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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

45 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Physik, ART, SRT ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

06.09.2026 um 09:14
Zitat von VerwunderterVerwunderter schrieb:Ist eine rein prosaische Theorie/Hypothese in der Physik grundsätzlich pseudowissenschaftlich? Wenn ja, warum?
Nicht alles, was die Ansprüche an eine naturwissenschaftliche Hypothese/Theorie nicht erfüllt, ist per se der Pseudowissenschaft zuzuordnen. Daher lautet die Antwort auf diese Frage auch nein.

Aber so wie die Frage gestellt ist, bringt uns die Antwort kein Stück weiter, da immer noch nicht klar ist, ob die sogenannte "Dimensionale Physik" nun pseudowissenschaftlich ist oder nicht, dafür muss man schon tiefer graben.

Woran erkennt man nun Pseudowissenschaft? Hier mal ein paar Kriterien, die bei der Beurteilung helfen könnten (laut KI):

- Anekdoten statt Studien
- pseudotechnischen Jargon, um Seriosität vorzutäuschen
- Immunisierung gegen Kritik durch vage Formulierungen
- Ignorieren etablierter Fakten
- Mangelnde Vorhersagekraft
- Keine Selbstkorrektur und Festhalten an Dogmen

- und, und, und, ...

Was hingegen eine naturwissenschaftliche Hypothese/Theorie kennzeichnet, wird hier ja hoffentlich bekannt sein, wenn nicht, können wir das gerne nochmal durchgehen (kann nie schaden das öfter mal zu wiederholen :)).

So, nun haben wir schon mal 2 Messlatten, die wir an die "Dimensionale Physik" anlegen können, was meinst du passt besser?

Meine Antwort darauf lautet ganz klar: pseudowissenschaftlicher Bullshit, wenn auch aufwendig produziert, aber dennoch Bullshit.


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

06.09.2026 um 16:07
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Erstmal was grundsätzlich, ich finde es immer gut, wenn Menschen die Welt hinterfragen, sich fragen, wie funktioniert das alles.
Diesem Grundsatz kann ich vollumfänglich beipflichten, wir dürfen niemals aufgeben uns selbst und das vermeintlich gesicherte Wissen zu hinterfragen. Sobald wir anfangen dies zu tun, oder auch nur die Methodik verlernen, wie wir uns korrekt "empor irren", wie es Harald Lesch einmal formulierte, dann sind wir salopp gesagt am Arsch, aber voll und ganz. :)
Ja, ich sage mal, ganz wichtig ist Methodik, wenn wir Wissen hinterfragen, die Welt hinterfragen, dann braucht es Werkzeuge und auf die müssen wir uns verlassen können. Und wir müssen wissen, wie man die richtig einsetzt.

Ganz deutlich, man muss die Grundlangen kennen.


Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Das Thread-Thema ist aber geradezu ein Paradebeispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. Hier wird nicht hinterfragt, hier wird einfach behauptet, und zudem noch aus dem Nichts ein Konstrukt in einer wissenschaftlich verbrämten Sprache aus dem Hut gezaubert, und zwar ohne alles, was eine echte wissenschaftliche Hypothese so ausmacht.
Ja, leider geht es mit der Dimensionalen Physik nicht raus aus dem Nebel, sondern ganz tief in den Nebel. Die Werkzeuge werden nicht mal im Ansatz richtig verstanden.


Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Daher habe ich den Quark anfangs auch als "Crackpot-Theo" klassifiziert, und dabei spielt der Aufwand den der Autor sich damit gemacht hat auch keinerlei Rolle, im Gegenteil, je länger und intensiver sich jemand mit solchen "Ideen" im stillen Kämmerlein beschäftigt, desto mehr versagt die wissenschaftliche Selbstkontrolle, und man täuscht am Ende nicht nur sich selbst, sondern auch andere.
Ja, und noch mal so ganz allgemein, ich werde hier vorerst nicht den Begriff "Crackpot" verwenden, da es eben heute mehr für "Spinner" steht, ich würde aber "Verirrter" bevorzugen. Aber ich rede Dir da nicht rein, ich gebe hier nichts vor, außer dass ich einen sachlichen und respektvollen Umgang möchte. Ich befürchte aber, @Cossy wird sich hier ganz schnell aus einer sachlichen Debatte abmelden, eben weil er so einer auch nicht gewachsen ist.

Das ist auch nicht böse gemeint, das sehe ich faktisch, wenn ich den Anspruch habe, die Physik neu zu "interpretieren" und so weit gehe, dass ich behaupte, ich vereine hier die RT mit der QT und habe dann eine TOE, dann muss ich mich natürlich einer sachlichen Debatte stellen. Dann muss ich alles was ich behaupte auch sauber begründen können.

Nun - vermute ich - spielt auch das Umfeld eine wichtige Rolle. Wenn ich im Kreise von Physikern zuhause bin, die Werkzeuge kennen, hab ich eine andere Basis und ein anderes Umfeld. Wenn um mich herum aber nur Personen sind, die selbst die Grundlagen nicht kennen, die mich aber mögen, und ich denen dann was erzähle, kann ich wohl Zuspruch und Anerkennung ernten.

Kein gutes Beispiel, aber es zeigt das Prinzip, ist DSDS, da hat man Personen sehen können, die fest davon überzeugt waren, sie können gut singen und hätten das Potenzial, ein Superstar zu werden. Vermutlich wurden sie im nahen Umfeld gestärkt, sie haben öfter gehört, hey Du kannst voll gut Singen.

Wenn man nun kommt und verkündet, ich habe da eine ganz tolle neue Idee, eine Theorie, eine TOE, ich habe einen Paradigmenwechsel in der Physik auf Tasche, dann hört man eventuell, ja ist ganz toll, gehe damit unbedingt an die Öffentlichkeit, dass ist ja richtig genial. Wer will kein Lob und Anerkennung, und so kann man leider noch tiefer in den Nebel getrieben werden. Und es fühlt sich ja so gut an, man sticht aus der Menge hervor, steht mit Einstein auf Augenhöhe.

Es ist sehr schwer, da wieder rauszufinden.


Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Okay, @Cossy befindet sich derzeit wohl in der Phase, in der er hofft mit einer Veröffentlichung Bestätigung zu finden, was angesichts einer weit um sich greifenden Verblödung auch erfolgversprechend ist, ihm aber am Ende kein Stück weiter helfen wird, weil es nun mal nicht zielführend ist, wie er die Sache angeht.
Die Bestätigung wird sehr im Rahmen bleiben. Es ist nun ja auch so, er sucht recht sicher schon Bestätigung im Kreise der Physik, er ist ja davon überzeugt, wirklich was in Händen zu halten. Ich kann hier nur vermuten, aber ich vermute, er wird seine Paper (kann man auf seiner Webseite nachlesen, hab ich im ersten Beitrag auch verlinkt) schon an einige Physiker geschickt haben. Er wird kein positives Feedback bekommen haben, im Gegenteil. Wenn überhaupt Antworten gekommen sind. Ich kenne ein paar Physiker, echte Physiker, die als Physiker arbeiten, Dr. Joachim Schulz und Dr. Markus Pössel, um mal zwei zu nennen.

Und ich weiß, die bekommen von vielen Personen, die glauben da was neues in der Physik zu haben, Mails.


Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Meine Empfehlung an ihn wäre, diese ungeheure Energieleistung in die richtigen Bahnen zu lenken und beginnend bei den Grundlagen zunächst einmal versuchen die bekannte und weitgehend anerkannte Physik zu erlernen und zu verstehen. Vielleicht ist er ja noch jung genug, um ein naturwissenschaftliches Studium zu durchlaufen, und anschließend in die "echte" Forschung einzusteigen.
Nun, die Empfehlung ist gut, aber recht sicher vergeblich. Und es heißt, man ist ja nie zu alt, aber hier fehlt ganz sicher dennoch die Jugend für ein echtes Studium der Physik. Und es fehlt auch mehr, nicht jeder kann Physik wirklich richtig begreifen. Nicht jeder kann die 100 m unter 10 s rennen, egal wie lange er auch trainieren mag, es braucht ein gewissen Kontingent und das ist eben nicht jeden für alles gegeben.

Es ist wichtig, seine eigenen Grenzen zu kennen und zu akzeptieren. Wer keine Stimme hat, Takt nicht halten kann, kann kein Superstar werden, also in der Regel zumindest. Nicht alles was Geräusche sind, sind auch Gesang.


Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Das ist natürlich ungleich schwerer, als sich Geschichten auszudenken und einfach zu behaupten Newton lag falsch, aber heute wohl der einzig gangbare Weg um sich selbst und damit auch andere voran zu bringen. Oder um die weisen Worte von neP zu verwenden:

"Das ist der Weg."
Ja, das ist sehr schwer, ich spreche aus Erfahrung. Die SRT ist noch relativ einfach zu verstehen, die ART nicht mehr so wirklich. Aber auch bei der SRT kann man an seine Grenzen kommen, ich habe eben so meine Probleme, wenn ich einen Haufen Uhren auf eine Scheibe packe und die dann sich drehen lasse. Weil das macht die euklidische Metrik kaputt, man kann Uhren auf einer rotierenden Scheibe nicht mehr synchronisieren. Und nicht nur das, die Gleichzeitigkeit zerbricht so richtig, also bei normalen linearen Bewegungen kann ich die Relativität der Gleichzeitigkeit (RdG) mir selbst erarbeiten und diese verstehen. Hier kann man auch noch schon mit einer euklidischen Metrik arbeiten. Aber die Scheibe ist hart, und da geht es ja erst in Richtung ART.



Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Übrigens hatten wir hier vor Kurzem erst einen ähnlichen Fall:

Modell-Check: Modell-Check: Das kaskadierende 4D-Bulk-Universum (Laien-Hypothese) (Beitrag von AndiOderSo)

Der Verfasser, ich glaube er hieß Andi oder so, bezeichnete sich zunächst als Laie und tat so, als ob er hier nur seine "Theorie" überprüfen lassen wollte. Später stellte sich dann aber schnell heraus, dass er nur eine KI missbräuchlich benutzte, um wirre Texte zu formulieren, weil er dem Irrtum unterlag, er könne sich damit über etablierte Wissenschaftler stellen.

Am Ende kann man ein solches Schicksal nur noch bedauern, da keinerlei Anzeichen erkennbar waren, dass er da ohne fremde Hilfe wieder raus kommen würde.
Ja, gibt ein paar Kandidaten hier im Forum, mit eigenen "Theorien" und bisher hat da keiner wirklich von lassen können, vermutlich wird es hier auch genau so wieder sein.


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

06.09.2026 um 16:18
Zitat von VerwunderterVerwunderter schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Einstein hat also das Fundament von Newton nicht eingerissen, sondern das Newtonsche Prinzip in eine viel größere, umfassendere mathematische "Menge" eingebettet.
Da möchte ich als Laie meine Zweifel anmelden. Die Analogie mit den Ganzen/Reellen Zahlen in Hinblick auf Newton/SRT finde ich strenggenommen nicht korrekt. Bereits bei sehr kleinen Geschwindigkeiten unterscheiden sich die beiden Theorien, wenn auch nur sehr sehr gering, aber dennoch. Teilmengeninterpretation widerlegt?
Du kannst gerne anmeldet was Du willst, ändert nichts an den Fakten. Kennst Du Dich überhaupt mit Mengenlehre in dem Rahmen aus?

Ich habe das recht genau erklärt und begründet, dass Du das nun bezweifelst, ändert nichts an den Fakten. Da musst Du schon liefern, mehr als Zweifel zu bekunden. Und nein, bei sehr kleinen Geschwindigkeiten unterscheiden sich beide Theorien eben nicht, darum wird in der Raumfahrt auch mit Newton und nicht mit Einstein gearbeitet. Einstein braucht man für GPS, wegen der Zeitdilatation, nicht aber um mit einer Rakete zum Mond zu fliegen. Damals wurde das alles mit der GT gerechnet, nicht mit der LT.


Zitat von VerwunderterVerwunderter schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Du musst ja mal schauen, wir sind ganz weit unten bei den Grundlagen, bei dem was beim Studium der Physik gar nicht mehr besprochen wird, sondern was einfach klar ist.
Eben da will @Cossy meinem Verständnis nach ansetzten.
Er widerspricht sich in vielen Punkten selbst. Und er hat erklärt, er will Einstein mit der ART behalten und die QT, er will die RT und die QT zusammenbringen und die QT aus der RT ermitteln. Er will die Mathematik für beide Theorien ja behalten, er hat nicht eine einzige neue Gleichung.

Wenn er die ART behalten will, muss er auch die SRT behalten, denn die ART baut auf die SRT auf. So wie die SRT auf Newton.

@Cossy widerspricht aber schon ganz unten dem klassischen Relativitätsprinzip, und er sagt darüber hinaus auch mehrfach, die Raumzeit ist eine Substanz. Hier muss man sich ansehen, was ist in der Physik genau nun eine "Substanz", welche Eigenschaften hat diese.

Und nein, Raumzeit ist im Rahmen der Definition keine Substanz. Damit widerspricht er schon in zwei Punkten Einstein und auch Newton.


Zitat von VerwunderterVerwunderter schrieb:Ist eine rein prosaische Theorie/Hypothese in der Physik grundsätzlich pseudowissenschaftlich? Wenn ja, warum?
Schau Dir mal an, was genau eine Theorie ist und was eine Hypothese. @Cossy hat keines von beiden. Und damit ist es nicht physikalisch und was nicht physikalisch ist, kann man schon pseudowissenschaftlich nennen.


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

06.09.2026 um 16:27
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:
Zitat von VerwunderterVerwunderter schrieb:Da möchte ich als Laie meine Zweifel anmelden. Die Analogie mit den Ganzen/Reellen Zahlen in Hinblick auf Newton/SRT finde ich strenggenommen nicht korrekt.
Zweifel sind immer gut, Menschen ohne gesunde Skepsis sind dazu verdammt alles zu glauben, und das will schließlich niemand.
Ja, Zweifel sind schon gut, hat die Menschen vorangebracht.


Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Der Grund, warum gern mit Analogien, oder wie ich es nennen würde mit Vergleichen gearbeitet wird, ist Folgender: Vergleiche bzw. Analogien sind sehr hilfreich dabei, ein besseres Verständnis für komlexe und schwierige Sachverhalte zu erlangen. Wenn sich jemand mit einer bestimmten Thematik schwer tut, kann es helfen, wenn man das Problem auf eine artverwandte oder auch gänzlich andere Thematik überträgt, so lange man auf diese Weise grundlegende Prinzipien verdeutlichen kann.

Bei der von dir angezweifelten Analogie mit der Mengenlehre ging es um grundlegende prinzipielle Zusammenhänge, und keineswegs darum, ob beim Vergleich zwischen Newton und Einstein absolut gleiche Beträge für Geschwindigkeiten heraus kommen.
Geht sogar hier noch weiter, die Analogie zeigt was wirklich richtiges auf. Es ist von der Mengenlehre wirklich so wie ich es beschrieben habe. Das Relativitätsprinzip wurde erweitert, die Menge für die Anwendung wurde größer, der Bereich in dem dieses gilt.


Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Der entscheidende Punkt ist, dass sich die Relativitätsprinzipen nicht gegenseitig widerlegen, sondern einfach nur unterschiedliche Entwicklungsstufen darstellen, die aufeinander aufbauen, und bei der jedes RP in der jeweils höheren Stufe als Spezialfall enthalten ist.
Ja, ist wie es ist, wer daran Zweifel hat, muss mehr liefern, als die Aussage, er hat Zweifel.


Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Die Analogie mit den Zahlen ist absolut zulässig, da sie genau dieses grundlegende Prinzip beinhaltet und auf einfache und verständliche Weise die Problematik verdeutlicht. Wenn das bei dir nicht der Fall ist, findet sich bestimmt noch eine andere Analogie, die das Potential besitzt, auch bei dir die letzten Zweifel zu zerstreuen.
Man muss schauen, wie sind die Zweifel genau begründet, basieren die auf Wissen oder Unwissen?

Hier würde ich mal sagen, Unwissen, wenn wer behauptet, er kann Gold machen, in dem er ein paar Substanzen vermischt, dann wird das ganz sicher bezweifelt. In der Regel gründet sich dieser Zweifel aber auf Wissen, man weil wie Elemente aufgebaut sind, und dass das eben so nicht geht. Im Grunde ist der Zweifel hier dann schon wieder Wissen. Also wer das weiß, der zweifelt nicht mehr.

Es gibt in der Physik aber Hypothesen und Theorien, die werden bezweifelt, aber aus Wissen, so zum Beispiel die Supersymmetrie.


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

06.09.2026 um 19:39
So, @Cossy hat nun erstmal ein neues Video hochgeladen:
Youtube: DP 3.0 Alles ist Raumzeit
DP 3.0 Alles ist Raumzeit
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.

Ich werde das Transkript hier mal zu einem gewissen Teil durchgehen und zeigen, wo es "Probleme" gibt.


In der dimensionalen Physik wollen wir ja die allgemeine Relativitätstheorie ART mit der Quantenfeldtheorie QFT vereinigen. Aber nicht direkt. Wir starten ja mit einem Widerspruchsbeweis. Wir wollten nur Information kriegen. Wo haut's uns denn raus, wenn wir das mal versuchen?

Für diesen Widerspruchsbeweis mussten wir aber darauf achten, dass wir alles in einen einzigen Objekt abbilden, weil wir brauchen irgendeine Annahme, dass sich diese beiden Theorien auch vereinbaren lassen. Was können wir, wenn wir sagen, dass Beschreibungen des identischen Objekts nur unterschiedliche Sichtweisen da drauf sind?
Also erstmal ganz grundsätzlich, diese Rhetorik mit dem ständigen "wir" ist echt nicht schön, ich finde das unangenehm. Wer soll dieses "wir" genau nun sein, also ich bin es nicht, aber auch ich hab mir das Video ja angesehen. War nicht leicht, also er will es, nicht "wir".


Daher kommen wir auf diese sehr komische Annahme. Alles ist Raumzeit und es gibt nur ein einziges Objekt, diese Raumzeit. ... Wir wissen, dass eine einzelne Raumzeit keine Quantenfeldtheorie abbilden kann. Wir wollten nur die Information holen, wo es uns raushaut aus der Kurve.

... wir werden aber hier jetzt dafür eine Annahme treffen müssen und komischerweise kommen wir mit der Annahme dann nicht in ein Widerspruchsbeweis, sondern direkten Beweis. Wir werden nur dieses eine Objekt mal anlegen müssen in einen einzigen Typ von Objekten, Raumzeiten. Aber starten wir jetzt mal mit diesem Punkt. Wir haben ein Objekt, alles Raumzeit, weil die QFT einfach selbst zu zerpflückt ist. Kann da kann man nicht starten mit einem Objekt da drin.
Alles ist Raumzeit, dass ist die Behauptung, eine Annahme, nicht mehr.

Er startet (nicht wir) nun an diesem Punkt, weil die QFT zu zerpflückt ist? Das ist so schon "seltsam", aber ich nehme das noch erstmal so hin.


Wir holen uns die Feldgleichungen von Einstein. Die zwei Zeilen sind die gleiche Gleichung. Oben steht \color{d0f0e0}G_{\mu\nu} auf der linken Seite. \color{d0f0e0}G_{\mu\nu}, das ist der Einsteintensor.

Da steckt das drin, was man Raumzeitkrümmung nennt, also was man davor Gravitation genannt hat. Auf der anderen Seite habe ich ein \color{d0f0e0}k. Das ist eine Proportionalitätskonstante. ... Und dann kommt dieses \color{d0f0e0}T. Das ist der Energieimpulstensor.

DP - Einsteingleichung 01

Eigentlich ein total wüstes Objekt, eine Sammlung von allem im Universum, was noch irgendwie ein Funken Energie darstellen könnte. Alles, was die Quantenmechanik darstellt in dem Sinne als Objekt von Teilchen z.B., Das muss da drin stecken. Das ist die Quelle für die Gravitation auf der anderen Seite.

Der geniale Gedanke hier von Einstein war, wir bilden die Gravitation nicht mehr als Kraft ab, sondern direkt in der Raumzeit als eine Veränderung der Geometrie. Nennen wir es mal eine Verformung der Raumzeit.
Ich habe das Bild aus dem Video gezogen.

So, hier will ich mal wieder einsteigen, uns wird hier eine sehr schwierige Gleichung präsentiert, diese wird aber nicht wirklich erklärt. Dazu kommt, bisher wurde weder die Werkzeugkiste gezeigt, oder auch nur ein einiges Werkzeug. Das Video richtet sich recht sicher nicht an Physiker, sondern an Laien, man beginnt aber nicht mal mit den Grundlagen, also erklärt, was ist ein Koordinatensystem (KS) was sind genau Koordinaten, was ist eine Koordinatentransformation. Was hat Newton so gemacht, was ist das Relativitätsprinzip.

Hier wird mal eben die Feldgleichungen von Einstein präsentiert und auch nicht wirklich erklärt. Eine Quelle dafür wird auch nicht genannt.



Nun sage ich mal, die Gleichungen sind so nicht wirklich korrekt.


Die übliche und korrekte Standardform der Einsteinschen Feldgleichungen lautet:

\large \color{f0e0d0}G_{\mu\nu} + \Lambda g_{\mu\nu} = \kappa \, T_{\mu\nu}


bzw. ausgeschrieben:

\large \color{f0e0d0}R_{\mu\nu} - \frac{1}{2} g_{\mu\nu} R + \Lambda g_{\mu\nu} = \kappa \, T_{\mu\nu}


Dabei ist:

  • \large \color{f0e0d0}G_{\mu\nu} = R_{\mu\nu} - \frac{1}{2} g_{\mu\nu} R der Einstein-Tensor,

  • \large \color{f0e0d0}\Lambda die kosmologische Konstante,

  • \large \color{f0e0d0}\kappa = \frac{8\pi G}{c^4} (bzw. in geometrisierten Einheiten oft einfach \large \color{f0e0d0}8\pi).




Was in der Grafik falsch ist:


  1. Erste Gleichung

    \large \color{f0e0d0}G_{\mu\nu} = k * T_{\mu\nu}

    Das ist die Form "ohne" kosmologische Konstante. Sie ist nur dann richtig, wenn man \large \color{f0e0d0}\Lambda = 0 setzt. Mit \large \color{f0e0d0}\Lambda gehört die kosmologische Konstante auf die linke Seite (oder mit Vorzeichenwechsel auf die rechte).


  2. Zweite Gleichung

    \large \color{f0e0d0}R_{\mu\nu} - \frac{1}{2} * g_{\mu\nu} * R = k * T_{\mu\nu} - \Lambda g_{\mu\nu}

    Hier steckt ein "Vorzeichenfehler" bei der kosmologischen Konstante.


    Richtig wäre entweder:

    \large \color{f0e0d0} R_{\mu\nu} - \frac{1}{2} g_{\mu\nu} R + \Lambda g_{\mu\nu} = k \, T_{\mu\nu}


    oder äquivalent:

    \large \color{f0e0d0} R_{\mu\nu} - \frac{1}{2} g_{\mu\nu} R = k \, T_{\mu\nu} - \Lambda g_{\mu\nu}

    In der Grafik steht rechts - \large \color{f0e0d0}\Lambda g_{\mu\nu}, was formal der zweiten Variante entspricht – "aber nur, wenn man das Vorzeichen von \large \color{f0e0d0}\Lambda anders definiert".

    In der heutigen Standardkonvention (positiv \large \color{f0e0d0}\Lambda treibt die beschleunigte Expansion) gehört das Pluszeichen auf die linke Seite.



Weitere kleinere Punkte:

  • Die Multiplikationssterne * sind unüblich; man schreibt einfach nebeneinander oder mit \large \color{f0e0d0}\cdot.
  • Die Indizes sind korrekt geschrieben \large \color{f0e0d0}(\mu\nu).
  • Der Faktor \large \color{f0e0d0}k ist eine gängige Abkürzung für die Gravitationskonstante in den Feldgleichungen.



Fazit:

Die erste Gleichung ist die vereinfachte Form ohne \large \color{f0e0d0}\Lambda.
Die zweite Gleichung hat das falsche Vorzeichen der kosmologischen Konstante (nach heutiger Konvention).



Ich will mich hier nun aber auch nicht wirklich an der Schreibweise der Gleichung aufhängen, und auch ich kann hier bei meiner Erklärung Fehler gemacht haben. Die Gleichung selbst ist auch nicht wirklich nun so wichtig, denn kaum einer wird die hier verstehen oder gar nachvollziehen können und das gilt so recht sicher auch für die Zuschauer des Videos.

Was ich aber "suboptimal" finde, es gibt keine Quelle, auch unter dem Video nicht. Das wäre aber das Mindeste, was hier gegeben sein müsste.


Jetzt machen wir nichts anderes als diesen Gedanken einfach weiterzutragen. Wir packen diesen Gedanken an und sagen wir, ... das ist eine Gleichung, da steht ein Gleichheitszeichen, eine Identität und wir brauchen eben für unseren Widerspruchsbeweis einziges Objekt.

Warum übertragen wir nicht einfach die Idee auf die andere Seite und sagen auch der andere Tensor \large \color{d0f0e0}T_{\mu\nu} ist eine Verformung in der Raumzeit. Die wird wahrscheinlich anders ausfallen als die ... Raumzeitkrümmung, aber auch nichts anderes als eine Verformung.

Dann haben wir ein Objekt, alles ist geometrisch da drin abgebildet, passt für ... unseren Widerspruchsbeweis. ... sieht aber am Anfang etwas komisch aus, aber wir müssen einfach jetzt mal so starten. Ihr werdet dann schon sehen, ... wo die schönen Knackpunkte sind daraus.

Jetzt haben wir auf der anderen Seite auch eine Verformung in der Raumzeit. Das ist der neu. Einen neuen Ding müssen wir einen Namen geben und wir nennen es Raumzeitdichte. Raumzeitige Krümmung, Raumzeitdichte. Die Namen Krümmung und Dichte.

Manchmal passen sie gut, manchmal sind sie schlecht. Vollkommen egal. Wir müssen dem Kind Namen geben. Kraft souveräner Willkür. Diese Verformung die Energie darstellt. Nennen wir ab jetzt Raumzeitdichte und Ende der Diskussion. Einfach nur Namen festgesetzt. Wenn wir was festgesetzt haben, dann setzen wir jetzt auch unsere Grundideen fest als Annahmen oder als Ansatz, wie man in der Physik oder Mathematik sagt, dass man sagen, das ist jetzt die absolute Grundidee, mit der starten wir.
Also wir haben in der Gleichung von Einstein ja schon ein Gleichheitszeichen. Hier wird sich nun der Energie-Impuls-Tensor \large \color{f0e0d0}T_{\mu\nu} gegriffen und dem gibt man nun einfach nur einen neuen Namen und erzählt noch eine Story dazu. Hier kann man mal eben auf den Link klicken und bei Wikipedia schauen, mit was wir es überhaupt genau zu tun haben und wie wirklich komplex ein Tensor allgemein und eben dieser Tensor ist.

Ich gehe mal davon aus, dass nicht mal 99,99 % aller Menschen, das so eben verstehen.

Die Frage ist, was soll das hier nun diesen Tensor einfach neu zu benennen, und das mit, machen wir jetzt so, Ende der Diskussion. Der Weg zur TOE führt und beginnst als mal eben damit, dass wir denn Energie-Impuls-Tensor aus der Feldgleichung der ART von Einstein nun als "Raumzeitdichte" neu benennen.

Ich will dazu mal sagen, im Tensor steckt wo schon eine Dichte drin, aber er ist selber einfach keine Dichte, auch der Begriff Dichte ist in der Physik definiert.


Eigentlich brauchen wir jetzt nur das, was wir hier gerade besprochen haben, die Idee, die Geometrie auch auf der Raumzeit auch auf der anderen Seite der Gleichung zu benutzen. Alle anderen weiteren Punkte, es werden drei kommen noch dazu, sind eigentlich Ableitungen.

Wir werden trotzdem vier draus machen, weil wir es so in der Form auch dann mal in der Videoserie wieder benutzen werden.

Daher machen wir vier Punkte draus und ich gebe euch schon mal die wichtigsten Ableitungen sozusagen mit, als Punkte, die die wir immer wieder als Anker benutzen. Die erste Frage, die sich mal noch stellt, ist, warum ist denn jetzt vorher noch keiner so richtig auf diese Idee gekommen?

Das was sagt, das ist doch jetzt kein Riesengedanke, dass ich sagt, auch die andere Seite ist jetzt ein Verformung der Raumzeit. Na ja, in der zweiten Zeile habe ich die Einstein Feldgleichungen mal ein bisschen ausführlicher hingeschrieben. Für Leute, die jetzt noch nicht so tief in der Physik drin stecken, die hätte sich jetzt wundern müssen, ich benutze den Plural Feldgleichungen, da steht aber nur eine.
Auf welche Idee ist vorher noch keiner gekommen? Dinge einfach umzubenennen? Banane zu Birne sagen? Tja, warum wohl nicht?

Oder den Energie-Impuls-Tensor als Raumzeitdichte zu verstehen?

Ich schrieb schon, wir haben ein Gleichheitszeichen, ...


Lesen wir aber erstmal gleich den ersten Satz bei Wikipedia zum Energie-Impuls-Tensor:
Der Energie-Impuls-Tensor ist eine physikalische Größe, welche die Dichte und den Fluss von Energie und Masse in der Raumzeit beschreibt.
Quelle: Oben im Text schon angegeben.

So, klingt doch gut, wird sich Einstein schon richtig was dabei gedacht haben. Ein Problem ist hier, viele haben nicht mal einen Werkzeugkasten, geschweige denn ein Werkzeug. Hier gibt es Begriffe wie Dichte, Energie, Masse, Raumzeit, die sind schon wo in der Physik klar definiert.

Jetzt soll also das was so definiert ist, nicht nur neue benannt werden, sondern auch etwas anderes werden, eine Dichte, eine Dichte der Raumzeit selbst.

Ich gehe jetzt hier da noch nicht tiefer ins Detail, aber das ist - ich sage mal - sehr bizarr.


Deswegen sind diese Buchstaben da, diese Menü in der unteren einmal bei diesen G jeweils. Dieses G, das ist sowas mathematisch gesehen wie eine Matrize. Wir werden das dann später ähm die Metrik nennen, die Raumzeitmetrik. Das wird eines der wichtigsten Objekte werden. Das kommt daher, dass wir einfach eine Zeitdimension, drei Raumdimensionen haben. Das heißt, jeder dieser Buchstabe zählt mal von 0 auf 3. Man fängt nicht bei ein an, man fängt bei 0 an. Das ist so Konvention.

Könnt auch einfach sagen Tradition. Die Zeit ist null. Der Raum ist jeweils 1, 2, 3. Das sind die drei Raumdimensionen, die wir kennen. Und daher habe ich 4 x 4, weil ich ja die Aufteilung von der einen Dimension zur anderen haben will. Deswegen sind es in Kombination 16 verschiedene.

Und daher ergibt sich diese Matrize mit 16 Einträgen oder eben hier das Objekt gehört nicht äh richtig physikalisch find. Die Raumzeit, die werden wir im nächsten Video genauer angucken.

Heute geht's nur drum, das ist eigentlich eine ganz komplexe Gleichung hier. Das sind 16 Stück. Man zählt die eben einfach nur unten damit durch. Glücklicherweise brauchen wir nur zehn Gleichungen, die voneinander ähm unabhängig sind.

Aber diese zehn Gleichungen müssen in Summe diese Gleichung erfüllen. Das heißt, das ist relativ kompliziert. Insbesondere sind die Gleichungen auch nicht linear. Daher ist sieht es hier so einfach aus. Die Lösung ist wirklich schwierig. Da kommen wir auch im nächsten Video drauf. Dazu muss ich eben diese passende Metrik finden, damit ich hier eine Lösung kriege. ... Jetzt ist aber da, wo das T ist, der Energie-Impuls-Tensor, wo wir sagen, das ist auch eine Verformung der Raumzeit und da ist überhaupt keine Metrik, da steht kein \large \color{f0e0d0}G_{\mu\nu}dran.

Daher ist man bis jetzt nicht auf die Idee gekommen, dort auch eine Verformung der Raumzeit anzusetzen. Das heißt, das wird mit Sicherheit eine andere Verformung sein, als wir auf der anderen Seite benutzen, bei der Raumzeitkrümmung, weil wir gar keine Metrik nehmen. Das wird eine Diskussion werden zwischen, ich habe hier ein Objekt, das ist Energie, das ist lokal.

Nur an dieser Stelle während die Metrik ist global nach außen gesehen die restliche Raumzeit, die sich auf Grund dieses Schwamms, weil da Energie drin steckt, ein bisschen verformt, aber dann eben global und dann brauche ich eine Metrik. Wenn ich das lokal mache, werden wir sehen, braucht man keine Metrik.

Jetzt ist da unten aber auf der anderen Seite auch noch ein Term dazugekommen und der ist dazu gekommen durch unsere Annahme, weil wir sagen, wir bilden alles in Raumzeit ab, damit auch Energie.

Also Raumzeit selbst entspricht Energie und auf der einen Seite haben wir alle Energiebeiträge. Dann muss ich sozusagen die Raumzeit selbst mit aufnehmen als Energiebeitrag. Und das machen wir durch diese sogenannte kosmologische Konstante mit dieses großen Delta und diesen \large \color{f0e0d0}G_{\mu\nu}.
So, aufgepasst, hier gibt es nun wirklich einen ganz großen Fehler, die kosmologische Konstante soll jetzt für die Raumzeit selbst stehen, also für die Energie der Raumzeit. Oder die Raumzeit selbst soll ja nun Energie sein und man greift sich nun die kosmologische Konstante und behauptet, dass wäre die Raumzeit-Energie.

Das ist eine Konstante, da gibt es keine Einheit!

Das ist nur ein Wert, was hier gemacht wird, ist nur falsch.



Das war in der Historie immer so in rein und raus. Also erstmal hat Einstein sie nicht benutzt, dann wollte er ein statisches Universum, dann hat er sie reingenommen, dann hat ihn Hubble gezeigt, das Universum ist aber dynamisch. Es dehnt sich aus. Okay, dann kann man es ja wieder rausnehmen.
Also, hier wird die Raumzeit selbst mit Energie gleichgesetzt. Muss man sich mal genauer ansehen, wie ist es gemeint, wie könnte es sein. Ich will das hier erstmal nur so festhalten.


Dann kam oh, ich weiß jetzt nicht genau die Jahrzehnt 80er, 90er ähm eben auf das ... Universum dehnt sich immer schneller aus. Wir brauchen einen zusätzlichen Energiebeitrag, Energiebeiträge auf die Seite. Also hat man sowas wie eine kosmologische Kante wieder reingenommen für die Ausdehnung des Universums. Wir nehmen den Beitrag rein für das Universum, nicht für die Ausdehnung.

Das heißt, ihr seht schon, gleiche Objekte haben ein bisschen andere Bedeutung, einfach nur aufgrund einer kleinen Annahme, die wir hier machen. Wir werden die Feldgleichungen in den anderen Video noch mal sauber zerlegen, warum die denn so aufgebaut sind, wie sie sind und dass das alles passt, auch wenn wir die Energie dort jetzt reinlegen. ...

Für uns ist es heute nur wichtig, unsere Annahmen, die wir jetzt treffen, haben ganz konkrete wichtige Auswirkungen, wie z.B. die Formel muss jetzt so aussehen. Punkt. ...
Ja, "Punkt" ist immer ein tragendes und überzeugendes Argument.


Erste Annahme ist natürlich das, was wir jetzt hier über diese Formeln die ganze Zeit drüber geredet haben. Das ist, wir bilden alles in der Geometrie der Raumzeit ab. Nicht nur Raumzeitkrümmung, sondern auch jegliche Form von Energie. ... Das machen wir. Ja, mehr oder miter [keine Ahnung, Wort ist nicht verständlich] nach Einstein. Also, wenn die Raumzeitverformung in der Geometrie in der Raumzeit, wenn die Gravitation eine Verformung in der Geometrie der Raumzeit ist, ist es eben Energie auch.

Ähm, wie genau werden wir noch klären, aber das ist jetzt mal die Grundannahme, mit der wir starten und alles weitere leitet sich daraus ab.

Die nächsten drei Punkte nehmen aber auf, ... weil es einfach schöner ist, das dann so als Einzelpunkt nehmen zu können. Die nächste Ableitung ist jetzt überhaupt nicht strittig. Die ist eigentlich in dem Sinne klar, wenn ich ein Mathematiker frag, wenn ich ein Physiker frag, insbesondere einer, der an der Quantengravitation arbeitet, h wird schon wieder schwieriger.

Wir nehmen an, dass Raumzeit kontinuierlich und differenzierbar ist.

Die erste Annahme ist alles in Geometrie und jetzt nehmen wir an, Raumzeit muss damit Eigenschaften besitzen, wenn wir das tun wollen. Sie muss kontinuierlich und differenzierbar sein. Wenn sich jetzt manche fragen, ja, so ist das doch schon immer, das nehmen wir schon noch die ganze Zeit so an. Wenn Mathematiker jetzt ein mathematisches Modell aufbauen, wie jetzt diese Feldgleichungen, dann fangen die mit sehr kleinen einfachen Objekten an.
Okay, Raumzeit muss Eigenschafften haben, ist wohl unstrittig. Das mit kontinuierlich ist wo schon wichtig, komme ich später drauf zurück.


Dazu habe ich dieses Glas mit Zucker. Das ist Zucker. Jawohl. ... jedes Zuckerkorn ist im Prinzip ein Raumzeitpunkt.

Mathematiker fangen gern mit Mengen an von irgendwas von einfachsten Objekten. Ich habe jetzt eine Menge von Raumzeitpunkten hier in dem Glas. Und was jetzt passiert, wenn ich eine Kraft auswirken wird, ist euch klar. Ich wechsle auf einmal ganz stark den Nachbarn. Das wäre so wie wenn im Sonnensystem eine Kraft wirken wirken würde und auf einmal würde sich Mond und Sonne vertauschen.

Glücklicherweise passiert das nicht. Wir wissen auf Grund unserer Beobachtungen, dass Raumzeit sehr stabil ist. Das heißt, Raumzeitpunkte dürfen nicht so aussehen, die müssen so aussehen.
Nein, Zuckerkörner sind ganz sicher keine adequate Beschreibung oder eine Analogie für Raumzeitpunkte. Hier ist die Frage, was soll genau ein Raumzeitpunkt sein, hat die Raumzeit überhaupt Punkte? Was ist erstmal genau nun ein Punkt?

Ein Punkt ist etwas mathematisches, aus der Geometrie, nichts physikalisches.

Aber gut, ich erkläre es eben mal, nehmen wir ein Koordinatensystem, darin einen Punkt, der hat Koordinatenwerte. Nehmen wir ein konkretes Ereignis, Woodstock, begann am 15. August 1969. Damit haben wir Ort und Zeitpunkt, das ist in der Physik ein Ereignis, ein Raumzeitpunkt. Der ist aber vom Koordinatensystem abhängig, nehmen wir die Erde als Nullpunkt, geht das recht gut, mit der Sonne wird es schon was ganz anderes.

Wikipedia: Raumzeit

Ganz wichtig, ein Raumzeitpunkt, also ein Ereignis selbst mit Koordinaten, ist fiktiv, dass kann man nicht anfassen, existiert nicht real, gibt es nicht als Körnchen in einem Glas.

Ein Glas zu schütteln und zu behaupten, dass wäre so was wie Raumzeitpunkte, so als Erklärung und Analogie, ist schon, ich sage mal, sehr schwierig.


Jetzt mal zweidimensional. Ich habe hier ein Blatt Papier und wenn ich einen Punkt habe, dann bleiben die Nachbarn gleich. Auch wenn ich noch ein bisschen was tue hier mit dem Papier. Deswegen bleiben Entfernungen oder meine Nachbarn jetzt erstmal identisch hier drauf. Das ist kontinuierlich.

Und was nicht passieren darf, ist eben, ich habe jetzt hier ein Loch drin, weil wir kennen keine Löcher in der Raumzeit. Schwarze Löcher nehmen wir raus, so die kommen wir später. Sind tatsächlich keine Löcher in der Raumzeit, ist was anderes. Aber wir haben eine kontinuierliche Raumzeit ... wissen wir auch, wenn wir ein Objekt werfen, dann verschwindet es hier nicht und taucht irgendwo auf. Es hat eben seine Flugbahn.

Quantenmechaniker würden jetzt ähm da was anderes behaupten. Die würden gern das andere Verhalten eher haben. Wir bleiben aber jetzt hier ganz klassisch Raumzeit kontinuierliches Objekt.

Dieses Kontinuierliche brauchen wir auch für die nächste Eigenschaftenbar. Die ist im Prinzip die stärkere Eigenschaft. ... Ich habe hier ein kontinuierliches Objekt. Ich kann das kontinuierliche Objekt auch verformen. Deswegen platzier im noch kontinuierlich.
Nein, das geht so einfach nicht, dass ist falsch, Raumzeit ist kein physikalisches Objekt.

Wenn es hier in der DP heißt, man will bei der ART und der QT bleiben, dann muss man das was da vorgegeben ist, also die Fakten, auch übernehmen. Und das wird hier gleich noch schlimmer, ich werde es benennen.


Es muss aber differenzierbar sein. Ich gehe davon aus, ihr wisst alles, was differenzierbar ist. Ich erklär es mal trotzdem noch mal ganz kurz. Ich suche mir oben einen Raumzeitpunkt aus und würde jetzt von beiden Seiten mit einer geraten einer Tangente kommen zu diesem Punkt hin.

Und wenn sich beide Seiten einig sind, genau an diesen einen Punkt treffe ich jetzt mit meiner Tangente diesen Raumzeitpunkt, dann ist das eben differenzierbar an der Stelle und es ist eben jetzt nicht an der Stelle differenzierbar. Die gesamte kontinuierliche Raumzeit muss differenzierbar sein. Das heißt, Kontinuität ist schon mal eine Grundvoraussetzung für Differenzierbarkeit, weil wenn ich hier ein Riss habe oder ein Loch, an der Kante, kann ich mein Meterstab nicht sauber ansetzen.

Da wüsste ich nicht, wie ich differenzieren kann und ich würde auch springen, wenn ein Objekt sich bewegt von hier darunter. So sieht Raumzeit eben nicht aus. Was auch nicht passieren kann, ist das hier eine ziemlich harte Kante an der Kante genau an dem Punkt da oben wüsste ich jetzt auch nicht, wie ich die Tangente anlegen kann. Das heißt, der Rest des Papiers ist differenzierbar, aber genau oben die Kante eben nicht.
Also, mal eben zu kontinuierlich, die natürlichen Zahlen sind nicht kontinuierlich sondern diskret. Ein echtes Kontinuum haben wir mit den reellen Zahlen. Diskret heißt im Grunde, es gibt Lücken, kontinuierlich, es gibt keine Lücken. Bei den reellen Zahlen finden sich zwischen zwei Zahlen immer weitere Zahlen.

Warum das eine Rolle spielt, die Raumzeit ist kontinuierlich, also in der RT, sie ist nicht diskret. Es gibt Theorien, wo die Raumzeit diskret ist, körnig. Und das würde ein Problem mit der Lorentzinvarianz geben. Die QT ist hingegen nicht kontinuierlich, Energie kann nur in bestimmten Paketen abgegeben werden, sie ist diskret. Nur um es kurz angesprochen zu haben.


So darf eine Raumzeit nicht aussehen. Wir brauchen sie kontinuierlich differenzierbar, rund weich, so wie mein dicker Bauch. Das bedeutet, warum brauchen wir die denn?

Wir haben Bewegung abzubilden. Deswegen haben die Mathematiker das vorher schon gemacht. Wir sagen: "Ja, Raumzeit ist ja mein Hintergrund. Ich will auf diesen Hintergrund Bewegung abbilden und dann ist es nicht schlecht, wenn ich mindestens zweimal differenzieren kann. Das die erste Differenzierung sozusagen ist die Bewegung selbst. Die zweite ist die Veränderung der Bewegung und damit habe ich eigentlich alles, was ich für schon abbilden will.

Wir bei uns ist wird's ja noch schlimmer. Wir sind da noch mehr gekniffen. Wir haben nicht Raumzeit als Hintergrund und ein Objekt, das sich über die Raumzeit oder sowas bewegt, sondern das ist ja alles Raumzeit selbst, auch die Bewegung. Daher muss absolut jeder Raumzeitpunkt auch eine Bewegung abbilden können. Bewegung ist Energie. Wir haben ja gesagt, Raumzeit selbst ist jetzt Energie, ist eine Abbildung der Energie und damit kommen wir dann nicht mehr raus. Das ist einfach so jetzt ganz hart festgesetzt.
Ja, das Alter und der dicke Bauch, da muss man durch, ich könnte auch etwas weniger in der Hüfte vertragen. Aber zur Sache, nein, Bewegung selbst ist nicht einfach Energie.

Wir können aber über kinetische Energie sprechen. So, bei Wikipedia steht doch aber, Bewegung ist Energie, irgendwie. Ja, aber eben nicht einfach so Energie. Ich hab hier mal eine Analogie, nehmen wir eine Batterie, die können wir aufladen, dann ist da Energie drin. Man kann sich auf die Batterie setzten und diese Energie messen, man sagt, diese Energie ist eine intrinsische Eigenschaft der Batterie.

Kinetische Energie ist aber relativ, also keine intrinsische Eigenschaft eines Objektes. Das ist so, weil Bewegung selbst, also Geschwindigkeit schon relativ ist und keine intrinsische Eigenschaft eines Objektes.

Und das führt uns zum Relativitätsprinzip zurück und da zerbricht ja schon die Dimensionale Physik.

Hab ich hier ja schon ganz deutlich angesprochen.

@Cossy will nun aber kinetische Energie zu einer intrinsischen Eigenschaft von Objekten machen. Das ist falsch.


Dann gehen wir mal weiter in den nächsten Punkt. Der nächste Punkt ist eigentlich auch klar, aber das ist ein sehr strittiger Punkt. Ist Raumzeit eine Substanz oder ist es etwas Abstraktes?

Ist Raumzeit von vorne rein gegeben oder ist es ein emergentes Objekt?
Also erscheint es durch irgendwelche anderen Dinge?

Hier setzen wir uns ganz klar in eine Richtung fest und zwar Raumzeit ist eine Substanz, ist ein Objekt.
Die Fragen sind gut, die "Antwort" ist falsch. Und man setzt nicht einfach etwas fest.

In der Physik ist Raumzeit kein physikalisches Objekt, so wie ein Apfel, und es ist auch keine Substanz, beide Begriffe sind klar definiert. Damit ist diese Aussage hier auch wieder falsch.


Ich bin etwas, da bestehe ich einfach drauf. Ich bin ja auch jetzt nur noch Raumzeit, Raumzeitdichten, eine ganzen Menge aus verschiedenen kleinen Raumzeitdichten aufgebaut, aber ich bestehe darauf, dass ich etwas bin. Und damit muss Raumzeit auch eine Substanz und ein Objekt sein. Wir haben ja nichts anderes jetzt in diesem Ansatz.
Er ist ein Objekt, daraus folgt aber nicht, dass Raumzeit eine Substanz und/oder ein Objekt ist.


Der Streitpunkt ist sogar der Mode unterlegen. Also ... manchmal glauben mehr Physiker, dass Raumzeit was abstraktes ist oder dass es wieder ein Objekt ist. Spätestens als mal drum ging, ähm wir können jetzt sehen, dass drehende Objekte die Raumzeit mit bewegen.

Wir wissen, dass die Raumzeit gekrümmt wird. Wir wissen, dass es Gravitationswellen gibt. Also die Raumzeit kann man wohl ziemlich durchkneten, verformen.

Klingt schon nach Substanzobjekt.

Andererseits kommt man aber mit diesem mit dieser jetzigen Sicht auf die AT nicht weiter und man versucht eben andere Konzepte zu finden, um weiterzukommen. Und da ist man jetzt die letzten 20, 30 Jahre eher in die Moderichtung gekommen, dass man sagt, Raumzeit ist was emergentes.
Es gibt Gravitationswellen, Raumzeit kann sich verformen, wird aber dennoch kein Objekt.

Ganz deutlich, zu einem Objekt kann ich einen Abstand und eine Geschwindigkeit messen. Das ist zwingend, macht ein Objekt aus, ein Objekt besteht aus einer Substanz. Zur Raumzeit kann man keine Geschwindigkeit messen, darum ist Raumzeit kein Objekt. Das bedeutet nun aber nicht, dass sie nichts ist, dass sie nur ein abstraktes Koordinatensystem ist, sie ist real, sie ist etwas, aber kein Objekt.


Es passiert durch irgendwelche quantenmechanischen Prozesse, weil Raumzeit auch in der Quantenmechanik ja stiefmütterlich als Hintergrund praktisch benutzt wird. Deswegen kann man es auch mit der AT so schlecht vereinen. Selbst in der Stringtheorie brauche ich eine Raumzeit als Hintergrund Objekt, aber das sind halt die Objekte, die ich benutze, Strings, aber die Raumzeit an sich ist noch da. Wir legen uns fest, Raumzeit ist eine Substanz und nichts Abstraktes.
Nein, wir legen uns nicht fest, Du behauptest etwas und das ist nachweislich falsch.


Dann kommt häufig gleich die Kritik. Ja, dann hast du ja aber eine Äthertheorie und durch Experimente sind ja Äthertheorien aussortiert worden. Ähm, nein, [räuspern] da ist man einfach zu weit gegangen mit diesen Annahmen. Insbesondere ist für mich nur, weil ich sage, Raumzeit ist eine Substanz, das noch keine Äthertheorie.

Der wurde sozusagen vor der speziellen Relativitätstheorie eingeführt, um ein Referenzsystem für eine Bewegung zu haben. Und wir werden später sehen, genau das wird die Raumzeit überhaupt nicht leisten können.
Nein, der Äther war eine Annahme, eben eine Substanz, wurde nie gefunden. Newton selbst hat so ein absoluten Raum aber schon als nicht nachweisbar erkannt gehabt. Und ja, Experimente zeigen, gibt es nicht. Oder konkret, kann nicht gemessen werden und ganz wichtig, man braucht ihn nicht, die RT funktioniert wie Newton ohne sehr gut.

Man ist also nicht zu weit gegangen, dass wäre auch mal eben zu belegen.


Ja, Substanz, aber in dem Sinne als Referenzsystem für Bewegung. Nein, dadurch, dass Raumzeitsubstanz ist und wir Energie in Raumzeit abbilden und ähm jetzt glaubt ihr halt, das sind nur Objekte.

Nee, Raumzeit selbst, das Vakuum sozusagen muss bereits auch dann mit einer Energie sein. Der Schwamm ist ja nur eine höhere Dichte als z.B. stütz im Vakuum, aber da ist auch Raumzeit vorhanden und damit muss da auch Energie vorhanden sein. Deswegen haben wir auch diese kosmologische Konstante in die Formeln eingebaut.
Wir haben nicht die Raumzeit selbst als kosmologische Konstante in die Formel gebaucht. Die ist da schon drin, und Du hast einfach behauptet, dass wäre nun die Raumzeitenergie.


Die vierte Annahme ist jetzt wieder eine Annahme, die ein bisschen eine Streitfrage ist.

Manche sagen ja, manche nein, manche das habe ich mir gar nicht so richtig darüber Gedanken gemacht. Das geht drum, wenn wir sagen, wir haben nur ein Objekt und sind Veränderungen im Objekt. Was verändert sich denn da bitteschön? Äh, ich habe ja kein kein Objekt im umgangen Sinn, wenn ich eine Raumzeit habe. Äh, so wie hier die Objekte, die ihr kennen könnt. Was soll sich denn dann verändern in dieser Raumzeit? Und da müssen wir uns auch festlegen. Manche sagen, das ist klar, dass es so ist.

Manche weiß ich nicht. Wir legen uns fest, dass jegliche Veränderung, die wir erkennen können, wurscht auf welcher Seite der Gleichung, alles, was wir erkennen können, ist eine Veränderung der Definition, der Definition von Länge und Zeit.

Länge und Zeit immer gemeinsam. Raumzeit werden wir auch dann erkennen, wenn wir diese Metrik mal genauer untersuchen, aber es ist immer eine Veränderung der Definition. Und genau das wird auch das Thema sein, wie wir ein Relativitätsprinzip erzeugen werden, wie wir konstante Lichtgeschwindigkeit erzeugen werden. Das hat was damit zu tun, dass wir sagen, diese Veränderungen sind Definitionsveränderungen. Gut, dann haben wir uns da festgelegt.
Nein, wieder etwas falsches, so richtig falsches!

Die Definition von Raum und Zeit verändern sich nicht. Was Länge ist und was die Sekunde ist, ist ganz genau definiert, gilt so in jedem Inertialsystem, es gilt das Relativitätsprinzip.

Wenn sich A ruhend in S gegenüber B ruhend in S' bewegt, dann ist die Bewegung relativ, die Definition von Länge und Sekunde sind in beiden Systemen gleich. Auch wenn A nun die für ihn in S bewegte Uhr von B langsamer laufend misst, hat sich die Definition der Sekunde in S' nicht verändert.

Das zu verstehen ist ganz wichtig, darum auch mein Vorschlag, hier das Uhrenparadoxon sich mal gemeinsam anzusehen.

Hier ist der elementare Punkt, an dem sich verrannt wurde, hier zerbricht die Dimensionale Physik vollständig.

Und ich muss ganz deutlich sagen, und ich meine es nicht persönlich, so ein grober Fehler zeigt und belegt, dass die Grundlagen der Physik nicht mal im Ansatz wirklich richtig verstanden wurden. Und ich finde es sehr unschön, wenn solche falschen Aussagen und Behauptungen in die Welt geblasen werden und Menschen erreichen, die nicht in der Lage sind selbst zu erkennen, dass das einfach so richtig falsch ist.


Und das Wichtige jetzt aus diesen vier Ansätzen, die wir jetzt immer benutzen, ist, dass eigentlich nur der erste Ansatz der Wichtige ist und auch die neue Idee. Alles andere war schon da, alles andere hat schon gegeben, war strittig in der Frage, aber war schon da. Das bedeutet, wir haben als neues Konzept nur reingebracht, Energie ist selbst auch eine Abbildung in der Raumzeit.

Alles andere sind Ableitungen, die wir benutzen. Kann denn so eine kleine Änderung, so ein kleine Idee, so eine riesen Auswirkung haben?

Ja, kann. Wir erzeugen da tatsächlich ein Paradigmenwechsel in der Physik damit.
Nein, es gibt da keinen Paradigmenwechsel in der Physik.

Dafür braucht es neue Gleichungen und dann ein Paper für, dass man mal auf arXiv hochlädt. Gibt einen guten Grund, warum wir das zur DP nicht haben. Auch in einem Forum für Physik würde das hier total zerrissen werden.


Ähm, ein wichtiger Spruch, der immer zu hören ist, ist ähm Materie sagt der Raumzeit, wie sie sich zu verformen hat und die verformte Raumzeit sagt der Materie, wie sie sich zu bewegen hat. Da ist sozusagen der Unterschied zwischen Bühne, Raumzeit und Akteur Materie noch zu hören, aber sie müssen irgendwie interagieren, damit es ja funktioniert.

Wir gehen da eben einen Schritt weiter und sagen, es gibt diesen Unterschied zwischen Bühne und Akteur nicht mehr. Es ist eins. Und wenn ihr jetzt glaubt, alles verstanden zu haben, dann mal kurze Denkaufgabe, bevor wir das Video beenden. Der Schwamm als Objekt, als Raumzeitdichte bewegt sich von A nach B. Jetzt ist die Raumzeitdichte hier. Die Raumzeitdichte hat sich nicht, wie soll ich das jetzt genauer sagen, auf der Raumzeit bewegt als Hintergrund, sondern die Bewegung, da habe ich ja Energie benutzt, die Selbstenergie, das heißt, die Bewegung selbst muss eine Raumzeitdichte sein.
Der Fehler, die falsche Vorstellung hier, sie schleift sich natürlich nun immer weiter durch.

Der Begriff "Selbstenergie" ist auch bezeichnend, richtig wäre hier kinetische Energie, so geht eben Physik.

Und kinetische Energie ist relativ, weil Bewegung relativ ist. Darum kann Bewegung nicht die Energiedichte (ich nenne es mal eben so) absolut erhöhen. Ein Elektron wird nicht zu einem Schwarzen Loch, nur weil es ganz schnell an uns vorbeifliegt.

Das Problem ist hier aber, dass die RT wirklich kompliziert ist, kinetische Energie krümmt im Rahmen der ART schon wo die Raumzeit, die Frage ist welche und wie genau. Um das aber nun genau erklären zu können, müssen die Grundlagen der Physik dafür bekannt sein. Es bringt nichts, wenn ich hier nun noch mal fünf Seiten dazu schreibe.

Es ist so, bevor man an die RT geht, sollte die Physik nach Newton richtig verstanden sein.


Tatsächlich werden wir den Spieß umdrehen. Es wird eine bestimmte Form von Raumzeitdichte geben und diese Form der Geometrieveränderung werden wir als Bewegung erkennen. Man muss die alten gegebenen Begriffe einfach noch mal neu angucken, neu darstellen. Das ist auch ein bisschen die Grs hier an der ganzen Theorie. Deswegen müssen wir einmal durch die gesamte Physik, weil wir eben kein neues zusätzliches Element bringen, das ähm zum anderen einfach dazu passt und ich muss nur dieses eine kleine neue Element angucken. Nein, wir werden uns die gesamte alte Physik einmal jetzt über diese Brille der dimensionalen Physik mit unseren vier Annahmen anschauen müssen. Annahme mit kontinuierlich einziges Objekt werdet ihr auch jetzt mein Abschlusssatz verstehen. ...
Eventuell sollte man die Begriffe der Physik erstmal so anschauen, wie sie definiert sind und nicht einfach überall neue Etiketten draufkleben.



So, dass war echt anstrengend, kostet Zeit, eventuell findet aber wer hier in den Thread, der diese Videos sieht.

Ob sich nun @Cossy weiter noch mal den offenen Fragen annimmt und sich einer sachlichen Diskussion stellt, ist offen, ich befürchte aber, das da nichts groß kommen wird. Es ist einfach zu schmerzhaft, sich am Ende eingestehen zu müssen, dass man viel Lebenszeit verbrannt hat und eben ganz stark irrt.

Dabei kann man es ja auch positiv sehen, aus Fehlern kann man lernen, man hat sich damit beschäftigt, einige Gedanken taugen hier und da auch was.

Fakt ist aber, die Dimensionale Physik ist keine TOE, sie vereint nicht die RT und die QT, es gibt keinen Paradigmenwechsel in der Physik.

Eventuell greife ich noch mal einzelne Aussagen und Punkte hier aus dem Ganzen auf und gehe darauf tiefer ein.


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

07.09.2026 um 20:33
Hallo nocheinPoet,

ich habe mir länger überlegen müssen, ob ich Dir überhaupt antworte. Bei den anderen in der Diskussion stellt sich mir die Frage nicht.
Warum?
Bei deinen Antworten gibt es etliche Stellen, wo ich nur WOW! sagen kann. Dein Antworten zeigen eindeutig, dass Du Dir die Grundlagen nie selbstständig erarbeitet hast. Das ist passives WIKI-Wissen. Das ist für sich genommen nicht schlimm.
Mit diesem Wissenstand anderer korrigieren zu wollen ist aber "Grenzwertig".

Deine Frage wie: Was soll eine Absolutwert oder eine Geometrieangabe bei der SRT haben mich echt um gehaut.
Das andere ist die ewig lange Erwiderung auf das Video 3.0. Nicht die Erwiderung selbst. Aber deine angewendete Methodik.
Wenn ich dort Axiome festsetze, also meine absoluten Grundannahmen, dann sind dies einfach Festlegungen. Dann ist es ok, wenn man in den Folgerungen aus den Axiomen einen Fehler findet und diese aufzeigt. Wenn Du aber schon bei jeder Annahme von Beginn an die Aussage triffst => Das ist falsch, weil so wie ich das Lehrbuch verstanden habe, dann ist die Kritik nutzlos.
Ich will hier nicht exakt das Lehrbuch runterbeten. Das können andere Besser. Ich will einen anderen Ansatz darstellen. Nur deine Antwort ist: Oh anders => falsch!

Du hast zum Ende die verbrannte Lebenszeit erwähnt. Du steckt da wohl auch sehr viel Lebenszeit in deine Erwiderungen. Wozu, wenn Du jede andere Annahme als Unsinn deklarierst?

D kannst natürlich meine weiteren Videos in dieser Art immer wieder kommentieren. Ist Dir überlassen.

Da ich aber zu meinen Wort stehen will. Biete ich Dir genau das an, was ich eigentlich nicht machen will, aber egal.
Wir können bei einem Thema bei Adam und Evan und erstmal im Kanon der Physik dies diskutieren. Danach auf die Dimensionale Physik umschwenken.
So wie ich Dich verstanden habe, fühlst Du Dich im Relativitätsprinzip sicher. Bei der ART nicht mehr ganz.
Lass uns dort anfangen. Eine Eva gibt es nicht aber Adam ist in diesem Fall Galileo.
Einverstanden?


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

07.09.2026 um 22:16
@Cossy
Ein Wettbewerb? Das wird spannend.
Du solltest aber NocheinPoet nicht unterschätzen. Er ist von allen hier mathematisch am besten aufgestellt.


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

07.09.2026 um 22:51
Zitat von CossyCossy schrieb:Hallo nocheinPoet, ich habe mir länger überlegen müssen, ob ich Dir überhaupt antworte. Bei den anderen in der Diskussion stellt sich mir die Frage nicht.
Okay ...


Zitat von CossyCossy schrieb:Warum?

Bei deinen Antworten gibt es etliche Stellen, wo ich nur WOW! sagen kann. Dein Antworten zeigen eindeutig, dass Du Dir die Grundlagen nie selbstständig erarbeitet hast. Das ist passives WIKI-Wissen. Das ist für sich genommen nicht schlimm.
Was ist denn passives Wikipedia-Wissen für Dich?

Deine Behauptung, welche Du nicht belegst - so was ist hier nebenbei angesagt - ist einfach falsch. Ich habe mir viel selbst erarbeitet und als ich anfing die Welt zu hinterfragen, war ich ca. neun Jahre alt, das war so 1978 und ich habe zu Weihnachten ein Buch von meiner Oma bekommen, dass ich mir sehr gewünscht habe. Buch steht noch immer hier im Schrank, mit Widmung.

Da gab es also noch kein Wikipedia.

Dann hab ich in der Schule "Sachkunde" geliebt, später Physik als Wahlfach und Leistungskurs. War in Berlin auf der Carl-Zeiss-Oberschule, eine Gesamtschule mit Bücherei direkt im Gebäude. Hab viel geschwänzt, war alles langweilig, aber dafür stundenlang Bücher über Physik in der Bücherei gelesen. Grundlagen, Einstein kam später in mein Leben.

Mit 14 hatte ich meinen ersten Rechner einen VC20 (glaub davor hatte ich noch einen ITT2020) und fing den an zu programmieren. Ganz einfach eine Simulation, Flug durch das Sonnensystem, die Abstände zu den Planeten angegeben, Masse, Schub, Geschwindigkeit, Treibstoff, Beschleunigung, Flugzeit, eben diese Größen angegeben und die anderen berechnet.

Das waren also nur Zahlen die angezeigt wurden, keine Grafik, und auch nur eindimensional. Aber ich fand es echt cool, besser als daddeln, ich habe Programmieren gelernt und Physik.

Da der Jupiter sehr weit weg ist, und man dann eben sehr schnell fliegt, wenn man so in unter einer Stunde dort ankommen will, ergibt sich, dass man im Rahmen von Newton mit Überlichtgeschwindigkeit fliegen muss.

Ich wusste aber schon, schneller als Licht geht es nicht, wusste ich schon mit acht Jahren, das mit dem Zug und der Lampe hab ich mir damals in dem Alter überlegt, aber ich konnte mir nur die GT erklären, die LT kannte ich da eben noch nicht. Also zurück zur Simulation, ich wusste, wenn man schnell ist, geht die Zeit langsamer und Längen verkürzen sich.

Nun hab ich mir selber eine Formel überlegt, wie man das nun so richtig machen könnte, gab kein Internet, ich kannte die SRT und die LT auch da noch nicht.

So hab ich mir überlegt, was wäre denn, wenn sich immer alles mit c durch die Raumzeit bewegt. Und c = 1 gesetzt. Das wäre so die die "Zeitgeschwindigkeit". Und nun geht dann jede Geschwindigkeit im Raum zu lasten der Geschwindigkeit durch die Zeit.

\large \color{f0e0d0} c = 1 = \sqrt {{v_t}^2 + {v_r}^2}

Also das war meine Annahme, hab ich dann nach \color{f0e0d0}v_t aufgelöst:

\large \color{f0e0d0} v_t = \sqrt {1 - {v_r}^2}

\color{f0e0d0}v_r ist die Geschwindigkeit im Raum, darf nie genau 1 werden, also so 0,9 c geht.

Und mit \color{f0e0d0}v_t hatte ich dann die Zeitdilatation, einen Faktor, ich konnte die Sekunde damit multiplizieren und ebenso auch die Strecke dadurch teilen. Perfekt, aber ich wusste nur, es geht für meine Simulation, ich wusste nicht, ob ich wirklich da eine richtige physikalische Gleichung gefunden hatte.

Jahre später habe ich dann mir ein Buch von Spectrum der Wissenschaft über Einstein gekauft, da wurde dann der Lorentzfaktor aus der SRT abgeleitet. Und meine Gleichung passt, liefert nämlich genau den Kehrwert des Lorentzfaktors.

Und meine Überlegung ist auch richtig, alles bewegt sich mit c durch die Raumzeit, auf t und r geometrisch in Summe immer c. Nennt sich die Vierergeschwindigkeit. Aber bei Epstein erklärt Einstein, wird das besser beschrieben.
Um die Relativitätstheorie auch im Bauch zu verstehen, brauchen wir einen guten, neuen Mythos. Hier ist er.

Warum können Sie sich nicht schneller fortbewegen als das Licht ? Warum Sie sich nicht schneller als das Licht fortbewegen können liegt daran, dass Sie dies auch nicht langsamer als das Licht tun können. Es gibt nur eine Geschwindigkeit. Alles, wir mit eingeschlossen, bewegt sich stets mit Lichtgeschwindigkeit. Wieso können Sie sich bewegen, wo Sie doch auf einem Stuhl sitzen ? Sie bewegen sich durch die Zeit. ...

Das Dogma lautet: Alle bewegen sich immer und überall mit c durch die 4d-Raumzeit. Jeder nennt die Richtung, in der er sich bewegt, seine Zeit, und die dazu orthogonalen Richtungen bilden seinen Raum. Eine Sekunde Zeit entspricht dabei 300’000’000 m = 300’000 km Raum (man könnte sagen, dass man nicht alles schon früher gemerkt hat sei eine Folge dieses ‘Missverhältnisses’ ...).
Quelle: https://www.relativity.li/de/epstein/lesen/c0_de/c1_de

So, ich könnte Dir noch mehr über mich erzählen, was ich mir im Leben so als Autodidakt selbst erarbeitet habe und was eben angelesen. Aber wie schaut es da denn bei Dir aus?

Ich sage es mal so, Deine Aussage und Behauptung ist wo schon frech ... ;)


Zitat von CossyCossy schrieb:Mit diesem Wissenstand anderer korrigieren zu wollen ist aber "grenzwertig".
Unfug, mein Wissenstand passt schon, ich erkenne ja die Fehler in Deinen Behauptungen und ich habe hier noch einiges auf Tasche. Ich wollte nun aber erstmal schauen, ob Du endlich mal auf meine Fragen antwortest, bisher kam da ja eben nichts.


Zitat von CossyCossy schrieb:Deine Frage wie: Was soll eine Absolutwert oder eine Geometrieangabe bei der SRT haben mich echt um gehaut. Das andere ist die ewig lange Erwiderung auf das Video 3.0. Nicht die Erwiderung selbst. Aber deine angewendete Methodik.
Pass auf, mal so die Spielregeln, bist ja noch neu hier, man fängt nicht damit an, den Gegenüber pauschal zu diskreditieren, also mit ad hominem, und belegt davon nichts. Dann zitiere konkret meine Aussagen, also was genau hat Dich umgehauen, zitiere es und dann, warum hat es das? Was ist daran falsch?


Zitat von CossyCossy schrieb:Wenn ich dort Axiome festsetze, also meine absoluten Grundannahmen, dann sind dies einfach Festlegungen. Dann ist es ok, wenn man in den Folgerungen aus den Axiomen einen Fehler findet und diese aufzeigt.
Lassen wir mal offen, was genau nun ein Axiom ist und was nicht, einigen wir uns doch darauf, dass Du da Dinge behauptest, die Du nicht belegst. Du willst es nun als Axiom verstanden wissen, weil dann kannst Du einfach sagen, so ist es, weil es auch ein Axiom ist, muss ich es nicht weiter belegen.

Kann man bei bestimmten Dingen schon machen, also es gibt Axiome in der Physik, aber man kann nicht Dinge behaupten, die ganz klar physikalisch falsch sind und sich dann davor drücken das zu belegen, weil man erklärt, ja ist so, Punkt, ist ein Axiom, weil ich einen dicken Bauch habe, muss es eben so sein.

Das willst Du unter Physik verstehen?

Du kannst nicht anfangen mit, die Erde ist eine Scheibe, dass ist nun ein Axiom. Oder behaupten, das RP ist einfach falsch, Du widersprichst hier mal nicht nur Einstein, sondern auch Newton.


Zitat von CossyCossy schrieb:Wenn Du aber schon bei jeder Annahme von Beginn an die Aussage triffst => Das ist falsch, weil so wie ich das Lehrbuch verstanden habe, dann ist die Kritik nutzlos. Ich will hier nicht exakt das Lehrbuch runterbeten. Das können andere Besser. Ich will einen anderen Ansatz darstellen.

Nur deine Antwort ist: Oh anders => falsch!
Unfug, und Du bewegst Dich mit der Rhetorik aktuell stark in Richtung Crackpot, erst ad hominem, auf keine Frage sachlich antworten und nun der übliche Versuche auszuweichen, in dem Du behauptest, ich würde ja nur Lehrbuchwissen predigen und hätte die Dinge ja gar nicht richtig verstanden, ich würde Deine "Axiome" pauschalisiert einfach nur als falsch bezeichnen, eben weil es anders in den Büchern steht.

Das ist Unfug, ich belege meine Aussagen, ich belege, dass Deine "Axiome" im Rahmen der Physik falsch sind. Und versprochen, da kommt noch mehr, ich hab mir die größten Fehler aus Deinem Video schon rausgesucht, Beitrag ist auch schon fast fertig geschrieben.


Zitat von CossyCossy schrieb:Du hast zum Ende die verbrannte Lebenszeit erwähnt. Du steckt da wohl auch sehr viel Lebenszeit in deine Erwiderungen. Wozu, wenn Du jede andere Annahme als Unsinn deklarierst?
Eventuell schaust Du Dir mal Dein erstes Video an, Du forderst dazu auf, zu kommentieren, mitzudenken, nachzurechnen, Dir zu antworten, Du hast explizit um Feedback gebeten. Eventuell hättest Du besser um Applaus und Zustimmung gebeten?

Ganz deutlich, ich deklariere nicht jede andere Annahme als Unsinn, ich zeige ganz konkret die Fehler auf, da wo Deine "Annahmen" eben im Widerspruch zur Physik stehen.

Bisher bist Du auf keine meiner Aussagen sachlich auch nur ein Stück eingegangen, kannst Du nicht, oder willst Du nicht?


Zitat von CossyCossy schrieb:Du kannst natürlich meine weiteren Videos in dieser Art immer wieder kommentieren. Ist Dir überlassen.
Ja, weiß ich, ist mir überlassen, aber ex falso sequitur quodlibet, da Du schon an unten Fehler machst, wird da nun nur noch beliebiges kommen. Und ich kenne ja Dein PDF.

Ich habe mir die großen elementaren Fehler aus dem letzten Video gesucht, wie gesagt, mal zusammengefasst, für Deine Aussagen braucht es max. 5 min und die gehe ich hier noch mal in Ruhe durch. Schau es Dir an, greif es auf, wenn Du meinst, ich irre, stelle es richtig, aber sachlich.

Und es ist auch für die Leser und eventuell googelt wer im Netz nach Dimensionaler Physik und findet dann hier in den Thread.


Zitat von CossyCossy schrieb:Da ich aber zu meinen Wort stehen will. Biete ich Dir genau das an, was ich eigentlich nicht machen will, aber egal. Wir können bei einem Thema bei Adam und Evan und erstmal im Kanon der Physik dies diskutieren. Danach auf die Dimensionale Physik umschwenken. So wie ich Dich verstanden habe, fühlst Du Dich im Relativitätsprinzip sicher. Bei der ART nicht mehr ganz. Lass uns dort anfangen. Eine Eva gibt es nicht aber Adam ist in diesem Fall Galileo.
Einverstanden?
Ich fühle mich schon an den Grenzen der SRT nicht mehr sicher, also warum zwei Uhren ihre Synchronisation verlieren, wenn sie beschleunigt werden verstehe ich und kann ich mir ableiten. Die RdG ist kein Problem. Rotation dann aber schon, ich sprach ja schon von den Uhren auf einer Scheibe. Es ist nicht so, dass ich es nicht rechnen kann, oder gar nicht verstehe, es ist aber nicht so wirklich nachzuvollziehen. Also was sich da eben so ergibt, wenn sich die bekannte euklidische Metrik auf einmal so verändert, nur weil sich die Scheibe anfängt zu drehen, ist das schon schwierig.

Aber klar, einverstanden, ich habe Dir das mit dem RP schon mehrfach angeboten.



Und ich habe noch eine Nachricht für Dich, sollte eigentlich erst in einem späteren Beitrag kommen, aber ich ziehe es mal eben vor. Ist eine gute und auch schlechte Nachricht für Dich und ich bin verwundert, dass Du das nicht wusstest.


Du hast gesagt:
Die erste Frage, die sich mal noch stellt, ist, warum ist denn jetzt vorher noch keiner so richtig auf diese Idee gekommen?
Die "Idee" ist, alles ist Raumzeit.


Und da sind doch schon ein paar echte Physiker auf diese Idee gekommen:

  1. Vortex-Atom-Theorie (19. Jahrhundert)

    Lord Kelvin (William Thomson) schlug 1867 vor, dass Atome stabile Wirbelringe (vortex rings) im Äther seien. Unterschiedliche Knotentypen sollten unterschiedliche Elemente erklären. Das war eine rein mechanische Theorie im Rahmen des damaligen Äthers. Sie wurde populär, scheiterte aber an experimentellen und theoretischen Problemen (u. a. Michelson-Morley und die Entwicklung der modernen Atomphysik). Hier war Materie = Wirbel im Äther, und Energie steckte in der Bewegungsenergie dieser Wirbel.



  2. Geometrodynamik (John Wheeler, 1950er/60er)

    Das ist der ernstzunehmendere und direktere Vorläufer der Idee „alles ist Geometrie/Raumzeit“. Wheeler wollte zeigen, dass Masse, Ladung und Felder reine Manifestationen der Raumzeit-Geometrie sein können („mass without mass“, „charge without charge“, „field without field“).

    Geonen: stabile Gravitationswellen-Pakete, die durch ihre eigene Energie zusammengehalten werden und gravitieren wie Masse.

    Wormhole-Ideen für Ladung.

    Die berühmte Aussage: „There is nothing in the world except empty curved space. Matter, charge, electromagnetism, and other fields are only manifestations of the bending of space. Physics is geometry.“

    Das ist konzeptionell näher an „alles ist Raumzeit“ als die alten Äther-Wirbel. Allerdings ist auch die Geometrodynamik nie zu einer vollständigen, quantenfeldtheoretisch konsistenten Theorie der Teilchen geworden. Sie blieb ein faszinierendes Programm, das wichtige Einsichten geliefert hat, aber die QFT nicht aus der reinen Geometrie abgeleitet hat.



  3. Weitere verwandte Ansätze

    Es gab und gibt immer wieder Versuche, Teilchen als topologische Defekte, Solitonen, Knoten oder Wirbel in irgendeinem fundamentalen Medium oder in der Raumzeit selbst zu beschreiben (Skyrmionen, bestimmte String- oder Brane-Konstruktionen, moderne topologische Modelle usw.). In manchen emergent-spacetime-Ansätzen versucht man ebenfalls, Materie und Energie aus geometrischen oder prä-geometrischen Strukturen zu gewinnen.



Ich habe mir das im Netz gesucht, recherchiert, sorry, nicht eben selbst erarbeit und ganz böse, auch so von Gemini eben als Liste gegeben lassen.

Wheeler ist wirklich interessant, so schreibt er (eben übersetzt):

Es gibt nichts auf der Welt außer leerem, gekrümmtem Raum. Materie, Ladung, Elektromagnetismus und andere Felder sind lediglich Erscheinungsformen der Raumkrümmung. Physik ist Geometrie.

Das war mir bekannt, also dass es Überlegungen gab, ein Elektron als Wirbel der Raumzeit selbst darzustellen, gibt auch auf YouTube was darüber. Und natürlich überlebt man sich in über 50 Jahren auch selbst einiges, klar war da auch schon mal der Gedanke, wenn man sich fragt, was genau ist nun Raumzeit eigentlich, ob man nicht alles auf ein Prinzip zurückführen könnte. Auch da hab ich so meine Überlegungen, gehören aber nicht hier in diesen Thread.

Also gut für Dich, Deine Idee selbst ist kein Unfug, der Ansatz als Idee trägt schon, bist damit nicht alleine. Schlecht für Dich, Du bist mit der Idee nun nicht als Erste am Start und ganz im Ernst, was sich da von Wheeler so gibt, was er geschrieben hat, dass ist eine ganz andere Hausnummer, als das was Du so lieferst.

Hier zum Nachlesen

So, nun schau ich mal was von Dir kommt, ob Du Dich mehr auf die Sache konzentrierst und nicht wieder ins persönliche driftest. Antworten auf meine Fragen wären auch ganz nett. Und ich werde hier unabhängig was von Dir kommt, wenn was kommt und wann es kommt, die Aufarbeitung Deines letzten Videos posten, der Beitrag dazu ist ja hier schon fast fertig.


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

07.09.2026 um 23:06
Zitat von Lupo54Lupo54 schrieb:Ein Wettbewerb? Das wird spannend.
Es kann spannend werden, auch für jene die eben nicht die Physik so verstehen, kann dabei was rauskommen, schauen wir mal.


Zitat von Lupo54Lupo54 schrieb:Du solltest aber NocheinPoet nicht unterschätzen. Er ist von allen hier mathematisch am besten aufgestellt.
Ist immer die Frage wo die Latte nun auf welcher Höhe hängt. Ich sehe es so, ich habe rudimentäre Kenntnisse in Mathematik, gut ich habe ein Mandelbrotgenerator geschrieben und die Rotationsmatrizen selbst über 4D so erarbeitet, dass ich beliebige Schnitte machen konnte und rotieren, also die Schnittebenen - sind dann sechs - beliebig setzten konnte, also von Julia zur Mandelbrotmenge rotieren. Oder ich habe damals am Amiga viele Schnitte der Mandelbrotmenge übereinandergelegt - hat über 12 h gedauert für ein Bild - und so den Apfelkäfer visualisiert. War richtig spannend, echt wir hatten viel Spaß und nebenbei viel zu viel ... gekifft. :D


Hier das Bild vom letzten Generator:

x35os78i

Vierdimensionale Mandelbrotmenge

Ich habe am Amiga den 4D Würfel dargestellt, also erstmal ein 3D Programm entwickelt, sogar mit rot und grün für diese 3D Brillen, das war so geil, also ich das Freunden gezeigt habe und die Kugel kam dann aus dem Monitor. Ja, und 4D Würfel, das ist im Grunde trivial, wenn man es als Parallelprojektion macht, muss man ja nur einen Würfel zweimal zeichnen und die Ecken von beiden verbinden.

Ich wollte aber Perspektive, also 4D Perspektive und ich kam und kam einfach nicht dahinter, wie ich das berechnen soll, also wie das geht. Und dann hatte ich nach der Schule, ich kam aus Kiel genau auf der Rader Hochbrücke kurz vor Zuhause eine Panne mit dem roten Käfer. Und hab auf den ADAC gewartet und mir meine Aufzeichnungen angesehen. Und da kam mir der Gedanken, ich brauche ein Licht im 4D Raum, ich muss einen Schatten nach 3D werfen und denn dann einfach nach 2D projizieren.

So, das klingt eventuell schon toll, aber all das ist gegenüber echter Ahnung von Mathematik trivial. Weiß ich, weil ich einen echten Mathematiker und wohl ein wenig Genie habe kennenlernen dürfen. Und er wusste immer alles, wie die Jungs heißen, die sich meine Gedanken schon vor vielen Jahren gemacht haben. Wie man was programmiert, und so viele Zeugs, ich habe mit dem gesprochen und immer Begriffe mitgeschrieben und dann danach mal 4h im Netz gesucht und alles nachgelesen.

Ich kenne schon meine Grenzen und ja, es schmerzt schon, wenn man bestimmte Dinge einfach nicht mehr richtig greifen kann. Ist aber eben wie es ist.

Also, ich weiß, da gibt es noch so viele Luft nach oben, in der Physik, der Philosophie, Softwareentwicklung (und da bin ich doch schon recht gut, kann viele Sprachen schreiben, ...), also, man muss immer versuchen sich selbst zu hinterfragen, sich realistisch einschätzen und seine Grenzen kennen. Und dann kann man daran auch arbeiten, ein ganz kleines Stück geht bisher noch immer.


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

08.09.2026 um 17:02
So, mein letzter Beitrag war sehr lang und ist ja das ganze Transkript des Videos durchgegangen, finde ich inzwischen selbst suboptimal, man kann vieles zusammenfassen. Ich bin mal so frei, @Cossy setzt in diesem Video systematisch verschiedene Begriffe gleich bzw. identifiziert sie miteinander.



Hier mal die wichtigsten Begriffe/Behauptungen, möglichst nah an den Formulierungen:

  1. Das Grundobjekt

    • Alles = Raumzeit
    • Es gibt nur ein einziges Objekt: die Raumzeit
    • Raumzeit = Substanz / Objekt (nicht abstrakt, nicht emergent)



    Ich schrieb schon im am Ende meines letzten Beitrags an @Cossy, dass er "seine" "neue" Idee, alles ist Raumzeit, gar nicht so neu ist und er nicht der erste mit dieser Idee ist. Das ist auf der einen Seite gut für ihn, denn damit ist seine erste Annahme nicht selbst schon pauschal "Unfug" und Pseudo-Physik und Wheeler ist schon eine Hausnummer in der Physik.

    Ich hatte die Arbeit von Wheeler verlinkt, aber wichtig, er erklärt Raumzeit selbst nicht wieder zu einer Substanz zu einem Objekt. Denn das gibt große Probleme.

    Damit man mal was nachlesen kann: Äther und Relativitätstheorie (Einstein) - und da in der Dimensionalen Physik nun als "zweites Axiom" vorgegeben wird, dass die Raumzeit eine Substanz ist, ein Objekt, und wir hier klare Eigenschaften haben, entspricht das dann so einem Äther. Auch wenn es verbal wieder bestritten wird. Zu sagen, der Ball, der da rot ist, ist aber kein roter Ball, macht wenig Sinn.

    Nehmen wir mal "Objekt" raus, bleiben bei Substanz und Äther, ist denn letzteres wirklich ein Problem?

    Lesen wir was Einstein selbst dazu schrieb:
    Nach der allgemeinen Relativitätstheorie ist der Raum mit physikalischen Qualitäten ausgestattet; es existiert also in diesem Sinne ein Äther. Gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie ist ein Raum ohne Äther undenkbar; denn in einem solchen gäbe es nicht nur keine Lichtfortpflanzung, sondern auch keine Existenzmöglichkeit von Maßstäben und Uhren, also auch keine räumlich-zeitlichen Entfernungen im Sinne der Physik. Dieser Äther darf aber nicht mit der für ponderable Medien charakteristischen Eigenschaft ausgestattet gedacht werden, aus durch die Zeit verfolgbaren Teilen zu bestehen; der Bewegungsbegriff darf auf ihn nicht angewendet werden.
    Quelle: Äther (Physik)

    Also der Begriff "Äther" selbst würde sich noch verkaufen lassen, also "erklären", man kann sich auf Einstein selbst und seiner Aussage dazu berufen und stützen, aber Bewegung selbst geht so nicht, Objekt wäre raus.

    Zurück zur Substanz, hier ergibt sich nun auch noch, Alles ist Substanz. Energie ist Substanz. Eine Substanz hat eben Eigenschaften, bestimmte Eigenschaften, so wie ein Fluid zum Beispiel. Normal kann man seine Geschwindigkeit in einem Fluid aber messen.

    Ich greife mal auf mein, zum Glück nicht verurteiltes, angelesenes Wissen zurück, wie wäre es denn mit einem Superfluid, so ohne Viskosität, kann man die Geschwindigkeit darin nicht wirklich messen. Und ja, es gibt in der Physik wirklich einen solchen Ansatz, die Die Superfluid-Vakuumtheorie (SVT).

    Soweit so gut, ich will hier nicht noch tiefer tauchen, man kann es später noch mal aufgreifen. In den Dokument von @Cossy und in den Videos von ihm zur DP fehlt also auch Hintergrundinformation, die für ihn sogar hilfreich wäre. Ich halte hier eben mal fest, über "Alles ist Raumzeit" und "Äther" und "Substanz" kann man ernsthaft in einem physikalischen Kontext debattieren, aber "Objekt" ist recht sicher raus.



  2. Die Einstein-Gleichung umgedeutet

    • Linke Seite \normalsize \color{f0e0d0}G_{\mu\nu} = Raumzeitkrümmung = Verformung der Raumzeit
    • Rechte Seite \normalsize \color{f0e0d0}T_{\mu\nu} = ebenfalls Verformung der Raumzeit

    • Diese Verformung wird "Raumzeitdichte" genannt

      → Raumzeitkrümmung = Raumzeitdichte (nur "anders ausfallend")




    Auf den Punkt gehe ich, wenn dann, gesondert ein.



  3. Energie und Raumzeit

    • Energie = Verformung in der Raumzeit
    • Raumzeit selbst entspricht Energie
    • "Raumzeit selbst, das Vakuum sozusagen, muss bereits auch dann mit eine Energie sein"

    • Deshalb wird die kosmologische Konstante mit hineingenommen: weil die Raumzeit selbst als Energiebeitrag zählen muss.



    Die kosmologische Konstante ist schon so eine Sache, man muss die letzte "Schlussfolgerung" hier genauer hinterfragen.



  4. Bewegung

    • "Die Bewegung selbst muss eine Raumzeitdichte sein."
    • Eine bestimmte Form von Raumzeitdichte / Geometrieveränderung ist die Bewegung

    • "Es wird eine bestimmte Form von Raumzeitdichte geben und diese Form der Geometrieveränderung werden wir als Bewegung erkennen."



    Das hier geht aber auf keinen Fall, da setzt ja auch bisher meine Kritik an. Das widerspricht dem Relativitätsprinzip, und sogar schon klassisch, das ist ein Widerspruch zur geltenden Physik, schon zu Newton. Und da ich die alten Videos kenne und sich da nichts geändert hat, und ich auch das aktuelle Dokument zur DP gelesen habe, gründlich, ist das der Punkt, an dem die DP zerbricht.

    Ich sehe hier selbst mit größten Wohlwollen nicht mal einen Ansatz für einen Weg aus diesem Widerspruch.



  5. Veränderung allgemein

    • Jede erkennbare Veränderung (egal auf welcher Seite der Gleichung) = Veränderung der Definition von Länge und Zeit

    • Länge und Zeit verändern sich immer gemeinsam.



    Auch das ist ein ganz großer Widerspruch zur Physik. Mir auch unverständlich, wie man nur zu so einer Aussage kommen kann, wenn man Newton und Einstein richtig verstanden hat. Eine Veränderung der Definition von Länge und Zeit würde die Physik grundsätzlich zerbröseln.

    Die Physik setzt ja eben genau auf das Gegenteil, ich bin irgendwo im Universum, in einem Super-Void, ich habe eine Rakete mit viel Kram im Labor. Ich kann mir eine Atom-Uhr bauen, und die Dauer der Sekunde lokal für mich bestimmen und damit dann auch die Länge von 1 m messen. Eigenzeit, Eigenlänge, die Einheiten sind fest, die Definition ist fest.

    Und das kann jeder so in seiner Rakete machen, egal wie schnell er mich gegenüber seiner Rakete auch immer misst. Oder ich eben seine Rakete gegenüber meiner Rakete.

    Ich kann dann die Dauer der Sekunde auf seiner Uhr in meinem System messen. Also die in meinem System bewegte Uhr und ja die geht für mich dilatiert, also langsamer. Damit entspricht diese eben nicht mehr der Definition der Sekunde für mich, aber hier hat sich keine Definition selbst verändert.

    Es gilt \large \color{f0e0d0}\Delta t > \Delta t', aber eben nicht absolut.

    Hier treffen wir auf die Relativität der Gleichzeitigkeit (RdG) und die ergibt sich daraus, dass die Lichtgeschwindigkeit c in jedem System für jeden Beobachter immer mit derselben Geschwindigkeit gemessen wird.

    Es gilt aber das Relativitätsprinzip, so wie ich die Uhr aus der anderen Rakete als in meinem System bewegte Uhr langsamer laufend messe, misst der Beobachter in der anderen Rakete meine Uhr langsamer laufend. Normal würde man ja annehmen können, also wenn ich die Uhr des anderen langsamer laufend messe, müsste er doch meine schneller laufend messen. Ja, könnte man annehmen, ist aber nicht so und genau das muss richtig verstanden werden.

    Dafür muss das Relativitätsprinzip richtig verstanden sein und dann die Relativität der Gleichzeitigkeit. Erst dann kann man tiefer in die Physik und die SRT und die ART und was auch immer noch tauchen.



  6. Bühne und Akteur

    • Es gibt keinen Unterschied mehr zwischen Bühne (Raumzeit) und Akteur (Materie/Energie)
    • Beides ist eins.



Die DP baut im Wesentlichen folgende Kette:

Raumzeit = Substanz/Objekt =
kontinuierlich + differenzierbar =
Energie = Raumzeitdichte =
Bewegung = Verformung der Definition von Länge und Zeit

Alles wird auf „Raumzeit / Raumzeitdichte / Geometrieveränderung“ zurückgeführt.



Bei den Einheiten und Dimensionen geht auch einiges daneben:

  1. \normalsize \color{f0e0d0}T_{\mu\nu} ist kein Skalar

    Der Energie-Impuls-Tensor hat 10 unabhängige Komponenten (in 4D). Ihn einfach "Raumzeitdichte" zu nennen, als wäre es eine skalare Dichte, ist bereits ein kategorialer Fehler. Eine Dichte hat eine ganz andere Indexstruktur.



  2. Einheiten von Krümmung und Energie-Impuls

    In den Einstein-Gleichungen steht zwischen \normalsize \color{f0e0d0}G_{\mu\nu} und \normalsize \color{f0e0d0}T_{\mu\nu} die Konstante \normalsize \color{f0e0d0}\frac{8\pi G}{c^4}.

    Ohne diese Konstante haben beide Seiten unterschiedliche Einheiten. Man kann sie nicht einfach als "dieselbe Art von Verformung" behandeln. Hier wird sie inhaltlich gleich gesetzt und die dimensionale Differenz ignoriert.



  3. "Raumzeitdichte" hat keine klar definierte Einheit

    Es wurde der Begriff verwendet, als wäre er selbsterklärend und dimensionsmäßig unproblematisch. In der Physik muss eine Dichte (ob Energie-, Massen- oder sonstige Dichte) klare Einheiten haben. Hier bleibt das aber vage.



  4. Bewegung = Raumzeitdichte

    Geschwindigkeit bzw. Bewegung hat die Dimension Länge/Zeit. Eine "Raumzeitdichte" (was auch immer das genau sein soll) hat eine andere Dimension. Die Gleichsetzung ist dimensionsmäßig inkonsistent.



  5. Veränderung der Definition von Meter und Sekunde

    Einheiten sind per Definition fest (heute über Fundamentalkonstanten und Frequenzen definiert). Man kann nicht lokal "die Definition" von Meter und Sekunde ändern, ohne das gesamte Maßsystem und die Invarianz der Physik zu zerstören.

    Das ist keine harmlose Umbenennung, sondern ein Bruch mit der operationalen Bedeutung der Einheiten.



Fazit zu den Gleichsetzungen:

Generell wird erstmal im Kern eine massive Begriffsverschiebung betrieben, alles wird zu "Raumzeit / Raumzeitdichte / Geometrieveränderung der Definitionen" erklärt.

Dadurch entsteht der Eindruck einer tiefen Einheit, tatsächlich werden aber kategorial verschiedene Dinge (Tensor vs. Skalar, Krümmung vs. Energie-Impuls, Bewegung vs. Dichte, Einheit vs. Koordinate) in einen Topf geworfen. Die Einheitenproblematik macht das Ganze zusätzlich inkonsistent.



Soweit erstmal mein ehrliches und wirklich konstruktives Feedback zur Dimensionalen Physik und zu dem letzten Video.


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

11.09.2026 um 20:36
@Cossy

Ich möchte noch mal ein paar Dinge zu Deinem letzten Beitrag an mich schreiben.
Zitat von CossyCossy schrieb am 07.09.2026: ... Dein Antworten zeigen eindeutig, dass Du Dir die Grundlagen nie selbstständig erarbeitet hast.
Das ist eine Tatsachenbehauptung, ich denke Du stimmst mir da so schon zu. Wäre schon zu belegen, ist hier so im Forum üblich, aber davon abgesehen will ich schon wissen, wie Du dahin kommst, wie erkennst Du diese "Eindeutigkeit"?

Und dann die Frage, wer erarbeitet sich nun die Grundlagen für was auch immer selbständig?
Was konkret meinst Du damit überhaupt genau?

Sollte hier jeder der sich Fragen über die Welt und die Physik stellt, die Grundlagen der Physik selbständig erarbeiten?

Hast Du das getan?


Zitat von CossyCossy schrieb am 07.09.2026:Das ist passives WIKI-Wissen. Das ist für sich genommen nicht schlimm.
Erste Satz ist wieder eine Tatsachenbehauptung, und dann implizierst Du, es gäbe auch nicht passives Wikipedia-Wissen oder nicht passives Wissen. Also aktives Wissen?

Zweiter Satz, also Du sagst, passives Wissen (was immer Du nun genau drunter selbst verstehst) ist nicht schlimm. Also Wissen ist generell gut? Egal wie man es erlangt hat? Aber nicht passives Wissen ist das bessere Wissen?


Zitat von CossyCossy schrieb am 07.09.2026:Mit diesem Wissenstand anderer korrigieren zu wollen ist aber "grenzwertig".
Diese Aussage ist "grenzwertig". ;) Mal ganz im Ernst, Du wertest hier meinen Wissensstand, den Du ja doch nicht wirklich kennst. Du gehst da von Dir aus und meinst, Du verfügst über mehr Wissen und eben auch Verständnis der Physik. Ich hingegen verfüge nicht über genug Wissen und physikalischen Verständnis um "andere" zu korrigieren?

Eventuell überschätzt Du hier Dein eigenen Wissensstand und unterschätzt den meinen?

Deine Aussage könnte auf einige User schon etwas arrogant wirken.

Es wäre auch sinnvoll, anstatt solcher Einschätzungen zum Besten zu geben, meine "Korrekturen" einfach mal sachlich aufzugreifen und dann darauf auch sachlich einzugehen.

Ich finde ...

image
Bildquelle: https://www.bvpr-deutschland.de/2021/09/27/how-dare-you/

schon etwas "seltsam". ;)


Zitat von CossyCossy schrieb am 07.09.2026:Deine Frage wie: Was soll eine Absolutwert oder eine Geometrieangabe bei der SRT haben mich echt um gehaut.
Hier musst Du meine "Frage" konkret mit Kontext zitieren und dann mal erklären, warum Dich das nun "echt" umgehauen hat.


Zitat von CossyCossy schrieb am 07.09.2026:Das andere ist die ewig lange Erwiderung auf das Video 3.0. Nicht die Erwiderung selbst. Aber deine angewendete Methodik.
Ich bin ganz ausführlich auf Dein Video eingegangen, Du wirst vermutlich sonst keinen finden, der sich diese Arbeit macht und Dir so ein Feedback gibt. Was genau siehst Du an meiner Methodik?


Zitat von CossyCossy schrieb am 07.09.2026:Wenn ich dort Axiome festsetze, also meine absoluten Grundannahmen, dann sind dies einfach Festlegungen. Dann ist es ok, wenn man in den Folgerungen aus den Axiomen einen Fehler findet und diese aufzeigt.
Ich habe Dir die Fehler aufgezeigt, solltest Du dann doch okay finden.


Zitat von CossyCossy schrieb am 07.09.2026:Wenn Du aber schon bei jeder Annahme von Beginn an die Aussage triffst => Das ist falsch, weil so wie ich das Lehrbuch verstanden habe, dann ist die Kritik nutzlos.
Und das habe ich eben nicht getan, ich hab nicht bei jeder "Annahme" (was nun, Annahme oder Axiom, oder doch nur "Behauptung?") die Aussage getroffen, dass ist falsch. Und meine Kritik auch nicht damit begründet, dass Deine "Annahmen" falsch sind, weil ich das im Lehrbuch anders verstanden habe.

Einige Deine "Annahmen" stehen im Widersprich zur Physik, ich habe das ganz konkret aufgezeigt. Es wäre hier nun an Dir zu zeigen, dass ich damit irre, dass es diese Widersprüche nicht gibt, oder warum Du das dennoch so haben willst. Dir muss dann aber klar sein, Du widersprichst der Physik. Du kannst nicht auf zwei Hochzeiten tanzen, entweder Du nimmst die Aussagen der Physik und die sind nun mal am Ende mathematisch formuliert als Basis, oder Du widersprichst diesen. Da musst Du Dich nun mal doch schon klar entscheiden.


Zitat von CossyCossy schrieb am 07.09.2026:Ich will hier nicht exakt das Lehrbuch runterbeten. Das können andere Besser. Ich will einen anderen Ansatz darstellen. Nur deine Antwort ist: Oh anders => falsch!
Zum letzten Satz, das ist wieder eine Tatsachenbehauptung, unbelegt und das stimmt so nicht.

Im Gegenteil, Du hast ja nicht nur einfach einen anderen "Ansatz", Du widersprichst Grundprinzipien der Physik, und damit sagst Du ja im Grunde, das da in der Physik, eben zum Beispiel das Relativitätsprinzip, das ist falsch.

Ich hingegen sage nicht, nur weil Du einen anderen "Ansatz" nennst, ist der pauschal falsch. Du machst Aussagen, die im Rahmen der Physik falsch sind. Und das zeige ich auf und begründe es.


Zitat von CossyCossy schrieb am 07.09.2026:Du hast zum Ende die verbrannte Lebenszeit erwähnt. Du steckt da wohl auch sehr viel Lebenszeit in deine Erwiderungen. Wozu, wenn Du jede andere Annahme als Unsinn deklarierst?
Gibt ein paar Gründe, ich schreibe gerne, mit zehn Fingern und ich übe, so muss ich nicht mit Tipp10 arbeiten. Mir ist Physik wichtig und was in die Welt getragen wird, gibt genug Dinge, die falsch erklärt werden, Wissen ist mir wichtig. Und wie gesagt, ich deklariere ja nicht jede andere Annahme als Unsinn.


Zitat von CossyCossy schrieb am 07.09.2026:Du kannst natürlich meine weiteren Videos in dieser Art immer wieder kommentieren. Ist Dir überlassen.
Danke und ja, klar ist mir das überlassen. Wie ich aber schon schrieb, bringt das nur wenig Gewinn, wenn überhaupt und in welcher Art auch immer. Erstmal hab ich ja auch Dein Dokument zur DP und Du wirst in den nächsten Videos vermutlich Dich da entlang arbeiten.

Und Du hast ja selbst schon mal gesagt, aus Falschem folgt Beliebiges, da ich das was Du da an Fundament gegossen hast, ja für Fehlerhaft halte, bringt es wenig, nun Satz für Satz Deine weiteren Videos durchzugehen.

Auch will ich Dir nicht einfach so Dein Fundament zerschlagen, ich biete Dir etwas an, was Du vermutlich wohl so von keinem angeboten bekommst und bekommen wirst. Ich investiere einen Teil meine Lebenszeit um Dir ein wirklich ehrliches und konstruktives Feedback zu geben. Und das eben ohne persönliche Agenda und Hintergedanken. Also klar hab ich schon so meine Gründe, aber die sind nicht negativ.


Zitat von CossyCossy schrieb am 07.09.2026:Da ich aber zu meinen Wort stehen will. Biete ich Dir genau das an, was ich eigentlich nicht machen will, aber egal. Wir können bei einem Thema bei Adam und Evan und erstmal im Kanon der Physik dies diskutieren.
Gerne und im Grunde ist das nicht viel und nicht komplex, Relativitätsprinzip erstmal klassisch und dann das speziell von Einstein. Die Relativität der Gleichzeitigkeit (RdG) und wir sollten erstmal kinematisch bleiben.


Zitat von CossyCossy schrieb am 07.09.2026:Danach auf die Dimensionale Physik umschwenken.
Klar, bin ja für vieles offen, und gespannt, ob und wie weit Du dann wirklich bereit bist, Deine Ideen einer harten Prüfung zu unterziehen. Bisher hast Du mich ein paar Mal positiv überrascht, aber ich habe da weiterhin große Zweifel, wie weit Du dann wirklich bereit bist, Dich und Deine Idee ernsthaft zu hinterfragen, ergebnissoffen, mit der Gefahr, dass es zerfällt.


Zitat von CossyCossy schrieb am 07.09.2026:So wie ich Dich verstanden habe, fühlst Du Dich im Relativitätsprinzip sicher. Bei der ART nicht mehr ganz. Lass uns dort anfangen. Eine Eva gibt es nicht aber Adam ist in diesem Fall Galileo.

Einverstanden?
Ich habe doch schon vor ca. einem Jahr mit dem Relativitätsprinzip angefangen, zu Deinen alten Videos noch. Und eben erklärt, Du hast da einen Widerspruch, und den sehe ich ja so noch immer, Du hast das ja nicht geändert. Du sagst ja sogar hier, Du widersprichst Newton.

Und ich glaube, ich habe zu diesem Punkt Dir nun echt genug an Aussagen geliefert, und eben auch begründet, ich sage ja eben gerade nicht, das ist falsch, weil es anders im Lehrbuch steht. Die Lehrbücher und Wikipedia sind doch keine Bibel, Physik keine Religion, was da geschrieben steht, basiert auf Evidenz, es gibt Experimente, die das so eben zeigen. Die andere Annahmen falsifizieren.

Also, lege gerne vor, mein Beispiel kennst Du schon, ganz konkret, zwei zueinander bewegte Systeme S und S' und in jedem ruht eine Uhr. Wir nehmen nur die Zeit und eine Raumdimension, ein Raumzeitpunkt ist ein Ereignis, so wie üblich, mit Koordinatenwerten (x, t) wir transformieren von S nach S' mit der GT und dann auch mit der LT.

\large \color{f0e0d0}(x, t) → (x', t')

Du willst ja auch "differenzieren", wir schauen uns dann also Differenzen an und vergleichen diese.

\large \color{f0e0d0}(\Delta x = x_2 - x_1)

Wir sollten sauber arbeiten und uns an die übliche Notation halten, ich kann gerne das mit LATEX machen und vorgeben.



Und noch was, eh Du nun Dich "beklagst" meine Beiträge sind ja so lang, bedenke mal, dass Dein Dokument 144 Seiten lang ist. Du "beschreibst" das Relativitätsprinzip von Seite 61 bis ca. Seite 73. Alles in Prosa, Du schreibst schon auf Seite 2 die Feldgleichung von Einstein hin, aber bis Seite 74 gibt es nicht mal ein System S und S'.

Auf Seite 67 schreibst Du:
Gleiches gilt für die Argumentation mit der Gleichzeitigkeit, welche wir hier nicht weiterverfolgen werden.

Genau so wird es aber in den Lehrbüchern erklärt. Daher fällt es fast keinen auf. Einstein hat nicht einfach das alte Relativitätsprinzip von Galileo verändert. Er hat ein komplett anderes Relativitätsprinzip aufgebaut. Die Grundannahmen der Galileo Transformation und der Lorentz-Transformation schließen sich gegenseitig aus, wenn wir keinen Äther mehr haben.
Die Relativität der Gleichzeitigkeit (RdG) ist der Schlüssel zur SRT.


Auf Seite 76 schreibst Du:
Sorry, aber wenn wir die SRT durchkauen, dann darf das Zwillingsparadoxon nicht fehlen.
Also, wenn man die SRT durchkaut, sollte ganz sicher aber nicht die RdG fehlen. Der Begriff "Gleichzeitigkeit" ist elementar, das muss erklärt werden, erstmal im Rahmen von Newton und dann eben im Rahmen der SRT.



Also ja, einverstanden, ich bin für einen sachlichen Dialog offen. Und ich gehe mal davon aus, dass kaum wer sich die Zeit für Dein Dokument genommen hat, wie ich. Und ich habe hier noch mehr auf Halde, locker noch zwei oder drei Beiträge.

Ich befürchte aber, nachdem ich recht tief in Dein Dokument getaucht bin, dass Du Dich hier recht schnell einem ernsthaften sachlichen Dialog entziehen wirst und dann vermutlich mir die Schuld dafür versuchen wirst zu geben. Grundsteine dafür hast Du ja schon gelegt, in dem Du mir unterstellst, ich würde pauschal ja alles von Dir einfach so als "falsch" bezeichnen, weil es nicht so ist, wie es in den Lehrbüchern geschrieben steht.

Und dann hast Du ja auch schon mal eben meinen "Wissenstand" versucht infrage zustellen. Also wohl schon impliziert, ich würde gar nicht über genug Wissen verfügen, um Deine DP richtig verstehen zu können.

Aber es liegt ja an Dir, in Deinem Video bittest Du im Feedback, was - wie Du selbst zugeben hast - nicht wirklich zu einer echten Diskussion im Kommentarbereich bei YouTube führen kann. Das ist dort einfach zu unübersichtlich. Auch verschwinden dort ja Kommentare, warum auch immer.

Also, lege los, ich bin hier, und so oder so, meine Beiträge, die ich schon geschrieben habe, werde ich ganz sicher noch veröffentlichen, hat ja Zeit gekostet. Doch nun will ich Dir erstmal hier den Raum lassen, was vorzulegen, darum warte ich noch ein wenig.



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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

17.09.2026 um 14:28
@Cossy

Schonmal jemanden ins Boot geholt der deine Theorie besser beurteilen kann ? Ein Professor zum Beispiel ?
Vielleicht nicht nur irgendeinen... schick sie doch mal Sabine Hossenfelder... die würde das ernsthaft begutachten glaube ich.
Die hat ein Bullshit-Meter mit dem sie neue Ideen in der Physik bewertet... könnte ja interessant werden.


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

17.09.2026 um 18:20
@kaktuss

Du wirst vermutlich - würde mich ja freuen hier zu irren - von @Cossy kein echtes Feedback bekommen. Er hat nun sein viertes Video veröffentlicht, am letzten Wochenende und vermutlich kommt dieses dann das Fünfte.

Und er bleibt bei seinen Fehler, er macht nachweislich physikalisch falsche Aussagen, nicht nur in den Videos und seinem Dokument, auch in einem anderen Forum. Auch da wird ihm das gesagt, sachlich und freundlich, auch da geht er nicht drauf ein.

Er schraubt da an seiner Idee wohl schon seit 2022 oder auch länger, ist vermutlich jeden Tag in seinem Kopf, er kann das nicht aufgeben.

Und nein, Sabine und andere echte Physiker werden vermutlich nicht darauf antworten, die bekommen einige solcher "Ideen" regelmäßig und wenn es offensichtlich eben falsch ist und man zeigt diese Fehler den Autoren auf, sind sie nie einsichtig, es zieht sich endlos hin und oft werden die auch noch beleidigend.

Die Fehler, die @Cossy in seiner Dimensionalen Physik macht, sind so was von elementar, eben das Scheitern am klassischen Relativitätsprinzip nach Newton, alleine das zerbröselt die Dimensionale Physik vollständig. Und da baut er alles ja dann drauf auf, das ist nicht mehr zuretten.

Dann behauptet er ja auch, die Einheiten würden sich selbst verändern, wenn etwas bewegt ist, er schreibt ja auch von einem "Bewegungszustand", den gibt es schon bei Newton nicht. Die Einheiten ändern sich nicht.

Und da hilft auch keine Beschleunigung bei raus, und die Vorstellung, ja aber die Rakete wurde doch gegenüber der Erde beschleunigt, also muss sie doch (mehr) bewegt sein. Also kann sich doch nicht wirklich das ganze Universum für den Astronauten in der Rakete ändern, alle Uhren dort laufen nicht wirklich langsamer, die Abstände können doch nicht wirklich kürzer werden.

Das klingt natürlich für Laien, die keine Ahnung von Physik haben plausibel, was es aber nicht richtig macht.

Bewegung ist relativ, Einheiten ändern sich nicht, die zum Beobachter bewegte Uhren gehen dilatiert und Längen werden kürzer gemessen. Man muss aber erstmal die Grundlagen und Newton richtig verstanden haben, bevor man an die SRT geht.

@Cossy geht aber ja gleich über die SRT hinaus und fängt mit der ART an, und legt dann die QM noch obendrauf und behauptet, er habe ja eine TOE gefunden, die ART und die QM vereinigt. Eine TOE gibt den Nobelpreis, ganz sicher. Er behauptet in seinem Dokument, Naturkonstanten erklären zu können, also abzuleiten, auch da stimmt natürlich nicht. Auch das gäbe einen Nobelpreis.

Ich habe es ja versucht, und hab noch einiges hier an Beitrag vorgeschrieben, aber es bringt ja nichts, man kann ihn nicht retten. Er wird von seiner Idee nicht ablassen, es ist eben sein Kind, zu viel Zeit wurde investiert, zu berauschend ist der Gedanke, mit Einstein und Co. auf Augenhöhe zu stehen oder sogar noch höher.

Seine Idee wird nie wo ernsthaft Resonanz finden, bei Menschen die wirklich Ahnung von Physik haben, und glaub mir, ich habe mich über 100 Seiten durch sein Dokument gewühlt, es ist hart, wirklich.


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

17.09.2026 um 19:27
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:ich habe mich über 100 Seiten durch sein Dokument gewühlt, es ist hart, wirklich
Vielleicht kann man Dir einfach mal Danke sagen, dass Du diese Mühe auf Dich genommen hast. Ob sich @Cossy dazu noch durchringen wird, bleibt abzuwarten, aber ich zolle Dir schon mal den gebührenden Respekt.

👍


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

17.09.2026 um 20:23
@nocheinPoet

machen wir uns nichts vor... Cossy wäre der größte gewesen wenn er hier wirklich was entdeckt hätte... gar ein epochales Genie...
und wer ist das schon...

daher kann ich nur jedem raten, der sich wirklich mit Wissenschaft befasst, das ganze professionell zu studieren...
dazu braucht es eine Universität mit Vorlesungen und Seminaren, sowie Kommilitonen, Dozenten, Professoren...

Ein guter Master ist schon okay... wer will soll dann promovieren und dann vielleicht sogar noch habilitieren...
selbst wenn man das alles macht ist man nur Profi aber noch lange nicht oben erwähntes Genie...

Aber der oben aufgezeigte Weg hält einen zumindest davon ab zu spinnen...

Die ganzen Professoren sind doch auch nur ahnungslose Deppen im Vergleich zu den Genies...
Aber sie halten sich wenigstens an das was sie können und gehen nicht darüber hinaus in irgendwelche Spinnereien...


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

19.09.2026 um 11:09
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Die ganzen Professoren sind doch auch nur ahnungslose Deppen im Vergleich zu den Genies...
Auch wenn ich weiß, was du mit dieser übertrieben drastischen Aussage wirklich mitteilen wolltest, halte ich das in dieser Form dennoch für unangemessen und falsch.

Die Aufgaben von Professoren sind nicht nur auf die Lehre beschränkt, wo sie bereits vorhandenes Wissen zu vermitteln haben. Eigenständige wissenschaftliche Arbeit sowie die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen gehört ebenfalls dazu, "ahnungslose Deppen" wären weder für das eine, noch für das andere zu gebrauchen.

"Genies" gibt es pro Jahrhundert vielleicht ne "Handvoll", Wissenschaftler hingegen Millionen. Und diese Millionen erledigen auch den Großteil der Arbeit, zu dem die paar Genies gar nicht fähig wären. Zudem bauen auch die Genies nur auf dem auf, was zuvor andere mit harter Arbeit geleistet haben ... ich glaube das war die Sache mit "auf den Schultern von Riesen stehen" ... :)


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

20.09.2026 um 16:00
So, heute habe ich mal die Zeit zu antworten. Sorry, es gibt Leute die unter der Woche viele Überstunden leisten müssen und noch ein Familienleben haben. Gerade kann ich nicht wie ich will.

1. @nocheinPoet: Aus dem sehr langen Antworten von nocheinPoet ist der gerade wichtigste Teil
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb am 11.09.2026:Also, lege los
Es bringt nichts, die gesamte Theorie durchzukauen, wenn wir schon in den ersten Schritten keine Übereinstimmung erreichen. Wir müssen die Punkte finden, wo wir eine Abweichung haben und diese klären.

2. @Neustarter: Ja, nocheinPoet bringt sehr viel von seiner Zeit in die Kritik der DP ein. Nur kommt bei der Art und Weise, meiner Meinung nach, nicht wirklich viel rum. Da ich die Lebenszeit als die wichtiges Ressource eines Menschen ansehe, müssen wir dies effizienter hingekommen. Daher versuchen wir es mal in dieser Richtung.

3. @katuss: Ich baue auf den Arbeiten von den "nutzlosen Deppen" auf. Würde mich mal interessieren, wo Du dein Wissen her hast. Zum einen kommt die Aussage, dass ich den Wissenschaftlichen Weg gehen muss um hier überhaupt was sagen zu dürfen und gleichzeitigt haben die Profs dort eh keine Ahnung. Deine eigene Aussagen passen nicht zusammen.

So hier genug gejammert und in der nächsten Antwort mal in den Inhalt einsteigen


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

20.09.2026 um 16:27
Als Startpunkt nehmen wir das Relativitätsprinzip. Wie üblich beginnen wir bei Galileo.
Der erste Schritt ist, dass wir die Grundlagen besprechen, die zu einem Relativitätsprinzip führen. Das ist nicht einfach per se da, dass muss hergeleitet werden.

Galileo hat eines der wichtigsten abstrakten Dinge in der Physik überhaupt eingeführt. Die abgeschlossene Kiste. Ist sogar später in der ART wichtig. Bei Ihm war es die Schiffskabine, bei Einstein der Zug oder Aufzug und heute nehmen wir fast immer eine Raumschiff. Da ist jeder ein Kind seiner Zeit.

Laut Galileo sitzt man in einer Schiffskabine ohne eine Möglichkeit, dass man nach Außen sehen kann. Dann ist es nicht möglich, einen eindeutigen Bewegungszustand für diese Kabine auszumachen. Selbst wenn man das Wasser hört, ist es nicht möglich zu unterscheiden ob:
  • Das Schiff angebunden am Flussufer festsitzt und das Wasser unter dem Schiff sich bewegt
  • Das Schiff mit der Strömung des Wasser sich mitbewegt
  • Das Schiff gegen die Strömung des Wasser sich bewegt
  • usw.


Galileo ist dann zu dem richtigen Ergebnis gekommen, dass wir eine Geschwindigkeit nur im Bezug auf etwas feststellen können. Ich bin mir nicht sicher, ob Galileo, dies schon verallgemeinert hatte. Ich glaube aber es war bei Ihm nur die Geschwindigkeit.

Das bedeutet, für eine Relativitätsprinzip nach Galileo müssen zwei Voraussetzungen gegeben sein:
  • Es darf keinen für alle Beobachter eindeutigen und damit absoluten Referenzpunkt für eine Messung geben. Ohne so einen Referenzpunkt, kann man zwischen Geschwindigkeiten nur eine Differenz angeben. Damit ist festgelegt, dass ein Relativitätsprinzip immer symmetrisch ausfallen muss. Das ergibt sich immer bei der Angabe einer Differenz.
  • Zwischen den Objekten, die eine Geschwindigkeit vergleichen, muss es in dieser Messung (hier Geschwindigkeit) zwingend eine realen messbaren Unterschied geben. Sonst ist alles identisch und ein Relativitätsprinzip macht keinen Sinn.


Weiter will ich im ersten Schritt gar nicht. Sind wir uns bei diesen Aussagen einig.
Bei Ja, reicht ein Ja. Bei Nein, das Warum bitte aus "eurer Sicht" angeben.
Punk zwei klingt einfach, wird in der späteren Diskussion aber sehr wichtig. Bei real messbaren Unterschieden kann es keinen Scheineffekt geben! Einfach keine Mathematik und Formel, sondern nur die Grundelemente die zu einem Relativitätsprinzip führen sauber durchdenken.


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

21.09.2026 um 10:19
Zitat von CossyCossy schrieb:1. @nocheinPoet: Aus dem sehr langen Antworten von nocheinPoet ist der gerade wichtigste Teil
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb am 11.09.2026:Also, lege los
Ich denke das mit den "loslegen" hast du komplett falsch verstanden. @nocheinPoet ging es ganz sicher nicht darum, dass du hier immer und immer wieder denselben Quark wiederholst. Vielmehr wird von dir erwartet, dass du auch mal auf ein paar der zahlreichen Sachfragen eingehst, die hier gestellt wurden, und genau so hat er es auch formuliert...
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb am 11.09.2026:"Korrekturen" einfach mal sachlich aufzugreifen und dann darauf auch sachlich einzugehen.
Ich habe deine PDF nur kurz überflogen, und dabei sind mir bereits zahlreiche Fehler aufgefallen, daher befasse ich mich auch nicht weiter damit. Dir steht es natürlich frei, auf meine Beiträge auch nicht weiter einzugehen, was mir sogar sehr entgegen kommt.

Bei @nocheinPoet sieht es aber anders aus, er hat sich da sehr viel Arbeit gemacht, und auch zahlreiche Sachfragen in den Raum gestellt. Darauf nicht weiter einzugehen, und es zudem noch herabzuwürdigen, indem man nicht nur seine Nachfragen ignoriert, sondern statt dessen in die Aufforderung "lege los" auch noch ein "mach weiter so" hineininterpretiert, macht mich ziemlich sprachlos.

Nicht das ich da was anderes erwartet habe, ich habe hier schon viele "Hobby-Genies" kommen und gehen sehen, es ist vielmehr nur eine weitere Bestätigung meiner Vorurteile, in diesem Fall kommt auch noch die unangemessene Herabwürdigung anderer Personen hinzu, die hier ehrlich versucht haben, sich mit deinem "Machwerk" auseinander zu setzen.

Das wollte ich nur mal loswerden, eine Antwort ist nicht nur nicht nötig, sie ist auch unerwünscht. :)


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Dimensionale Physik – TOE oder fundamentaler Irrtum?

21.09.2026 um 13:09
Zitat von CossyCossy schrieb:Zwischen den Objekten, die eine Geschwindigkeit vergleichen, muss es in dieser Messung (hier Geschwindigkeit) zwingend eine realen messbaren Unterschied geben. Sonst ist alles identisch und ein Relativitätsprinzip macht keinen Sinn.
Hm, sehr schwierig, weil unklar ist was du da genau meinst. Es gibt keinen intrinsischen Unterschied, nur einen relativen. Erst dadurch das wir die zwei Objekte in Beziehung setzen, können wir den Unterschied in der Geschwindigkeit überhaupt angeben.


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