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Das kleinste Teilchen

39 Beiträge, Schlüsselwörter: Wissenschaft, Physik
mr_maloney
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Das kleinste Teilchen

30.05.2003 um 12:13
Ganz meine Meinung!

mfg

Maloney


Ich denke... also bin ich...
denk' ich


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Das kleinste Teilchen

30.05.2003 um 20:41
@florian
diese theorie war gut aber sie kann unmöglich zutreffen.


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Das kleinste Teilchen

02.02.2019 um 21:41
Das kleinste teilchen von dem ich gehört hab ist das Stringteilchen. Es soll sich über mehrere dimensionen erstrecken weil es sehr viel kleiner ist als ein atom.

Die genaue stringtheorie hab ich zwar nicht mehr im kopf aber an die ungefähre sache kann ich mich noch erinnern.

Wird schwierig die Stringteilchen nachzuweisen, wenn das Atom so groß wie dass Sonnensystem ist, ist das Stringteilchen so groß wie ein Baum.


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Das kleinste Teilchen

12.02.2019 um 22:14
Es gibt nicht die Stringtheorie. Es gibt da einen ganzen Sack von. Außerdem müsste es richtiger "Stringhypothese" heißen. Denn eine Theorie kann man falsifizieren. Davon sind die String-"Fans" aber meines Wissens nach weit entfernt.

Die kleinsten (leichtesten) Teilchen (genauer: Fermionen) sind die im sogenannten Standardmodell genannten Erscheinungen samt deren Antiteilchen:

Elektron, Up- und Down-Quark.


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Das kleinste Teilchen

13.02.2019 um 22:35
@Avantega

Leichenschänder! :D
Schwuppdiwupp schrieb:Elektron, Up- und Down-Quark.
Ich hätt da noch das Neutrino im Angebot. ;)

mfg
kuno


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Das kleinste Teilchen

14.02.2019 um 17:59
Korrekt! Hatte ich glatt vergessen. Tschulligung!


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Das kleinste Teilchen

15.02.2019 um 17:13
Ich empfehle u.a. den Wiki-Artikel zum klassischen Elektronenradius...
Wikipedia: Elektron#Klassischer_Radius_und_Punktförmigkeit
;)

Also wer da jetzt an so kleine Kügelchen gedacht hat, die man im Prinzip einfach irgendwie nebeneinander legen und bzgl. ihrer Größe vergleichen könnte... öhm... nope. :D


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Sonnenwind93
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Das kleinste Teilchen

15.02.2019 um 19:01
geil, Archivleichen ausbuddeln. Und man denkt: "Wow tolles thema" bis man merkt, dass der Thread aus 100 Postings ehemaliger Mitglieder und 3 neuen besteht.


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Das kleinste Teilchen

15.02.2019 um 19:20
Sonnenwind93 schrieb:Wow tolles thema" bis man merkt, dass der Thread aus 100 Postings ehemaliger Mitglieder und 3 neuen besteht.
Das ändert sich hoffentlich. Das thema für sich war einfach zu toll um es ignorieren zu können.


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Das kleinste Teilchen

15.02.2019 um 19:20
Stimmt wohl.


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Das kleinste Teilchen

15.02.2019 um 19:26
@Sonnenwind93
Das schöne an so einem alten Wissenschaftsthread ist dass es unter umständen nach 15 jahren neue Erkenntnisse gibt von denen man 2003 noch nichts hätte ahnen können.

Die beantwortung mancher fragen braucht auch hier zeit.

Was haltet ihr im allgemeinen von der Stringhypothese, findet ihr sie interessant oder ist sie für euch uninteressant.


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Sonnenwind93
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Das kleinste Teilchen

15.02.2019 um 19:36
Avantega schrieb:Was haltet ihr im allgemeinen von der Stringhypothese, findet ihr sie interessant oder ist sie für euch uninteressant.
Teiler der Stringtheoerie vermischen sich bei mir anderen Gedanken. teils spiritueller Natur, teils wissenschaftlicher.

Zum beispiel wissen wir, wenn es etwas da ist, dann muss es Gewicht haben. Bei vielen Dingen können wir aber nach gewicht nicht mehr messen und müssen andere Messvariablen erfinden. Das geht von Radio- und AtomStrahlung bis zum Laser .

Vor Kurzem sah ich , dass man es schaffte, ein Teilchen gleichzeitig in zwei unterschiedliche Zustände zu zwingen. Allerdings war das wieder mal irgendeine Doku, weshalb ich die Quelle dazu nicht weiss. Aber irgendwie hat man einen Silikonwürfel genommen, eile ultra dünne siliziumplatte drauf gesteckt und dann( mit Teilchen beschossen ?) festgestellt, dass man also ein teilchen in zwei zuständen gleichzeitig zwingen kann.


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Das kleinste Teilchen

15.02.2019 um 19:52
Sonnenwind93 schrieb:Vor Kurzem sah ich , dass man es schaffte, ein Teilchen gleichzeitig in zwei unterschiedliche Zustände zu zwingen. Allerdings war das wieder mal irgendeine Doku, weshalb ich die Quelle dazu nicht weiss. Aber irgendwie hat man einen Silikonwürfel genommen, eile ultra dünne siliziumplatte drauf gesteckt und dann( mit Teilchen beschossen ?) festgestellt, dass man also ein teilchen in zwei zuständen gleichzeitig zwingen kann.
Ja, guckst du bspw. hier...
Wikipedia: Zustand_(Quantenmechanik)#Superposition_von_Zuständen
https://www.computerbase.de/2018-02/spin-qubits-quantencomputer/


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Das kleinste Teilchen

01.03.2019 um 00:41
Ich glaube das größte Problem um hier auf eine Lösung zu kommen ist, wenn man irgendwann in der Quantenphysik angekommen ist bzw in der Stringtheory, folgt die Physik auch ganz anderen Gesetzmäßigkeiten als dort, wo wir gestartet sind. Als wir angefangen haben unser Atom zu zerteilen und gucken wie viel kleiner es werden kann.

Wenn ich jetzt von der Logik unserer normalen Physik ausgehe und wie schon 2003 hier beschrieben wurde, das Atom immer wieder an einer Stelle 1000x vergrößern würde und diese stelle mir raus nehme und wieder vergrößer könnte ich natürlich bis ins unendliche in den Mikrokosmos gehen. Sind wir aber denn irgendwann in der Quantenphysik bzw Stringtheory angekommen wäre irgendwann mein Teilchen so klein, dass es seine Eigenschaften verändern würde. Dies könnte durch schlichtes Messen geschehen (Quantenphysik siehe dazu auch quantenverschränkung) oder dadurch das strings sich durch mehrere Dimensionen bewegen können und rein theoretisch natürlich einfach ins Nichts übergehen können um woanders wieder auf zu tauchen. Deswegen wäre meine bescheidene Antwort dazu, dass wir irgendwann an einem Punkt wären, wo unser Messobjekt einfach macht was es will und verschwindet und ab da geht es nicht mehr kleiner.

Ansonsten sind momentan leptonen die besten Anwärter auf das kleinste Teilchen.


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Das kleinste Teilchen

01.03.2019 um 02:38
@Polunochnaya
Wo soll man da anfangen? :D
1.Leptonen ist kein Elementarteilchen, sondern eine Überbezeichnung von gewissen Elementarteilchen. Die andere Gruppe sind die Quarks.
2. Die Stringtheorie ist eine quantenmechanische Theorie, sie steht aber nicht äquivalent zu den quantenphysik als solches, sondern ist eine spezielle hypothetische Form davon. Im übrigen eine ziemlich schlechte, da sie kaum Vorhersagen macht, die man falsifizieren kann.
3.Das von dir angesprochene Phänomen, nennt sich Welle-Teilchen Dualismus und nicht die Quantenverschränkung, das ist eine andere Geschichte.
Das Doppelspalt Experiment was du wahrscheinlich meinst, illustriert für den Laien diesen Effekt.
Das was dabei geschieht, kann einem verwirren, denn in Wirklichkeit beschreibt man diese via Feldtheorien.
Sofern ein Elementarteilchen nicht in einem Verbund von Teilchen übergeht, ist es unbestimmt.
Es ist mehr eine Möglichkeit, ein potential, eine Wahrscheinlichkeit.

In teilen ist es schwierig, dies zu verallgemeinern, da zb bestimmte Elementarteilchen nur im Verbund vorkommen und andere wie das Neutrino sofern es nicht wechselwirkt, in gewissen Wahrscheinlichkeiten eines seiner drei Neutrinoarten ist. Ja, ich habe das gerade geschrieben. Es ist, während es nicht wechselwirkt, je nach zurückgelegter Distanzlänge und Energie mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ein Neutrino, ein Myon Neutrino oder ein Tau Neutrino. Jetzt unabhängig davon, dass es das nicht dürfte, werden die Antworten die noch kommen, niemanden einen Sinn geben, der einem befriedigt, denn die jetzt schon zur Verfügung stehenden Antworten, ist von unsere auf Kausalität getrimmtes Gehirn, nicht mehr Sinnstiftend, insofern sollte man blick auf das ganze ein wenig vom Gaspedal runtergehen und die Physik nüchtern betrachten. Warum soll auch das Universum uns eine Antwort geben, die uns zufriedenstellt?

Den letzen Absatz habe ich geschrieben, weil ich denke, dass du ein falsches Gefühl davon hast, was man da an Erkenntnis gewinnen kann und zwar auch im Hinblick darauf, was du für dich da mitnehmen kannst. Das ist alles abgekoppelt von dem, was wir eigentlich im Bezug auf das Universum fragen.


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Das kleinste Teilchen

01.03.2019 um 02:57
Was leptonen sind ist mir klar, ich war allerdings vorhin einfach zu faul jetzt eins zu spezifizieren weil im Prinzip auch Elektronen als unteilbar gelten und sie leptonen sind.

Eben kurz einen Punkt übersprungen, natürlich hast du Recht, wobei in der quantenverschränkung trotzdem das gleiche Phänomen wie im doppelspalt Experiment auftreten kann, weil sie als observale beschränkte Teilchen zusammen bei der Messung korrelieren. Allerdings war ich wohl gerade eher bei der spukhaften Fernwirkung in Gedanken.

Zu Punkt zwei kann ich nur sagen, in meinem Beispiel ging es weniger um Konkurrenz verschiedener Theorien sondern um die Verdeutlichung das irgendwann einfach dass allgemein gültige Konzept nicht mehr passt und wir uns auf den Kopf stellen und lachen können und trotzdem nicht hinter die Unendlichkeit kommen. Allerdings halt ich die Stringtheory nicht für schlecht, wobei auch im lhc jetzt die mögliche Entdeckung der supersymethrie wiederum dafür spricht. Aber es ist eine andere Diskussion als diese und ich will niemand seine Elementarteilchen streitig machen.

Ansonsten stimme ich dir sogar im letzten Absatz komplett zu. Zumindest momentan wird es keine befriedigende Antwort geben. Aber was wäre das Universum schon ohne Rätsel. Langweilig :D

Man verzeihe mir grobe Schnitzer um die Uhrzeit, ich schäme mich in Zukunft dann nach einer Mütze Schlaf ;) @Sungmin_Sunbae


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Das kleinste Teilchen

01.03.2019 um 12:45
Polunochnaya schrieb:Allerdings halt ich die Stringtheory nicht für schlecht, wobei auch im lhc jetzt die mögliche Entdeckung der supersymethrie wiederum dafür spricht.
Eigentlich bevorzuge ich in Bezug auf Theorien ja eher Prädikate wie "falsch" oder "nicht falsch". Bei der Stringtheory ist das leider nicht so einfach, weil eine experimentelle Überprüfung nahezu ausgeschlossen ist. Auch Supersymetrien und Extradimensionen wären kein direkter Nachweis, da diese auch gänzlich ohne Stringtheo erklärbar wären. Man hätte mit einem solchen Nachweis bestenfalls ein Indiz dafür, dass die Theorie nicht falsch ist, mehr nicht.

Für eine direkte Bestätigung wären vermutlich Energien nötig, welche die Möglichkeiten des LHC um ca. das 100 billionenfache übersteigen würden, d.h. ein möglicher Beschleuniger müsste galaktische Dimensionen besitzen, um auch nur in die Nähe dieser Werte zu kommen. Das können wir also vergessen.

Der wirkliche Wert der Stringtheory liegt in den mathematischen Modellen, auf denen sie beruht. Diese waren es auch, die in den Anfangsjahren im Focus standen, bevor man sich daran machte, sie als Kandidaten für eine "Weltformel" zu betrachten. Heute besinnt man sich wieder auf diese Anfänge, weil man erkannt hat, welchen Nutzen diese mathematischen Modelle für die Beschreibung von Teilchen-Interaktionen haben, welche u.a. auch am CERN untersucht werden (Quark-Glunen-Plasma).
Polunochnaya schrieb:Man verzeihe mir grobe Schnitzer um die Uhrzeit, ich schäme mich in Zukunft dann nach einer Mütze Schlaf
Kein Grund sich zu schämen, hier gibt es vermutlich niemanden, der von sich behaupten kann, die QM oder die Stringtheo umfänglich verstanden zu haben. Sich über solche Themen Gedanken zu machen ist schon ein großer Schritt, diese dann auch noch zu artikulieren und niederzuschreiben ist ein noch viel größerer Schritt. Der nächste Schritt ist, sich mit den Gedanken der anderen auseinanderzusetzen, mit den eigenen zu vergleichen, und die richtigen Schlüsse zu ziehen. DAS ist es, was uns voran bringt, oder um es mit den Worten von Prof. Harald Lesch zu sagen: "Wir irren uns empor!"

Eine wichtige Erfahrung, die ich hier in den letzten Jahren gemacht habe ist, dass man Hypothesen oder Theorien niemals zu seinen "persönlichen" Hypothesen oder Theorien machen sollte, weil sonst jede Kritik an diesen, zur Kritik an der eigenen Person wird.

Eine Theorie hilft mir dabei, die Welt zu verstehen, sie ist quasi ein Werkzeug, welches durch Experimente "geschärft" wird. Ein stumpfes Werkzeug ist nutzlos und hat kaum einen Wert für mich, aber auch das schärfste Werkzeug kann eines Tages stumpf werden. So lange es scharf ist, hat man ein mächtiges Instrument zur Verfügung, man arbeitet gern damit und gewöhnt sich im Laufe der Zeit an den Umgang.

Und genau hier liegt der Hund begraben, denn wenn sich etwas tagtäglich immer wieder aufs neue bewährt, dann entwickelt man eine starke persönliche Bindung, man vertraut seinem Werkzeug und verlernt den Umgang mit anderen Werkzeugen. Und kommt dann noch einer daher und behauptet: "Pahh, dein Werkzeug taugt nix, ich habe hier ein viel besseres.", dann empfindet man das schnell als Angriff auf die eigene Person, was natürlich Quatsch ist.

Ich will damit eigentlich nur sagen, man sollte Theorien nach ihrem Nutzen bewerten, und der wird nun mal danach bemessen, was sich mit ihr überprüfbar erklären lässt. Es mag ja Werkzeuge geben, die wunderschön aussehen, nahezu perfekt gestaltet wurden, aber ansonsten zu nix zu gebrauchen ... und damit wertlos sind. Dann sollte man gegenüber sich selbst und anderen auch so ehrlich sein, und dies eingestehen. Ein nutzloses Werkzeug in der Werkzeugkiste zu haben ist auch nicht wirklich schlimm, solange man nicht versucht, damit zu arbeiten. :D


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Das kleinste Teilchen

02.03.2019 um 13:46
Da stimme ich auch mit dir überein @Peter0167
Das größte Problem bei den Theorien die unsere Welt im Ansatz erklären sollen, es gerät schnell zu einer Glaubenssache und persönlichen Überzeugung, was auch erklärt wieso manche Wissentschaftler auch nach jahrelanger ergebnisloser Forschung nicht von ihren Theorien ablassen und weiter versuchen sie zu bestätigen.

Danke für dein langes und ausführliches Posting.


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