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Eine Frage zur Quantenverschränkung

169 Beiträge, Schlüsselwörter: Physik

Eine Frage zur Quantenverschränkung

23.09.2015 um 05:26
Kann mir jemand hier sagen, wie Einstein damals experimentell auf die spukhafte Fernwirkung gestossen ist?


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Eine Frage zur Quantenverschränkung

23.09.2015 um 06:05
affesuper schrieb:Kann mir jemand hier sagen, wie Einstein damals experimentell auf die spukhafte Fernwirkung gestossen ist?
Ist er das?


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Eine Frage zur Quantenverschränkung

23.09.2015 um 06:18
Okay, wenn man Gedankenexperimente mit berücksichtigt, dann ist er (neben anderen) wohl auch experimentell drauf gestoßen.

Hier findest du sicher einiges dazu:

Wikipedia: Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon

Wikipedia: Quantenverschränkung


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Eine Frage zur Quantenverschränkung

23.09.2015 um 20:49
Ich habe mir die Frage gestellt, wie es zur empirischen Grundlage der Quanten(physik)theorie kommen konnte.
Gestern las ich, Photonendetektoren mit der Möglichkeit, einzelne Photonen zu erkennen, seien ganz frisch und neueste Technik.

Theoretisch ist das ja logisch determiniert, wenn man sich erstmal auf Axiome einigt.
Mich wundert halt nur das wahrscheinliche Fehlen einer empirischen Grundlage.


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23.09.2015 um 21:17
affesuper schrieb:Mich wundert halt nur das wahrscheinliche Fehlen einer empirischen Grundlage.
Der experimentelle Nachweis von miteinander verschränkten Photonen bzw. Lichtteilchen gelang bereits in den 1980er Jahren in den Bell Laboratorien in den USA.
http://www.uni-regensburg.de/pressearchiv/016088.html


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Eine Frage zur Quantenverschränkung

23.09.2015 um 21:27
affesuper schrieb:Gestern las ich, Photonendetektoren mit der Möglichkeit, einzelne Photonen zu erkennen, seien ganz frisch und neueste Technik.
Braucht man auch nicht zwingend. Das funktioniert auch über Statistik und x-Millionen von Photonen.

Dazu verwendet man oft Photomultiplier die einzelne Photonen unter Ausnutzung des photoelektrischen Effekts (für dessen Erklärung Einstein übrigens seinen Nobelpreis erhielt).

Wikipedia: Photomultiplier#Einzelphotonennachweis

Oder in Kombination mit Szintillatoren wie sie in Teilchendetektoren eingesetzt werden. Wikipedia: Szintillator

Hier zwei Photonen (grüne Linien) eines Higgszerfalls im LHC.

cms 2pho


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29.09.2015 um 06:02
Huch Quantenverschränkung, ein neues Hirngespinst, welches kein Mensch verstehen kann, da es dieses nicht gibt.

Die Quantenverschränkung resultiert aus dem Doppelspaltexperiment. Dieses wird völlig falsch dargestellt.
Nach der offiziellen Erklärung des Doppelspaltexperimentes fliegt jeweils ein Photon nur durch einen Spalt. Das Problem ist nur es gibt auch keine Photonen oder Lichtteilchen. Es gibt nur Wellen. Zugegeben diese sind nicht, wie man im Allgemeinen annimmt homogen, sondern diese elektromagnetischen Wellen weisen Gebiete mit erhöhten Energiedichten auf. Diese Stellen der erhöhten Eergiedichten können wie Teilchen agieren, indem sie die Felder des inneren Zusammenhaltes der Materie beeinflussen.
Bei genauerer Betrachtung aller Versuche zur Quantenverschränkung, wird immer von einer Quelle ausgegangen. Ein Teil der Welle geht den rechten Weg. Der ander Teil den linken Weg. Beide Wellenteile haben die gleiche Herkunft. Sie sind Zwillinge. Und genau wie Zwillinge ist deren Lebensweg vorbestimmt und handeln in einem hohen Maße in gleicher Weise.

Laßt Euch nicht verarschen


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Eine Frage zur Quantenverschränkung

14.12.2015 um 14:01
Das Thema Quantenverschränkung finde ich sehr interessant und halte deswegen auch eine Präsentation demnächst darüber.
Ich habe mir schon einiges durchgelesen und würde von mir behaupten grob über das Thema Bescheid zu wissen.
Meine Frage jedoch ist, wie man Quantenverschränkung im Zusammenhang mit dem Doppelstpaltexperiment in Verbindung bringt und simpel erklärt. Hat jemand für mich einen Ansatz oder gar die Lösung meines Problems?


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14.12.2015 um 15:05
Yaku schrieb:Meine Frage jedoch ist, wie man Quantenverschränkung im Zusammenhang mit dem Doppelstpaltexperiment in Verbindung bringt und simpel erklärt.
Ein wichtiger Aspekt ist die statistische Natur dieser Experimente. Beim Doppelspaltexperiment kann man ein Interferenzmuster erst dann erkennen, wenn man den Versuch viele Male mit einzelnen Teilchen wiederholt. Genauso muss man viele verschränkte Teilchen erst auslesen um die Verschränkung überhaupt als solche zu erkennen.


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14.12.2015 um 15:26
Dadurch wäre ja die Gemeinsamkeit die, dass um die beiden Versuche mehr Mals wiederholen muss um an die Ergebnisse wie des Interferenzmusters oder der Verschränkung.
Meine Präsentation beschäftigt sich mit der Thema Quantenverschränkung, wäre es somit überhaupt sinnvoll das Doppelspaltexperiment zu behandeln?


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14.12.2015 um 15:38
Find ich schon. Ich würds als Einstieg nehmen. Du könntest es sogar selbst aufführen. Praktische Versuche lockern Vorträge auf.


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19.12.2015 um 08:03
@Quarum

Sehr mutig, zu behaupten, dass Photonen nicht existieren...sind diese immerhin die Austauschteilchen der elektromagnetischen Kraft und Kernbestandteil des Standardmodells. Deine Erklärung zum Doppelspalt ermöglicht zwar eine Deutung der wegbrechenden Interferenz, sobald einer der Spalte blockiert wird. Im Widerspruch zu deiner Aussage steht aber, dass auch bei blockiertem Spalt hinter dem offenem Spalt vollwertige Photonen mit ihren typischen Eigenschaften aufzufinden sind. Woraus schließt du, dass ausschließlich Wellen existieren?


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09.01.2016 um 14:23
Was ist eigentlich, wenn es noch schnellere Photonen gibt, aber ab einer gewissen Geschwindigkeit verlassen sie unsere Zeitdimension?

Die scheinbar wechselwirkenden Photonen hängen auf einer höheren Geschwindigkeit am selben... flauschigen Licht etwas?

Äh keine Ahnung. Finde Partikel plausibler als Wellen um ehrlich zu sein, etwas ist da- es ist nicht bloß eine Auswirkung, denn es transportiert Wärme durch das All.


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09.01.2016 um 19:58
@MrBananentoast
Photonen haben immer die gleiche Geschwindigkeit. c.


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09.01.2016 um 21:45
Celladoor schrieb:Photonen haben immer die gleiche Geschwindigkeit. c.
Vielleicht ist das ja ein blöder Gedanke, aber egal, wir sind ja hier unter uns :D

Wenn ein Photon in ein starkes Gravitationsfeld gerät, verliert es ja bekanntlich Energie beim Versuch zu entkommen, die Geschwindigkeit bleibt aber konstant bei c.

Was ist aber mit Photonen, die eh schon sehr wenig Energie besitzen, nehmen wir z.B. das Mikrowellen-Photon Gisela. Gisela ist eiskalt, sagen wir mal 1 oder 2 Kelvin, und hat eine Wellenlänge jenseits von Gut und Böse. Und eines schönen Tages gerät Gisela plötzlich in den Wirkungsbereich eines Schwarzen Loches (außerhalb des EH!). Wie sieht Giselas Schicksal aus? Gammaquant Gunther und Bruno, das optische Photon fliegen locker an Gisela vorbei, trennen sich von ein paar kHz, und sind wieder frei. Gisela hat jedoch keine Reserven mehr, um dem Schwerkrafttopf zu entkommen, landet sie unweigerlich in der Gravitationssuppe, löst sie sich auf, wird sie vielleicht langsamer oder verdampft sie zu Dunkler Energie? Das lässt mir jetzt überhaupt keine Ruhe....


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10.01.2016 um 09:00
@Celladoor
...In unserer wahrnehmbaren Realität in welcher dieses Modell gilt. Ich meine darum ja außerhalb unserer Zeitdimension. Es ist so schnell, dass wir es selbst bei der kleinsten feinsten Messung niemals berühren / wechselwirken?


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10.01.2016 um 10:26
MrBananentoast schrieb:Was ist eigentlich, wenn es noch schnellere Photonen gibt, aber ab einer gewissen Geschwindigkeit verlassen sie unsere Zeitdimension?
Mir fällt da nur der Paarbildungsprozess ein. Aus dem Photon wird ein Elektron und sein Antiteilchen das Positron.

Wikipedia: Paarbildung_%28Physik%29

Hinterher zerstrahlen beide wieder zu einem Photon, was dann wieder mit exakt c unterwegs ist :D

Ist aber vermutlich nicht das, was dir so vorschwebte....


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10.01.2016 um 13:30
@Peter0167
Ich kann nur spekulieren und versuchen mich in geometrische Sichten zu versetzen, Physik konnte ich mir nie einprägen.


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12.07.2017 um 16:32
Ich bin gerade bei heise.de über folgende Schlagzeile gestolpert:
Chinesische Forscher melden Teleportation von Photonen bis in den Weltraum
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Chinesische-Forscher-melden-Teleportation-von-Photonen-bis-in-den-Weltraum-37691...

Kann man das wirklich so formulieren? Unter "Teleportation" verstehe ich was anderes, und zwar den Transport eines Objektes von A nach B, ohne den Raum dazwischen zu durchqueren. So steht es sinngemäß auch bei Wiki.

In diesem Experiment geht es jedoch um Teilchenpaare, die zunächst getrennt werden (eines davon durchquert dabei definitiv den Raum zwischen A und B), und anschließend wird bei einem eine bestimmte Quanteneigenschaft bestimmt. Da bereits vor der Trennung fest stand, dass diese Eigenschaft bei beiden Teilchen identisch ist, findet mit der Messung an einem Teilchen also auch keine instantane Informationsübertragung zwischen beiden Teilchen statt. Also was zum Teufel wird dabei nun "teleportiert"?


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12.07.2017 um 16:50
Peter0167 schrieb:Also was zum Teufel wird dabei nun "teleportiert"?
Verschränkte Teilchen haben vor einer Messung eigentlich keinen definierten Zustand. Erst bei einer Messung an einem der beiden Teilchen wird dieser für beide erst Realität. Und da es egal ist wie weit die beiden Teilchen bei einer Messung ausseinander liegen, spricht man von Quantenteleportation. Wenn du so willst werden dabei Quantenzustände "teleportiert".

Das ist aber nix neues und wird schon seit Jahren gemacht. Das neue daran ist nur ein Entfernungsrekord für die Übertragung verschränkter Teilchen.


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