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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

321 Beiträge, Schlüsselwörter: Bundeswehr, Geheim, Untergrund, Hannibal Prepper, Schattenarmee

Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

18.11.2018 um 20:36
Hallo Allmystery,

in den letzten Tagen bin ich durch Reddit auf Artikel aufmerksam geworden.

Laut ihnen soll es ein bundesweites Netzwerk aus Bundeswehrsoldaten, Reservisten, Polizisten, Beamten und Verfassungsschutzmitgliedern geben.
Diese sollen auf einen "Tag X" vorbereiten, an dem sie angeblich Aktivisten und Politiker aus dem linken Spektrum liquidieren wollen.

"Administrator" des Netzwerks soll ein Andre S., genannt "Hannibal", sein. Er bekommt regelmässig Besuche vom MAD, um über extremistische Tendenzen in seiner Kompanie zu sprechen:
An diesem Tag im September bekommt S. für seine Auskünfte offenbar etwas zurück:

Der MAD-Mann berichtet ihm wohl von Ermittlungen des Generalbundesanwalts gegen ein geheimes Netzwerk von Männern, die geplant haben sollen, Politiker und Aktivisten aus dem linken Spektrum zu töten. Die Bundesanwaltschaft sieht darin die Vorbereitung einer schweren, staatsgefährdenden Gewalttat – Terror also.

Von den Razzien, die es kurz zuvor in Norddeutschland gegeben hat, weiß André S. zu diesem Zeitpunkt bereits. An diesem 13. September soll er aber erfahren haben, dass weitere Durchsuchungen und Befragungen kurz bevorstehen. So steht es in einer Anklageschrift des Amtsgerichts Köln, das zurzeit einen Prozess gegen den MAD-Mitarbeiter wegen Verletzung des Dienstgeheimnisses führt
Ebenso soll Hannibal Administrator eines bundesweiten Preppernetzwerks sein.

Eine weitere Rolle soll die Organisation Uniter spielen. Von den über 1000 Mitgliedern der Organisation sollen ca. 200 ein konspiratives Netzwerk gebildet haben, welches Hinweise auf eine Schattenarmee geben könnte

Quellen:

http://www.taz.de/!5548926/

https://m.focus.de/politik/deutschland/politik-die-verschwoerung_id_9879853.html


Für wie realistisch haltet ihr die Vermutungen, die hier aufgestellt werden? Könnten die Hinweise auf die Schattenarmee für ein größeres politisches Erdbeben sorgen? Was wird wohl passieren?


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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

19.11.2018 um 00:06
Ich halte das für einen besonderen Auswuchs unter den Preppern. Menschen mit starkem Einschlag nach Rechts gibt es ja auch in der Bundeswehr, und da würde ich Eliteeinheiten wie das KSK auch nicht ausschließen. Aber für mich klingt das alles schon ungemein weit hergeholt.

Der Artikel liest sich zwar interessant, aber bei solchen Zeitungsartikeln frage ich mich immer: Woher haben die ihre Informationen, wo haben sie recherchiert?

Die Hintergrundinformationen müssen ja irgendwie an die Zeitung herangetragen worden sein. Nun stelle ich mir aber Folgendes vor:
Da bereitet sich ein Kreis von hochtrainierten Soldaten, Polizisten und sonstigen Menschen auf "Tag X" vor, und plant das Ganze auch noch "generalstabsmäßig".
Solch eine Gruppe hat natürlich auch Laufburschen. Menschen, die nicht zur internen Elite zählen, aber für niedere Arbeiten, Besorgungen etc. eingesetzt werden.
Da kommt ja keiner in den inneren Kreis, nur weil er an der Tür klingelt und sagt "Hömma, ich will auch mitmachen!". Daraus folgere ich, das jedes Mitglied der Truppe vollends von der verfolgten Ideologie überzeugt ist. Und: es funktioniert nur, wenn nichts nach außen dringt.

Und dann hat irgendeiner von denen nichts Besseres zu tun, als irgendwelche "geheime Chats" etc. an die Presse weiterzuleiten? Klingt für mich alles ein bisschen verschroben und unglaubwürdig.

Die taz schreibt ja auch, quasi um ihren Rechercheerfolg zu unterstreichen, man sei auf ein Netzwerk von Preppern gestoßen. Das erläutern sie später nochmal:
Diese Männer sind Teil einer größeren Gruppe, die sich auf Katastrophen vorbereitet, Stromausfälle, Stürme und Nahrungsmittelknappheit, auf Momente, in denen der Staat seine Bürger nicht mehr versorgen kann.


Also, kurzgefasst: Prepper.

Und Prepper sind ganz böse und gefährlich, wenn man dem Artikel folgt, denn immerhin schreibt die taz man habe explizit beim Verteidigungsministerium nachgefragt ob man dort wisse, das sich Mitglieder der Bundeswehr als Prepper weiterbilden würden.
Hier glaube ich fast: Der Autor hat noch gar nicht gemerkt, das die Prepperszene ja schon lange bekannt ist, und das es dort - wie in anderen Gruppierungen auch - durchaus auch mal Idioten gibt, die sich teilweise auf Zombieszenarien vorbereiten.

Das erinnert mich in dem Moment an die auf Facebook geteilten Bilder und Beiträge, das die Bundesregierung die Empfehlung gegeben habe, für X Tage Trinkwasservorräte und Nahrungsmittel vorzuhalten. Das es diese Empfehlung schon seit zig Jahren gibt, und die Liste mit den Jahren auch angepasst wurde und wird, ging dabei völlig unter. Daraus haben nicht Wenige ja schon quasi einen Russlandkrieg herbei philosophiert.

Dem Artikel nach hat die taz ja scheinbar unerschöpfliche Quellen, die alle anderen nicht haben. Nicht die Bundesstaatsanwaltschaft, nicht der MAD - der "Hannibal" ja sogar schützt oder was auch immer - nicht das Verteidigungsministerium - irgendwie hat keiner derartige Informationen. Nur die taz.

Und gegenüber eben dieser taz macht Hannibal, ein hochgezüchteter Elitesoldat, Kopf eines bundesweiten, geheimen Netzwerkes aus Elitesoldaten, Polizisten, Beamten, Verfassungsschützern den selten blöden Fehler auf eine Anfrage zu antworten:
Sollten weitere Fragen und Bedrängungsversuche von ihrer Seite aus kommen, müssen wir den Militärischen Abschirmdienst etc. informieren.
Echt jetzt? Kein "Ich beantworte keine Anfragen." oder schlichtes ignorieren der Anfrage? Er antwortet und impliziert damit das er beim MAD soviel Einfluss besäße, den ganzen Apparat auf die taz-Redakteure zu hetzen?

No way.

Ganz am Ende des Artikels, verweist die taz da auch wieder auf die böse, böse Prepperszene:
Als die Ermittler des BKA André S. im vergangenen Jahr befragen, worauf er und die anderen Prepper sich denn vorbereiteten, sagt er: Es gehe in diesen Chats nur um Planspiele. Und er wird sagen, eine gesunde Vorbereitung mache ja heutzutage jeder, der im Staatsdienst arbeite.
Insgesamt ein doch recht reißerischer Artikel mit wenig Inhalt.
Wäre ich fies würde ich glatt sagen, der Artikel versucht staatliche Institutionen als unfähig dastehen zu lassen, das schlägt sich ja auch in den dortigen Kommentaren nieder.

Ganz besonders gefällt mir:
Klasse recherchiert, so gehört das.
Bei derart geheimen Informationen, die die taz da hat oder gehabt haben will frage ich mich, wie die Recherche aussah.

Insofern, um auf deine Frage zurück zu kommen:
satansschuh schrieb:Für wie realistisch haltet ihr die Vermutungen, die hier aufgestellt werden? Könnten die Hinweise auf die Schattenarmee für ein größeres politisches Erdbeben sorgen? Was wird wohl passieren?
Ich halte es für realistisch, das sich unter Elitesoldaten etc. auch Prepper befinden. Ich halte es für unrealistisch, das es eine derartige Schattenarmee gäbe.

Ich denke, da hat im Rahmen der Recherche irgendein interviewter "Mitwisser" mehr erzählt, als er wirklich weiß.


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19.11.2018 um 04:05
chriseba schrieb:Woher haben die ihre Informationen, wo haben sie recherchiert?
Das fragt du jetzt nicht ernsthaft ?! Von Informanten natürlich, woher denn sonst.
chriseba schrieb:Da kommt ja keiner in den inneren Kreis, nur weil er an der Tür klingelt und sagt "Hömma, ich will auch mitmachen!". Daraus folgere ich, das jedes Mitglied der Truppe vollends von der verfolgten Ideologie überzeugt ist. Und: es funktioniert nur, wenn nichts nach außen dringt.
Wenn man so eine "geheime Truppe" hat, macht man bestimmt wie Andre S. ein Forum für so etwas auf ?
Also so geheim kann das ganze ja nicht gewesen sein.
Seit einem Jahr recherchiert ein Team der taz zu der Frage: Gibt es ein rechtes Untergrundnetzwerk in Deutschland, in dem sich Regierungsgegner vernetzen, radikalisieren und gezielt auf bewaffnete Kämpfe vorbereiten?

Der MAD-Mann berichtet ihm wohl von Ermittlungen des Generalbundesanwalts gegen ein geheimes Netzwerk von Männern, die geplant haben sollen, Politiker und Aktivisten aus dem linken Spektrum zu töten. Die Bundesanwaltschaft sieht darin die Vorbereitung einer schweren, staatsgefährdenden Gewalttat – Terror also.

Von den Razzien, die es kurz zuvor in Norddeutschland gegeben hat, weiß André S. zu diesem Zeitpunkt bereits. An diesem 13. September soll er aber erfahren haben, dass weitere Durchsuchungen und Befragungen kurz bevorstehen. So steht es in einer Anklageschrift des Amtsgerichts Köln, das zurzeit einen Prozess gegen den MAD-Mitarbeiter wegen Verletzung des Dienstgeheimnisses führt.
http://www.taz.de/!5548926/

Du hast entweder Artikel nicht richtig verstanden oder glaubst das die Sicherheitsbehörden auf den Kopf gefallen sind ?!

Wenn die taz diese geheimen Telegram-Chats gelesen hat, werden das die Geheimdienste schon lange können. Und wenn dieser Andre S. eine "Auskunftsperson" für den MAD ist, werden die auch beobachten was dieser Typ macht. Dieses Forum wird natürlich auch aufgezeichnet.

Wenn dieser Andre S. so schlau wäre, wie hier dargestellt, wäre er erstens keine "Auskunftsperson" für den MAD und zweitens würde man sich nicht in einem Forum/Telegram-Chats über seine "Umsturzpläne" mit Fantasien über die Beseitigung von "politischen Gegnern" unterhalten.
Es ist Hannibal, der diese Gruppe mit vertraulichen Informationen und Lagebildern aus dem Inneren der Bundeswehr versorgt. In der Gruppe erzeugen seine Nachrichten das Gefühl, zu einem inneren Zirkel zu gehören, der einen Wissensvorsprung hat. Es ist auch kein Zufall, dass diese Gruppen im Herbst 2015 entstehen, denn es geht auch um die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung – und wie man sich dagegen wehren kann.
http://www.taz.de/!5548926/

Aus diesem Abschnitt des Artikels wird klar, wo diese Leute politisch stehen - rechtsextrem !
Wie weit ist jemanden zu vertrauen, der Dienstgeheimnisse der Bundeswehr weitergibt, vertrauliche Informationen und Lagebilder aus dem Inneren der Bundeswehr ?


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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

19.11.2018 um 09:25
che71 schrieb:Das fragt du jetzt nicht ernsthaft ?! Von Informanten natürlich, woher denn sonst.
Diese Frage zielt eben darauf ab, das alles irgendwelche ominösen geheimen Informationen sind.
che71 schrieb:Wenn man so eine "geheime Truppe" hat, macht man bestimmt wie Andre S. ein Forum für so etwas auf ?
Also so geheim kann das ganze ja nicht gewesen sein.
Jo, und nichts anderes als genau das sagt mein Beitrag auch aus.
che71 schrieb:Du hast entweder Artikel nicht richtig verstanden oder glaubst das die Sicherheitsbehörden auf den Kopf gefallen sind ?!
Ich glaube, du hast meinen Beitrag nicht gelesen oder richtig verstanden. Ansonsten müsste dir hier ja schon die Ironie voll ins Gesicht springen:
chriseba schrieb:Dem Artikel nach hat die taz ja scheinbar unerschöpfliche Quellen, die alle anderen nicht haben. Nicht die Bundesstaatsanwaltschaft, nicht der MAD - der "Hannibal" ja sogar schützt oder was auch immer - nicht das Verteidigungsministerium - irgendwie hat keiner derartige Informationen. Nur die taz.
Wenn du nach dem Lesen meines Beitrags glaubst, das ich dem Artikel Glauben schenke, in seinem ganzen Umfang, in Auszügen, oder von der Fülle an "Geheiminformationen" beeindruckt bin - dann lies ihn nochmal. Und dann nochmal.


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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

19.11.2018 um 10:00
satansschuh schrieb:Für wie realistisch haltet ihr die Vermutungen, die hier aufgestellt werden?
Es ist möglich und grundsätzlich nicht allzu fern liegend. In einer Armee gibt es eben auch extremere Gemüter, dass sich einige davon zusammen schließen und ihre Endzeitphantasien ausleben, ist jedenfalls denkbar. Die Frage ist, wie konkret es tatsächlich ist. Wir da eher in Allmachtsphantasien geschwelgt, wer am besten wann auszulöschen wäre, oder wird konkret geplant, werden Waffen besorgt etc.

Aber dafür gibt es den MAD und den Verfassungsschutz. Sicherlich gibt es auch dort solche und solche, aber grundsätzlich funktionieren Kontrollmechanismen in der Regel schon.


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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

19.11.2018 um 10:04
satansschuh schrieb:aut ihnen soll es ein bundesweites Netzwerk aus Bundeswehrsoldaten, Reservisten, Polizisten, Beamten und Verfassungsschutzmitgliedern geben.
Diese sollen auf einen "Tag X" vorbereiten, an dem sie angeblich Aktivisten und Politiker aus dem linken Spektrum liquidieren wollen.
oh oh oh... naja, TAZ...


naja, von Schattenarmee kann keine Rede sein. Das bewegt sich bestenfalls auf dem Niveau von Mottorradgangs etc.
chriseba schrieb:ch halte es für realistisch, das sich unter Elitesoldaten etc. auch Prepper befinden. Ich halte es für unrealistisch, das es eine derartige Schattenarmee gäbe.
Halte ich auch für unrealistsich. Es gibt eben Menschen die nicht so eine Naive Weltsicht haben wie so viele
chriseba schrieb:Echt jetzt? Kein "Ich beantworte keine Anfragen." oder schlichtes ignorieren der Anfrage? Er antwortet und impliziert damit das er beim MAD soviel Einfluss besäße, den ganzen Apparat auf die taz-Redakteure zu hetzen?
Wird schwer weil der MAD, da wenig machen kann. Muss er schon den BND losschicken


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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

19.11.2018 um 10:23
Es empört nur noch, statt Demokratie und ethische Werte werden da Kriegsszenarien gegen die eigene Bevölkerung aufgestellt.

Was unterscheidet dies Bagage von denen die sie angeblich bekämpfen wollen? NICHTS, rein grad gar nichts.

Entlassen ohne Bezüge und abwerfen über irgendeiner einsamen Pazifikinsel mitsamt ihrer Brut, da können sich solche mit ihrer menschenverachtenden Art gerne selbst abschlachten, viel verloren wäre nicht dabei.


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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

19.11.2018 um 10:38
Waldkirch schrieb:Es empört nur noch, statt Demokratie und ethische Werte werden da Kriegsszenarien gegen die eigene Bevölkerung aufgestellt.
Nee, lies mal richtig worum es geht.
Waldkirch schrieb:Entlassen ohne Bezüge und abwerfen über irgendeiner einsamen Pazifikinsel mitsamt ihrer Brut, da können sich solche mit ihrer menschenverachtenden Art gerne selbst abschlachten, viel verloren wäre nicht dabei.
Du regst dich über Dinge auf die gar nicht so existiere wie du dir das vorstellst.


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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

19.11.2018 um 10:45
Fedaykin schrieb: Muss er schon den BND losschicken
Den Verfassungsschutz, wenn schon. Der BND ist der Auslandsgeheimdienst.

Aber insgesamt ist das ein Artikel, der einfach eine Situation dramatisiert, damit es spannender klingt. "Geheimarmee" ist ja gleich was anderes, als "Gruppe von Kriminellen" oder "Gruppe mit antidemokratischen Ansichten" (sofern inhaltlich was dran ist).


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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

19.11.2018 um 11:04
Fedaykin schrieb:Du regst dich über Dinge auf die gar nicht so existiere wie du dir das vorstellst.
Ich behalte es mir vor mich über genügend Kriminelle in Uniform aufzuregen, zumal ich jeden Journalisten der Taz für glaubwürdiger halte als alles was aus der BW noch rauskommt.

Zuviele Rechte, zuviele Skandale, zuviele kriminelle Energie. Mit einer bürgerlichen Bundeswehr hat das da schon lange nichts mehr zu tun.


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19.11.2018 um 11:06
Ich behalte es mir vor, das für Unsinn zu halten.


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19.11.2018 um 11:23
Waldkirch schrieb:Ich behalte es mir vor mich über genügend Kriminelle in Uniform aufzuregen, zumal ich jeden Journalisten der Taz für glaubwürdiger halte als alles was aus der BW noch rauskommt.
Das ist sehr überzogen. Bei der BW passieren immer wieder Fehler und es gibt Skandale, aber grundsätzlich unterliegt die BW - anders, bzw. weitgehender als die TAZ - der rechtstaatlichen Kontrolle. Das sieht man übrigens daran, dass man als Bürger Kenntnis dieser Vorfälle erhält. In Systemen, in denen eine solche Kontrolle fehlt oder eingeschränkt ist, funktioniert alles scheinbar super.

Natürlich bietet der Dienst an der Waffe für Leute, die gerne auch schießen wollen, einen besonderen Reiz. Und sicher werden nicht alle, die das nicht mit demokratischen Grundwerten in Einklang bringen können, erfolgreicht aussortiert.
Aber es gibt da eine Menge an Kontrollmechanismen. Die sicherlich auch nicht perfekt sind, aber allzu schlecht funktionieren sie nun auch nicht.


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19.11.2018 um 11:48
Ja? funktional? Maassen? AfD? Identitäre? Waffenhandel innerhalb der BW? Franco A. und Cäsar? Der Kinderficker von Freiburg? NSU/Verfassungsschutz? Die ganzen Vorkommnisse in Kasernen? Nein das funktioniert nur über Journalismus der es erst öffentlich macht was da so abgeht in ein paar geistig kranken Hirnen.

Oder boomt die Branche inzwischen für norwegischen Waffenhandel, Kampfsport für gedungene Mörder, Outdoor/Bushcraft, Securitys in Godmodus? Ja?

Ich hab mich eingelesen in diese Kakophonie aus Militaria, Prepper, sonst was Wooootaaan und was weiß ich nicht alles. Ich hab mich mit Widerwillen abgewendet bei der elitären
Ansammlung einer Klippschule.


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19.11.2018 um 12:03
https://www.focus.de/politik/deutschland/politik-die-verschwoerung_id_9879853.html

https://www.wsws.org/de/articles/2018/11/14/bund-n14.html

https://www.imi-online.de/2018/11/13/ksk-rechtsterrorismus/

https://www.vice.com/de/article/nepzbb/tag-x-hannibal-prepper-rechtes-bundeswehr-untergrundnetzwerk-plant-umsturz

Da sind genügend unabhängige Medien die berichten, und die sind Wichtig. Grad für Durchgeknallte die nicht wissen ob sie mal Putin, Trump, Daesh oder sonst was nachlaufen sollten oder sich an sich selbst besaufen in ihren Foren.


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19.11.2018 um 12:08
Ich dachte zuerst an: Angriff der Klonkrieger, NWO um kurz vor Zwölf :D


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19.11.2018 um 12:28
Waldkirch schrieb:Ich behalte es mir vor mich über genügend Kriminelle in Uniform aufzuregen, zumal ich jeden Journalisten der Taz für glaubwürdiger halte als alles was aus der BW noch rauskommt.
Wie erwähnt du siehst Dinge die da gar nicht sind. Bzgl "Der Staat gegen das eigene Volk"

Und naja man kann natürlich der TAZ glauben, aber das kann man auch der Bild, oder den Truthern.
Waldkirch schrieb: ganzen Vorkommnisse in Kasernen? Nein das funktioniert nur über Journalismus der es erst öffentlich macht was da so abgeht in ein paar geistig kranken Hirnen.
Och Gott, in welch naiver Welt lebst du eigentlich. So gesehen ist die Quote was in Kasernen abgeht noch recht übeschaubar im Vergleich zu Zivilgesellschaft.

Man kann sich das ja mal auf gut nur noch ca 200 000 Menschen umrechnen. Und ja es ist ein Geschäft wo man mal aus der Wohlfühlzone rauskommt.
Waldkirch schrieb:Zuviele Rechte, zuviele Skandale, zuviele kriminelle Energie. Mit einer bürgerlichen Bundeswehr hat das da schon lange nichts mehr zu tun.
Äh doch die BW ist da auch bwz war mal Durchschnitt des Volkes. ABer das hat man ja selber auch verstärkt, durch eine gestörtes Verhältniss zu den eigenen Streitkräften, gepaart mit einer recht naiven Weltanschauung basierend darauf das andere es schon richten werden und man selber nutznießer spielt.

Und naj Zuviel ist Relativ, man kann es dramatisch sehen (Wie alles in der BRD dramatisiert wird wenn es en vouge ist) oder man sieht es realistisch.
Waldkirch schrieb:Da sind genügend unabhängige Medien die berichten, und die sind Wichtig. Grad für Durchgeknallte die nicht wissen ob sie mal Putin, Trump, Daesh oder sonst was nachlaufen sollten oder sich an sich selbst besaufen in ihren Foren.
Ah da ist ja eine schöne Sammlung an Quatschseiten. Japp die werden sicherlich Sachlich Berichten :Palm:

Ach ja hier haben wir sogar einen Thread für die ganzen bösen bösen Prepper

Diskussion: Der Preppers Thread

naja Hysterie korreliert selten mit der Realität


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19.11.2018 um 12:54
@Waldkirch
@Fedaykin


Mich wundert überhaupt nicht, wie man so eine naive Anschauung haben kann, wenn man das hier als Quelle anführt.

Die schreiben:
Der Focus berichtete in seiner Ausgabe vom 10.11.2018 (S.34) von einer Gruppe ehemaliger und aktiver Bundeswehrsoldaten, die sich auf die Ermordung politischer Gegner vorbereitet. Hierfür seien Todeslisten mit Namen, Bildern und Adressen angelegt worden. Auch geheime Waffendepots sollen angelegt worden sein. Die Gruppe soll etwa 200 Soldaten umfassen, von denen der Großteil dem Kommando Spezialkräfte nahesteht. Die Gruppe ist dem rechten Spektrum zuzordnen und gut organisiert: Wie bereits vergangene Woche bekannt wurde, warnte ein MAD-Oberstleutnant die KSKler vor Razzien und sabotierte auf diese Weise Ermittlungen des BKA. Der MAD-Oberstleutnant war zuvor selbst beim KSK gewesen. Der Focus spricht von einer „Schattenarmee“. (ak)
Die fassen die Artikel der taz und des Focus (der grob das schreibt, was auch die taz berichtet) grob zusammen, und picken dabei natürlich das dramatischste heraus. Den Bezug zu Preppern verschweigen sie darin völlig.

Auch eine Möglichkeit, den Lesern eine Meinung einzupflanzen.

Fedaykin nur markiert, damit er das hier liest.


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19.11.2018 um 13:01
Fedaykin schrieb:Und naja man kann natürlich der TAZ glauben, aber das kann man auch der Bild, oder den Truthern.
Bild und Truther sind ja wohl eher Dein Metier.

Eine Ansammlung rechtsterroristischer Krimineller innerhalb einer staatlichen Institution, ist ernst und zwar sehr ernst.
Fedaykin schrieb:Man kann sich das ja mal auf gut nur noch ca 200 000 Menschen umrechnen. Und ja es ist ein Geschäft wo man mal aus der Wohlfühlzone rauskommt.
Mich haben eher die Gedankengänge dahinter interessiert, und da war es zappenduster. Das lag ernsthaft wohl eher bei Truthern und Chemtrails etc., ein toxisches Filtrat fehlinterpretierter Männlichkeit.


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19.11.2018 um 13:19
Waldkirch schrieb:Nein das funktioniert nur über Journalismus
Jornalismus ist ein Mittel dafür, deswegen ist es gut, eine freie Presse zu haben. Aber es gibt andere Kontrollmechanismen. Zusammen ergänzen sie sich zu einer grundsätzlich wirkungsvollen Kontrollinstanz.
Und bevor man ein allzu großen Loblied auf die Presse singt, muss man auch bedenken, dass Medien neben der Liebe zu Wahrheit auch wesentlich profanere und der Wahrheitsfindung manchmal entgegen stehende Interessen haben.
Waldkirch schrieb:Ich hab mich eingelesen in diese Kakophonie aus Militaria, Prepper, sonst was Wooootaaan und was weiß ich nicht alles. Ich hab mich mit Widerwillen abgewendet bei der elitären
Ansammlung einer Klippschule.
Du hast vermutlich in einer Filterblase gelesen, was du lesen wolltest, ohne das Gelesene in einen Kontext einzuordnen. Natürlich findet man viel, wenn man konkret sucht. Aber dann fehlt eben die Einordnung des Gefundenen in den Zusammenhang.

Medien sind wichtig und ein Grundpfeiler einer Demokratie. Aber man muss das Gelesene auch bewerten und einordnen. Dabei kann enorm viel schief gehen, sowohl bei der Auswahl der Medien, als auch beim Verständnis des Gelesenen.
Es wird immer wieder Vorfälle geben. Bei knapp 180.000 Menschen werden stets einige dabei sein, die andere Werte verfolgen. Die frage ist dann nur, welche Maßnahmen es gibt, die das im Zaum halten.


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19.11.2018 um 13:49
@Waldkirch
Beitrag von Waldkirch, Seite 1
Waldkirch schrieb:Da sind genügend unabhängige Medien die berichten
Clever, dabei die mit zu nehmen die nur bei anderen abgeschrieben haben und dramatisieren :D


Du hast mich außerdem verwirrt. Was genau sind denn jetzt Einzelfälle und was nicht?


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