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Sollen Drogen legalisiert werden?

697 Beiträge, Schlüsselwörter: Drogen

Sollen Drogen legalisiert werden?

11.06.2019 um 14:10
ahri schrieb:Es bedeutet einfach, dass ich offen für Gegenargumente bin, weil es mir wichtiger ist, mir eine fundierte Meinung zu bilden, als die Meinung, die ich aktuell hab, durchzuboxen! :troll:
Beantwortet meine Frage nicht wirklich :D Ich nehme an du meinst damit "Ich bin für eine Legalisierung, wie diese aber genau reguliert werden soll...dafür bin ich offen und man kann darüber am Tisch sitzen und drüber reden"?


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Sollen Drogen legalisiert werden?

11.06.2019 um 14:12
@Venom

Jau genau :D Abgabe natürlich nur an Volljährige und für den Privatgebrauch ist es ja nicht notwendig, Unmengen an Cannabis zu kaufen. In Holland darf man z.B. pro Tag 5g pro Person erwerben, das ist wohl für die Meisten mehr als ausreichend. Allerdings wird nicht kontrolliert, ob man vorher schon in anderen Shops war.


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Sollen Drogen legalisiert werden?

11.06.2019 um 14:17
ahri schrieb:Abgabe natürlich nur an Volljährige und für den Privatgebrauch ist es ja nicht notwendig, Unmengen an Cannabis zu kaufen. In Holland darf man z.B. pro Tag 5g pro Person erwerben, das ist wohl für die Meisten mehr als ausreichend. Allerdings wird nicht kontrolliert, ob man vorher schon in anderen Shops war.
Okay :) Limitierte Abgabe an Gras für Freizeitkonsumenten und Altersbeschränkung wären sowieso bei mir inkludiert. Natürlich aber bei Weitem nicht alles :D

Über andere Drogen brauche ich nicht mal anzufangen zu reden, die hätte ich unter keinen Umständen auch nur ansatzweise legalisiert. Jedenfalls fällt mir kein für mich überzeugender Grund ein wieso man für Freizeitkonsumenten harte Drogen wie Kokain, Heroin, etc. legalisieren sollte.


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11.06.2019 um 14:24
@Venom

Damit hab ich mich noch nicht intensiver auseinandergesetzt..

Was ich aber gut find, in Holland z.B. gibts auf einigen Festivals "Drogenstationen" (keine Ahnung, wie die Dinger offiziell heißen), an denen man seine Drogen (auch härtere) durchchecken lassen kann und dann in sicherer Umgebung konsumieren kann, weil sowieso klar ist, dass die Leute konsumieren werden und man ihnen dann einen möglichst sicheren Konsum ermöglichen möchte. So schafft man trotz allem einen Schutz für Konsumenten.

https://drugscouts.de/
Hier die Seite bietet z.B. bietet folgendes für Clubs an:

Wir wollen

dass sich Partygäste über Substanzen und deren Gebrauch informieren können
dass sie eine gute Zeit haben und gesund bleiben, auch wenn sie mal heftiger feiern
dass sie auf sich selbst und andere aufpassen und respektvoll miteinander umgehen

Wir bieten

Infoflyer zu psychoaktiven Substanzen, Risikominimierung (Safer Use), Rausch und Risiko
bei Bedarf einen ausgestalteten Chill-Out-Bereich für Tanzpausen und (Info-)Gespräche
kostenlos Obst und Wasser für Partygäste
Safer-Use-Materialien wie Kondome und Ohrstöpsel
Tripbegleitung und Hilfe im (Drogen-)Notfall
ein erfahrenes und geschultes Team
optional: visuelle und musikalische Gestaltung des Chill Outs, Chai-Tee-Bar


Sowas finde ich auch super! Das sind eben Dinge, die durch Steuereinnahmen eventuell noch mehr gefördert werden könnten.

Sorry, es ging ja um Legalisierung von anderen Drogen, ich bin abgeschwiffen.. :D Müsste ich mich jedenfalls auch erstmal genauer einlesen.


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Sollen Drogen legalisiert werden?

11.06.2019 um 16:16
@ahri

tl


Na ja, ich war ein wenig Überrascht dich ausserhalb von UH zu lesen, deshalb habe ich dann doch mal reingeschaut.

Warum sollte man Drogen legalisieren?
Ich konnte keine vernünftigen Gründe finden.
Warum sollte sich der Staat über sein bisheriges Engagement als Drogendealer betätigen bzw. die legale Vertreibung erlauben und besteuern?
ahri schrieb:Der große Vorteil, den ein legaler Erwerb mit sich bringt sehe ich ganz klar im Konsumentenschutz. Zum einen wäre es möglich, den Konsumenten genau darüber aufzuklären, was er da erwirbt und letztendlich zu sich nimmt.
Weil das bei Alkohol so gut funktioniert?
Weil das bei Nikotin so hervorragend geklappt hat?
Mal kurz realistisch sein, bevor man wieder die rosarote Brille aufsetzt und sich wieder jeglichen Realitätsbezug verbietet.
Es interssiert schlichtweg die wenigsten Bedürftigen ob man sich das letzte bisschen Grosshirnrinde wegsaufen kann, ob Nikotin ein Zellgift ist, was alles noch an Begleitstoffen inhaliert wird oder die Chancen Krebs zu bekommen erheblich steigen. Da helfen noch nicht einmal Bildchen von verkrebsten Lungen auf der Packung und über absterbende Raucherbeine werden Witzchen gemacht.
Und bei Cannabis ist die Vorgehensweise dann plötzlich der grosse Wurf?
Sehe ich nicht.
Wenn das legale Zeug nicht richtig ballert bzw. das Illegale besser, dann wird das gekauft.
Ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.
ahri schrieb:Jedenfalls könnte der legale Erwerb und das damit einhergehende Wissen über den Gehalt verhindern, dass Konsumenten ohne es zu wissen, Cannabis mit hohem THC Gehalt konsumieren. Wer trotzdem auf hochpotente Sorten zurückgreifen möchte, müsste dies dann auf eigene Verantwortung tun. Aber zumindest ermöglicht man den Konsumenten, sich damit auseinanderzusetzen, was sie da rauchen.
Die "Aufklärung" ist jederzeit für nahezu jeden im Internet zugänglich.
Wer will, der kann.
Das Problem sind doch die, sich gar nicht bilden sondern einfach nur abschiessen wollen. Die bringst du doch nicht durch eine Legalisierung zum Nachdenken. Da reicts dann bestenfalls bis zu "wenn der Staat das Zeug legalisiert, dann kanns ja nicht so schlimm sein." Da ist dann in der Regel Ende Gelände., kann man auch schön hier im Thread nachlesen.
ahri schrieb:...aber in Bayern, da wo ich herkomme...
Jo mei, a Bazi.
ahri schrieb:Als letzten Punkt sehe ich noch die möglichen Steuereinnahmen, die durch eine Legalisierung entstehen könnten.
Echt jetzt?
Was kommt als Nächstes.
Liquid Ecstasy entschärfen, legalisieren und Steuern ziehen?
Crystal Meth?
Warum?
Warum nicht?
ahri schrieb:Zu wenig Personal, zu wenig Zeit für Fortbildungen, zu wenig Zeit für Patienten..
Was daran verkehrt sich zum Besseren wenn man weitere Drogen legalisiert?
ahri schrieb:Was ich sagen will, man könnte durch eingenommene Steuergelder etwas dafür tun, dass sich die Situation für Hilfseinrichtungen verbessert. Man könnte bessere Präventionsarbeit leisten, man könnte mehr Aufklärungsarbeit leisten
Sei mir nicht böse, aber das "Steuerargument" seh ich als Bankrotterklärung. Ich finde nicht, dass sich der Staat finanzieren sollte indem er Suchtkranke zur Kasse bittet. Dann lieber alle Drogen und statt dessen die MwSt erhöhen oder die Steuerprogression anziehen. Auch so kann man an Mehreinnahmen kommen und hat die Chance sich noch ins Gesicht sehen zu können ohne speien zu müssen.


Aber lieb haben wir uns trotzdem noch, gelle? ;)


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11.06.2019 um 16:31
@Tröti
Ich sehe die Legalisierung von Cannabis sowieso als eine absolut optionale Sache, selbst für medizinische Zwecke.
Und wenn man eines Tages das Zeug legalisieren wird, was ich bezweifle wenn es um die nächsten paar Jahre oder gar Jahrzehnt(e) geht...dann sollen die Konsumenten bitte in speziellen Lokalen oder Zuhause kiffen und uns Restlichen nicht damit belästigen.

Wer auf der Straße oder in Parks kifft sollte mindestens eine ordentliche Geldstrafe kassieren, wenn nicht vorbestraft vielleicht "nur" das Zeug wegnehmen und verwarnen. Beim Autofahren mit gewisser Menge an Cannabis im Blut oder wo auch immer erwischt worden? Gleich den Führerschein wegnehmen + Geldstrafe + sonstige Erziehungsmaßnahmen.


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11.06.2019 um 16:49
Venom schrieb:Ich sehe die Legalisierung von Cannabis sowieso als eine absolut optionale Sache, selbst für medizinische Zwecke.
Was die medizinischen Zwecke angeht, da bin ich eigentlich anderer Meinung. Alles, was erwiesenermassen hilft/heilt soll seinen Platz im Medikamenten-/Massnahmencocktail finden.
Allerdings wäre das für mich Argument den Erwerb zu legalisieren.


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11.06.2019 um 17:54
@Tröti

Hase, ich weiß ja, dass du mich ganz super findest und so, aber heb dir das liebevolle Piesacken doch lieber für PNs auf :kiss:
Tröti schrieb:Weil das bei Alkohol so gut funktioniert?
Weil das bei Nikotin so hervorragend geklappt hat?
Es geht mir bei dem Punkt nicht darum, die Leute aufzuklären, wie Cannabis wirkt und was die Risiken sind, sondern dass der Konsument in dem Moment, in dem er Cannabis erwirbt weiß, was genau er da kauft. Sprich ist es Sativa/Indica? THC Gehalt? CBD Wert? Sorte? Wirkung? In Holland hat man zumindest den Namen der Sorte, die man da kauft und kann dementsprechend googeln, aber auch da findet man nicht zu allem ausreichend Infos. Dabei ist gerade das wichtig, denn verschiedene Sorten haben verschiedene Wirkungen. Will jemand kiffen, um sich zu beruhigen, kann es die gegenteilige Wirkung haben, wenn jemand auf einmal Sativa raucht und jemanden noch viel unruhiger machen. Wenn du hier auf dem Schwarzmarkt kaufst, weißt du meist nicht mal, welche Sorte du erwirbst und kannst dich dementsprechend nicht speziell zu dieser Sorte, die du gerade hast, informieren. Wo bitte siehst du da keine deutliche Verbesserung gegenüber der jetzigen Situation?
Tröti schrieb:Die "Aufklärung" ist jederzeit für nahezu jeden im Internet zugänglich.
Nein, eben nicht. Weil du den THC Gehalt nicht ermitteln kannst, wenn du nichtmal weißt, welche Sorte Cannabis du da konsumierst. Die Tatsache, dass ein höherer Gehalt möglicherweise schädlich ist, kann man im Internet nachlesen, natürlich. Aber das wars dann auch schon. Somit hast du keine Ahnung, wie hoch der THC Gehalt in dem Gras ist, das du dir grade vom Schwarzmarkt geholt hast.
Im legalen Verkauf ist es möglich Päckchen zu etikettieren und den THC Gehalt der jeweiligen Sorte aufzudrucken.
Tröti schrieb:Es interssiert schlichtweg die wenigsten Bedürftigen ob man sich das letzte bisschen Grosshirnrinde wegsaufen kann, ob Nikotin ein Zellgift ist, was alles noch an Begleitstoffen inhaliert wird oder die Chancen Krebs zu bekommen erheblich steigen. Da helfen noch nicht einmal Bildchen von verkrebsten Lungen auf der Packung und über absterbende Raucherbeine werden Witzchen gemacht.
Und bei Cannabis ist die Vorgehensweise dann plötzlich der grosse Wurf?
Ja, aber das ist doch ein unsinniges Gegenargument. "Es gibt bestimmt immer noch mehr als genug, die kein Interesse daran haben und einfach ballern." Joa schön. Und nun? Den Konsumenten, die verantwortungsbewusst konsumieren wollen die Möglichkeit nehmen, genau das zu tun? Weil? Oder anders gefragt, was würde sich für die "krassen Junkies" denn verschlechtern? Die ballern sich so oder so weg, aber die, die eben nicht unbedacht alles in sich reinpfeifen wollen, die haben einen großen Vorteil davon.
Tröti schrieb:Wenn das legale Zeug nicht richtig ballert bzw. das Illegale besser, dann wird das gekauft.
Das ist definitiv ein Problem, das ich auch sehe. Trotz allem wird dem Schwarzmarkt durch eine Legalisierung ein großer Teil seiner Käufer wegfallen. Ohne Legalisierung passiert das nicht. Hm.
Tröti schrieb:Liquid Ecstasy entschärfen, legalisieren und Steuern ziehen?
Crystal Meth?
Hey, cleverer Weg einen Strohmann zu vermeiden, so ist es ja eher ein "ich denke deinen Gedanken weiter" ;)
Das hab ich mit keinem Wort erwähnt. Wichtig ist es doch auch, hier zu sehen, welches Abhängigkeitspotential eine Droge hat und welche Risiken sie mit sich bringt. Und eben zu sehen, ob sich durch eine Legalisierung die Situation für Verbraucher, die es so oder so gibt, verbessern würde. Da sind wir wieder bei Konsumentenschutz.
Tröti schrieb:Was daran verkehrt sich zum Besseren wenn man weitere Drogen legalisiert?
Wenn mehr Geld da ist, könnte auch mehr Personal eingestellt und geschult werden.
Tröti schrieb:Sei mir nicht böse, aber das "Steuerargument" seh ich als Bankrotterklärung. Ich finde nicht, dass sich der Staat finanzieren sollte indem er Suchtkranke zur Kasse bittet.
Optimal ist das nicht, das stimmt schon. Wäre es das einzige Argument für eine Legalisierung, würde ich es auch nicht befürworten. Aber es wäre nunmal eine Verbesserung, die man dadurch erreichen könnte und da frage ich mich, wieso sich dagegen wehren?
Und nur mal so nebenbei, nicht jeder, der Cannabis konsumiert, ist abhängig..


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11.06.2019 um 17:58
ahri schrieb:Weil du den THC Gehalt nicht ermitteln kannst, wenn du nichtmal weißt, welche Sorte Cannabis du da konsumierst. Die Tatsache, dass ein höherer Gehalt möglicherweise schädlich ist, kann man im Internet nachlesen, natürlich. Aber das wars dann auch schon. Somit hast du keine Ahnung, wie hoch der THC Gehalt in dem Gras ist, das du dir grade vom Schwarzmarkt geholt hast.
Aber mal ganz ehrlich, wessen Schuld und Verantwortung ist das? Die des Staates...oder doch des sturen Freizeitkonsumenten?
Also Verantwortung für die Konsequenzen.

Ich will dir dein Argument bzw. deinen Beitrag damit nicht zerreißen, ich will nur wissen wer für die Folgen des Konsums und Erwerbs verantwortlich ist. Der Staat oder der Freizeitkonsument?


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11.06.2019 um 18:00
@Venom

Nein ist es nicht. Aber es wäre ein immenser Vorteil. Hier wird immer nach pro Argumenten gerufen, dann bringt man eines und dann kommt "ja, aber mal ehrlich, ist doch eh nicht Aufgabe des Staates.."?! Ich hoffe nicht.. :D

Natürlich ist jeder für seinen eigenen Konsum verantwortlich. Nur darauf kann eine Legalisierung meiner Meinung nach aufbauen. Aber der Staat würde dem Konsumenten damit helfen, indem er ihm ermöglicht, sich selbst zu schützen.


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11.06.2019 um 18:12
@ahri
Ich sagte dir doch ich will dir deine Argumente nicht "zerreißen" :D Ich stelle die Frage weil manche meinen der Staat und die Legalisierungsgegner haben die Folgen zu verantworten wenn ein Kiffer bspw. an irgendeinem Gift im Gras stirbt oder was auch immer denn "hätten sie sich um die Cannabis-Konsumenten gekümmert wäre es dazu nicht gekommen".

Natürlich ist aber den Konsumenten grundsätzlich geholfen wenn man die legale und vor allem saubere und transparente Alternative anbietet. Gerne kann man dafür höhere Preise verlangen. Was weiß ich: Ab 12-13-€ pro Gramm aufwärts.

Allerdings würde ich nicht so gerne hochpotentes Gras im legalen Bereich sehen wollen und schon gar nicht Erlaubnis selber Zuhause eigenes Zeug zu züchten.

Wer sich wirklich so große Gedanken um die wirtschaftlichen Vorteile für den Staat macht, der soll dann auch nur noch in erlaubten Shops oder noch besser...vom Staat kontrollierte Läden sein Gras kaufen. Nix Selbstanbau, nur grammmäßig Gras kaufen und das natürlich nicht unbegrenzt, auch nicht von der Potenz her unbegrenzt.

Wer selbst anbaut, dem soll man eine Art Lizenz entziehen so, dass er nicht einmal mehr legal Gras kaufen kann und darf.


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11.06.2019 um 18:18
@Venom
Venom schrieb:"hätten sie sich um die Cannabis-Konsumenten gekümmert wäre es dazu nicht gekommen".
Ne, das halt ich für Quatsch. Auch wenn ein Drogenabhängiger natürlich auch nicht in dem Sinne "freiwillig" konsumiert, so trägt jeder Mensch die eigene Verantwortung für sein Handeln. Nichtsdestotrotz finde ich es wichtig, den Menschen dann zu helfen und nicht zu sagen "Tja, selbst Schuld, dann hilf dir auch selbst". Immerhin handelt es sich hier um eine Erkrankung.
Venom schrieb:Gerne kann man dafür höhere Preise verlangen. Was weiß ich: Ab 12-13-€ pro Gramm aufwärts.
Unterschiedliche Sorten kosten beispielsweise auch unterschiedlich viel. Da kann man dann ja auch variieren, je nachdem. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was man auf dem Schwarzmarkt so zahlt, aber selbst wenn ich da am Ende auf legalem Weg ein paar Euro mehr pro Gramm zahlen müsste, wäre mir das immer noch lieber.

Und wie gesagt, über Einzelheiten müsste man sich dann halt noch einig werden und da besprechen und abwägen, was sinnvoll wäre. Aber da sind andere sicher besser drin, als ich :D


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11.06.2019 um 18:28
ahri schrieb:Will jemand kiffen, um sich zu beruhigen, kann es die gegenteilige Wirkung haben, wenn jemand auf einmal Sativa raucht und jemanden noch viel unruhiger machen.
Einfach mal ne Runde joggen gehen. Das enspannt, macht einen schlanken Fuss und bringt zudem noch was fürs HKS. Ist allemal sinnvoller als seine Hilfe im Rauchen irgendeines Krauts zu suchen.
ahri schrieb:Wenn du hier auf dem Schwarzmarkt kaufst, weißt du meist nicht mal, welche Sorte du erwirbst und kannst dich dementsprechend nicht speziell zu dieser Sorte, die du gerade hast, informieren. Wo bitte siehst du da keine deutliche Verbesserung gegenüber der jetzigen Situation?
Ich komme aus der anderen Ecke. Bei mir steht der Mensch im Mittelpunkt. Ist ja schön und gut, wenn es da zugeht wie im Eiscafe und die Sorten alle ein feines Etikett mit sich herumtragen.
Ordnung muss sein.^^
Nun wirkt aber Kraut A nicht bei jedem Menschen gleich, da wir alle unsere ganz eigene Physiologie haben, vielleicht noch diverse Grund-, Nebenerkrankungen und Ähnliches mit uns herumschleppen. Will sagen, die pharmakologische Wirkung ist auch ganz entscheidend vom Zustand des Konsumenten abhängig.
Mit der Legalisiereung und deinem Drogencafe wird eine Sicherheit suggeriert, die überhaupt nicht vorhanden ist.
ahri schrieb:Den Konsumenten, die verantwortungsbewusst konsumieren wollen die Möglichkeit nehmen, genau das zu tun?
Warum muss man denn Drogen konsumieren.
Läuft man sonst nicht rund?
Oder ist man dann in gewissen Kreisen nicht cool genug?
Die meisten Konsumenten halten Physiologie wahrscheinlich für ein Waschmittel und Pharmakologie für eine Tütensuppe. Wo genau setzt denn bei völlig Ahnungslosen das Verantwortungsbewusstsein ein?
ahri schrieb:Das hab ich mit keinem Wort erwähnt.
Hast du nicht. Aber hindert dich das deinen Gedanken mal kurz zuende zu denken?
Erklär doch bitte einfach mal die Unterschiede, damit dein Ansatz deutlich wird und man erkennt, dass du dir ernsthaft Gedanken gemacht hast.
ahri schrieb:Wichtig ist es doch auch, hier zu sehen, welches Abhängigkeitspotential eine Droge hat und welche Risiken sie mit sich bringt.
Jede Droge hat Abhängigkeitspotential, wie willst du da gewichten? Zieh dich bitte nicht auf die hier schon vorgetragene Position zurück, die physische Abhängigkeit sei schlimmer als die psychische, zurück. Wie schwierig der menschlichen Psyche Herr zu werden ist erleben wir alle ja wohl täglich.
ahri schrieb:Wenn mehr Geld da ist, könnte auch mehr Personal eingestellt und geschult werden.
Und dir fällt echt keine andere Möglichkeit ein ein höheres Steueraufkommen zu gerieren als Drogen zu legalisieren und die Konsumenten abzuschöpfen?
ahri schrieb:Und nur mal so nebenbei, nicht jeder, der Cannabis konsumiert, ist abhängig..
Der Strohmann sei dir verziehen. :D
Sinnvoll wird er dann, wenn du aufzeigen kannst, dass durch freie Verfügbarkeit die Zahl der Abhängigen sinkt.
Das wäre dann übrigens auch mal ein gutes Argument für die Legalisierung.


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Sollen Drogen legalisiert werden?

11.06.2019 um 18:54
Tröti schrieb:Einfach mal ne Runde joggen gehen.
:D :D
Nicht dein Ernst? Sagst du Depressiven auch, sie sollen einfach mal spazieren gehen? Ganz ehrlich, das einem Suchtkranken zu sagen ist nichts als blanker Hohn.
Tröti schrieb:Ist allemal sinnvoller als seine Hilfe im Rauchen irgendeines Krauts zu suchen.
Da gebe ich dir durchaus Recht, aber der Mensch geht nunmal nicht immer die sinnvollsten Wege. Das wirst du nicht ändern können und genau deswegen ist eine Legalisierung auch kein Allheilmittel, sondern eine Verbesserung.
Tröti schrieb:Ich komme aus der anderen Ecke. Bei mir steht der Mensch im Mittelpunkt. Ist ja schön und gut, wenn es da zugeht wie im Eiscafe und die Sorten alle ein feines Etikett mit sich herumtragen.
Ordnung muss sein.^^
Ganz ehrlich, spar dir das doch. Ich weiß doch, dass du auch sachlich kannst, ganz ohne den Mist. Ich habe geschrieben, dass es sinnvoll ist eine Etikettierung vorzunehmen, damit man weiß, was das Kraut ist, das man da gerade gekauft hat. Kannst du mir den Nachteil davon jetzt noch erklären oder nicht?
Tröti schrieb:Nun wirkt aber Kraut A nicht bei jedem Menschen gleich, da wir alle unsere ganz eigene Physiologie haben, vielleicht noch diverse Grund-, Nebenerkrankungen und Ähnliches mit uns herumschleppen. Will sagen, die pharmakologische Wirkung ist auch ganz entscheidend vom Zustand des Konsumenten abhängig.
Auch das ist richtig. Jedoch kann man generell sagen, dass Sative eine eher pushende Wirkung hat und Indika eine eher Beruhigende. Das macht schon mal einen großen Unterschied. Und dass der THC Gehalt gefährlicher ist, je höher er ist, das hat auch nichts mit individuellen Gehirnen zu tun, auch wenn vielleicht jeder einen anderen Grad an "wie viel vertrag ich, bevor ich abdreh" hat.
Tröti schrieb:Mit der Legalisiereung und deinem Drogencafe wird eine Sicherheit suggeriert, die überhaupt nicht vorhanden ist.
Nein, das ist nicht wahr. Es wird keine Sicherheit suggeriert, es wird dem Konsumenten nur die Möglichkeit gegeben, zu wissen, welches Kraut er raucht, was wichtig ist. Man soll dem Ganzen ja nicht komplett unkritisch begegnen, sondern auch auf Gefahren hinweisen. Wo du da eine vorgegaukelte Sicherheit siehst, hätte ich auch gern noch erklärt.
Tröti schrieb:Warum muss man denn Drogen konsumieren.
Muss man doch nicht. Kann man aber.
Tröti schrieb:Erklär doch bitte einfach mal die Unterschiede, damit dein Ansatz deutlich wird und man erkennt, dass du dir ernsthaft Gedanken gemacht hast.
Tröti schrieb:Jede Droge hat Abhängigkeitspotential, wie willst du da gewichten?
Jede Droge hat Abhängigkeitspotential, korrekt. Aber nicht jede hat gleich viel. Ich muss also gar nicht gewichten, es gibt schon eine gewisse "Rangliste".

Psychotrope Substanzen, also Denken und Gefühle beeinflussende Stoffe, können mit jeweils unterschiedlichen Potenzialen eine Person zum unbedingten erneuten Konsum veranlassen, also zur Abhängigkeit führen. Diese Eigenschaft heißt Abhängigkeitspotenzial oder Suchtpotenzial.

Das Abhängigkeitspotenzial von Substanzen mit sehr kurzer oder sehr langer Halbwertszeit soll, nach einer Theorie von Hollister (1978), niedriger sein. Es wird angenommen, dass bei schnell anflutenden Substanzen das Abhängigkeitspotenzial am höchsten ist.


Gemäß einer britischen Studie aus dem Jahr 2007 gelten als die Substanzen mit dem höchsten Abhängigkeitspotenzial (in nach Abhängigkeitspotential absteigender Reihenfolge, Skalenwerte in Klammern dahinter):

Das Opioid Heroin (3,00),
das Stimulans Kokain (2,39),
Tabak (2,21),
das Opioid Methadon (2,08),
und Schlafmittel aus der Gruppe der Barbiturate (2,01).

Substanzen mit mittlerem Abhängigkeitspotenzial:

Alkohol (1,93),
Benzodiazepine (angstlösende Stoffe, Schlafmittel) (1,83),
das Stimulans Amphetamin (1,67),
das Opioid Buprenorphin (1,64),
Ketamin (1,54),
und Cannabis (siehe auch: Marihuana, Haschisch, Haschischöl) (1,51).

Substanzen mit niedrigem Abhängigkeitspotenzial:

4-MTA (Ecstasy-ähnlich, Drogenszenenname Flatliners) (1,30),
Methylphenidat (bekannt als Ritalin) (1,25),
LSD (1,23),
GHB (1,19),
Ecstasy (1,13),
Khat (1,04),
und Schnüffelstoffe (1,01).

Substanzen ohne ausgeprägtes Abhängigkeitspotenzial:

anabole Steroide (Anabolika) (0,88),
und Poppers (0,87).


525px-Rational scale to assess the harm

Quelle: Wikipedia: Abhängigkeit_von_psychoaktiven_Substanzen
Tröti schrieb:Zieh dich bitte nicht auf die hier schon vorgetragene Position zurück, die physische Abhängigkeit sei schlimmer als die psychische, zurück. Wie schwierig der menschlichen Psyche Herr zu werden ist erleben wir alle ja wohl täglich.
Hab ich nicht und werd ich auch nicht, keine Sorge. Allerdings ist die psychische stärker, als die Physische, nur so als Korrektur.
Tröti schrieb:Und dir fällt echt keine andere Möglichkeit ein ein höheres Steueraufkommen zu gerieren als Drogen zu legalisieren und die Konsumenten abzuschöpfen?
Gibt es mit Sicherheit. Aber siehe hier:
ahri schrieb:Wäre es das einzige Argument für eine Legalisierung, würde ich es auch nicht befürworten.
Wärst du noch so nett und würdest die Fragen aus meinem letzten Post beantworten? Immer nur Gegenfragen stellen ist irgendwie uncool.


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Sollen Drogen legalisiert werden?

11.06.2019 um 19:16
ahri schrieb:Nicht dein Ernst? Sagst du Depressiven auch, sie sollen einfach mal spazieren gehen? Ganz ehrlich, das einem Suchtkranken zu sagen ist nichts als blanker Hohn.
Du springst ja hin und her, wie es dir passt.
Halten wir die Suchtkranken mal fest. Warum soll ich mir weitere davon heranziehen, indem ich das Zeug frei verfügbar mache?
ahri schrieb:Da gebe ich dir durchaus Recht, aber der Mensch geht nunmal nicht immer die sinnvollsten Wege. Das wirst du nicht ändern können und genau deswegen ist eine Legalisierung auch kein Allheilmittel, sondern eine Verbesserung.
Also weil Menschen die sinnvollen Alternativen ablehnen sollte man die nicht sinnvollen legalisieren?
Interessante Vorgehensweise.
ahri schrieb:Ganz ehrlich, spar dir das doch. Ich weiß doch, dass du auch sachlich kannst, ganz ohne den Mist. Ich habe geschrieben, dass es sinnvoll ist eine Etikettierung vorzunehmen, damit man weiß, was das Kraut ist, das man da gerade gekauft hat. Kannst du mir den Nachteil davon jetzt noch erklären oder nicht?
Ooch nö. Ich mach einfach so weiter. Man kann ruhig mal überspitzen um aufzuzeigen wo es klemmt. Hättest du den folgenden Absatz gleich mitzitiert, anstatt ihn hinterher zu schieben, dein Spruch wäre vollends ins eigene Höschen gegangen. :)
ahri schrieb:Und dass der THC Gehalt gefährlicher ist, je höher er ist, das hat auch nichts mit individuellen Gehirnen zu tun, auch wenn vielleicht jeder einen anderen Grad an "wie viel vertrag ich, bevor ich abdreh" hat.
Was nichts Anderes heisst als dass es absolut unsinnig ist zu glauben, dass die Etikettierung eine sonderlich intelligente Lösung ist.
Es bleibt nach wie vor dabei, dass jeder Mensch ein Einzelfall bleibt und die Wirkung und Wirkungsstärke des Krautes für ihn nicht vorherzusagen ist.
ahri schrieb:Wo du da eine vorgegaukelte Sicherheit siehst, hätte ich auch gern noch erklärt.
Mach ich doch gerne noch einmal.
Wenn man hingeht und das Zeug legalisiert suggeriert man das Zeug sei nicht so gefährlich weil "der Staat das sonst nicht genehmigen würde".
Tatsache bleibt aber, dass jeder Mensch ein Einzelfall ist s. o.. Wenn es nicht so unethisch wäre könnte man natürlich breit angelegte Verträglichkeitsstudien anleiern. Es ohne solche Studien zu legalisieren ist allerdings noch wesentlich unethischer.
ahri schrieb:Aber nicht jede hat gleich viel. Ich muss also gar nicht gewichten, es gibt schon eine gewisse "Rangliste".
D. h. bei entsprechender Entschärfung, etwa auf Cannbisniveau, heisst es bei dir auch Feuer frei für LE, CM und Konsorten?.
Bedenklich.
ahri schrieb:Allerdings ist die psychische stärker, als die Physische, nur so als Korrektur.
Erzähl das bitte den Leuten, die hier Gegenteiliges behauptet haben.
ahri schrieb:Wärst du noch so nett und würdest die Fragen aus meinem letzten Post beantworten? Immer nur Gegenfragen stellen ist irgendwie uncool.
Welche denn?
Ich meine ich hätte dazu Stellung genommen


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11.06.2019 um 19:44
@Tröti

Ich weiß zwar nicht, wo genau ich gesprungen bin, aber ich kann dir auch gern nochmal eine Antwort auf den Absatz zum Freizeitkonsumenten geben.
Tröti schrieb:Einfach mal ne Runde joggen gehen.
Wie war das noch gleich? Nicht jeder Mensch ist gleich. Manche gehen zur Entspannung joggen, andere lesen, andere zocken, andere malen, andere trinken ein Glas Wein, andere rauchen einen Joint. Wo ist das Problem? Wieso muss man dann joggen gehen? Weil es gesünder ist? Vielleicht. Aber sogar in Deutschland darf jeder Mensch frei selbst bestimmen, ob er Cannabis konsumieren möchte oder nicht. Und zum anderen, wer sagt denn, dass ein Cannabiskonsument nicht auch Sport treibt? Was ist denn nun, wenn jemand mehrmals wöchentlich Sport macht und nun trotzdem gerne Cannabis konsumieren möchte? Sei es nun zur Entspannung oder zur Anregung oder sonst was.

So, nun zum Suchtkranken. Es ist nie gut, Problemen durch Drogen zu entfliehen. Es ist aber eine Strategie, die oft genutzt wird und davor kann man nunmal nicht die Augen verschließen. Besser ist es also allemal, den Menschen eben vorab einen verantwortungsvollen Umgang nahe zu legen und der ist eben nicht möglich, wenn du nicht weißt, was das für ein Gras ist, das du konsumierst.

Was haben wir denn für Optionen?
a) man weiß überhaupt nichts über das Gras, das man da gerade gekauft hat und rauchen wird
oder
b) man weiß zumindest, was genau man da hat und kann dementsprechend konsumieren und Dinge, wie THC Gehalt berücksichtigen

Was ist besser?
Tröti schrieb:Also weil Menschen die sinnvollen Alternativen ablehnen sollte man die nicht sinnvollen legalisieren?
Richtig. Denn wenn sinnvolle Alternativen abgelehnt werden, dann bedeutet das, dass die Konsumenten gar keine Hilfe erhalten. Mit der Alternative der Legalisierung schafft man zumindest etwas mehr Konsumentenschutz.

Was ist besser?

a) Konsumenten schaffen es nicht, alternative Hilfsangebote anzunehmen und erhalten gar keine Hilfe
oder
b) Konsumenten werden zumindest dahingehend geschützt, dass sie wissen, was sie konsumieren?

Natürlich wäre es besser, wenn sie alternative Hilfen auch annehmen könnten. Aber das ist oft ein langer Prozess und für viele nicht einfach. Da frage ich mich ernsthaft, wo es verkehrt ist, zumindest diesen einen Punkt zu "erleichtern"?
Tröti schrieb:Man kann ruhig mal überspitzen um aufzuzeigen wo es klemmt.
Na dann hoff ich, dass du dein Höschen inzwischen gerichtet hast.

Du hast mit deinem Absatz
Tröti schrieb:Ich komme aus der anderen Ecke. Bei mir steht der Mensch im Mittelpunkt. Ist ja schön und gut, wenn es da zugeht wie im Eiscafe und die Sorten alle ein feines Etikett mit sich herumtragen.
Ordnung muss sein.^^
mein Argument völlig umgangen und bist mit deinem schwachsinnigen Eiscafe Vergleich gekommen. Wozu? Was genau klemmt denn bei mir, ich bin gespannt? Und wieso ist es keine intelligente Lösung Verbraucher darüber zu informieren, was für ein Kraut sie da haben?
Tröti schrieb:Es bleibt nach wie vor dabei, dass jeder Mensch ein Einzelfall bleibt und die Wirkung und Wirkungsstärke des Krautes für ihn nicht vorherzusagen ist.
Das streite ich ja gar nicht ab. Allerdings reicht die Spanne da von 3% - 22%. Willst du sagen, es macht keinen Unterschied, ob sich jemand bewusst dafür entscheidet, nur z.B. 8% Gehalt zu konsumieren, anstatt 20%? Das ist ein massiver Unterschied und selbst wenn die Wirkung individuell ist, weißt du bei illegal gekauftem Cannabis nicht, ob dein THC Gehalt nicht vielleicht bei 20% liegt. Findest du, das ist belanglos?
Tröti schrieb:Wenn man hingeht und das Zeug legalisiert suggeriert man das Zeug sei nicht so gefährlich weil "der Staat das sonst nicht genehmigen würde".
Suggeriert der Staat, dass Alkohol nicht gefährlich ist?
Falls nein, wieso gehst du dann davon aus, dass er mit einer Legalisierung von Cannabis, die man durchaus ausführlich begründen könnte, suggerieren könnte, dass Cannabis nicht so gefährlich ist?
Tröti schrieb:D. h. bei entsprechender Entschärfung, etwa auf Cannbisniveau, heisst es bei dir auch Feuer frei für LE, CM und Konsorten?.
Ich weiß nicht, wo du deine Schlussfolgerungen immer herzauberst, aber hoffentlich nicht aus dem Höschen, das dir scheinbar klemmte..
Es heißt, wenn eine Legalisierung z.B. mehr Schutz für Konsumenten bedeutet, dann kann man darüber nachdenken. Es gibt durchaus Länder, die hier schon Projekte gestartet haben. Natürlich muss man so etwas sehr kritisch betrachten, eine Verharmlosung wäre fatal.
Tröti schrieb:Erzähl das bitte den Leuten, die hier Gegenteiliges behauptet haben.
Ich habe es jetzt aber von dir gelesen und es dementsprechend zitiert. Keine Sorge, ich hab ja nicht behauptet, dass es dein Fehler gewesen wäre.
Tröti schrieb:Welche denn?
Komisch, jetzt find ich auch keine mehr.. ich war zu lange aus dem UH.. :'D

Im Prinzip ist es doch so, ich habe einige Vorteile genannt, die eine Legalisierung mit sich bringen könnte, wenn man es "richtig" angeht, du hast einige Punkte gebracht, die ich auch nicht entkräftigen kann und teilweise auch als problematisch ansehe. Aber man hat nun die Option, die Vorteile zu nutzen, die es bringen würde und vielleicht zumindest für einen Teil der Konsumenten einen gewissen Konsumentenschutz zu schaffen - ganz klar davon abgegrenzt, dass der Konsum trotz allem Risiken birgt, über die man sich bewusst sein sollte, oder eben einfach zu sagen "wer Gras kauft ist kriminell und wer das tut, ist selbst Schuld".


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Sollen Drogen legalisiert werden?

11.06.2019 um 20:17
ahri schrieb:Es ist nie gut, Problemen durch Drogen zu entfliehen. Es ist aber eine Strategie, die oft genutzt wird und davor kann man nunmal nicht die Augen verschließen.
Macht doch niemand.
Aber warum sollte man diese Strategie, die du selbst nicht gut heisst, dadurch vereinfachen oder unterstützen indem man das Suchtmittel freigibt?
Warum nicht an Alternativen arbeiten, die ohne das Suchtmittel auskommen?
Wäre das nicht die bessere Alternative?
ahri schrieb:Was ist besser?
Eine falsche Dichotomie ist in der Regel ein untauglicher Versuch die Diskussion zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Auf der Basis dann eine Suggestivfrage anzuhängen ist zudem noch unoriginell.
Wir haben nicht nur diese Möglichkeiten.
Die Suchtis kriegst du nicht mit deinem Drogenladen.
Darüber sind die hinaus.
Die wollen mehr.
Alle Anderen sollten mittels Aufklärung ect. zu erreichen versuchen und nicht einfach Drogen legalisieren und sich die Gedanken dann hinterher machen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und der nächste Suchtkranke therapiert werden muss.
ahri schrieb:Denn wenn sinnvolle Alternativen abgelehnt werden, dann bedeutet das, dass die Konsumenten gar keine Hilfe erhalten.
Warum. Hört sich ja so an als sei die Legalisierung von Drogen der einzige Weg der Drogen Herr zu werden. Das hiesse in meinen Augen den Bock zum Gärtner zu machen.
ahri schrieb:mein Argument völlig umgangen und bist mit deinem schwachsinnigen Eiscafe Vergleich gekommen. Wozu? Was genau klemmt denn bei mir, ich bin gespannt? Und wieso ist es keine intelligente Lösung Verbraucher darüber zu informieren, was für ein Kraut sie da haben?
Bitte, ahri, ich habs ausführlich erklärt.
Stichwort "Jeder Mensch ist anders" Physiologie ect.
Muss ich nicht noch einmal erklären.
Nimm dir die Zeit und lese es bitte nach.
ahri schrieb:Findest du, das ist belanglos?
Das ist nicht belanglos, aber kein Argument für die Legalisierung von Drogen. Die Suchtkranken sind ja eh raus, s. o. und die "verantwortungsvollen Konsumenten" müssen sich eh über die Menge da rantasten, ganz gleich welches Kraut sie einwerfen. Ich sehe da dein Argument nach wie vor nicht als sonderlich tragfähig an.
ahri schrieb:Suggeriert der Staat, dass Alkohol nicht gefährlich ist?
Ja und bei Nikotin gilt das Gleiche. Da sind Fehler gemacht worden und jetzt, wo so langsam den Hirnis dämmert was sie da losgetreten haben, kommen dann so sinnvolle Aktionen wie Bildchen und Sprüchen auf Zigarettenpackungen ect.
Dumm.
Das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen und ich seh wenig Anlass weitere hinunter zu schubsen.
ahri schrieb:Es gibt durchaus Länder, die hier schon Projekte gestartet haben.
Das kann man sich ja ansehen und wenn es langfristige Erfolge bringt Ähnliches einstielen.


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Sollen Drogen legalisiert werden?

11.06.2019 um 20:17
Probz an @ahri! Du hast vollkommen recht. Die Vorteile einer Legalisierung überwiegen erwiesenermaßen einem Weiter-so.


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Sollen Drogen legalisiert werden?

12.06.2019 um 09:07
Da ich generell gegen Drogen bin von mir ein klares nein.

Dennoch sollte man die Vor und Nachteile jeweils gut abwägen.
Die Legalisierung hätte den Vorteil, dass es weniger Leute geben würde, die sich mit AIDS etc. anstecken, da sie auf der Verzweifelten Suche nach diesen Drogen in den Müll greifen um da die minimalen Chancen aufgreifen können, dort etwas spritz - oder verwendbares zu finden. Dennoch im Hintergedanken, dass es immer ärmere geben wird, die sich diese Drogen nicht leisten können und zu dieser Option immer noch greifen, da sie die Drogen einfach nicht bezahlen können. Zum einem führt die "erleichterte" Einnahme zu mehr Konsum - nicht unbedingt auch nicht erwiesen aber sicherlich bei 30% der Konsumenten, dass Gelegenheit Chance ergibt und Chance sorgt für Regelmäßigkeit. Muss nicht immer sein, dennoch eine Praktik.

In America gibt es schon "Stände" an dem legal Drogen verkauft werden. Diese sind geprüft und werden regelmäßig überwacht. Dadurch verbessern sich die Nachwirkungen nicht und ist immer noch sehr schädlich & meist tödlich für den Konsumenten.

Es gibt sicherlich noch weitere und bessere Argumente dafür aber jede Kokosnuss wird wohl begriffen haben, dass Drogen nicht mit Bananen und Brot zu vergleichen ist. Jene die Drogen einnehmen haben dies schon immer illegal gemacht & würden dies auch weiterhin tun. Ihnen sind die Folgen bewusst und sie haben sich auf ihre Verantwortung hin damit abgegeben. Die Legalisierung würde nur dazu führen das auch jüngeres Publikum auf die Idee kommen könnte sich Koks etc.. zu besorgen, da es ja nun allgemein erhältlich ist. Genauso wie mit den EZigaretten die in manch Arena an 14 / 16 jährige gegeben werden.


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Sollen Drogen legalisiert werden?

12.06.2019 um 09:14
nach kurzem Scannen über die anderen Beiträge:
Nach langem Suchen und rumgepicke kann man für und gegen die Legalisierung gute Stichpunkte finden. Je länger man sucht und rumdreht stehen wir immer noch ohne sichtbarem Ergebnis vor der Frage: ja/nein ?

Hier ist auch die Moral ein Stein.


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