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Evolutionäre Sackgasse Landwirtschaft: Können wir da noch rauskommen?

Evolutionäre Sackgasse Landwirtschaft: Können wir da noch rauskommen?

16.05.2018 um 16:24
Hantierer schrieb:Ein Baum ist wesentlich weiter entwickelt als ein Mensch.
Trotzdem erforschen Bäume nicht den Weltraum und machen keine Pläne, wie man den Planeten vor zukünftigen zerstörerischen Meteoriteneinschlägen schützen will.
Und die Moral von der Geschicht: jedem Tierchen/Pflänzchen seine eigene ökologische Nische, wo es seinen eigenen, ganz persönlichen Nutzen hat. Ein Baum ist kein Mensch, und ein Mensch kein Tiger, ein Tiger keine Muschel, eine Muschel keine Eiche. (Und so weiter.) Nur in Interaktion von allem mit allem wird ein Geflecht des Lebens daraus, in dem keine Art mehr Wert oder weniger hat als eine andere.


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16.05.2018 um 21:12
berndw. schrieb:Der Organismus "reagiert" (automatisch) im Sinne der evolutionären Anpassung auf den gesamten Selektionsfaktoren seiner Umwelt und er tut dass immer vorrangig zu seinem eigenen Nutzen. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Der Organismus reagiert auch noch so wenn er gezüchtet wird. Was ist daran so schwer zu verstehen??
berndw. schrieb: Dass es in der Sahara andere Faktoren gibt als in einem feuchten Wald dürfte klar sein und ändert ja nichts daran, dass es stets eine Vielzahl von Selektionsfaktoren und eine Gesamtheit derselben gibt.
Es ist Unsinnig von "Gesamtheit" oder "Gesamtumweltdruck" zu sprechen weil das völlig irrelevant ist und du damit den Anschein erwecken möchtest als gäbe es "einen einzigen Umweltdruck" der unabhängig vom menschlichen Wirken existiert und wir Menschen behindern diesen "Gesamtumweltdruck" und machen die Gene dadurch schwach. Das ist fadenscheiniger Unsinn.
berndw. schrieb:Gezüchtet werden die "Nutzorganismen" und die werden immer schwächer, weil sich eben (anders als bei den „Unkräutern“) ihre Merkmale nicht vorrangig zum eigenen Nutzen anpassen.
Auch das ist völliger Unsinn. Ein Organismus wird nicht zwingend "Schwächer" nur weil er Gezüchtet wurde. Die Definition der Stärke eines Organismus zeigt sich in seiner Fähigkeit wie er sich in seiner Umgebung behauptet bzw. Überleben kann. Diese Stärke ist auch stark von den Umweltfaktoren und seiner Anpassungsfähigkeit abhängig. Ändern sich diese Faktoren kurzfristig überlebt der Organismus meistens nicht. Egal ob gezüchtet, genmanipuliert oder nicht.
berndw. schrieb:Die künstliche Zuchtwahl des Menschen hat keine einzige Symbiose hervorgebracht. Bei einer solchen haben sich die Merkmale ja stets vorrangig zum Nutzen des Trägers gebildet. Deswegen dauert die Entstehung einer echten bzw. obligatorischen Symbiose oft viele Millionen Jahre. Der Mensch hat ganz schlicht betrachtet nur rumgepfuscht ohne es zu realisieren.
Ohje nicht mal das ist wahr. Vor 7500 Jahren passten sich Europäer an Laktose an und sicherten so das überleben künftiger Generationen. Im Gegenzug kümmert sich der Mensch um Kühe und sicherte deren Fortbestand. Wie beim Beispiel des Unkrauts braucht es bestimmt nicht zwingend "Millionen von Jahren" um eine neue Symbiose zu erschaffen. Eine Symbiose ist auch nicht "echter" oder gar "obligatorisch" nur weil sie in vielen Millionen Jahren entstanden ist.

Oder mal anders gefragt, was hat das Gras für einen Vorteil wenn es von Kühen gefressen wird? Was haben die Pflanzen für einen Vorteil wenn sie Sauerstoff für Tier und Mensch Produzieren? Was hat das unterste Glied der Nahrungskette für einen Vorteil wenn es gefressen wird? Fressen und gefressen werden, so ist die Natur, finde dich damit ab.


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16.05.2018 um 23:37
@Nashima
Das wurde Ihm nun schon etliche male erklaert und jedesmal betet @berndw. das selbe Mantra als Antwort vor!


:pony:


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Hantierer
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Evolutionäre Sackgasse Landwirtschaft: Können wir da noch rauskommen?

17.05.2018 um 12:41
Rao schrieb:Trotzdem erforschen Bäume nicht den Weltraum und machen keine Pläne
Diesen Punkt haben die Bäume in ihrer Entwicklung schon lange überschritten. Und wir haben die Erkenntnis auch schon, nur noch nicht begriffen: Das Leben ist das, was passiert, während man Pläne macht. :)
Rao schrieb:Nur in Interaktion von allem mit allem wird ein Geflecht des Lebens daraus, in dem keine Art mehr Wert oder weniger hat als eine andere.
Dein Wort in Menschleins Ohr!
Nashima schrieb:Eine Symbiose ist auch nicht "echter" oder gar "obligatorisch" nur weil sie in vielen Millionen Jahren entstanden ist.
Es dauert vielleicht Millionen Jahre bis es passiert, aber wenn es passiert, geht es sehr schnell. ;)


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17.05.2018 um 13:37
Rao schrieb:"Verlorengegangen" ist bei allen anderen Pflanzen nichts. Sieht man in Städten überall da, wo fleißige "Taubenfreunde" regelmäßig Getreidekörner als Futter ausstreuen, dort wuchern in den Folgejahren "wilde" Getreidefelder, das Zeug wächst ganz ohne Hilfe eines Bauern, und es sät sich auch wieder aus, wenn es nicht von geflügelten oder vierbeinigen Ratten weggefressen wird.
Nashima schrieb:Es ist Unsinnig von "Gesamtheit" oder "Gesamtumweltdruck" zu sprechen weil das völlig irrelevant ist und du damit den Anschein erwecken möchtest als gäbe es "einen einzigen Umweltdruck" der unabhängig vom menschlichen Wirken existiert und wir Menschen behindern diesen "Gesamtumweltdruck" und machen die Gene dadurch schwach. Das ist fadenscheiniger Unsinn.
Nashima schrieb:Auch das ist völliger Unsinn. Ein Organismus wird nicht zwingend "Schwächer" nur weil er Gezüchtet wurde. Die Definition der Stärke eines Organismus zeigt sich in seiner Fähigkeit wie er sich in seiner Umgebung behauptet bzw. Überleben kann. Diese Stärke ist auch stark von den Umweltfaktoren und seiner Anpassungsfähigkeit abhängig. Ändern sich diese Faktoren kurzfristig überlebt der Organismus meistens nicht. Egal ob gezüchtet, genmanipuliert oder nicht.
syndrom schrieb:@Nashima
Das wurde Ihm nun schon etliche male erklaert und jedesmal betet @berndw. das selbe Mantra als Antwort vor!
In dem was Darwin die "natürliche Zuchtwahl" nannte, "reagiert" die Population unter "Abwägung" auf die Gesamtheit aller auf sie einwirkenden Einflüsse. Nur das, was in dieser Hinsicht quasi "unter dem Strich" der nachhaltigen Beständigkeit entgegenkommt, wird sich durchsetzen. Der gezielte Eingriff in diesen (rein automatischen) Abwägungsprozess zum vorrangigen Nutzen einer anderen Lebensform muss immer und ausnahmslos zur relativen Schwächung führen, was eben diese nachhaltige Beständigkeit angeht. Das ist doch ganz logisch. Und die "Nutzorganismen" des Menschen sind sogar sehr stark manipuliert worden und wurden dadurch innerhalb (evolutionär betrachtet) winziger Zeiträume zu völlig unselbstständigen Kreaturen, die nun immer mehr Unterstützung bedürfen.

Wenn Ihr das nicht als Schwächung anerkennt, dann verratet Ihr doch nur, dass Ihr Euch ganz schlicht gegen die Anerkennung der eigentlich unbestreitbaren Realität zu wehren sucht. Sogar das Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie räumt ein, dass fast alle heutigen Nutzpflanzen außerhalb bestellter Äcker nicht mehr überlebensfähig sind. Dies geschieht zwar im Rahmen einer ansonsten teilweise jubelartigen Gutheißung der Züchtung, aber was die Schwächung und die Unselbstständigkeit angeht, da sind die sehr direkt:

"Warum brauchen wir überhaupt Pflanzenzüchtung?
Ziele der Pflanzen sind nicht Ziele des Menschen

In der Natur sind für Pflanzen diejenigen Eigenschaften von Vorteil, die ihre Anpassungsfähigkeit an die Umwelt verbessern und ihre Konkurrenzkraft erhöhen. Eigenschaften, die der Pflanze das Überleben sichern, können die Nutzung durch den Menschen aber stören oder gar verhindern. Frühzeitiger Samenausfall, Produktion von Bitter- oder Giftstoffen zur Feindabwehr. Deutlich wird dies am Beispiel von Getreide: Zu Beginn des Getreideanbaus wählte der Mensch diejenigen Pflanzen für den Anbau aus, deren Samen möglichst lange an der Ähre verblieben und nicht frühzeitig auf dem Feld oder beim Transport herausfielen. Der Mensch erzielte damit höhere Erträge, schränkte aber gleichzeitig die Fortpflanzungsfähigkeit der Pflanze ein. Deswegen muss das Getreide gedroschen werden, damit das Korn (der Samen) freigesetzt wird. Fast alle unserer heutigen Nutzpflanzen sind außerhalb der bewirtschafteten Äcker nicht überlebensfähig, da sie hohe Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit und die Nährstoffversorgung stellen und darüber hinaus wenig konkurrenzfähig gegenüber den Wildpflanzen sind.
"

http://www.mpimp-golm.mpg.de/22418/Frag_die_Gerste


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17.05.2018 um 14:18
Hantierer schrieb:Diesen Punkt haben die Bäume in ihrer Entwicklung schon lange überschritten. Und wir haben die Erkenntnis auch schon, nur noch nicht begriffen: Das Leben ist das, was passiert, während man Pläne macht. :)
Aha, nein Bäume sind im überigen nicht komplexer als Menschen.


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Hantierer
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17.05.2018 um 14:55
Fedaykin schrieb:Aha, nein Bäume sind im überigen nicht komplexer als Menschen.
Aber sie haben ein höheres Bewusstsein und das ist das, was für mich Leben als solches ausmacht: Bewusstsein, das hat nur wenig mit Verstand und Logik zu tun. Das ist deshalb so, weil die meisten Bäume und Pflanzen Weibliches und Männliches in einem in sich tragen. Erst trennte sich das Leben in männlich und weiblich und dann verband es sich wieder - das ist mind. einen Schritt weiter als wir es sind. Auch wir Menschen können unser Potenzial erst vollständig entfalten, wenn wir die Weiblichkeit und die Männlichkeit sinnvoll miteinander verbinden - und der weibliche Aspekt, die mütterliche Fürsorge, die bedingungslose Liebe und so, ist auch das was mir in der sog. Wissenschaft fehlt, weswegen sie für mein kleines Leben eher unbedeutendes Beiwerk ist.

Das rein Analytische und vermeintlich Objektive kann uns keine Anhaltspunkte für Handlungsweisen geben. Dafür braucht man Ethik und Moral, Technokratie will keiner (außer die, die glauben, das hätte was mit Musik zu tun). Und das ist das wesentlichste was mich an Darwins Theorie und den sich ergebenden Schlussfolgerungen so stört. Sie stellt uns Menschen als Krone der Schöpfung dar und wir leiten daraus unseren Anspruch uns die Erde und das Leben Untertan zu machen ab, will aber gleichzeitig die Religion als einschränkenden Moralgeber ersatzlos streichen. Wohin das führt, kann man jeden Tag in den Nachrichten sehen, hören oder lesen. Nicht dass ich etwa Bibelfan oder ein religiöser Fanatiker wäre, aber so geht das nicht. Grade mal 150 Jahre ohne Herz und wir schauen in tiefere Abgründe, als jemals zuvor. Daran ändert auch die rein theoretische Möglichkeit einen Meteoriteneinschlag zu verhindern nicht viel.

@berndw.
Ja gut, aber was schlägst Du denn als Lösung vor?


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17.05.2018 um 15:07
@Hantierer:
Hantierer schrieb:Darwins Theorie [...] will aber gleichzeitig die Religion als einschränkenden Moralgeber ersatzlos streichen. Wohin das führt, kann man jeden Tag in den Nachrichten sehen, hören oder lesen. Nicht dass ich etwa Bibelfan oder ein religiöser Fanatiker wäre, aber so geht das nicht. Grade mal 150 Jahre ohne Herz und wir schauen in tiefere Abgründe, als jemals zuvor.
Schwachsinn. Die Welt war vor 150 Jahren in nahezu jeder Hinsicht ein drastisch schlechterer Ort für Menschen, als sie es heute ist. Nur in Deinen Fantasievorstellungen nicht.


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17.05.2018 um 15:09
Hantierer schrieb:Sie stellt uns Menschen als Krone der Schöpfung dar und wir leiten daraus unseren Anspruch uns die Erde und das Leben Untertan zu machen ab,
Ähm, nein. Ganz im Gegenteil.

Aus der Evolutionstheorie folgt zwingend, dass alle Lebewesen genau gleich weit entwickelt sind. Eine Schöpfung rührt keine Evolutionstheorie an und einen Anspruch darauf, die Erde Untertan zu machen, kann man auch nicht daraus herleiten.

Du hast wirklich nicht den geringsten Schimmer von dem, was Du schreibst.


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17.05.2018 um 16:08
Hantierer schrieb:Evolutionäre Sackgasse Landwirtschaft: Können wir da noch rauskommen?
heute um 14:55
Fedaykin schrieb:
Aha, nein Bäume sind im überigen nicht komplexer als Menschen.
Aber sie haben ein höheres Bewusstsein und das ist das, was für mich Leben als solches ausmacht: Bew
Gut, vergessen wir das, mit Esomokeln braucht man sich nicht im Wissenschaftsthread rumärgern.

Nur soviel, vielleicht lernst du irgendwann mal die Worte definitionsgemäß einzusetzen. Bei Bewußtsein hat das schon mal nicht geklappt.


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Evolutionäre Sackgasse Landwirtschaft: Können wir da noch rauskommen?

17.05.2018 um 20:27
berndw. schrieb:Der gezielte Eingriff in diesen (rein automatischen) Abwägungsprozess zum vorrangigen Nutzen einer anderen Lebensform muss immer und ausnahmslos zur relativen Schwächung führen, was eben diese nachhaltige Beständigkeit angeht. Das ist doch ganz logisch. Und die "Nutzorganismen" des Menschen sind sogar sehr stark manipuliert worden und wurden dadurch innerhalb (evolutionär betrachtet) winziger Zeiträume zu völlig unselbstständigen Kreaturen, die nun immer mehr Unterstützung bedürfen.
Das was du "unselbstständige Kreaturen" nennst ist in Wirklichkeit eine Symbiose. Nach deiner Auffassung ist alleine gut was ohne menschliches Zutun existieren kann, dass aber die Natur in sich etliche Abhängigkeiten (auch ohne den Menschen) geschaffen hat blendest du völlig aus.

Ist die Blume schwach weil sie sich nur durch Bienen weiterverbreiten kann? Nach deiner Argumentation wurde die Blume durch die Biene geschwächt sowie die Biene durch die Blume weil sie ohne einander nicht mehr überlebensfähig sind.
Dieses Beispiel lässt sich auf etliche natürliche Vorgänge übertragen. Sind die Pflanzen schwach weil sie von Sonne, Wasser und Nahrung in den Böden abhängig sind? Ist der Mensch eine "unselbständige Kreatur" weil er ohne den Sauerstoff der Pflanzen nicht überleben kann? etc.

Wenn wir durch Zucht einen nachhaltige Symbiose schaffen können ist das nichts schlechtes, der Mensch beeinflusst seine Umgebung genau so wie die Umgebung ihn in seiner Entwicklung beeinflusst.
berndw. schrieb:Wenn Ihr das nicht als Schwächung anerkennt, dann verratet Ihr doch nur, dass Ihr Euch ganz schlicht gegen die Anerkennung der eigentlich unbestreitbaren Realität zu wehren sucht.
Eine gezüchtete Pflanze ist eine neue Spezies die ursprüngliche Version existiert in der Regel parallel weiter, das ist die unbestreitbare Realität die du nicht Anerkennen willst.


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17.05.2018 um 21:52
@berndw.
Beim Thema Monsanto hast Du mich tatsächlich nachdenklich werden lassen. Ich selbst besitze Unternehmensanteile an dem US-Amerikanischen Unternehmen, da ich die Argumente die unsere Medien dagegen immer vorbringen, völlig unhaltbar finde. Besonders diese erlogene Unterstellung gegenüber dem US-Konzern, er würde einfach grundlos gegen Bauern vorgehen, die durch Zufall auf ihrem Feld Monsanto-Produkte anbauen, halte ich für skandalöse Berichterstattung.

Was ich mich allerdings tatsächlich frage ist, welche Auswirkungen das auf den Boden hat. Denn durch den effizienteren Anbau werden ja auch die Nährstoffe des Bodens viel stärker ausgebeutet. Unter diesem Aspekt habe ich das bisher noch gar nicht betrachtet.


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17.05.2018 um 21:59
@CMO

Naja durch Glyphosat muss der Boden meist nicht so tief gepflügt werden.
Was gut für den Boden ist,
Auch ist der Ertrag durch Chemiezeug höher, somit wird weniger Boden benötigt und auch weniger Fläche geschädigt.

Ach und für viele sind „Grosskonzerne“ pauschal der Teufel.


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17.05.2018 um 22:22
EvilParasit schrieb:Naja durch Glyphosat muss der Boden meist nicht so tief gepflügt werden.
Was gut für den Boden ist,
Auch ist der Ertrag durch Chemiezeug höher, somit wird weniger Boden benötigt und auch weniger Fläche geschädigt.

Ach und für viele sind „Grosskonzerne“ pauschal der Teufel.
Für mich nicht. Aber irgendeinen Haken muss es doch bei Monsanto geben. Oder? :D


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18.05.2018 um 09:10
CMO schrieb:Was ich mich allerdings tatsächlich frage ist, welche Auswirkungen das auf den Boden hat. Denn durch den effizienteren Anbau werden ja auch die Nährstoffe des Bodens viel stärker ausgebeutet. Unter diesem Aspekt habe ich das bisher noch gar nicht betrachtet.
Die Nährstoffe werden nicht aus dem Boden gezogen. Diese müssen zugeführt werden. Ansonsten hast du keinen Ernteertrag. Die Nährstoff Zuführung (Düngung) erfolgt je nach Bodenbeschaffenheit und Saatgut abhängig. Auch erfolgt die Düngung zielgenau.
CMO schrieb:Für mich nicht. Aber irgendeinen Haken muss es doch bei Monsanto geben. Oder? :D
Genmanipuliertes Saatgut

https://www.pflanzenfee.de/info/ratgeber/auch-traditionelles-saatgut-ist-wieder-modern


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18.05.2018 um 10:14
Pan_narrans schrieb:Du hast wirklich nicht den geringsten Schimmer von dem, was Du schreibst.
Der Schimmer liegt ganz bei dir mein Gutster @Pan_narrans
, denn
Pan_narrans schrieb:Eine Schöpfung rührt keine Evolutionstheorie an und einen Anspruch darauf, die Erde Untertan zu machen, kann man auch nicht daraus herleiten.
...man kann schon. Siehste ja Wow1


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Evolutionäre Sackgasse Landwirtschaft: Können wir da noch rauskommen?

18.05.2018 um 11:26
Pan_narrans schrieb:Eine Schöpfung rührt keine Evolutionstheorie an und einen Anspruch darauf, die Erde Untertan zu machen, kann man auch nicht daraus herleiten.
Ich habe mich auf die Praxis bezogen und beurteilt, was die Menschen seit oder mit der ET so alles gemacht haben. Rassenwahn der angeblich höher entwickelten weißen Rasse, Menschenzuchtversuche, Euthanasie im Sinne der Evolution, Klonen, Gentechnik...alles im wahrsten Sinn des Wortes Totgeburten.
CMO schrieb:Für mich nicht. Aber irgendeinen Haken muss es doch bei Monsanto geben. Oder? :D
In Argentinien wurden Studien gemacht die stark darauf hinweisen, dass Glyphosat Krankheiten verursacht bzw. begünstigt:
"Wir konnten zeigen, dass in den Dörfern, die von den Anbauflächen quasi umzingelt sind, die Krankheits- und Sterberaten sehr viel höher sind. Festgestellt haben wir sehr viel mehr Bluthochdruck oder Diabetes, aber auch Fehlfunktionen der Schilddrüse. Wir haben teils die zwei- oder dreimal so hohe Krebsraten wie im Rest des Landes, Fehlgeburten, Atemwegserkrankungen und einen Anstieg an Fettleibigkeit."

Immer wieder werden Mediziner wie Verzeñassi gefragt: Gibt es denn Beweise, die den genauen Zusammenhang zwischen den Agrochemikalien, ihren verschiedenen Inhaltsstoffen und den Krankheiten belegen? Das sei die falsche Frage, gibt Verzeñassi zurück, Studien, die darauf hinweisen, gibt es genug. Was es dagegen nicht gibt, ist ein klarer Beweis, dass die Produkte ungefährlich seien.
http://www.deutschlandfunk.de/glyphosat-in-argentinien-heute-bin-ich-ein-skelett.697.de.html?dram:article_id=398994

Und natürlich betreibt Monsanto und andere weltweit aggressive Lobbyarbeit. Unter diesen Umständen wäre eine Zulassung in Europa eigentlich nicht drin, weil anders als in den USA muss man in der EU die Ungefährlichkeit nachweisen. Das Problem sind nicht die Großkonzerne, das Problem sind so Eigentümer wie Du, die sich nur für die Rendite interessieren. Ist ja nichts gegen dich persönlich, aber das ist das Hauptproblem in der Mentalität. Wir sitzen da nämlich alle im selben Boot und auch in deinem Körper wird sich schon Glyphosat befinden oder bist Du etwa genmanipuliert und resistent gegen das Gift?

Und Glyphosat ist auch das beste Beispiel dafür, dass diese Art der Landwirtschaft keine Zukunft hat, da sich selbst bei diesem sehr wirksamen Pflanzengift, was eigentlich nur genmanipulierte Pflanzen vertragen, sich innerhalb weniger Jahre Resistenzen bei Wildkräutern bilden und dann wird es nutzlos - nach Darwin müsste das mind. Jahrtausende dauern. Was will man also noch mit dieser Theorie, die rein gar nichts richtig vorhersagen oder beschreiben kann?

In den USA ist das schon sehr problematisch und dann verliert es seinen Nutzen.
2007 mussten im Bundesstaat Georgia im Südosten der USA rund 4000 Hektar Ackerland aufgegeben werden, weil sie von Unkräutern überwuchert waren, die eine Toleranz gegen das Breitbandherbizid Glyphosat entwickelt hatten. Zuvor war auf diesen Flächen jahrelang gentechnisch veränderte Glyphosat-tolerante Baumwolle angebaut worden.

Seitdem nehmen solche Probleme rapide zu: Zwischen 2009 und 2013 haben sich die von Glyphosat-resistenten Unkräutern betroffenen Flächen auf etwa 30 Millionen Hektar verdoppelt. Eine Trendwende ist nicht in Sicht.
http://www.transgen.de/anbau/1429.resistente-superunkraeuter-gentechnik.html

Kannst ja noch warten, bis die Schadensersatzklagen ins Haus flattern oder der Absatz komplett einbricht, aber ich empfehle dir: Verkaufen und in was nachhaltiges und sinnvolles zu investieren, in etwas, was die Natur nicht als Feind betrachtet.
schluesselbund schrieb:Die Nährstoffe werden nicht aus dem Boden gezogen. Diese müssen zugeführt werden.
Eben, sind ja schon lange keine Nährstoffe mehr im Boden. Auch wenn man keine Pflanzenschutzmittel benutzt, ist der Boden in wenigen Jahren ausgelaugt und muss immer wieder aufbereitet werden, auch im Bioanbau. Das Problem bei der Intensivlandwirtschaft ist noch zusätzlich, dass das Bodenleben und viele andere Arten, auch Nützlinge, belastet werden und dann langsam absterben. Ich habe in meinem Garten ca. 3 Jahre gebraucht, um mit biologischen Mitteln, wieder gute Erträge zu erzielen und wieder genug Regenwürmer und anderes Getier zu haben, was die Nährstoffe liefert und das wird jedes Jahr mit Kompost gefüttert.

Ich konnte es bei einem Bekannten beobachten, der auch einen Kleingarten übernommen hatte - ich habe gleich gesehen, der Boden ist komplett rum, da geht gar nichts mehr ohne Dünger. Und so war es auch, wir haben eine Hälfte des Beetes zurecht gemacht, was angepflanzt und mit Kunstdünger gedüngt, auf der anderen Fläche wuchs kaum ein Unkraut und wenn war es sehr verkümmert, grade mal 10cm hoch, während im gedüngten Bereich das selbe Kraut 1m hoch wurde.

Früher stand man unter einem blühenden Kirschbaum und man konnte es summen und brummen hören, es waren Unmengen an Insekten an den Bäumen, heute bin ich froh, wenn ein paar Hummeln und Wildbienen an den Bäumen sind, die die Blüten befruchten, dieses Jahr habe ich maximal zwei Insekten gleichzeitig am Apfelbaum gesehen. Da will ich unsere Bauern aber mal sehen, wenn sie ihre Rapsfelder mit der Hand bestäuben müssen, weil sie alle Insekten getötet haben. Dann erst werden sie doch wieder den viel besseren Hanf anbauen, der ist nämlich Windbestäuber...aber eine saubere Windschutzscheibe ist doch auch was.


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Evolutionäre Sackgasse Landwirtschaft: Können wir da noch rauskommen?

18.05.2018 um 16:11
Hantierer schrieb:Und natürlich betreibt Monsanto und andere weltweit aggressive Lobbyarbeit. Unter diesen Umständen wäre eine Zulassung in Europa eigentlich nicht drin, weil anders als in den USA muss man in der EU die Ungefährlichkeit nachweisen.
Ne ne ne - ganz so einfach ist es dann glaube ich doch nicht :D

Es scheint zwar bei uns in Deutschland öffentlicher Standard zu sein dass die Amerikaner immer die Bösen sind. Aber hier finde ich doch dass man auch mal ein wenig auf dem Boden der Tatsachen bleiben und erwähnen muss, dass die FDA natürlich auch jedes Produkt umfangreich auf gesundheitliche Unbedenklichkeit hin überprüft bevor eine Zulassung vergeben wird.


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Evolutionäre Sackgasse Landwirtschaft: Können wir da noch rauskommen?

18.05.2018 um 16:38
@CMO

Jeder der ein Unternehmen hat oder ein privates führt, macht alles um das Unternehmen vorwärts zu bringen.

Egal ob Monsanto oder der Kiosk neben an.
Soweit ich weiss, hat Monsanto noch nichts illegales getan.

Manche müssen nur „amerika“ und „gentechnik“ hören, und sehen schon die Welt untergehn.

Meistens sind das Links oder Rechtsextreme


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18.05.2018 um 16:42
@Hantierer

Die gefährlichkeit von Glyphosat wurde nicht nachgewiesen.

US-Anwälte die gegen Mosanto klagen mussten sogar 300 000 USD schmiergeld zahlen, dass Glyphosat als „wahrscheinlich Krebserregend“ eingestuft wird.

Das warscheinlich Krebserregend bezieht sich aber auf den Stoff selbst, nicht auf die Menge oder den Einsatz.
Zum Vergleich ist der Friseurberuf „krebserregend“.
Genauso wie Wurstwaren.


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