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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

27.10.2013 um 20:43
...[...]Transgender... [...] Lieber sollten sie in erster Linie zu sich selbst stehen. Das ist meist alles was zählt.
Wenn man nicht weiß, wohin man gehört, ist das schwierig.


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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

27.10.2013 um 20:43
Als jemand, der androgyn ist, würde ich diese Frage selbstverständlich mit "ja" beantworten.

Außerdem dachte ich mal, dass man den Menschen liebt, seinen Charakter insbesondere und nicht das, was da unten und / oder oben rum dran ist.... aber vielleicht ist diese Thematik ja auch zu fern für mich.


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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

28.10.2013 um 10:22
@Flatterwesen
Ich muss wirklich sagen das sie sehr androgyn aussiehst.


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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

28.10.2013 um 15:41
@Flatterwesen

Wer sieht androgyn aus?


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Halbu
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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

28.10.2013 um 15:48
@Flatterwesen
Früher hätte ich da sicher meine Probs gehabt.
Aber wenn sie weiblich ist,denk ich mal schon.


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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

28.10.2013 um 15:58
@AthleticBilbao
Du ich habe mal ein Fote von dir im Fotostrang gesehen.


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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

28.10.2013 um 15:59
@Flatterwesen

Achso... du meinst mich. Dann "atte" mich doch einfach... und ich bin keine "sie" sondern ein "er". :)


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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

29.10.2013 um 13:34
@AthleticBilbao
Ich weiss du bist ein Männchen


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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

30.10.2013 um 19:26
@aeryo
aeryo schrieb am 27.10.2013:Im Moment denke ich sehr viel nach. Unter anderem, ob ich asexuell werde (ich such mir das nicht aus...) oder mich weiter verstecken soll,
Wenn du dich entscheidest eine Frau zu sein, glaubst du das dies dich asexuell macht?


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aeryo
ehemaliges Mitglied

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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

30.10.2013 um 22:36
@Flatterwesen
Ja. Und nein. Ich weiß es nicht. Hormonelle Umstellungen bedeuten meist auch sexuelle Unlust und der Verlust von Libido. Besonders beim blocken von Testosteron und dem folgenden Einsatz von Estradiol. Ist nämlich oft so, dass bei einer hormonellen Medikation die Lust auf Anziehung wegfällt. Asexuell heißt ja nicht, dass ich niemanden lieben kann. Es geht dabei rein um das sexuelle Verlangen.


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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

31.10.2013 um 10:57
@aeryo
Die Libido verschwindet in der Regel nicht aber sie nimmt ab, in den seltenen Fällen verschwindet sie ganz. Ich muss sagen das dies ein extrem angenehmer Prozess ist(vielleicht der einzigste angenehme des ersten Jahres der Hormontherapie), davon abgesehen das man als Frau eh keine so starke Libido hat wie als Mann. Aber Asexuelität ist eine (nicht vorhandene) sexuelle Ausrichtung und steht eher im Kontext von Homo und Bisexuelität, ein asexuelle steht auf kein Geschlecht von beiden, das bedeutet nicht, das er nicht "Dauergeil" sein kann.


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aeryo
ehemaliges Mitglied

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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

31.10.2013 um 11:32
@Flatterwesen
Aber trotzdem hängt das irgendwie zusammen... Nennt man keinen Bezug der Sexualität aufs Geschlecht nicht Pansexualität? So langsam komme ich mit den Begriffen durcheinander, weil jeder was anderes erzählt... Ich kann aber beschreiben, was in mir vorgeht, ohne die Begriffe zu verwenden:

Ich habe nur wenig Lust. Kaum noch Interesse an Sex oder Selbstbefriedigung. Auch wenn mich einige Dinge schon anmachen, jedoch kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass es mir Spaß macht. Mir ist auch egal, mit wem, hauptsache ich kann kuscheln. Das ist mir - zumindest im Moment, seit ungefähr Mai - wichtiger, als sexuelle Dinge. Ich würde lieber Händchen halten, als im Bett ständig neue Stellungen auszuprobieren. Ich mag Männer nicht.
Sie sind widerlich, denn sie haben ständig diese notgeilen Triebe und versuchen sie den Frauen, die sie gut finden, aufzudrängen. Trotzdem habe ich auch manchmal Tagträume (besonders immer nach dem Aufwachen), dass ich es mit einem Mann tue. Und ich weiß nicht, woher die Gedanken kommen. Es ist aber keine Frigidität die ich spüre. Denn Zärtlichkeit drängt sich bei mir in den Vordergrund. Es ist aber auch nicht so, dass ich GAR keine Lust auf Sex habe. Es ist auch nicht in den Hintergrund geraten. Nur liegen meine Prioritäten momentan ganz woanders. Eben bei diesem Gefühl, kuscheln zu wollen. Keine Ahnung, ob das was mit Transsexualität zu tun hat oder nicht. Ohnehin weiß ich im Moment nicht, was ich sein will. Ich bin jetzt 27 und ich hab das Gefühl, es ist ohnehin zu spät für eine HRT (Hormontherapie).
Wie dem auch sei. Ich denke, ich hab meinen Standpunkt so erläutert, wie gut ich es kann. Es ist alles so durcheinander in mir.
Auf Wikipedia habe ich auch nochmal nachgeschaut. Die schreiben das hier:
"Asexualität bezeichnet die Abwesenheit sexueller Anziehung zu anderen, oder Mangel an Interesse beziehungsweise Verlangen nach Sex." Aber wie gesagt, jeder sagt etwas anderes...

Und ich habe eine Frage an alle, die autogenes Training drauf haben: Kann man den Körper dazu anregen, Testosteron zu blocken und dafür Estradiol usw. zu bilden? Ich versuche es ja im Moment. Das könnte zumindest dieses Hin und Her erklären und warum sich mein Körper im Moment so merkwürdig anfühlt.


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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

31.10.2013 um 13:23
aeryo schrieb:Ja. Und nein. Ich weiß es nicht. Hormonelle Umstellungen bedeuten meist auch sexuelle Unlust und der Verlust von Libido.
Das kann sehr unterschiedlich sein, die Beschaffenheit der hormonellen Steuerung im Körper kann regelrecht "reguliert" werden, es gibt TS-Frauen die bewusst nicht ganz auf das Testo verzichten wollen, weil sie eben ihre Libido nicht gänzlich verlieren oder verkleinern wollen. Aber man könnte durch Veränderung der Hormone auch gänzlich die Libido verschwinden lassen, was jedoch auch Auswirkungen auf Hormone wie Serotonin und Dopamin haben kann, sprich Depressionen auslösen kann. Am besten nix gänzlich wegregulieren. Auch Frauen haben einen gewissen Testopegel ;)
Flatterwesen schrieb:Aber Asexuelität ist eine (nicht vorhandene) sexuelle Ausrichtung und steht eher im Kontext von Homo und Bisexuelität, ein asexuelle steht auf kein Geschlecht von beiden, das bedeutet nicht, das er nicht "Dauergeil" sein kann.
Asexualität bedeutet Abwesenheit von Sexualität, jedoch nicht die Abwesenheit von spezifischen Zuneigungen, im Prinzip könnte man HeteroAsexuell, HomoAsexuell und BiAsexuell sein ;)
aeryo schrieb:Aber trotzdem hängt das irgendwie zusammen... Nennt man keinen Bezug der Sexualität aufs Geschlecht nicht Pansexualität? So langsam komme ich mit den Begriffen durcheinander, weil jeder was anderes erzählt...
Pansexualität ist mehr so Zuneigung auf geistiger Ebene, bei dem das Geschlecht des Menschen nur noch eine geringe Rolle spielt, man liebt den Menschen, nicht seine Oberfläche. Ich selbst betrachte mich als Pansexuell und HeteroBi, sprich ich mag alles im femininen Spektrum aber dabei kann mir das biologische Geschlecht egal sein, das reicht von androgynen, femininen Männern über Transgender und Transsexuelle bis zu den Bio Frauen, Hauptsache feminin. Aber und das ist mein pansexueller Aspekt, wenn mir ein Mensch auf geistiger Ebene gefällt dann fällt auch mein "Beuteschema" weg und ich bin dann gänzlich frei von sexueller Orientierung, sprich da wo die Liebe eben hinfällt und da bin ich ein sehr offener Mensch.
aeryo schrieb:Ich habe nur wenig Lust. Kaum noch Interesse an Sex oder Selbstbefriedigung. Auch wenn mich einige Dinge schon anmachen, jedoch kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass es mir Spaß macht.
Ihr ging es da ganz ähnlich, aber sie hat sich noch ein bissel Testo beibehalten um dieses Spaßempfinden zu haben:



Übrigens ihre Meinung über Gender die ich ähnlich so sehe, auch wenn es etwas "radikal" ist:

aeryo schrieb:Mir ist auch egal, mit wem, hauptsache ich kann kuscheln.
Auch wenn ich gewisse Sozialphobien habe so mag ich das auch ganz gerne :)
aeryo schrieb:Ich würde lieber Händchen halten, als im Bett ständig neue Stellungen auszuprobieren. Ich mag Männer nicht.
Sie sind widerlich, denn sie haben ständig diese notgeilen Triebe und versuchen sie den Frauen, die sie gut finden, aufzudrängen.
Hey ich bin auch ein Mann! :D
Ich bin weder ein Macho, noch misogyn und sogar ich habe einen recht geringen sexuellen Drive, vielleicht hab ich einfach etwas weniger Testo abbekommen, jedoch sei nicht zu pauschal, es gibt unter Männern auch gänzlich andere die verständnisvoll und einfühlsam sein können. Empathische Menschen sind auch mir lieber als empathielose die Rollenklischees bedienen, ich habe auch eine Abneigung gegen Machos und Tussis, ich mag rationale und empathische Menschen :)
aeryo schrieb:Trotzdem habe ich auch manchmal Tagträume (besonders immer nach dem Aufwachen), dass ich es mit einem Mann tue. Und ich weiß nicht, woher die Gedanken kommen.
Was auch ganz natürlich ist, du bist eben eine Frau. Bestrafe diese Gedanken und Tagträume nicht erforsche sie und vielleicht findest du dich dabei selbst, denn auch die Sexualität mit allen Vorlieben und "Tagträumen" ist teil der menschlichen Natur, dagegen sollte man nichts machen, ein erzwungenes Zölibat also eine Abstinenz trotz solcher Gedanken kann sich schädlich auf die Psyche auswirken, also entkrampfen und selbst erforschen, auch wenn sich das so leicht sagt...
aeryo schrieb:Eben bei diesem Gefühl, kuscheln zu wollen. Keine Ahnung, ob das was mit Transsexualität zu tun hat oder nicht. Ohnehin weiß ich im Moment nicht, was ich sein will.
Manche wissen es ihr ganzes Leben nicht und finden irgendwann einfach einen Kompromiss, kennst du Bailey Jay? Sie ist absolut weiblich und dennoch hat sie spaß mit ihrem "männlichen" Anteil, im Prinzip hat sich bei ihr eine Harmonie gebildet und ist dadurch ziemlich selbstbewusst geworden, sie hat übrigens ein für dich vielleicht interessanten Radiopodcast der sich genau um diese Fragen dreht die dich da beschäftigen:

http://thirdgenderradio.libsyn.com/
http://androfeminine.tumblr.com/tagged/Bailey-Jay

Die Selbstfindung ist ein Prozess der Zeit braucht, verachte dich nicht selbst für Dinge wofür du nichts kannst, einfach das Leben genießen lernen, auch ich war mal recht dauerdepri und absoluter Pessimist, doch irgendwann braucht der Geist mal positive Gedanken und Gefühle, diese kommen NIE von außen sondern immer nur von innen, aus dir selbst.
aeryo schrieb:Wie dem auch sei. Ich denke, ich hab meinen Standpunkt so erläutert, wie gut ich es kann. Es ist alles so durcheinander in mir.
Es ist aber alles vielleicht genau so wie es sein soll, bei den Indianern gibt es die Two-Spirit und diese Menschen galten als heilig und waren im Gegensatz zur europäischen Sichtweise angesehene Menschen, oft sehr kreativ und sehr weise mit der Zeit:

Wikipedia: Two-Spirit

Also Indianer FTW! ;)
aeryo schrieb:Und ich habe eine Frage an alle, die autogenes Training drauf haben: Kann man den Körper dazu anregen, Testosteron zu blocken und dafür Estradiol usw. zu bilden? Ich versuche es ja im Moment.
Leider geht das nicht, aber tatsächlich kann der "Geist" vieles im Körper regulieren, jedoch meist unterbewusst, ähnlich wie beim Placebo Effekt. Vielleicht könnte dir aber für eine innere Harmonie Meditation gut tun, nicht weil es etwas reguliert, sondern mehr in Einklang bringt.
aeryo schrieb:Das könnte zumindest dieses Hin und Her erklären und warum sich mein Körper im Moment so merkwürdig anfühlt.
Dieses Gefühl kenn ich auch und ich bin nicht transsexuell, es ist einfach ein inneres Ungleichgewicht. Wenn jedoch etwas hormonelles nicht stimmt müsstest du mal deinen Endokrinologen fragen.

Also Kopf hoch. Ich find es inzwischen sogar bei mir ganz witzig, ich hatte bis vor einigen Jahren absolut nix mit dem Thema am Hut, doch ich hab schon als kleines Kind eine recht aktive Anima gehabt und erst durch die Bekanntschaft mit der Thematik habe ich vieles in mir hinterfragt und dachte selbst das ich TS bin, inzwischen hat sich das bei mir gänzlich gelegt und bin einfach nen androgyner Kerl der machogehabe und tussigehabe hass. Du musst innerlich eine Münze werfen, wenn deine weibliche Seite sehr überwiegt, dann bist du ganz einfach eine Frau, eigentlich ganz einfach. Ich hab bei mir einfach mit der Zeit gemerkt das meine männliche Seite überwiegt, ich bin auch noch ein totaler Nerd xD

Eines kann ich aber in meinem Fall sagen, diese Erkenntnisreise und Selbstfindung hat bei mir nen bissel gedauert und ab und zu stell ich mir noch manche Frage, doch ich bin daran gereift, habe vieles akzeptieren gelernt, bin offener und auch etwas selbstsicherer geworden, außerdem hab ich inzwischen von der ganzen Genderthematik so viel Einblick erhalten das ich mehr und mehr nen Hobbyphilosoph wurde, denn wenn man beginnt Rollenbilder zu hinterfragen und aufzubrechen, merkt man mehr und mehr wie schwachsinnig diese feste Rollenverteilung ist, wir sollten es da lieber wie die Indianer machen und es dem Menschen selbst überlassen wie er leben möchte und in welcher Rolle. Unser konservatives Rollenbild ist das Problem, darum ist die Emanzipation der Frau auch ein so schwerer Prozess gewesen.

@Flatterwesen
Willst du das Thema nicht mal nach Menschen verschieben? Das ist zu komplex für den Umfragebereich, und auch das (Männer) löschen lassen? Es gibt auch Lesben oder bisexuelle Frauen die mit TS Frauen zusammenleben ;)

Abschließend kann ich nur sagen:

7288027946 8a8d686c43


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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

31.10.2013 um 13:37
In der Psychiatrie ist Pan-Sexualität nach Otto F. Kernberg ein mögliches diagnostisches Symptom bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung. In diesem Zusammenhang ist die Pan-Sexualität gekennzeichnet durch das „gleichzeitige Bestehen mehrerer perverser Züge“ oder durch eine totale Hemmung im tatsächlichen Sexualverhalten und den Einsatz mehrerer perverser Phantasien zur Selbstbefriedigung.
Wikipedia


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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

31.10.2013 um 14:33
@Fenris
Ach ja der trollige Fenris wieder :D

Otto F. Kernberg, ok mal schauen wer das ist:
bei der Chilenischen Psychoanalytischen Gesellschaft. 1959 besuchte er die USA, wo er mittels eines Stipendiums der Rockefeller-Stiftung im Johns Hopkins Hospital zusammen mit Jerome Frank Psychotherapieforschung betrieb.
Er ist Jahrgang 1928, also nen alter Sack und hat in einer Zeit gelebt als man Homosexualität noch als psychische Krankheit betrachtet hat, außerdem "Rockefeller-Stiftung"? Also bitte noch konservativer und neoliberaler geht es doch nun wirklich nicht, angeblich zum "Wohle der Menschheit" :D

Das ist Pansexualität:
Pansexualität oder Pansexualismus bezieht sich auf eine sexuelle Orientierung oder sexuelle Identität, die bei Wahl der Sexualpartner keinerlei Auswahl nach dem Geschlecht trifft. Pansexuelle Menschen praktizieren insofern in der eigenen Sexualität eine Überschreitung oder Überwindung der Geschlechterschranke.

Pansexualität ist abzugrenzen von der Bisexualität, bei der die sexuelle Orientierung spezifisch auf den Geschlechtsaspekt, nämlich auf beide Geschlechter, gerichtet ist. Diese Begrenzung erlebt der pansexuell orientierte Mensch, der eine sexuelle Anziehung zu dem Menschen an sich erlebt, nicht. Deshalb ist die pansexuelle Orientierung auch nicht auf die beiden klassischen Geschlechter Mann und Frau eingegrenzt, sondern bezieht ebenfalls Zwitter, auch Intersexuelle oder Hermaphroditen genannt, mit ein. Ebenfalls umfasst Pansexualität die mögliche Wahl von Transsexuellen, die auch als xx Männer oder Trans-Männer (genetisch Frauen, mit männlichem Phänotyp) und xy- Frauen oder Trans-Frauen (genetisch Männer mit weiblichem Phänotyp) bezeichnet werden.

Als Bewegung wendet sich der Pansexualismus gegen ein vereinfachtes binäres Geschlechter-Verständnis.
Pansexualität ist einfach nur nicht binär/dual/schwarz/weiß es ist ein gelebtes Spektrum, viel mehr Möglichkeiten und Freiheiten eben.

Borderline mit Pansexualität gleich zu setzen ist quark, es gibt aber natürlich bei jeder sexuellen Orientierung immer auch Menschen die Borderline haben, das ist gänzlich unabhängig von Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung!


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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

01.11.2013 um 00:04
@cRAwler23
Was die Geschlechterrollen stimme ich teilweise zu, allerdings nicht so radikal. Es gibt Unterschiede zwischen Männer und Frauen und nicht nur rein biologisch, wäre dem nicht so würde es einer Transfrau/Transmann egal sein. Den wäre ja alles umsonst da siewieso alles das gleiche sind. Trotzdem habe ich auch etwas gegen die traditionelle Rollenverteilung und Geschlechterklischees, da es die individualität des einzelnen und man noch nehr darunter leidet wenn man dem nicht entspricht.

Was die Pansexualität betrifft, auch wenn der wiki artikel etwas anderes, ich denke das Pansexualität eine Form der Bisexualität, eigentlich ist es eher ein Bisexuelles Weltbild.


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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

01.11.2013 um 00:32
Flatterwesen schrieb:Was die Pansexualität betrifft, auch wenn der wiki artikel etwas anderes, ich denke das Pansexualität eine Form der Bisexualität, eigentlich ist es eher ein Bisexuelles Weltbild.
Nein es steht schon über der Bisexualität, da man nicht nur Männlein und Weiblein mag, sondern auch Menschen des 3. Geschlechts. Aber am Ende lebt man als pansexueller einfach mit der Einstellung "da wo die Liebe hinfällt" und das kann gänzlich vom Geschlecht sein, darum sind viele sogar pasexuell und wissen es nichtmal, was am Ende aber auch nicht unbedingt bezeichnet werden muss, es ist eben freie, ungebundene Liebe und Vorliebe von Menschen egal welchen Geschlechts. Hypothetisch kann man diese Liebe auch auf außerirdische Intelligenzen übertragen (sollte in den Weiten des Alls ein paar liebenswürdige Aliens leben *g*). Aber du hast recht, die Pansexualität knüpft an die Bisexualität an und ist mit ihr verwoben.

Die Geschlechterrollen sollten sich nach inneren Gefühlen und Gedanken der Menschen richten und nicht nach Tradition und Erziehung. Sprich wenn sich ein Mann als maskuliner Mann und eine Frau als feminine Frau aber auch ein femininer Mann als Frau oder eine maskuline Frau als Mann oder beide als zwischengeschlechtliches, androgyne Menschen sollte man es dem Menschen schlicht und einfach selbst überlassen. Der Großteil bleibt ja eh Cisgender und nur ein kleiner Teil ist Transgender (was übriegens von Androgynität bis Transsexualität reicht).



"There is no Box" *glitterglitter* :D
Flatterwesen schrieb:wäre dem nicht so würde es einer Transfrau/Transmann egal sein. Den wäre ja alles umsonst da siewieso alles das gleiche sind.
Nein darum sag ich ja, es ist mehr so ein Prozentsatz, es gibt eine innerlich gefühlte Spanne von 1% bis 99% männlich oder weiblich. Sprich Es gibt einfach androgyne Menschen die irgendwo dazwischen "schweben", so gibt es auch Transfrauen und Transmänner die in die Vollen gehen wollen um sich in ihrem Körper wohler zu fühlen, diese unternehmen dann natürlich auch die entsprechenden Schritte von Namensänderung, über Hormone und in vielen Fällen bis zur GAO. Aber auch da gibt es wieder einige die sich mit ihrem "primären" Geschlechtsmerkmal durchaus wohl fühlen, es gibt da wirklich eine hohe Bandbreite bei der Geschlechtsidentität und das macht das Ganze auch so vielfältig und interessant wie ich finde :)

Aber ich glaube ich bin im Denken eh ein Anarcho besonders was Hierarchien wie Patriarchate betrifft, die würde ich am liebsten alle auflösen, denn diese haben erst für strenge Geschlechtertrennung und Sexismus gesorgt und sind meist bestimmt durch misogyne Machtmenschen. Also weg damit! :D

Wie siehst du dich denn selbst?


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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

01.11.2013 um 10:16
@cRAwler23
Ich sags mal so, auch Bisexuelle stehen in der Regel auf Transexuelle oder Intersexuelle. Den Bisexuelle stehen nunmal auf Männer und Frauen. Also sowohl auf weibliche wie auf männliche Geschlechtsmerkmale. Das haben ja Transexuelle, viele Transexuelle sehen entweder vollkommen weiblich/männlich aus oder vereinen beides eineinander. Das ist auch für Bisexuelle sexuell anziehen, der unterschied zwischen Bi und pansexualität liegt nicht in der sexuellen ausrichtung als vielmehr in der Offenheit der jeweiligen Person.


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Könntet ihr mit einer Frau zusammen sein....(an die Männer)

01.11.2013 um 12:33
@Flatterwesen
Formulieren wir mal den Unterschied ganz anschaulich, ein Bisexueller schaut mehr auf das körperliche, sprich er findet den Hintern, die Brust, den Penis oder das körperliche Gesamtwerk (natürlich auch in dem Fall einer TS Frau und TS Mann, da wären im Falle der Bisexualität ja gleich zwei "Fliegen" mit einer Klappe geschlagen *g*), ein pansexueller bewundert vielleicht auch das körperliche, doch viel wichtiger ist da der "Blick in die Augen" und das Wesen einer anderen Person, man begegnet sich weit mehr auf intellektueller und geistiger Ebene, es wäre so als wenn da zwei Geister aufeinander stehen und sich mögen, dabei ist das körperliche Geschlecht der anderen Person egal. Aber sonst geb ich dir recht, es gibt ja auch bisexuelle die sich in das Wesen eines anderen Menschen verlieben können. Bisexualität ist das körperliche (und ich glaube fast jeder Mensch ist das bis zu einem gewissen Prozentsatz) Pansexualität mehr schon das geistige. Darum ergänzen sich beide miteinander, aber das wird dann fast schon etwas philosophisch :)

Am Ende sind es nur beschreibende Worte, wichtig ist was man empfindet und wie man das mit jemand anderen teilt, auf welche Weise auch immer. Darum hab ich auch die Frage eindeutig mit "JA" beantwortet in dieser Frage und ich wünschte der Balken wäre größer und manche würden hier einfach mal die Situation nachvollziehen, wenn man sich wirklich liebt, versteht und gemeinsam geborgen fühlt, was spielt da dann die biologische Vergangenheit noch eine Rolle? Na ja der untere Balken wurde wahrscheinlich von Machos angeklickt die heteronormativ denken.

Hättest du diese Frage auf ner Seite wie Tumblr gepostet wäre das Ergebnis genau das Gegenteil :D


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01.11.2013 um 13:42
@cRAwler23
Pansexuelle unterscheiden sich in ihrer Philosophie von den Bisexuellen, aber ich denke auch das viele Bisexuelle dem Thema Transexualität kaum Rechnung tragen. Ich meinte es aber in einen biologischen sinne sind das eben keine zwei Unterschiedliche Neigungen. Und da denke ich liegt der Wiki artikel falsch. Das meinte ich damit das Pansexualität eher ein weltbild das auf die Bisexualität aufbaut als eine eigene biologische neigung.


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