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Schon wieder eine Theorie

17 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Physik, Zeitreisen, Materie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Seite 1 von 1

Schon wieder eine Theorie

14.07.2026 um 19:58
Ich liebe Zeitreisefilme. In schlaflosen Nächten habe ich viel über Paradoxien und Logikfehler nachgedacht.

Zeitreisen in die Zukunft sind nicht automatisch das Gegenteil von Zeitreisen in die Vergangenheit. Sie gehen physikalisch nicht einfach Hand in Hand. Nur weil das eine möglich ist, muss das andere noch lange nicht funktionieren.

Wir reisen jeden Tag in die Zukunft. Sekunde für Sekunde. Manche steigen in ein Flugzeug oder fliegen zu einer Raumstation – dann geht es, im Vergleich zu anderen Menschen, sogar ein winziges bisschen schneller in die Zukunft. Zeit vergeht bei hoher Geschwindigkeit und unter anderen Bedingungen nicht für jeden exakt gleich. Das ist Physik.

Aber daraus folgt noch lange nicht, dass man auch in die Vergangenheit reisen kann. Nur weil man die Reise in eine Richtung beschleunigen kann, heißt das nicht, dass man einfach umdrehen kann.

Und dann gibt es für mich noch ein anderes Problem: Ein Zeitreisender besteht aus Materie.

Nehmen wir einen Menschen mit 60 Kilogramm Körpergewicht, der aus dem Jahr 2050 ins Jahr 2000 reist. Im Jahr 2000 existieren die Atome, aus denen sein Körper später bestehen wird, bereits irgendwo auf der Erde – im Wasser, in Pflanzen, in Tieren, in anderen Menschen oder im Boden.

Und nun taucht zusätzlich der komplette Zeitreisende auf.
Bei einem einzelnen Menschen wären diese zusätzlichen 60 Kilogramm natürlich völlig bedeutungslos. Aber was passiert, wenn Zeitreisen häufiger möglich sind?

Was hindert denselben Menschen daran, immer wieder zum selben Zeitpunkt zurückzureisen?
Beim ersten Mal steht dort ein Zeitreisender. Beim zweiten Mal zwei. Dann drei, zehn oder hundert.

Dasselbe könnte man mit einem Metallblock machen. Man schickt ihn in die Vergangenheit, später erneut zum gleichen Zeitpunkt, dann wieder und wieder.

Die Materie entsteht zwar nicht aus dem Nichts. Sie kommt aus der Zukunft. Trotzdem würde sie sich zu einem bestimmten Zeitpunkt immer weiter anhäufen.

Und genau da liegt für mich das eigentliche Problem.

Wenn Reisen in die Vergangenheit grundsätzlich möglich wären, müsste es irgendeine Grenze geben. Sonst könnte man theoretisch immer mehr Menschen, Maschinen oder andere Materie in denselben Zeitraum schicken. Im Extremfall würde sich Materie dort unbegrenzt ansammeln.

Man könnte natürlich sagen, die Zeit verhindert solche Wiederholungen. Oder es gibt nur eine einzige, in sich geschlossene Zeitlinie. Oder jede Zeitreise führt in eine andere Parallelwelt.

Aber das sind zusätzliche Erklärungen, die man braucht, um das Problem zu lösen.

Deshalb überzeugt mich das Argument nicht: „Zeitreisen in die Zukunft sind möglich, also könnten auch Reisen in die Vergangenheit möglich sein.“

Zukunft und Vergangenheit sind vielleicht gar nicht zwei Fahrtrichtungen auf derselben Straße.

Wir reisen ständig in die Zukunft. Unter bestimmten Bedingungen können wir dabei sogar unterschiedlich schnell altern.

Aber daraus folgt noch lange nicht, dass wir umdrehen können.

Und solange niemand erklären kann, was bei einer Reise in die Vergangenheit mit der Materie des Zeitreisenden und bei einer ständigen Wiederholung passiert, sehe ich darin ein grundsätzliches Problem.

Eine Zeitmaschine in die Vergangenheit wäre nämlich nicht nur eine Zeitmaschine.
Sie wäre theoretisch auch eine Maschine, mit der man immer mehr Materie in einem bestimmten Zeitpunkt anhäufen könnte.

Danke fürs Lesen :-)


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Schon wieder eine Theorie

14.07.2026 um 20:31
Zitat von nachtwerknachtwerk schrieb:Und solange niemand erklären kann, was bei einer Reise in die Vergangenheit mit der Materie des Zeitreisenden und bei einer ständigen Wiederholung passiert, sehe ich darin ein grundsätzliches Problem.
Da musst du dir eigentlich gar keine Sorgen machen. Denn wenn Reisen in die Vergangenheit möglich wären, dann ist unsere Gegenwart ja nur die Vergangenheit unserer eigenen Zukunft und alles ist genau so passiert.
Jedes Zeitparadoxon wäre ja schon die Vergangenheit der Zukunft.
In so einem Szenario sehe ich allerdings keine Chance für einen freien Willen. Das finde ich persönlich schade :D


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Schon wieder eine Theorie

14.07.2026 um 22:06
Zitat von nachtwerknachtwerk schrieb:Dasselbe könnte man mit einem Metallblock machen. Man schickt ihn in die Vergangenheit, später erneut zum gleichen Zeitpunkt, dann wieder und wieder.

Die Materie entsteht zwar nicht aus dem Nichts. Sie kommt aus der Zukunft. Trotzdem würde sie sich zu einem bestimmten Zeitpunkt immer weiter anhäufen.
Auf den Gedanken muss man erstmal kommen bei dem Thema.

Der Metallblock könnte in deiner Idee immer wieder zur selben Zeit und dem selben Ort geschickt werden, aber nicht immer von der immer selben Zeit starten am selben Ort.
Denn entweder steht dort schon ein Metallblock von weiter in der Zukunft zurück geschickt, oder er wird da stehen, weil in der Vergangenheit schon jemand einen Metallblock in die Vergangenheit schickte.

Es gibt glaube ich eine entscheidende Sache die nicht bedacht wird.
Die benötigte Energie für eine Zeitreise in die Vergangenheit ist garnicht vorstellbar.

In meiner Vorstellung verweilt die Zeitblase an dem Ausdehnungsnullpunkt des Universums, und wenn der Metallblock zurück reist, ist an dem Punkt wo jetzt die Erde ist - vermutlich nichts.
Die Erde ist in Bewegung um die Sonne, die wiederum zur Galaxie, und diese bewegt sich auch in Gravitation zu anderen usw., aber in etwa auch mit der Ausdehnung des Raumes.

Bei deiner Idee, denke ich, dass immer der von am weitesten in der Zukunft zurück geschickte Metallblock den anderen, bzw., sie sich gegenseitig zerstören.
Wenn man sich vorstellt, dass quasi in einer fast Nullzeit, eigentlich unendlich kurzen Zeit, ein Metallblock an einem nahezu exakten Ort steht wo ein anderer "hingestellt worden werden wird?", muss dabei eine sehr große Energiefreisetzung stattfinden.

Irgendwo müssten Bewegungen und dadurch Energiefreisetzungen stattfinden bei der angenommenen "fast" Nullzeiterscheinung des Blockes, die wahrscheinlich eine Atomexplosion recht harmlos erscheinen lassen würden.
Bei der Nullzeit-Erscheinung, oder höchstens Plankzeit vielleicht (?), könnte sich was mit Lichtgeschwindigkeit bewegen.
*Schneller jedoch traue ich mich nicht zu sagen.

Wenn ein Metallblock mit 100% Lichtgeschwindigkeit auf einen anderen trifft bedeutet das glaube ich für die ganze Erde nichts Gutes.

Diese bewirkt nicht nur die komplette Zersetzung beider Metallblöcke mit sehr hoher Hitze und Druck, sondern auch die Zerstörung des Standortes, jedoch vermute ich wie gesagt, dass die Zerstörung über das nahe Umfeld weit hinaus geht.

Was nun glaube ich ausgeschlossen ist, ist dass nun ein weiterer Metallblock auf den ursprünglichen treffen könnte.
Zum einen ist er zerstört, zum anderen gibt es diesen Ort zum Abstellen nicht. Und ein errichten einer künstlichen Plattform an jener zerstörten Stelle bringt auch nichts.
Die müsste wahrscheinlich sehr groß sein oder schweben.

Auch die Vorstellung man schickt denn Metallblock samt der "Abstellvorrichtung" oder Schwebevorrichrung zurück, hat nur den Effekt, dass die Abstellvorrichtung beim Auftreffen zurück in die Vergangenheit auf die ursprünglich dort liegende z.B. Erde (Erduntergrund) möglicherweise einen Würfel trifft, jedoch nicht den letzten ursprünglichen.
Die Abstellvorrichtung wäre vielleicht um ein vielfaches größer an Masse und würde so eine noch größere Zerstörung anrichten.

Es ist egal wie man es dreht und wendet, ich bin sicher, dass immer nur einmal ein Würfel auf einen anderen treffen könnte.


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Schon wieder eine Theorie

15.07.2026 um 11:57
In Wirklichkeit wurde die Zeitreise in die Vergangheit schon mehrfach erfunden. :-)
Das Problem ist: Die Erde ist in der Vergangeheit an einem ganz anderen Ort:

Youtube: Wie sich das Sonnensystem WIRKLICH durch die Galaxie bewegt
Wie sich das Sonnensystem WIRKLICH durch die Galaxie bewegt
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"Ich reise zum Test 1 Tag in die Vergangenheit." => Tot durch Vakuum.

Grüße
Omega Minus


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15.07.2026 um 19:18
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:"Ich reise zum Test 1 Tag in die Vergangenheit." => Tot durch Vakuum.
Nimmt man bei einer ZR in die Vergangenheit seine Momentangeschwindigkeit nicht mit?

(Aber auch dann landet man im "Abseits", weil man die "Kurven" nicht mitnimmt (zB Bahn um die Sonne usw...)


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Schon wieder eine Theorie

15.07.2026 um 21:34
Zitat von delta.mdelta.m schrieb:(Aber auch dann landet man im "Abseits", weil man die "Kurven" nicht mitnimmt (zB Bahn um die Sonne usw...)
Erde um sich selbst
Erde um die Sonne
Sonne um das galaktische Zentrum
Galaxis bewegt sich durch CMBR mit 2,3 Mkm/h

Absetisfalle, sozusagen.

Grüße
Omega Minus


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Schon wieder eine Theorie

15.07.2026 um 21:36
@delta.m
Nehme doch mal an, es ginge, und eine Zeitreise könnte z.B. im Garten durchgeführt werden.
Auf der Reise zurück würden ständig irgendwelche Tiere diesen Ort durchqueren.
In einem absolut gesicherten Bunker ohne Tiere, außer Mikroorganismen, bleibt immer noch die Luft. Das ist Gas aber es ist trotzdem Materie die in irgendeiner Art -wahrscheinlich- stark auf das plötzliche Auftauchen aus dem Nichts reagieren würde. Lebewesen ob Tier oder Mensch, würden so sicher diese Reise nicht überleben.
Die Energiequelle könnte dabei ja auch zerstört werden und ihre Energie freisetzen.
Im Vergleich dazu wäre der Asteroid vor 66 Millionen Jahren wahrscheinlich harmlos.

Sonstige Materie würde, wie der Metallblock auch sofort zerstört. Da braucht es, glaube ich, keinen anderen Metallblock. Jede andere Materie außer ein absolutes Vakuum, würden das reisende Konstrukt schon am Anfang der Reise zerstören. Gleichzeitig auch die Zeitreise-Maschine selbst.
Ein absolutes Vakuum können Menschen soweit ich gehört habe, garnicht herstellen.
Ein Absolutes gibt es glaube ich nirgends.

Das Ganze ginge nur, wenn die komplette Zeitkapsel dimensions- oder wie bei einer Folge von Star Treg TNG, phasen-versetzt wäre.
(Staffel 5, Folge 14) 🛸⌛️

Nur das bei dem Serienbeispiel der Boden offenbar im Gegensatz zu den Wänden nach der Phasenversetzung (Phasenumkehrung) noch normal begehbar ist für die Kommander(in) Ro Laren und Chefingenieur Geordi La Forge - und ich glaube 2 Romulanern.

Es müsste irgendeine technische Intelligenz dazu befähigt sein, diese Kapsel an dem exakten Ort zu halten, und beim erreichen der Vergangenheit entweder:
▪︎die gesamte Materie an dem Ort ins Nichts zu verbannen um der Zeitkapsel Platz zu bieten - beispiel Terminator. Wie das ohne eine starke Reaktion oder Hitzebildung vor sich gehen soll, kann ich mir aber nicht vorstellen.

▪︎oder dieses Experiment findet im All statt, nur nicht zwischen den Sternen, noch nicht mal zwischen den Galaxien, auch wenn dort kaum Atome sind auf 1 Kubikmeter.
Eher noch in den Voids wo im Durchschnitt nur rund 0,2 Atome auf einen Quadratmeter sein sollen. Vielleicht sind es auch 1 bis 10 Atome.
Die Quellen sind da unterschiedlich und ich weiß nicht welche die verlässlichsten sind.

Da ein Mensch rund 0,075 Kubikmeter groß ist, bedeutet das z.B. bei 0.2 Atomen, dass statistisch nur etwa 1 Mensch von 100 in einem Void von einem Atom getroffen wird.
Aber wichtig: Man darf dabei nicht vergessen, dass diese Atome sich dort bewegen. Somit gibt es, egal an welchem sichtbaren Ort im Universum, keinen Platz, an dem man eine Zeitreise durchführen könnte, ohne bei der "Reise zurück" auf Atome zu treffen.

Dein Experiment wäre wahrscheinlich nicht durchführbar.


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17.07.2026 um 10:56
Ich bin nicht der wirklich gute mathematiker, "Formeln und so", aber ich habe freundlichst Gemini um Hilfe gebeten
Wir schalten jetzt die physik ein.....ich denke, das kann man ausrechnen. Du schaffst das:-)

Hier deine rechen hausaufgabe.

Ich möchte mich aus der realität um mich herum ausklinken und möchte meine relative zeit so stark komprimieren, dass ich eine sekunde langsamer "ticke" als meine umgebung. Wie schwe müsste ich sein? Ich bin in der theorie weiblich , gewicht 55kg.. . Normal gesund.

Gibt es eine formel bei denen man nur die parameter ändern kann ?
Quelle: ich

Das hat Gemini geantwortet


zeitdilatation dichte volumen-bilder-0Original anzeigen (0,5 MB)

zeitdilatation dichte volumen-bilder-1

Also, wenn wir pro sekunde unseres lebens die welt um uns herum eine sekunde vorbeirauschen lassen zu können, müssten wir unglaublich schwer werden....

Aber das paradoxe ist, wir sind nach 10 minuten höllenfahrt immer noch nicht in die vergangenheit gereist..... obwohl wir 1 sekunde langsamer sind als alles um uns herum, ist alles um uns herum neu.... nur in zeitraffer schneller abgelaufen.....

Ich denke , zeitreise in die vergangenheit ist nicht möglich...


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Schon wieder eine Theorie

17.07.2026 um 12:07
Zitat von DerWeltraumerDerWeltraumer schrieb:Ich denke , zeitreise in die vergangenheit ist nicht möglich...
So ist es.
Eine "Möglichkeit" für eine Reise in die Vergangenheit ist übrigens die Verwendung negativer Zeit.
Viel Spass beim kreieren.


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Schon wieder eine Theorie

17.07.2026 um 20:56
Ahhh, alles klar. Man nehme eine Priese antizeit :cool:

Aber du weist ja, was , beim spielen damit immer passiert.... kein wissenschaftler hat das zeug im griff. Gehr immer in die hose.

Beim benuten der antizeit löscht sich die antizeit direkt mit der richtigen zeit aus. Immer das Gleiche, geht nicht anders... wir sind zwar in der vergangenheit, haben uns aber die zukunft ruiniert, wodurch wir wieder im jetzt sitzen. Zudem gibt es den Zeitpunkt der Zündung der Antizeitbombe noch nicht, wie sollten wir daher die Zeit ruiniert haben.

Klassisches Großvater Paradoxon.

Ein wirkliches Dilemma mit der Zeitreise....


Hat noch einer eine idee ?


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17.07.2026 um 21:16
Zitat von DerWeltraumerDerWeltraumer schrieb:Hat noch einer eine idee ?
Klar, wenn das Universum nicht die Möglichkeit für Zeitreisen zur Verfügung stellt, wird es auch keiner Technologie gelingen diesen Malus auszutricksen.
Wenn es in unserem Universum nur eine Realität geben kann, dann kann man halt keine zweite Realität eröffnen.
Wir wissen aber nicht ob es mehrere Realitäten gibt.


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18.07.2026 um 13:36
Zitat von nachtwerknachtwerk schrieb am 14.07.2026:Ich liebe Zeitreisefilme. [...] Was hindert denselben Menschen daran, immer wieder zum selben Zeitpunkt zurückzureisen?
Das Drehbuch.

Frage beantwortet. Thread kann geschlossen werden.


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18.07.2026 um 15:55
In die Vergangenheit reisen geht nicht und niemals aufgrund bestimmter Widersprüche die dabei entstehen können.
Alles ist irgendwie möglich und machbar, ich glaube dabei selbst an Teleportation, solange kein Widerspruch auftritt.
Nur in die Vergangenheit reisen lässt Widersprüche auftreten... z.B. das du deinen Vater töten könntest und damit deine Geburt verhinderst.
Daher wird eine Reise in die Vergangenheit immer Science Fiction bleiben.

Man könnte natürlich annehmen es gäbe unendlich viele Universen in denen sich alles unendlich mal abspielt.
Eines davon könnte exakt so sein wie dieses nur 10.000 Jahre früher.
Dort könnte man rein theoretisch irgendwie hin reisen.
Aber eine echte Zeitreise wäre das ja wohl nicht.


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18.07.2026 um 18:16
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb am 15.07.2026:Das Problem ist: Die Erde ist in der Vergangeheit an einem ganz anderen Ort:
Das ist der Punkt, den ich an Zeitreisen am problematischsten finde: Wo ist die jeweilige Vergangenheit?


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18.07.2026 um 18:57
Ich würde gerne mal die Fehlerrechnung bei der Positionsbestimmung für einen Zeitsprung von sagen wir mal 10 Jahren sehen … ist mit Sicherheit interessante Mathematik… und mit welcher Genauigkeit wird das wohl gerechnet? Reichen 3 stellen hinter dem Komma?

Schon die exakte Positionsberechnung auf einer Sphäre ist nicht ganz so einfach… kann mit Sicherheit nicht jeder in der 10 Klasse. Und dann kommt noch die zeitliche Komponente hinzu….

-rag-


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22.07.2026 um 09:46
Zitat von nachtwerknachtwerk schrieb am 14.07.2026:Ich liebe Zeitreisefilme. In schlaflosen Nächten habe ich viel über Paradoxien und Logikfehler nachgedacht.
Ich lieb Zeitreisefilme auch ur und genau solche Überlegungen machen für mich den Reiz aus. Über den Punkt mit der Materie hab ich ehrlich gesagt noch nie nachgedacht. Man denkt bei Zeitreisen fast immer nur an die typischen Paradoxien, aber dass sich theoretisch immer mehr Materie am gleichen Zeitpunkt ansammeln könnte, ist schon ein spannender Gedanke. Andererseits frag ich mich, ob das nicht genau der Punkt ist, an dem viele Geschichten dann mit Parallelwelten oder unterschiedlichen Zeitlinien arbeiten. Weil wenn wirklich immer dieselbe Vergangenheit betroffen wäre, würd das ja irgendwann komplett aus dem Ruder laufen.

Eine endgültige Antwort wirds wahrscheinlich nie geben, aber ich find genau solche Gedankenspiele machen das Thema so faszinierend.


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22.07.2026 um 11:10
Zitat von NebelpfadNebelpfad schrieb:Ich lieb Zeitreisefilme auch ur und genau solche Überlegungen machen für mich den Reiz aus.
Wäre eine brutale Waffe: Einfach das gegnerische Flugzeug 1 Mikrosekunde in die Vergangenhit schicken ... BAM!

Grüße
Omega Minus


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