon aus, das bereits der homo erectus vor ca 2 Mio Jahren in der Lage war Daten über Erdbeben zu erheben. Und da bin ich echt entgegenkommend. Der homo sapiens existiert erst seit ca. 200.000 Jahren. 2 Mio stehen hier ~4 Milliarden Jahren geologischer Entwicklung gegenüber. Da lacht sich die Erdkruste tot drüber wenn wir versuchen ihr mit Statistik beizukommen. Daher vielleicht die Erdbeben.

Du hast natürlich nicht unrecht, wenn Du sagst lasst uns Erdbeben beobachten und schauen ob es Gemeinsamkeiten gibt. Dann werten wir das ganze aus und vielleicht finden wir ja das Bombenmerkmal, mit dem es uns gelingt die meisten oder alle Erdbeben auf 1-2 Tage im Voraus zu erkennen. Und das tut man ja auch. Allerdings sehe ich dabei ein ernsthaftes Problem:

Die Erdbeben, die durch "Entspannung" einer Platte entstehen, während sie unter eine andere gleitet werden immer unterschiedlich ablaufen, da die Platte ja wechselnde Oberflächenbeschaffenheit hat. Da ist mal ein Berg dabei oder ein Tal. Das alles dauert natürlich ewig. Und das Erdbeben von nächster Woche wird unter annähernd den gleichen Bedingungen stattfinden wie das von vor 200 Jahren (gleiche Örtlichkeit vorrausgesetzt).

Aber das ist alles nur Glaube. Ich bin der Meinung, dass man sich evtl auch einfach damit abfinden muss, dass bestimmte Dinge wie Wetter oder meinetwegen auch Erdbeben und Vulkanausbrüche kaum vorhersagbar sind. Man kann versuchen die Zeichen zu erkennen, und beim Wetter gelingt uns das ja auch vergleichsweise zuverlässig. Aber tatsächlich zu sagen: "Hey Mädels, nächsten Dienstag gegen 6 wird's hier ordentlich rumpeln!" Dazu muss man ne Menge Daten auswerten. Dazu braucht man Rechenpower und natürlich die Daten.

Das worum es eigentlich ging war ja auch die Aussage, dass sich die Erdbeben in letzter Zeit häufen. Und so eine Aussage ist definitiv nicht belegbar. Eben aufgrund fehlender Vergleichsdaten.

Gruß Thomas


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factor
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Quake Watch 2011

22.12.2011 um 14:35
@all

Kann mir wer sagen ob es in Namibia Anfang November ein Erdbeben der Stärke ~1,8 gab?
Oder wo ich das nachsehen kann.
Mich würden speziell Daten der TSUM - Tsumeb, Namibia interessieren.

Gruß Factor


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Quake Watch 2011

22.12.2011 um 19:11
@factor
Wieso ausgerechnet ein Erdbeben dieser sehr geringen Stärke? Spürt man das eigentlich überhaupt?


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Quake Watch 2011

22.12.2011 um 21:39
@factor
Habe einiges durchsucht, doch nichts über ein Beben im November gefunden.
Den Grund für den Auftrag würde ich aber auch gerne wissen. :)


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Quake Watch 2011

22.12.2011 um 22:52
Hat die Frage vielleicht etwas mit der "Metallkugel" zu tun?

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,805263,00.html


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slm
ehemaliges Mitglied

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Quake Watch 2011

22.12.2011 um 22:53
Habe auch nichts gefunden. Im März oder April gab es mal ein Erdbeben, Mag. ca. 4.
Die kleineren Erschütterungen wirst du hier wahrscheinlich (?) eher nirgends aufgezeichnet finden, schon gar nicht nach ein paar Wochen.

Wenn es dir wirklich wichtig ist, setze dich doch mal mit einem geologischen Institut in Verbindung, entweder hier an einer deutschen Uni oder :

NAMIBIA (I)
Geological Survey of Namibia
Ministry of Mines and Energy
P.O. Box 2168
1 Aviation Road
WINDHOEK
Tel: +264 61 208 5111
Fax: +264 61 24 91 46
E-mail: gabi@mme.gov.na
Contacts:
Primary: Dr. G.I.C. Schneider, Director

Deine Gründe würden mich auch interessieren. Und ob du etwas erfährst. Viel Erfolg!

@factor


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slm
ehemaliges Mitglied

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Quake Watch 2011

22.12.2011 um 23:00
@Ruthle

das mit der Metallkugel habe ich auch gerade woanders gelesen.

Was da so alles runter kommt. Gerade kurvt Phobos Grunt doch dort über der Gegend herum, vielleicht löst der sich inzwischen weiter auf. Einiges hat er ja schon verloren.

http://www.n2yo.com/?s=37872


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slm
ehemaliges Mitglied

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Quake Watch 2011

22.12.2011 um 23:40
oder die hier könnten dir bestimmt Tipps geben, falls es dir wirklich wichtig ist.

http://www.seismo.uni-koeln.de/seismogramme/index.htm


@factor


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factor
ehemaliges Mitglied

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Quake Watch 2011

23.12.2011 um 08:32
@Niederbayern88
@slm
@N2012

Erstmal Gruß an alle. Hatte nicht gedacht das ich mit der Frage hier soviel Neugier wecke.

Ja, es stand im Zusammenhang mit dem space junk. Ich habe etwas mit diesem tool gespielt. ( http://www.purdue.edu/impactearth ). Was mich auf die Idee brachte das Ergebnis zu überprüfen.
Und ob man daraus Rückschlüsse ziehen kann.

Ich habe gestern noch hier gesucht aber nichts gefunden.
http://www.emsc-csem.org/Earthquake/

Danke für die links, diese werde ich an den Feiertagen durchsuchen, ob noch was dabei ist.

In diesem sinne schöne Weihnacht.

Gruß Factor


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Quake Watch 2011

23.12.2011 um 08:43
Im neuseeländischen Christchurch hat erneut die Erde gebebt. Die durch vorherige Erdbeben teilweise zerstörte Stadt wurde von mehreren Erdstössen erschüttert, die beiden schwersten hatten nach Behördenangaben die Stärke 5,8.
http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/christchurch_neuseeland_erdbeben_1.13808341.html


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shaiara
ehemaliges Mitglied

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Quake Watch 2011

23.12.2011 um 10:02
Hoffen wir mal, dass es keine Vorbeben waren :(


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Quake Watch 2011

24.12.2011 um 10:20
Tja heute kam im Radio, dass in Christchurch wieder ein Erdbeben der Stärke 5,8 und ca. 20 Nachbeben gemessen worden sind.


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Quake Watch 2011

25.12.2011 um 04:35
Nach dem heftigen Erdbeben von Freitag ist die zweitgrösste neuseeländische Stadt Christchurch an Heiligabend nicht zur Ruhe gekommen. Die Erdbebenwarte GNS verzeichnete etwa 30 Nachbeben, das stärkste mit 5,1. Viele Einwohner standen auch am Samstag unter Schock.

«Viele sind sprachlos, haben Angst, sind hilflos, manche trotzig», sagte die Bewohnerin Ilka Norrie. Unzählige Einwohner verbrachten den Heiligabend statt mit Geschenke einpacken mit Schaufel und Schubkarre im Garten, um Schlamm zu beseitigen. Bei dem 5,8- und 6,0-Beben am Freitag waren einige bereits früher beschädigte Gebäude weiter zusammengefallen.

Die Kanalisation war in einigen Stadtteilen beschädigt, berichtete das Lokalfernsehen. «Wir haben die Nase voll, so kann es nicht weiter gehen», sagte Geoff Cooke im Fernsehen. «Wir haben das schon drei Mal in diesem Jahr gemacht, es ist reine Zeitverschwendung», sagte ein anderer Einwohner
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Der grösste Schaden entstand durch Bodenverflüssigung. Strassen und Trottoir brachen teilweise ein. Über viele Grundstücke ergoss sich tonnenweise breiiger Schlamm. Christchurch ist grossenteils auf sandigem Boden gebaut. Die Verflüssigung ist ein gängiges Phänomen bei Erdbeben.
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/12/25/Vermischtes/Neue-Beben-in-Christchurch-Menschen-in-Angst?WT.zu...
Bodenverflüssigung... tönt nett. Wieso baut man dort eigentlich keine AKW's?


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