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GELD - gesetzliche Höchstgrenze setzen!

374 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Euro, NWO, Dollar, Unterdrückung

GELD - gesetzliche Höchstgrenze setzen!

16.02.2009 um 09:19
Ich erinnere mich gern daran, dass ein Allmyaner mir vor etlichen Monaten weismachen wollte, dass, wer mehr als 12.000 EUR pro Jahr verdient, ein ausbeuterisches Kapitalistenschwein sein muss, das "an die Wand gestellt" gehört.

Setzen wir also die Einkommensobergrenze auf 12.000 EUR pro Anno fest. Haben wir die verdient, nehmen wir den Rest des Jahres unbezahlten Urlaub für gemeinnützige Arbeit.
Sonstige Vermögenswerte, also Immobilien, Automobile, Wohnungseinrichtung, Unterhaltungselektronik, Medien, Kleidung etc. sollten 1.000 EUR pro Kopf nicht übersteigen dürfen. Dann sollte eine Inhaftierung wegen Diebstahl von Volkseigentum erfolgen, mit Zwangsarbeit in der Asse.

Gez. Pol Pot
(nach Diktat vergreist)


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romai
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16.02.2009 um 09:38
@lonespirit

Würdest Du mal erläutern, bei welchem Betrag des Einkommens respektive Besitzes Du die Grenze für einen Einzelnen setzen würdest?

Gruß
Robert


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prousa
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16.02.2009 um 11:10
immer die gleiche neiddiskussion der erfolglosen......


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25h.nox
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16.02.2009 um 12:42
@prousa reichtum hat in der regel wenig mit erfolg zu tun, die wirklicher reichtum wird selten auf ehrlichem wege erlangt


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romai
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16.02.2009 um 12:47
@25h.nox
25h.nox schrieb:reichtum hat in der regel wenig mit erfolg zu tun, die wirklicher reichtum wird selten auf ehrlichem wege erlangt
Wenn jemand Reichtum (auf welchem Wege auch immer) erlangt, ist das meines Erachtens zumindest für denjenigen ein ERFOLG

Gruß
Robert


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16.02.2009 um 12:51
@romai
@25h.nox
Der Zweck heiligt natürlich nicht die Mittel.
Auf legalem Wege erlangtes Geld sollte nicht in der Höhe gedeckelt sein.
Mit illegalen Machenschaften erlangtes Vermögen sollte nicht erst ab einer gewissen Grenze eingezogen werden können.


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romai
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16.02.2009 um 12:56
@emanon

Da bin ich ganz Deiner Meinung. Ich hab mich ein wenig unglücklich ausgedrückt. Ich bezog meinen Beitrag natürlich nur auf legal erworbenes Vermögen.
Sorry!

Gruß
Robert


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16.02.2009 um 14:25
reichtum hat in der regel wenig mit erfolg zu tun, die wirklicher reichtum wird selten auf ehrlichem wege erlangt
---------------

Leider doch, wobei manche natürlich eine Selstame Definition von Unehrlich habe.


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16.02.2009 um 14:49
So etwas scheitert doch schon an der persönlichen Gier der Menschen.

Es ist doch ein ziemlich allgemein gehegter Wunsch, irgendwann auch mal zu ,,den Reichen" zu gehören, sprich sich alles leisten zu können, was man gerne haben würde, überall hinfahren zu können, wo man schon immer mal sein sollte etc.

Michael Moore hat es mal sinngemäß in einem seiner Bücher geschrieben:
,,Wir beschränken die Reichen nicht, weil wir immer hoffen, dass wir eines Tages auch zu ihrem Klub gehören und dann natürlich auch selbst keine Schwierigkeiten haben möchten."


Außerdem ist es sogar vollkommen natürlich, dass sich Lebewesen Vorteile gegenüber anderen Lebewesen verschaffen, das ist quasi ein natürlicher Überlebensinstinkt.
Da bilden auch die Menschen keine Ausnahme.

Das Ziel der meisten Lebewesen ist es, sich so gut wie möglich zu positionieren und so gut wie möglich zu leben.
Sieht man jetzt mal von einigen zahlenmäßig wenigen Leuten ab, wie etwa Mönchen, die in selbst gewählter Armut leben, dann sollte das auch auf die meisten anderen Leute bis zu einem gewissen Grad zutreffen.

,,Reiche" sind ja schon immer ein beliebtes Hassobjekt für Leute mit geringerem Besitz gewesen. Aber diese Reichen haben irgendwann einmal, ob nun sie selbst oder ihre Vorfahren, sich einfach Vorteile verschafft aufgrund bestimmten Wissens, Tatkraft, Intelligenz oder aus sonst einem Grund.
Es ist ja nicht so, dass man morgens aufsteht und auf einmal Milliardär ist, ohne das dafür Vorfahren oder man selbst etwas getan hätte.


Die absolute finanzielle Gleichheit aller Menschen scheitert in der Realität, weil es ein natürlicher Instinkt von Menschen ist, sich Vorteile gegenüber anderen zu verschaffen.


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16.02.2009 um 14:59
Und seien wir doch mal ehrlich:

Wo hat bisher der von den Linken so geliebte ,,echte" Kommunismus oder ,,echte" Sozialismus jemals derart funktioniert, dass er für die gesamte Bevölkerung eines Landes oder wenigstens für den größten Teil gut war?

Ich bilde mir ja ein, kein ganz kleines Wissen in Geschichte und Politik zu haben, trotzdem fällt mir nichts dergleichen ein.

Die Kommunisten haben jedesmal ihre Macht irgendwann missbraucht, um sich selbst wiederum besser zu positionieren und irgendwann schadete es auch der Bevölkerung mehr oder weniger stark, dass alles vom Staat bestimmt werden sollte.

Man erkläre mir nun bitte nicht wieder, dass das ja alles kein echter Kommunismus/Sozialismus gewesen sei, sondern alles falsch angefangen wurde.

Die Theorie eines ,,echten" Kommunismus ist praktisch nicht umsetzbar.


Was ich allerdings befürworte, ist eine Mischung aus Kontrolle und freiem Markt.

Es ist okay, wenn der Staat in gewissen Bereichen eingreift und reglementiert, auf jeden Fall. Beispielsweise ist es schwachsinnig, wenn gewisse Leute Unternehmen gegen die Wand fahren und dann noch bequem dafür Abfindungen kassieren, dass man sie aufgrund ihrer Fehler rauswirft.

Aber es macht keinen Sinn, Einkommen allgemein auf beispielsweise 12000 € zu deckeln, weil irgendwann der Anreiz fehlt, sich zu engagieren, da man eh nicht mehr bekommt.


Ich bin weder für Neokapitalismus, noch für Kommunismus oder Sozialismus, sondern für eine intelligente, moderne soziale Marktwirtschaft.


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16.02.2009 um 16:13
@lonespirit
lonespirit schrieb:und andere Menschen(mengen ) haben GARNICHTS, aber ist völlig in Ordnung und natürlich gerecht.
aber da spricht doch dein subjektives empfinden, welches ungerechtigkeit wittert und nicht irgendeine tiefergehende überlegung. ist der reiche dem armen denn auf irgend eine weise verpflichtet? muss man als reicher seinen reichtum zwangsläufig von den armen "gestohlen" haben?

diese "nehmen wir´s doch von denen, die haben ja genug."-rhetorik hat, von deinem eigenen gerechtigkeitsempfinden mal abgesehen, keinerlei grundlage. wie erklärst du eigentlich das verweigern von besitz zugunsten von leuten, die nur unwesentlich zu wohlstand und wachstum beigetragen haben?


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lonespirit
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16.02.2009 um 16:32
KC hat es schon ganz treffend ausgedrückt: die eigene Gier will sich den Weg in die Dekadenz ja nicht verbauen. Naja abgesehen von der menschlichen Seite den schwächeren zu helfen, was in der Kapitalwirtschaft anscheinend als lächerlich angesehen wird, ist es nunmal so das diese Erde in ihrer Größe begrenzt ist genauso wie die Werte die sie hervorbringt. Eine gleichmäßige Verteilung ist also unvernünftig, sinnfrei und eine unverschämte Forderung an jene die eh nicht mehr wissen wohin mit ihrem Geld. Is klar.
Leute wo läge denn das Problem Menschen mit einem Privatvermögen von über 1 Mrd die Überschusse zurückzufordern oder ewntsprechen zu besteuern. Das dieses Geld in der Gesellschaft zum Wohle aller genutzt werden könnte ist unvorstellbar und blödsinn oder wie?


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16.02.2009 um 16:38
@lonespirit
Ich gehe mal davon aus, das du nicht betroffen wärest. :D
Ich bin nach wie vor ein Fan davon, mit legal erworbenem Geld so verfahren zu dürfen wie es mir beliebt. Von einer Deckelung halte ich nichts.
Eine Umsetzung deines Vorschlages in der BRD steht aber auch in nächster Zeit nicht auf der Tagesordnung.


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lonespirit
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16.02.2009 um 16:57
@emanon
nein sicher nicht und das wohl weltweit...
daher dürfen wir uns noch eine ganze weile an dieser gerechten und gut durchdachten Verteilung der Güter und Geld auf Erden erfreuen, Danke ;)


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16.02.2009 um 17:19
oder entsprechend zu besteuern.
aha! ja, das wäre in der tat eine möglichkeit, die ich unterstützen würde, denn hierbei wird man nicht radikal in seiner besitzerweiterung beschränkt, sondern die gesellschaft profitiert vom eigenen gewinn, an dem sie über steuereinnahmen beteiligt ist.

das problem ist aber, dass man spitzensteuersätze schon weltweit auf ein annährend gleiches niveau setzen müsste, um steuerflucht unmöglich zu machen und das wird nun wirklich nicht in absehbarer zeit passieren. momentan würde eine solche regelung mit wirklich hohen sätzen für die wirklich reichen doch kaum was bringen.

es sei auch mal angemerkt, dass man selbst bei spitzensteuersätzen von 90% nicht unbedingt zum sozial-wunderstaat wird, denn dass man es überhaupt nötig hat, überlegungen wie hier im thread anzustellen, deutet ja auf tiefergehende mängel hin.


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a.cartman
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16.02.2009 um 17:57
dachte das Geld dient dem Menschen, nicht der Mensch dem Geld?


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16.02.2009 um 19:20
Ein Punkt den ich hier ganz vermisse: Euch ist schon bewusst, dass niemand mal eben mehrere Millionen im Sparstrumpf hat oder? Dieses Privatvermögen steckt direkt im Umlaufvermögen von Firmen und hilft so auch Arbeitsplätze aufzubauen und zu sichern. Also erfüllt großes Privatvermögen sehr wohl einen gesellschaftlichen Nutzen.

Begrenzt man das Privatvermögen, so sind größere Betriebe nur noch von staatlicher Seite her möglich. Ob das sinnvoll ist?


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a.cartman
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16.02.2009 um 19:34
Henry Kissinger ( mit echtem Namen: Avraham Ben Elazar) sagte mal:

"Wer das Geld kontrolliert, kontrolliert die Welt."


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17.02.2009 um 01:08
Wer reich ist und was tun will, kann sich hier engagieren und sich gut zu fühlen..
http://www.bewegungsstiftung.de/stiftung.html

Will der Threadsteller wieder die Vermögenssteuer einführen?
DIe ist ja abgeschafft. Warum eigentlich?

Selbst Millionäre haben sozusagen ein Gewissen, also manche und wollen die selbst wieder haben.
http://www.hinzundkunzt.de/hk/strassenmagazin/ausgabe/titelthema/~article~867/

Nun ich kann mich da nicht reinversetzen reich zu sein, aber wenn man mehr Geld hat. als man braucht, was macht man eigentlich damit? Und was hat man davon, wenn man nicht mehr da ist?

Jeder hat ein gutes gefühl, wenn er was Gutes tun kann. An dem Nerv sollte man kitzeln anstatt zu regulieren..Nur wie?


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17.02.2009 um 07:57
@starmouse

Wenn man mehr Geld hat, als man braucht, dann steckt man das beispielsweise in Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsprojekte hierzulande und anderswo. Im Falle meiner Familie beispielsweise in Dorfentwicklung in Nicaragua, Frauenhäuser in der BRD, Obdachlosenarbeit in Irland und Migrantenbildung in Frankreich.

Hat eigentlich weniger damit zu tun, dass man sich gut fühlt, weil man Gutes tut, sondern mehr damit, dass man selbst in einem Scheisshaufen gross geworden ist und weiss, wie es einem da geht.

I've looked on life from both sides now..., wie Joni Mitchell einst sang.


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