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Wäre unsere Sonne ein schwarzes Loch, wie lange könnten wir überleben?

101 Beiträge, Schlüsselwörter: Überleben, Schwarzes Loch, Ende Der Menschheit

Wäre unsere Sonne ein schwarzes Loch, wie lange könnten wir überleben?

15.04.2019 um 06:36
Sungmin_Sunbae schrieb:was nicht zu der Wissenschaft gehört, sondern Sci-fi
Nicht wirklich. Orthogonal vllt.
Welt fiktional, Technik faktual. Stand aber auch so im EP, dass es nicht ums beamen geht.


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Wäre unsere Sonne ein schwarzes Loch, wie lange könnten wir überleben?

15.04.2019 um 09:05
gentoo schrieb:Meinst du nur kreuzen oder genetisch, genetisch?
Epigenetik ist ja nicht gerade ein Fachgebiet, das man als technisch oder intellektuell leicht zugänglich beschreiben würde.
Ich verstehe Dich immer weniger. Du schienst der Meinung zu sein, in so einem Fall wäre plötzlich alle Experten weg. Aber warum?
gentoo schrieb:Ein Mathematiker kann, um den hinkenden Vergleich zu bemühen, prinzipiell auch physikalische Berechnungen durchführen, also ja aber fachlich vertiefte Ahnung hat er deshalb nicht.
Aber um ein Loch zu bohren un es fachgerecht abzudichten, sollte es doch sehr viele Leute geben, die da in Frage kommen.
gentoo schrieb:Wer weiß
Diese spezielle Katastrophe wird wohl eher dazu führen, dass die Leute erst mal da sind, wo es hell und warm ist. In den ersten stunden und Tagen dürfte da das eigene Zuhause bei den allermeisten der Ort der Wahl sein - oder nicht?
gentoo schrieb:aber man müsste erstmal den Wohnort lokalisieren.
Gerade in der heutigen Zeit doch die leichteste Übung. Es wird sicherlich noch zugängliche Datenbanken geben.
gentoo schrieb:anders gefragt, wieviel Kompetenz würdest du denn einplanen
Keine Ahnung. Aber genau dafür gibt es ja Leute, die sich schon mit solch ähnlichen Dingen beschäftigt haben.


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15.04.2019 um 10:13
syndrom schrieb:Wenn wir schauen, wielange es dauert/kompliziert ist z.B. eine langfristig tektonisch stabile Stelle fuer ein Atommuellendlager zu finden....
Auch wichtig: wie verhaelt sich unsere Plattentektonik bei -200°C an der Oberflaeche? Liesse sich ueberhaubt was bauen,das nicht durch Spannungsrisse globalen Ausmasses zerbroeselt?
Die 0815-Schuhlbuch Theorie ohne transformative Störungen etc.: der obere Erdmantel unter den Kontinenten ist kälter als unter der ozeanischen Lithosphäre. Durch die Gleitplattenkraft oder neudeutsch ridge push werden die Platten dort auseinander geschoben -Divergenz, kühlen sich ab und beginnen, wenn sie auf die erkaltete ozeanische Kruste treffen, diese zu falten und selbst wieder in den Erdmantel zu sinken. Dort verdichten sie sich unter steigendem Druck bei zunehmender Tiefe, werden dadurch schwerer, der Plattenzug nimmt zu und die Platte taucht weiter in den Erdmantel ein - Subduktion. Um die Reibung des Drifts auf dem oberen Mantel zu minimieren, und darauf zielt die Frage einer kalten Oberfläche ab, wird Wasser benötigt. Dabei ist es unerheblich, ob es gefroren, ohne Atmosphäre zb mit in die Tiefe gezogen wird und dort unter dem Druck/Hitze geschmolzen wird oder schon flüssig, mit Atmosphäre an der Oberfläche vorhanden ist. Europa ist da hinsichtlich einer vermeintlich aktiven Plattentektonik vergleichbar - nur halt mit Wasser als "Kontinenten". Meiner Meinung nach sollte die Oberfläche also weiterhin geologisch aktiv bleiben, auch wenn die Phasenübergange des Mantels vllt. 10 km tiefer stattfinden. Die nötigen Wasserresevoirs gibt es zudem reichlich im Erdmantel. Der Wasserkreislauf ist ja den letzten Erkenntnissen nach deutlich tiefgreifender als vom Berg in den Hahn.
kleinundgrün schrieb:Du schienst der Meinung zu sein, in so einem Fall wäre plötzlich alle Experten weg. Aber warum?
Wir gehen doch davon aus, dass dieser Fall plötzlich und ohne Vorwarnung eintritt oder nicht?
Sie wären sicher nicht weg aber wenn ich dich richtig verstehe, mit den genetischen Modifikationen an Pflanzen zb, planst du gedanklich schon eine Hightech-Arche bevor die Grundversorgung selbiger sichergestellt wurde.
kleinundgrün schrieb:Aber um ein Loch zu bohren un es fachgerecht abzudichten, sollte es doch sehr viele Leute geben, die da in Frage kommen.
^^ Nicht nur ein Loch abdichten.
Hast du dir mal die Anlage zur Sauerstoffaufbereitung in der ISS oder einem modernen Atomschutzbunker angesehen?
Das sind ja keine Stromgeneratoren, an denen man schlicht das Benzin nachfüllen, einen Riemen tauschen muss oder notfalls schnorcheln kann. Der Druck muss stimmen, die Schadstoffe filtern, Klimatisierung, Luftfeuchtigkeit, Sauerstoffgewinning durch Elektrolyse von Wasser, für selbiges noch die Sensoren usw. Das ist Hightech und die Leitungen dafür nur ein kleiner Aspekt. Sowas spartanisch zu warten mag funktionieren (jedenfalls mit Anleitung) aber wenn es ernstere Probleme gäbe, bräuchte man jemanden der sowas zur Not selbst konstruieren kann. Eine Improvisation von Laien wäre da ein schlechter Rat.
kleinundgrün schrieb:Diese spezielle Katastrophe wird wohl eher dazu führen, dass die Leute erst mal da sind, wo es hell und warm ist. In den ersten stunden und Tagen dürfte da das eigene Zuhause bei den allermeisten der Ort der Wahl sein - oder nicht?
Klar. Bleiben sie zuhause und bewahren sie Ruhe oder so. Was soll man da auch großartig machen außer die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Für jeden ist ohnehin kein Platz, selbst wenn man einen Plan B hätte.
kleinundgrün schrieb:Gerade in der heutigen Zeit doch die leichteste Übung. Es wird sicherlich noch zugängliche Datenbanken geben.
Für Behörden ja, selbstverständlich.
kleinundgrün schrieb:Keine Ahnung. Aber genau dafür gibt es ja Leute, die sich schon mit solch ähnlichen Dingen beschäftigt haben.
Richtig aber nicht mit dem globalen Abgang. Was soll man da auch planen? Wie Fedaykin schon schrieb ist da keinerlei Hoffnung in Sicht. Ein Raumschiff vllt. und nach Alpha Centauri fliegen aber hier ist doch langfristig der Ofen aus.


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15.04.2019 um 12:21
Youtube: High Purity Oxygen Generator

@kleinundgrün

Oben habe ich dir mal eine Anlage zur Sauerstoffproduktion eingestellt die z. B. denkbar wäre.


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15.04.2019 um 12:43
gentoo schrieb:Oben habe ich dir mal eine Anlage zur Sauerstoffproduktion eingestellt die z. B. denkbar wäre.
Mit dieser Anlage wird Sauerstoff aber nicht produziert, sondern aus der Luft extrahiert und gereinigt.


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15.04.2019 um 12:51
Celladoor schrieb:Und ausserdem ist das hier ein Gedankenexperiment und keine Sci-F
Joa, ein Gedankenexperiment was Sci-Fi ist.
Jetzt mal unabhängig davon, dass die Sonne gar nicht die Masse besitzt um nach einer Supernovaexplosion zur einem schwarzen Lock zu kollidieren und wir dann sowieso von diesem Ausbruch sofort sterben würden, gibt es keinen Technik, die sowas auslösen könnte.
Ein physikalischer Gedankenexperiment der diesen namen gerecht wird, muss einen zweck erfüllen. Deiner ist nur ne Fragestellung und die ist schnell beantwortet. Sofern man alle anderen Faktoren wie die Explosion, die Strahlung usw außen vorlässt, wäre die gravitative Wechselwirkung die gleiche, sofern die wir die Masse wegrechnen, die bei einer Supernova davon fliegt, denn ein schwarzes Loch ist kein Staubsauger. Einige menschen würden sofern wie die Supernova weglassen( was es zu scifi macht ) eine Zeit lang überleben aber irgendwann wäre es auch für sie vorbei. Thats it. :inu:

Wenn du das recht hast, so einen trivalen Thread zu eröffnen, kann ich auch entsprechend antworten. Ist ja auch klar warum... Für ne richtigen Physikthread braucht man nämlich Ahnung und die erlernt man nicht nebenbei mit gucken von unrealistischen und auf Sensation aufbauenden NTV oder andere minderwertige Senderdokus.


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15.04.2019 um 12:52
Celladoor schrieb:Mit dieser Anlage wird Sauerstoff aber nicht produziert, sondern aus der Luft extrahiert und gereinigt.
Jup, kA ob es verständlich war, dass man den Prozess umdrehen kann, solange man den reinen Sauerstoff z. B. teilweise aus Wasser gewinnt wie auf der ISS das LSS und diesen dann anreichert. Die Flusskontrollsteuerung für den CO2 Filter und die Dekontamination bleibt allerdings problematisch und funktioniert nur solange das System regelmäßig mit neuen Filtern bestückt wird.

Wikipedia: ISS_ECLSS


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15.04.2019 um 13:06
kleinundgrün schrieb:Gerade in der heutigen Zeit doch die leichteste Übung. Es wird sicherlich noch zugängliche Datenbanken geben.
Da fast alle Satelliten auf PV beruhen aber sicher nicht sehr lange... Alle Funktionen wie GPS, Satellitenkommunikation werden sicherlich in wenigen Stunden oder einem Tag komplett ausfallen.


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15.04.2019 um 13:42
gentoo schrieb:mit den genetischen Modifikationen an Pflanzen zb, planst du gedanklich schon eine Hightech-Arche bevor die Grundversorgung selbiger sichergestellt wurde.
Ich plane keine Hightecharche. Aber perspektivisch wäre es sinnvoll, Pflanzen auf die neuen Bedingungen anzupassen, um Erträge zu steigern und mehr Vielfalt zu bekommen.
gentoo schrieb:Das ist Hightech und die Leitungen dafür nur ein kleiner Aspekt. Sowas spartanisch zu warten mag funktionieren (jedenfalls mit Anleitung) aber wenn es ernstere Probleme gäbe, bräuchte man jemanden der sowas zur Not selbst konstruieren kann. Eine Improvisation von Laien wäre da ein schlechter Rat.
Na aber warum sollen all die Leute, die das heute können, plötzlich nicht mehr verfügbar sein?
gentoo schrieb:Klar. Bleiben sie zuhause und bewahren sie Ruhe oder so.
Man würde die Situation doch schnell erkennen und innerhalb kurzer Zeit die Leute anfangen zu kontaktieren. Klar bleiben die Leute nicht ruhig, aber erst mal eher zuhause.
gentoo schrieb:Richtig aber nicht mit dem globalen Abgang.
Wie meinst du das? Entweder gelingt es, die Leute zu finden oder nicht. Aber im Grunde ist es doch kein Hexenwerk. Klar, die Zeit ist ein Problem, aber kein unlösbares. Vermutlich git es für jeden bedarf hunderttausende eher Millionen von Fachleuten.
gentoo schrieb:Ein Raumschiff vllt. und nach Alpha Centauri fliegen
Aber das ist ja noch viel problematischer. Man muss nicht nur einen autarken Lebensraum für zehntausende von Jahren bauen, er muss auch noch weltraumtauglich sein, einen Antrieb haben und auf der ganzen Reise und vielleicht auch am Ziel gibt es keine ausreichenden Ressourcen. Auf der kalten Erde ist erst mal alles da: Sauerstoff, Kohlenstoff, Erze etc.


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15.04.2019 um 13:45
taren schrieb:Da fast alle Satelliten auf PV beruhen aber sicher nicht sehr lange... Alle Funktionen wie GPS, Satellitenkommunikation werden sicherlich in wenigen Stunden oder einem Tag komplett ausfallen.
Warum braucht man da GPS und Satellitenkommunikation? Es gibt doch Orts- und Straßennamen, Hausnummern und Aufenthaltsverzeichnisse.
Auch wenn Google Maps bequem ist, aber man hat auch schon vor 30 Jahren Leute ausfindig gemacht.


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15.04.2019 um 13:45
taren schrieb:Alle Funktionen wie GPS, Satellitenkommunikation werden sicherlich in wenigen Stunden oder einem Tag komplett ausfallen.
Beim GPS werden hinsichtlich der Hochverfügbarkeit, wie bei "normalen" Servern im Falle eines Failovers durch kA Denial of Service, Ausweichprotokolle im P/Y-Code für authorisierte Zugriffe angeboten und die "zivile" Kommunikation auf dem S/L-Band verworfen. Auf Deutsch hat man beim Hersteller oder beim Militär auch dann noch Zugriff. Na ja, jedenfalls solange man Strom hat.


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15.04.2019 um 14:03
gentoo schrieb:Beim GPS werden hinsichtlich der Hochverfügbarkeit, wie bei "normalen" Servern im Falle eines Failovers durch kA Denial of Service, Ausweichprotokolle im P/Y-Code für authorisierte Zugriffe angeboten und die "zivile" Kommunikation auf dem S/L-Band verworfen. Auf Deutsch hat man beim Hersteller oder beim Militär auch dann noch Zugriff. Na ja, jedenfalls solange man Strom hat.
Das Problem ist der Strom, GPS Satelliten haben wohl keine Radionuklidbatterie und sind damit auf die Sonne zur Energieversorgung angewiesen, wenn die Sonne ausfällt, dann fällt auch die Stromversorgung aus und das dürfte auf den Großteil aller Satelliten zutreffen.


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15.04.2019 um 14:49
kleinundgrün schrieb:Ich plane keine Hightecharche. Aber perspektivisch wäre es sinnvoll, Pflanzen auf die neuen Bedingungen anzupassen, um Erträge zu steigern und mehr Vielfalt zu bekommen.
Ja, perspektivisch macht es Sinn. Ich streite auch nicht ab, dass es aus dem Alltag heraus kein Problem wäre eine Biosphere 4.0 zu planen, die von Tag 1 an zumindest auf dem Papier reibungslos funkioniert aber erstens muss die Anlage im Ausnahmezustand unter Zeitdruck geschaffen werden und zweitens funktioniert selten was wie auf dem Papier gedacht. Es gibt z. B. keine Praxiserfahrung, außer auf der ISS dazu was langfristig in räumlich begrenzten Habitaten für mikrobielle Kuriositäten entstehen. Nach 20 Jahren "Puff" schlägt in dem Bunker doch kein Antibiotika mehr an, d. h. man kann gleich noch eine medizinische Fakultät einplanen, die sich während der Erforschung von Mikrosphären mit der Erforschung von Krankheiten in Mikrosphären beschäftigt :D

Nicht, dass es die Kompetenz nicht gäbe - denn die gibt es ja - die zeitliche Konstellation, dass von Anfang alle Prämissen geklärt sind erscheint utopisch. Wenn man klein anfinge, sich also vorerst verschanzt und den Pool an Knowhow somit verkleinert, fehlt hintenraus die Kapazität in der Breite und Tiefe, um sowas langfristiges zu reißen. Die 100 Mann im Tunnel werden nach einem Jahr kein Wunder mehr vollbringen können, ein Wunder wäre aber nötig. Alleine um den Genpool langfristig zu konsolidieren, müsste eigtl. Buch geführt werden, denn einen Dorfaustausch von kA Washington nach Moskau wird es kaum geben.
kleinundgrün schrieb:Vermutlich git es für jeden bedarf hunderttausende eher Millionen von Fachleuten.
Sicher. Gibt ja auch Milliarden von Menschen.
Siebt man die Überlebenden jetzt aus, stochastisch 1:1, dann hab ich bei 100 Überlebenen ungefähr einen halben Arzt dabei.
kleinundgrün schrieb:Aber das ist ja noch viel problematischer. Man muss nicht nur einen autarken Lebensraum für zehntausende von Jahren bauen, er muss auch noch weltraumtauglich sein, einen Antrieb haben und auf der ganzen Reise und vielleicht auch am Ziel gibt es keine ausreichenden Ressourcen.
War ja auch nicht ernstgemeint aber ich hab auch noch nie mit Menschen gesprochen, die seit Jahrzehnten keine "echte" Sonne abbekommen haben und sich Zeit ihres Lebens nurnoch mit Vitaminen vollstopfen müssen. Mag sein, dass das alles besser ist als nichts, muss jeder selbst entscheiden ^^
taren schrieb:GPS Satelliten haben wohl keine Radionuklidbatterie und sind damit auf die Sonne zur Energieversorgung angewiesen, wenn die Sonne ausfällt, dann fällt auch die Stromversorgung aus und das dürfte auf den Großteil aller Satelliten zutreffen.
Jup, irgendwann sind die Akkus auch leergezogen. Vllt. noch Brennstoffzellen als Reserve aber für sowas plant auch niemand ^^


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15.04.2019 um 18:43
Sungmin_Sunbae schrieb:Jetzt mal unabhängig davon, dass die Sonne gar nicht die Masse besitzt um nach einer Supernovaexplosion zur einem schwarzen Lock zu kollidieren
Hab ich auch gar nicht behauptet.
Sungmin_Sunbae schrieb:gibt es keinen Technik, die sowas auslösen könnte.
Hab ich auch nicht behauptet.
Sungmin_Sunbae schrieb:Ein physikalischer Gedankenexperiment der diesen namen gerecht wird, muss einen zweck erfüllen.
Es geht hier nicht um ein physikalisches Gedankenexperiment.
Sungmin_Sunbae schrieb:Ist ja auch klar warum... Für ne richtigen Physikthread braucht man nämlich Ahnung und die erlernt man nicht nebenbei mit gucken von unrealistischen und auf Sensation aufbauenden NTV oder andere minderwertige Senderdokus.
Pfffhh... Wieso fängst du jetzt an beleidigend zu werden? Du kennst mich doch gar nicht.


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15.04.2019 um 19:13
Sungmin_Sunbae schrieb:Für ne richtigen Physikthread braucht man nämlich Ahnung und die erlernt man nicht nebenbei mit gucken von unrealistischen und auf Sensation aufbauenden NTV oder andere minderwertige Senderdokus.
Wir sind hier in nem Laienforum, da gibts keine Kenntnis-Voraussetzungen. Daß das Szenario illusorisch ist, ist zwar klar, aber auch der TE geht ja nicht von der Realisierbarkeit als notwendiger Voraussetzung aus. Es ist schlicht eine gedankliche Annahme, eine Prämisse. Was in dem Falle wäre, das läßt sich dann aber durchaus physikalisch beschreiben. Und selbst die Frage, wie lange wir das überleben, ist eine durchaus akzeptable.

Auch Medien weit jenseits von ntv & co. befassen sich mit solchen Fragestellungen. So geht es z.B. hier um die Frage, was wäre, wenn der Mond weg wäre. Und spektrum.de ist nun wahrlich kein PM-Magazin.


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16.04.2019 um 08:20
gentoo schrieb:Siebt man die Überlebenden jetzt aus, stochastisch 1:1, dann hab ich bei 100 Überlebenen ungefähr einen halben Arzt dabei.
Deine Argumentation fängt an, mich zu langweilen. Diese Aussage ist ein prominentes Beispiel dafür, dass es einfach unsinnig ist, mit Dir weiter darüber zu spekulieren. Ich habe Deine Meinung verstanden und nehme sie einfach hin.
Ich erwarte bei einer Diskussion in der Art ein Mindestmaß an Ernsthaftigkeit, für Späßchen ist die UH groß genug.


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16.04.2019 um 12:15
@kleinundgrün

Das Thema ist ohne Präzedenzfall in seiner konkreten Umsetzung eben höchst spekulativ und auch mit Polemik kann man auf Probleme hinweisen, die sich durch Ausblendung nicht in Luft auflösen.

Wenn ich bei deinen Gedanken dazu bleibe, dann orientieren sich diese meiner Meinung nach an temporären, lokalen Katastrophenszenarien aber nicht an einem globalen Kollaps des Ökosystems. Sämtliche Kritieren, ob bekannt oder unbekannt, die dem Menschen das Leben ermöglichen müssen auf ein praktikables Konzept konzentiert werden. Diese Komprimierung eines höchstgradig komplexen Systems - für das es teilweise keine technische Lösungen gibt, weil dessen Wirkungsmechanismen noch nicht vollends verstanden oder gar erkannt sind - unter Zeitdruck und chaotischen Umständen zu realisieren halte ich für unmöglich. Es mag sicher sein, dass es befristet Überlebende geben würde, keine Frage, aber langfristig - und das hat die Natur immerwieder gezeigt, wird die fehlende Balance durch Termination korrigiert. Nicht weil sie einen eigenen Willen hätte, sondern da symbiotische Prozesse vom Kleinsten beginnend immer auch das Ende vom Glied mitreißen.

Die Aufgabenstellung hieße korrekterweise also: Wie reduziere, rezeptioniere und konjugiere ich die irdische Biosphäre auf ein begrenztes Volumen ohne dessen Funktionalität der Intraspezifikation einzuschränken - Gelingt das nicht, mangels Konkurrenz z. B., wird die Axt der Evolution gegen den letzten Organismus geschwungen der mit sich selbst noch wechselwirken kann. Komplette Degeneration.


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16.04.2019 um 13:25
gentoo schrieb:und auch mit Polemik kann man auf Probleme hinweisen, die sich durch Ausblendung nicht in Luft auflösen
Mit Polemik erreichst Du an der Stelle gar nichts. Außer, dass ich Dich so einschätze, dass Du halt damit ein bisschen rhetorischen Spaß haben möchtest. Das kann man auch mal hinnehmen, aber nicht ständig.
Wenn du spielen willst, spiele. Aber wundere Dich nicht, wenn nach Deinen Regeln andere dann nicht mehr mitspielen.

Inhaltlich hast Du letztlich nur ein Argument: Du unterstellst, in so einem Szenario gäbe es plötzlich keine Experten (oder keine Experten in hinreichender Zahl) mehr. Begründen konntest Du das nicht, Du hast Dich da stets nur in rhetorische Spielchen geflüchtet.
Eine zumindest ansatzweise ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema wäre so abgelaufen, dass du diese Ansicht irgendwie plausibilisierst und mal erklärst, warum - nur weil es erst mal dunkel und kühler ist - keiner mehr da ist, der an komplexen autarken Anlagen mitwirken könnte.

Das wäre eine interessante Diskussion in meinen Augen gewesen. So wie sie mit Dir lief, war sie das nicht und dafür ist mir meine Zeit zu schade. Vielleicht ein anderes Mal.


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16.04.2019 um 14:11
ich glaube viele haben auch einfach keine Vorstellung darüber wie klein ein Körper eigentlich werden muss damit er zu einem schwarzen Loch wird... daher hier nochmal ein paar Veranschaulichungen
Unsere Sonne wird vermutlich als weißer Zwerg enden, welcher dann ca. die Größe der Erde besitzt. Allein das sind schon Dimensionen die man kaum erfassen kann

Bütt schön:

54b4134ceab8ea333fc9b879-750-611

Soll heißen das große Ding auf so eine kleine Kugel zusammen gequetscht...das muss schon ordentlich dicht sein, bzw. Kräfte am Wirken die fernab von unseren Möglichkeiten sind.

Aber die Absurdität ist ja noch lange nicht vorbei :D

Hie der Vergleich eines Neutronensterns wiederum mit der Erde :D

479970 386481904771558 1121562848 n

...immer noch das gleiche Gewicht aber diesmal in einer nur noch 10-15 km großen Kugel.

oha, sag ich nur. oha! :D

Was passiert aber nun wenn das Ganze noch weiter geht?
Verschiedene Kräfte die bisher den Neutronenstern stabil gehalten haben können der immensen Gravitation nicht mehr wiederstehen.... der Stern "bricht" endgültig zusammen und es entsteht.... ein schwarzes Loch! Erst ab dieser Größe halt!

Die einzige Kraft die das schafft ist halt die Gravitation, obwohl sie eigentlich die schwächste der 4 Grundkräfte ist.

Das nur nochmal zu Veranschaulichung. Und ja unsere Sonne kann gar nicht unter ihrem Gewicht zusammenbrechen und so zu einem schwarzen Loch werden, dazu ist sie zu leicht.


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16.04.2019 um 14:12
kleinundgrün schrieb:Du unterstellst, in so einem Szenario...
Ich unterstelle, dass es keine Experten gibt, die das Problem gegenwärtig technisch lösen können. Richtig. Und das war die Frage im EP. Fiktive Technologie stand nicht zur Debatte. Entweder du schilderst konkret das Gegenteil mit technischen Verfahren die praktisch im Kontext der Fragestellung funktionieren oder ich spiele rhetorisch weiter mit der Knete, die geliefert wird.


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