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Darwinismus - adé!

2.563 Beiträge, Schlüsselwörter: Darwin, Darwinismus

Darwinismus - adé!

13.09.2009 um 10:28
kore schrieb:Also hier übertreibst du wie ich finde @UffTaTa! Die Zeiten in denen man einen Giordano Bruno verbrannt hat, sind endgültig vorbei
Ach ja, in welcher Aussage übertreibe ich den? Das ich sage der Text sei voller Lügen`? Dann beweise mir doch einfach das Gegentei9l.


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Darwinismus - adé!

13.09.2009 um 12:03
@kore
Wenn man immer wieder die gleichen Scheinargumente vorgekaut bekommt , die in dem besagten Artikel auch noch mit einem Unterton vorgetragen werden, der eigentlich nur als Argumentum ad hominem zu bezeichnen ist, dann kann es schonmal sein, dass einem der Kragen platzt.

@Thread
Ich pick mir auch noch ein paar Zitate aus dem Artikel heraus, um die mal zu untersuchen.
md.teach schrieb:Die Evolutionstheorie, die das Wesen eines bewussten Schöpfers verweigert, kann der Frage "wie diese Gleichgewichte bewusstlos gebildet und geschützt worden sind"; keine andere Erklärung außer den "Zufall" bringen.
Gläubige, die das Wesen der Evolutionstheorie verweigern können der Frage "wie diese Gleichgewichte durch einen Schöpfer gebildet und geschützt worden sind" keine andere Erklärung außer "is halt so" bringen.

Wo steckt jetzt mehr Wahrheit drin?

Naja weiter zu den inhaltlich interessanteren Argumenten.

Im ganzen Artikel wird viel über die entstehung des Lebens gesagt, was eigentlich nicht Gegenstand der Evolutionstheorie ist, aber seis drum.
md.teach schrieb:Die Wahrscheinlichkeit der "zufälligen" Entwicklung von nur einem der Millionen Faktoren, die das Leben bilden, z.B. der Proteine, die die Grundstoffe der Lebenszellen sind, ist praktisch Null.
Das ist so falsch. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering aber nicht = 0. Außerdem bestimmt nicht nur der Zufall. Physikalische Kräfte geben der ganzen Sache eine gewisse Richtung. Bindungen zwischen verschiedenen Aminosäuren sind z.B. verschieden stark.
Außerdem spielt noch die Menge der vorhandenen Aminosäuren eine Rolle, je mehr da ist desto größer wird auch wieder die Wahrscheinlichkeit ein bestimmtes Polypeptid zu bilden.

Dass der ganze Ansatz kritisch ist, zeigen Sätze wie:
Denn ein Protein entsteht aus 20 verschiedenartigen und durchschnittlich je 1000 - 1500 Aminosäuren, die nach einander in einer bestimmten Anordnung folgen.[...] Nach seiner Erklärung ist die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Bildung von nur einem einzigen Grundprotein (des Cythochrom-C's), welches für die Existenz von Leben unbedingt existieren muss, so gering, wie
Dass am Anfang in der Ursuppe irgendwo spontan Cytochrom-C entstanden ist behauptet kein seriöser Wissenschaftler. Das soll also den Evolutionstheoretikern nur in den Mund gelegt werden.
Bei der Biogenese geht es wohl eher um kürzere Polypeptide mit Kettenlängen im zwei- bis niedrigen dreistelligen Bereich.
Ausserdem:
md.teach schrieb:Bei schon einem winzigen Fehler in dieser kettenartigen Aneinanderreihung, kann kein funktionelles Protein entstehen.
Das ist so auch falsch. Austausch einer einzigen Aminosäure führt in den meisten Fällen nicht zu einem Funktionsverlust, sondern nur zu einer leichten Verschlechterung der Kinetik. Austausch ähnlicher Aminosäuren (z.B. Isoleucin und Valin) ist teilweise sogar völlig egal.
Natürlich geht irgendwann die Funktion verloren wenn zuviel verändert wird, aber ganz so sensibel wie dargestellt sind die Proteine dann doch nicht.


Achja einen hab ich noch:
Wer hat Vorteil von der Vernichtung des religiösen Glaubens[...]?
Die ganze Menschheit!


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md.teach
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13.09.2009 um 14:27
@Zotteltier
Ja, aber wo jetzt wurde den die Geschichte verfälscht? (das einzige im Text ist, das die übertreiben...)


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13.09.2009 um 20:31
@md.teach
Ich hatte mich nicht zu den historischen Punkten geäußert. Mir ist da zwar auch das ein oder andere aufgefallen, ich bin da aber nicht so bewandert und müsste vorher zu viel recherchieren, um fachlich kompetente Antworten zu erstellen. Diesbezüglich musst Du Dich an UffTaTa wenden.
Naturwissenschaftliche Fragen kann ich Dir gerne beantworten.

Falls Du tatsächlich Kritikpunkte hast kannst Du die ja gerne explizit äußern, oder Du stellst mal in eigenen Worten dar, wie Du Evolutionstheorie verstehst. Dann lässt sich objektiver beurteilen, ob der Fehler bei Dir liegt oder es tatsächlich nen ernstzunehmenden Kritikpunkt gibt.

@Thread
Nochmal zum Artikel:
md.teach schrieb:Tatsächlich können heute wichtige Persönlichkeiten aus der Mikrobiologie die Evolution nicht mehr verteidigen. Statt dessen setzt sich unter den genannten Wissenschaftlern eine andere Theorie durch: Die Theorie des "Intelligenten Design"s...
Das halte ich einfach nur für eine freche Lüge. Oder zu blöd zum googlen, denn:
"Doch eine wachsende Gruppe von Wissenschaftlern organisiert den Widerstand. GEO.de sprach mit ihrem Wortführer, dem Evolutionsbiologen Ulrich Kutschera"
http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/54556.html
Das klingt von dem dann eher so:
"Und ich muss mit großer Enttäuschung feststellen, dass die kreationistische Bewegung, die unter anderem Fakten verdreht, Erkenntnisse ignoriert und das gesamte Methodenarsenal der modernen Biologie ablehnt, immer mehr Zulauf hat."


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13.09.2009 um 20:56
md.teach schrieb:Die ideologische Absicht im Hintergrund der Evolution
Da die Evolutionstheorie keine Ideologie ist (sondern ein wissenschaftliches Fachgebiet wie die Physik oder Medizin), hat sie auch keine ideologische Hintergründe.
md.teach schrieb:Um sehen zu können, warum die Evolutionstheorie mit Beharrlichkeit verteidigt wird, muss man zu erst die geschichtliche Entwicklung, die den Hintergrund der Evolutionstheorie bildet, durchschaut haben.
Die Evo wird d3eshalb verteidigt, weil sie auf die nachweislichen Fakten die besten Antworten liefert, nachweisbar ist und es keine bessere konkurierendes Erklärungsmodell gibt. Genauer gesagt, es gibt überhaupt keine konkurierende Erklärung, es gibt nur viel Diskussion um Details der Evo innerhalb des Wissenschaftsgemeinde, aber kein taugliches anderes Modell.
md.teach schrieb:Bekannter Weise, wurde Europa bis zur modernen Epoche von der Autorität der christlichen Kirche beherrscht. Die nach religiösen Kriterien eingerichtete Ordnung stand ab dem 16. Jahrhundert mit den Interessen mancher sozialer Gruppen, die neu an Macht gewonnen hatten, ernsthaft in Widerspruch. Diese Klasse, die durch Handel zu großem Reichtum gekommen war, aber keine politische Kraft besaß, startete gegen die Autorität der Macht der christlichen Kirche einen langen Kampf.
Bekanntermaßen, brachte die Französische Revolution eine große soziale Veränderung mit sich, wobei sie durch das Vorantreiben dieser reichen Klasse verwirklicht wurde.
Der Grund für die französische Revolution war der moralische Bankrott der herschenden Kasten aus Adligen und Kirchenmännern und die schlechten Lebensverhältniosse der von Ihnen Beherschten.
md.teach schrieb:Jedoch hatten diese säkularen Kräfte nicht nur Auseinandersetzungen mit der Kirche auf der politischen und sozialen Ebene, sondern standen sie gleichzeitig im Bereich der Philosophie mit der Kirche in Konflikt. Um die Ordnung, die von der Religion beherrscht wurde, abschaffen zu können, musste man grundsätzlich den Glauben an die Religion, schwächen. Die Führer der Ära der Aufklärung im 18. Jh., sowie die Positivisten des 19. Jh. stammen immer aus der gleichen Klasse und fanden auch seitens der gleichen Gruppe Unterstützung. Das mit der Schwächung oder Vernichtung des religiösen Glaubens, entstandene Vakuum, wurde auch wieder von Ideologien, die von der gleichen Klasse produziert wurden, aufgefüllt. Die erste dieser Ideologien war der Liberalismus. Dem Liberalismus folgte der sich aus einer Reaktion heraus entwickelte Sozialismus. Danach kam der mit Rassismus einher gehende Faschismus.
Ich weis überhaupt nicht wo ich bei solch einer aneinandereihung von Schwachsinn anfangen soll was zu schreiben. Und wie lange soll das dann gehen? Die komplette Geschichte Europas vom Frühmittelalter übder die Renaisance bis zur fr. Revolution. Leute ich kann euch nur raten darüber mal selbst zu lesen und nicht einfach solche dummdreisten und völlig falschen Vereinfachungen zu glauben.

Die Gründe für die französioschen Revolution lagen vor allem an den Herschenden und der Armut und Ungerechtigkeit unter der die Beherschten zu leiden hatten.
md.teach schrieb:Diese Ideologien besitzen gegensätzliche Ideen, waren aber alle Produkte der neuen weltlichen Ordnung und vereinigten sich auf der gleichen anti-religiösen Grundlage. Keine dieser Ideologien erwähnte die Verantwortlichkeit, die der Mensch gegenüber seinem Schöpfer trägt und keine erwähnte, dass der Mensch verpflichtet ist, sein Leben nach den von seinem Schöpfer bestimmten Regeln auszurichten. Im Gegenteil, diese Prinzipien, die die Anpassung an eine Religion unabdingbar machen, waren für sie schädlich. Das der Mensch "erschaffen" wurde, passte ihnen nicht.
Das ist einfach nur Blödsinn. Die französische Revolution war keine anti-religiöse Bewegung (die haben genau so zu Gott in der Schlacht gebete wie alle anderen auch) sonder eine anti-klerikale. Der Klerus war moralisch bakrott., lebte in Saus und Braus und bestahl die Armen. Auf den Dörfern war der Pfarrer sowas wie der Dorfherscher der den Bürgern im Schlafgzimmer rumschnüffelte, ihnen mit Hölle und Teufel drohte und sie nebenbei noch bestahl. Gegen diese Zustände lehnten sich die Menschen in der französischen Revolution auf.


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13.09.2009 um 21:07
am besten lest ihr euch mal grob ein damit ihr einen Überblick habt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Französische_Revolution

Die Französische Revolution (1789 bis 1799) gehört zu den folgenreichsten Ereignissen der neuzeitlichen europäischen Geschichte. Die Abschaffung des damaligen feudalabsolutistischen Ständestaats sowie die Propagierung und Umsetzung grundlegender Werte und Ideen der Aufklärung als Ziele der Französischen Revolution – das betrifft insbesondere die Menschenrechte – waren mitursächlich für tiefgreifende macht- und gesellschaftspolitische Veränderungen in ganz Europa und haben das moderne Demokratieverständnis entscheidend mitbeeinflusst. Die heutige Französische Republik als liberal-demokratischer Verfassungsstaat westlicher Prägung stützt ihr Selbstverständnis unmittelbar auf die Errungenschaften der Französischen Revolution.

Die revolutionäre Umgestaltung und Nationwerdung der französischen Gesellschaft war ein Prozess, bei dem drei Phasen zu unterscheiden sind. Die erste 1789–1791 stand im Zeichen des Kampfes für bürgerliche Freiheitsrechte und für die Schaffung einer konstitutionellen Monarchie. Die zweite 1792–1794 führte angesichts der inneren wie äußeren gegenrevolutionären Bedrohung zur Errichtung einer Republik mit radikaldemokratischen Zügen und zur Ausbildung einer Revolutionsregierung, die mit Mitteln des Terrors und der Guillotine alle „Feinde der Revolution“ verfolgte. In der dritten Phase, der Direktorialzeit 1795–1799, behauptete eine von besitzbürgerlichen Interessen bestimmte politische Führung die Macht nur mühsam gegen Volksinitiativen für soziale Gleichheit einerseits und gegen monarchistische Restaurationsbestrebungen andererseits.


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13.09.2009 um 21:10
Ufftata hat völlig recht und ich kann es nicht glaube wie viel immer noch um die Evolution Theorie diskutiert wird.

Btw. Ich denke: Evolution ist nicht nur einfach auf das Biologische Leben fixiert, das ganze Universum ist Evolution. Entsprungen aus der Logik des Energie Erhaltungssatzes strebt jeder Organismus/Energie-System nach Harmonie mit seiner Umgebung. Das Universum sucht, wenn man so will auch nach Harmonie, der Kältetod als Endzustand der Entropie!

Jaja ich hör ja schon auf :D


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13.09.2009 um 21:11
hier mal ein paar Gründe für die frranzösische Revolution. Von einem Abschaffen Gottes oder gar Abschaffen moralischere Werte liest man da nichts. Ganz im, Gegenteil, es ging darum endlich mal Gerechtigkeit und Moral zu verwirklichen
Von direkten Steuern ausgenommen waren dabei die ersten Stände, Adel und Klerus. Die Hauptsteuerlast trugen die Bauern, die zusätzlich Abgaben an Grundherrn und Kirchensteuern aufzubringen hatten. Für die Steuereintreibung waren Steuerpächter zuständig, die gegen einen an die Krone abzuführenden Festbetrag die Abgaben bei den Steuerpflichtigen erhoben und dabei Überschüsse für sich behalten konnten – eine gleichsam institutionalisierte Einladung zum Missbrauch. Die Haupteinnahmen wurden bei der Salzsteuer (Gabelle) erzielt, die dafür nach zahlreichen Erhöhungen im Volk besonders verhasst war.

Von ausschlaggebender Bedeutung als Reformbremse waren schließlich die Obersten Gerichtshöfe (Parlements), die den von der monarchischen Regierung erlassenen Gesetzen durch Einregistrierung Gültigkeit verleihen, Einwände erheben oder ihnen die Zustimmung verweigern konnten. Die Parlamente waren eine Domäne des Amtsadels (Noblesse de robe). Innerhalb ihres Standes waren die Amtsadligen Emporkömmlinge, die sich zumeist durch Ämterkauf den Adelsstatus erworben hatten. Bei der Wahrung ihrer Privilegien und Interessen waren sie aber nicht weniger engagiert als der alteingesessene Schwertadel (noblesse d’épée).


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md.teach
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13.09.2009 um 21:33
@Peal
Nicht das Universum sucht nach Harmonie sondern ist in Harmonie, genauso wie die Naturgesetzte. Harmonie wirst du (fast) überall finden. Die frage wäre dann, warum halltet sich "tote" Materie an Gesetze und woher kommen diese Gesetze und diese Harmonie?


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13.09.2009 um 22:04
md.teach schrieb:Nicht das Universum sucht nach Harmonie sondern ist in Harmonie, genauso wie die Naturgesetzte. Harmonie wirst du (fast) überall finden. Die frage wäre dann, warum halltet sich "tote" Materie an Gesetze und woher kommen diese Gesetze und diese Harmonie?
Materie "hält" sich nicht an irgendwelche Naturgesetze. Um das zu tun müsste es die Möglichkeit geben etwas anderes zu tun und die gibts nicht.

Ebenso gibt es keine "Gesetze". Es gibt ein beobachtbares Verhalten der Natur die Menschen mittels Vereinfachung/Modelle sich selbst zu erklären versuchen. Dabei sehen Sie innerhalb der Modelle gewisse Regelmässigkeiten die sie für sich in bestimmten Formalismen beschreiben können. Und das wird von der Allgemeinheit als "Naturgesetz" genannt. Die Natur selbst hat davon keine Ahnung und die Gesetze sind ihr völlig wurscht. Aber solange die Modelle und die Natur sich gleich verhalten, sieht es eben so aus als ob die Natur sich an Gesetze halten würde. Dabei sind das nur Beschreibungen in einem Modell.

Aber im Augenblich ist die Frage WARUM das Universum so ist wie es ist, noch einer der materiellen Nischen wo Menschen, die meinen sie bräuchten sowas, sich Gottes direkte Wirken in der Materiellen Welt plazieren können. Ich bezweifel das es so bleiben wird. Irgendwie kann ich mir gut vorstellen das man irgendwann zu der Erkenntniss kommt das das Universum sich selbst aus dem Nabel gezogen hat, einfach deshalb weil die Wahrscheinlichkeit für sowas größer Null ist, sich die Energie für sich selbst dabei aus der eigenen Energieunschärfe geliehen hat und genau so ist wie es nur sein kann.


Aber das ist Alles kein Thema der Evo und hat deshalb in diesem Fred auch nichts verloren.


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kore
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14.09.2009 um 09:30
@UffTaTa
was ich dazu zu sagen hatte, habe ich bereits mehrfach geäußert! Ich will nicht hundertfach wiederholen nur um die Anzahl der Seiten hier nach oben zu treiben. Allgemein bin ich der Auffassung, daß hier wohl eher nichts Neues mehr kommt. Leider!


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seraphim82
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14.09.2009 um 18:07
@UffTaTa

Ich sehe keinen Anlass das Leugnen plausibler Erklärungsmodelle der Evolutionstheorie mit religiöser Veranlagung in einen Topf zu werfen. Ich fände es angemessen sich eine etwas differenzierteren Betrachtungsweise an zu eignen.

Ob man jetzt auf Gott spekuliert, oder auf sowas:
UffTaTa schrieb: Irgendwie kann ich mir gut vorstellen das man irgendwann zu der Erkenntniss kommt das das Universum sich selbst aus dem Nabel gezogen hat, einfach deshalb weil die Wahrscheinlichkeit für sowas größer Null ist, sich die Energie für sich selbst dabei aus der eigenen Energieunschärfe geliehen hat und genau so ist wie es nur sein kann.
läuft ja wohl im Grunde genommen auf das selbe hinaus. Same thing but different!


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14.09.2009 um 18:24
seraphim82 schrieb:Ich sehe keinen Anlass das Leugnen plausibler Erklärungsmodelle der Evolutionstheorie mit religiöser Veranlagung in einen Topf zu werfen.
Das ist aber nun mal der zweit häufigste Grund. Der Häufigste ist übrigends die komplette Ahnungslosigkeit über die plausiblen Erklärungsmodellen der Evo.
seraphim82 schrieb:läuft ja wohl im Grunde genommen auf das selbe hinaus. Same thing but different!
Nö. Die Kreationisten sind überzeugt das die biblische Schöpfungsgeschichte stimmt und versuchen jede andere Meinung und die dafür zugrunde liegende Fakten zu negieren (anstelle zu versuchen ihre eigene Position mit Fakten zu untermauern). Ich habe nur spinisiert, ohne jeden Anspruch auf eine alleinige Wahrheit.


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14.09.2009 um 18:39
ich finde es süß das immernoch jemand von der "Ordnung" der Kirche reden. Das Volk wurde damals Unterdrückt, und zwar mit Angst vor Tod und Teufel.

Kreationismus... tz.. und ans Buch Mormom glaubt ihr sicher auch noch,was?

Das Fliegende Spagettimonster RULEZ


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gladio
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14.09.2009 um 18:48
Die Artenvielfalt benötigt keinen Schöpfer, da sie ohnehin den Zwängen des Umfeldes unterworfen ist.
Gerade weil die Artenvielfalt äußerst empfindlich auf das Einwirken ignoranter menschlicher Dummheit reagiert, wäre schon dadurch alleine und ausreichend
Beweisgrundlage vorhanden, dass es kein Intelligentdesign gibt.

Weder durch uns als intelligente Ignoranten - noch durch sonst wen!


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md.teach
ehemaliges Mitglied

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15.09.2009 um 13:16
Kann mir jemand mal erklären (habs schon mal gefragt): Wer/Was koordiniert die Zellen im "3D-Körper" eines Fötus, wohin sie zu gehen hat. Zum Beispiel: das Auge brauch bestimmte Zellen, diese Zellen wissen aber nicht von selbst, wohin sie muss ... gibt es eine sogenannte Zentrale im Körper, die alles Organisiert? ...


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JPhys
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15.09.2009 um 14:21
@md.teach
"Kann mir jemand mal erklären (habs schon mal gefragt): Wer/Was koordiniert die Zellen im "3D-Körper" eines Fötus, wohin sie zu gehen hat."
"Zum Beispiel: das Auge brauch bestimmte Zellen, diese Zellen wissen aber nicht von selbst, wohin sie muss"

Niemand weil sie nirgendwohin gehen...
Es werden am Fuss keine "Augenzellen" gebildet die dann zum Auge wandern...
Die ersten Augenzellen werden durch chemische Botestoffe gesteuert am richtigen Ort aus Stammzellen gebildet und dann teilen sich Augenzellen in weitere Augenzellen...Grob gesprochen...

Wobei Augenzellen hier wohl ein schlechtes beispiel sind weil gerade Nervenzellen sich nicht so fuerig in neue Nervenzellen teilen und der Anteil aus ddirket aus stammzelln enstandenen Nervenzellen deutlich groesser ist...

"gibt es eine sogenannte Zentrale im Körper, die alles Organisiert? ..."

Jaein.
Es beginn mit einer Zelle die teilt sich die zwei enstehenden zellen teilen sich wieder usw usw
Die Zellen sondern Botenstoffe aus..
Jeweils die existente struktur veraendert dei Zusammensetzung der botenstoffe in den untershciedlichen regionen und sorgt dafuer dass die neu gebildeten Zellen sich entsprechend
veraendern


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15.09.2009 um 14:31
@md.teach
md.teach schrieb:Wer/Was koordiniert die Zellen im "3D-Körper" eines Fötus, wohin sie zu gehen hat
wenn man es sich vorstellt kommt man nahezu ins schaudern und fragt sich verwundert wie so etwas nur funktionieren kann.

Aber es fu8nktioniert und diese Fähigkeit mussten schon die ersten Vielzeller zu Anbeginn des Lebens auf Erden können. Wie das funktioniert habe ich keine Ahnung, es ist mir aber klar das diese Fähigkeit absolut notwendig für jeden strukturierten Vielzeller sein muss und damit zu den ältesten Fähigkeiten des Lebens auf Erden gehört.

Die Evolution hat den allergrößten Teil der verstrichene Zeit für diese primären Fähigkeiten benötigt ca. 2 Milliarden jahre), alles andere (wie z.B. alle aktuellen und vergangene Tier/Pflanzenarten dieses Planeten) sind dagegen eher "leichte" Übungen.


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Lacanianer
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15.09.2009 um 16:31
@md.teach
md.teach schrieb:Zum Beispiel: das Auge brauch bestimmte Zellen, diese Zellen wissen aber nicht von selbst, wohin sie muss ...
Ist das so ein Trick irgendwo den "Lenker, Beweger, Bestimmer" ein zu führen?

Schon Pantoffeltierchen reagieren "intelligent" auf ihre Umgebung:
Nähstoffe dort -> hin da.
Gifte dort -> weg da.
Und Wikipedia: Pantoffeltierchen
wird man sicher kein Bewusstsein in unserem Sinne zusprechen wollen, oder?
Also ist die Aussage, dass die Zelle nichts "von selber" wissen so erst mal nur eine Aussage und keine Tatsache.
Es geht auf zellulärer Ebene zu nächst um "simple" Kommunikationsmechanismen die wir natürlich noch nicht bis ins Kleinste verstehen und nach voll ziehen können.

Über die Grundlegendenmechanismen über die zur Zeit mit dem Etikett "Wissen" gesprochen werden kann haben JPhys und UffTaTa schon genug geschrieben. Wenn natürlich nur hinweisend, denn die Mechanismen der Zelldifferenzierung hier mal eben aus zu führen würde wohl doch etwas den Rahmen sprengen. Wen es interessiert, der kann sich dieses Wissen ja aneignen. Es ist weder geheim noch schwer zu bekommen. Das Erarbeiten kann etwas dauern, aber mit ordentlich Motivation ist das zu schaffen.
Und eine der besten Motivationen ist ja z.B. die Neugier ;)
md.teach schrieb:...gibt es eine sogenannte Zentrale...
Eine solche Zentrale wurde tatsächlich lange auf den verschiedensten Ebenen gesucht. Wie es scheint können sich einfache und komplexe Lebensformen ganz ohne eine Zentrale prima verwalten. Die Natur hat da kein Problem mit, eine interessante Frage wäre dann doch, warum eigentlich wir (wenn wir mit der Vorstellung von Selbstorganisation denn ein problem haben sollten :))?

Und noch was für die immer wieder auftauchende Grundsätzlichkeit auch hier im Thread, also Schöpfung (supranaturalistische Erklärung) vs. Evolution (Erklärung aus einer Entwicklung).
Atheismus, wie ich ihn verstehe, heißt nicht, einen Gott abzulehnen. Es ist vielmehr die Weigerung, den Abgrund unseres menschlichen Unwissens (und vielleicht den Schrecken, der mit einem Blick in diesen Abgrund verbunden sein kann) mit einem Namen zu verließen.


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Lacanianer
ehemaliges Mitglied

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Darwinismus - adé!

15.09.2009 um 16:37
Im letzten Absatz fehlt ein wenig, sorry:
Lacanianer schrieb:...(supranaturalistische Erklärung) vs. Evolution (Erklärung aus einer Entwicklung).
Evolution ist das bisher verständlichste Modell, die Vielfalt der Lebensformen ohne die Annahme einer übernatürlichen Instanz zu begreifen. Dies kann zum Atheismus führen, muß es aber nicht.
Lacanianer schrieb:Atheismus, wie ich ihn verstehe, heißt...


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