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Sollen Drogen legalisiert werden?

768 Beiträge, Schlüsselwörter: Drogen

Sollen Drogen legalisiert werden?

26.06.2019 um 12:35
RayWonders schrieb:also ist es an dir die derzeitigen Lehrpläne zu studieren und uns nachzuweisen anhand von Punkten deinerseits, dass diese im Lehrplan nicht enthalten sind..
Also wirklich :D Dafür muss man nicht studieren um zu wissen, dass dieser Aufklärungsunterricht als Fächer und Themen etc. nicht vorhanden ist :D Ich weiß ja nicht, wie lange du Schüler warst, aber es würde mich doch stark wundern, wenn es solche Maßnahmen öfter gab?
RayWonders schrieb:ich vertraue aber der Politik und allen anderen Beteiligten, dass sie schon seit mehr als 10Jahren daran arbeiten die Lehrpläne diesbzgl. zu optimieren..
Das tun sie auch - Aber sehr langsam, nicht effizient genug und in erster Linie Alkohol. (kenn dein Limit). Illegale Drogen werden, bis auf die Wirkmechanismen, nicht großartig thematisiert, obwohl sie genau so stark existent in der Gesellschaft sind wie Alkohol. Und das ist für mich schon ein Defizit, ja.
Zyklotrop schrieb:Du musst dir wenigstens die Mühe geben und eben auch die notwendige Zeit nehmen um das Geschriebene zu verstehen. Dann könntest du auch mal sinnvolle Antworten liefern.
Achso, verzeihe mir Großmeister!
Zyklotrop schrieb:Im Beispiel ging es nicht um Fremdschädigung vs Eigenschädigung (nur unter uns, ich habe dir auch schon mehrfach erklärt warum der Drogengenuss nicht auf eine simple Eigenschädigung zu reduzieren ist) sondern darum ob eine Legalisierung bestimmter Vergehen dazu führen würde, dass es weniger Tatbestände dieser Art geben würde.
Du vergleichst eben Socken mit Hosen. "Cannabis/Drogen legalisieren? Oh Gott, da kann man ja gleich Diebstahl legalisieren!" ---> Lol! Keine Ahnung, wie man das vergleichen kann aber du kannst es ja offensichtlich :D Und ja, man muss sich den Vergleich von Fremd- und Eigenschädigung gefallen lassen. Ein Drogenkonsument, der den Konsum vollständig unter Kontrolle hat schadet niemandem außer sich selbst, oder etwa doch? Ein Diebstahl schafft immer eine Fremdschädigung - Und dass das verboten bleiben sollte, ist wohl vollkommen klar. Und naja, wie gesagt, in Holland ist der Konsum bzw. die generelle Problematik mit Drogen nicht viel höher als in Deutschland. Sollte einem schon zu denken geben :D
Zyklotrop schrieb:So vorgetragen ist das ein argumentum ad verecundiam und nicht mehr als ein logischer Fehlschluss. Sinnvoller wären auch hier, ich weiss, ich wiederhole mich, Argumente gewesen.
Gern. Ich erspare dir die Arbeit des zwei Sekunden googlen und helfe dir gerne.

Andreas Müller, amtierender Richter: Youtube: Richter Andreas Müller regt sich auf | Buchvorstellung: Kiffen und Kriminalität

Polizeigewerkschaft für Legalisierung von Cannabis: https://www.focus.de/panorama/welt/polizei-kriminalbeamtenverband-fordert-ein-ende-des-cannabis-verbots_id_8415730.html

Experten in Frankreich fordern derzeit ebenfalls Legalisierung: https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gesundheitspolitik_international/article/991000/frankreich-experten-pl...

Usw.
Zyklotrop schrieb:Du verstehst anscheinend nicht, dass Menschen, die sich über bestehenden Gesetze hinweg setzen, sich strafbar machen.
Doch. Absolut, lol. Aber die Frage nach der Sinnmäßigkeit eines Gesetzes bleibt da dennoch offen.
Zyklotrop schrieb:Und wenn ich mir dann vorstelle, dass die Eltern selbst kiffen und, ähnlich wie du hier, das Problem nicht erfassen bzw. kleinreden, dann seh ich schon einen dicken Punkt, wo der Hase im Pfeffer liegen wird.
Niemand redet hier irgendwas klein. Eltern die kiffen? Krass! Sollen sie doch lieber mal beim giftigen Alkohol bleiben, hast ja recht.


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26.06.2019 um 12:37
RayWonders schrieb:bist du also der Meinung Dealer sind Verbrecher? weil sie die Konsumenten mit möglicherweise unreinen oder falsch dosierten Stoffen in Gefahr bringen?
Laut Gesetz sind es Verbrecher. Der "Dealertopf" wird aber zu groß gemacht - Theoretisch fallen schon Leute unter Dealer, die nur für den Eigenbedarf mehr als 7,5g THC anbauen und dann auch noch ne Küchenwaage rumliegen haben.
Das mit dem falsch dosiert ist witzig - Weil doch erst ein Verbot verhindert, dass man eine kontrollierte Abgabe schafft und Wirkstoffgehalt gesetzlich vorschreiben und kontrollieren kann. Die meisten Heroinabhängigen sterben wegen starken Wirkstoffschwankungen auf der Straße, nicht wegen dem Heroin an sich. Von den ganzen Streckstoffen mal abgesehen.


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26.06.2019 um 12:42
MilanSirius schrieb:Laut Gesetz sind es Verbrecher. Der "Dealertopf" wird aber zu groß gemacht - Theoretisch fallen schon Leute unter Dealer, die nur für den Eigenbedarf mehr als 7,5g THC anbauen und dann auch noch ne Küchenwaage rumliegen haben.
laut Bibel sollen auch ungezogene Söhne gesteinigt werden..

was hat das mit der Realität von Christen und Richtersprüchen in Dtl. zu tun? hatte ich dir ja belegt (im Gegensatz dazu fehlen Belege für deine Behauptungen)

--
keine Ahnung was du dich aufregst (bzgl Cannabis), du sprichst von Safer-Use, was beinhaltet wenig zu konsumieren. du weißt von einem Bundestagsabgeordneten der eine Marihuana-Pflanze anbaute und keine Strafe erhielt. weißt du wirklich nicht was rechtens ist und was du tun und lassen darfst in Dtl.?


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26.06.2019 um 12:47
RayWonders schrieb:was hat das mit der Realität von Christen und Richtersprüchen in Dtl. zu tun?
Weil man bei größeren Mengen als Eigenbedarf (Je nach Bundesland unterschiedlich) Gefahr läuft, als Dealer verurteilt zu werden, obwohl man letztendlich nie vorhatte, das zu verkaufen. Wenn wie gesagt Rahmenbedingungen stimmen wie Tütchen, Waage etc. im Umkreis zu den Drogen (zbs beim Fund einer Hausdurchsuchung), dann kann das passieren, dass man als Dealer eingestuft wird.
RayWonders schrieb:keine Ahnung was du dich aufregst, du sprichst von Safer-Use, was beinhaltet wenig zu konsumieren. du weißt von einem Bundestagsabgeordneten der eine Marihuana-Pflanze anbaute und keine Strafe erhielt. weißt du wirklich nicht was rechtens ist und was du tun und lassen darfst in Dtl.?
Schau mal, das sind unter anderem Safer-Use-Regeln:
Vorsicht bei der Dosierung
Drogen-Mischkonsum ist immer unberechenbar
Nicht bekifft Fahrrad, Mofa oder Auto fahren
Kein Konsum, wenn du zu jung bist
Genusskonsum bedingt Pausen. Ohne Verzicht kein Genuss!
Wahl der Umgebung und der Leuten
Tiefe Inhalation belastet die Lungen
Schwangere und stillende Frauen
https://www.feelok.de/de_DE/jugendliche/themen/cannabis/start/sei_schlau/risiken/safer-use-regeln.cfm

Cem Özdemir hatte aber Nutzhanf angebaut - Ohne THC gehalt. Dafür brauch man zwar immer noch eine Genehmigung, ist aber strafrechtlich nicht ganz so relevant wie Rauschhanf.


Etc.


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26.06.2019 um 12:50
Zyklotrop schrieb:der volkswirtschaftliche Schaden durch Drogem
In wie fern äußert sich denn dieser Schaden an der Volkswirtschaft. Sinkt die Produktion oder gar die Qualität der Produkte oder Arbeiten?, oder was meinst du damit.
Wenn wirklich ein Schaden an der Volkswirtschaft entsteht dann ist das in erster Linie eine Folge der Stigmatisierung der Konsumenten.


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26.06.2019 um 12:53
Nervas schrieb:Wenn wirklich ein Schaden an der Volkswirtschaft entsteht dann ist das in erster Linie eine Folge der Stigmatisierung der Konsumenten.
Ja, Danke! Genau so ist es. Konsumenten werden auf den Schwarzmarkt gedrängt, kommen dort in Kontakt mit möglicherweise härteren Drogen. Diese sind dann meist auch noch stark gestreckt -> Mehr Krankenkassenkosten bzw. medizinische Kosten.

Gesellschaftliche Ausgrenzung: "Der ist kriminell!" und damit ein wohlmögliches Fehlen sozialer Auffangpunkte. Damit ist niemandem geholfen.

Schwarzmarkt wird gefördert: Kriminalität wird finanziert, richtig kriminelle Taten damit auch. Verbrecher verdienen sich ne goldene Nase, während die größte Zahl der Verfolgung durch die Justiz auf normale Konsumenten zurückgeht. Und vieles mehr.


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26.06.2019 um 13:00
@MilanSirius
OK, jetzt wissen wir das Richter X gekifft hat und ein paar Andere auch, aber Argumente fehlen weiterhin.
Die Polizei ist sich da auch nicht einig, da zitier ich einfach mal aus deinem Link
Die Deutsche Polizeigewerkschaft sieht das ganz anders. „Cannabis zu erlauben, wäre ein fatales Signal“ sagt ihr Vorsitzender Rainer Wendt.
Und in Frankreich finden sich ein paar Wirtschaftler, die glauben es sei günstiger wenn man Cannabis legalisiert.
Doll.
Dass das Thema kontrovers diskutiert wird ist ja nicht so wahnsinnig neu und wurde von mir bisher als bekannt vorausgesetzt. Vielleicht habe ich aber von deiner Googleaktion und nach der vollmundigen Ankündigung auch einfach nur zu viel erwartet.
Das wird es sein.
MilanSirius schrieb:Eltern die kiffen? Krass! Sollen sie doch lieber mal beim giftigen Alkohol bleiben, hast ja recht.
Die Aussage ist natürlich grenzdebil dämlich, da ich schon mehrfach auf die Probleme des Alkohols hingewiesen habe.
Aber vielleicht ist das ja auch Aussetzern deines Gedächtnisses geschuldet, ganz gleich woher die auch immer rühren mögen.


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26.06.2019 um 13:06
Zyklotrop schrieb:OK, jetzt wissen wir das Richter X gekifft hat und ein paar Andere auch, aber Argumente fehlen weiterhin.
Naja, dann schau doch das Video einfach mal. :) Also einem Richter, der seit Jahren damit zu tun hat abzusprechen, er habe keine Argumente, ist schon ziemlich hart. Der ist ja nicht der einzige, der von seinem Fach viel versteht und Pro-Legalisierung ist.
Zyklotrop schrieb:Und in Frankreich finden sich ein paar Wirtschaftler, die glauben es sei günstiger wenn man Cannabis legalisiert.
Schade, dass du das, was du mir so vorwirfst selbst anwendest."Nicht lesen/verstehen". Das Hauptaugenmerk dieses Experten liegt nicht im Geld, es liegt an einer kontrollierten Abgabe für Qualität und Regulierung.
Dieses könne von einer unabhängigen Behörde kontrolliert werden, die den Markt reguliere und die Qualität des Cannabis sicherstelle, wie es in dem Papier heißt.

So könne der Preis für die Droge stabil gehalten und der Schwarzmarkt ausgetrocknet werden.
Zyklotrop schrieb:Die Aussage ist natürlich grenzdebil dämlich, da ich schon mehrfach auf die Probleme des Alkohols hingewiesen habe.
Du kannst ja davon halten was du willst, ist doch alles gut :D Fakt ist halt, dass die Kategorisierung von illegalen/legalen Drogen komplett willkürlich ist. Offensichtlich kiffen die Eltern ja in deinem Beispiel, sind also an einem Drogenkonsum, von welcher Droge auch immer interessiert. Ich frage mich, was dann daran so schlimm sein soll, bis auf den juristischen Aspekt, dass sie eine sanftere Droge als Alkohol nehmen möchten.
Zyklotrop schrieb:aber Argumente fehlen weiterhin.
Das Ding ist halt, dass du bisher nicht ein einziges Argument gegen eine Legalisierung genannt hast sondern jedes Mal nur auf die derzeitigen Probleme eingegangen bist - Aber nicht, was eine Prohibition so tut um die derzeitigen Probleme in den Griff zu kriegen? Von den ganzen persönlichen Angriffen mal abgesehen. Nenn doch mal selbst Argumente! Wieso sollte man zbs. Cannabis deiner Meinung nach nicht legalisieren?


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26.06.2019 um 13:23
Nervas schrieb:In wie fern äußert sich denn dieser Schaden an der Volkswirtschaft. Sinkt die Produktion oder gar die Qualität der Produkte oder Arbeiten?, oder was meinst du damit.
Dazu hatte ich schon etwas verlinkt. Es geht sich wohl um die durch Drogengebrauch induzierten Kosten, die der Volksgemeinschaft zur Last fallen.
Jeder sechste Mensch in Deutschland trinkt zu viel Alkohol. Zu diesem Ergebnis kommt der Drogen- und Suchtbericht 2018 der Bundesregierung. Demnach entsteht durch die Folgen des Alkoholkonsums ein volkswirtschaftlicher Schaden in Höhe von knapp 40 Milliarden Euro jährlich.
https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/drogen-und-suchtbericht-2018-jeder-sechste-trinkt-zu-viel-alkohol-a-1233947.h...
Dazu noch der Drogen-und Suchtbericht der Bundesregierung https://www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/Drogenbeauftragte/Drogen_und_Suchtbericht/pdf/DSB2018.pdf
MilanSirius schrieb:Der ist ja nicht der einzige, der von seinem Fach viel versteht und Pro-Legalisierung ist.
Und die ganzen Richter, die anderer Meinung sind?
Alle doof?
Wie gesagt, wird kontrovers diskutiert.
MilanSirius schrieb:Das Hauptaugenmerk dieses Experten liegt nicht im Geld, es liegt an einer kontrollierten Abgabe für Qualität und Regulierung.
Es geht sich darum die Abgabe zu monopolisieren, was angesichts des Schwarzmarktes grenzdebil ist, und darum auch finaziell besser dazustehen, siehe:
Das Land könne bei einem jährlichen Konsum von 500 bis 700 Tonnen Cannabis Steuereinnahmen von bis zu 2,8 Milliarden Euro erzielen. Zudem entstünden zehntausende neuer Arbeitsplätze.

Laut dem Bericht betragen die öffentlichen Ausgaben Frankreichs zur Bekämpfung des Cannabis-Marktes und -konsums jährlich fast 600 Millionen Euro. Der größte Teil werde für die Strafverfolgung ausgegeben, nur zehn Prozent seien für Prävention und Forschung vorgesehen. (dpa)
Aus deinem Link.
Ich hab mir deine Quellen anscheinend besser angesehen als du selbst. :D
MilanSirius schrieb:Offensichtlich kiffen die Eltern ja in deinem Beispiel, sind also an einem Drogenkonsum, von welcher Droge auch immer interessiert. Ich frage mich, was dann daran so schlimm sein soll, bis auf den juristischen Aspekt, dass sie eine sanftere Droge als Alkohol nehmen möchten.
Wieder mal nicht begriffen? Seufz.
Dabei-habe-ich-extra-für-dich-doch-gleich-mit-drunter-geschrieben!
Aber, extra für dich, zitier ich es natürlich, wenn auch ohne grosse Hoffnung, gerne noch einmal.
Zyklotrop schrieb:Und wenn ich mir dann vorstelle, dass die Eltern selbst kiffen und, ähnlich wie du hier, das Problem nicht erfassen bzw. kleinreden, dann seh ich schon einen dicken Punkt, wo der Hase im Pfeffer liegen wird.
Die elterliche Auflklärung ist nnatürlich immens wichtig. Keiner verbringt mehr Zeit mit den Kids, es sei denn mann ist regelmässig weggedröhnt oder anderweitig verhindert, als die Eltern.
Wenn Kindern dann schon in einem Haushalt aufwachsen in dem die Eltern kiffen, sie das Zeug also quasi mit der Muttermilch einsaueg, dann sehe ich da eine suffiziente Aufklärung als schwierig an. Bringt wahrscheinlich wenig den Kids die Gefahren von Drogen vor Augen zu führen während man selbst gerade qualmt, spritzt, schnupft ect.
Kommt irgendwie nicht so glaubwürdig rüber.^^
MilanSirius schrieb:Wieso sollte man zbs. Cannabis deiner Meinung nach nicht legalisieren?
ja, du musst einfach meine Beiträge lesen und etwas davon vielleicht auch im Gedächtnis behalten. Wenn das mittlerweile schon zu angegriffen ist hilft dir aber jederzeit die SuFu. Da kannst du dir meine Beiträge anzeigen lassen und alle noch mal durchlesen.
Einfach ausprobieren.


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26.06.2019 um 13:30
Zyklotrop schrieb:Es geht sich darum die Abgabe zu monopolisieren, was angesichts des Schwarzmarktes grenzdebil ist, und darum auch finaziell besser dazustehen, siehe:
Das Land könne bei einem jährlichen Konsum von 500 bis 700 Tonnen Cannabis Steuereinnahmen von bis zu 2,8 Milliarden Euro erzielen. Zudem entstünden zehntausende neuer Arbeitsplätze.

Laut dem Bericht betragen die öffentlichen Ausgaben Frankreichs zur Bekämpfung des Cannabis-Marktes und -konsums jährlich fast 600 Millionen Euro. Der größte Teil werde für die Strafverfolgung ausgegeben, nur zehn Prozent seien für Prävention und Forschung vorgesehen. (dpa)
Aus deinem Link.
Ich hab mir deine Quellen anscheinend besser angesehen als du selbst.
Und alle anderen Argumente von denen einfach mal gekonnt ignoriert.
Zyklotrop schrieb:Die elterliche Auflklärung ist nnatürlich immens wichtig. Keiner verbringt mehr Zeit mit den Kids, es sei denn mann ist regelmässig weggedröhnt oder anderweitig verhindert, als die Eltern.
Und inwiefern hilft da eine Kriminalisierung?
Zyklotrop schrieb:Wenn Kindern dann schon in einem Haushalt aufwachsen in dem die Eltern kiffen, sie das Zeug also quasi mit der Muttermilch einsaueg, dann sehe ich da eine suffiziente Aufklärung als schwierig an. Bringt wahrscheinlich wenig den Kids die Gefahren von Drogen vor Augen zu führen während man selbst gerade qualmt, spritzt, schnupft ect.
Kommt irgendwie nicht so glaubwürdig rüber.^^
Das würde aber voraussetzen, dass alle kiffenden Eltern keinen guten Umgang damit pflegen. Alkohol ist doch ebenfalls im Kühlschrank - Und da gehen die Kinder für die gewöhnlich doch auch nicht dran. Wie gesagt - Wer Drogen an Minderjährige abgibt, ob legal oder illegal, macht sich strafbar. Dennoch können auch Eltern einen guten Umgang damit pflegen und auch beibringen - Ich sehe da kein Argument gegen eine Entkriminalisierung. Eltern die kiffen wollen, kiffen auch trotz Verbot. Deswegen frage ich mich, inwiefern eine Kriminalisierung derer dann für den bloßen Besitz förderlich ist?
Zyklotrop schrieb:ja, du musst einfach meine Beiträge lesen und etwas davon vielleicht auch im Gedächtnis behalten. Wenn das mittlerweile schon zu angegriffen ist hilft dir aber jederzeit die SuFu. Da kannst du dir meine Beiträge anzeigen lassen und alle noch mal durchlesen.
Einfach ausprobieren.
Habe ich. Und da finden sich keine Argumente gegen eine Legalisierung - Bis auf Kosten für Alkohol. Dass mit Alkohol falsch umgegangen wird, da sind wir uns sicher einig. Aber Alkohol muss strenger reguliert! und nicht strenger verfolgt werden. Ich würde da eine Lösung sehen, in dem man eben Alkoholwerbeverbote erlässt und zumindest spezielle Shops dafür errichtet. Derzeit ist Alkohol an jeder Ecke zu kriegen - Genau so wie illegale Drogen. Und beides haben eins gemeinsam: Dass der staatliche Umgang mit beiden Gruppen falsch läuft. Spezielle Shops, Werbeverbote und Betreuung von Süchtigen. Ich finde, das ist doch ein guter Weg, oder meinst du nicht?

Ansonsten wie gesagt: Welche Argumente hast du denn gegen eine Legalisierung von zumindest Cannabis?

Ich will hier ganz klar betonen, dass man das alles nicht verharmlosen sollte. Aber inwiefern hilft denn eine Kriminalisierung, ein Weiter-so, bei den derzeitigen Drogenproblemen der BRD?


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26.06.2019 um 13:36
MilanSirius schrieb:Und alle anderen Argumente von denen einfach mal gekonnt ignoriert.
Mir als Mutter egal, welche pro Argumente angeführt werden.
Schlimm genug, das Kinder u. Jugendliche um Ecken rum an das Zeug dran kommen, aber wenn es legal erworben werden kann?

Dann haben sie es u. Einsteiger ja recht einfach.


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26.06.2019 um 13:39
borabora schrieb:Mir als Mutter egal, welche pro Argumente angeführt werden.
Schlimm genug, das Kinder u. Jugendliche um Ecken rum an das Zeug dran kommen, aber wenn es legal erworben werden kann?

Dann haben sie es u. Einsteiger ja recht einfach.
Nein. Ein Dealer fragt doch nicht nach dem Ausweis! Solange Jugendliche Geld haben, werden sie auch jemanden finden, der ihnen das Zeug verkauft. Doch erst durch eine Legalisierung, eine geregelte Abgabe in Shops, wird doch erst ein Jugendschutz aufgebaut! Wenn Cannabis zbs. erst ab 18 oder 21 erhältlich ist, dann werden die doch zunehmend Probleme haben, das zu kaufen! Und während man dann erwachsenen Menschen erlaubt, Cannabis zu konsumieren, werden diese auch zum größten Teil zu diesen Shops gehen und eben die Dealer, die auch Jugendlichen das verkaufen, nicht weiter finanzieren!

Der Schwarzmarkt würde dadurch extreme Verluste erzielen, denn welcher Konsument würde noch von komischen Dealern an der Ecke gestrecktes Zeug kaufen, wenn man doch die Möglichkeit hat, wirkstoff- und reinheitsgarantierende Abgabestellen zu frequentieren?

Schade, dass dir solche jugendschützenden Argumente egal sind. Gerade als Mutter müsste man doch für einen Jugendschutz sein!


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26.06.2019 um 13:41
Zyklotrop schrieb:Es geht sich wohl um die durch Drogengebrauch induzierten Kosten, die der Volksgemeinschaft zur Last fallen.
Du vermischt hier die Volkswirtschaft mit dem Gesundheitswesen und das wird von der Volkswirtschaft lediglich mitgetragen.
Doch in erster Linie wird das Gesundheitswesen durch die Beitragszahler finanziert.
Also bitte nicht vermischen

Dennoch bleibt die Frage für mich: In wie fern äußert sich denn dieser Schaden an der Volkswirtschaft. Sinkt die Produktion oder gar die Qualität der Produkte oder Arbeiten?
Das ist mit deinen verlinkten Artikel auch nicht beantwortet.


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26.06.2019 um 13:42
MilanSirius schrieb:Wenn Cannabis zbs. erst ab 18 oder 21 erhältlich ist, dann werden die doch zunehmend Probleme haben, das zu kaufen!
in Holland kann man jedes mal wenn man im Coffeeshop ist 5g kaufen, täglich.

und davon kann ein 18 oder 21 Jähriger nix abgeben/verkaufen an 16jährige?

genauso wie es derzeit bei Tabakprodukten üblich ist?


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26.06.2019 um 13:46
RayWonders schrieb:in Holland kann man jedes mal wenn man im Coffeeshop ist 5g kaufen, täglich.

und davon kann ein 18 oder 21 Jähriger nix abgeben/verkaufen an 16jährige?
Doch. Die werden aber auch weiterhin bestraft und das ist richtig so. Aber besser zumindest einen guten Jugendschutz zu schaffen als gar keinen! Und selbst WENN sie durch solche Wege irgendwie an Cannabis kommen, dann wäre zumindest halbwegs gesichert, dass ZUMINDEST das Gras nicht gestreckt ist! Natürlich soll das auf gar keiner Weise entschuldigen, dass es Leute gibt, die Jugendlichen Drogen geben - Egal ob legal oder illegal. Das ist mega schlimm und Drogen gehören in keine jugendlichen Köpfe - Auch bei einer Legalisierung nicht! Das muss weiterhin bestraft werden!

Aber derzeit ist der Markt KOMPLETT unreguliert, sprich die einzigen Leute, die das tun, sind Dealer. Und denen ist es vollkommen egal, wie alt sie sind. Aber auch das ist ziemlich strange, wenn man mal bedenkt, dass Alkohol, eine der zerstörerischsten Drogen der Welt, in Deutschland ab 16 zu haben ist! Deswegen muss auch da weiterhin höhere Altersfreigaben kommen.


Besser Jugendschutz so gut wie es geht schaffen als gar keinen, oder meinst du nicht?
genauso wie es derzeit bei Tabakprodukten üblich ist?
Das stimmt nicht. Der Jugendschutz mit Zigaretten funktioniert im Grunde ziemlich gut - Leider gibt es natürlich auch Ausnahmen. Aber das ist doch kein Grund, dass erwachsene Menschen weiterhin kriminalisiert werden. Das ist wie: Zigaretten für erwachsene Leute verbieten, weil auch Jugendliche manchmal daran kommen.


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26.06.2019 um 14:00
MilanSirius schrieb:dass dir solche jugendschützenden Argumente egal sind. Gerade als Mutter müsste man doch für einen Jugendschutz sein!
Eine Legalisierung von Drogen hebt das Jugendschutzgesetz und den Jugendschutz auf.
"Egal", was man für Argumente anführt.

Es fühlt sich mehr als falsch an. Ebenso verhält es sich auch mit Alkohol u. allen anderen Drogen.


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26.06.2019 um 14:03
borabora schrieb:Eine Legalisierung von Drogen hebt das Jugendschutzgesetz und den Jugendschutz auf.
Keine Ahnung, wie du zu dieser Behauptung kommst. Ich habe dir doch denke ich recht schlüssig erklärt, warum das nicht so ist. Und wenn du mir nicht glaubst, dann schaue doch mal in Länder, in denen das schon legal ist. Da wirst du feststellen, dass ich recht habe - Der Konsum unter jugendlichen Menschen ist entweder gesunken oder konstant geblieben.
borabora schrieb:Es fühlt sich mehr als falsch an.
Leider ist das aber auch nur ein "Gefühl" und dieses "Gefühl" verhindert faktisch belegten Jugendschutz wirklich.


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26.06.2019 um 14:13
Nervas schrieb:Du vermischt hier die Volkswirtschaft mit dem Gesundheitswesen und das wird von der Volkswirtschaft lediglich mitgetragen.
Doch in erster Linie wird das Gesundheitswesen durch die Beitragszahler finanziert.
Also bitte nicht vermischen
Ich bin kein BWler und der Reporter anscheinend auch nicht.
Für mich ist das Sozialwesen Teil der Volkswirtschaft und demnach sind die Schäden, hier unnötig anfallende Kosten wegen Drogengebrauchs, auch durchaus ein volkswirtschaftlicher Schaden.
Warum sollten man das anders benennen?
Was ist denn wenn Drogi X nicht zur Arbeit erscheint bzw. sie suboptimal ausführt?
Auch kein volkswirtschaftlicher Schaden?

Vielleicht wird dein Ansatz deutlicher wenn du mal kurz zusammenfasst wie man deiner Meinung nach einen volkswirtschaftlichen Schaden definiert.


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26.06.2019 um 14:22
MilanSirius schrieb:Besser Jugendschutz so gut wie es geht schaffen als gar keinen, oder meinst du nicht?
mein 18 oder 21 Jähriges Kind ist nicht wirklich vor dem Probieren von Drogen geschützt wenn es allerlei psychotrope Substanzen in jeder Stadt im Drugshop zu kaufen gibt..

klar kannst du behaupten da kommt jeder durch Schwarzmarkt dran, egal wo man wohnt and egal was man will, die Realität ist aber tatsächlich ein wenig anders..

mal ne andere Frage: glaubst du die heutige Gesellschaft und die Menschen werden sich unterscheiden zu heutigen Zuständen, wenn es dann irgendwann mal, was absehbar ist, noch mehr verschiedene Drogen in Drugshops gibt?

manche glauben ja die Menschen würden dadurch spiritueller, durch z.b. MagicMushrooms..
ander glauben ein großer Teil der Menschen ist nur noch glücklich wenn sie sich jedes Wochenende eine ordentliche Dröhnung geben können.. was hat das für eine Auswirkung.. verstehen sich die Menschen noch untereinander oder kapseln sie sich ab?

wird es dann noch mehr Singles geben weil Familienleben bei gleichzeitigem regelmäßigem Konsum von Drogen ist gegen Safer-Use und Familienplanung?


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26.06.2019 um 14:30
MilanSirius schrieb:Keine Ahnung, wie du zu dieser Behauptung kommst. Ich habe dir doch denke ich recht schlüssig erklärt, warum das nicht so ist. Und wenn du mir nicht glaubst, dann schaue doch mal in Länder, in denen das schon legal ist. Da wirst du feststellen, dass ich recht habe - Der Konsum unter jugendlichen Menschen ist entweder gesunken oder konstant geblieben.
Wenn man gegen Drogen u. deren Einnahme ist, sollte man dahinter stehen u. das Zeug nicht legalisieren, sondern verbieten.
Ob der Konsum in was für Ländern auch immer, rückläufig ist, interessiert mich erstmal nicht, wenn mein Kind Drogen
zu sich nehmen sollte.

Das Zeug ist tabu für meine Kinder u. fertig.
Kompromissbereit bin ich schon, aber bei Drogeneinnahme eben nicht.


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