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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

423 Beiträge, Schlüsselwörter: Evolution, Roboter, Unsterblichkeit

Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 16:12
Unter diesen Aspekten finde ich das gar nicht mehr so reizvoll. Ich will ja unsterblich sein, nicht aber eine Kopie von mir haben, die unabhängig von mir ist. Wenn ich tot bin, bin ich tot.
Alles was dann lebt, ist eine Kopie von mir, die nicht ich ist.

Edit: nicht sehr reizvoll. Eigentlich total sinnlos.


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 17:08
@Yooo

Jeder wie er mag.
Ich bin echt nicht technikfeindlich und sitz in einer Höhle rum, wo ich auf einem alten Commodore C64 tippe :D

Aber nee, für mich ist das totale Entmenschlichung, eine Auflösung all dessen, was den Menschen ausmacht, wenn der sein Bewusstsein in eine Maschine lädt und glaubt, damit physische Unsterblichkeit zu erlangen.
Lass mal. Ich mag das Leben, ich strebe nicht danach, möglichst bald zu sterben oder so.

Aber ich will garantiert nicht irgendwann als Roboter rumlaufen oder in einer Matrix leben.

Wir sollten den Tod als Teil des Lebens akzeptieren, statt ihn als Krankheit oder Betriebsunfall zu sehen.
Er ist ja auch eine Vorbedingung dafür, dass es überhaupt Entwicklung und neues Leben gibt.


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 17:14
Alphabetnkunst schrieb:Unter diesen Aspekten finde ich das gar nicht mehr so reizvoll. Ich will ja unsterblich sein, nicht aber eine Kopie von mir haben, die unabhängig von mir ist. Wenn ich tot bin, bin ich tot.
Alles was dann lebt, ist eine Kopie von mir, die nicht ich ist.

Edit: nicht sehr reizvoll. Eigentlich total sinnlos.
Kommt auf die Sichtweise an. Wenn es zwei Versionen von dir gäbe, die beide die selben Erinnerungen und dieselbe Persönlichkeit haben, wieso sollte dann die eine über die andere erhoben werden?


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 17:20
Kc schrieb:Aber nee, für mich ist das totale Entmenschlichung, eine Auflösung all dessen, was den Menschen ausmacht, wenn der sein Bewusstsein in eine Maschine lädt und glaubt, damit physische Unsterblichkeit zu erlangen.
wieso wäre es für dich eine totale Entmenschlichung?
Kc schrieb:Wir sollten den Tod als Teil des Lebens akzeptieren, statt ihn als Krankheit oder Betriebsunfall zu sehen.
Also ich sehe es schon so, das nicht selbstgewählter Tod Krankheit oder Betriebsunfall ist. Wieso sollte ich mir von der Biologie oder Unfällen vorschreiben lassen, wie lange ich leben darf?

Und sterben wird ja auch dann noch zum Leben gehören (siehe meine Erläuterung dazu, warum wirklich ewiges Leben überhaupt nicht existieren kann), nur halt erst dann, wenn der Betroffene auch bereit dazu ist.


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 17:33
Taln.Reich schrieb:wieso wäre es für dich eine totale Entmenschlichung?
Weil ein Mensch ein lebendiges Wesen ist.
Ein Wesen aus physischem, lebendigem Körper, Geist und Seele. Ein Mensch ist für mich keine Maschine.
Zum Menschsein gehört auch der irdische Tod. Das ist Teil der Natur, Teil des Seins.
Taln.Reich schrieb:Wieso sollte ich mir von der Biologie oder Unfällen vorschreiben lassen, wie lange ich leben darf?
Dir schreibt niemand was vor.
Es passiert einfach. Es hat auch niemand der Sonne vorgeschrieben, dass die heute morgen aufgegangen ist. Sie ist einfach aufgegangen.
Wir haben kein einklagbares Recht darauf - einklagbar vor wem denn? - genau soundsolange zu leben.
Vielleicht sprengt sich gleich jemand in der U-Bahn, wenn ich zum Kino fahre, direkt neben mir in die Luft und ich bin tot.
So ist das halt. Da kann ich niemandem Vorwürfe machen oder lamentieren, dass ich viel zu früh gestorben sei.
Taln.Reich schrieb:Und sterben wird ja auch dann noch zum Leben gehören (siehe meine Erläuterung dazu, warum wirklich ewiges Leben überhaupt nicht existieren kann), nur halt erst dann, wenn der Betroffene auch bereit dazu ist.
Ich denke eher, dass Angst und Zorn vor dem irdischen Tod weiter zunehmen werden. Weil es einen eben am Ende doch erwischt.
Der Tod wird immer weniger als Teil des Lebens akzeptiert, das ist der Fehler des modernen Menschen.


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 17:34
Kc schrieb:Wir sollten den Tod als Teil des Lebens akzeptieren, statt ihn als Krankheit oder Betriebsunfall zu sehen.
Er ist ja auch eine Vorbedingung dafür, dass es überhaupt Entwicklung und neues Leben gibt.
Tu ich auch, sterben werde ich auch mit Kopie, nur die Kopie lebt weiter und hat eine Chance und auch die Kopie wird irgendwann sterben.
Es geht für mich um die Entwicklung.
Es wäre für mich die ultimative Möglichkeit, eine neue Form des Lebens zu erkunden und zu schaffen.
Selbst neu erfinden, selbst neu erschaffen, selbst neu definieren.
Darum würde es für mich gehen.


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 17:50
Kc schrieb:Weil ein Mensch ein lebendiges Wesen ist.
Ein Wesen aus physischem, lebendigem Körper, Geist und Seele. Ein Mensch ist für mich keine Maschine.
Zum Menschsein gehört auch der irdische Tod. Das ist Teil der Natur, Teil des Seins.
Das ist deine Ansicht.

Wieso muss der irdische Tod zwangsläufig zum Menschsein gehören? Und wieso sollte ein Upload keinen Geist und Seele haben?
Kc schrieb:Wir haben kein einklagbares Recht darauf - einklagbar vor wem denn? - genau soundsolange zu leben.
Aber wenn die Lebensspanne erweitert werden kann, sollte dies dann wirklich nicht getan werden nur weil es nicht Teil der Natur ist?
Kc schrieb:Ich denke eher, dass Angst und Zorn vor dem irdischen Tod weiter zunehmen werden. Weil es einen eben am Ende doch erwischt.
Derartig extreme Emotionen wie Angst und Zorn lassen sich nicht auf Ewig aufrechterhalten. Wenn das gefürchtete/gezornte nicht verschwindet (und der Tod ist letztlich unausweichlich, egal was) wird mit genügend Zeit Akzeptanz eintreffen.


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 18:03
Taln.Reich schrieb:Kommt auf die Sichtweise an. Wenn es zwei Versionen von dir gäbe, die beide die selben Erinnerungen und dieselbe Persönlichkeit haben, wieso sollte dann die eine über die andere erhoben werden?
Weil wenn es zwei sind, es ja nicht ein und diesselbe Person sein kann, also nicht ich.
Da bringt es auch gar nichts, wenn etwas meine Persönlichkeit hat.
Wenn ich ja sterbe, bin ich ja tot. Und genau das soll Unsterblichkeit ja verhindern.


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 18:09
Alphabetnkunst schrieb:Weil wenn es zwei sind, es ja nicht ein und diesselbe Person sein kann, also nicht ich.
Da bringt es auch gar nichts, wenn etwas meine Persönlichkeit hat.
siehe es so: beide Versionen sind, obwohl sie unabhängig voneinander existieren, kontinuierliche Weiterführungen deiner selbst und damit du (es gibt dich dann also zweimal) , solange also eine Version noch da ist bist du auch noch da.
Alphabetnkunst schrieb:Wenn ich ja sterbe, bin ich ja tot. Und genau das soll Unsterblichkeit ja verhindern.
welches du?


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 18:12
Taln.Reich schrieb:siehe es so: beide Versionen sind, obwohl sie unabhängig voneinander existieren, kontinuierliche Weiterführungen deiner selbst und damit du (es gibt dich dann also zweimal) , solange also eine Version noch da ist bist du auch noch da.
So kann ich es nicht sehen.
Der andere wäre erst ich, würde ich durch seine Augen sehen. Es hat zwar meine Persönlichkeit und auch ein Bewusstsein, aber es ist nicht meines.
Es ist genauso wie meines, aber es ist nicht meines.
Die Person, die dann lebt, bin also nicht ich, sondern etwas anderes, das wie ich ist.


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 18:17
Alphabetnkunst schrieb:So kann ich es nicht sehen.
Der andere wäre erst ich, würde ich durch seine Augen sehen. Es hat zwar meine Persönlichkeit und auch ein Bewusstsein, aber es ist nicht meines.
Es ist genauso wie meines, aber es ist nicht meines.
Die Person, die dann lebt, bin also nicht ich, sondern etwas anderes, das wie ich ist.
Aber wenn du nun nicht wüsstest, welche Version zuerst da war, woran würdest du dann feststellen, welche Version nun du bist? Würden sich nicht beide Versionen als "du" empfinden?


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 18:20
Taln.Reich schrieb:Aber wenn du nun nicht wüsstest, welche Version zuerst da war, woran würdest du dann feststellen, welche Version nun du bist? Würden sich nicht beide Versionen als "du" empfinden?
Richtig, beide empfinden sich als mich.
Aber der Roboter ist nicht ich, da ich unabhängig von ihm sterbe, wenn ich sterbe, gibt es nur noch etwas, dass nicht ich ist, es aber so empfindet, nicht aber mehr mich, der nun gestorben ist und also nicht unsterblich sein kann.
Weil mein Bewusstsein wurde ausgelöscht, unabhängig davon, dass eine Kopie da draußen rumläuft.
Was meine Kopie also glaubt, ist irrelevant, weil nicht ich es bin, der es glaubt, sondern er.


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 18:25
Alphabetnkunst schrieb:Weil mein Bewusstsein wurde ausgelöscht, unabhängig davon, dass eine Kopie da draußen rumläuft.
Was meine Kopie also glaubt, ist irrelevant, weil nicht ich es bin, der es glaubt, sondern er.
Aber das war nicht meine Frage. Die war ja, wie es den nun ist wenn du nicht sagen kannst, wenn du nicht sagen kannst, wer die Kopie und wer das Original ist.


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 18:26
@Taln.Reich
Erklär mir mal, wie das denn zustande kommen kann?
Du machst eine Kopie deines Bewusstseins und hast dann plötzlich Ammesie?


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 18:35
Alphabetnkunst schrieb:Erklär mir mal, wie das denn zustande kommen kann?
Du machst eine Kopie deines Bewusstseins und hast dann plötzlich Ammesie?
Ich habe dabei jetzt nicht von der praktischen Ebene geredet, sondern von der Metaphysischen.

Auf der praktischen: aus Sicht des Roboter-Du's wurde er aus einem biologischen Körper in seinen jetzigen Übertragen, ohne eine Diskontinuität zu erfahren, also aufzuhören, er selbst zu sein. Aus Sicht des Biologischen Du's blieb er während des ganzen Prozesses in seinem Körper, ebenfalls ohne Diskontinuität, und damit ebenfalls er selbst. Wieso sollte nun die Perspektive des einen über der des anderen stehen?


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 19:27
Taln.Reich schrieb:Wieso sollte nun die Perspektive des einen über der des anderen stehen?
Das ist wie mit denselben und den gleichen Kugelschreiber.
Es ist der gleiche, aber nicht der selbe.
Der Überlebensinstinkt und die Panik vorm Tod, wird immer noch eiskalt zu schlagen, wenn es soweit ist.
Es mag vom Verstand vielleicht ein Trost sein, dass es einen gleichen gibt aber es ist nunmal nicht der selbe.

Jeden Kugelschreiber gibts auch nur einmal, egal wie viele gleiche es gibt.


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 20:48
Taln.Reich schrieb:Auf der praktischen: aus Sicht des Roboter-Du's wurde er aus einem biologischen Körper in seinen jetzigen Übertragen, ohne eine Diskontinuität zu erfahren, also aufzuhören, er selbst zu sein. Aus Sicht des Biologischen Du's blieb er während des ganzen Prozesses in seinem Körper, ebenfalls ohne Diskontinuität, und damit ebenfalls er selbst. Wieso sollte nun die Perspektive des einen über der des anderen stehen?
Weil es keine Rolle spielt, was der Roboter glaubt, weil er es unabhängig von dir glaubt. Ich selbst habe mit dem Roboter nichts zu tun.

Ist doch dasselbe wie mit Zwillingen. Zwei gleiche Menschen, aber dennoch sind es nicht dieselben. Sterbe ich also, ist es mein Zwilling, der lebt, ich aber bin tot. Und mit einem Roboter ist es nicht anders. Roboter lebt, ich aber nicht.
Also ist die Sache mit dem Roboter nicht sehr reizvoll.


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 20:57
Alphabetnkunst schrieb:Weil es keine Rolle spielt, was der Roboter glaubt, weil er es unabhängig von dir glaubt. Ich selbst habe mit dem Roboter nichts zu tun.
kommt drauf an, welches selbst. Nach dem Kopiervorgang sind die beiden Versionen selbstredend unterschiedliche Entitäten, aber beide sind direkte Kontinuationen der Version die vor dem Kopiervorgang existierte.
Alphabetnkunst schrieb:Ist doch dasselbe wie mit Zwillingen. Zwei gleiche Menschen, aber dennoch sind es nicht dieselben. Sterbe ich also, ist es mein Zwilling, der lebt, ich aber bin tot. Und mit einem Roboter ist es nicht anders. Roboter lebt, ich aber nicht.
Das ist nicht dasselbe. Dein Zwilling hatte nie die selben Erinnerungen und die selbe Persönlichkeit wie du, sondern war sein ganzes (bewusstes) Leben lang seine eigene Person.


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 21:06
Taln.Reich schrieb:Dein Zwilling hatte nie die selben Erinnerungen
Dadurch, dass Zwillinge unzertrennlich sind und die gleiche Vergangenheit haben und 100% gleiche Gene, ist es dasselbe.

Aber nun zurück.
Taln.Reich schrieb:kommt drauf an, welches selbst. Nach dem Kopiervorgang sind die beiden Versionen selbstredend unterschiedliche Entitäten, aber beide sind direkte Kontinuationen der Version die vor dem Kopiervorgang existierte.
Aber das spielt doch keine Rolle. So langsam weiß ich nicht, wie man es dir noch deutlicher sagen soll.
Eine Kopie ist eine Kopie und zwar eine Kopie von dir, aber sie ist nicht du. Das bedeutet einfach, dass es nicht du bist (!!!), der weiterlebt, sondern eine Kopie von dir. Und da ist es auch ganz egal, was dein Roboter glaubt.
Und das macht das Ganze eben sinnlos.

Erinnerungen, Bewusstsein, bleiben eben Duplikate, wenn man sie kopiert, sie werden aber nicht verschmelzen, damit es ein und dasselbe ist.


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Unsterblichkeit durch Roboter im Jahre 2045

10.05.2018 um 21:15
Alphabetnkunst schrieb:Dadurch, dass Zwillinge unzertrennlich sind und die gleiche Vergangenheit haben und 100% gleiche Gene, ist es dasselbe.
vielleicht eine ähnliche Vergangenheit, aber sicher nicht die gleiche. Wenn sich z.b. ein Zwilling den Zeh anstößt und beide davon wissen wird trotzdem nur einer sich an den Schmerz erinnern.
Alphabetnkunst schrieb:Aber das spielt doch keine Rolle. So langsam weiß ich nicht, wie man es dir noch deutlicher sagen soll.
Eine Kopie ist eine Kopie und zwar eine Kopie von dir, aber sie ist nicht du. Das bedeutet einfach, dass es nicht du bist (!!!), der weiterlebt, sondern eine Kopie von dir. Und da ist es auch ganz egal, was dein Roboter glaubt.
Und das macht das Ganze eben sinnlos.
Wir haben halt verschiedene Verständnisse dafür, was einen Ausmacht. Für dich kann es nur ein dich geben, egal wie. Ich sehe das anders, ich sehe mich als die Gesamtheit meiner Erinnerung und meiner Persönlichkeit, somit wäre jede weitere Ausgabe dieser Gesamtheit ebenfalls ein gleichwertiges Ich, auch wenn diese verschiedenen Versionen von mir zueinander seperate Entitäten sind.


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