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Grundlagen der Physik - Das Nachhilfeforum

764 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Physik, Grundlagen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Grundlagen der Physik - Das Nachhilfeforum

18.09.2026 um 18:22
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Welche überprüfbaren Voraussagen hat sie gemacht, die dann auch eingetreten sind? Erleuchte mich!
Stichwort : Elementarteilchen.

Mir ist bekannt , dass sie in gewöhnlicher WIssenschaft stark kontrovers diskutiert wird.

Heims Theorie führte zu unfassbar genauen Vorraussagen der Masse der Elementarteilchen.

Das hat der Test des Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) bewiesen.

Ich sage garnicht, dass es auch teilweise fehler gibt. Wie gesagt, aufgrund seines Standes und Behinderungen wollte kein anderer Wissenschaftler mit ihm arbeiten.

Kritik? Okay aber eine Formel kann nicht komplett verkehrt oder ungenau sein, wenn sie die Masse von real existierenden, heutzutage bewiesenen Teilchen schon 1982 vorrausgesagt hat.

Bitte, du bist dran.


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18.09.2026 um 18:41
Zitat von rainloverainlove schrieb:Das hat der Test des Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) bewiesen.
Das wäre spannend, da man es damls noch nicht kannte: Was war die Vorhersage für das top-Quark? Das war weder nachgewisen damals, noch kannte man seine Masse. War ein running Gag unter Hochenergiephysikern: Ohne Datum, wie kann man das Alter eines Buchs über Hochenergiephysik bewerten? Anahnd der Vorhersage für das Top-Quark.

Ach ja: Higgs-Bososn, irgendwelche Vorhersagen über die Masse?
Zitat von rainloverainlove schrieb:Bitte, du bist dran.
Vorhersage von angeregten Zustaänden der Elementarteiclhen, des neutralen Elektrons und des Omnions (ca. 1.5GeV). Alles nicht gefunden. Gerade der Energiebereich für das Omnions ist schon seit Jahrzehnten erreichbar.

Deswegen ist das für mich erst einmal abgehakt. Sobald man eines der obigen Vorhersagen findet, da bin ich wieder drin in er Diskussion. Vielleicht erlebe ich das noch. Ich warte seit 25 Jahren, möglicherweise erlebe ich noch einen Fortschritt der Heim-Theorie, statistisch habe ich noch 16,5 Jahre.

Grüße
Omega Minus


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18.09.2026 um 18:50
@OmegaMinus
Richtig, absolut richtig. Die Theorie erklärt nicht alles und ist tatsächlich auch in teilen Fehlerhaft.
Wie gesagt , les bitte meine Beiträge. Ich habe schon oft gesagt, dass Heim nur ALLEIN gearbeitet hat. Wenn man niemanden zum abgleichen hat ist es schwierig.
Aber seine Vorhersagen kann man nicht negieren, sie sind sehr genau, als alles was vorher da war.
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Ich warte seit 25 Jahren, möglicherweise erlebe ich noch einen Fortschritt der Heim-Theorie
Mir wäre es auch so schön, wenn sich mehr Wissenschaftler darauf einlassen würden. Die Fehler ausmerzen, denn der grundstein ist von der Genialität her mit Einstein zu vergleichen, absolut oder wenn und aber.


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18.09.2026 um 18:59
Zitat von rainloverainlove schrieb:Die Theorie erklärt nicht alles und ist tatsächlich auch in teilen Fehlerhaft.
Das ist einer der Gründe, warum diese Theorie sich nicht erhöhter Beliebtheit erfreut.
Zitat von rainloverainlove schrieb:Die Fehler ausmerzen, denn der grundstein ist von der Genialität her mit Einstein zu vergleichen, absolut oder wenn und aber.
Das steht und fällt für mich(!) mit: Beschreibt es die Realität? Siehe oben: Nein.
Einstein hingegen hat viel, viele Tests bestanden.

Grüße
Omega Minus


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18.09.2026 um 19:11
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Beschreibt es die Realität?
Wie gesagt, das ist Ansichtssache! Aber Wissenschaftlichkeit ist eben vielfältig.
Das beweist die DESY Berechnung, so falsch ist es NICHT, sonst würden die Werte heute überholt sein und sind sie es? NEIN sie sind bis heute genau.

Es ist eben die Qualitäten, die Heimsche Theorie mitsichbringt und das ist nicht immer so verifizierbar ohne weiteres.

Ich hoffe, dass die Zukunft mehr erkenntnisse bringt aber ich bin Ufologe, ich gehe fest davon aus, da ich annehme , dass es auch Zeitreisende sind aber das ist ein anderes Thema.

Ich liebe dieses Thema und gerade die Grundlagen zur Physik, das ist eben seit den 40ern Neuland. Raumfahrt etc. So wie wir es uns vorstellen von "Stern zu Stern" ist es eben NICHT. Das wäre auch völliger Unsinn,da die geschwindigkeiten laut ART nicht erreicht werden könnten, ohne dass das "Raumschiff" verglühen würde.
Nein so geht es nicht aber wie das ist die Frage. Vielleicht mach ich demnächst mal ein seperates Thema dazu auf. Ich muss mir noch überlegen ob und wie ich es formuliere.


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19.09.2026 um 00:51
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb am 14.09.2026:Nein, Gravitation wirkt nicht instantan, so wie du es formulierst, ist das einfach nicht richtig. Die Wirkung der Gravitation breitet sich im Raum mit einer endlichen Geschwindigkeit aus, die in etwa der LG im Vakuum entspricht.
Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Wirkung der Gravitation sich nicht sofort ausbreiten würde. Wie gesagt, bei einer zeitverzögerten Ausbreitung wären die Planetenbahnen instabil. Und bei der Berechnung der Bahnen von Raumsonden geht man von einer instanten Wirkung der Gravitation aus.
Das Gravitationsfeld im Sonnensystem verändert sich auch ständig, u.a. durch Jupiter und Saturn, und ist nie identisch
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb am 14.09.2026:Das, was du vermutlich meinst ist, dass die relativistischen Effekte zwar vorhanden sind, aber für alltägliche Berechnungen vernachlässigbar klein sind.
Das meinte ich überhaupt nicht. Relativistische Effekte gibt es zweifelslos.
Zitat von SternflockeSternflocke schrieb am 14.09.2026:Wenn ich ein Teller nehme, und Milch reinschütte, den Teller dann drehe, dreht sich die Milch am äußeren Rand ja nicht langsamer, sondern im Zusammenhang gleichschnell wie ihre Mitte.
Naja, die die Milch bewegt sich zunächst gar nicht und dann fast so schnell wie der Teller.
Der Teller bewegt sich allerdings zum Rand immer schneller (Umlaufgeschwindigkeit), während die Sterne in einer Spiralgalaxie zum Rand hin eine etwa konstante Geschwindigkeit haben, was interessant ist.
Die Frage ist, warum ist die Menge der Dunklen Materie immer so groß, dass die Sterne eine konstante Umlaufgeschwindigkeit haben.
Und warum drehen sich die Sterne in einer Spiralgalaxie in einer Scheibe, denn die Gravitationswirkung einer kugelförmigen Masse ist kugelförmig.
Die Kugelsternhaufen z.B. sind annähernd kugelförmig und umkreisen die Milchstraße nicht auf der Ebene der galaktischen Scheibe, sondern bewegen sich im Bereich des galaktischen Halos.


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19.09.2026 um 06:19
Zitat von parabolparabol schrieb:Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Wirkung der Gravitation sich nicht sofort ausbreiten würde.
Die vermutete Ausbreitungsgeschwindigkeit war einer der Ausgangspunkte für die ART.
Zitat von parabolparabol schrieb:Das meinte ich überhaupt nicht. Relativistische Effekte gibt es zweifelslos.
Eben, somit also ART, somit endliche Ausbreitungsgeschwindigkeit.

Du bekommst 'instante Ausbreitunggeschwindgikrit' und die Anerkennung relativistischer Effekte nicht übereinander, das ist ein harter Widerspruch.

Grp0e
Omega Minus


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19.09.2026 um 08:43
Zitat von parabolparabol schrieb:Und warum drehen sich die Sterne in einer Spiralgalaxie in einer Scheibe, denn die Gravitationswirkung einer kugelförmigen Masse ist kugelförmig.
Das irritiert mich schon seit Jahren. Wenn es einen Urknall gegeben haben sollte dann sollte es annähernd in alle Richtungen "knallen", d.h. die entstehende Materie verteilt sich annähernd gleichmäßig im Raum und die entstehenden Galaxien müssten kugelförmig sein.
Sind sie aber meist nicht. Sie haben meist eine Spiralforn. Da müssen weitere Kräfte wirken.
Und warum gibt es trotzdem auch kugelförmige Galaxien?
Weiß jemand eine Antwort?


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19.09.2026 um 09:17
Zitat von parabolparabol schrieb:Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Wirkung der Gravitation sich nicht sofort ausbreiten würde. Wie gesagt, bei einer zeitverzögerten Ausbreitung wären die Planetenbahnen instabil. Und bei der Berechnung der Bahnen von Raumsonden geht man von einer instanten Wirkung der Gravitation aus.
Das Gravitationsfeld im Sonnensystem verändert sich auch ständig, u.a. durch Jupiter und Saturn, und ist nie identisch
???

Ich glaube du verwechselst "vereinfachte Rechnung " vs "gibt es nicht"

In der Mechanik komme ich sehr gut ohne relativistische Effekte aus und auch bei der Elektronik kann ich die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Licht und Strom vernachlässigen.


Wie erklärst du denn sonst Gravitationswellen ??


Screenshot 20260919 091511 Chrome

Screenshot 20260919 091716 Chrome


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19.09.2026 um 09:49
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Elektronik kann ich die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Licht und Strom vernachlässigen.
Meistens ja, beim CPU Design spielt die Lichtgeschwindigkeit schon ne Rolle. bei 4Ghz legen die Signale pro Takt gerade mal 7cm zurück.


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19.09.2026 um 10:04
Zitat von parabolparabol schrieb:Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Wirkung der Gravitation sich nicht sofort ausbreiten würde. Wie gesagt, bei einer zeitverzögerten Ausbreitung wären die Planetenbahnen instabil. Und bei der Berechnung der Bahnen von Raumsonden geht man von einer instanten Wirkung der Gravitation aus.
Das stimmt nicht. Es gibt seit 2015 den experimentellen Nachweis (LIGO, Virgo), dass sich die Wirkung von Gravitation mit einer endlichen Geschwindigkeit ausbreitet, und zwar mit LG.

Das Problem mit den instabilen Planetenbahnen bekommt man nur, wenn man mit Newton rechnet, daher ja auch die falsche Annahme einer instantanen Ausbreitung.

Wenn du dich endlich mal von dem Gedanken befreien könntest, dass die Gravitation eine "Kraft" ist, würdest du es evtl. begreifen. Bei Newton ist sie eine Kraft, und dann wäre es auch so wie du es beschrieben hast. Aber Newton kann man hier nicht anwenden, da man sonst zu falschen Ergebnissen kommt. Einstein hat erkannt, dass Massen den Raum krümmen, und große Massen krümmen den Raum stärker als kleine.

Und genau dieser Umstand wird durch die Gleichungen der ART berücksichtigt, und zwar in Form von mathematischen Termen, welche auch die Geschwindigkeit der Planeten berücksichtigen. Was die Planeten wirklich auf einer stabilen Bahn hält, ist das Zusammenspiel aus ihrer eigenen Vorwärtsbewegung und der geometrischen Form des Raumes, den die Sonne vorgibt.

Ein Planet, der sich um die Sonne bewegt, "spürt" übrigens die Raumkrümmung nicht statisch, aus seiner "Sicht" fliegt er exakt geradeaus, entlang einer Geodäte. Für einen externen ruhenden Beobachter sieht es so aus, als bewege sich der Planet auf einer krummen Bahn, der Planet merkt davon aber nichts, da er sich auf einer geradlinigen Bahn im freien Fall um die Sonne befindet.

Aber wie gesagt, so lange du an Newton und seinen Kräften festhältst, wirst du es nie begreifen. Für die meisten Fälle ist Newton dennoch hinreichend genau, aber wenn es so richtig schwer oder schnell wird, musst du ihn einfach vergessen und bei Einstein nachschauen. Einfacher kann ich es wirklich nicht beschreiben :(


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19.09.2026 um 10:25
Zitat von Lupo54Lupo54 schrieb:Wenn es einen Urknall gegeben haben sollte dann sollte es annähernd in alle Richtungen "knallen", d.h. die entstehende Materie verteilt sich annähernd gleichmäßig im Raum
Deine Beschreibung lässt erkennen, dass du dir den Urknall als eine Art "Explosion" IM Raum vorstellst, was auch nachvollziehbar ist, da sich so gut wie niemand vorstellen kann, wie der Raum in Wirklichkeit expandiert.

Der Mensch denkt wegen seiner Alltagserfahrungen immer an eine Explosion, wenn sich etwas in alle Richtungen schnell ausbreitet. Beim Urknall ist das jedoch der falsche Ansatz. Es gibt auch kein Zentrum, von dem aus alles expandierte, und von dem sich alles weg bewegt.

Der Satz: "Der Urknall war überall" ist leicht dahergesagt, es zu verinnerlichen ist ungleich schwerer, weil uns da einfach die Vorstellungskraft fehlt.
Zitat von Lupo54Lupo54 schrieb:d.h. die entstehende Materie verteilt sich annähernd gleichmäßig im Raum und die entstehenden Galaxien müssten kugelförmig sein.
Das es nicht so ist, haben wir winzigen Dichteschwankungen im frühen Universum und der Drehimpulserhaltung zu verdanken. Übrigens ein sehr interessantes Thema, über das ich mich gern ausführlich unterhalten würde, wenn ich nur etwas Zeit dafür erübrigen könnte, kann ich aber leider nicht, zumindest nicht jetzt. :(


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19.09.2026 um 22:09
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Das Problem mit den instabilen Planetenbahnen bekommt man nur, wenn man mit Newton rechnet, daher ja auch die falsche Annahme einer instantanen Ausbreitung.
Planetenbahnen nach Newton sind nur in sehr langen Zeiträumen instabil, wenn man von einer instantanen Gravitationsausbreitung ausgeht.
Bei einer Ausbreitung der Gravitation mit Lichtgeschwindigkeit, würde die Erde innerhalb kurzer Zeit aus der Bahn fliegen.
Laplace hat berechnet dass nach etwa 300 Jahren die Erde spiralförmig aus dem Sonnensystem fliegen würde, weil die Erde durch Laufzeitverzögerung an Bahnenergie gewinnen würde.
https://www.mathpages.com/home/kmath690/kmath690.htm
Einstein löste dieses Problem durch irgendwelche komplizierten Annahmen, so dass die Gravitationsausbreitung im Sonnensystem de facto instantan ist.
Die Planetenbahnen im Sonnensystem sind stabiler nach Einstein als nach Newton, wenn man den relativistischen Effekt z.B. der Periheldrehung des Merkur einrechnet.
Für die Periheldrehung spielt allerdings die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Gravitation keine Rolle.
Also die ART und SRT ist OK, wenn man das Problem der Gravitationsausbreitung außer Acht lässt.


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19.09.2026 um 22:42
Zitat von parabolparabol schrieb:Laplace hat berechnet dass nach etwa 300 Jahren die Erde spiralförmig aus dem Sonnensystem fliegen würde, weil die Erde durch Laufzeitverzögerung an Bahnenergie gewinnen würde.
Pierre-Simon Laplace konnte gar nichts anderes berechnen, weil Einsteins korrekte Lösung erst 100 Jahre später bekannt wurde. Tatsächlich verliert die Erde (genau wie die anderen Planeten) sogar Bahnenergie, weil sie Gravitationswellen aussendet. Dieser Verlust ist aber so minimal, dass es keinerlei Auswirkungen hat, zumindest nicht in den nächsten Milliarden Jahren.

Die instantane Ausbreitung der Gravitationswirkung ist eine völlig haltlose und zudem unötige Annahme, die heute durch eine viel bessere und in sich schlüssige Gravitations-Theorie abgelöst wurde, und die stabilen Planetenbahnen sind der direkte Beleg dafür.

So langsam glaube ich, dass du der Fraktion der Einsteinleugner angehörst, daher weiß ich wirklich nicht, ob es überhaupt Sinn macht, weiter mit dir über solche Themen zu diskutieren.


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19.09.2026 um 23:21
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:der Fraktion der Einsteinleugner
Auch große Geister wie Einstein können sich gelegentlich mal irren, da muss man als Einsteinfan ein bisschen Kritik aushalten können.
Maxwell, der wohl einflussreichste Physiker des 19. Jahrhunderts, hat fälschlicherweise an die Äthertheorie geglaubt, das
mindert seine Leistungen aber keineswegs.


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19.09.2026 um 23:47
Zitat von parabolparabol schrieb:Maxwell, der wohl einflussreichste Physiker des 19. Jahrhunderts, hat fälschlicherweise an die Äthertheorie geglaubt, das
mindert seine Leistungen aber keineswegs.
Ja, aber nur so lange, bis sie widerlegt wurde. Wieso hälst du immer noch an der instantanen Ausbreitungsgeschwindigkeit der Gravitationswirkung fest, obwohl sie schon seit vielen Jahren experimentell widerlegt wurde?


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20.09.2026 um 00:03
Nachtrag: Maxwell erlebte das Michelson-Morley-Experiment nicht mehr, da er 7 Jahre zuvor starb. Bis dahin war es jedoch wissenschaftlicher Konsens, dass ein Äther existieren würde.

Nachdem das Experiment die Äther-Theo jedoch widerlegt hatte, änderte sich dies grundlegend. Und weitere 18 Jahre später machte Einsteins SRT einen Äther endgültig überflüssig.

Maxwells Gleichungen waren aber schon zuvor so fundamental präzise, dass sie einen Äther überhaupt nicht brauchten.


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21.09.2026 um 01:40
Zitat von parabolparabol schrieb:Die Frage ist,
•¹warum ist die Menge der Dunklen Materie immer so groß, dass die Sterne eine konstante Umlaufgeschwindigkeit haben.
•²Und warum drehen sich die Sterne in einer Spiralgalaxie in einer Scheibe, denn die Gravitationswirkung einer kugelförmigen Masse ist kugelförmig.
Die Kugelsternhaufen z.B. sind annähernd kugelförmig und umkreisen die Milchstraße nicht auf der Ebene der galaktischen Scheibe, sondern bewegen sich im Bereich des galaktischen Halos.
¹Ich weis nicht ob da ein Zusammenhang besteht. Die Gravitation und der Drehimpuls wirken sich wohl gleichmäßig aus und haben sich 'amortisiert', um den Namen in meinem kargen Wortschatz erstmals Gelegenheit zur Anwendung zu geben.

²Der Drehimpuls wird bei einem Sonnensystem genauso entstanden sein wie bei einer Galaxie.
Hast du mal bei einem Fahrrad-Radwechsel das Rad gedreht, und versucht es an den Achsen haltend in eine andere Richtung drehen zu lassen,–während es sich noch dreht?
Also die Achslage versucht zu ändern?

Bei der Entstehung einer Galaxie, setzt sich ein dominanter Drehimpuls durch.
Das wird bei einem Sonnensystem das Gleiche sein.

Bei Kugelsternhaufen weis ich es nicht.
Der Drehimpuls hat wegen des Alters stark nachgelassen.
Sterne die aus einem Kugelsternhaufen entfliehen, nehmen auch ein Teil des Drehimpulses mit. Das könnte bei ihrer geringen Masse oft vorgekommen sein.

Da die Masse eines Kugelsternhaufens nur
1 zu 100.000 ist, im Vergleich mit Andromeda, denke ich, dass ein fliehender Stern,
... also ein Stern der herausgeschleudert wird, es bei Andromeda sehr schwer hat.
Da zieht sehr viel eben diesen wieder zurück.

Ich nehme mal an, dass Gegenteiliges, Gegenteiliges bewirkt, und der Drehimpuls von Andromeda im Kern sehr groß ist.
Was da im Laufe der Zeit die Mitte gekreuzt hat, wird von den Massen in der Mitte sogar beschleunigt*, vielleicht auch was eine Übertragung des allgemein zusammenhängenden Drehimpulses angeht.
Man kann vielleicht sagen, dass, durch die Zentrierung der Masse in der Mitte, sich die ganze Galaxie gleichmäßig beschleunigt hat.
Kennt man ja, wenn man sich mit ausgestreckten Händen dreht, und die dann zum Körper zieht.
*weil da gibt es doch diesen Trick der Spaceleute, Sonden zu beschleunigen, indem man sie irgendwie an Planeten vorbei ziehen lässt,-also daran dachte ich.

Ob es diese ständige Umwälzung der inneren und äußeren Sterne im Laufe von milliarden Jahren eigentlich gab,–weis ich garnicht.

Die Sterne die heute auf der äußeren Seite einer Spiralgalaxie sind, könnten zu einem großen Teil die Mitte mal passiert haben, behalten den Drehimpuls und die Anziehungskraft hält sie dort draußen.
Je größer eine Masse ist, umso größer muss auch die Fluchtgeschwindigkeit sein, um sich aus dem Gravitationsfeld sozusagen zu befreien.
Es braucht deshalb weniger Energie, um den Mond zu verlassen, als die Erde.
Die Sonne wiederum hat die 15 ! fache Fluchtgeschwindigkeit.

Ein Kugelsternenhaufen hat z.B. nur ein Zehntel der Fluchtgeschwindigkeit von Andromeda.
Nicht ganz unwesentlich ist aber, dass die Andromedagalaxie einen 1000 mal größeren Durchmesser hat.
Wie man das berechnet weis nur Gott, aber das bedeutet wohl, dass ein Stern nicht 'nur' die 10 fache Fluchtgeschwindigkeit benötigt, um Andromeda zu verlassen,
sondern die 10 fache 1000 mal so lang. I dont know.

Bei einem 'kleinen' Kugelsternhaufen, haben die schnellsten in Bewegung seienden Sterne, diesen Punkt dann, vielleicht schon sehr früh, verlassen,
bzw. verlassen können; den Drehimpuls z.T. gleich mitgenommen.
Gut möglich, dass jene Sterne dann von den großen Spiralnebeln oder 'Balken'spiralnebeln eingefangen wurden; netterweise dann noch Drehimpuls mit eingebracht haben.


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21.09.2026 um 16:38
Zitat von SternflockeSternflocke schrieb:Der Drehimpuls wird bei einem Sonnensystem genauso entstanden sein wie bei einer Galaxie.
Sonnensystem und und Spiralgalaxien sehen zwar ähnlich aus, sind aber ganz anders. Im Sonnensystem bewegen sich die Planeten und ihre Monde streng nach Newtons Gesetzen (bzw. Einsteins). in den Spiralgalaxien bewegen sich die Sterne viel zu schnell, deshalb geht man von "Dunkler Materie" aus, ist aber bis jetzt hoch spekulativ.

So gesehen sind die Kugelsternhaufen dem Sonnensystem ähnlicher, denn die Sterne dort bewegen sich nach Newtons Gesetzen, Dunkle Materie als Erklärung wird nicht benötigt, auch wenn die Bahnen ganz anders als im Sonnensystem verlaufen.


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22.09.2026 um 00:50
@parabol
Die Annahme hier hört sich gut an:
Eine weitere Hypothese bezieht die Wirkung relativistischer Effekte ein und kommt ohne die Annahme von dunkler Materie aus. Am äußeren Rand der Spiralgalaxien sollte laut Allgemeiner Relativitätstheorie die Zeit schneller vergehen und die vorhandene Masse schwerer sein. Das hätte zur Folge, dass die Geschwindigkeit der Sterne im Randbereich von außen betrachtet höher und mehr Masse vorhanden zu sein scheint. Möglicherweise handelt es sich bei der Abweichung zwischen der beobachteten und der berechneten Rotationskurven von Spiralgalaxien um ebendiese relativistischen Effekte
Wiki/Rotationskurven/Erklärungshyothesen, vorletzter Absatz
Auch von dem Eintrag:
Wikipedia: Datei:Galaxy rotation under the influence of dark matter.ogv
In der 'beweglichen Grafik', kann man auch erkennen, wie dunklere Nebel, also Massen von innen wieder zum äußeren Rand geschleudert werden.


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