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Freie Meinung äußern siehe Diskussionsforen

1.298 Beiträge, Schlüsselwörter: Verhaltensweisen

Freie Meinung äußern siehe Diskussionsforen

16.09.2013 um 03:42
@Zeo
Lern du erstmal zu differenzieren und die Dinge so zu sehen wie sie sind,nicht wie du sie sehen willst.
Du würdest auch in einem sozialistischen,kommunistischen oder sonstwie gearteten System scheitern,selbst bei ner hippieesken anarchosyndikalistischen Landkommune würdest du nach kurzer Zeit rausfliegen


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Zeo
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16.09.2013 um 03:42
@Warhead
Wie du meinst.


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16.09.2013 um 03:58
@Zeo
Ich meine

arbeit ist scheisse

Ich meine allerdings auch das sie einer machen muss.Das perverse dabei ist das die Arbeit von Jauchetauchern,Eisenbiegern und Eiterwegputzern im Krankenhaus zu lausig bezahlt ist das sie einer freiwillig macht ausser er ist vollkommen bekloppt oder total verzweifelt
Es hat sich die Doktrin durchgesetzt das nur Arbeit ist was Mehrwert schafft...den sich der Kapitalist sofort untern Nagel reisst...das Arbeit im Umweltschutzbereich oder so Kinderkacke ist die man gefälligst gratis zu verrichten hat,dafür lässt man sich als Scheissbaumschmuser beschimpfen.
Und gegen diese Doktrin anzugehen,darum gehts,gegen den Fetisch Arbeit um jeden Preis


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Zeo
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16.09.2013 um 04:00
@Warhead
Wäre zu überlegen. Leider wohne ich nicht in Deutschland und hab auch nicht die deutsche Staatsbürgerschaft. (Ihr habt aber in den letzten Jahren ein paar interessante neue Parteien bekommen. ^^)


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Zeo
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16.09.2013 um 04:05
@Warhead
Deinen Text dazu find ich übrigens zitierwürdig. Dürfte ich den an anderer Stelle anwenden? Natürlich mit Verweis auf den Autor und die Herkunft.


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16.09.2013 um 04:07


Nich böse sein, bin grad in trolllaune ;)!


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Zeo
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16.09.2013 um 04:10
@aseria23



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16.09.2013 um 04:24
@Zeo
Bitte,bedien dich,aber schau dir auch das hier an

http://www.wildcat-www.de/material/m003lafa.htm

http://www.krisis.org/1999/manifest-gegen-die-arbeit

Um dir mal ideologischen Unterbau und rhetorisches Rüstzeug zu verschaffen,nur,das Lesen langer Texte ist letztlich auch Arbeit


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Zeo
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16.09.2013 um 04:25
@Warhead
Awesome, thanks.
Warhead schrieb:nur,das Lesen langer Texte ist letztlich auch Arbeit
Wie ich schon sagte, ich hab nichts gegen Arbeit, sondern gegen Ausbeutung.


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Zeo
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16.09.2013 um 04:41
@Warhead
Echt super, die Artikeln. Einfach nur genial zusammengefasst.

Die Reichtumsproduktion hat sich im Gefolge der mikroelektronischen Revolution immer weiter von der Anwendung menschlicher Arbeitskraft entkoppelt – in einem Ausmaß, das bis vor wenigen Jahrzehnten nur in der Science-fiction vorstellbar war. Niemand kann ernsthaft behaupten, daß dieser Prozeß noch einmal zum Stehen kommt oder gar umgekehrt werden kann. Der Verkauf der Ware Arbeitskraft wird im 21. Jahrhundert genauso aussichtsreich sein wie im 20. Jahrhundert der Verkauf von Postkutschen. Wer aber in dieser Gesellschaft seine Arbeitskraft nicht verkaufen kann, gilt als “überflüssig” und wird auf der sozialen Müllhalde entsorgt.

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen! Dieser zynische Grundsatz gilt noch immer – und heute mehr denn je, gerade weil er hoffnungslos obsolet wird. Es ist absurd: Die Gesellschaft war niemals so sehr Arbeitsgesellschaft wie in einer Zeit, in der die Arbeit überflüssig gemacht wird.


Um das zu sagen, hätt ich hier wahrscheinlich 10 Seiten gebraucht.


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Zeo
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16.09.2013 um 05:29
@Warhead
Ich seh schon, ich bin ein paar hundert Jahre zu früh geboren worden. Das ist eine aussichtsreiche Zukunft.

Der technische Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Ich sehe zwei Alternativen für unsere Zukunft. Die eine ist eine Welt mit Massenarmut und Chaos. Die andere ist eine Gesellschaft, in der sich die von der Arbeit befreiten Menschen individuell entfalten können.

Gefällt mir.


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16.09.2013 um 05:39
@Zeo
Das muss ja nicht so bleiben


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Wolfshaag
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16.09.2013 um 05:57
@Warhead
Was für ein geiles Interview. Danke, dass Du es verlinkt hast.
Ich habe neulich bei Bekannten genau dasselbe prognostiziert, aber alle haben mich nur angeschaut, als hätte ich nicht mehr alle Tassen im Schrank. :D

Mein Argument war u.a., dass man heute mit einem "normalen" Hauptschulabschluss kaum noch einen Job bekommt, weil man nicht qualifiziert genug ist. Wirklich gute Jobaussichten hat man nicht mal mehr mit Studium, jedenfalls dann nicht, wenn man das "Falsche" studiert hat, nämlich eine Geisteswissenschaft.
Gefragt sind eher Ingenieure, Techniker, Forscher, Entwickler, Designer, Bankster und Marketingfachleute, aber das macht eine Gesellschaft unendlich viel "ärmer", denn es fördert zwar den technischen Fortschritt und auch Gewinnspannen, aber die Gesellschaft entwickelt sich dabei kaum weiter, so dass zwangsläufig ein Ungleichgewicht entsteht.

Rifkin beschreibt besagtes Ungleichgewicht ja sehr gut und jeder von uns weiß auch, dass die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden. Solche Ungleichheiten in der gesellschaftlichen Entwicklung sind indessen ja nicht Neues, es gab sie immer wieder aufgrund von industriellen Entwicklungen, angefangen von den Manufakturen im Mittelalter, was zur Abschaffung des Lehnswesens führte, weil immer mehr Menschen in die Städte zogen/flüchteten (Stadtluft macht frei), über die industrielle Revolution, bis eben heute zum digital Zeitalter. Bisher ist sowas IMMER blutig geendet, bevor es eine Verbesserung für alle wurde, weil die Regierenden gesellschaftliche Veränderungen schon immer für eine Art "Witz" gehalten haben, der bestenfalls ihre Gewinnspannen störte.

Ich denke ähnlich, wie Rifkin und nicht nur wie er, aufgrund des technologischen Fortschritts, der ja auch noch nie so rasant war, wie jetzt, stehen wir vor gewaltigen Veränderungen, Stichwort demographischer Wandel, Verschwinden von Erwerbsarbeit im heutigen Sinne, Klimawandel, bis hin zum Transhumanismus, etc.


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Zeo
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16.09.2013 um 06:01
Also wen Zahlen beeindrucken, der sollte sich das hier mal genau ansehen.

Von 1982 bis 2002 stieg die amerikanische Stahlproduktion von 75 auf 102 Millionen Tonnen. Im selben Zeitraum nahm die Zahl der Stahlarbeiter von 289.000 auf 74.000 ab. In den 20 größten Volkswirtschaften der Erde sind zwischen 1995 und 2002 mehr als 30 Millionen Arbeitsplätze abgebaut worden. Wohin sie schauen, dasselbe Bild: Die Produktion steigt, die Produktivität steigt, aber die Arbeitsplätze nehmen ab.

Spitze. Die zunehmende Arbeitslosigkeit wird immer so katastrophal gesehen. Aber sie hat keine Auswirkung auf den allgemeinen Wohlstand.


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Wolfshaag
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16.09.2013 um 06:05
@Zeo
Zunehmende Arbeitslosigkeit ist auch katastrophal, zumindest für den Einzelnen, der seine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann.


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Zeo
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16.09.2013 um 06:06
@Wolfshaag
An diesen Zuständen muss sich noch etwas ändern. Wenn die menschliche Arbeitskraft immer weniger gefragt ist, muss das Geld woanders herkommen. Oder wird gleich abgeschafft.


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16.09.2013 um 06:06
@Zeo
@Wolfshaag
Ich nenne es ja Befreiung von der Arbeit
Das macht die Gesellschaft nicht ärmer,es macht sie blöder,eine Schicht sogenannter Dünntelligenz wird geschaffen


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Zeo
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16.09.2013 um 06:09
@Warhead
Du meinst, wurde geschaffen. Die haben wir längst. Wenn irgendwann der Zeitpunkt erreicht ist, dass sämtliche Versorgungsarbeiten von Maschinen übernommen werden, die nur noch gewartet werden müssen, wird es für diese Dünnintelligenten am schwersten, sich selbstständig in der Welt zurechtzufinden, wenn sie keinen vorprogrammierten Arbeitsalltag mehr haben. :D

Wahrscheinlich stehen dann viele erst mal nur dumm rum und fragen sich, was sie machen sollen.


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Wolfshaag
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16.09.2013 um 06:10
@Zeo
An solchen Zuständen ändert sich immer erst etwas, wenn der gesellschaftliche Druck zu hoch ist.
In Deutschland dauert sowas bekanntlich sehr lange, da die Deutschen ein Volk sind, dass eher brav auf seine Regierenden und Autoritäten hört.

@Warhead
Weiß ich nicht, ich meine nichts verblödet Menschen mehr, als Akkordarbeit am Fließband, möglichst noch im Schichtbetrieb.


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Zeo
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16.09.2013 um 06:11
@Wolfshaag
Ja, leider. Veränderung ist so ein schleichender Prozess, es geht schneller dem Gras beim wachsen zuzusehen. Aber irgendwann MUSS sich etwas ändern. Die Prognosen sind eindeutig. Es ist wie mit den fossilen Brennstoffen.


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Wolfshaag
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16.09.2013 um 06:16
@Zeo
Ja, entweder ein schleichender Prozess, oder eine Eruption, wie seinerzeit in Frankreich bei der franz. Revolution. Sicher ändert sich so oder so etwas, blöd ist es nur für Leute, wie uns, welche noch im "Alten" geboren wurden und das "Neue" noch nicht kennen, sondern nur mitbekommen, dass es so nicht mehr lange weitergeht.
Leider sind auch unsere Politiker auf das "Alte" versessen, denn nichts verängstigt Menschen so sehr, wie etwas Neues und Unbekanntes, damit gewinnt man keine Wahlen, wenn man den Menschen die Wahrheit sagt. Also blockieren Politker wirklich Neues so lange, wie es eben geht.


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Zeo
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16.09.2013 um 06:20
@Wolfshaag
Diese bornierte Sturheit der Konservativen ist echt zum Haare raufen. Alles solange verzögern, bis man unvorbereitet vor dem Unvermeidlichen steht...


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Wolfshaag
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16.09.2013 um 06:28
@Zeo
Da tun sich Politiker aller Richtungen nicht viel, denn alle wissen genau, dass man keine guten Wahlergebnisse mit gravierenden Veränderungen und Wahrheiten bekommt, in denen nichts von "blühenden Landschaften, sicheren Renten, ewigem Frieden, unbegrenztem Wachstum" und ähnlichem Blödsinn steht.
Das ist eben auch zum Teil Schuld der Medien und der Bevölkerungen, welche auch lieber hören, alles bleibt, wie es ist und Veränderungen sind höchstens solcher Unfug, wie "Vegetable Day, Auto-Maut und ein neuer Sendeplatz für DSDS".
Der deutsche Wahlkampf zeigt es doch gerade sehr deutlich, redet da etwa irgendeiner von tatsächlichen Veränderungen und Lösungen von wirklichen Problemen?
Nö, von links bis rechts nur belangloses Gesülze.


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Zeo
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16.09.2013 um 06:31
Wolfshaag schrieb:Der deutsche Wahlkampf zeigt es doch gerade sehr deutlich, redet da etwa irgendeiner von tatsächlichen Veränderungen und Lösungen von wirklichen Problemen?
Nö, von links bis rechts nur belangloses Gesülze.
Und alle sind sie extrem vorsichtig und zurückhaltend bei ihren Äußerungen. Man will es sich ja nicht mit den Wählern verscherzen. Das geht erst dann wieder, wenn die Wahl vorbei ist. xD


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