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Artemis Mondmission - 6 Februar

88 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mond, Weltraum, Artemis ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Artemis Mondmission - 6 Februar

um 03:10
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Was also machen diese Menschen dort jetzt, was eine Sonde nicht auch hätte erledigen können?
Gegenfrage:
Was machen die Menschen heute immer noch auf der Antarktis, was nicht autonome und/oder fernsteuerbare Sonden erledigen können? Aber mal die Kostenfrage nicht beachten.

Wenn auf dem Mond eine ähnliche Forschungsstation wie in der Antarktis eingerichtet werden soll, ist es sicherlich auch notwendig ein bestimmtes Fachpersonal, zumindest für die Errichtung, vor Ort zu haben.
Dazu gehört auch das Training unter realen Bedingungen für den erforderlichen Reiseweg.
Und was @Thorsteen erwähnt hat, Klebeband und ein wenig Blumendraht hat schon viele kleine Pannen beseitigen können.
Was einer Sonde fehlt, ist das analoge Denken und reagieren eines Menschen.


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Artemis Mondmission - 6 Februar

um 03:21
Zitat von ArkhamKnightArkhamKnight schrieb:Mal abgesehen,davon das ich stark bezweifle das du selbst da rauf katapultieren lassen würdest, falls doch, dann Respekt vor dem (Helden)Mut, ist die Rückkehr zum Mond ein durchaus bedeutender Schritt für die Menschheit im allgemeinen, schließlich liegt auf kurz oder lang die Zukunft der Menscheit da draußen
Das gilt dann wohl auch gleichermaßen für die Weltraumtouristen von SpaceX. Ich denk hier konkret an Inspiration4 (2021) und Polaris Dawn (2024) da wurden Crews ohne professionelle Astronauten an Bord in den Erdorbit geflogen...dazu braucht es kein „Heldenmut“...das ist einfach ein bisschen wie ins Flugzeug zu steigen, das erfordert ebenso keinen "Heldenmut", nur Vertrauen in die Technik. Wir leben nicht mehr in den 50ern. Deine letzten Satz stimme ich aber zu.


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Artemis Mondmission - 6 Februar

um 06:41
Update: TLI erfolgreich durchgeführt, Artemis ist auf dem Weg zum Mond.

Auf dieser Serite kann man den aktuellen Stand des Fluges abrufen:

https://www.nasa.gov/missions/artemis-ii/arow/

(dauert manchmal bis zu 30 Sekunden bis zur korrekten Darstellung)


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Artemis Mondmission - 6 Februar

um 06:55
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Und unsere Zukunft liegt nicht da draußen im All, sie liegt hier auf der Erde
Hierbei beziehe ich mich auf die Kardaschow-Skala, wonach wir als Zivilisation zwingend in den Interstellaren Raum aufsteigen müssen, um dauerhaft überleben zu können. Klar ist das alles eine, wenn auch sehr gut fundierte, wissenschaftliche These, doch ergibt das ganze für mich nicht zuletzt allein schon wegen der endlichen Ressourcen der Erde schon Sinn.

Wikipedia: Kardaschow-Skala
Zitat von Carl138Carl138 schrieb:Das gilt dann wohl auch gleichermaßen für die Weltraumtouristen von SpaceX
Ja in dem Fall sehe ich höchstens noch (Helden)Mut. Der Unterschied liegt m.M. ob eine Sache der Allgemeinheit dienlich ist, oder nur aus purem Eigenwillen und- Nutz getrieben ist. Trotz USA-Urlaub, würde ich mich nicht als Reinkarnation von Columbus oder Amelia Earhart betiteln


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Artemis Mondmission - 6 Februar

um 08:39
Zitat von ArkhamKnightArkhamKnight schrieb:wonach wir als Zivilisation zwingend in den Interstellaren Raum aufsteigen müssen, um dauerhaft überleben zu können.
Das geht aus der Kardashow-Skala nicht hervor. Bei der Kardashow-Skala handelt es sich lediglich um eine Einteilung von Zivilisationen mittels Zuteilung verfügbarer Energieressourcen, nicht aber um eine Ableitung eines Entwicklungsprozesses, der zwingend ablaufen müsste.

Was das "dauerhaft" betrifft - aller Voraussicht nach wird die Erde auch in den kommenden rund 500 bis 1000 Millionen Jahren noch bewohnbar bleiben. Wir befinden uns etwa in der Mitte des Zeitraumes, der seit der kambrischen Explosion vergangen ist und sich noch in die Zukunft erstrecken wird. Na ja, und bis dahin kann noch viel passieren, was die Menschheit und den technologischen Entwicklungsstand transformieren würde ...

Wir haben also keine Eile, was die Sicherung unseres Überlebens über die kommenden 500 bis 1000 Millionen Jahre hinaus betrifft. Sinnvoller finde ich, die verfügbaren Ressourcen dafür einzusetzen, unsere Industriekultur global in eine langfristig nachhaltige Wirtschaftsweise zu transformieren, statt sie für Renommierprojekte in den Weltraum zu verpulvern. Aber das ist nur meine Privatmeinung, die ich hier mitteile ...


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Artemis Mondmission - 6 Februar

um 10:13
Zitat von ArkhamKnightArkhamKnight schrieb:Hierbei beziehe ich mich auf die Kardaschow-Skala,
Ein Hirnfurz den ein Russe im Wodkarausch in die Welt geblasen hat.
Da ist viel Wunschdenken und völliges verkennen von Realitäten dabei. Merkt man zum Beispiel wenn in diesem Zusammenhang über Dyson Sphären gesprochen wird. Da wird immer wieder voraus gesetzt das diese Zivilisationen halbe Magier sind, die zaubern Materiemengen aus dem Hut die einfach unmöglich sind, kombiniert mit einer Zauberstatik. Eine Dyson Sphäre ist keine Lösung, sie ist das Problem.
Zitat von ArkhamKnightArkhamKnight schrieb:wonach wir als Zivilisation zwingend in den Interstellaren Raum aufsteigen müssen, um dauerhaft überleben zu können.
Das klingt für mich nach einem "Volk ohne Raum"-Motto, das hatten wir schon mal und ist nicht gut ausgegangen.
Das Interstellarer Raum beinhaltet ein wichtiges Wort: RAUM. Weil genau das ist da draußen, viel Raum gefüllt mit Nichts. In unserem Sonnensystem gibt es genau einen Planeten der zum bewohnen geeignet ist: die Erde. Weder der Mond, noch der Mars, sind realistisch betrachtet dauerhaft besiedelbar. Auch mit Zaubertechnik nicht. Zu hohe Strahlung, zu geringe Gravitation, fehlende Atmosphären usw.
Zitat von ArkhamKnightArkhamKnight schrieb:Klar ist das alles eine, wenn auch sehr gut fundierte, wissenschaftliche These, doch ergibt das ganze für mich nicht zuletzt allein schon wegen der endlichen Ressourcen der Erde schon Sinn.
Was ich über die These halte habe Ich oben schon geschrieben. Sie ist völliger theoretischer Unsinn.

Und schonmal überlegt welche Ressourcenmengen man überhaupt benötigt um ins All zu kommen? Da Stationen zu bauen. Und dann noch einen Verkehr aufrecht zu erhalten. Nehme ich dann die U-Bahn zum Mars für 1,70€ im Kurzstreckenticket? Oder sind wir umweltbewusst und fahren mit dem Fahrrad zum Mars? Wenn man Ressorucen für solchen Unsinn verbrennt dann ist es kein Wunder wenn sie zur Neige gehen. Und physikalisch gesehen enden die nicht einfach, man hat sie nur umgewandelt und sie sind, nur in anderer Form, immer noch vorhanden.


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Artemis Mondmission - 6 Februar

um 10:39
Zitat von ArkhamKnightArkhamKnight schrieb:Trotz USA-Urlaub, würde ich mich nicht als Reinkarnation von Columbus oder Amelia Earhart betiteln
Genau das ist es, was mich daran stört. Nicht die Unternehmung selbst, die finde ich wirklich spannend und beeindruckend. Aber dieses permanente Pathos und die ständige Rede von "Helden" und diese Aufmachung wirkt auf mich schon sehr befremdlich. Ich glaube sogar, dass man der Sache damit eher schadet. Vielleicht ist das auch mit ein Grund, warum das öffentliche Interesse daran bislang eher überschaubar blieb.


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Artemis Mondmission - 6 Februar

um 10:59
Zitat von Carl138Carl138 schrieb:Aber dieses permanente Pathos und die ständige Rede von "Helden" und diese Aufmachung wirkt auf mich schon sehr befremdlich.
Man will damit an die Apollo-Zeiten anknüpfen, merkt aber nicht, dass sich inzwischen der Zeitgeist gewandelt hat. Mit "Heldentum" lockt man heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. In Anbetracht aktueller Krisen begreift auch der einfältigste Hinterwäldler, dass dieses ganze Brimborium reichlich deplatziert ist, so dass sich die gewollte Begeisterung nur arg eingeschränkt Bahn bricht. Die meisten winken innerlich ab und schütteln nur den Kopf über diese Art von Verschwendung.


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