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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

2.727 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 10:46
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Nach dem Interview von Jeff Foster könnte der Wal mMn wahrscheinlich nur schwerverletzt von Bord gekommen sein, vermutlich mit gebrochenen Flippern oder gebrochener Fluke, verzweifelt das Gleichgewicht suchend im Meer.
Schon unglaublich. Da versucht man, die ganze Zeit minimalinvasiv zu handeln (wobei da die Meinungen auseinander gehen), schafft es schließlich, dass sich der Wal aus seiner misslichen Lage befreit und dann wird er durch diese Hauruck-Rauszieh-Aktion eventuell so schwer verletzt, dass er wirklich nich mehr lebensfähig ist und das kommt noch auf seinen sowieso angeschlagenen Gesundheitszustand oben drauf.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 10:51
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Da ist ein Wahl in die Ostsee geschwommen um zu sterben
Wie kommst Du denn auf solch eine Behauptung?

Der Buckelwal war gerade Mal schätzungsweise 4-6 Jahre alt. Solche Wale werden an die 100. Er hatte auch keine ernsten Krankheiten, die begründen könnten, warum er in solch ein Gewässer schwimmt. Es war vermutlich einfach nur Pech, Desorientierung durch die Suche nach Nahrung, etc. , aber ganz gewiss kein "Sterbengehenwollen."

So etwas tut übrigens gar kein Tier. Wenn Tiere sich in einem kranken Zustand, oder im hohen Alter zurückziehen, dann aus instinktiver Angst, oder weil sie merken, dass etwas nicht stimmt und es ihnen unangenehm wird, aber es gibt keinen aktiven Willen, sterben zu gehen. Das ist ein weit verbreiteter, sich leider immer noch aufrechthaltender Irrglaube. Gerade bei Haustieren finde ich das so fahrlässig, weil ihnen dadurch oft nicht geholfen wird, mit der Begründung: "Es will sterben gehen, deswegen zieht es sich zurück." 🤨

Ich finde es ziemlich schade, wie einseitig das alles dargestellt werden muss. Du beschwerst Dich über den medialen Rummel zu dem Thema, was ich absolut nachvollziehbar finde und genauso kritisiere, aber ich würde es nicht so betrachten, dass sich da jeder einfach nur selber in den Himmel loben wollte. Einige wollten wirklich helfen und den Wal retten, aber wurden daran gehindert, bedroht, oder bloßgestellt. Das ist traurig, wie diese ganze Aktion überhaupt erst so aufgepumpt werden musste. Plötzlich haben sich immer mehr Unwissende daran beteiligt. Jeder Influencer musste noch seinen unnötigen Senf dazugeben, Informationen wurden völlig verdreht, und und und. Am Ende hat nichts dem Wal geholfen, bis er letztendlich nun doch verendet ist, weil der ganze Trubel viel zu lange gedauert hat.

Sinnvoll wäre es eigentlich, den Wal auf offenem Meer absinken zu lassen, damit sein Kadaver wenigstens als Nahrungsquelle für andere Tiere dienen kann und sich ein eigenes Ökosystem drumherum entwickelt. Das wäre der natürliche Walsturz, wenn ein Wal auf offenem Meer stirbt. Am Strand herrscht nun eher die Gefahr, dass es Schaulustige anlockt, er explodiert und andere Tiere dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden. Es ist einfach vollkommen sinnfrei, ihn an den Strand zu legen und faulen zu lassen. Da kann man nur hoffen, dass die Dänen nicht zulassen, dass sein Kadaver noch anderweitig genutzt wird.🙄


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 10:54
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Da ist ein Wahl in die Ostsee geschwommen um zu sterben und wird von den selbsternannten Rettern der Menschheit wochenlang qualvoll am Leben gefoltert. Es hat mich so genervt, Timmy! Timmy! Timmy! tagelang dasselbe hysterische Medien Kacke überall zu lesen damit die Quote stimmt und jeder sich schön moralisch überlegen fühlen kann.
Ziemlich verquarkter Müll , den du da von dir gibt?s , nach meinem Empfinden. Gottseidank , gab es noch Menschen , die ein Tier von einem qualvollen Leiden , retten wollten und es auch fast geschafft hätten. Ein Großteil der Menschen empfand dies auch so . Das sich unter diesem Großteil auch Menschen darunter mischten , die ideologisch ihren " rechten Müll " unters Volk bringen wollten , ist ja nichts Neues. Überall sind diese mittlerweile doch zu finden. Bei 10 000 friedlichen Demonstranten mischt sich immer und immer mehr eine laut grölende Minderheit unter das Volk , um Hass und Hetze zu verbreiten , überwiegend gegen die Regierungsverantwortlichen.
Jetzt allerdings die Menschen , die der Rettung zustimmten und einen Großteil der Bevölkerung darstellen der rechten Szene zuzuordnen , ist unredlich und vollkommen unangebracht.


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um 10:57
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Es lag nicht nur an der Größe, sondern auch an der Lage des Wals. Es war keine Vollstrandung an Land, sondern er lag ca. 1,40 tief im Wasser, eine Euthanasie dadurch zusätzlich schwer steuerbar (z.B. Gefahr des qualvollen Ertrinkens).
Ah, danke für die zusätzliche Info!
Das macht es mir noch verständlicher.

Armes Tier auf so vielen Ebenen. 😔


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um 11:02
Zitat von InterestedInterested schrieb:Es ist eben nicht möglich und auch sehr qualvoll, warum man das eben auch nicht gemacht hat.
Man hätte eine Sprengladung an seinem Kopf anbringen und zünden können, aber dann wäre das Skelett kaputt gegangen, um das sich das Meeresmuseum in Stralsund beworben hatte, um es publikumswirksam auszustellen. Überall eben nur kommerzielle Interessen - das fängt schon damit an, dass der Wal in seinem Maul ein Fischnetz hatte, was sich dort so verfangen hat, dass es nicht mehr komplett herauszuziehen war. Na ja, mene mene tekel ...


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um 11:02
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Er hatte auch keine ernsten Krankheiten, die begründen könnten, warum er in solch ein Gewässer schwimmt.
das weißt Du woher?
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Am Strand herrscht nun eher die Gefahr, dass es Schaulustige anlockt, er explodiert und andere Tiere dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden.
der Kadaver liegt nicht am Strand
Update vom 16. Mai, 7:45 Uhr: Der Kadaver liegt etwa 75 Meter vor der Küste der dänischen Insel Anholt – in hüfttiefem Wasser, wo er vorerst auch bleiben soll. Die dänische Umweltbehörde Miljøstyrelsen sieht keinen Anlass zur Bergung. Erst wenn das tote Tier an Land gespült wird, wollen die Behörden handeln.

Gleichzeitig appellieren die Behörden eindringlich an die Öffentlichkeit: Abstand halten. Im Inneren des Kadavers bauen sich Verwesungsgase auf, die im schlimmsten Fall zur Explosion führen können. Hinzu kommt das Risiko, dass der tote Wal Krankheitserreger trägt, die auch für Menschen gefährlich werden könnten. Während die Behörden abwarten, hat die Natur längst begonnen, ihren Lauf zu nehmen – Luftaufnahmen zeigen Möwenschwärme, die sich über den Kadaver hermachen.
Quelle: https://www.fr.de/panorama/es-timmy-buckelwal-sichtung-vor-daenemark-ist-zr-94307085.html


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um 11:05
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Schon unglaublich. Da versucht man, die ganze Zeit minimalinvasiv zu handeln (wobei da die Meinungen auseinander gehen), schafft es schließlich, dass sich der Wal aus seiner misslichen Lage befreit und dann wird er durch diese Hauruck-Rauszieh-Aktion eventuell so schwer verletzt, dass er wirklich nich mehr lebensfähig ist und das kommt noch auf seinen sowieso angeschlagenen Gesundheitszustand oben drauf.
Ich tröste mich hier damit, dass man hoffentlich eine Lektion aus der ganzen Geschichte gelernt hat und für das nächste Mal nicht so unvorbereitet da steht. Zudem will ich hoffen, dass Menschen dadurch mehr aufmerksam auf marines Leben werden und Ökologie.
Zitat von LepusLepus schrieb:Kann man einen Wal einschläfern? Oder sind die zu groß?
Wenn ja, wäre das besser gewesen, sehe ich auch so.
Ja, kann man. Allerdings ist es sehr kompliziert. Wenn man sich für die chemische Methode entscheidet hat man das Problem, dass das Tier so massiv ist, dass man eimerweise an chemischen Mitteln braucht. Das bedeutet aber auch wenn das Tier stirbt und im Meer landet...schadet man dabei dem marinen Ökosystem da das Zeug ja angeblich langsam abgebaut wird. Zudem muss das Medikament erstmal das Herz und Gehirm des Tiers erreichen, wenn der Blutstrom aber bei so einem geschwächten Tier sehr langsam fließt ist die Frage ob das Medikament überhaupt rechtzeitig zur Wirkung kommt.

Alternativen gibt es, eine davon ist tatsächlich die palliative Begleitung bzw. das Tier von alleine sterben zu lassen und es maximal vll mit feuchten Tüchern gegen die Sonne zu schützen. Eigentlich ist das unter Umständen sogar humaner als es einzuschläfern je nach dem.
Sonst gibt es die ballistische Methode wo man das Tier sprengt oder erschießt indem man direkt ins Gehirn schießt, bei kleineren Tieren ist das mal wieder deutlich einfacher als bei einem Riesen wie so einem Wal wo der Schädelknochen massiv ist. Ich habe gelesen man hat in Neuseeland und Australien spezielle Sprengladungen entwickelt um das Gehirn von Walen sekundenschnell zu zerstören. Da brauchst aber auch Spezialisten vor Ort und lustig ist das Ganze psychologisch gesehen auch nicht für die Anwesenden. Zuletzt gibt es noch die Kaliumchlorid-Injektionen wo man das Tier zuerst betäubt und dann Kaliumchlorid ins Herz spritzt was zum Herzstillstand führt. Aber da muss man auch das Glücksspiel spielen die Herzkammer erstmal aufzufinden.


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um 11:32
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Wie kommst Du denn auf solch eine Behauptung?
Niemand hat Belege was sich das Tier dabei gedacht hat. Alles basiert auf Theorien. Ich finde es genau so fragwürdig zu sagen, es sei einfach nur Pech gewesen. Leben und Sterben sind ein Zyklus in der Natur. Selbst wenn es unbeachsichtigt war. Der Mensch hat sich da nicht einzumischen und das ganze auch noch Medial so aufzuziehen, das ist mein Punkt.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Das sich unter diesem Großteil auch Menschen darunter mischten , die ideologisch ihren " rechten Müll " unters Volk bringen wollten , ist ja nichts Neues. Überall sind diese mittlerweile doch zu finden. Bei 10 000 friedlichen Demonstranten mischt sich immer und immer mehr eine laut grölende Minderheit unter das Volk , um Hass und Hetze zu verbreiten , überwiegend gegen die Regierungsverantwortlichen.
Jetzt allerdings die Menschen , die der Rettung zustimmten und einen Großteil der Bevölkerung darstellen der rechten Szene zuzuordnen , ist unredlich und vollkommen unangebracht.

Du politisierst das Thema und beschwerst dich dann darüber, dass andere genau das tun? Das muss man erstmal hinbekommen.
Das eigentliche Problem ist doch dieser Reflex, jeden Menschen sofort in eine politische Schublade zu pressen, und sich erst im Anschluss darauf basierend mit der eigenen Meinung zu der Sache positionieren. Das spart natürlich kognitive Energie.


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um 11:32
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:das weißt Du woher?
Durch Mitverfolgen der Aktion von Beginn an, und bei Wikipedia steht es nun zumindest halbwegs gut zusammengefasst da. Der Wal hatte sich einfach in die Ostsee verirrt, was gerade jungen Walen oft passiert. Bei ihm kamen nur leider noch einige, externe Faktoren hinzu, wie die Geisternetze im Verdauungstrakt, die das Tier insgesamt schwächten, da die Nahrungsaufnahme dadurch erschwert wurde. Das längere Aufhalten im falschen Gewässer hat ihn dann auch noch gesundheitlich zugesetzt. Es gab nie jemals bisher einen Bericht dazu, dass der Wal aufgrund einer eigenen, internen schweren Erkrankung in die Ostsee geriet. Dann wäre er auch zeitnah gestorben, wenn dies der Fall gewesen wäre. Es waren aber externe Faktoren von Beginn an im Verdacht und das leider nicht unbegründet, wie sich durch die Netze und den Schiffsverkehr zeigt. Sein gesundheitlicher Zustand wurde dann erst langsam immer schlimmer, weil er sich in dieser aussichtslosen Lage befand und ihm nicht rechtzeitig gut genug geholfen werden konnte, nicht, weil er schon mit einer schweren Erkrankung ins falsche Gewässer kam.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:der Kadaver liegt nicht am Strand
Doch, denn der Strand beginnt nicht erst im trockenen Sand, wo Menschen sich sonnen! Er liegt am Strand, da dieser dort anfängt, wo der Meeresboden beginnt, die Wellen zu beeinflussen. Er ist schlichtweg angespült worden, an den Strand.


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um 11:42
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Niemand hat Belege was sich das Tier dabei gedacht hat, ich finde es genau so fragwürdig zu sagen, es sei einfach nur Pech gewesen. Leben und Sterben sind ein Zyklus in der Natur. Selbst wenn es unbeachsichtigt war. Der Mensch hat sich da nicht einzumischen und das ganze auch noch Medial so aufzuziehen, das ist mein Punkt.
Was soll er gedacht haben? Seine Aktion zeigen ja, wie verzweifelt und verwirrt er bereits war. Geschwächt durch seinen physischen Zustand wegen der Netze und andere äußere Einflüsse, die ihn überhaupt erst so desorientierten. Die Körpersprache zeigt ja, was Tiere durchmachen.
In dem Fall hatte er leider schlicht und ergreifend Pech. Er war Opfer menschlicher Einflüsse, Schiffsverkehr, Netze. Dadurch wurde er desorientiert, unterernährt und immer schwächer.

Tode die nicht auf natürliche Weise geschehen, sind kein Zyklus der Natur.

Wer bestimmt das denn, ob sich irgendein Lebewesen nicht irgendwo einzumischen hat? Das ist ein sehr menschlicher Gedanke und hilft nur leider nicht, wenn ein Tier in Not ist. Es ist nichts falsch, oder unnatürlich daran, helfen zu wollen und es hätte auch gut ausgehen können für den Wal. Deiner Meinung nach hätte man ihn also einfach krepieren lassen sollen, weil es nun mal der Zyklus von Leben und Tod sei? Sorry, aber diese Aussagen helfen der Natur überhaupt nicht weiter. Das kannst Du gern sagen, wenn es um Situationen geht, wo menschliches Eingreifen der Natur aktiv schadet, wie beim Abholzen des Regenwaldes. Aber hier war der Wal einfach in Not geraten. Es wäre eher unnatürlich und falsch, einfach nur zuzusehen und sich zu sagen: "Ist halt die Natur!" Wo ist es die Natur, wenn er schon Netze geschluckt hat und vermutlich durch Schiffsgeräusche zusätzlich in Probleme geriet?

Man kann und sollte auch helfen, wenn es die Möglichkeit gibt.


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um 11:50
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Doch, denn der Strand beginnt nicht erst im trockenen Sand, wo Menschen sich sonnen! Er liegt am Strand, da dieser dort anfängt, wo der Meeresboden beginnt, die Wellen zu beeinflussen. Er ist schlichtweg angespült worden, an den Strand.
äh, nein. Es ist dann ein Strand, wenn der Boden wenigstens gelegentlich trockenliegt.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Durch Mitverfolgen der Aktion von Beginn an
dann hast Du sicherlich auch die gehört, die von einem kranken, stark geschwächtem Tier ausgingen? Es gibt keine Untersuchungen die belegen würden, dass das Tier gesund war.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Man kann und sollte auch helfen, wenn es die Möglichkeit gibt.
und das sagst Du trotz des beschissenen Ergebnisses? Da bekommt für mich das Wort "Hilfe" einen ekelhaften Beigeschmack.


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um 11:52
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Was soll er gedacht haben? Seine Aktion zeigen ja, wie verzweifelt und verwirrt er bereits war. Geschwächt durch seinen physischen Zustand wegen der Netze und andere äußere Einflüsse, die ihn überhaupt erst so desorientierten. Die Körpersprache zeigt ja, was Tiere durchmachen.
In dem Fall hatte er leider schlicht und ergreifend Pech. Er war Opfer menschlicher Einflüsse, Schiffsverkehr, Netze. Dadurch wurde er desorientiert, unterernährt und immer schwächer.
Okay du scheinst dir ja ziemlich sicher zu sein. Wenn dem so ist, wieso haben wir dann nicht 100 Buckelwale in der Ostsee, denen es genau so geht.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Deiner Meinung nach hätte man ihn also einfach krepieren lassen sollen
Du kannst meine Meinung auch einfach sinngemäß wiedergeben, hinzudichten hilft nicht. Wusstest du dass täglich mehrere tausend Säugetiere sterben, teilweise, aber nicht immer vom Mensch verursacht. Frag dich einfach selbst: Bist du da genau so engagiert dabei oder nur da wo die Presse ist, das war nämlich mein Kritikpunkt an der Sache.


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um 12:07
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Was soll er gedacht haben? Seine Aktion zeigen ja, wie verzweifelt und verwirrt er bereits war. Geschwächt durch seinen physischen Zustand wegen der Netze und andere äußere Einflüsse, die ihn überhaupt erst so desorientierten. Die Körpersprache zeigt ja, was Tiere durchmachen.
In dem Fall hatte er leider schlicht und ergreifend Pech. Er war Opfer menschlicher Einflüsse, Schiffsverkehr, Netze. Dadurch wurde er desorientiert, unterernährt und immer schwächer.
Aber:
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Der Wal hatte sich einfach in die Ostsee verirrt, was gerade jungen Walen oft passiert
Hat er sich nun einfach verirrt wie das Jungtieren angeblich passiert oder war er so geschwächt das er desorientoert war?


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 12:08
Zitat von MehlfensMehlfens schrieb:Doppelmoral beim Buckelwal.
Könnte auch ein guter Titel hier sein.
Zitat von MehlfensMehlfens schrieb:Er wollte in seichtem Wasser sterben, wie die Experten von Anfang an gesagt haben.

Der Rest waren persönliche Interessen und Tierquälerei.
Genau das. Eine Tortur für das Tier, sein Leiden wurde verlängert und noch vergrößert.
Zitat von LepusLepus schrieb:Ich sehe es so:
Der Wal hat sich über Wochen gequält, dann wurde er rumgescheucht und dann fast tot abtransportiert und auf diesem Weg ist er dann in der Barge gestorben.
Deswegen auch keine direkten Filmaufnahmen mehr von der Aktion und so, denke ich.
Auf den letzten Aufnahmen in der Barge sah er für mich mindestens fast schon tot aus. Ich glaub da auch gar nichts, auch nicht zum Sender und all das.
Zitat von LepusLepus schrieb:In zwei Wochen ist er dann vergessen (bis auf irgendwelche Hanseln in sozialen Medien, die nicht loslassen können und weiter Geschichten spinnen).
Darauf erstmal ein Krabbenbrötchen! -.-
Zitat von LepusLepus schrieb:Es ging nie ums Tier.
Leider nicht, ist aber ein echter Spiegel der Gesellschaft im Zeitalter der Hysterie.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Ende gut ..alles gut... Hope hat seinen Frieden und Ruhe gefunden...mehr als man vorher erwarten konnte und auch durfte.
Träum weiter.


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um 12:14
Zitat von soomasooma schrieb:Träum weiter.
Ein negieren von Fakten hilft dir da auch nicht weiter , Junge. :)


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um 12:19
Zitat von LepusLepus schrieb:Armes Tier auf so vielen Ebenen.
Armes Tier, dem menschliches Zutun mehr geschadet denn genützt hat.

Erst recht, wenn man sich diesen Augenzeugenbericht der "Freilassung" (besser "Entladung") anhört. Ein krasses Video auch ohne die Bilder der Tat, weil ich diese Schilderung zum ersten Mal gehört habe:

Youtube: Jeff Forster über Hopes letzte Minuten auf der Barge - Interview-Video Nicolette DeVidar
Jeff Forster über Hopes letzte Minuten auf der Barge - Interview-Video Nicolette DeVidar
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Ob Strafanzeigen verfolgt werden, mögen die Zuständigen entscheiden. Ob es zivilrechtliche Ansprüche der Auftraggeber gegen die Crew oder Reederei der Robin Hood und Fortune B gibt (die ja ihre vertraglichen Verpflichtungen nicht ordnungsgemäß erfüllt haben), ist Domäne der Juristen.

Was die moralische/ethische Seite betrifft:

Es liegt in der Natur der Ethik, dass es oft nicht die eine einzig ethisch richtige Lösung gibt. Sondern mehrere vertretbare. Insofern war es ethisch zulässig zu versuchen, den Wal zu retten, v.a. nachdem er nicht wie prognostiziert zügig verstarb.

Weder Robert M. Lehmann, noch Backhaus/den Behörden/Meeresmuseum, noch der Rettungsinitiative oder -crew ist bei allen Fehlern im Detail (Opportunismus/Populismus, Tracker, Geheimnistuerei) ein ernsthafter moralischer Vorwurf zu machen. Da haben sicher Viele ihr Bestes versucht. Fehlbarkeit zieht v.a. dann nicht, wenn man es erst hinterher besser gewusst hat.

Dagegen hat die Schiffscrew wirklich üble Arbeit geleistet und das Tier offensichtlich misshandelt, um es endlich loszuwerden. Dazu die Bedrohungen von den Tierschützern vor Ort, die Lügerei, die frechen Statements nach der Rückkehr. Wäre das nicht gewesen und der Wal jetzt tot, dann könnte man mit der Aktion noch leben. Aber diese Quälerei hat dem Überleben auf keinen Fall genutzt. Vor allem ist sie aber weder zu rechtfertigen noch zu entschuldigen. Das war Absicht, irgendwelcher profaner Motive (schnellere Rückkehr) wegen.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 12:22
Noch zu Robert Marc Lehmann (RML), dessen Videos ich mir erst gestern angesehen habe:

Er wurde hier schon als egozentrisch bis narzisstisch charakterisiert - und er erscheint auch als ausgesprochener Selbstdarsteller, der sich professionell inszeniert. Klar ist auch: Er kann nicht im Team, er kann sich nicht zurücknehmen, einordnen, unterordnen. RML muss der Held sein, um den sich alles dreht. Er ist aber nicht blöd und inkompetent und war zumindest zu einem gewissen Zeitpunkt der Einzige, der praktische Erfahrungen in Sachen Walrettung mitbrachte. Dazu gehört auch der Aufbau einer Kommunikation mit dem Tier.

Letztlich ist RML auch Opfer seiner Selbst geworden. Mit vermeintlichen oder echten "Helden" kann die deutsche Bürokratie nicht. Eine späterer Monolog, nun wieder mit gefärbten Bart, offenbarte seine ganze Hybris und Egomanie.


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um 12:23
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Ende gut ..alles gut... Hope hat seinen Frieden und Ruhe gefunden...mehr als man vorher erwarten konnte und auch durfte.
das ist Zynismus pur.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 12:24
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:die von einem kranken, stark geschwächtem Tier ausgingen? Es gibt keine Untersuchungen die belegen würden, dass das Tier gesund war.
Es gibt keine Untersuchungen, die belegen würden, dass das Tier so krank und stark geschwächt war, dass dies einem Rettungsversuch entgegengestanden hätte.
Gutachten zum gestrandeten Buckelwal vor Poel, 07.04.2026

.....

Der Gesundheitszustand des Wals kann nach wie vor nur eingeschränkt beurteilt werden, da nur eine externe Adspektion und keine weiteren Untersuchungen durchgeführt werden......
Quelle:
https://www.regierung-mv.de/serviceassistent/_php/download.php?datei_id=1687832


Man sollte daher nicht ausblenden, dass dieser junge Wal im flachen Wasser der Ostsee wohl einfach nur seine Orientierung verloren hat, indem durch das allgemein zu flache Wasser der Ostsee sein zur Navigation eigenes Magnetfeld gestört wurde. Und dass er außer seiner durch den niedrigen Salzgehalt der Ostsee lädierten Haut anscheinend keine weiteren Erkrankungen aufwies, die ihn zu einem "sterbenden Tier" machten. Für seine nach wie vor vorhandene Vitalität sprach alleine schon das wiederholte Freischwimmen des Wals. Dass diese Anstrengung und das dann anschließende Liegenlassen des Wals im Schlick das Tier im Laufe des langen untätigen "Zusehens" aber schwächen würde, war doch nur die logische Folge aus diesem anfänglichen Umgang mit der Situation.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:
Wale nutzen das Erdmagnetfeld zur Navigation, und Störungen dieses inneren Kompasses, insbesondere in flachen, geografisch komplexen Gewässern wie der Ostsee, können zu Orientierungslosigkeit und Strandungen führen.

Hier sind die Hauptgründe für die Desorientierung von Walen in diesem Kontext:

Gestörter Magnetsinn durch Naturereignisse: Starke Sonnenstürme und damit verbundene geomagnetische Störungen (die auch Polarlichter verursachen) können den inneren Magnetkompass der Wale stören. Laut Studien aus dem Jahr 2020 häufen sich Walstrandungen an Tagen mit hoher Sonnenaktivität, da die Tiere vom Kurs abkommen.

Problematik der flachen Ostsee: Für ozeanische Wale ist die Ostsee eine "Falle", da sie zu flach ist. Wenn der Magnetsinn versagt, finden die Tiere in den flachen Küstengewässern nicht mehr aus eigener Kraft zurück in tiefere Gewässer.

Zusätzliche Beeinträchtigung durch Unterwasserlärm: Neben natürlichen Magnetfeldschwankungen kann auch der starke Unterwasserlärm von Schiffen oder militärischen Aktivitäten die Orientierung der Tiere empfindlich stören und ihre eigenes Ortungssystem beeinträchtigen.



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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 12:25
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Hat er sich nun einfach verirrt wie das Jungtieren angeblich passiert oder war er so geschwächt das er desorientoert war?
Vermutlich war er desorientiert, hat sich verirrt und dann so geschwächt infolge von Netz im Maul und überhaupt.
Zitat von soomasooma schrieb:Leider nicht, ist aber ein echter Spiegel der Gesellschaft im Zeitalter der Hysterie.
Also den Tierärzten ging es nicht um das Tier und die waren nur hysterisch? Seh ich anders und denke sehr wohl, dass es einer Vielzahl der dortigen Personen durchaus um das Tier ging.

So ganz verstehe ich es nicht. Ihr seid hier also dafür, dass man das Tier direkt ab 1. Strandung hätte verenden lassen sollen. Das ist jetzt passiert, allerding im offenen Meer.
Wenn die Herausbeförderung aus der Barge tierquälerisch vollzogen wurde, ein absolutes NO GO - da bin ich wie alle eurer Meinung. Wenn es darum ging, dass das Tier einen hoffentlich friedlicheren Tod hatte, dann kann ich immer noch keine Kritik am eigentlichen Rettungsversuch ausmachen, der auch hätte positiv ausgehen können.

Das Tier wird man vermutlich nicht weiter untersuchen und wir wissen nicht, was sich alles im Magen-Darm Trakt befindet und was nun ursächlich für den Tod war. Das aber bedeutet nicht, dass es nur für fame oder whatever in die eigentliche Freiheit entlassen wurde. Damit tut man denen, die wirkich engagiert waren, einfach Unrecht.


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