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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

30.05.2014 um 20:07
@emz

Vielen Dank. Irgendwie hat sich ein 1999 bei mir eingeschmuggelt. Dann könnte das St-Theresienhaus, verbessert mich bitte, wenn ich da falsch liege, also als Anlaufstelle wegfallen, da A. außerhalb der Altersgruppe liegt.

@KiraB
KiraB schrieb:Das auf Dauer angelegte Fremdunterbringen einer 12jährigen auf einer nicht vorhandenen Beweislage bzw. reinen Vermutungslage in einer 'Endunterbringungsstelle'.
Meinem obigen Gedanken folgend, was wäre dann die Alternative zu der "Endunterbringungstelle" im Zuständigkeitsbereich des Jugendamtes?


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

30.05.2014 um 21:36
Was mich schon mal interessieren würde:

Wenn die Halbschwester inzwischen zwei Kinder hat, war sie da vielleicht gerade schwanger, als sie rausgeflogen ist?


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

30.05.2014 um 21:38
emz schrieb:Es muss ja schon was mit dem vorherigen Jugendamt gelaufen sein.
Nein. Definitiv nicht.

Das vorige Jugendamt war gesetzlich verpflichtet, sich aufgrund der Anzeige der erwachsenen Stiefschwester von August 2012 einen persönlichen Eindruck von der damals 12jährigen Ant. zu verschaffen.

Dies geschah bei einem unangekündigten HB im 4-Augen-Prinzip (zwei Sozialarbeiterinnen des ASD, Jugendamt ROW, Außenstelle) im Herbst 2012 noch vor dem Umzug nach Worpswede.
Die Familie kam gerade aus Dänemark zurück.

Das Jugendamt hätte das Recht gehabt, Ant. sofort mitzunehmen, wenn Anlass bestanden hätte, an der Sicherheit des Mädchens zu zweifeln. Offenbar war das nicht so.

Sie legten den Fall ganz einfach nur dem Gericht zur Prüfung vor. Das leitete dann weiter nach OHZ (ohne Verhandlung o.ä., weil dann unzuständig nach Umzug).

In OHZ wurde R'in Z. zuständig. Ab da entwickelte die Sache offenbar eine gewisse Eigendynamik - der Katalysator scheint R'in Z. gewesen sein.

Warum? Das könnte nach meiner Ansicht allenfalls R'in Z. beantworten.

Ich denke, man muss sich von dem Gedanken verabschieden, wenn das Kind so in Obhut genommen wurde und unter Kontaktsperre stand, wird es einen guten Grund gegeben haben, der nur systematisch verschwiegen werde...
Wenn es so einen guten Grund gegeben hätte, hätte so ein Grund auch aktuell noch vor dem OLG Celle Bestand gehabt,

Um es auf einen anderen Fall zu übertragen (Ant. fehlte ja angeblich zu oft in der Schule):

Der Junge Ad. in Hessen durfte viele Jahre - durch sein Schulamt verboten - nicht in die Schule gehen. Wegen angeblich nicht tragbaren Verhaltens.
Man muss sich auch in diesem Fall davon verabschieden, dass der damals 7/8jährige Junge (Erst-/Zweitklässler) irgend etwas getan haben könnte, was auch nur 1 Woche Schulverbot gerechtfertigt hätte. Ich kenne u.a. Filmmaterial aus der Schule, das einen freundlichen, unauffälligen Jungen zeigt, spielend in einer ganzen Gruppe.

Immerhin wurde die Unrechtmäßigkeit dieses mehrjährigen Schulverbotes per Schadenersatzprozess und Amtshaftungsklage bereits durch zwei richterliche Instanzen erkannt... (so dass es jetzt nur noch darum geht, ein angemessenes Schmerzensgeld und einen Schadenersatz an den Jungen zu erkennen).

Tja, schon seltsam.
Das eine Kind fehlt angeblich zu oft in der Schule und soll deshalb ins Heim.

Das andere Kind darf - amtlich verboten - jahrelang nicht in die Schule.
Und das dort zuständige Jugendamt kannte den Jungen gar nicht und weigerte sich auch hartnäckig, dem Kind und seinen Eltern zu helfen, beim Schulamt die Beschulung durchzusetzen.

Übrigens ist die 'Ausschulung' missliebiger Kinder im südlichen Hessen langgeübte Praxis.
Es gibt mehr betroffene Kinder und zum Glück inzwischen Politiker, die sich gerade aktuell des Problems annehmen.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

30.05.2014 um 21:46
Ich kenne auch eine Tonaufnahme. Da sagt eine Schulpsych. einem damals 10jährigen, dass wohl jemand entscheiden könne, dass er nie wieder in eine Schule gehen könne, da gehe es dann gar nicht mehr um die Frage, Regel- oder Förderschule.
Das hat der Junge selbst aufgenommen. In weiser Voraussicht, um nicht wieder falsch als Lügner bezeichnet zu werden.

Wer kann denn glauben, dass eine leitende Schulpsych. einem 10jährigen bereits 2 Jahre schulausgeschlossenem Kind die lebenslange Ausschulung avisieren werde?

Nicht?

Ich würde es auch nicht glauben, aber ich habe es gehört!

Quintessenz: Das Schulamt bestreitet - natürlich -, dass diese Worte /diese Ankündigung so gefallen ist.

Aber es war so. Und gäbe es diese Aufnahme nicht, stünde der Junge als Lügner da.

Einem in einem Heim untergebrachtem Kind müsste man, wenn es sich nicht adäquat behandelt fühlt, also empfehlen, sich elektronisch abzusichern.

Gerade denke ich an die Odenwaldschule. Und den Film "Geschlossene Gesellschaft", den ich sah.
Die Jungs hatten keine elektronischen Helfer, leider nicht - nur die 'Stabile Bauchlage', wenn Becker im Anmarsch war.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

30.05.2014 um 21:52
emz schrieb:Wenn die Halbschwester inzwischen zwei Kinder hat, war sie da vielleicht gerade schwanger, als sie rausgeflogen ist?
Nein. Die Kinder sind jünger.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

30.05.2014 um 22:11
@KiraB
Mag ja alles sein. Und doch verschweigen die Eltern uns Wesentliches. Sonst kann ich mir deren Verhalten nicht erklären.

Warum wird der ganze Fall nicht mal übersichtlich dargestellt, inklusive den zugehörigen Dokumenten?

Es müsste doch im Sinne der Eltern sein, den Fall klar darzustellen, oder?


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

30.05.2014 um 22:38
@KiraB
KiraB schrieb:Ich denke, man muss sich von dem Gedanken verabschieden, wenn das Kind so in Obhut genommen wurde und unter Kontaktsperre stand, wird es einen guten Grund gegeben haben, der nur systematisch verschwiegen werde...
- Es bestand eine Kontaktsperre .
- Für eine Kontaktsperre ist es unabdingbar, dass ein Grund angegeben wird.
- Dieser Grund wurde bislang nicht benannt.
KiraB schrieb:Wenn es so einen guten Grund gegeben hätte, hätte so ein Grund auch aktuell noch vor dem OLG Celle Bestand gehabt,
Wurde denn die Kontaktsperre vor dem OLG verhandelt?

Die Frage ist noch offen:
- wo wohnte der Vater zum Zeitpunkt der Inobhutnahme 01/13
KiraB schrieb:Gerade denke ich an die Odenwaldschule.
Und genau das tue ich nicht und werde mich auch bestimmt nicht mit zig anderen Fällen von den Fakten im Fall Antonya ablenken lassen.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

30.05.2014 um 22:54
@Niederrheiner
Niederrheiner schrieb:Mag ja alles sein
Es kann aber auch (und sehr wahrscheinlich) ganz anders sein. Und das ist eben das Problem.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

30.05.2014 um 23:01
@KiraB
KiraB schrieb:Ich denke, man muss sich von dem Gedanken verabschieden, wenn das Kind so in Obhut genommen wurde und unter Kontaktsperre stand, wird es einen guten Grund gegeben haben, der nur systematisch verschwiegen werde...
Wenn es so einen guten Grund gegeben hätte, hätte so ein Grund auch aktuell noch vor dem OLG Celle Bestand gehabt,
Ich denke, Rentina hat es schon mal erwähnt:
Der Grund hat - in Bezug auf die Vergangenheit - vor dem OLG noch Bestand!
Die alte Entscheidung wurde nicht zurück genommen, nur jetzt geändert.

Warum? Was ist jetzt anders? Das wissen wir nicht.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

30.05.2014 um 23:07
osiris13 schrieb:Es kann aber auch (und sehr wahrscheinlich) ganz anders sein. Und das ist eben das Problem.
Und wenn ich bedenke, dass sich unsere Beurteilung einzig auf die von den Schandorffs herausgegebenen Fakten bezieht, und da kommen wir nicht unbedingt auf eine positive Einschätzung, was wäre wohl, wenn wir alles wüssten?


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

30.05.2014 um 23:15
@KiraB
Danke für Deine ausführliche Darstellung für Anwaltswechsel in einem anderen Fall.

Leider ergibt sich aus dieser keine Erklärung für die mehrfachen Anwaltswechsel der Eltern Sch.
Die von Dir genannten Gründe in einem anderen Fall finde ich durchaus nachvollziehbar.

Axel hatte die Anwaltswechsel im Gespräch mit Okitalk jedoch damit begründet, dass er und seine Frau bemerkt hätten, dass die Anwälte "nicht mehr für sie tätig wären".
Diese für mich etwas ominöse Antwort deutet für mich eher darauf hin, dass die Eltern sich bereits vor dem Interview mit Jo Conrad zumindest mit dem Gedanken auseinander gesetzt haben, dass es staatliche/ behördliche "Verschwörungen" gibt, die dazu führen, dass der beauftragte Anwalt nicht im Sinne des Mandanten sondern im Sinne einer übergeordneten, nicht näher bekannten Instanz handelt.

Alternativ gibt es noch die Möglichkeit, dass jeder der beauftragten Anwälte nach Akteneinsicht ähnliche/ gleichlautende Empfehlungen an die Eltern hatte, die diese nicht annehmen wollten und lieber zum nächsten Anwalt sind.

Bei keiner dieser Möglichkeiten sehe ich eine besonders stabile realitätsnahe Reaktion der Eltern.

An der von Dir hier zitierten Mail des Kinderheimes konnte ich nichts verwerfliches/ nachteiliges erkennen.
Soweit ich mich erinnere, war das die Antwort des Kinderhauses auf ein Mail der von den Eltern bevollmächtigten Silke J.. Leider kann das nicht mehr nachvollzogen werden, da dies, wie bereits erwähnt, einer "Löschorgie" zum Opfer gefallen ist.
Aus dem von Dir zitierten Teil der Mail ergeben sich keine besonderen Informationen, die nicht ohnehin schon bekannt waren. Es ist eine Mitteilung dazu, warum eine Unterbringung von Ant. dort für sinnvoll erachtet wurde (kleine Gruppen, familienähnliche Zustände) und warum ein weiterer Wechsel - für mich durchaus nachvollziehbar - für nicht sinnvoll erachtet wurde.

Was mich verwundert, ist dass immer wieder betont wird, wie unglaublich gut Ant. eingebunden war, wie viele Freunde sie hatte, aber nicht ein einziger dieser Freunde auf fb mal Solidarität bekundet, eine kurze Nachricht hinterlassen hat. Solidarität über eine Plattform wie fb zu bekunden ist doch für Jugendliche deutlich selbstverständlicher als für ältere Semester.
Warum musste Angela Masch losziehen und ein Foto vom Grab der Oma machen? Es gab keine Freunde, Familie, die das übernommen haben?

Wie wiederholt schon angesprochen fehlt nach wie vor die Info zur Kontaktsperre im Dezember. Nach Darstellung im Interview mit Jo Conrad wurde es ja (zu Recht) abgelehnt, sich zu trennen. Durch einen Nachricht von Ant. auf fb wurde ja dann bekannt, dass es doch eine Kontaktsperre gab. Die Gründe und Umstände wurden trotz wiederholter Nachfrage nicht beantwortet.

Noch eines, was mir etwas sauer aufgestoßen ist: Du bittest um einen vernünftigen Umgangston, nur dann würdest Du Dich weiter an der Diskussion beteiligen.
Da ist es mir ein Bedürfnis darauf hinzuweisen, dass Entgleisungen hier durchweg auf das Konto der "Unterstützer" gingen, die hier auf die Schnelle einen Account eröffnet haben, die regelmäßigen Schreiber angegangen sind und beleidigt haben. Selbst diesen "Eintagsfliegen" wurde streckenweise noch höflich, letztlich kurz angebunden und ironisch behandelt.
Beteiligte, die sich im Ton vergreifen, bei fehlenden Argumenten unter die Gürtellinie zielen und lächerliche Behauptungen aufstellen findest Du nicht hier, sondern an völlig anderer Stelle.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

31.05.2014 um 00:25
@KiraB
KiraB schrieb:Um es auf einen anderen Fall zu übertragen (Ant. fehlte ja angeblich zu oft in der Schule):
@Niederrheiner
Niederrheiner schrieb:Warum wird der ganze Fall nicht mal übersichtlich dargestellt, inklusive den zugehörigen Dokumenten?
@osiris13
osiris13 schrieb:Es kann aber auch (und sehr wahrscheinlich) ganz anders sein. Und das ist eben das Problem.
Wie ich schon schrieb, stimme ich zu, dass ein Sorgerechtsentzug wie viele andere Akte leider nicht immer gesetzeskonform verläuft. Voreingenommenheiten, sachliches und menschliches Versagen, ungesetzliches Handeln - kommt leider alles vor. Es tellt sich mir die Frage der BELEGBARKEIT.

Ich nehme den angebenen Fall einmal als Beispiel:

Bei dem beschriebenen Fall Ad. in Hessen handelt es sich, wenn ich es recht entnehmen, hierum:

http://www.emgs.de/forum-emgs/viewtopic.php?t=1318&postdays=0&postorder=asc&start=0

Die Faktenpräsentation in diesem Fall auf obiger Seite beinhaltet als Scan oder faksimiliert u.a.:
Aufzeichnungen der Klassenlehrerin
Attest vom Kinderarzt
Eine Aufarbeitung des Falles (Aufsatz) durch einen Familienrichter
Eingescannte Auszüge aus der Schulamtsakte
Mailverkehr mit der Justitiarin des Staatlichen Schulamtes
Stellungnahmen von/ Mailverkehr mit der Schupsychologin
Auszüge aus diversen von Juristen verfassten Schriftsätzen (Klageschrift. Stellungnahmen des R.A. der Familie u.s.w.)
Eine Beurteilung eines weiteren Lehrers
Zeugnissse

Das Ganze wird eingerahmt durch erläuternde Texte.

Hinsichtlich der bei A. angemahnten Fehlzeiten wurde angegeben, sie seien überhöht dargestellt bzw. durch Atteste belegt. Auch wurde angegeben, es gebe Eintragungen in A. Schulheften durch die Lehrer an Tagen, wo sie angeblich gefehlt habe.

Es mag alles so sein. Es wird von den Eltern wie Unterstützern so geschildert. Ein für mich nachvollziehbarer Beleg wie bei der Faktenpräsentation beim Fall Ad. ist es nicht.

Deshalb sind Übertragungen auf andere Fälle zumindest für mich nur bedingt nützlich.
Wir haben hier ja nicht Auszüge aus der Schulakte, Atteste usw. zur Vefügung, wo man glasklar erkennen könnte: Stimmt, diese Fehltage sind alle durch Atteste abgedeckt, da hat der Lehrer etwas falsch notiert, bleiben soundsoviele Tage übrig (wenn überhaupt). Dann wäre der Punkt vom Tisch. So könnte zumindest ich mich nachvollziehbar durch den Fall arbeiten.

An der an diesem Beispiel aufgeführten Grundproblematik der für die Öffentlichkeit fehlenden Belegbarkeit (ungleich übrigens zu: was die Unterstützer schreiben, die Familie sagt, stimmt nicht) krankt, wie ich schon mehrfach erwähnt habe, die Öffentlichkeitsarbeit im Fall A. in weiten Teilen.

Ich zitiere mich mal selber:

"Es mag sein, dass sich einem umfassenden Kenner der familiären Situation, welcher Zugriff auf alle behördlichen Akten und Schreiben sowie auf weitere Dokumente und Fakten hat, die hier und anderwo aufgeworfenen kritischen Fragestellung nicht ergeben. Nur hilft dieser Umstand mir, und damit übrigens auch den meisten Teilnehmern der gesuchten Öffentlichkeit, erst einmal nicht viel weiter."


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

31.05.2014 um 10:02
Ein Anwaltswechsel im Fall Fam. Sch. erfolgte aus solchen Gründen, wie ich sie vergleichsweise benannte.

Wegen der mail: Zum Zeitpunkt des spontanen Anschreibens des KH M. kannte die betreffende Person den Fall allein aus den Medien (3 Tage) und hatte noch keinen Kontakt zu der Familie. Sie war also eine völlig außenstehende Person.
In jener spontanen mail wurde der spontante Eindruck geschildert verbunden mit der Bitte, sich dafür einzusetzen, dass das Mädchen nach Hause zu den Eltern zurückkehren dürfe. Eine Bitte um Antwort stand nicht drin.

Dennoch antwortete das KH. Ein Umstand, der unüblich ist, da es eine strenge Verschwiegenheitspflicht gibt für alle Jugendhilfeeinrichtungen in Verbindung mit deren Zöglingen.
Aus meiner Sicht ist solch' Verhalten als unprofessionell zu bewerten.

Was das Kindeswohl und die Entscheidung des OLG angeht: Ein bisschen schwanger geht nicht.
Entweder ist das Kindeswohl gefährdet (dann sind Maßnahmen zu ergreifen) oder eben nicht.
Das Sorgerecht wurde den Eltern vollständig rückübertragen ohne Auflagen.
Die ursprüngliche Entscheidung des Amtsgerichtes OHZ auf Entzug der elterlichen Sorge wurde vollständig aufgehoben.

.......................................

Ergänzend zum Fall des hess. Schülers A.K.:
Da gab es mal eine sehr viel umfassendere Doku. Mit noch erheblich mehr Dokumenten.
U.a. führte das zu einer HD der Kripo bei einem der vermuteten Unterstützer.
Angeregt bzw. in Auftrag gegeben über das betr. Schulamt.
Es wurde einfach mal 'Üble Nachrede + Verleumdung' behauptet und Strafantrag gestellt.
Der PC der vermuteten Person wurde in der HD sichergestellt und mitgenommen.
Ein gutes Jahr später wurde das Verfahren aus tatsächlichen Gründen (nichts gefunden) eingestellt.
Die frühere Doku liegt in einem gesicherten Bereich. Kann sein, sie geht irgendwann wieder online.
Aus meiner Sicht versuchte das Schulamt, mögliche Unterstützer der Familie durch Druck von außen davon abzubringen, der Familie/dem Kind zu helfen.
Ähnlich der Taktik, die bereits ab 2007 gegen das Kind angewendet worden war: (Ruhen der Schulpflicht), um Druck auszuüben.
Hat nichts genutzt. Und jetzt nach dem REPORT Bericht werden die sich hoff. nicht mehr trauen.
..........................................

Heute morgen im SPIEGEL zu lesen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrische-fluechtlinge-sie-werden-weitgehend-auf-sich-gestellt-a-970215.html
Wie soll sie sich erkundigen, warum ihre Kinder noch nicht zur Schule gehen können? Diese Frage quält sie am meisten. Das letzte Mal waren die fünf - Dua, 15, Alaa, 13, Marwa, 11, Nur, 9, und Taufik, 7 - vor dem Krieg im Unterricht, im Frühjahr 2011 in Homs.
Wer kümmert sich um das Wohl dieser Kinder? Gibt es Kinder erster und zweiter Klasse in Deutschland? Was könnte man mit den bei Ant. aus meiner Sicht verschwendeten Geldern für solche Kinder tun? Die Familie lebt in einer 2-Zimmer-Wohnung.

Viele Kinder, die in D leben, können nicht in die Schule gehen. Da sind die Schulausgeschlossenen und natürlich die vielen Flüchtlingskinder, die nicht überall das Recht haben, zur Schule zu gehen, nachzulesen hier:

http://www.sgbviii.de/S145.html


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31.05.2014 um 10:12
Test:

grundrechte-report12


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31.05.2014 um 10:25
Grundrechte-Report 2011 -3-

Der Autor dieses mehrseitigen Aufsatzes von 2011 ist tätiger Familienrichter in Hamburg. Er arbeitet am Amtsgericht in HH-Barmbek und ist auch Mitherausgeber des GRUNDRECHTE-Reportes, der jährlich herausgegeben wird.

Auch dieses Jahr:

http://www.grundrechte-report.de/2014/inhalt/

z.B. 2014:
"Ulrich Engelfried: Geschlossen und vergessen? Problematik geschlossener Heime für Kinder und Jugendliche "
..............
"Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung (Artikel 6 I)
Ulrich Engelfried: Wie viel Sorge braucht das Kind? "


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

31.05.2014 um 11:43
Lalaburg schrieb:Deshalb sind Übertragungen auf andere Fälle zumindest für mich nur bedingt nützlich.
Das sehe ich auch so,
vielleicht wäre es eine gute Idee, dann diese anderen Fälle für den Moment mal bei Seite zu lassen. Es wird doch etwas verwirrend, wenn man hier zwischen "A.", "Ad." und nun noch "A.K." hin- und herspringt.

Nur als Anregung eines grösstenteils stillen Mitlesers...


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31.05.2014 um 12:15
Es gibt EIN Grundgesetz und EIN KJHG (SGB VIII), sämtlich gültig in gand Deutschland für alle hier lebenden Kinder.

Insofern muss gestattet sein kritisch zu beleuchten, dass der Staat auf der einen Seite auf unbedingte Schulpflicht beharrt bei Zuwiderhandlungen bis zum Sorgerechtsentzug an die Eltern, auf der anderen Seite aber zulässt, Kinder auf unbestimmte Zeit von jedem Unterricht gezielt auszuschließen.

In einzelnen Jugendämtern war es möglich, Kinder 'milieunah fremdunterzubringen' - Chantal, HH.
Kinder trotz eindeutiger - und ungeklärter - Misshandlungsspuren den Eltern zurückzugeben - Yagmur, HH.
Ein Kleinkind bei der drogenabhängigen Mutter ohne Kontrolle zu belassen - Kieron-Marcel, Leipzig.
Ein Pflegekind von der Pflegemutter zu Tode misshandelt wurde, wobei zeitig eindeutige Hinweise an das Jugendamt gegeben wurden - Anna, Bonn (Bad Honnef). Usw. usf.
Alle o.g. Kinder, die in Obhut des Jugendamtes waren, sind gestorben.

Bei Ant. - bereits 12,5 Jahre, Gymnasiastin, keinerlei Hinweise für Misshandlung, allein die Aussage der Stiefschwester, die bereits Jahre nicht mehr zuhause lebte - hingegen wird rigoros und kompromisslos gehandelt.
Um das Kind gefügig zu machen und ein PAS herbeizuführen, 'Kontaktsperre' über Monate.
Aus meiner Sicht ein schwerer Verstoß gegen die Menschenrechte.

Über den Fall Ant. habe ich auch mit einem leitenden Jugendamtsmitarbeiter gesprochen, der mir pers. bekannt ist. Nicht JuA OHZ. Eindeutige Aussage: Kontaktsperre wäre eig. ausgeschlossen. So etwas würde nur bei tatsächlich delinquenten Eltern in Frage kommen (z.B. sehr auffälliges Verhalten durch Suchtmittelabhängigkeit o.ä.) - dazu gehören diese Eltern ganz eindeutig nicht.

Aus meiner Sicht muss es deutschlandweite, allgemeingültig anwendbare Kriterien geben, wann ein Kind entzogen werden darf und wann nicht.
Eig. gibt es die sogar, sie werden aber zu oft nicht richtig angewendet.


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31.05.2014 um 12:22
@KiraB
KiraB schrieb:Insofern muss gestattet sein kritisch zu beleuchten, dass der Staat auf der einen Seite auf unbedingte Schulpflicht beharrt bei Zuwiderhandlungen bis zum Sorgerechtsentzug an die Eltern, auf der anderen Seite aber zulässt, Kinder auf unbestimmte Zeit von jedem Unterricht gezielt auszuschließen.
Gestattet ist es grundsätzlich, bringt uns im Fall Ant. aber nicht weiter. Dass Jugendämter und Schulämter auch Fehler machen, bestreitet ja keiner.


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31.05.2014 um 12:28
@KiraB
KiraB schrieb:Über den Fall Ant. habe ich auch mit einem leitenden Jugendamtsmitarbeiter gesprochen, der mir pers. bekannt ist. Nicht JuA OHZ. Eindeutige Aussage: Kontaktsperre wäre eig. ausgeschlossen. So etwas würde nur bei tatsächlich delinquenten Eltern in Frage kommen
Solange sich dieser Jugendamtsmitarbeiter nicht namentlich zitieren läßt, sind solche Aussagen völlig wertlos. Außerdem ist die Aussage durch das Wort "eigentlich" schon eingeschränkt, was ja bedeutet: im konkreten Einzelfall kann es wieder anders aussehen. Und das weißt du auch genau.


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31.05.2014 um 13:15
Natürlich war es auch unglücklich, als die Familie auch in Polen umgezogen ist als für Antonya ein Schuldbesuch ermöglicht wurde.
Das passte schliesslich sehr gut zu dem Bild, dass die bekannt gewordenen Vorwürfe abgaben.
Verstanden habe ich es bis heute nicht.


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