Das mit dem Notfall und innerhalb eine Woche aufladen war nicht so gemeint, erst beim Notfall innerhalb einer Woche aufzuladen.
Sondern selbstverständlich anders herum: Wenn ich mich irgendwo befinde wo Mobilfunkempfang ist, dürfte es möglich sein, vorher (!) innerhalb einer Woche vor Ablauf eine Auflademöglichkeit gefunden zu haben. Umgekehrt, wäre ich darauf angewiesen, vor vielen Monaten aufgeladenes Guthaben zu nutzen weil man nicht mehr aufladen kann, ist da wohl auch kein Mobilfunk(empfang).
PrivateEye schrieb:Ich wollte damals halt einfach die Sicherheit haben, immerhin muss ich ja noch Familie versorgen. Da ist Kommunikation schon wichtig. Ebenso wie ich immer Briefpapier, Umschläge und Briefmarken da habe und hatte. Okay jetzt gibt es Emails und so. ;) Aber manchmal braucht man auch ein Stück Papier mit Unterschrift für manche Sachen, nicht wahr?
Kann ich absolut nachvollziehen (wennauch keine Kinder: bei uns gibt's Eltern im Seniorenalter, desweiteren gab es bzgl. Visum uns regelmäßig dringende Dinge die über mich, den Hauptantragsteller, laufen mussten). Sicherheit ist mir extrem wichtig, auch bzgl. Papieren, Konten etc.
Bloß 3 Monate aufgeladen gibt mir da nicht weniger Sicherheit. Was könnte passieren, so lange Guthaben zu brauchen?
Was m.E. wichtig ist: Aufgeladen, reichlich bevor es alle wird, da sage ich mir persönlich, eine Woche vor Ablauf wenn ich vor Ort bin, oder eine Woche vor Abreise (da man dann noch andere Auflademöglichkeiten abklappern kann, z.B. falls online nicht möglich, am Kiosk, bei der Filiale des Mobilfunkanbieters, oder notfalls den Anbieter wechseln).
Aufladung über z.B. eine Webseite kann zeitweise nicht funktionieren (hier sind solche Dienste meinem Eindruck nach auch wackeliger als in z.B. Deutschland - der klassische nicht klickbare Button, kriege ich hier oft). Wie wohl jeder hatte ich auch schon dringende Telefonate. Da möchte ich nicht zu denjenigen gehören die feststellen: Ach, Guthaben alle. Und ach, Anrufen mittels anderer Möglichkeit bringt nix, es muss genau die eigene Telefonnummer sein.
Auch ich habe immer o.g. (Briefpapier, Umschläge und Briefmarken) da. Kann man zwar unter den Umständen, Post versenden zu können, auch kaufen - hier geht es mir aber v.a. darum:
- Als Ausländer hatte ich (hatte: dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung ist durch! nix mehr mit der Ausländerbehörde zu tun) immer wieder extrem kurzfristige, dringende Angelegenheiten. Einen Brief am selben Tag raus (Begleitschreiben ausdrucken, dieses und Dokument zum Notar bringen, warten (oft mehrere Stunden), zur Post und abschicken) hätte ich nicht immer geschafft, hätte ich noch Umschläge und/oder Papier kaufen müssen. Hier läuft sogar noch sehr viel in Papierform, und wesentlich häufiger als in Deutschland notarisiert, witzigerweise dann auch mit Daumenabdruck drauf. Auch deutsche Behörden verlangen das bei Antragstellung aus dem Ausland.
- Zeit sparen. Ich fahre nicht extra eine halbe Stunde einfach in die Stadt für Umschläge oder Druckerpapier - die Packung ist zu Hause. Macht das Leben auch für die eher optionalen Briefe (ich schicke durchaus privat mal 'nen Brief, schicke noch Weihnachtskarten) entspannter.
So viel kosten Papier und Umschläge nicht, und sie laufen auch nicht ab...