martenot schrieb:Stimmt, das ging mir in Frankreich auch so, dass ich tagsüber schon ständig aufs Abendessen gehofft habe. Wenn ich jedoch herzhaft gefrühstückt habe, habe ich oft den ganzen Tag keinen Hunger und fühle mich gut gesättigt.
Der Kontrast zwischen Frühstück um 9 Uhr morgens und schon vorm Mittagessen wieder Brüllehunger, vs. normalerweise Frühstück um 6 Uhr und gar kein Mittagessen brauchen und wollen und selbst das Abendessen entspannt verschieben zu können, war für mich da bezeichnend. (Wo das war: USA bei einem wissenschaftlichen Kongress, und es gab nur Donuts mit Zuckerglasur sowie Limonade.)
martenot schrieb:Irgendwie befriedigt mich der Süßkram nicht bzw. ich nehme ihn nicht als zufriedenstellendes Essen wahr.
Und, neben der Wahrnehmung "ist für mich so kein Frühstück": Rein objektiv, da fährt der Blutzucker Fahrstuhl, selbst ohne Diabetes. Und das löst wieder ein Hungergefühl, schlechte Konzentration etc. aus.
Z.B. finde ich Suppe oder Reis zum Frühstück erstmal auch ungewohnt (gefühlt: Abendessen zum Frühstück), aber: bin lange satt, bin aktiv.