parabol schrieb:Die Frage ist,
•¹warum ist die Menge der Dunklen Materie immer so groß, dass die Sterne eine konstante Umlaufgeschwindigkeit haben.
•²Und warum drehen sich die Sterne in einer Spiralgalaxie in einer Scheibe, denn die Gravitationswirkung einer kugelförmigen Masse ist kugelförmig.
Die Kugelsternhaufen z.B. sind annähernd kugelförmig und umkreisen die Milchstraße nicht auf der Ebene der galaktischen Scheibe, sondern bewegen sich im Bereich des galaktischen Halos.
¹Ich weis nicht ob da ein Zusammenhang besteht. Die Gravitation und der Drehimpuls wirken sich wohl gleichmäßig aus und haben sich 'amortisiert', um den Namen in meinem kargen Wortschatz erstmals Gelegenheit zur Anwendung zu geben.
²Der Drehimpuls wird bei einem Sonnensystem genauso entstanden sein wie bei einer Galaxie.
Hast du mal bei einem Fahrrad-Radwechsel das Rad gedreht, und versucht es an den Achsen haltend in eine andere Richtung drehen zu lassen,–während es sich noch dreht?
Also die Achslage versucht zu ändern?
Bei der Entstehung einer Galaxie, setzt sich ein dominanter Drehimpuls durch.
Das wird bei einem Sonnensystem das Gleiche sein.
Bei Kugelsternhaufen weis ich es nicht.
Der Drehimpuls hat wegen des Alters stark nachgelassen.
Sterne die aus einem Kugelsternhaufen entfliehen, nehmen auch ein Teil des Drehimpulses mit. Das könnte bei ihrer geringen Masse oft vorgekommen sein.
Da die Masse eines Kugelsternhaufens nur
1 zu 100.000 ist, im Vergleich mit Andromeda, denke ich, dass ein fliehender Stern,
... also ein Stern der herausgeschleudert wird, es bei Andromeda sehr schwer hat.
Da zieht sehr viel eben diesen wieder zurück.
Ich nehme mal an, dass Gegenteiliges, Gegenteiliges bewirkt, und der Drehimpuls von Andromeda im Kern sehr groß ist.
Was da im Laufe der Zeit die Mitte gekreuzt hat, wird von den Massen in der Mitte sogar beschleunigt
*, vielleicht auch was eine Übertragung des allgemein zusammenhängenden Drehimpulses angeht.
Man kann vielleicht sagen, dass, durch die Zentrierung der Masse in der Mitte, sich die ganze Galaxie gleichmäßig beschleunigt hat.
Kennt man ja, wenn man sich mit ausgestreckten Händen dreht, und die dann zum Körper zieht.
*weil da gibt es doch diesen Trick der Spaceleute, Sonden zu beschleunigen, indem man sie irgendwie an Planeten vorbei ziehen lässt,-also daran dachte ich.Ob es diese ständige Umwälzung der inneren und äußeren Sterne im Laufe von milliarden Jahren eigentlich gab,–weis ich garnicht.
Die Sterne die heute auf der äußeren Seite einer Spiralgalaxie sind, könnten zu einem großen Teil die Mitte mal passiert haben, behalten den Drehimpuls und die Anziehungskraft hält sie dort draußen.
Je größer eine Masse ist, umso größer muss auch die Fluchtgeschwindigkeit sein, um sich aus dem Gravitationsfeld sozusagen zu befreien.
Es braucht deshalb weniger Energie, um den Mond zu verlassen, als die Erde.
Die Sonne wiederum hat die 15 ! fache Fluchtgeschwindigkeit.
Ein Kugelsternenhaufen hat z.B. nur ein Zehntel der Fluchtgeschwindigkeit von Andromeda.
Nicht ganz unwesentlich ist aber, dass die Andromedagalaxie einen 1000 mal größeren Durchmesser hat.
Wie man das berechnet weis nur Gott, aber das bedeutet wohl, dass ein Stern nicht 'nur' die 10 fache Fluchtgeschwindigkeit benötigt, um Andromeda zu verlassen,
sondern die 10 fache 1000 mal so lang. I dont know.
Bei einem 'kleinen' Kugelsternhaufen, haben die schnellsten in Bewegung seienden Sterne, diesen Punkt dann, vielleicht schon sehr früh, verlassen,
bzw. verlassen können; den Drehimpuls z.T. gleich mitgenommen.
Gut möglich, dass jene Sterne dann von den großen Spiralnebeln oder 'Balken'spiralnebeln eingefangen wurden; netterweise dann noch Drehimpuls mit eingebracht haben.