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Der Fall Uwe Barschel

Der Fall Uwe Barschel

16.04.2019 um 22:17
Könnt ihr mir den Namen des Privatermittlers nennen, der gerade noch sagte, er sei der Lösung des Falles ganz nah und dann tot in einem Zürcher Puff gefunden wurde?

Könnt ihr mir auch den Namen des südafrikanischen Waffenhändlers aus der einschlägigen TV-Doku nennen?


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17.04.2019 um 00:12
Momjul
schrieb:
Könnt ihr mir auch den Namen des südafrikanischen Waffenhändlers aus der einschlägigen TV-Doku nennen?
Dirk Stoffberg


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Der Fall Uwe Barschel

17.04.2019 um 19:30
Momjul
schrieb:
Könnt ihr mir den Namen des Privatermittlers nennen, der gerade noch sagte, er sei der Lösung des Falles ganz nah und dann tot in einem Zürcher Puff gefunden wurde?
Der Privatermittler hieß Jean Jaques Griessen


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Curry.
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Der Fall Uwe Barschel

17.04.2019 um 19:40
Ich habe die Namen mal gegoogelt, man findest fast nichts über diese Personen.


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17.04.2019 um 21:39
Danke für die Infos.

Das war imho in der Doku über die 3 Ansätze Mord - Suizid - Sterbehilfe.

Ich habe da leider gerade keinen Zugriff drauf.


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Der Fall Uwe Barschel

17.04.2019 um 21:42
Ich rate allgemein Interessenten an den Fällen Barschel und Palme, sich auch mal mit den österreichischen Skandalen Lucona und bes. Noricum zu befassen.

Da können auch Zusammenhänge existieren.


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Der Fall Uwe Barschel

18.04.2019 um 20:19
@Momjul

Jean-Jaques Griessen ist eine interessante Figur in diesem Geschäft. Er verfügte über viele Kontakte im Bereich von Geheimdiensten, Unterhändlern, Privatermittlern usw. Er hatte seiner Zeit auch für den ehemaligen deutschen Agenten Werner M. gearbeitet. Ihm ist mMn zuzutrauen, dass er tatsächlich möglicherweise brisante Informationen/Erkenntnisse gewann. Sein Ableben passt auch nicht zu seiner Lebensweise. er galt als höchst vorsichtig, ständig bewaffnet und keinesfalles leichtsinnig. Doch egal ob er etwas herausfand oder eben nicht, wir werden keine Information darüber bekommen. Der Waffenhändler Dirk Stoffberg spielt vor allem wegen seiner Aussagen/Informationen bzgl. dieses Falles eine Rolle. Er selbst war nach eigenem Bekunden nicht beteiligt. Ob es nur Behauptungen waren oder nicht, weiß niemand. Auch er verstarb zeitnah zu jenen Aussagen.


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Der Fall Uwe Barschel

25.04.2019 um 00:51
Vielen Dank!

Ich sehe Verwicklungen in den Iran-Irak-Krieg wie bei Noricum. In beiden Fällen lebten Verantwortliche früh ab.


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Der Fall Uwe Barschel

25.04.2019 um 06:39
Mögliche, denkbare Zusammenhänge gibt es durchaus. Zu jener Zeit wurden im großen Stil Waffen illegal über Drittländer und Mittelsmänner in Kriegsgebiete z.B. Iran/Irak verschoben. Diese Aktionen wurden maßgeblich über die Geheimdienste organisiert und verantwortet. Mit dem Auffliegen der Iran-Contra-Affäre wurde erst die Dimension deutlich. Es gibt keine -mir beknnten- tatsächlichen Beweise dafür, jedoch kann man darüber spekulieren, wer, was, wann gewußt und wie damit umgegangen sein könnte. Sehr gut möglich also, dass Schlüsselfiguren aus der Politik wie Uwe Barschel und Olof Palme hier in irgendeiner Weise verwickelt gewesen sein könnten, fatale Folgen für jene Personen nicht ausgeschlossen. Dummerweise ist das aber Spekulation, weil mögliche Akten oder Berichte dazu -sofern es sie gibt- sicher der Geheimhaltung unterliegen und damit nicht als Beweise/Indizien herangezogen werden können. So gibt es nur vereinzelte Aussagen von teilw. dubiosen Quellen oder Auffälligkeiten im Umgang mit Schlüsselfiguren oder Sterbefällen.


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Der Fall Uwe Barschel

30.04.2019 um 21:12
Im Fall Noricum, der Voest-Tochter, die aus den Hermann-Göring-Werken hervorgegangen war, ging es im Kern um Weiterentwicklungen der Fernkanonen des Kanonenentwicklers Gerald Bull.
Der war m. M. Kanadier und kam mit seinen genialen Erfindungen im Gestrüpp der US-Bürokratie nicht durch. Dann ging er nach Südafrika, wo noch die Weißen herrschten, und ließ nach Kritik hieran seine Waffen an den Golf liefern.
Später wurde er nach Warnungen liquidiert.
Aber schon vorher gab es auf österreichischer Seite viele ungeklärte Todesfälle.


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Der Fall Uwe Barschel

05.04.2020 um 09:29
@all

1. Ist es nicht merkwürdig das der BND eine Akte mit etwa 400 Seiten Ermittlungsergebnisse zum Fall Uwe Barschel bis Heute Sonntag den 5.April 2020 unter Verschluss hält ?

2. Und ist es nicht mehr als merkwürdig das sich die Staatsanwaltschaft Lübeck und Kiel weigern den Fall Barschel wieder auf zu rollen ?
Aussage b.z.w Ausrede Staatsanwaltschaft. Keine hinreichende Hinweise auf Täterschaft durch Dritte. Dies obwohl auf einem Weinglas ein fremder Fingerprint und fremde DNA gefunden wurde. Meiner Meinung nach ein klarer Verstoss gehen das Legalitätsprinzip.

3. Warum wurde Staatsanwalt Heinrich Wille massiv bei den Mordermittlungen behindert ?


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Der Fall Uwe Barschel

06.04.2020 um 13:15
@EC145

Deine Fragen sind leicht zu beantworten:

zu 1.): Nein
zu 2.): Nein
zu 3.): Er wurde nicht behindert.

Und das schreibe ich Dir, obschon ich zu denen gehöre, die von einem Mord überzeugt sind.


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Der Fall Uwe Barschel

06.04.2020 um 13:26
Es gibt keine Hinweise auf eine Täterschaft Dritter:

Beitrag von monstra, Seite 25

Der Staatsanwalt (StA) Wille durfte sogar seine Sicht der Dinge veröffentlichen:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/STA/Info_material/Infos_PDF/Barschel/doku_teil2_wille.pdf?__blob=pu...

Nur nachdem auch er keinen Tatverdächtigen ausfindig machen konnte, wurde er vom Generalstaatsanwalt aufgefordert, die Mordermittlungen einzustellen. Eine Wiederaufnahme wurde mangels neuerer Erkenntnisse abgelehnt. Im Übrigen ist ein StA, der diffusen Theorien hinterherläuft, für jede Justiz ein Problem.

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/STA/Info_material/Infos_PDF/Barschel/doku_teil1_rex.pdf?__blob=publ...

Die Akte des BND betraf etwaige Erkenntnisse des Nachrichtendienstes zur Stasi-Spur oder sonstigen Geheimdiensten. StA Wille hat in diese Akte Einsicht genommen. Die relevanten Erkenntnisse sind in seine Darstellung eingeflossen.

Im Übrigen sind auch die Ermittlungsakten "unter Verschluss", d.h. nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Gleiches gilt für Akten des BND, weil solche Unterlagen immer auch die nachrichtendienstliche Methodik, Quellen und Kontakte zu Partnerdiensten enthalten.


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08.04.2020 um 00:51
OpLibelle
schrieb:
zu 3.): Er wurde nicht behindert.
Er wurde mMn indirekt durch die übergeordnete Instanz behindert, als z.B. Klarnamen von Zeugen an die Presse durchgestochen und von dieser auch veröffentlicht wurden. Damit wurden nicht nur die Zeugen selbst gefährdet, sondern auch die mögliche Aussagebereitschaft weiterer Zeugen abgewürgt. Zudem wurde Wille auch mehrfach durch die eigenen Vorgesetzten in der öffentlichkeit diskreditiert und ihm ein ein Maulkorb verpasst. Auch wenn nicht klar ist, ob die angestrebten Ermittlungen auch zu einem anderslautenden Ermittlungsergebnis geführt hätten, hätte es diese Scharmützel nicht gegeben, war das in meinen Augen schon eine Behinderung seiner Arbeit.
monstra
schrieb:
Es gibt keine Hinweise auf eine Täterschaft Dritter
Ich sehe das mehr so: Hinweise gab es. Aber es konnten keine Beweise erbracht werden. Es liegt im Auge des Betrachters, die Hinweise zu bewerten. Die Generalstaatsanwaltschaft hat die Indizien gewertet und da sich nichts konkretes daraus ermitteln ließ, die Mordermittlungen eingestellt. Das mag formaljuristisch alles so auch korrekt sein. Ich möchte das nicht in Abrede stellen. Dennoch spricht für mich klar mehr für ein Kapitaldelikt als für Suizid.


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08.04.2020 um 21:05
monstra
schrieb:
Im Übrigen ist ein StA, der diffusen Theorien hinterherläuft, für jede Justiz ein Problem.
Wäre ein Staatsanwalt, der sich von Anfang an auf eine Theorie versteift (wie bei Lee Harvey Oswald), nicht auch ein Problem?
Slaterator
schrieb:
Dennoch spricht für mich klar mehr für ein Kapitaldelikt als für Suizid.
Was hältst du von der Theorie des assistierten Suizids?


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09.04.2020 um 11:45
proteus
schrieb:
Was hältst du von der Theorie des assistierten Suizids?
Ähnlich unwahrscheinlich wie der Alleinsuizid. Zumindest für mich.


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09.04.2020 um 12:33
Slaterator
schrieb:
war das in meinen Augen schon eine Behinderung seiner Arbeit
Das kommt eben darauf an. Ein Staatsanwalt (StA) genießt keine richterliche Unabhängigkeit. Er ist weisungsunterworfener Beamter. Er kann also nicht nach Lust und Laune ermitteln, wie er möchte.

Sehen nun die Vorgesetzten keinen Anhaltspunkt für ein Kapitalverbrechen, überzeugen sie die Ermittlungsergebnisse nicht, dann müssen sie dem Staatsanwalt irgendwann "behindern". Sie müssen ihn dann darauf hinweisen, dass es da vielleicht noch andere ungeklärte Fälle gibt, denen er sich doch bitte auch mal zuwenden möge.

Aus politischen Gründen (ja, genau!) hat man StA Wille viel mehr Freiheiten gelassen, als es allgemein üblich wäre. Obwohl er für die Landesregierung schon lange ein Ärgernis war, weil er sich nach deren Sicht der Dinge in einer abwegigen These festgebissen hatte. Aber man wollte sich eben gerade nicht vorwerfen lassen, ihn zu behindern oder mundtot zu machen. Den Vorwurf hat StA Wille auch nie gegen seine Justizverwaltung erhoben. Er durfte sogar - relativ einzigartig in Deutschland - seine Ansicht gleichberechtigt mit der des GStA Rex veröffentlichen. So kann sich jeder selbst ein Bild machen.
Slaterator
schrieb:
Die Generalstaatsanwaltschaft hat die Indizien gewertet und da sich nichts konkretes daraus ermitteln ließ, die Mordermittlungen eingestellt.
Das war nicht die GStA. Auch Staatsanwalt Wille selbst musste schon zugeben, dass er keine Indizien für seine Tathypothese erbringen konnte. Zuletzt blieben ihm nur ein leeres Wiskeyfläschchen sowie Barschels Aufzeichnungen über "Roloff". Nicht mal ein mögliches Tatmotiv konnte StA Wille ermitteln. Da gab es nur haltlose Spekulationen.


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12.07.2020 um 11:49
john-erik
schrieb am 30.07.2012:
Da finde ich den Flugzeugabsturz in lübeck vom Mai 87 schon ein viel stärkeres Indiz.
Gab die Flugunfalluntersuchungsstelle jemals offiziell bekannt, das tatsächlich der ausgefallene Radarhöhenmesser der Grund des Absturzes war?


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12.07.2020 um 11:54
MuePet353
schrieb:
Gab die Flugunfalluntersuchungsstelle jemals offiziell bekannt, das tatsächlich der ausgefallene Radarhöhenmesser der Grund des Absturzes war?
Nein, im Gegenteil. Wenn ich das richtig erinnere, liess sich keine Fehlfunktion am Höhenmesser nachweisen. Als offizielle Unfallursache gilt ein Pilotenfehler, bei dem die Wetterbedingungen ein ergänzender Faktor waren.


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12.07.2020 um 12:03
Wo startete die Cessna mit Herrn Barschel an Bord? Handelte es sich um einen Inlandsflug?


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