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Darwinismus - adé!

2.563 Beiträge, Schlüsselwörter: Darwin, Darwinismus

Darwinismus - adé!

24.09.2009 um 22:27
Natürlich gibt es unterschiedliche Strömungen innerhalb der Kreationismusbewegung. Diese werden auch rechtausführlich im Wiki-Artikel aufgezählt.

Dort ist auch der sogenannte "evolutionäre Kreationismus" aufgeführt. Diesen findet man auch hier recht häufig, wenn Leute an eine Schöpfung glauben, die dann durch Evolution weiterentwickelt wird.

Manche halten so etwas für eine differenzierte Betrachtungsweise. Ich halte es für eine überflüssige Annahme, die darüberhinaus meist noch ideologisch motiviert ist.


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seraphim82
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Darwinismus - adé!

27.09.2009 um 12:27
UffTaTa schrieb:âlso ich hab an meiner Meinung nichts zu ändern. Wer Religion, Bauchgefühl, Wunschvorstellungen, den Teufel oder Mork vom Ork nicht von Beweisen, Logik den daraus folgenden Notwendigkeiten und Schlussfolgerungen trennen KANN gehört für mich zur Kategorie "Unwissend", wer das nicht machen WILL, gehört zur Kategorie "Kreationist". Warum sollte ich da noch zusätzliche Kategorien einführen?
Ziemlich vermessen etwas konkret als 'Unwissend' einzustufen, ohne den entsprechen Standpunkt, und dessen Umstände rekonstruieren zu können für eine gründliche Beweisführung.


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seraphim82
ehemaliges Mitglied

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Darwinismus - adé!

27.09.2009 um 12:32
Das ist so typisch: wenn ICH etwas nicht empirisch Beweisen kann, hat es keine Bedeutung für sonst wen.

O.K. Wir befinden uns hier ja ohnehin schon in mehr in einem eng abgesteckten Theoriegebilde, für ja schon neuere naturwissenschaftliche Erkenntnisse immer weniger ihren Platz finden.
Und wieviel von wirklich 'darwinschen' Theoriemodell bezüglich des ABLAUFS der Evo, lässt sich heute noch wissenschaftlich-seriös übernehmen?!


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Darwinismus - adé!

27.09.2009 um 13:07
Also meine Meinung dazu ist ja nur ... selbst wenn der Darwinismus falsch ist ,ist das dämliche "Intelligent Desing" immernoch nicht richtig.


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Darwinismus - adé!

27.09.2009 um 13:38
seraphim82 schrieb:Das ist so typisch: wenn ICH etwas nicht empirisch Beweisen kann, hat es keine Bedeutung für sonst wen.
Findest du es richtig, einen Mythos, wo den Tieren nur eine Statistenrolle zugedacht ist auf biegen und brechen mit einer Naturwissenschaftlichen Theorie deckungsgleich zu bekommen und das nur weil es manche glauben wollen?

Wenn du es so möchtest, dann hat das nur nichts mehr mit Naturwissenschaft gemeinsam.
Es steht ja jedem frei was er Glaubt. Nur sollte man den Glauben an höhere Wesen und Naturwissenschaften nicht in einen Topf schweissen.


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Darwinismus - adé!

27.09.2009 um 13:49
Das ganze ist ein Problem der Logik:

Nehmen wir mal mit den mäßigen und unmäßigen Kreationisten an, hinter der ganzen Sache steckt ein allwissendes allmächtiges Prinzip, das planvoll und logisch handelt, und in der Lage ist Welten zu erschaffen, Wieso erschafft es dann nicht eine perfekte und damit unveränderliche Welt ohne Entwicklung und ohne "evolutionäre "Sackgassen" wie Dinos , Mammuts, Moas, Beutelwölfen o.ä.?
Die Tatsache, daß es Artensterben gibt und immer gab zeigt ,daß das System eben nicht perfekt ist.Wenn aber das System nicht perfekt ist,kann auch kein allwissendes allmächtiges Prinzip dahinter stecken, denn dieses hätte ja ,da es planvoll und logisch handelt ein perfektes System schaffen müssen.


Im Gegensatz dazu sind Artensterben und Artenentwicklung mit Darwins Evolutionstheorie und ihren Erweiterungen bis heute erklärbar.


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pet77
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Darwinismus - adé!

27.09.2009 um 23:32
Selten ein derartig dummes Postig gesehen. Tausende Forscher machen fast täglich neue Entdeckungen, auch im Fernsehen kommen von intelligenten Menschen immer wieder neue und hochinteressante Dokumentationssendungen.
Millionen Fossilien willst Du leugnen ? Die Dummheit des Menschen ist wahrlich grenzenlos.


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Darwinismus - adé!

28.09.2009 um 00:11
@seraphim82
seraphim82 schrieb:O.K. Wir befinden uns hier ja ohnehin schon in mehr in einem eng abgesteckten Theoriegebilde, für ja schon neuere naturwissenschaftliche Erkenntnisse immer weniger ihren Platz finden.
Das ist so nicht korrekt. Die heutige Evolutionsbiologie besteht aus einem umfangreichen System von Theorien auf das sich die Biologen beziehen. Neue Erkenntnisse werden aufgenommen, so dass die Evolutionsbiologie zahlreiche "Unter-Theorien" umfasst, die ein sich stetig weiterentwickelndes und offenes System von Aussagen darstellt.
seraphim82 schrieb:Und wieviel von wirklich 'darwinschen' Theoriemodell bezüglich des ABLAUFS der Evo, lässt sich heute noch wissenschaftlich-seriös übernehmen?!
Auf jeden Fall zwei immens wichtige Säulen, die da wären: die Variation und die natürliche Selektion.


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Darwinismus - adé!

29.09.2009 um 18:27
Ein gemäßigter Kreationist wäre für mich einer, der so argumentiert:
Gott definierte die Naturgesetze. Dann nahm er eine Ladung Wasserstoff, preßte ihn zusammen und pustete hinein. Daraufhin machte es "Peng!". Und dann saß er da und schaute vergnügt zu, wie alles so schön ablief und ganz von selber eins nach dem anderen entstand, ohne daß er nochmal hinlangen mußte.
Das wäre mal ein Gott! Der gefiele mir besser, als der kleinkarierte Kreationistendaddy, der im Bastelkeller sitzt und Tierchen und Pflanzen und Bakterien zusammenschraubt.


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Lacanianer
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Darwinismus - adé!

29.09.2009 um 21:09
@Rechvalis
Den Gottesbegriff gibt es, Deismus, den wollen aber die Kreationisten so sicher nicht haben.
Wikipedia: Deismus
Ist eine Form der Gottesvorstellung die einige Wissenschaftler gerade noch gelten lassen. So wie früher die Kartographen die ganzen Seeungeheuer und Drachen auf den Teilen der Welt vermuteten, die sie nicht kannten. Ganz einfach, weil es in der bekannten Welt keine Drachen gab. ;)


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Darwinismus - adé!

30.09.2009 um 11:40
Ich weis garnicht was an dem so falsch sein soll. Er beschreibt sehr gut, wie sich das Leben auf der Erde entwickelt hat, aber nicht wie es entstand. Da ist er auch ganz offen, selbst zugegeben gescheitert. Er hat seinen Teil gemacht, nun muss jemmand anders weiterführen.


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nurunalanur
ehemaliges Mitglied

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Darwinismus - adé!

05.10.2009 um 14:51
Ein Protein kann beispielsweise 288 Aminosäuren enthalten, die sich aus 12 verschiedenen Aminosäuretypen zusammensetzen, was 10 hoch 300 verschiedene Möglichkeiten der Anordnung der Aminosäuren ergibt. (Das ist die astronomische Zahl einer eins gefolgt von 300 Nullen.) Nur eine einzige dieser möglichen Anordnungen führt zu dem gewünschten Proteinmolekül. Alle anderen dieser Aminosäureketten sind entweder völlig nutzlos oder stellen eine potentielle Gefahr für die Lebewesen dar.

Anders ausgedrückt, die Wahrscheinlichkeit der Entstehung nur eines einzigen Proteinmoleküls beträgt 1 zu 10 hoch 300. Die Möglichkeit, dass dieser eine Fall tatsächlich eintritt, ist praktisch gleich null. Mathematiker bezeichnen Wahrscheinlichkeiten kleiner als 10 hoch 50 als Nullwahrscheinlichkeiten.

Im übrigen ist ein Proteinmolekül aus 288 Aminosäuren von eher bescheidener Größe, verglichen mit manchen Riesenmolekülen, die tausende Aminosäuren enthalten. Führen wir entsprechende Wahrscheinlichkeitsrechnungen an solchen gigantischen Proteinmolekülen durch, so scheint selbst der Begriff "unmöglich" die wahre Situation nicht mehr treffend zu beschreiben.

Gehen wir einen Schritt weiter im Schema der "Evolution des Lebens", stellen wir fest, dass das einzelne Protein bedeutungslos ist. Eine der kleinsten bekannten Bakterienarten, Mycoplasma hominis H39, enthält 600 Proteintypen. Wir müssten also die oben skizzierte Wahrscheinlichkeitsrechnung 600 mal durchführen und wieder feststellen, dass hier der Begriff der Unmöglichkeit seine Bedeutung verliert.

http://www.darwinismus.com/molekularbiologie_03.php

DIESE THEORIE IST SCHON LÄNGST TOT! DAS TODESURTEIL KAM DABEI VON DER WISSENSCHAFT SELBST!


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Darwinismus - adé!

05.10.2009 um 15:59
@nurunalanur
Deine Rechnung ist leider fehlerhaft, da sie von falschen Voraussetzungen ausgeht, bzw an manchen Stellen sogar offen fehlerhaft ist.

Wenden wir uns erstmal dem Grundsätzlichen zu. Irdische Organismen verbauen 20 Aminosäuren (bzw 21, wenn man Selenocystein dazu rechnet). Diese kann man natürlich anhand ihrer Seitenketten in verschiedene Gruppen einteilen, aber ich habe bis jetzt nur zwischen drei bis sieben Kategorien gesehen. Zwölf scheinen mir übertrieben, unpraktikabel und ohne wirklichen Sinn.

Des weiteren ist es mit Nichten so, dass alle Stellen eines Proteins gleich wichtig für die Funktion eines Proteins sind. An einigen wenigen Stellen, meistens im funktionellen Zentrum des Proteins ist es wichtig, dass genau die Aminosäure da sitzt, die auch da sitzt und nicht eine der 19 anderen, während es an anderen Stellen vollkommen bedeutungslos ist, welche Aminosäure dort ist. An den meisten Stellen ist es jedoch so, dass die lediglich Aminosäure eine bestimmte Eigenschaft, wie zB. Polarität oder eine gewisse Sterik aufweisen muss. Dadurch wird die Anzahl der Möglichkeiten aber natürlich deutlich reduziert.

Die bedeutendsten Fehler, die Du machst sind aber, dass Du davon ausgehst, dass zum einem ein Protein funktionell ist oder nicht, aber vollkommen vergisst, dass Proteine auch teilweise Funktionell sein können. Das heißt, sie zeigen zwar katalytische Aktivität, jedoch weniger als ein "optimales" Protein haben kann. Zum andern geht Dein Modell davon aus, dass einfach wild Proteine aus Aminosäuren zusammen gewürfelt werden und alle Möglichkeiten, welche nicht genau das gesuchte Protein sind verworfen werden.
In der Realität ist es aber so, dass von einem Protein ausgegangen wird, welches eine geringe Funktionalität besitzt. Dieses wird in dem Nachwuchs des Ausgangsorganismus durch Mutation variiert. Besitzt denn ein Individuum des Nachwuchses ein höher funktionelles Protein, so wird es eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, dass dieses Protein sich in der Population durchsetzt. Bei geringer funktionellen Proteinen ist die Wahrscheinlichkeit dann natürlich geringer.
Dieses System ist aber offensichtlich nicht zufällig und daher ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass nun ein optimal funktionelles Protein entsteht nun auch deutlich höher als bei einem rein zufälligen Mechanismus, wie Du ihn in Deiner Erklärung voraus setzt.


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Darwinismus - adé!

05.10.2009 um 16:12
@nurunalanur

aha, mal wieder ein C&P-heiliger Krieger mit wehnig Ahnung vom Thema aber dafür um so mehr standhaftem Glauben.


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Lacanianer
ehemaliges Mitglied

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Darwinismus - adé!

05.10.2009 um 16:21
Interessant ist in diesem Zusammenhang sind auch die Antikörper (diese Dinger, die schematisch immer wie ein Y aussehen). An den beiden oberen Enden befindet sich eine hoch variable Zone, die Antigenbindungsstelle. Das diese Stelle so variabel ist, ist auch äußerst gut, denn wenn ein Antigen im Organismus ist, der diesem noch nicht bekannt ist, so müssen in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Varianten durchgespielt werden. Dabei werden dann die Varianten in den B-Zellen (so zu sagen dem Gedächtnis) gespeichert, die bei der Bekämpfung der Infektion am effektivsten waren.
Im Kern geht es darum, dass auch die Varianten, die ein bestimmtes Antigen binden konnten, sich in der Spezifität dieser Bindungsfähigkeit durchaus unterscheiden können.
Und mit dem Hinweis auf die Entstehung von Allergien kann man hier als Argument anführen, dass es als evolutionär entstandener Mechanismus unglaublich gut und effektiv arbeitet, als durchdachtes Ergebnis eines intelligenten Schöpfers aber so einige Mängel aufweist


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JPhys
ehemaliges Mitglied

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Darwinismus - adé!

05.10.2009 um 17:11
@nurunalanur
"was 10 hoch 300 verschiedene Möglichkeiten der Anordnung der Aminosäuren ergibt."

Und wenn wirklich nur eine Annordung funktionieren wuerde und alle Anordungen gleich durchprobiert wuerden waere das ein Problem.

Das ist aber nicht der Fall das eine nicht wie das andern.

Ich versuche es dir mal so zu sagen
Die Moeglichkeiten geben den Phasenraum an...
Wie gross alles ist was geht...
Der ist wirklich maechtig gewaltig keine Frage.

Aber nicht jede Moeglichkeit ist gleich wahrscheinlich.

Ich mache mal ein Beispiel
du suchst einen Baecker....
Du weist nicht wo einer ist du hast keine Karte und Traus dich nicht zu fragen...

Was machst du du laeufts willkuelrich in der Stadt umher bist du einen Becker findest....

Solange du die Stadt nicht verlaesst wird das fuerhe oder spaeter zum ergebnis fuhren.
Nein so waehlst du sicher nichtd en dirketesten weg..
Du findest auch nicht den besten Baecker....

Was aber fuer dieses Verfahren voellig gleichgultig ist ist
Das es auf der absoluten mehrheit der Plaenten dieses Universums keinen Becker gibt der etwas verkauft was du essen koenntest.

Die Groesse des Universums des raumes ist bedeutungslos fuer das Verfahren.
Weil du die uebrwiegende mehrheit des raumes gar nicht absuchts...

So ist das auch mit den Moeglichkeiten fuer Proteine
Es werden nur in der naehe von Funktionalen Moeglichkeiten andere Moeglichkeitenrealisiert
Daher ist es voellig g;eichgueltiv wieviele nicht funktionierende Moeglichkeit es gibt.


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Darwinismus - adé!

17.10.2009 um 23:08
Von welchem Becker redest du eigentlich? Fritz Becker? Hans Becker? Oder wen meinst du?


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Darwinismus - adé!

18.10.2009 um 15:42
Boris Becker vermutlich :D :D :D
Aber wieso versucht niemand mein oben skizzierte Logikproblem bezüglich der Existenz eines Kreators zu lösen ?


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Darwinismus - adé!

18.10.2009 um 15:51
Mitdem Leben ist es wie mit diesem Topic.

Es gibt einen Kreator mit dem alles Anfing und obwohl es sich nicht anpasst und Weiterentwickelt (Hasst du schon mal Anpassung als Prozess beobachten können ?)
exisitert es weiter und weiter und weiter.

Damit haben wirs ... Unsere Welt ist das 5 Dimensionaler Forum "www.AllReality.de" und wurde von Gott vor 6000 Jahren gestartet.


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Darwinismus - adé!

18.10.2009 um 19:03
@zaphodB.
zaphodB. schrieb:Wieso erschafft es dann nicht eine perfekte und damit unveränderliche Welt ohne Entwicklung und ohne "evolutionäre "Sackgassen" wie Dinos , Mammuts, Moas, Beutelwölfen o.ä.?
Diese Frage kannst Du nicht beantworten, ohne zu wissen, welche Intention das Prinzip bei der Erschaffung der Welt hatte.
Du setzt einfach voraus, dass es eine perfekte Welt schaffen wollte/sollte.
Dass diese Voraussetzungen einen Widerspruch erzeugt, ist klar. Allerdings zwingt Dich die Logik nicht dazu, dies vorauszusetzen, wodurch Dein so genanntes Logikproblem sich verflüchtigt.


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